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Groups > ger.ct > #613878 > unrolled thread
| Started by | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| First post | 2024-01-11 03:22 -0800 |
| Last post | 2024-01-15 10:11 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 41 — 12 participants |
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Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-01-11 03:22 -0800
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-11 11:43 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-13 19:03 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-13 20:17 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2024-01-14 11:46 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-14 13:22 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-14 15:04 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-14 14:19 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-14 18:30 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-14 20:05 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-14 23:01 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-15 08:41 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-15 09:33 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-15 10:43 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-15 15:24 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-15 15:33 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-15 15:58 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2024-01-15 16:21 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-16 14:17 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-16 15:00 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-16 15:27 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-16 15:52 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2024-01-17 01:10 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-17 08:54 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-17 09:16 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-17 09:43 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-01-16 16:15 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-16 17:17 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-16 19:06 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-17 16:23 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-01-17 17:59 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-17 18:39 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-19 12:46 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-19 14:59 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-01-16 20:23 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-16 23:10 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-01-17 12:24 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-17 14:21 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-01-17 15:20 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-15 10:32 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-15 10:11 +0000
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-16 15:27 +0100 |
| Message-ID | <20240116152710.73f0f82a.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #614068 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote: > Am 16.01.2024 um 14:17 schrieb Dietz Proepper: > > Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> wrote: > >> Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann > >> es wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen. > > > > Eigentlich nicht - es gibt wohldefinierte Regeln, wann und wie zu > > runden ist. > > Richtig: Eigentlich nicht. Du bist mal wieder mit einfachen Sätzen überfordert? > Ein solches Konto wird man sinnigerwise als Fremdwährungskonto führen > und damit Rundungen, sowie die damit verbundenen Fehler, weitgehend > vermeiden. Es geht gerade nicht um die Kontierung als solche, Dumpfbacke, es geht um die Berechnung. Und für die gibt es, auch wenn das in deiner Welt schwer verständlich scheint wohldefinierte Regeln. > > Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren > > Millionen im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur > > endlich viel Aufwand in die Forschung stecken. > > Na aber! Laut dem Wiener Komiker deuten kleine Differenzen nicht auf Lars! Lesen! Denken! Verstehen! Nicht sofort die Fressluke aufsperren. -- +++ATH
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-16 15:52 +0100 |
| Message-ID | <uo6584$1e79h$2@dont-email.me> |
| In reply to | #614069 |
Am 16.01.2024 um 15:27 schrieb Dietz Proepper:
> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
>> Am 16.01.2024 um 14:17 schrieb Dietz Proepper:
>>> Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> wrote:
>>>> Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann
>>>> es wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen.
>>>
>>> Eigentlich nicht - es gibt wohldefinierte Regeln, wann und wie zu
>>> runden ist.
>>
>> Richtig: Eigentlich nicht.
>
> Du bist mal wieder mit einfachen Sätzen überfordert?
Nein. Ich wollte Dir (auch) mal Recht geben. Aber das ist Dir auch nicht
recht.
>> Ein solches Konto wird man sinnigerwise als Fremdwährungskonto führen
>> und damit Rundungen, sowie die damit verbundenen Fehler, weitgehend
>> vermeiden.
>
> Es geht gerade nicht um die Kontierung als solche, Dumpfbacke, es geht
> um die Berechnung.
Eben. Die mit Fremdwährungskonten vermieden werden.
>>> Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren
>>> Millionen im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur
>>> endlich viel Aufwand in die Forschung stecken.
>>
>> Na aber! Laut dem Wiener Komiker deuten kleine Differenzen nicht auf
>
> Lars! Lesen! Denken! Verstehen! Nicht sofort die Fressluke aufsperren.
Ja was denn nun? Sind unerhebliche Differenzen vernachlässigbar oder
Indizien weitreichender Probleme?
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 01:10 +0100 |
| Message-ID | <uo75u9$1lm5e$1@dont-email.me> |
| In reply to | #614068 |
Am 16.01.24 um 15:00 schrieb Lars Gebauer: >> Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren >> Millionen im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur >> endlich viel Aufwand in die Forschung stecken. > Na aber! Laut dem Wiener Komiker deuten kleine Differenzen nicht auf > ein vernachlässigbar kleines Problem sondern idR gleich auf mehrere > Probleme hin. Und ein Buchhalter, der aber eine Auffälligkeit, > sprich: einen Fehler ignoriert, weil es nur eine "Kleinigkeit" ist, > hat seinen Job verfehlt (und riskiert selbigen). Exakt so ist es. Man merkt schon, dass Du von Buchhaltung nicht so sehr viel Ahnung hast. Es ist tatsächlich so, wie Stefan schrieb. Das hat damit zu tun, dass das Regelwerk der Buchhaltung eindeutig ist, es lässt an der Stelle keinerlei Spielraum zu. Der fehlende Cent ist im Falle des Falles tatsächlich ein Hinweis auf ein verdecktes Problem, welches unbedingt zu finden ist. Und wenn eine Softwarefirma so etwas schafft, kann sie ihrer Zertifizierung hinterherwinken. > Ich darf doch wohl bitten. Immer gern. Mt
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 08:54 +0100 |
| Message-ID | <uo812r$1t09p$1@dont-email.me> |
| In reply to | #614089 |
Am 17.01.2024 um 01:10 schrieb Martin Ebert:
> Am 16.01.24 um 15:00 schrieb Lars Gebauer:
>>> Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren
>>> Millionen im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur
>>> endlich viel Aufwand in die Forschung stecken.
>
>> Na aber! Laut dem Wiener Komiker deuten kleine Differenzen nicht auf
>> ein vernachlässigbar kleines Problem sondern idR gleich auf mehrere
>> Probleme hin. Und ein Buchhalter, der aber eine Auffälligkeit,
>> sprich: einen Fehler ignoriert, weil es nur eine "Kleinigkeit" ist,
>> hat seinen Job verfehlt (und riskiert selbigen).
>
> Exakt so ist es.
>
> Man merkt schon, dass Du von Buchhaltung nicht so sehr viel
> Ahnung hast. Es ist tatsächlich so, wie Stefan schrieb. Das
> hat damit zu tun, dass das Regelwerk der Buchhaltung eindeutig
> ist, es lässt an der Stelle keinerlei Spielraum zu.
Grau ist alle Theorie. Grützgrau.
Praktisch sieht es einfach so aus, daß Regeln implementiert und
anschließend mit allen denkbaren Testfällen immer wieder durchgespielt
werden. Tauchen dabei Fehler auf, werden diese natürlich beseitigt. Auch
wenn es nur kleine Fehler sind.
Gibt es aber irgendwann keine Fehler und Auffälligkeiten mehr wird davon
ausgegangen, daß das System fehlerfrei funktioniert. Was auch sonst?
Damit ist klar, wo die Schwachstelle liegt.
> Der fehlende Cent ist im Falle des Falles tatsächlich ein
> Hinweis auf ein verdecktes Problem, welches unbedingt zu
> finden ist. Und wenn eine Softwarefirma so etwas schafft,
> kann sie ihrer Zertifizierung hinterherwinken.
Ach was. Du solltest bedenken daß ich eher selten Fragen stelle, deren
Antworten ich nicht kenne. So auch hier nicht.
Es macht nur Spaß, den Nürnberger Chuck Norris der IT im Dreieck hüpfen
zu sehen.
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 09:16 +0100 |
| Message-ID | <20240117091626.537bd055.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #614095 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
> Am 17.01.2024 um 01:10 schrieb Martin Ebert:
> > Man merkt schon, dass Du von Buchhaltung nicht so sehr viel
> > Ahnung hast. Es ist tatsächlich so, wie Stefan schrieb. Das
> > hat damit zu tun, dass das Regelwerk der Buchhaltung eindeutig
> > ist, es lässt an der Stelle keinerlei Spielraum zu.
>
> Grau ist alle Theorie. Grützgrau.
Oh, der Nimbus der Abgeklärtheit. Du sollst doch nicht länger als 15min
am Tag Höckereden hören! Das führt nur wieder zu deinem Problem und das
weißt du.
> Praktisch sieht es einfach so aus, daß Regeln implementiert und
> anschließend mit allen denkbaren Testfällen immer wieder
> durchgespielt werden. Tauchen dabei Fehler auf, werden diese
> natürlich beseitigt. Auch wenn es nur kleine Fehler sind.
Oh Mann. Hat wieder mal jemand ein Grundlagenwerk "Softwareengineering"
herum liegen lassen?
> Gibt es aber irgendwann keine Fehler und Auffälligkeiten mehr wird
> davon ausgegangen, daß das System fehlerfrei funktioniert. Was auch
> sonst?
So viel Unsinn in so wenig Text. Durch Tests kannst du immer nur die
Anwesenheit, nie aber die Abwesenheit von Fehlern belegen. Absolute
Grundlagen.
Aber erzähl' mal. Warum setzt man für QA denn trotzdem auf Tests?
> Damit ist klar, wo die Schwachstelle liegt.
Und - wie üblich - versucht unsere Gruppennachgeburt, sich einen Nimbus
von Wissen und Abgeklärtheit anzulegen ("wild mirakeln ohne auf den
Punkt zu kommen"). Das Resultat ist - wie üblich - das Versagen auf
ganzer Linie. Versagen, versagen, versagen. Es ist wohl wirklich das
einzige, worin du Meister bist.
> > Der fehlende Cent ist im Falle des Falles tatsächlich ein
> > Hinweis auf ein verdecktes Problem, welches unbedingt zu
> > finden ist. Und wenn eine Softwarefirma so etwas schafft,
> > kann sie ihrer Zertifizierung hinterherwinken.
>
> Ach was. Du solltest bedenken daß ich eher selten Fragen stelle,
> deren Antworten ich nicht kenne. So auch hier nicht.
Bitte wie?! Du hast seitdem ich dich lese vielleicht in 1/12 deiner
Postings etwas geschrieben, das nicht komplett lächerlich wäre. Was
natürlich kein Widerspruch zu deiner Selbstbeweihräucherung ist. Dass
du dir einbildest, Antworten zu kennen ist ja durchaus plausibel.
> Es macht nur Spaß, den Nürnberger Chuck Norris der IT im Dreieck
> hüpfen zu sehen.
Och, der verdiene damit gutes Geld. Und das nicht zu knapp. Und
dessen Software läuft tatsächlich in der Realität. Nicht nur in der
Phantasie.
--
+++ATH
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 09:43 +0100 |
| Message-ID | <uo83vh$1sup7$1@dont-email.me> |
| In reply to | #614096 |
Am 17.01.2024 um 09:16 schrieb Dietz Proepper:
> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
>> Gibt es aber irgendwann keine Fehler und Auffälligkeiten mehr wird
>> davon ausgegangen, daß das System fehlerfrei funktioniert. Was auch
>> sonst?
>
> So viel Unsinn in so wenig Text. Durch Tests kannst du immer nur die
> Anwesenheit, nie aber die Abwesenheit von Fehlern belegen. Absolute
> Grundlagen.
Gut erkannt, genau das ist die Schwachstelle. Du machst Dich, vielleicht
wird ja doch noch was aus Dir.
>> Es macht nur Spaß, den Nürnberger Chuck Norris der IT im Dreieck
>> hüpfen zu sehen.
>
> Och, der verdiene damit gutes Geld.
Na dann hüpf' noch'n bisschen. Komm'! Hopp! Hopp!
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-16 16:15 +0100 |
| Message-ID | <l0nks1F88jeU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #614066 |
Am 16.01.24 um 14:17 schrieb Dietz Proepper: > Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> wrote: >> Am 15.01.24 um 08:41 schrieb Dietz Proepper: >> >> >>> Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - es >>> /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. Und >>> wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue ich >>> Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. >> >> Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann es >> wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen. > > Eigentlich nicht - es gibt wohldefinierte Regeln, wann und wie zu > runden ist. Kaufmänner machen das iirc ein wenig anders als > Mathematiker. > > Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren Millionen > im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur endlich viel > Aufwand in die Forschung stecken. Mach mich mal schlau. Woher sollen den bei einer Buchhaltung Rundungsfehler herkommen, die Zahlen sollten doch vor der Eingabe bei Soll und Haben auf die erforderlichen Nachkommastellen kaufmännisch gerundet sein.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-16 17:17 +0100 |
| Message-ID | <uo6a7b$1guo9$1@dont-email.me> |
| In reply to | #614071 |
Salve allerseits, Peter McD schrieb: > Am 16.01.24 um 14:17 schrieb Dietz Proepper: >> Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> wrote: >>> Am 15.01.24 um 08:41 schrieb Dietz Proepper: >>> >>>> Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - es >>>> /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. Und >>>> wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue ich >>>> Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. >>> >>> Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann es >>> wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen. >> >> Eigentlich nicht - es gibt wohldefinierte Regeln, wann und wie zu >> runden ist. Kaufmänner machen das iirc ein wenig anders als Mathematiker. >> Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren Millionen >> im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur endlich viel >> Aufwand in die Forschung stecken. > > Mach mich mal schlau. Woher sollen den bei einer Buchhaltung Rundungsfehler > herkommen, die Zahlen sollten doch vor der Eingabe bei Soll und Haben > auf die erforderlichen Nachkommastellen kaufmännisch gerundet sein. > <https://www.itv.com/watch/mr-bates-vs-the-post-office/10a0469> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-16 19:06 +0100 |
| Message-ID | <l0nuthFa2hpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #614076 |
Am 16.01.24 um 17:17 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > > Salve allerseits, > > Peter McD schrieb: >> Am 16.01.24 um 14:17 schrieb Dietz Proepper: >>> Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> wrote: >>>> Am 15.01.24 um 08:41 schrieb Dietz Proepper: >>>> >>>>> Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - es >>>>> /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. Und >>>>> wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue ich >>>>> Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. >>>> >>>> Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann es >>>> wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen. >>> >>> Eigentlich nicht - es gibt wohldefinierte Regeln, wann und wie zu >>> runden ist. Kaufmänner machen das iirc ein wenig anders als Mathematiker. >>> Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren Millionen >>> im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur endlich viel >>> Aufwand in die Forschung stecken. >> >> Mach mich mal schlau. Woher sollen den bei einer Buchhaltung Rundungsfehler >> herkommen, die Zahlen sollten doch vor der Eingabe bei Soll und Haben >> auf die erforderlichen Nachkommastellen kaufmännisch gerundet sein. >> > <https://www.itv.com/watch/mr-bates-vs-the-post-office/10a0469> Na Fidel...!? "With some strong language Turn on Parental controls..."
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 16:23 +0100 |
| Message-ID | <uo8rco$2243a$2@dont-email.me> |
| In reply to | #614082 |
Salve allerseits, Walter Brill schrieb: > Am 16.01.24 um 17:17 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >> Peter McD schrieb: >>> Am 16.01.24 um 14:17 schrieb Dietz Proepper: >>>> Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> wrote: >>>>> Am 15.01.24 um 08:41 schrieb Dietz Proepper: >>>>> >>>>>> Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - es >>>>>> /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. Und >>>>>> wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue ich >>>>>> Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. >>>>> >>>>> Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann es >>>>> wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen. >>>> >>>> Eigentlich nicht - es gibt wohldefinierte Regeln, wann und wie zu >>>> runden ist. Kaufmänner machen das iirc ein wenig anders als Mathematiker. >>>> Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren Millionen >>>> im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur endlich viel >>>> Aufwand in die Forschung stecken. >>> >>> Mach mich mal schlau. Woher sollen den bei einer Buchhaltung Rundungsfehler >>> herkommen, die Zahlen sollten doch vor der Eingabe bei Soll und Haben >>> auf die erforderlichen Nachkommastellen kaufmännisch gerundet sein. >>> >> <https://www.itv.com/watch/mr-bates-vs-the-post-office/10a0469> > > Na Fidel...!? "With some strong language Turn on Parental controls..." > +--- <hier abknabbern> --- | Auf den japanischen Fujitsu-Konzern könnten wegen des Skandals um | eine fehlerhafte Buchhaltungssoftware in britischen Postfilialen massive | Entschädigungszahlungen zukommen. Der britische Justizminister Alex | Chalk sagte am Donnerstag, die Regierung werde zwar noch das | Ergebnis einer Untersuchungskommission abwarten. »Wenn das | Ausmaß an Inkompetenz so groß ist, wie wir es uns vorstellen, dann | möchte ich eine angemessene Entschädigung im Namen der | Steuerzahler sicherstellen«, sagte der Minister in einem | Fernsehinterview. »Das hat Geld gekostet, und es wird ein Vermögen | kosten.« | | Der Skandal, über den sich Chalk äußerte, hält in Großbritannien seit | Tagen die Öffentlichkeit, die Medienlandschaft und den gesamten | Politikbetrieb auf Trab: Zwischen 1999 und 2015 warf der | Staatskonzern Post Office, der die rund 11.500 Postfilialen im gesamten | Land betreibt, Tausenden Betreibern von Postfilialen Betrug, Diebstahl | oder Unterschlagung vor. Viele der Beschuldigten zwang das | Unternehmen dazu, für die fehlenden Beträge – die in die Tausende | gehen konnten – persönlich aufzukommen. Etliche Streitfälle landeten | vor Gericht. Etwa 900 Beschuldigte wurden verurteilt, viele zu | Haftstrafen. Zahlreiche Existenzen gingen über die Urteile zu Bruch, | Ehen gingen auseinander, Reputationen wurden zerstört. Mindestens | vier der Beschuldigten nahmen sich das Leben. | | Dabei waren die meisten von ihnen unschuldig. Schuld war stattdessen | eine fehlerhafte Software, wie sich danach herausstellte. 1999 hatte das | Postunternehmen in allen seinen Filialen das »Horizon«- | Buchhaltungssystem eingeführt, das der japanische Fujitsu-Konzern | entwickelt hatte. Von Anfang an listete die Software in vielen Filialen in | den Abrechnungen unerklärliche Fehlbeträge auf. Das Post-Office- | Management ignorierte die Warnungen – und ging gegen die Betreiber | der Postfilialen vor. 2009 wies das Computermagazin »Computer | Weekly« in einem detaillierten Bericht auf zahlreiche Fehler in der | Software hin und schlussfolgerte, dass bereits zahlreiche Filialleiter zu | Unrecht verurteilt worden seien. Das Postunternehmen ging dennoch | weiter gegen angebliche säumige Filialleiter vor. Und wandte dabei | bislang rabiate Methoden an. | | Hunderte der Beschuldigten schlossen sich 2009 zusammen und zogen | vor Gericht. Mit Erfolg: 2019 urteilte der High Court in London, dass | die Horizon-Software fehlerhaft war. Der Richter rügte Post Office für | seine »institutionelle Sturheit« und für die Weigerung, zu | berücksichtigen, dass sein Horizon-Computersystem fehlerhaft sein | könnte. 2020 setzte die Regierung eine Untersuchungskommission | unter Vorsitz eines pensionierten Richters ein, um den Skandal | aufzuarbeiten, der heute als einer der größten Justizirrtümer in der | britischen Geschichte gilt. Die Untersuchung dauert an. | | *Die zu Unrecht Verurteilten sollen Entschädigungen bekommen* | | Dass der Skandal nach so langer Zeit ausgerechnet jetzt die Gemüter | erhitzt, liegt an einer Fernsehserie: Zum Jahresbeginn strahlte der | Sender ITV den Vierteiler »Mr Bates vs The Post Office« aus. Millionen | von Briten bekamen zum ersten Mal gebündelt das ganze Ausmaß der | Ungerechtigkeit vorgeführt, der Tausende von Filialleitern ausgesetzt | waren. Es kam zu einem öffentlichen Aufschrei. Die Regierung in London | sah sich zum Handeln gezwungen. | | Am Mittwoch stellte der britische Premier Rishi Sunak ein Gesetz in | Aussicht, mit dem alle zu Unrecht erfolgten Verurteilungen auf einen | Schlag aufgehoben werden sollen. Die zu Unrecht Verurteilten sollen | Entschädigungen in Höhe von jeweils 600.000 Pfund bekommen. | | Was die öffentliche Empörung zusätzlich anheizt: Bislang ist noch | keiner der verantwortlichen Postmitarbeiter rechtlich belangt worden. | Ermittlungen gegen einzelne Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des | Unternehmens sind Medienberichten zufolge aber angelaufen. Paula | Vennells, die das Unternehmen zwischen 2012 und 2019 geführt hat, | gab am Dienstag ihren Ordenstitel Commander of the British Empire, | den sie 2019 für ihre Arbeit erhalten hat, freiwillig zurück. | | Dabei dürfte es nicht bleiben. Postminister Kevin Hollinrake erklärte | diese Woche, dass die Untersuchungskommission, die sich mit dem | Skandal befasst, nicht nur auf Hinweise von »Inkompetenz, sondern | auch Böswilligkeit« im Verhalten von Mitarbeitern des Post Office | gestoßen sei. »Diese Beweise standen den Gerichten bei ihrer | Einzelfallentscheidung nicht zur Verfügung.« | | Was er damit meinte, wurde am Donnerstag deutlich, als ein ehemaliger | Post-Office-Ermittler vor der Untersuchungskommission aussagte. Es ist | ein weiterer Aspekt des Skandals, der Konsequenzen nach sich ziehen | dürfte: Denn als Nachfolgeorganisation der ehemaligen Staatspost | verfügt Post Office bis heute über spezielle Ermittlungsbefugnisse. | Kritiker glauben, dass die bei der Strafverfolgung der zu Unrecht | beschuldigten Filialleiter eine Rolle gespielt haben könnten. | | Eine ehemalige Filialleiterin, die 2011 zu Unrecht zu 18 Monaten Haft | und zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, warf dem Ermittler vor, | er habe sie durch Lügen unter Druck gesetzt. So habe er ihr den | Eindruck vermittelt, dass sie in dieser Zeit die einzige Filialleiterin | gewesen sei, in deren Abrechnungen es Diskrepanzen gegeben habe. In | Wirklichkeit waren Hunderte betroffen. Der Ermittler wies die | Vorwürfe in seiner Aussage zurück. Oppositionschef Keir Starmer rief | dazu auf, dem Post Office seine speziellen Ermittlungsbefugnisse zu | entziehen. | | Viele der betroffenen Filialleiterinnen und -Leiter, die seit Jahren | darauf warten, ihre Namen reinzuwaschen, reagierten auf die unerwarteten | Entwicklungen der vergangenen Tage erfreut. Einer von ihnen, Chris | Head, bezeichnete sie als »fabelhafte Neuigkeiten«. »Aber wieso | bedurfte es eines öffentlichen Aufschreis, damit die Regierung keine | andere Wahl hatte, als zu handeln?«, sagte er dem »Guardian«. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.spiegel.de/wirtschaft/post-office-groesster-justizirrtum-des-landes-bewegt-grossbritannien-a-243dae9f-6ae1-4f47-999f-6b42b00eceb8> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 17:59 +0100 |
| Message-ID | <l0qfcbF1k5kU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #614116 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes: > ©<https://www.spiegel.de/wirtschaft/post-office-groesster-justizirrtum-des-landes-bewegt-grossbritannien-a-243dae9f-6ae1-4f47-999f-6b42b00eceb8> Da fliegt aber gerade die Scheiße in den Ventilator.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 18:39 +0100 |
| Message-ID | <uo93bo$24p28$1@dont-email.me> |
| In reply to | #614117 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes: > >> | Dabei waren die meisten von ihnen unschuldig. Schuld war stattdessen >> | eine fehlerhafte Software, wie sich danach herausstellte. 1999 hatte das >> | Postunternehmen in allen seinen Filialen das »Horizon«- >> | Buchhaltungssystem eingeführt, das der japanische Fujitsu-Konzern >> | entwickelt hatte. Von Anfang an listete die Software in vielen Filialen in >> | den Abrechnungen unerklärliche Fehlbeträge auf. Das Post-Office- >> | Management ignorierte die Warnungen – und ging gegen die Betreiber >> | der Postfilialen vor. 2009 wies das Computermagazin »Computer >> | Weekly« in einem detaillierten Bericht auf zahlreiche Fehler in der >> | Software hin und schlussfolgerte, dass bereits zahlreiche Filialleiter zu >> | Unrecht verurteilt worden seien. Das Postunternehmen ging dennoch >> | weiter gegen angebliche säumige Filialleiter vor. Und wandte dabei >> | bislang rabiate Methoden an. >> | >> | Hunderte der Beschuldigten schlossen sich 2009 zusammen und zogen >> | vor Gericht. Mit Erfolg: 2019 urteilte der High Court in London, dass >> | die Horizon-Software fehlerhaft war. Der Richter rügte Post Office für >> | seine »institutionelle Sturheit« und für die Weigerung, zu >> | berücksichtigen, dass sein Horizon-Computersystem fehlerhaft sein >> | könnte. 2020 setzte die Regierung eine Untersuchungskommission >> | unter Vorsitz eines pensionierten Richters ein, um den Skandal >> | aufzuarbeiten, der heute als einer der größten Justizirrtümer in der >> | britischen Geschichte gilt. Die Untersuchung dauert an. >> | >> | *Die zu Unrecht Verurteilten sollen Entschädigungen bekommen* >> | >> | Dass der Skandal nach so langer Zeit ausgerechnet jetzt die Gemüter >> | erhitzt, liegt an einer Fernsehserie: Zum Jahresbeginn strahlte der >> | Sender ITV den Vierteiler »Mr Bates vs The Post Office« aus. Millionen >> | von Briten bekamen zum ersten Mal gebündelt das ganze Ausmaß der >> | Ungerechtigkeit vorgeführt, der Tausende von Filialleitern ausgesetzt >> | waren. Es kam zu einem öffentlichen Aufschrei. Die Regierung in London >> | sah sich zum Handeln gezwungen. >> | >> | Am Mittwoch stellte der britische Premier Rishi Sunak ein Gesetz in >> | Aussicht, mit dem alle zu Unrecht erfolgten Verurteilungen auf einen >> | Schlag aufgehoben werden sollen. Die zu Unrecht Verurteilten sollen >> | Entschädigungen in Höhe von jeweils 600.000 Pfund bekommen. > > Da fliegt aber gerade die Scheiße in den Ventilator. > +--- <hier abknabbern> --- | Paul Patterson, Co-CEO des japanischen IT-Unternehmens in Europa, sagte, | es sei eine „moralische Verpflichtung“, diejenigen zu entschädigen, die | unter der fehlerhaften Software des Unternehmens leiden. | | Das Unternehmen, dessen Aktien der zweitgrößte Verlierer des Nikkei | waren, hat angekündigt, dass es Hunderte von Subpostmastern entschädigen | wird, die im Vereinigten Königreich wegen seiner fehlerhaften Software | zu Unrecht strafrechtlich verfolgt wurden. | | Zwischen 1999 und 2015 wurden 736 Subpostmaster, bei denen es sich um | selbstständige Filialleiter handelt, die bei der Post unter Vertrag | stehen, strafrechtlich verfolgt und wegen finanziellen Fehlverhaltens | verurteilt, das auf ungenauen Daten beruhte, die von Horizon, einem | Softwareprogramm von Fujitsu, generiert wurden. | | Das Thema erhielt in diesem Jahr neue öffentliche Aufmerksamkeit, als | ITV eine Dramaserie mit dem Titel „Mr. Bates vs. the Post Office“ über | den Kampf der Postmeister für Gerechtigkeit ausstrahlte. | | Horizon wurde 1999 von Fujitsu hergestellt und in allen Postfilialen zur | Verwaltung von Finanztransaktionen eingeführt. Schnell tauchten | Beschwerden auf, dass das Unternehmen fälschlicherweise über | Bargeldknappheit berichtet hatte. | | Auftritt vor britischen Abgeordneten Im Wirtschafts- und | Handelsausschuss des Unterhauses sagte Patterson: „Fujitsu möchte sich | für unsere Rolle bei diesem entsetzlichen Justizirrtum entschuldigen.“ | | „Wir hatten Fehler und Fehler im System und wir haben das Postamt bei | der Strafverfolgung von Unterpostmeistern unterstützt“, sagte er dem | Ausschuss. | | Als Patterson gefragt wurde, wie viel Fujitsu zur Entschädigung | beitragen müsste, nannte er keine konkrete Zahl, sagte aber, er erwarte, | „sich mit der Regierung zusammenzusetzen, um unseren Beitrag zur | Entschädigung festzulegen“, sobald die Untersuchung abgeschlossen sei. | | Die Regierung stellte den Opfern des Postskandals eine Entschädigung in | Höhe von einer Milliarde Pfund zu. | | Timothy Morse, Mitbegründer einer unabhängigen japanischen | Aktienberatung, sagte in der CNBC-Sendung „Squawk Box Asia“, es sei | „überraschend“, dass Fujitsu erst kürzlich auf das Thema hingewiesen | worden sei. | | „Dieser Skandal reicht Jahre zurück. Die Rolle der Post war bei diesen | Strafverfolgungen wohlbekannt, aber aus irgendeinem Grund wurde Fujitsu | in der Presse selten erwähnt.“ | | Die Erklärung fügte außerdem hinzu, dass die Untersuchung die | verheerenden Auswirkungen auf das Leben der Postmeister und ihrer | Familien verstärkt habe, und Fujitsu entschuldigte sich für seinen | Anteil an ihrem Leid. Das Unternehmen fügte hinzu, dass es sich „voll | und ganz dazu verpflichtet“ habe, die Untersuchung zu unterstützen, „um | zu verstehen, was passiert ist, und daraus zu lernen“. | | Morse geht davon aus, dass Fujitsu eine „angemessene finanzielle | Belastung“ tragen wird, aber das Unternehmen muss möglicherweise nicht | die volle 1 Milliarde Pfund tragen, die die britische Regierung als | Entschädigung bereitgestellt hat. | | Am 11. Januar BBC berichtete Dass die Post Fujitsu trotz des Skandals | und der laufenden Ermittlungen mehr als 95 Millionen Pfund gezahlt hat, | um die Nutzung des Horizon-IT-Systems um zwei Jahre zu verlängern. | | Fujitsu hat noch keine Beitragsrückstellung gebildet, aber Patterson | sagte: „Wenn wir diese Position erreichen, müssen wir sicherlich eine | Rückstellung dafür bilden.“ | | [...] | | „Der Name Fujitsu wurde befleckt, aber … er ist ein integraler | Bestandteil der IT-Verträge der britischen Regierung. Daher könnte der | Ersatz von Fujitsu sehr teuer werden.“ +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.hl-1.tv/fujitsu-sagt-die-entschaedigung-von-postopfern-sei-eine-moralische-verpflichtung/> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-19 12:46 +0100 |
| Message-ID | <l0v5ofF5ngU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #614116 |
Am 17.01.24 um 16:23 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > Salve allerseits, > > Walter Brill schrieb: >> Am 16.01.24 um 17:17 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: .. .. >> Na Fidel...!? "With some strong language Turn on Parental controls..." >> > +--- <hier abknabbern> --- > | Auf den japanischen Fujitsu-Konzern könnten wegen des Skandals um .. > > ©<https://www.spiegel.de/wirtschaft/post-office-groesster-justizirrtum-des-landes-bewegt-grossbritannien-a-243dae9f-6ae1-4f47-999f-6b42b00eceb8> Danke :-)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-19 14:59 +0100 |
| Message-ID | <uodv8u$35nn5$1@dont-email.me> |
| In reply to | #614183 |
Salve allerseits, Walter Brill schrieb: > Am 17.01.24 um 16:23 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >> Walter Brill schrieb: >>> Am 16.01.24 um 17:17 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >>> >>>> <https://www.itv.com/watch/mr-bates-vs-the-post-office/10a0469> >>> >>> Na Fidel...!? "With some strong language Turn on Parental controls..." >> >> | Auf den japanischen Fujitsu-Konzern könnten wegen des Skandals um > > Danke :-) > Gern geschehen! Nur, weil man bei /Mr Bates vs the Post Office/ nicht gleich Bescheid weiß, ist man ja nicht gleich ein schlechterer Mensch oder gehört gar zu den bildungsfernen Schichten! Allerdings hat inzwischen sogar die FAZ über die 4-teilige Miniserie mit Toby Jones in der Hauptrolle berichtet¹... (⊙. ☉)7 M.f.G. ___ ¹<https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/trailer-mr-bates-vs-the-post-office-19457366.html> -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-16 20:23 +0100 |
| Message-ID | <l0o3duFbbtrU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #614076 |
Am 16.01.24 um 17:17 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > > Salve allerseits, > > Peter McD schrieb: >> Am 16.01.24 um 14:17 schrieb Dietz Proepper: >>> Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> wrote: >>>> Am 15.01.24 um 08:41 schrieb Dietz Proepper: >>>> >>>>> Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - es >>>>> /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. Und >>>>> wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue ich >>>>> Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. >>>> >>>> Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann es >>>> wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen. >>> >>> Eigentlich nicht - es gibt wohldefinierte Regeln, wann und wie zu >>> runden ist. Kaufmänner machen das iirc ein wenig anders als Mathematiker. >>> Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren Millionen >>> im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur endlich viel >>> Aufwand in die Forschung stecken. >> >> Mach mich mal schlau. Woher sollen den bei einer Buchhaltung Rundungsfehler >> herkommen, die Zahlen sollten doch vor der Eingabe bei Soll und Haben >> auf die erforderlichen Nachkommastellen kaufmännisch gerundet sein. >> > <https://www.itv.com/watch/mr-bates-vs-the-post-office/10a0469> Das ist Großbritannien, die fahren auch links;-) Gruß Peter
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-16 23:10 +0100 |
| Message-ID | <20240116231032.75c0ae60.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #614071 |
Peter McD <peter.posts@gmx.net> wrote: > Am 16.01.24 um 14:17 schrieb Dietz Proepper: > > Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren > > Millionen im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur > > endlich viel Aufwand in die Forschung stecken. > > Mach mich mal schlau. Vooorsicht - ich entwickle teilweise entsprechende Software. > Woher sollen den bei einer Buchhaltung Rundungsfehler herkommen, die > Zahlen sollten doch vor der Eingabe bei Soll und Haben auf die > erforderlichen Nachkommastellen kaufmännisch gerundet sein. Im Prinzip hast Du ja Recht - deswegen wählte ich obiges Beispiel. Wenn bei einem Saldo von 2.5 Millionen $irgendwo EUR 0,25Ct Differenz auftreten dann ist das vielleicht ärgerlich, der Forschungsaufwand für die Ursache wird sich aber in Grenzen halten. Ibs. wenn die Fibu zugekauft ist (<-Witz) und der Hersteller den Fehler schon seit fünfzehn Jahren in der Bug-DB hat mit einem "rare corner case depending on moon phases and the local bogon field index, won't fix". Ich hatte mal eine Zeitlang mit einem Laden zu tun, der hat Vertragsverwaltungssysteme für Versicherungen gebaut. Dort gab es eine Rule Engine, da konnten die Kunden ihre Versicherungsmagie einbauen. Letzten Endes ein JavaScript-Interpreter mit ein wenig Beiwerk. JS verwendet für seine Arithmetik allerdings kein BCD ... -- +++ATH
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 12:24 +0100 |
| Message-ID | <l0prnnFm9ffU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #614085 |
Am 16.01.24 um 23:10 schrieb Dietz Proepper: > Peter McD <peter.posts@gmx.net> wrote: > >> Am 16.01.24 um 14:17 schrieb Dietz Proepper: >>> Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren >>> Millionen im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur >>> endlich viel Aufwand in die Forschung stecken. >> >> Mach mich mal schlau. > > Vooorsicht - ich entwickle teilweise entsprechende Software. > >> Woher sollen den bei einer Buchhaltung Rundungsfehler herkommen, die >> Zahlen sollten doch vor der Eingabe bei Soll und Haben auf die >> erforderlichen Nachkommastellen kaufmännisch gerundet sein. > > Im Prinzip hast Du ja Recht - deswegen wählte ich obiges Beispiel. Wenn > bei einem Saldo von 2.5 Millionen $irgendwo EUR 0,25Ct Differenz > auftreten dann ist das vielleicht ärgerlich, der Forschungsaufwand für > die Ursache wird sich aber in Grenzen halten. Ibs. wenn die Fibu > zugekauft ist (<-Witz) und der Hersteller den Fehler schon seit fünfzehn > Jahren in der Bug-DB hat mit einem "rare corner case depending on moon > phases and the local bogon field index, won't fix". Danke für die Info, aber was sagt der Buchprüfer in einem solchen Fall.
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 14:21 +0100 |
| Message-ID | <20240117142149.143df1d3.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #614102 |
Peter McD <peter.posts@gmx.net> wrote: > Am 16.01.24 um 23:10 schrieb Dietz Proepper: > > Peter McD <peter.posts@gmx.net> wrote: > >> Woher sollen den bei einer Buchhaltung Rundungsfehler herkommen, > >> die Zahlen sollten doch vor der Eingabe bei Soll und Haben auf die > >> erforderlichen Nachkommastellen kaufmännisch gerundet sein. > > > > Im Prinzip hast Du ja Recht - deswegen wählte ich obiges Beispiel. > > Wenn bei einem Saldo von 2.5 Millionen $irgendwo EUR 0,25Ct > > Differenz auftreten dann ist das vielleicht ärgerlich, der > > Forschungsaufwand für die Ursache wird sich aber in Grenzen halten. > > Ibs. wenn die Fibu zugekauft ist (<-Witz) und der Hersteller den > > Fehler schon seit fünfzehn Jahren in der Bug-DB hat mit einem "rare > > corner case depending on moon phases and the local bogon field > > index, won't fix". > > Danke für die Info, aber was sagt der Buchprüfer in einem solchen > Fall. Frag' Wirecard :->. Im Ernst, ich bilde mir ein, es gäbe in den entsprechenden DATEV- Kontenplänen sogar Ziffern für $sowas, müsste aber auch nachfragen. Wenn Du die Ursache soweit wie oben beschrieben festnageln kannst, das System zertifiziert ist und die Abweichungen im Bereich < 1e-10 liegt dann wird das problemlos durch die Prüfung gehen. Überleg' mal, was da für ein Fehlbetrag bei 100 Mrd. EUR Durchsatz p.a. auftritt. Das ist nicht mal eine größere Kaffeekasse. -- +++ATH
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-17 15:20 +0100 |
| Message-ID | <l0q624Fog7fU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #614104 |
Am 17.01.24 um 14:21 schrieb Dietz Proepper: > Peter McD <peter.posts@gmx.net> wrote: > >> Am 16.01.24 um 23:10 schrieb Dietz Proepper: >>> Peter McD <peter.posts@gmx.net> wrote: >>>> Woher sollen den bei einer Buchhaltung Rundungsfehler herkommen, >>>> die Zahlen sollten doch vor der Eingabe bei Soll und Haben auf die >>>> erforderlichen Nachkommastellen kaufmännisch gerundet sein. >>> >>> Im Prinzip hast Du ja Recht - deswegen wählte ich obiges Beispiel. >>> Wenn bei einem Saldo von 2.5 Millionen $irgendwo EUR 0,25Ct >>> Differenz auftreten dann ist das vielleicht ärgerlich, der >>> Forschungsaufwand für die Ursache wird sich aber in Grenzen halten. >>> Ibs. wenn die Fibu zugekauft ist (<-Witz) und der Hersteller den >>> Fehler schon seit fünfzehn Jahren in der Bug-DB hat mit einem "rare >>> corner case depending on moon phases and the local bogon field >>> index, won't fix". >> >> Danke für die Info, aber was sagt der Buchprüfer in einem solchen >> Fall. > > Frag' Wirecard :->. An die dachte ich auch.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 10:32 +0100 |
| Message-ID | <uo2u3s$se3p$1@dont-email.me> |
| In reply to | #614013 |
Am 15.01.2024 um 00:01 schrieb Stefan Froehlich:
> On Sun, 14 Jan 2024 20:05:40 Lars Gebauer wrote:
>> Nicht aber irgendwo, wo hunderte und tausende Buchungen
>> durchlaufen. Die sich womöglich auch noch unregelmäßig
>> wiederholen. Da wird auf Auffälligkeiten geachtet. Nicht auf
>> Kleinigkeiten, die scheinbar normal wirken.
>
> Es ist nicht die Aufgabe eines Buchhalters, jede einzelne Buchung
> auf ihre inhaltliche Bedeutung und Zulässigkeit zu prüfen - dafür
> sind schon vorher andere Menschen zuständig. Ein Buchhalter, der
> aber eine Auffälligkeit, sprich: einen Fehler ignoriert, weil es nur
> eine "Kleinigkeit" ist, hat seinen Job verfehlt (und riskiert
> selbigen).
Und schon wieder versuchst Du, hinterher schon vorher schlau zu sein.
*Bevor* Du eine Auffälligkeit ignorierst, mußt Du die Auffälligkeit
überhaupt erstmal wahrnehmen. Aber wenn da nichts ist, was Dir auffällig
vorkommt?
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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