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Groups > ger.ct > #613878 > unrolled thread
| Started by | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
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| First post | 2024-01-11 03:22 -0800 |
| Last post | 2024-01-15 10:11 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 41 — 12 participants |
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Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-01-11 03:22 -0800
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-11 11:43 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-13 19:03 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-13 20:17 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2024-01-14 11:46 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-14 13:22 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-14 15:04 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-14 14:19 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-14 18:30 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-14 20:05 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-14 23:01 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-15 08:41 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-15 09:33 +0000
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-15 10:43 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-15 15:24 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-15 15:33 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-15 15:58 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2024-01-15 16:21 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-16 14:17 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-16 15:00 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-16 15:27 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-16 15:52 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2024-01-17 01:10 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-17 08:54 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-17 09:16 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-17 09:43 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-01-16 16:15 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-16 17:17 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-16 19:06 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-17 16:23 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-01-17 17:59 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-17 18:39 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-19 12:46 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-19 14:59 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-01-16 20:23 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-16 23:10 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-01-17 12:24 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-17 14:21 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-01-17 15:20 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-15 10:32 +0100
Re: Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-15 10:11 +0000
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-11 03:22 -0800 |
| Subject | Anwender gehen fuer fehlerhafte Software ins Gefaengnis |
| Message-ID | <6ce36383-b21b-4792-b012-a6d66e86251dn@googlegroups.com> |
Moin, es ging um Horizon von Fujitsu. Siehe https://www.tagesschau.de/ausland/europa/post-skandal-grossbritannien-100.html Gruß, ULF
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2024-01-11 11:43 +0000 |
| Message-ID | <unok90$2vj73$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613878 |
On 11/01/2024 11:22, Ulf Kutzner wrote:
> Moin,
>
> es ging um Horizon von Fujitsu.
>
> Siehe
> https://www.tagesschau.de/ausland/europa/post-skandal-grossbritannien-100.html
>
> Gruß, ULF
Tja, das muss man erstmal verdauen:
Nicht nur das die in den Knast gingen, die mussten auch $PHANTASIESUMMEN
an das PostOffice (PO) bezahlen.
Nun kommt es: Es werden bei weitem nicht alle rehabilitiert, es wird in
Batches gearbeitet, Einzelfallprüfung. Aber das ist noch nicht alles:
Man redet von Entschädigung - dabei ist aber noch nicht klar _was_ die
bekommen. Also man sollte erwarten, das es Geld an PO (plus Zinsen) +
Kostenerstattung + wirkliche Wiedergutmachung sein sollte. Aber das wird
wohl nichts. Während die PO-Tussi sich einen Bonus von 4Mio£ 2012
genehmigt hat, habe da Leute ihre komplette Existenz verloren. Aber kann
kann sich entschuldigen und gut ist? Ach ja, hier hat man allen Ernstes
gesagt , das man erst mal den Untersuchungsausschuss abwarten solle.
Eine andere Frage die nicht geklärt ist: Wo ist das Geld das "fehlte"
(und dann doch nicht). Evtl in den Boni die es für die C-Riege gab?
Man hat versucht das unter den Teppich zu kehren, aber im Moment nimmt
das fahrt auf.
Cheers,
G.
Quis custodiet ipsos custodes?
---------------------------->8------------------------------
/"\
\ / ASCII Ribbon Campaign
X against HTML e-mail
/ \
---------------------------->8------------------------------
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-13 19:03 +0100 |
| Message-ID | <l0g1ikFpevaU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #613879 |
Hallo, Am 11.01.24 um 12:43 schrieb Goetz Schultz: > On 11/01/2024 11:22, Ulf Kutzner wrote: >> Moin, >> >> es ging um Horizon von Fujitsu. >> >> Siehe >> https://www.tagesschau.de/ausland/europa/post-skandal-grossbritannien-100.html >> >> Gruß, ULF > > Tja, das muss man erstmal verdauen: > > Nicht nur das die in den Knast gingen, die mussten auch $PHANTASIESUMMEN > an das PostOffice (PO) bezahlen. > > Nun kommt es: Es werden bei weitem nicht alle rehabilitiert, es wird in > Batches gearbeitet, Einzelfallprüfung. Aber das ist noch nicht alles: > Man redet von Entschädigung - dabei ist aber noch nicht klar _was_ die > bekommen. Also man sollte erwarten, das es Geld an PO (plus Zinsen) + > Kostenerstattung + wirkliche Wiedergutmachung sein sollte. Aber das wird > wohl nichts. Während die PO-Tussi sich einen Bonus von 4Mio£ 2012 > genehmigt hat, habe da Leute ihre komplette Existenz verloren. Aber kann > kann sich entschuldigen und gut ist? Ach ja, hier hat man allen Ernstes > gesagt , das man erst mal den Untersuchungsausschuss abwarten solle. > Eine andere Frage die nicht geklärt ist: Wo ist das Geld das "fehlte" > (und dann doch nicht). Evtl in den Boni die es für die C-Riege gab? Das Geld hat wohl nie existiert und wurde von der Software "erzeugt". <https://www.bbc.co.uk/news/uk-67884743> Ciao Walter
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2024-01-13 20:17 +0000 |
| Message-ID | <unur45$2pnj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613973 |
On 13/01/2024 18:03, Walter Brill wrote:
> Hallo,
>
> Am 11.01.24 um 12:43 schrieb Goetz Schultz:
>> On 11/01/2024 11:22, Ulf Kutzner wrote:
>>> Moin,
>>>
>>> es ging um Horizon von Fujitsu.
>>>
>>> Siehe
>>> https://www.tagesschau.de/ausland/europa/post-skandal-grossbritannien-100.html
>>>
>>> Gruß, ULF
>>
>> Tja, das muss man erstmal verdauen:
>>
>> Nicht nur das die in den Knast gingen, die mussten auch
>> $PHANTASIESUMMEN an das PostOffice (PO) bezahlen.
>>
>> Nun kommt es: Es werden bei weitem nicht alle rehabilitiert, es wird
>> in Batches gearbeitet, Einzelfallprüfung. Aber das ist noch nicht
>> alles: Man redet von Entschädigung - dabei ist aber noch nicht klar
>> _was_ die bekommen. Also man sollte erwarten, das es Geld an PO (plus
>> Zinsen) + Kostenerstattung + wirkliche Wiedergutmachung sein sollte.
>> Aber das wird wohl nichts. Während die PO-Tussi sich einen Bonus von
>> 4Mio£ 2012 genehmigt hat, habe da Leute ihre komplette Existenz
>> verloren. Aber kann kann sich entschuldigen und gut ist? Ach ja, hier
>> hat man allen Ernstes gesagt , das man erst mal den
>> Untersuchungsausschuss abwarten solle.
>> Eine andere Frage die nicht geklärt ist: Wo ist das Geld das "fehlte"
>> (und dann doch nicht). Evtl in den Boni die es für die C-Riege gab?
>
> Das Geld hat wohl nie existiert und wurde von der Software "erzeugt".
> <https://www.bbc.co.uk/news/uk-67884743>
>
> Ciao
> Walter
Ja, das ist schon klar. Aber die Sub-Postmaster haben das bezahlt - und
das Geld ist "verdunstet". Das hat real existiert.
--
Cheers,
G.
Quis custodiet ipsos custodes?
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X against HTML e-mail
/ \
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| From | Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-01-14 11:46 +0100 |
| Message-ID | <uo0e1d$dg3s$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613980 |
Goetz Schultz schrieb am 13.01.24 um 21:17: > On 13/01/2024 18:03, Walter Brill wrote: >> Das Geld hat wohl nie existiert und wurde von der Software "erzeugt". >> <https://www.bbc.co.uk/news/uk-67884743> Nein, so wie ich das verstehe, wurde Negativgeld von Horizon erzeugt, das die Franchisenehmer/innen dann an die Post nachzahlen mussten; mit anderen Worten, ihnen wurde das Geld aus dem Portmonnaie geklaut, ohne dass sie sich irgend etwas haben zuschulden kommen lassen und immer korrekt abgerechnet haben. > Ja, das ist schon klar. Aber die Sub-Postmaster haben das bezahlt - und > das Geld ist "verdunstet". Das hat real existiert. Ja. Und man weiß auch, wohin. Eine kriminelle Abzockerei sondergleichen. 700 ehrliche Menschen ruiniert, vier davon in den Selbstmord getrieben. Hätte nicht ITV diese Serie herausgebracht, wäre das alles wahrscheinlich unter dem Teppich geblieben. Einer der wenigen Momente, in denen ich froh bin, dass es private Fernsehsender gibt. (Die in UK aber auch generell besser - und weniger - sind als hier.) Jetzt will's natürlich keiner gewesen sein, und von Entschädigung spricht man nur im Kleingeldbereich: <https://www.theguardian.com/politics/2024/jan/11/the-post-office-is-now-box-office-as-inquiry-resumes-with-righteous-fury> (Auch die Kommentare sind - interesting.)
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-14 13:22 +0100 |
| Message-ID | <uo0jlb$crb7$4@dont-email.me> |
| In reply to | #613995 |
Am 14.01.2024 um 11:46 schrieb Carlo XYZ:
> Goetz Schultz schrieb am 13.01.24 um 21:17:
>> On 13/01/2024 18:03, Walter Brill wrote:
>>> Das Geld hat wohl nie existiert und wurde von der Software "erzeugt".
>>> <https://www.bbc.co.uk/news/uk-67884743>
>
> Nein, so wie ich das verstehe, wurde Negativgeld von
> Horizon erzeugt, das die Franchisenehmer/innen dann
> an die Post nachzahlen mussten; mit anderen Worten,
> ihnen wurde das Geld aus dem Portmonnaie geklaut,
> ohne dass sie sich irgend etwas haben zuschulden
> kommen lassen und immer korrekt abgerechnet haben.
Durch fehlerhafte Software erzeugte systematische Fehlbuchungen, die zu
einer Negativdifferenz führen.
Ist die Differenz nicht so arg groß, fällt das so schnell gar nicht auf.
Geht einfach in der Masse der Buchungen unter. Wer kontrolliert schon
jede Buchung über zwofuffzich. Zumal die Buchung regelmäßig wiederkehrt
und damit so normal scheint, wie der tägliche Sonnenaufgang.
Ich stelle es mir gerade bildlich vor: Eine neuer Buchhalter erhält die
Aufgabe, die Buchungen durchzusehen. Dabei stößt er auf eine kleine aber
regelmäßig wiederkehrende Buchung, auf die er sich im Moment keinen Reim
machen kann.
Er legt die Buchung seinem Vorgestzen vor, dieser schaut und sagt "Geht
in Ordnung, ist immer so, guck' hier und hier." Ab diesem Tag schenkt
der Buchhalter der Buchung auch keine Beachtung mehr.
Fällt es aber irgendwann dann doch auf, ist die Überraschung groß,
welche Beträge da über die Jahre aufgelaufen sind. Wenn dann niemand da
ist der das Gesamtsystem durchschaut, ist der Ärger programmiert.
"Dieses Buchungssystem benutzen wir seit Jahren. Arbeitet absolut
zuverlässig. Es gab noch nie einen Fehler." Stinke dagegen mal an.
>> Ja, das ist schon klar. Aber die Sub-Postmaster haben das bezahlt -
>> und das Geld ist "verdunstet". Das hat real existiert.
Nö. Existiert haben Zahlen auf Kontoauszügen und in Buchungsjournalen.
Das wird gerne vergessen.
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-14 15:04 +0100 |
| Message-ID | <l0i7vuF7io2U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #613998 |
Hallo, Am 14.01.24 um 13:22 schrieb Lars Gebauer: > Am 14.01.2024 um 11:46 schrieb Carlo XYZ: >> Goetz Schultz schrieb am 13.01.24 um 21:17: .. .. > Ich stelle es mir gerade bildlich vor: Eine neuer Buchhalter erhält die > Aufgabe, die Buchungen durchzusehen. Dabei stößt er auf eine kleine aber > regelmäßig wiederkehrende Buchung, auf die er sich im Moment keinen Reim > machen kann. > > Er legt die Buchung seinem Vorgestzen vor, dieser schaut und sagt "Geht > in Ordnung, ist immer so, guck' hier und hier." Ab diesem Tag schenkt > der Buchhalter der Buchung auch keine Beachtung mehr. > > Fällt es aber irgendwann dann doch auf, ist die Überraschung groß, > welche Beträge da über die Jahre aufgelaufen sind. Wenn dann niemand da > ist der das Gesamtsystem durchschaut, ist der Ärger programmiert. So ähnlich hierzulande passiert: "Sie sollen über einen Zeitraum von 16 Jahren insgesamt rund 1,1 Millionen Euro aus den Bargeldbeständen der Bank entnommen haben. Erst als ein neuer Kollege eingearbeitet wurde, war der Betrug aufgeflogen...." <https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/landgericht-zweibruecken-spricht-urteil-vr-bank-prozess-pirmasens-100.html> Ciao Walter
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2024-01-14 14:19 +0000 |
| Message-ID | <uo0qgr$f4vs$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613998 |
On 14/01/2024 12:22, Lars Gebauer wrote:
[...]
>>> Ja, das ist schon klar. Aber die Sub-Postmaster haben das bezahlt -
>>> und das Geld ist "verdunstet". Das hat real existiert.
>
> Nö. Existiert haben Zahlen auf Kontoauszügen und in Buchungsjournalen.
> Das wird gerne vergessen.
>
Die Fehlbeträge haben niemals real existiert und sind aller
Wahrscheinlichkeit auch korrigiert worden. Das Geld was aber durch
Kredit, Hausverkäufe u.a. aufgebracht wurde, ist aber irgendwohin
versickert oder man will es nicht mehr finden.
Untersuchungsausschüsse sind nur für eins gut: irgendwelche Sauereien
unter den Teppich zu kehren. Um Journale oder Auszüge kümmert sich kein
Mensch.
Ist schon klasse wie man Leuten das Leben ruinieren kann und sich auf
die Schulter klopft und sagt: Nix passiert, nix zu sehen, weitergehen.
--
Cheers,
G.
Quis custodiet ipsos custodes?
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2024-01-14 18:30 +0000 |
| Message-ID | <7t65a4273ci1b9322n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #613998 |
On Sun, 14 Jan 2024 13:22:02 Lars Gebauer wrote: > Durch fehlerhafte Software erzeugte systematische Fehlbuchungen, > die zu einer Negativdifferenz führen. > Ist die Differenz nicht so arg groß, fällt das so schnell gar > nicht auf. Geht einfach in der Masse der Buchungen unter. Wer > kontrolliert schon jede Buchung über zwofuffzich. Ich frage mich bei solchen Fällen eigentlich immer: Wer *nicht*? Meine eigenen Buchungslisten gehe ich Position für Position durch, und wenn da etwas nicht zuordenbar ist, fällt das unweigerlich auf (man erinnere sich an die etwas obskure Amazon-Geschichte im Vorjahr). Und diejenigen meiner Bekannten, die Buchhalter, Lohnverrechner, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sind, halten das in ihrem beruflichen Umfeld ganz genauso. Alles andere wäre unprofessionell, auch wenn man damit - etwas Glück vorausgesetzt - natürlich lange durchkommen kann. > Ich stelle es mir gerade bildlich vor: Eine neuer Buchhalter > erhält die Aufgabe, die Buchungen durchzusehen. Dabei stößt er auf > eine kleine aber regelmäßig wiederkehrende Buchung, auf die er > sich im Moment keinen Reim machen kann. > Er legt die Buchung seinem Vorgestzen vor, dieser schaut und sagt > "Geht in Ordnung, ist immer so, guck' hier und hier." Wie? Du meinst tatsächlich, der Vorgesetzte würde die Buchung für ok befinden, weil sie in identer Form bereits öfter vorgekommen wäre? Vermutlich wird es solche Vorgesetzte geben, aber auch deren Verhalten ist dann hochgradig unprofessionell, siehe oben. Wenn ich etwas gelernt habe, dann: Eine Differenz von z.B. 12 Cent weist nicht auf ein vernachlässigbar kleines Problem hin, sondern idR auf mehrere Probleme. Es lohnt sich immer, dem sofort nachzugehen. > Fällt es aber irgendwann dann doch auf, ist die Überraschung groß, > welche Beträge da über die Jahre aufgelaufen sind. Eben. Und ein überraschter Buchhalter ist ein unprofessioneller Buchhalter. Dieser Beruf bietet keinen Raum für Überraschungen, ansonsten ist man fehl am Platz. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan soll mehr als Laune machen! (Sloganizer)
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-14 20:05 +0100 |
| Message-ID | <uo1ba4$f1jn$4@dont-email.me> |
| In reply to | #614008 |
Am 14.01.2024 um 19:30 schrieb Stefan Froehlich:
> On Sun, 14 Jan 2024 13:22:02 Lars Gebauer wrote:
>> Ist die Differenz nicht so arg groß, fällt das so schnell gar
>> nicht auf. Geht einfach in der Masse der Buchungen unter. Wer
>> kontrolliert schon jede Buchung über zwofuffzich.
>
> Ich frage mich bei solchen Fällen eigentlich immer: Wer *nicht*?
Na Du wahrscheinlich. Mit Deiner überschaubaren Anzahl an Buchungen, die
Du wahrscheinlich ohne nachzuschlagen im Kopf nachvollziehen kannst.
Nicht aber irgendwo, wo hunderte und tausende Buchungen durchlaufen. Die
sich womöglich auch noch unregelmäßig wiederholen. Da wird auf
Auffälligkeiten geachtet. Nicht auf Kleinigkeiten, die scheinbar normal
wirken.
>> Ich stelle es mir gerade bildlich vor: Eine neuer Buchhalter
>> erhält die Aufgabe, die Buchungen durchzusehen. Dabei stößt er auf
>> eine kleine aber regelmäßig wiederkehrende Buchung, auf die er
>> sich im Moment keinen Reim machen kann.
>
>> Er legt die Buchung seinem Vorgestzen vor, dieser schaut und sagt
>> "Geht in Ordnung, ist immer so, guck' hier und hier."
>
> Wie? Du meinst tatsächlich, der Vorgesetzte würde die Buchung für ok
> befinden, weil sie in identer Form bereits öfter vorgekommen wäre?
Na klar. Läuft seit Jahren beschwerdefrei, ist also ok. Andernfalls
hätte sich ja schonmal jemand beschwert.
>> Fällt es aber irgendwann dann doch auf, ist die Überraschung groß,
>> welche Beträge da über die Jahre aufgelaufen sind.
>
> Eben. Und ein überraschter Buchhalter ist ein unprofessioneller
> Buchhalter. Dieser Beruf bietet keinen Raum für Überraschungen,
> ansonsten ist man fehl am Platz.
Witzig. Du versuchst mal wieder, hinterher schon vorher schlau zu sein.
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2024-01-14 23:01 +0000 |
| Message-ID | <3t65a46751i1c2fa4n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #614010 |
On Sun, 14 Jan 2024 20:05:40 Lars Gebauer wrote: > Am 14.01.2024 um 19:30 schrieb Stefan Froehlich: >> On Sun, 14 Jan 2024 13:22:02 Lars Gebauer wrote: >>> Ist die Differenz nicht so arg groß, fällt das so schnell gar >>> nicht auf. Geht einfach in der Masse der Buchungen unter. Wer >>> kontrolliert schon jede Buchung über zwofuffzich. >> Ich frage mich bei solchen Fällen eigentlich immer: Wer *nicht*? > Na Du wahrscheinlich. Mit Deiner überschaubaren Anzahl an > Buchungen, die Du wahrscheinlich ohne nachzuschlagen im Kopf > nachvollziehen kannst. > Nicht aber irgendwo, wo hunderte und tausende Buchungen > durchlaufen. Die sich womöglich auch noch unregelmäßig > wiederholen. Da wird auf Auffälligkeiten geachtet. Nicht auf > Kleinigkeiten, die scheinbar normal wirken. Es ist nicht die Aufgabe eines Buchhalters, jede einzelne Buchung auf ihre inhaltliche Bedeutung und Zulässigkeit zu prüfen - dafür sind schon vorher andere Menschen zuständig. Ein Buchhalter, der aber eine Auffälligkeit, sprich: einen Fehler ignoriert, weil es nur eine "Kleinigkeit" ist, hat seinen Job verfehlt (und riskiert selbigen). Derjenige, der eine Zahlung freigibt, die nicht freizugeben gewesen wäre, riskiert den seinigen. Ja, selbstverständlich gilt das für jede einzelne Zahlung. > Witzig. Du versuchst mal wieder, hinterher schon vorher schlau zu sein. Nein, ganz im Gegenteil. Aber Du merkst es mal wieder nicht. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Murklige Frauen liebt die Welt: Stefan! (Sloganizer)
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 08:41 +0100 |
| Message-ID | <20240115084146.78562392.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #614013 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > On Sun, 14 Jan 2024 20:05:40 Lars Gebauer wrote: > > Nicht aber irgendwo, wo hunderte und tausende Buchungen > > durchlaufen. Die sich womöglich auch noch unregelmäßig > > wiederholen. Da wird auf Auffälligkeiten geachtet. Nicht auf > > Kleinigkeiten, die scheinbar normal wirken. > > Es ist nicht die Aufgabe eines Buchhalters, jede einzelne Buchung > auf ihre inhaltliche Bedeutung und Zulässigkeit zu prüfen - dafür > sind schon vorher andere Menschen zuständig. Ein Buchhalter, der > aber eine Auffälligkeit, sprich: einen Fehler ignoriert, weil es nur > eine "Kleinigkeit" ist, hat seinen Job verfehlt (und riskiert > selbigen). Derjenige, der eine Zahlung freigibt, die nicht > freizugeben gewesen wäre, riskiert den seinigen. Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - es /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. Und wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue ich Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. > Ja, selbstverständlich gilt das für jede einzelne Zahlung. > > > Witzig. Du versuchst mal wieder, hinterher schon vorher schlau zu > > sein. > > Nein, ganz im Gegenteil. Aber Du merkst es mal wieder nicht. Dass Konzepte wie Prinzipien ordentlicher Buchaltung bei Lars nicht auf viel Gegenliebe stoßen kann doch kaum verwundern - immerhin wird damit ein Faktum fest-*geschrieben*. So, dass man es im Nachgang nicht einfach umdeuten, neu definieren oder einfach vergessen kann. Zudem - Rechte schätzen das Kassabuch generell wenig. Sie verstehen's nicht und wenn fünf Jahre später die Revision daher kommt dann kann man da auch nix auf der Amigoschiene machen. -- +++ATH
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 09:33 +0000 |
| Message-ID | <3t65a4fb7di1d75b9n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #614016 |
On Mon, 15 Jan 2024 08:41:46 Dietz Proepper wrote: > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: >> Ein Buchhalter, der aber eine Auffälligkeit, sprich: einen Fehler >> ignoriert, weil es nur eine "Kleinigkeit" ist, hat seinen Job >> verfehlt (und riskiert selbigen). Derjenige, der eine Zahlung >> freigibt, die nicht freizugeben gewesen wäre, riskiert den >> seinigen. > Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - > es /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. > Und wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue > ich Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. Für Lars ist korrekte Buchhaltung vermutlich auch nur eine Geschichte von vielen möglichen. > Dass Konzepte wie Prinzipien ordentlicher Buchaltung bei Lars > nicht auf viel Gegenliebe stoßen kann doch kaum verwundern - > immerhin wird damit ein Faktum fest-*geschrieben*. So, dass man es > im Nachgang nicht einfach umdeuten, neu definieren oder einfach > vergessen kann. Das kommt noch dazu. Aus dieser Vielfalt an Erzählungen eine beliebige herauspicken und zur alleinseligmachenden Wahrheit zu erklären - wie anmaßend! Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Sauer bleibt sauer: Stefan - Der infinite Hauch der Freiheit! (Sloganizer)
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 10:43 +0100 |
| Message-ID | <uo2unn$se3p$3@dont-email.me> |
| In reply to | #614019 |
Am 15.01.2024 um 10:33 schrieb Stefan Froehlich:
> On Mon, 15 Jan 2024 08:41:46 Dietz Proepper wrote:
>> Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst -
>> es /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen.
>> Und wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue
>> ich Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST.
>
> Für Lars ist korrekte Buchhaltung vermutlich auch nur eine
> Geschichte von vielen möglichen.
Es ist Montagmorgen und die Helden in der Unterhose klopfen sich
gegenseitig auf die Schultern. Süß.
Ihr seid schon die zwei richtigen Chuck Norisse der IT. Ihr beseitigt
auch die Fehler, die noch gar nicht gefunden wurden.
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 15:24 +0100 |
| Message-ID | <20240115152401.57825d2b.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #614019 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > On Mon, 15 Jan 2024 08:41:46 Dietz Proepper wrote: > > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > >> Ein Buchhalter, der aber eine Auffälligkeit, sprich: einen Fehler > >> ignoriert, weil es nur eine "Kleinigkeit" ist, hat seinen Job > >> verfehlt (und riskiert selbigen). Derjenige, der eine Zahlung > >> freigibt, die nicht freizugeben gewesen wäre, riskiert den > >> seinigen. > > > Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - > > es /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. > > Und wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue > > ich Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. > > Für Lars ist korrekte Buchhaltung vermutlich auch nur eine > Geschichte von vielen möglichen. Sagen wir es so - vieles an Finanzbuchhaltung ist im engeren Sinn nicht "logisch". Genausowenig wie die Peanoaxiomatik in dem Sinn "logisch" ist. Es ist halt eine Festlegung (wie der Name schon sagt). Daher /könnte/ er vorbringen, dass man das alles auch ganz anders machen könne. Nur wird er kaum ein brauchbares (Fibu-)System benennen können in dem Fehler ohne Konsequenzen einfach weg definiert werden. > > Dass Konzepte wie Prinzipien ordentlicher Buchaltung bei Lars > > nicht auf viel Gegenliebe stoßen kann doch kaum verwundern - > > immerhin wird damit ein Faktum fest-*geschrieben*. So, dass man es > > im Nachgang nicht einfach umdeuten, neu definieren oder einfach > > vergessen kann. > > Das kommt noch dazu. Aus dieser Vielfalt an Erzählungen eine > beliebige herauspicken und zur alleinseligmachenden Wahrheit zu > erklären - wie anmaßend! Ich finde das bei ihm und ähnlichen Gestalten immer wieder lustig. Er fordert ja - nebst anderem - dass man sich seine (bzw. die seiner Kohorte) Wahrnehmung der Realität anzuhören habe. Was wir ja, nur nebenbei angemerkt, auch häufig genug betreiben. Was dieser Traubenschäler und seine Kumpanen aber noch nicht bemerkt zu haben scheinen - die Forderung, sich die (Lebens-/Leidens-/ Erfahrungs-)Geschichten Dritter anhören zu müssen ist eigentlich eine Forderung aus der critical race theory ... -- +++ATH
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 15:33 +0100 |
| Message-ID | <uo3fnu$upqc$3@dont-email.me> |
| In reply to | #614031 |
Am 15.01.2024 um 15:24 schrieb Dietz Proepper:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>> Für Lars ist korrekte Buchhaltung vermutlich auch nur eine
>> Geschichte von vielen möglichen.
>
> Sagen wir es so - vieles an Finanzbuchhaltung ist im engeren Sinn nicht
> "logisch". Genausowenig wie die Peanoaxiomatik in dem Sinn "logisch"
> ist. Es ist halt eine Festlegung (wie der Name schon sagt).
logisch == folgerichtig
> Daher /könnte/ er vorbringen, dass man das alles auch ganz anders
> machen könne.
Warum sollte ich? Weißt Du *überhaupt*, worum es geht?
>> Das kommt noch dazu. Aus dieser Vielfalt an Erzählungen eine
>> beliebige herauspicken und zur alleinseligmachenden Wahrheit zu
>> erklären - wie anmaßend!
>
> Ich finde das bei ihm und ähnlichen Gestalten immer wieder lustig. Er
> fordert ja - nebst anderem - dass man sich seine (bzw. die seiner
> Kohorte) Wahrnehmung der Realität anzuhören habe.
Wo hast Du den Blödsinn jetzt wieder her?
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 15:58 +0100 |
| Message-ID | <20240115155819.579a189f.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #614032 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote: > Am 15.01.2024 um 15:24 schrieb Dietz Proepper: > > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > >> Das kommt noch dazu. Aus dieser Vielfalt an Erzählungen eine > >> beliebige herauspicken und zur alleinseligmachenden Wahrheit zu > >> erklären - wie anmaßend! > > > > Ich finde das bei ihm und ähnlichen Gestalten immer wieder lustig. > > Er fordert ja - nebst anderem - dass man sich seine (bzw. die seiner > > Kohorte) Wahrnehmung der Realität anzuhören habe. > > Wo hast Du den Blödsinn jetzt wieder her? Von dir? -- +++ATH
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| From | Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 16:21 +0100 |
| Message-ID | <l0l0r1Fmo2iU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #614016 |
Hej, Am 15.01.24 um 08:41 schrieb Dietz Proepper: > Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - es > /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. Und > wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue ich Lars > jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann es wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen. -- -- mfg Hartmut Ott --
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-16 14:17 +0100 |
| Message-ID | <20240116141757.029d610a.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #614034 |
Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> wrote: > Hej, > > Am 15.01.24 um 08:41 schrieb Dietz Proepper: > > > > Das Konzept der ordentlichen Buchführung. Und wie Du schreibst - es > > /gibt/ Gründe, auch Fehlbeträgen im 0,1-Ct-Bereich nachzugehen. Und > > wenn wer aus der IT dann "buähhhh, Rundungsfehler" ruft (traue ich > > Lars jederzeit zu) dann hat die IT ein Riesenproblem. BTST. > > Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann es > wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen. Eigentlich nicht - es gibt wohldefinierte Regeln, wann und wie zu runden ist. Kaufmänner machen das iirc ein wenig anders als Mathematiker. Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren Millionen im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur endlich viel Aufwand in die Forschung stecken. -- +++ATH
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-16 15:00 +0100 |
| Message-ID | <uo6260$1e79g$2@dont-email.me> |
| In reply to | #614066 |
Am 16.01.2024 um 14:17 schrieb Dietz Proepper:
> Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> wrote:
>> Grundsätzlich ja - nur wenn man mit Fremdwährungen hantiert, kann es
>> wegen der Umrechnung zu kleinen Abweichungen kommen.
>
> Eigentlich nicht - es gibt wohldefinierte Regeln, wann und wie zu
> runden ist.
Richtig: Eigentlich nicht.
Ein solches Konto wird man sinnigerwise als Fremdwährungskonto führen
und damit Rundungen, sowie die damit verbundenen Fehler, weitgehend
vermeiden.
> Aber klar - wenn bei einem typischen Kassenstand von mehreren Millionen
> im Jahr 0,27514ct Differenz auftreten wird man da nur endlich viel
> Aufwand in die Forschung stecken.
Na aber! Laut dem Wiener Komiker deuten kleine Differenzen nicht auf ein
vernachlässigbar kleines Problem sondern idR gleich auf mehrere Probleme
hin. Und ein Buchhalter, der aber eine Auffälligkeit, sprich: einen
Fehler ignoriert, weil es nur eine "Kleinigkeit" ist, hat seinen Job
verfehlt (und riskiert selbigen).
Ich darf doch wohl bitten.
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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