Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > ger.ct > #613847 > unrolled thread
| Started by | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2024-01-10 04:49 -0800 |
| Last post | 2024-01-15 21:28 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 40 — 15 participants |
Back to article view | Back to ger.ct
RaketenStartZeit mit SandUhr messen Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2024-01-10 04:49 -0800
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen "F. W." <me@home.invalid> - 2024-01-10 14:18 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-01-10 14:48 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-10 20:52 +0000
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-01-11 11:47 -0800
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-11 21:30 +0000
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-11 09:27 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2024-01-11 10:13 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2024-01-12 18:21 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-13 18:44 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2024-01-11 01:35 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-11 13:53 +0000
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2024-01-12 00:09 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-12 09:22 +0000
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2024-01-12 11:42 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-12 11:13 +0000
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2024-01-12 12:34 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-12 11:43 +0000
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-01-12 07:08 -0800
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2024-01-12 13:43 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2024-01-13 13:17 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-01-13 14:16 +0000
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2024-01-13 17:29 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-13 18:51 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2024-01-13 22:59 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-12 14:12 +0000
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2024-01-12 21:45 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-01-12 23:33 -0800
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2024-01-12 22:12 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-12 22:31 +0000
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2024-01-13 09:13 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-11 15:22 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2024-01-11 23:14 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-14 08:49 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-01-13 18:57 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-14 08:54 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-01-11 09:26 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2024-01-15 20:51 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-01-15 21:23 +0100
Re: RaketenStartZeit mit SandUhr messen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-01-15 21:28 +0000
Page 2 of 2 — ← Prev page 1 [2]
| From | Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-13 13:17 +0100 |
| Message-ID | <hnu4qihamunive8qn5d8969jbhvb8n54kv@4ax.com> |
| In reply to | #613932 |
am Fri, 12 Jan 2024 13:43:38 +0100 schrieb Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net>: > Am 12.01.2024 um 11:42 schrieb Ned Kelly: > > Am 12.01.2024 um 10:22 schrieb Stefan Froehlich: > > > >> Was hat die Endgeschwindigkeit im freien Fall mit der Kalibrierung > >> einer Sanduhr zu tun? Läuft eine Sanduhr mit der 4-fachen Fallhöhe > >> Deiner Meinung nach schneller ab, als die kleinere? > > > > ... spring vom Stuhl auf den Boden. Gut, jetzt spring vom > > Tisch ... und? Gemerkt, daß du schneller wirst? Nein? > > Dann mach jetzt das Fenster auf und .... > > > > Soviel zur Abhängigkeit von h und v. > > Es spielt keine Rolle für die Durchgangsgeschwindigkeit an der > Engstelle, wie weit der "Sand" dann noch fällt. > Usenet-Disclaimer: Er muss Platz zum Fallen haben. Logo. Es hängt nur von der 'Kraft' (ich nix Physik) ab, mit der der Sand auf die Engstelle 'drückt'. (Materialeigenschaft desselben = 'Rieselfähigkeit' außen vor gelassen / dafür müsste eine Blick in eine Formalsammlung genügen.) Deshalb einfaches Experiment mit einem anderen Material: Torten-Deko-Spritztüte: Je fester man die drückt (das entspricht der Beschleunigung) desto mehr/schneller kommt die Pampe vorne raus. Dazu noch die Viskosität nachgucken, das wäre die Rieselfähigkeit ... Man könnte auch die Sanduhr persönlich an eine Schnur hängen und im Kreise um den Kopf wirbeln. Stoppuhr dazu und - voilá. Bei gleichmäßger Geschwindigkeit des Gefährts mit der Sanduhr drinne läuft nichts in ihr. Entspricht der Spritztüte, wenn sie bloß daliegt. HeB -- Warning: This article contains words made up of many different letters. These letters can be re-arranged and re-used to form words that some readers might find offensive.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2024-01-13 14:16 +0000 |
| Message-ID | <unu5ut$3v16s$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613958 |
On 13/01/2024 12:17, Heinz Brückner wrote:
> am Fri, 12 Jan 2024 13:43:38 +0100 schrieb Georg Gruber
> <g.gruber_hauwech@gmx.net>:
>
>> Am 12.01.2024 um 11:42 schrieb Ned Kelly:
>>> Am 12.01.2024 um 10:22 schrieb Stefan Froehlich:
>>>
>>>> Was hat die Endgeschwindigkeit im freien Fall mit der Kalibrierung
>>>> einer Sanduhr zu tun? Läuft eine Sanduhr mit der 4-fachen Fallhöhe
>>>> Deiner Meinung nach schneller ab, als die kleinere?
>>>
>>> ... spring vom Stuhl auf den Boden. Gut, jetzt spring vom
>>> Tisch ... und? Gemerkt, daß du schneller wirst? Nein?
>>> Dann mach jetzt das Fenster auf und ....
>>>
>>> Soviel zur Abhängigkeit von h und v.
>>
>> Es spielt keine Rolle für die Durchgangsgeschwindigkeit an der
>> Engstelle, wie weit der "Sand" dann noch fällt.
>> Usenet-Disclaimer: Er muss Platz zum Fallen haben.
>
> Logo. Es hängt nur von der 'Kraft' (ich nix Physik) ab, mit der der Sand auf
> die Engstelle 'drückt'.
> (Materialeigenschaft desselben = 'Rieselfähigkeit' außen vor gelassen /
> dafür müsste eine Blick in eine Formalsammlung genügen.)
Eher ist es die Kraft die dran "saugt" a.k.a. Gravitation. Sicher wird
der Luftdruck eine Rolle spielen, aber der ist wohl konstant.
> Deshalb einfaches Experiment mit einem anderen Material:
> Torten-Deko-Spritztüte: Je fester man die drückt (das entspricht der
> Beschleunigung) desto mehr/schneller kommt die Pampe vorne raus.
> Dazu noch die Viskosität nachgucken, das wäre die Rieselfähigkeit ...
>
> Man könnte auch die Sanduhr persönlich an eine Schnur hängen und im Kreise
> um den Kopf wirbeln. Stoppuhr dazu und - voilá.
Dürfte ein falsches Ergebnis liefern weil Zentripetal- und -fugalkräfte
wirken, die den Sand an die Glaswand drücken.
> Bei gleichmäßger Geschwindigkeit des Gefährts mit der Sanduhr drinne
> läuft nichts in ihr. Entspricht der Spritztüte, wenn sie bloß daliegt.
>
> HeB
>
[ Man möge mir Beizeichnungsfehler nachsehen, ist 30A seitdem ich mit
Physik zu tun hatte. Ich halte es mit Goethe "Namen sind Schall und
Rauch". ]
--
Cheers,
G.
Quis custodiet ipsos custodes?
---------------------------->8------------------------------
/"\
\ / ASCII Ribbon Campaign
X against HTML e-mail
/ \
---------------------------->8------------------------------
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-13 17:29 +0100 |
| Message-ID | <umd5qipvt8vk8u2bssvlpa6h31t4cbhgfa@4ax.com> |
| In reply to | #613961 |
am Sat, 13 Jan 2024 14:16:06 +0000 schrieb Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk>: > On 13/01/2024 12:17, Heinz Brückner wrote: > > am Fri, 12 Jan 2024 13:43:38 +0100 schrieb Georg Gruber > > <g.gruber_hauwech@gmx.net>: > > > >> > >> Es spielt keine Rolle für die Durchgangsgeschwindigkeit an der > >> Engstelle, wie weit der "Sand" dann noch fällt. > >> Usenet-Disclaimer: Er muss Platz zum Fallen haben. > > > > Logo. Es hängt nur von der 'Kraft' (ich nix Physik) ab, mit der der Sand auf > > die Engstelle 'drückt'. > > (Materialeigenschaft desselben = 'Rieselfähigkeit' außen vor gelassen / > > dafür müsste eine Blick in eine Formalsammlung genügen.) > > Eher ist es die Kraft die dran "saugt" a.k.a. Gravitation. Sicher wird > der Luftdruck eine Rolle spielen, aber der ist wohl konstant. Egal - es saugt und drückt der Heinzel^h^h die Gravität ... Siehst du doch am Beispiel der Spritztüte. Da saugt nix. > > > Deshalb einfaches Experiment mit einem anderen Material: > > Torten-Deko-Spritztüte: Je fester man die drückt (das entspricht der > > Beschleunigung) desto mehr/schneller kommt die Pampe vorne raus. > > Dazu noch die Viskosität nachgucken, das wäre die Rieselfähigkeit ... > > > > Man könnte auch die Sanduhr persönlich an eine Schnur hängen und im Kreise > > um den Kopf wirbeln. Stoppuhr dazu und - voilá. > > Dürfte ein falsches Ergebnis liefern weil Zentripetal- und -fugalkräfte > wirken, die den Sand an die Glaswand drücken. Sanduhr sauber oben mittig aufgehängt und schön gleichmäßig um den Kopf gewirbelt, das simuliert eine vergleichbare Beschleunigung g>1 ohne jeden Störfaktor. > > > Bei gleichmäßger Geschwindigkeit des Gefährts mit der Sanduhr drinne > > läuft nichts in ihr. Entspricht der Spritztüte, wenn sie bloß daliegt. > > > > HeB > > > > [ Man möge mir Beizeichnungsfehler nachsehen, ist 30A seitdem ich mit > Physik zu tun hatte. Ich halte es mit Goethe "Namen sind Schall und > Rauch". ] - dito - HeB
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-13 18:51 +0100 |
| Message-ID | <l0g0shFpevbU7@mid.individual.net> |
| In reply to | #613961 |
Am 13.01.24 um 15:16 schrieb Goetz Schultz: > On 13/01/2024 12:17, Heinz Brückner wrote: >> am Fri, 12 Jan 2024 13:43:38 +0100 schrieb Georg Gruber >> <g.gruber_hauwech@gmx.net>: >> >>> Am 12.01.2024 um 11:42 schrieb Ned Kelly: >>>> Am 12.01.2024 um 10:22 schrieb Stefan Froehlich: >>>> >>>>> Was hat die Endgeschwindigkeit im freien Fall mit der Kalibrierung >>>>> einer Sanduhr zu tun? Läuft eine Sanduhr mit der 4-fachen Fallhöhe >>>>> Deiner Meinung nach schneller ab, als die kleinere? >>>> >>>> ... spring vom Stuhl auf den Boden. Gut, jetzt spring vom >>>> Tisch ... und? Gemerkt, daß du schneller wirst? Nein? >>>> Dann mach jetzt das Fenster auf und .... >>>> >>>> Soviel zur Abhängigkeit von h und v. >>> >>> Es spielt keine Rolle für die Durchgangsgeschwindigkeit an der >>> Engstelle, wie weit der "Sand" dann noch fällt. >>> Usenet-Disclaimer: Er muss Platz zum Fallen haben. >> >> Logo. Es hängt nur von der 'Kraft' (ich nix Physik) ab, mit der der >> Sand auf >> die Engstelle 'drückt'. >> (Materialeigenschaft desselben = 'Rieselfähigkeit' außen vor gelassen / >> dafür müsste eine Blick in eine Formalsammlung genügen.) > > Eher ist es die Kraft die dran "saugt" a.k.a. Gravitation. Sicher wird > der Luftdruck eine Rolle spielen, aber der ist wohl konstant. > >> Deshalb einfaches Experiment mit einem anderen Material: >> Torten-Deko-Spritztüte: Je fester man die drückt (das entspricht der >> Beschleunigung) desto mehr/schneller kommt die Pampe vorne raus. >> Dazu noch die Viskosität nachgucken, das wäre die Rieselfähigkeit ... >> >> Man könnte auch die Sanduhr persönlich an eine Schnur hängen und im >> Kreise >> um den Kopf wirbeln. Stoppuhr dazu und - voilá. > > Dürfte ein falsches Ergebnis liefern weil Zentripetal- und -fugalkräfte > wirken, die den Sand an die Glaswand drücken. > >> Bei gleichmäßger Geschwindigkeit des Gefährts mit der Sanduhr drinne >> läuft nichts in ihr. Entspricht der Spritztüte, wenn sie bloß daliegt. Wikipedia hat noch eine Beschreibung hierzu: <https://de.wikipedia.org/wiki/Sanduhr#Funktionsweise>
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-13 22:59 +0100 |
| Message-ID | <09AA259691A56D43@ggruber793.news.solani.org> |
| In reply to | #613958 |
Am 13.01.2024 um 13:17 schrieb Heinz Brückner: [...] > > Deshalb einfaches Experiment mit einem anderen Material: > Torten-Deko-Spritztüte: Je fester man die drückt (das entspricht der > Beschleunigung) desto mehr/schneller kommt die Pampe vorne raus. > Dazu noch die Viskosität nachgucken, das wäre die Rieselfähigkeit ... > > Man könnte auch die Sanduhr persönlich an eine Schnur hängen und im Kreise > um den Kopf wirbeln. Stoppuhr dazu und - voilá. > > Bei gleichmäßger Geschwindigkeit des Gefährts mit der Sanduhr drinne > läuft nichts in ihr. Entspricht der Spritztüte, wenn sie bloß daliegt. Variante, wg. mutmaßlich spektakulärer Sauerei: Spritztüte statt Sanduhr um den Kopf wirbeln. -- LG Georg Löwen föhnen ist keine TikTok-Challenge.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2024-01-12 14:12 +0000 |
| Message-ID | <1t65a1487ci14e2ebn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #613922 |
On Fri, 12 Jan 2024 11:42:14 Ned Kelly wrote: > Am 12.01.2024 um 10:22 schrieb Stefan Froehlich: >> Was hat die Endgeschwindigkeit im freien Fall mit der >> Kalibrierung einer Sanduhr zu tun? Läuft eine Sanduhr mit der >> 4-fachen Fallhöhe Deiner Meinung nach schneller ab, als die >> kleinere? > ... spring vom Stuhl auf den Boden. Gut, jetzt spring vom Tisch > ... und? Gemerkt, daß du schneller wirst? Nein? Dann mach jetzt > das Fenster auf und .... > Soviel zur Abhängigkeit von h und v. Noch einmal: Läuft eine Sanduhr mit der 4-fachen Fallhöhe Deiner Meinung nach schneller ab, als die kleinere? Falls Dir das Konzept von Sanduhren nicht geläufig ist (was ja durchaus der Fall sein kann, mir ist seit Jahrzehnten keine mehr untergekommen), schau Dir bitte vorher noch Bilder dazu an. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - Eleganz ohne Grenzen: Hüpfen damit es schlüpft! (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-12 21:45 +0100 |
| Message-ID | <uns8d3$de7q$1@solani.org> |
| In reply to | #613933 |
Am 12.01.2024 um 15:12 schrieb Stefan Froehlich: > Noch einmal: Läuft eine Sanduhr mit der 4-fachen Fallhöhe Deiner > Meinung nach schneller ab, als die kleinere? Wenn die Sanduhr fällt, rieselt gar nix. Wird die Sanduhr beschleunigt, rieselts beschleunigt. :Ciao:
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-12 23:33 -0800 |
| Message-ID | <6a18ca6b-1b2b-48bb-b125-2c5585f55fe7n@googlegroups.com> |
| In reply to | #613944 |
Ned Kelly schrieb am Freitag, 12. Januar 2024 um 21:45:26 UTC+1: > Am 12.01.2024 um 15:12 schrieb Stefan Froehlich: > > > Noch einmal: Läuft eine Sanduhr mit der 4-fachen Fallhöhe Deiner > > Meinung nach schneller ab, als die kleinere? > Wenn die Sanduhr fällt, rieselt gar nix. Die Sanduhr könnte ja vakuumiert sein unter dem Engpaß einen Fallturm haben, was allerdings das Umdrehen zum nächsten Gebrauch erschwert. Die Zeit ist allerdings um, wenn aller Sand durchgerieselt ist, nicht etwa, wenn eine Fallgeschwindigkeit überschritten wird. > Wird die Sanduhr beschleunigt, rieselts > beschleunigt. Wunderbar. Und manch Rakete beschleunigt auf ordentliche g-Werte.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-12 22:12 +0100 |
| Message-ID | <uns9v7$cgln$1@solani.org> |
| In reply to | #613933 |
Am 12.01.2024 um 15:12 schrieb Stefan Froehlich: > Noch einmal: Läuft eine Sanduhr mit der 4-fachen Fallhöhe Deiner > Meinung nach schneller ab, als die kleinere? Keine Fallhöhe. Wegstrecke s(h). Beschleunigung g(a). Vielleicht ist es so für dich deutlicher. Anders audgedrückt: v = √2as = at = s/t Du kannst also je nachdem welche Parameter dir bekannt sind, die Formel umstellen. Man sieht aber, daß die Geschwindigkeit zunimmt, je länger(t) die Beschleunigung(a bzw. g) dauert. Der Energieerhaltungssatz ist vielseitig, wie ein Schweizer Taschenmesser. Auch die Reibung kann man berücksichtigen. :Ciao:
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2024-01-12 22:31 +0000 |
| Message-ID | <5t65a1b985i15e07fn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #613945 |
On Fri, 12 Jan 2024 22:12:21 Ned Kelly wrote: > Am 12.01.2024 um 15:12 schrieb Stefan Froehlich: >> Noch einmal: Läuft eine Sanduhr mit der 4-fachen Fallhöhe Deiner >> Meinung nach schneller ab, als die kleinere? > Keine Fallhöhe. Wegstrecke s(h). Beschleunigung g(a). Schön langsam habe ich tatsächlich den Verdacht, dass Dir der Begriff der Sanduhr nichts sagt. Wie auch immer, I stand corrected. Im Prinzip hätte ich mir denken können, dass diese Frage auch schon andere Menschen beschäftigt hat, und so weiß ich nun, dass eine Sanduhr bei 3g rund doppelt, bei 10g rund 4,5x und bei 100g rund 25x so schnell läuft. Der Zusammenhang ist übrigens beinahe linear. <https://ojs.dpg-physik.de/index.php/phydid-b/article/view/582> Im Artikel findet sich dann auch der nette Satz: "Bei der Erklärung der enormen Reduzierung der Laufzeiten durch die Rotation einer Sanduhr stößt das [konventionelle Erklärungsmodell für Sanduhren] an seine Grenzen", und in weiterer Folge "die granulare Materie verhält sich hier eher wie eine Flüssigkeit", was genau meiner hier zuerst geäußerten Vermutung entspricht. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Endlich ein heisser Gedanke: Stefan! (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-13 09:13 +0100 |
| Message-ID | <untgmr$e14u$1@solani.org> |
| In reply to | #613948 |
Am 12.01.2024 um 23:31 schrieb Stefan Froehlich: > On Fri, 12 Jan 2024 22:12:21 Ned Kelly wrote: >> Am 12.01.2024 um 15:12 schrieb Stefan Froehlich: >>> Noch einmal: Läuft eine Sanduhr mit der 4-fachen Fallhöhe Deiner >>> Meinung nach schneller ab, als die kleinere? > >> Keine Fallhöhe. Wegstrecke s(h). Beschleunigung g(a). > > Schön langsam habe ich tatsächlich den Verdacht, dass Dir der > Begriff der Sanduhr nichts sagt. Was hab ich geschrieben? Am 11.01.2024 um 01:35? Zitat: "Think simple. Energieerhaltungssatz. Demnach ist v = Wuzzel 2gh . Die Geschwindigkeit ist also unabhängig von der Masse. Der Sand rieselt also tatsächlich schneller mit wachsender Beschleunigung, und v=0 wenn g=0. Wenn der Sand bei einem g rieselt, dann auch bei 2 oder 3 ....9g, da ja alle Kräfte, in linearem Maß anwachsen, gleich wie gerichtet und keine Sprünge machen." > Wie auch immer, I stand corrected. Im Prinzip hätte ich mir denken > können, dass diese Frage auch schon andere Menschen beschäftigt hat, > und so weiß ich nun, dass eine Sanduhr bei 3g rund doppelt, bei 10g > rund 4,5x und bei 100g rund 25x so schnell läuft. Der Zusammenhang > ist übrigens beinahe linear. > <https://ojs.dpg-physik.de/index.php/phydid-b/article/view/582> :Ciao:
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-11 15:22 +0100 |
| Message-ID | <20240111152205.3f7540e6.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #613864 |
Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> wrote: > Am 10.01.2024 um 13:49 schrieb Herwig: > > Ist mir jetzt erst eingefallen, und diese Variante der Frage dürfte > > deutlich schwieriger sein - eine einfache Relation, die die > > Schnelligkeit einer SandUhr in Abhängigkeit von der lokalen > > SchwereBeschleunigung beschreibt, kenne ich bis heute nicht. > > Ausser: Bei Null g tut die SandUhr nichts. - *Vermutlich* läuft > > eine SandUhr um so schneller, je höher die örtliche > > SchwereBeschleunigung ist, aber ich würde meinen Kopf nicht > > darauf verwetten. > > Think simple. Energieerhaltungssatz. Demnach > ist v = Wuzzel 2gh . > Die Geschwindigkeit ist also unabhängig von der > Masse. Der Sand rieselt also tatsächlich > schneller mit wachsender Beschleunigung, > und v=0 wenn g=0. Jetzt kommt der Praktiker, lacht schallend und meint, "noch nie ein Rüttelwerk gebaut, gell". Nur weil der Sand bei ca. 1g rieselt heißt das noch /lange/ nicht, dass er dies auch bei 2 oder 3g machen wird. -- +++ATH
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-11 23:14 +0100 |
| Message-ID | <unpp6u$b759$2@solani.org> |
| In reply to | #613883 |
Am 11.01.2024 um 15:22 schrieb Dietz Proepper: > Nur weil der Sand bei ca. 1g rieselt heißt das noch /lange/ nicht, dass > er dies auch bei 2 oder 3g machen wird. Zum einen: Sanduhr das ist ein idealisierter Zustand keine Feuchtigkeit tausende Male erprobt Gedankenexperiment(!) Zum anderen: /Alle/ Kräfte nehmen zu. :Ciao:
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-14 08:49 +0100 |
| Message-ID | <20240114084913.0bf7882e.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #613912 |
Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> wrote: > Am 11.01.2024 um 15:22 schrieb Dietz Proepper: > > > Nur weil der Sand bei ca. 1g rieselt heißt das noch /lange/ nicht, > > dass er dies auch bei 2 oder 3g machen wird. > > Zum einen: Sanduhr Die unterliegt auch der üblichen Physik. > das ist ein idealisierter Zustand > keine Feuchtigkeit > tausende Male erprobt > Gedankenexperiment(!) Schon klar - und der geübte Prüflich weist vielleicht kurz auf die schnöde Realität hin, macht einen geschickten Ürbergang, "aber wenn wir das idealisiert betrachten <erzähl>" und darf sich in der Prüfungs- nachbesprechung einen Halbsatz über "Besserwisser" anhören. -- +++ATH
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-13 18:57 +0100 |
| Message-ID | <l0g194FpevbU8@mid.individual.net> |
| In reply to | #613883 |
Am 11.01.24 um 15:22 schrieb Dietz Proepper: > Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> wrote: > >> Am 10.01.2024 um 13:49 schrieb Herwig: >>> Ist mir jetzt erst eingefallen, und diese Variante der Frage dürfte >>> deutlich schwieriger sein - eine einfache Relation, die die >>> Schnelligkeit einer SandUhr in Abhängigkeit von der lokalen >>> SchwereBeschleunigung beschreibt, kenne ich bis heute nicht. >>> Ausser: Bei Null g tut die SandUhr nichts. - *Vermutlich* läuft >>> eine SandUhr um so schneller, je höher die örtliche >>> SchwereBeschleunigung ist, aber ich würde meinen Kopf nicht >>> darauf verwetten. >> >> Think simple. Energieerhaltungssatz. Demnach >> ist v = Wuzzel 2gh . >> Die Geschwindigkeit ist also unabhängig von der >> Masse. Der Sand rieselt also tatsächlich >> schneller mit wachsender Beschleunigung, >> und v=0 wenn g=0. > > Jetzt kommt der Praktiker, lacht schallend und meint, "noch nie ein > Rüttelwerk gebaut, gell". > > Nur weil der Sand bei ca. 1g rieselt heißt das noch /lange/ nicht, dass > er dies auch bei 2 oder 3g machen wird. Brückenbildung der Körner aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit und das Gas/Luft im unteren Behälter muss ja auch noch entweichen können. <Bei Wikipedia gelesen>
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-14 08:54 +0100 |
| Message-ID | <20240114085428.2e7a1e9b.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #613972 |
Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote: > Am 11.01.24 um 15:22 schrieb Dietz Proepper: > > Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> wrote: > >> Masse. Der Sand rieselt also tatsächlich > >> schneller mit wachsender Beschleunigung, > >> und v=0 wenn g=0. > > > > Jetzt kommt der Praktiker, lacht schallend und meint, "noch nie ein > > Rüttelwerk gebaut, gell". > > > > Nur weil der Sand bei ca. 1g rieselt heißt das noch /lange/ nicht, > > dass er dies auch bei 2 oder 3g machen wird. > > Brückenbildung der Körner aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit und > das Gas/Luft im unteren Behälter muss ja auch noch entweichen können. > <Bei Wikipedia gelesen> Mannigfaltige Effekte. Das ist bei Raumfahrttechnologie ohnehin der running gag - alle paar Jahre kommt ein Spezialist und fragt, "warum nehmt ihr keine COTS-Hardware"? Kanonische Antwort, "Wo bekommen wir Hardware, die Beschleunigungen bis 15g und Vibrationen zwischen 0.5Hz und 500Hz mit Riesenamplituden aushält?" Und da sind wir noch gar nicht bei Sachen wie Triebwerken etc. angekommen. -- +++ATH
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-11 09:26 +0100 |
| Message-ID | <20240111092634.438b5a6d.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #613847 |
Herwig <herwig.huener@t-online.de> wrote: > 2024-01-10 13:51:00 +0100 > > In 1979 hatte ich meine Prüfung in ExperimentalPhysik bei > https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_G._Bauer . > Die erste Frage war, wie der MessFehler aussähe, > wenn man die BrennDauer einer Rakete mit einer PendelUhr > an Bord dieser Rakete messen wollte. Wäre eine Gegenfrage der Art "Pendeluhr bei Vibrationen hoher Amplitude und häufig wechselnder Beschleunigung?" impertinent gewesen? -- +++ATH
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 20:51 +0100 |
| Message-ID | <11r4irwtjbecm$.119eyrznah3tu.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #613847 |
Am Wed, 10 Jan 2024 04:49:56 -0800 (PST) schrieb Herwig: > 2024-01-10 13:51:00 +0100 > > In 1979 hatte ich meine Prüfung in ExperimentalPhysik bei > https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_G._Bauer . > Die erste Frage war, wie der MessFehler aussähe, > wenn man die BrennDauer einer Rakete mit einer PendelUhr > an Bord dieser Rakete messen wollte. Ich als Nicht-Physiker würde mal vermuten, daß ein Pendel unter den Druckverhältnissen in einer startenden Rakete schlichtweg versagen würde, vermutlich reißt das Gewicht ab. Bekomme ich nun einen Doktor-Titel? > Ich habe hier sicher > schon erzählt, dass ich darauf den Prof fragte, ob er sich > bewusst sein, dass das eine *HauptDiploms*Prüfung für > Physiker sei, und nicht für LehrAmtler oder andere > NebenFächler. Er meinte, er wüsste das, aber die Frage > möge ich trotzdem beantworten. Was ich dann, zu > allgemeiner Zufriedenheit, auch tat. Wäre meine Antwort richtig gewesen? > Die zweite Frage, die > dann kam, was schon schwieriger (unbeantwortbar), aber > wir hatten eine ganz nette Unterhaltung, und ich zum Schluss > eine Eins als Ergebnis. > > Ich hätte es leicht vermasseln können, wenn ich die erste > Frage zurückgefragt hätte: "Dieselbe Frage mit einer SandUhr, > Herr Professor?" Die währe wohl irgendwann stehen geblieben, nehme ich an. Ohne Schwerkraft rieselt kein Sand. > Ist mir jetzt erst eingefallen, und diese Variante der Frage dürfte > deutlich schwieriger sein - eine einfache Relation, die die > Schnelligkeit einer SandUhr in Abhängigkeit von der lokalen > SchwereBeschleunigung beschreibt, kenne ich bis heute nicht. > Ausser: Bei Null g tut die SandUhr nichts. Ha, siehst Du, dafür brauche ich keinen Doktor in Physik! Das hat eher die Qualität von: "Was ist schwerer, ein Kilo Blei oder ein Kilo Federn?" (mein Opa witzelte damit gerne). > - *Vermutlich* läuft > eine SandUhr um so schneller, je höher die örtliche > SchwereBeschleunigung ist, aber ich würde meinen Kopf nicht > darauf verwetten. Ich auch nicht. Vielleicht blockiert sie auch einfach, oder das Glas platzt. Da müsste man viele Randbedingungen kennen. > Traut sich hier jemand, diese Frage anzugehen? > > Im Kontext einer Prüfung für Physiker könnte ich das Thema > noch etwas ausreizen: Künstliche SchwerKraft kann man > durch eine Rakete darstellen, aber zum Beispiel auch durch > eine rotierende RaumStation - Wir haben es dann zusätzlich > noch mit der Coriolis-Beschleunigung zu tun, und mit der > abnehmenden Beschleunigung in Abhängigkeit von der > Entfernung zur RotationsAchse der RaumStation. Coriolis ist doch das, was dafür sorgt, daß in Singapur (1° nördlich vom Äquator) die Klospülung andersherum läuft. Habe ich damals selbst ausprobiert und scheint zu stimmen (obwohl mir das eher vom Toilettentyp abzuhängen scheint, aber das eher am Rande). > Bis hier war nur klassische Physik. Derselbe FragenKontext > jetzt mit QuantenMechanik. Also bitte, meine Herren - der > Harmonische Oszilator ist das zweiteinfachste, was man > mit der SchrödingerGleichung berechnen kann! (RechtEckPotential > ist das einfachste.) Und hier bin ich dann definitiv raus :-) > Prof. E. G. Bauer arbeitet jetzt, im Alter von 94, immer noch. > In Deutschland hätte er das nicht dürfen. Warum nicht? Arbeiten kann er doch so lange er lustig ist. Ob jemand einen Greis dafür bezahlt, ist dann die andere Frage. Grüße, Frank
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 21:23 +0100 |
| Message-ID | <uo4484$11rfc$1@dont-email.me> |
| In reply to | #614048 |
Am 15.01.2024 um 20:51 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Das hat eher die Qualität von: "Was ist schwerer, ein Kilo Blei oder ein
> Kilo Federn?" (mein Opa witzelte damit gerne).
Ein Kilo Blei.
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2024-01-15 21:28 +0000 |
| Message-ID | <3t65a5a207i1efeb5n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #614048 |
On Mon, 15 Jan 2024 20:51:44 Frank Hucklenbroich wrote: > Am Wed, 10 Jan 2024 04:49:56 -0800 (PST) schrieb Herwig: >> In 1979 hatte ich meine Prüfung in ExperimentalPhysik bei >> https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_G._Bauer . Die erste Frage >> war, wie der MessFehler aussähe, wenn man die BrennDauer einer >> Rakete mit einer PendelUhr an Bord dieser Rakete messen wollte. > Ich als Nicht-Physiker würde mal vermuten, daß ein Pendel unter > den Druckverhältnissen in einer startenden Rakete schlichtweg > versagen würde, vermutlich reißt das Gewicht ab. > Bekomme ich nun einen Doktor-Titel? > Wäre meine Antwort richtig gewesen? Sorry, but no. >> Ich hätte es leicht vermasseln können, wenn ich die erste Frage >> zurückgefragt hätte: "Dieselbe Frage mit einer SandUhr, Herr >> Professor?" > Die währe wohl irgendwann stehen geblieben, nehme ich an. Ohne > Schwerkraft rieselt kein Sand. Während man die Brenndauer der Rakete misst gibt es allerdings naturgemäß eine "Schwerkraft". Also auch hier: Leider kein Doktortitel! > Ha, siehst Du, dafür brauche ich keinen Doktor in Physik! Das nicht, aber Du bekommst dafür auch keinen :-P >> - *Vermutlich* läuft eine SandUhr um so schneller, je höher die >> örtliche SchwereBeschleunigung ist, aber ich würde meinen Kopf >> nicht darauf verwetten. > Ich auch nicht. Vielleicht blockiert sie auch einfach, oder das > Glas platzt. Da müsste man viele Randbedingungen kennen. Handelsübliche Sanduhren laufen schneller (ich hab's in einem anderen Posting verlinkt). > Coriolis ist doch das, was dafür sorgt, daß in Singapur (1° > nördlich vom Äquator) die Klospülung andersherum läuft. Habe ich > damals selbst ausprobiert und scheint zu stimmen (obwohl mir das > eher vom Toilettentyp abzuhängen scheint, aber das eher am Rande). Das ist nur eine Urban Legend. Südlich(!) des Äquators gäbe es eine leichte Präferenz für Wirbelbildung in die andere Richtung, Versuche haben allerdings gezeigt, dass die Exemplarstreuung von Waschbecken oder WC-Schüssel wesentlich größer ist, als der Einfluss der Coriolis-Kraft. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Irritiert? Irritierter als Stefan!? Glaube und Zahle! (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [standalone]
Page 2 of 2 — ← Prev page 1 [2]
Back to top | Article view | ger.ct
csiph-web