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Groups > ger.ct > #607364 > unrolled thread
| Started by | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2023-10-10 03:07 -0700 |
| Last post | 2023-10-14 01:25 -0700 |
| Articles | 20 on this page of 21 — 7 participants |
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Phlegräische Felder ignorieren? Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-10-10 03:07 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2023-10-10 13:11 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-10-10 04:44 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-10 07:22 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2023-10-11 15:20 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-10 13:53 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-10 05:06 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-10-10 20:39 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-10 21:55 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-10 13:48 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-10-11 17:12 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-11 08:16 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-10-11 17:32 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-10-14 01:05 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-14 01:18 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-10-14 01:26 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-12 17:42 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-12 08:59 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-13 02:58 +0200
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-12 23:15 -0700
Re: Phlegräische Felder ignorieren? Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-10-14 01:25 -0700
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-10 03:07 -0700 |
| Subject | Phlegräische Felder ignorieren? |
| Message-ID | <28aa01e7-98c0-4e52-9649-e44c967b2cc4n@googlegroups.com> |
2023-10-10 12:08:00 +0200 Wieviele gleichzeitige Kriege braucht es, um Vesuv und Phlegräische Felder aus den Nachrichten zu verdrängen? Naja - und Santorin ist ja auch dabei, sich aufzupumpen. Dazu noch die Petitessen wie abrutschende Hänge an Ätna und La Palma und Stromboli und ein Lacher See mit VerdauungsStörungen - dazu ist im VogtLand auch das Potential für Vulkanismus vorhanden. Man sieht: Man braucht gar keine Kriege, wenn man es auf diesem Planeten ungemütlich haben will. Trotzdem verfolge ich die NachrichtenLage um Neapel herum zur Zeit genau. Herwig
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| From | Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-10 13:11 +0200 |
| Message-ID | <kokprvFmcr6U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #607364 |
Hej, Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig: > 2023-10-10 12:08:00 +0200 > > Wieviele gleichzeitige Kriege braucht es, um > Vesuv und Phlegräische Felder aus den Nachrichten > zu verdrängen? > > Naja - und Santorin ist ja auch dabei, sich aufzupumpen. > Dazu noch die Petitessen wie abrutschende Hänge > an Ätna und La Palma und Stromboli und ein > Lacher See mit VerdauungsStörungen - dazu ist im > VogtLand auch das Potential für Vulkanismus > vorhanden. > > Man sieht: Man braucht gar keine Kriege, wenn man > es auf diesem Planeten ungemütlich haben will. Jetzt fehlt nur noch, das auch der Yellowstone aktiv wird. -- -- mfg Hartmut Ott --
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-10 04:44 -0700 |
| Message-ID | <d219d75e-aeff-4cdc-bd26-8772cf9b5f0an@googlegroups.com> |
| In reply to | #607386 |
2023-10-10 13:45:00 +0200 > ... > > Man sieht: Man braucht gar keine Kriege, wenn man > > es auf diesem Planeten ungemütlich haben will. > Jetzt fehlt nur noch, das auch der Yellowstone aktiv wird. Sic. 30_000 KubikKiloMeter Magma. Was sich da an geothermischer Energie rausholen liesse. Und jede rausgeholte KiloWattStunde senkt die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch - wenn auch nicht sehr viel. Es streichelt nur die eigene ökologische Seele, so man eine solche hat. Apropos ökologische Seele: 30_000 KubikKiloMeter Magma, WärmeKapazität sagen wir 1_000 WattSekungen pro KiloGramm und Kelvin, TemperaturAbsenkung um ein Grad - wie lange kann die Menschheit davon leben? - Ich würde es ja gerne Ricarda Lang ausrechnen lassen ... Aber mal im Ernst: Wärme aus MagmaKammern abzuführen, die bloss einige KiloMeter unter der ErdOberFläche liegen, scheint ja noch gut machbar. Aber wie kommt man technisch an tieferliegende Reservoires ran, gar an den ErdKern? Der gesamte WärmeInhalt der Erde reicht für die ganze Menschheit bis die Sonne zum Roten Riesen wird. Herwig
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-10 07:22 -0700 |
| Message-ID | <f77777c7-8086-4290-9b58-9dd363df927dn@googlegroups.com> |
| In reply to | #607400 |
Herwig schrieb am Dienstag, 10. Oktober 2023 um 13:44:05 UTC+2: > 2023-10-10 13:45:00 +0200 > > Jetzt fehlt nur noch, das auch der Yellowstone aktiv wird. > Sic. > > 30_000 KubikKiloMeter Magma. Was sich da an geothermischer > Energie rausholen liesse. Und jede rausgeholte KiloWattStunde > senkt die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch - wenn auch > nicht sehr viel. Es sei denn, sie steigere sie, durch Verpfropfungs- und Verkrustungseffekte mit noch eindrucksvollerer Wegsprengung. Gruß, ULF
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| From | Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> |
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| Date | 2023-10-11 15:20 +0200 |
| Message-ID | <konlorF8eulU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #607400 |
Hej, Am 10.10.23 um 13:44 schrieb Herwig: >> Jetzt fehlt nur noch, das auch der Yellowstone aktiv wird. > > Sic. > Aber mal im Ernst: Wärme aus MagmaKammern abzuführen, die > bloss einige KiloMeter unter der ErdOberFläche liegen, scheint ja > noch gut machbar. Aber wie kommt man technisch an tieferliegende > Reservoires ran, gar an den ErdKern? Der gesamte WärmeInhalt > der Erde reicht für die ganze Menschheit bis die Sonne zum > Roten Riesen wird. Hm, Magma ist recht heiß, so heiß, das es, wenn es mit Wasser in Berührung kommt, dieses auf das 4000fach aufbläht, wie beim Vulkanausbruch des Hunga Tonga 2022 ja auch nachgewiesen wurde. Da sollte man sehr vorsichtig sein. Explodierendes Wasser erzeugt Druck, Druck kann das Gestein mit Rissen versehen, durch die dann wieder Wasser fließen kann. -- -- mfg Hartmut Ott --
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
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| Date | 2023-10-10 13:53 +0200 |
| Message-ID | <koks93Fmlo1U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #607386 |
Am 10.10.23 um 13:11 schrieb Hartmut Ott: > Hej, > > Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig: >> 2023-10-10 12:08:00 +0200 >> >> Wieviele gleichzeitige Kriege braucht es, um >> Vesuv und Phlegräische Felder aus den Nachrichten >> zu verdrängen? >> >> Naja - und Santorin ist ja auch dabei, sich aufzupumpen. >> Dazu noch die Petitessen wie abrutschende Hänge >> an Ätna und La Palma und Stromboli und ein >> Lacher See mit VerdauungsStörungen - dazu ist im >> VogtLand auch das Potential für Vulkanismus >> vorhanden. >> >> Man sieht: Man braucht gar keine Kriege, wenn man >> es auf diesem Planeten ungemütlich haben will. > > > Jetzt fehlt nur noch, das auch der Yellowstone aktiv wird. Was würde passieren wenn sich die Kernschmelze in Fukushima sich bist zum Magma durch frisst, so einen aufgewärmten Hitze Schlot erzeugt, und damit mit Magma einen radioaktiv verseuchten Vulkanausbruch erzeugt?
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
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| Date | 2023-10-10 05:06 -0700 |
| Message-ID | <1af98b47-f4bd-4f96-9bfb-f8020acd7635n@googlegroups.com> |
| In reply to | #607407 |
Hermann Riemann schrieb am Dienstag, 10. Oktober 2023 um 13:53:09 UTC+2: > Was würde passieren wenn sich die Kernschmelze in Fukushima > sich bist zum Magma durch frisst, so einen aufgewärmten > Hitze Schlot erzeugt, und damit mit Magma > einen radioaktiv verseuchten Vulkanausbruch erzeugt? Unwahrscheinlich. Bis zu Lösch- oder Grundwasser reicht ggf. auch, um den Inhalt hochkommen zu lassen. Gruß, ULF
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
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| Date | 2023-10-10 20:39 +0200 |
| Message-ID | <qbigvjxoa7.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #607407 |
Hermann Riemann meinte: > Was würde passieren wenn sich die Kernschmelze in Fukushima > sich bist zum Magma durch frisst, so einen aufgewärmten > Hitze Schlot erzeugt, und damit mit Magma > einen radioaktiv verseuchten Vulkanausbruch erzeugt? Bei so einem Ausbruch kommt schon mal ein Kubikkilometer Magma raus. Da würde der geschmolzene Coe ziemlich stark verdünnt. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-10 21:55 +0200 |
| Message-ID | <kolohfFsejpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #607478 |
Am 10.10.23 um 20:39 schrieb Diedrich Ehlerding: > Hermann Riemann meinte: > >> Was würde passieren wenn sich die Kernschmelze in Fukushima >> sich bist zum Magma durch frisst, so einen aufgewärmten >> Hitze Schlot erzeugt, und damit mit Magma >> einen radioaktiv verseuchten Vulkanausbruch erzeugt? > > Bei so einem Ausbruch kommt schon mal ein Kubikkilometer Magma raus. Da > würde der geschmolzene Coe ziemlich stark verdünnt. Wenn die Abfall Lager mit hoch gerissen würden ..
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-10 13:48 +0200 |
| Message-ID | <koks04Fmlo1U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #607364 |
Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig: > Wieviele gleichzeitige Kriege braucht es, u > Vesuv und Phlegräische Felder aus den Nachrichten > zu verdrängen? <https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/phlegraeische-felder--europas-supervulkan-droht-auszubrechen-33600240.html> Und dann ist noch das Erdbeben in Istanbul zu erwarten. Haben wir dann Platz für Flüchtlinge aus der Türkei? > Naja - und Santorin ist ja auch dabei, sich aufzupumpen. Und einiges in Indonesien z.B. Anak Krakatau > Man sieht: Man braucht gar keine Kriege, wenn man > es auf diesem Planeten ungemütlich haben will. Da sind Folgen von Klimawandel wie Waldbrände aktiver als Vulkane. Und der Staatszerfall a la Haiti könnte sich auch noch verbreiten. ( In den USA soll es ja dafür schon genug Waffen geben.. ) > Trotzdem verfolge ich die NachrichtenLage um > Neapel herum zur Zeit genau. Ich nur gelegentlich. Das Alpengestein steigt wegen Gewichtsreduzierung durch Eisschmelze an, und das entstehende Volumen unterhalb des Gesteins müsste mit Magma aufgefüllt werden.
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-11 17:12 +0200 |
| Message-ID | <konsa5F9aeiU6@mid.individual.net> |
| In reply to | #607364 |
Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig: > 2023-10-10 12:08:00 +0200 > > Wieviele gleichzeitige Kriege braucht es, um > Vesuv und Phlegräische Felder aus den Nachrichten > zu verdrängen? .. Hattest Du das nicht schonmal gepostet?
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-11 08:16 -0700 |
| Message-ID | <e096ac80-46c2-4c47-b593-3dfe9464b669n@googlegroups.com> |
| In reply to | #607569 |
Walter Brill schrieb am Mittwoch, 11. Oktober 2023 um 17:12:08 UTC+2: > Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig: > > 2023-10-10 12:08:00 +0200 > > > > Wieviele gleichzeitige Kriege braucht es, um > > Vesuv und Phlegräische Felder aus den Nachrichten > > zu verdrängen? > .. > > Hattest Du das nicht schonmal gepostet? Und wenn schon; es sind mehr geworden.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-11 17:32 +0200 |
| Message-ID | <ug6f5p$1t7qh$1@dont-email.me> |
| In reply to | #607569 |
Salve allerseits, Walter Brill schrieb: > Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig: >> >> Wieviele gleichzeitige Kriege braucht es, um Vesuv und Phlegräische >> Felder aus den Nachrichten zu verdrängen? > > Hattest Du das nicht schonmal gepostet? > +--- <hier abknabbern> --- | Im Schatten der aktuellen Eskalation des Israel-Palästina-Konflikts | durch den Angriff der islamistischen Hamas aus dem Gazastreifen | eskaliert im Nahen Osten noch ein weiterer Krieg, der es seltener in die | Schlagzeilen der großen westlichen Medien schafft. Auch wird in diesem | Fall seltener die Frage gestellt, inwieweit EU-Gelder direkt oder | indirekt Dschihadisten zugutekommen. | | Seit Tagen zerstören türkische Kampfflugzeuge und Drohnen zivile | Infrastruktur in Nordostsyrien. Sowohl Zivilpersonen als auch | Sicherheitskräfte der autonomen Region kamen dabei ums Leben. Wenige | Jahre, nachdem sich die Region erfolgreich gegen die Terrormiliz | "Islamischer Staat" (IS) verteidigen konnte und dabei mit der US-Armee | kooperierte, wird sie von einer anderen Nato-Armee einmal mehr zum | Schlachtfeld gemacht. | | Der türkische Außenminister Hakan Fidan hatte am Mittwoch auf einer | Pressekonferenz Angriffe auf die Autonomieregion Nord- und Ostsyrien | angekündigt und deren gesamte Infrastruktur und Energieversorgung zum | legitimen Angriffsziel erklärt. | | Nach seiner Lesart sind die Bombardements eine gerechte Kollektivstrafe | für den Selbstmordanschlag vom 1. Oktober auf die Generaldirektion für | Sicherheit des Innenministeriums in Ankara, zu dem sich eine der | Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zugehörige Gruppe bekannte. Beide | Angreifer seien aus Syrien gekommen, behauptete Fidan. | | Die Autonomieverwaltung Nord- und Nordostsyriens (AANES) weist das | zurück: "Es scheint, dass unsere Region immer dann ins Visier genommen | wird, wenn die Türkei ein Problem oder eine Frage hat. Die Türkei | vergisst bequemer Weise die extremen Verschärfungen an ihren Grenzen zu | Syrien", erinnerte die Autonomieverwaltung am Donnerstag. | | "Wir verstehen nicht, wie Grenzübertritte möglich sein sollen, wenn die | Türkei selbst ihre eigenen Verfahren verschärft und hohe Barrieren an | ihren Grenzen zu Syrien errichtet." | | Ein Dementi kam auch vom Generalkommandanten der Demokratischen Kräfte | Syriens (SDF), Mazlum Abdi, auf der Plattform X (ehemals Twitter) und | schreibt: "Die Attentäter in Ankara sind nicht durch unsere Region | gereist, wie türkische offizielle Stellen behaupten, und wir sind weder | an dem internen Konflikt der Türkei beteiligt noch unterstützen wir eine | Eskalation." | | Die Türkei suche nach Vorwänden, um ihre anhaltenden Angriffe auf unsere | Region zu legitimieren und eine neue militärische Aggression zu starten, | so Abdi. "Die Drohung, die Infrastruktur, die wirtschaftlichen | Ressourcen und bewohnte Städte der Region ins Visier zu nehmen, ist ein | Kriegsverbrechen, wie wir es schon einmal erlebt haben." | | *UN-Generalsekretär warnt vor Eskalation* | | Eine Eskalation befürchtete auch der UN-Generalsekretär António | Guterres. Er verurteilte den Anschlag in Ankara und appellierte an beide | Seiten, eine Eskalation zu verhindern. | | Das Kurdische Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad mahnte in | einem Newsletter nach dem Anschlag in Ankara, dass der Weg für eine | friedliche Lösung in Kurdistan geebnet und der Dialog mit der kurdischen | Seite eröffnet werden müsse. Der Anschlag in Ankara mache die | Dringlichkeit einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche mehr als | deutlich. | | Der Dialog mit der kurdischen Seite sei der einzige Schlüssel zur Lösung | des Konflikts. Wenn die internationale Staatengemeinschaft ernsthaft an | einem Frieden in der Türkei und dem Nahen Osten interessiert sei, müsse | sie den Druck auf die türkische Regierung erhöhen, damit sie ihre | Kriegshandlungen einstelle. Nur so könnten Anschläge wie in Ankara in | Zukunft verhindert werden. | | Die Türkei unter Recep Tayyip Erdoğan sei nicht nur ein Problem für die | Kurd:innen, sondern auch ein vehementer Störfaktor in der | internationalen Politik. Khaled Davrisch, der Vertreter der | Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien in Deutschland, betonte im | Gespräch mit der Frankfurter Rundschau, dass die Luftangriffe auf die | Regionen Nord- und Ostsyriens zu erheblichen menschlichen und | finanziellen Verlusten führen und eine tragische Flüchtlingskrise | auslösen würden. | | *Türkei ignoriert internationale Appelle und Warnungen* | | Die türkische Regierung ignorierte alle Appelle und startete am | Donnerstag großflächige Luftangriffe auf überwiegend zivile | Infrastruktureinrichtungen in Nordsyrien, die bis zum Sonntagabend noch | anhielten. | | Türkische Kampfjets und Kampfdrohnen drangen in den von den USA | kontrollierten Luftraum der Autonomieregion ein und bombardierten bis | Samstag zunächst 29 Dörfer und Städte, fünf Umspannwerke, sieben | Ölförderanlagen, zwei Trinkwasserstationen, eine Gasförderanlage, | Tankstellen, Fabriken, ein Camp für Geflüchtete aus dem 2019 türkisch | besetzten Sere Kaniye sowie den Staudamm von Cil Axa. 17 Todesopfer | wurden bis Samstagabend bestätigt. | | Am Sonntag setzte die türkische Luftwaffe ihre Angriffe mit der | Bombardierung der City von Ain Issa fort, mindestens eine Zivilistin kam | ums Leben. Am Montag starben dort zwei Kinder im Grundschulalter durch | Artillerieangriffe, meldet die kurdische Nachrichtenagentur ANF. | Ebenfalls am Sonntag wurde das 15 Kilometer von Dêrik entfernte Ain | Diwar mit Haubitzen aus der Türkei beschossen. | | Durch die Bombardierungen wurde unter anderem die Energieinfrastruktur | von Hesekê, Qamişlo und Amûdê zerstört, weite Teile der Regionen sind | von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten. | | Bei einem Luftangriff der türkischen Armee am Ortseingang von Dêrik | (Al-Malikiya) ist ein Krankenhaus, das auf die Behandlung schwerer | Covid-19-Verläufe spezialisiert war, komplett zerstört worden. Zusammen | mit der dortigen "mobilen Klinik", einem Gesundheitsprojekt des Berliner | Vereins Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – Dêrik und der | Stiftung der Freien Frau in Syrien (WJAS), war das Corona-Krankenhaus | für zahlreiche Menschen im ländlichen Umland Dêriks die einzige | Anlaufstelle. | | Vorsätzliche Luftangriffe auf Krankenhäuser stellen nach dem Völkerrecht | Kriegsverbrechen dar. | | | Bewusste Angriffe auf rein zivile Ziele sind Kriegsverbrechen, egal, | | ob sie in Nordsyrien, in der Ukraine oder sonst wo stattfinden... Die | | Zerstörung ziviler Ziele ist auch nicht durch das Recht zur | | Selbstverteidigung nach Artikel 51 der Uno-Charta gedeckt. Es handelt | | sich hierbei um völkerrechtswidrige Angriffe.(...) | | | | Dass die Menschen in Nordsyrien ohne Wasser, Strom und Gas kaum | | überleben können, dürfte für jeden Menschen klar sein. Wir befürchten | | in den nächsten Monaten eine weitere Zunahme von Geflüchteten nach | | Europa. | | Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – | Dêrik e. V. | | Die zivilgesellschaftliche Initiative "Make Rojava Green Again" (MRGA) | berichtete gegenüber Telepolis aus Dêrik, die zentrale Stromversorgung | sei dort ausgefallen. Momentan würden "Nachbarschaftsgeneratoren" | betrieben. "Dadurch kann zumindest eine minimale Stromversorgung | aufrechterhalten werden." Insgesamt sei "ein riesiger Schaden | entstanden, von dem noch unklar ist, inwieweit er in nächster Zeit | behoben werden kann". | | Die Bevölkerung sehe nun "noch einmal deutlicher, dass das alltägliche | Problem der Versorgung der Bevölkerung ihre wesentliche Ursache in der | Feindschaft der Türkei gegenüber der Selbstverwaltung hat." Ein Großteil | der Bevölkerung wisse "auch sehr gut, dass das Problem nicht die PKK ist | und dass die feindliche Haltung der Türkei auch unabhängig von ihr | besteht - und es immer wieder zu Angriffen kommen kann". | | Sonntagnacht wurde außerdem die Zentrale der Sicherheitskräfte (Asayîş) | der Autonomieverwaltung in Dêrik zum Angriffsziel der türkischen | Luftwaffe. 29 Sicherheitskräfte seien dabei getötet und 28 verletzt | worden, meldete die kurdische Nachrichtenagentur ANF. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.telepolis.de/features/Im-Schatten-des-Israel-Gaza-Krieges-Nato-Partner-Tuerkei-im-Dschihad-Modus-9329651.html?seite=all> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-14 01:05 -0700 |
| Message-ID | <8832f442-1cab-4eec-bc03-97c41111d249n@googlegroups.com> |
| In reply to | #607569 |
2023-10-14 10:07:00 +0200 > ... > Hattest Du das nicht schonmal gepostet? Das kann sein. Vesuv etc. haben ja auch schon öfter gerülpst. Wenn ich bei jedem Sätzchen recherchieren würde, ob ich das schon mal thematisiert habe, würde ich plötzlich in Schweigen verfallen (müssen). Ja, ich weiss: manche würden das als den ersten Schritt in eine bessere Welt bezeichnen ... Herwig
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-14 01:18 -0700 |
| Message-ID | <e15f63de-4ae7-40cb-b36e-8afa23d385a3n@googlegroups.com> |
| In reply to | #607863 |
Herwig schrieb am Samstag, 14. Oktober 2023 um 10:05:36 UTC+2: > 2023-10-14 10:07:00 +0200 > würde ich plötzlich > in Schweigen verfallen (müssen). Ja, ich weiss: manche > würden das als den ersten Schritt in eine bessere Welt > bezeichnen ... Ohmsches Geschwätz?
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-14 01:26 -0700 |
| Message-ID | <3ec0de57-06d2-4cbc-968b-f90e225a7f57n@googlegroups.com> |
| In reply to | #607865 |
2023-10-14 10:28:00 +0200 > ... > Ohmsches Geschwätz? Ein Widerstand erzeugt Entropie, das wissen wir doch! Herwig
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-12 17:42 +0200 |
| Message-ID | <koqif0Fp0boU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #607364 |
Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig: > Trotzdem verfolge ich die NachrichtenLage um > Neapel herum zur Zeit genau. Da ist was im Gange. Die Bodenerhebung liegt teilweise 10 cm über ältere Maxima. 1. Teil von <https://www.3sat.de/wissen/nano/231011-sendung-nano-100.html>
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-12 08:59 -0700 |
| Message-ID | <36fa4f39-e340-4c65-a410-3b82c28f00e1n@googlegroups.com> |
| In reply to | #607722 |
Hermann Riemann schrieb am Donnerstag, 12. Oktober 2023 um 17:42:26 UTC+2: > Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig: > > Trotzdem verfolge ich die NachrichtenLage um > > Neapel herum zur Zeit genau. > Da ist was im Gange. > Die Bodenerhebung liegt teilweise 10 cm über ältere Maxima. > > 1. Teil von > <https://www.3sat.de/wissen/nano/231011-sendung-nano-100.html> Sollen die 500000 Personen https://de.wikipedia.org/wiki/Phlegr%C3%A4ische_Felder#Aktivit%C3%A4ten_seit_August_2023 warten, bis der Ausbruch ihr Ausweichen verunmöglicht oder erübrigt? Gruß, ULF
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-13 02:58 +0200 |
| Message-ID | <korj0vF6aaU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #607723 |
Am 12.10.23 um 17:59 schrieb Ulf Kutzner:
> Hermann Riemann schrieb am Donnerstag, 12. Oktober 2023 um 17:42:26 UTC+2:
>> Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig:
>>> Trotzdem verfolge ich die NachrichtenLage um
>>> Neapel herum zur Zeit genau.
>> Da ist was im Gange.
>> Die Bodenerhebung liegt teilweise 10 cm über ältere Maxima.
>>
>> 1. Teil von
>> <https://www.3sat.de/wissen/nano/231011-sendung-nano-100.html>
>
> Sollen die 500000 Personen
> https://de.wikipedia.org/wiki/Phlegr%C3%A4ische_Felder#Aktivit%C3%A4ten_seit_August_2023
> warten, bis der Ausbruch ihr Ausweichen verunmöglicht oder erübrigt?
Da eine Zwangsevakuierung nicht funktionieren würde,
seht eine Evakuierung von Gehbehinderten und Pflegeheimbewohner zur Debatte.
Vielleicht auch noch mehr:
<https://www.vulkane.net/vulkane/campi-flegrei/phlegraeische-felder-solfatara.html>
| Die Aschewolke würde die Alpen überwinden
| und für einen Aschefallout in Deutschland sorgen.
Hermann
der einen weiteren Grund hat,
seine verbliebenen FFP2 Masken nicht zu entsorgen.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-10-12 23:15 -0700 |
| Message-ID | <447f6290-d7e6-4125-9c5a-d4eea91698dfn@googlegroups.com> |
| In reply to | #607747 |
Hermann Riemann schrieb am Freitag, 13. Oktober 2023 um 02:58:11 UTC+2: > Am 12.10.23 um 17:59 schrieb Ulf Kutzner: > > Hermann Riemann schrieb am Donnerstag, 12. Oktober 2023 um 17:42:26 UTC+2: > >> Am 10.10.23 um 12:07 schrieb Herwig: > >>> Trotzdem verfolge ich die NachrichtenLage um > >>> Neapel herum zur Zeit genau. > >> Da ist was im Gange. > >> Die Bodenerhebung liegt teilweise 10 cm über ältere Maxima. > >> > >> 1. Teil von > >> <https://www.3sat.de/wissen/nano/231011-sendung-nano-100.html> > > > > Sollen die 500000 Personen > > https://de.wikipedia.org/wiki/Phlegr%C3%A4ische_Felder#Aktivit%C3%A4ten_seit_August_2023 > > warten, bis der Ausbruch ihr Ausweichen verunmöglicht oder erübrigt? > Da eine Zwangsevakuierung nicht funktionieren würde, > seht eine Evakuierung von Gehbehinderten und Pflegeheimbewohner zur Debatte. Man könnte auch veröffentlichen: "Wer schon immer Freunde oder Verwandte in anderen Gegenden besuchen wollte, möge in Betracht ziehen, das jetzt zu tun. Sollte sich die Situation hier verschärfen, würde das allfällige Evakuierungen erleichtern."
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