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Groups > ger.ct > #604733 > unrolled thread

(Un)Christliches VorHofFlimmern

Started byHerwig <herwig.huener@t-online.de>
First post2023-09-18 12:59 -0700
Last post2023-09-21 20:42 +0200
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  (Un)Christliches VorHofFlimmern Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-09-18 12:59 -0700
    Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern "F. W." <me@home.invalid> - 2023-09-20 12:19 +0200
      Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2023-09-20 14:14 +0200
    Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2023-09-21 01:27 -0700
      Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern "F. W." <me@home.invalid> - 2023-09-21 10:42 +0200
        Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2023-09-21 01:57 -0700
          Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern Lutz Beck <me@privacy.net> - 2023-09-21 12:22 +0200
            Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-09-21 03:44 -0700
            Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2023-09-21 11:18 -0700
      Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-09-21 11:16 +0200
        Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2023-09-21 02:33 -0700
        Re: (Un)Christliches VorHofFlimmern Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2023-09-21 20:42 +0200

#604733 — (Un)Christliches VorHofFlimmern

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2023-09-18 12:59 -0700
Subject(Un)Christliches VorHofFlimmern
Message-ID<53f4e35b-1390-4129-85b3-3cb30a574df8n@googlegroups.com>
2023-09-18 22:00:00 +0200

Ich bin ja schon über vier Jahre aus diesem
kardiologischen Problem heraus - aber man
sollte sich nicht zu sicher fühlen.

Bekanntermassen ist die Mutter von Sheldon Cooper
in der SitCom "Young Sheldon" eine unerträglich
bigotte Person. Natürlich weiss ich, dass das ganze
Werk fiktiv ist, aber es regt mich trotzdem auf - mehr
als eine Folge sollte ich nicht ohne Unterbrechung
sehen, weil sich sonst schon die ersten ExtraSystolen
melden. Dann muss ich aufstehen und ein paarmal
um den Tisch laufen.

Merkwürdig: in "The Big Bang Theory" war es nicht
so extrem.

Merkwürdig^2: wieso konnte eine solche Sitcom im
US-Umfeld entstehen? Viele Amies merken doch nicht,
dass es sich um eine Karikatur eines wesentlichen
Teils der amerikanischen Gesellschaft handelt.

Ich bin im Moment da angekommen, wo die ungewollte
Vaterschaft von Sheldons Bruder Georgie hohe
Wellen schlägt.

Bevor hier wieder die KüchenPsychologen zuschlagen:
Ja - meine Mutter hatte ähnliche CharakterZüge - und
bis zu ihrem LebensEnde hatte sie den Schein eines
säkularen WeltBildes am Horizont nicht gesehen und
nicht verstanden.

Und ich habe seinerzeit zuviel de-eskaliert.

Wenn ich das nächste Mal einen von unseren
Zeugen Jehovas treffe, werde ich etwas Werbung
für diese Sitcom machen.

Herwig

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#604861

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2023-09-20 12:19 +0200
Message-ID<ueegvp$chtg$5@solani.org>
In reply to#604733
Am 18.09.2023 um 21:59 schrieb Herwig:

> Merkwürdig^2: wieso konnte eine solche Sitcom im US-Umfeld entstehen?
> Viele Amies merken doch nicht, dass es sich um eine Karikatur eines
> wesentlichen Teils der amerikanischen Gesellschaft handelt.

Die US-Amerikaner haben auch "Forrest Gump" gefeiert ohne zu merken,
dass Forrest der typische Amerikaner ist.

FW

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#604882

FromPeter McD <peter.posts@gmx.net>
Date2023-09-20 14:14 +0200
Message-ID<kn061hFsd63U1@mid.individual.net>
In reply to#604861
Am 20.09.23 um 12:19 schrieb F. W.:
> Am 18.09.2023 um 21:59 schrieb Herwig:
> 
>> Merkwürdig^2: wieso konnte eine solche Sitcom im US-Umfeld entstehen?
>> Viele Amies merken doch nicht, dass es sich um eine Karikatur eines
>> wesentlichen Teils der amerikanischen Gesellschaft handelt.
> 
> Die US-Amerikaner haben auch "Forrest Gump" gefeiert ohne zu merken,
> dass Forrest der typische Amerikaner ist.
> 

Ich bitte dich: "Typische" sind immer die anderen.

Peter

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#604981

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2023-09-21 01:27 -0700
Message-ID<c2961bf2-91e2-437b-ad0b-498f252b3ddan@googlegroups.com>
In reply to#604733
Herwig tat kund:

> 
> Merkwürdig^2: wieso konnte eine solche Sitcom im 
> US-Umfeld entstehen? Viele Amies merken doch nicht, 
> dass es sich um eine Karikatur eines wesentlichen 
> Teils der amerikanischen Gesellschaft handelt. 

Das habe ich mich schon bei "Full Metal Jacket" gefragt.
Der Drill Sergeant war ja bekanntlich ein echter Soldat
und im Film die abolute Witzfigur. Ich kapiere bis
heute nicht,  wie das amerikanische Militär das freigeben
konnte. Aber vielleicht arbeiten da ähnliche Idioten wie
die, die bei der CDU die Imagefilme machen oder Logos entwerfen.

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#604986

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2023-09-21 10:42 +0200
Message-ID<uegvmj$drak$8@solani.org>
In reply to#604981
Am 21.09.2023 um 10:27 schrieb Lothar Frings:

> Das habe ich mich schon bei "Full Metal Jacket" gefragt. Der Drill 
> Sergeant war ja bekanntlich ein echter Soldat und im Film die 
> absolute Witzfigur. Ich kapiere bis heute nicht,  wie das 
> amerikanische Militär das freigeben konnte. Aber vielleicht arbeiten 
> da ähnliche Idioten wie die, die bei der CDU die Imagefilme machen 
> oder Logos entwerfen.

Also die amerikanische Armee gibt nichts frei. Sie unterstützt Filme,
die ihr genehm sind ("Forrest Gump") und keine Filme, die ihr nicht
genehm sind ("Platoon").

https://www.ndr.de/kultur/film/Top-Gun-Maverick-Wie-das-US-Militaer-Hollywood-beeinflusst,militaer172.html

Es gibt eine Stelle in Hollywood, die die Koordination mit der Armee
koordiniert. Im Wesentlichen kommt es darauf an, wie die Armee
dargestellt wird.

Die allerbeste Zusammenarbeit aller Zeiten zwischen denen war
"Top Gun". Da standen die Rekrutierer bekanntlich am Kinoausgang mit
Stift und Verpflichtungserklärung.

FW

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#604989

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2023-09-21 01:57 -0700
Message-ID<9decb96c-668d-4c83-a76c-aae0f22a5034n@googlegroups.com>
In reply to#604986
F. W. tat kund:

> Am 21.09.2023 um 10:27 schrieb Lothar Frings: 
> 
> > Das habe ich mich schon bei "Full Metal Jacket" gefragt. Der Drill 
> > Sergeant war ja bekanntlich ein echter Soldat und im Film die
> > absolute Witzfigur. Ich kapiere bis heute nicht, wie das
> > amerikanische Militär das freigeben konnte. Aber vielleicht arbeiten 
> > da ähnliche Idioten wie die, die bei der CDU die Imagefilme machen 
> > oder Logos entwerfen.
> Also die amerikanische Armee gibt nichts frei. Sie unterstützt Filme, 
> die ihr genehm sind ("Forrest Gump") und keine Filme, die ihr nicht 
> genehm sind ("Platoon"). 

Aber in den Filmen spielten vielleicht keine echten Soldaten den Volltrottel.
Der Kollege Emey muss doch die Erlaubnis bekommen haben, da
mitzumachen. Und ein Drehbuch gab es sicherlich.

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#605001

FromLutz Beck <me@privacy.net>
Date2023-09-21 12:22 +0200
Message-ID<ueh5gt$3f5hi$1@dont-email.me>
In reply to#604989
On 21.09.2023 10:57, Lothar Frings wrote:

>F. W. tat kund:
> 
>>Am 21.09.2023 um 10:27 schrieb Lothar Frings:
>>
>>>Das habe ich mich schon bei "Full Metal Jacket" gefragt. Der Drill
>>>Sergeant war ja bekanntlich ein echter Soldat und im Film die
>>>absolute Witzfigur. Ich kapiere bis heute nicht, wie das
>>>amerikanische Militär das freigeben konnte. Aber vielleicht arbeiten
>>>da ähnliche Idioten wie die, die bei der CDU die Imagefilme machen
>>>oder Logos entwerfen.
 >
>>Also die amerikanische Armee gibt nichts frei. Sie unterstützt Filme,
>>die ihr genehm sind ("Forrest Gump") und keine Filme, die ihr nicht
>>genehm sind ("Platoon").
> 
>Aber in den Filmen spielten vielleicht keine echten Soldaten den Volltrottel.
>Der Kollege Emey muss doch die Erlaubnis bekommen haben, da
>mitzumachen. Und ein Drehbuch gab es sicherlich.

Cf. de.Wiki: "wurde großteils in der Umgebung von London gedreht; zur 
Ergänzung wurden Archivmaterial und Luftaufnahmen eingearbeitet."

Produktion, Regie u. Drehbuch: Stanley Kubrick.

("Kubrick" genügte schon zu seinen Lebzeiten, um so ein Film ...
"Programm" zu sein, auf der ideologischen, sozial-kritischen
und etc-Ebene. Bei "venue"-Brisanz auch "draußen", im Ausland,
drehbar).

Die Darsteller waren schon Schauspieler; zT schon vorher bekannt. Auch
der Italoamerikaner Vincent(e) d'Onofrio, der Darsteller von "Private
Paula" (der aber nach dieser Rolle viel lukrativere Rollen bekam
in Filmen u. TV-Serien).

Und Ron Lee Ermey war nimmer aktiv (bereits im mil. Ruhestand). Bei
Kubrick zunächst bloß als Berater am Set beschäftigt. Die Rolle "Gunnery
Sergeant Hartman" bekam er, nachdem Kubrick & Co. bemerkt hatten (bei
Proben), daß er der beste = ideale Darsteller dafrü gewesen ist, da er
vom Beruf ein echter Ausbilder bei den Marines gewesen ist (eben während
des Kriegs in Vietnam) und auch die besten = authentischsten Sprüche
drauf hatte (inkl. gräßlichste Schimpftiraden, die im deutschen
Sprachraum, da kaum/nicht übersetzbar sind, verloren gehen).

Andrerseits s. auch andere "schwarze Komödien" wie "Dr Strangelove/Dr
Seltsam" (mit Peter Sellers in mehreren Rollen), USA, 1964, ebenfalls
von Kubrick; "M*A*S*H", USA, 1970, von Robert Altman (und die gleich-
namige TV-Reihe); "Catch-22", USA, 1970, Mike Nichols. Mit ziemlichen
"chunks" von Satire, weswegen die "UKUSA"-Honoratioren der damaligen
kritisier-ten Zeiten/Gepflogenheiten weder in Ohnmacht fielen noch
in die Klapse gerieten.

Lutz

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#605004

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-09-21 03:44 -0700
Message-ID<2c3df2ca-48b1-4b8e-a25e-8f10a78334bcn@googlegroups.com>
In reply to#605001
Lutz Beck schrieb am Donnerstag, 21. September 2023 um 12:22:23 UTC+2:
> On 21.09.2023 10:57, Lothar Frings wrote: 
> 
> >F. W. tat kund: 
> > 
> >>Am 21.09.2023 um 10:27 schrieb Lothar Frings: 
> >> 
> >>>Das habe ich mich schon bei "Full Metal Jacket" gefragt. Der Drill 
> >>>Sergeant war ja bekanntlich ein echter Soldat und im Film die 
> >>>absolute Witzfigur. Ich kapiere bis heute nicht, wie das 
> >>>amerikanische Militär das freigeben konnte. Aber vielleicht arbeiten 
> >>>da ähnliche Idioten wie die, die bei der CDU die Imagefilme machen 
> >>>oder Logos entwerfen. 
> > 
> >>Also die amerikanische Armee gibt nichts frei. Sie unterstützt Filme, 
> >>die ihr genehm sind ("Forrest Gump") und keine Filme, die ihr nicht 
> >>genehm sind ("Platoon"). 
> > 
> >Aber in den Filmen spielten vielleicht keine echten Soldaten den Volltrottel. 
> >Der Kollege Emey muss doch die Erlaubnis bekommen haben, da 
> >mitzumachen. Und ein Drehbuch gab es sicherlich.
> Cf. de.Wiki: "wurde großteils in der Umgebung von London gedreht; zur 
> Ergänzung wurden Archivmaterial und Luftaufnahmen eingearbeitet." 
> 
> Produktion, Regie u. Drehbuch: Stanley Kubrick. 
> 
> ("Kubrick" genügte schon zu seinen Lebzeiten, um so ein Film ... 
> "Programm" zu sein, auf der ideologischen, sozial-kritischen 
> und etc-Ebene. Bei "venue"-Brisanz auch "draußen", im Ausland, 
> drehbar). 

Kubrick war der Quälix des Films.

Gruß, ULF

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#605072

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2023-09-21 11:18 -0700
Message-ID<f947f5fd-d205-44d7-8346-349fbf05139an@googlegroups.com>
In reply to#605001
Lutz Beck tat kund:
> Produktion, Regie u. Drehbuch: Stanley Kubrick. 
> 
> ("Kubrick" genügte schon zu seinen Lebzeiten, um so ein Film ... 
> "Programm" zu sein, auf der ideologischen, sozial-kritischen 
> und etc-Ebene. Bei "venue"-Brisanz auch "draußen", im Ausland, 
> drehbar). 
> 
> Die Darsteller waren schon Schauspieler; zT schon vorher bekannt. Auch 
> der Italoamerikaner Vincent(e) d'Onofrio, der Darsteller von "Private 
> Paula" (der aber nach dieser Rolle viel lukrativere Rollen bekam 
> in Filmen u. TV-Serien). 
> 
> Und Ron Lee Ermey war nimmer aktiv (bereits im mil. Ruhestand). Bei 
> Kubrick zunächst bloß als Berater am Set beschäftigt. Die Rolle "Gunnery 
> Sergeant Hartman" bekam er, nachdem Kubrick & Co. bemerkt hatten (bei 
> Proben), daß er der beste = ideale Darsteller dafrü gewesen ist, da er 
> vom Beruf ein echter Ausbilder bei den Marines gewesen ist (eben während 
> des Kriegs in Vietnam) und auch die besten = authentischsten Sprüche 
> drauf hatte (inkl. gräßlichste Schimpftiraden, die im deutschen 
> Sprachraum, da kaum/nicht übersetzbar sind, verloren gehen). 

Ja, das weiß jeder. Aber wie schon gesagt, heißt "Ruhestand"
nicht unbedingt, dass man kein Soldat mehr ist. Bei einem 
deutschen Beamten heißt es definitiv nicht, dass er kein Beamter
mehr ist. "M.A.S.H." hatte ich ja schon angesprochen, aber auch, 
dass da wohl keine echten Soldaten spielten.

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#604994

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-09-21 11:16 +0200
Message-ID<ueh1kj$3e4fs$3@dont-email.me>
In reply to#604981
Am 21.09.2023 um 10:27 schrieb Lothar Frings:

> Herwig tat kund:
>> Merkwürdig^2: wieso konnte eine solche Sitcom im US-Umfeld
>> entstehen? Viele Amies merken doch nicht, dass es sich um eine
>> Karikatur eines wesentlichen Teils der amerikanischen Gesellschaft
>> handelt.
> 
> Das habe ich mich schon bei "Full Metal Jacket" gefragt. Der Drill
> Sergeant war ja bekanntlich ein echter Soldat und im Film die abolute
> Witzfigur.

Erst einmal die Fakten:

R. Lee Ermey, der Darsteller, war lediglich bis 1972 bei den US-Marines
und beim Film nur als technischer Berater angestellt. Aufgrund seines
Ehrgeizes und zu unserer Unterhaltung hat er jedoch den ursprünglich
dafür vorgesehenen Tim Colceri aus der Rolle katapultiert.

Letztlich ist auch "Full Metal Jacket" eine Verharmlosung des Krieges
und eine Klamotte.

> Ich kapiere bis heute nicht,  wie das amerikanische Militär das
> freigeben konnte.

Die hatten ihn wohl gar nicht unterstützt, sondern die Briten und
Belgier. So wird dagegen unterstützt, willkürlich:
<http://www.dokumentarfilm24.de/2008/04/26/hollywood-im-dienste-der-us-armee/>
<http://www.spiegel.de/kultur/kino/act-of-valor-pentagon-und-hollywood-kooperieren-bei-propagandafilm-a-834889.html>
<http://ddr-luftwaffe.blogspot.de/2009/04/die-trailer-zum-krieg.html>

TBBT treibt lediglich die Infantilisierung der Gesellschaft voran, weil
sie als Normalität und als anzustreben dargestellt wird.

Veith
-- 
Propaganda ist einfach ein Zurechtrücken des Blickwinkels.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#604995

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2023-09-21 02:33 -0700
Message-ID<f10c7c37-9a88-40ff-8ee0-90db8aaa3616n@googlegroups.com>
In reply to#604994
Peter Veith tat kund:

> Am 21.09.2023 um 10:27 schrieb Lothar Frings:
> > Herwig tat kund: 
> >> Merkwürdig^2: wieso konnte eine solche Sitcom im US-Umfeld 
> >> entstehen? Viele Amies merken doch nicht, dass es sich um eine 
> >> Karikatur eines wesentlichen Teils der amerikanischen Gesellschaft 
> >> handelt. 
> > 
> > Das habe ich mich schon bei "Full Metal Jacket" gefragt. Der Drill 
> > Sergeant war ja bekanntlich ein echter Soldat und im Film die abolute 
> > Witzfigur.
> Erst einmal die Fakten: 
> 
> R. Lee Ermey, der Darsteller, war lediglich bis 1972 bei den US-Marines 
> und beim Film nur als technischer Berater angestellt. Aufgrund seines 
> Ehrgeizes und zu unserer Unterhaltung hat er jedoch den ursprünglich 
> dafür vorgesehenen Tim Colceri aus der Rolle katapultiert. 

Alles bekannt. Aber z. B. bleibt in Deutschland ein Beamter
das bis zu seinem Tod, auch wenn er zwischendurch in den
Ruhestand versetzt wird. Das könnte bei Soldaten ähnlich
sein; so genau kenne ich das amerikanische Militär nicht.

> TBBT treibt lediglich die Infantilisierung der Gesellschaft voran, weil 
> sie als Normalität und als anzustreben dargestellt wird. 

TBBT hat immer die "Ausrede", dass die Hauptprotagonisten 
Nerds sind, die nichts mit der normalen Bevölkerung zu tun haben.
Groteske Übersteigerung (s. auch M.A.S.H.) ist immer ein gutes Schlupfloch.
Es gibt da ja auch Normalos wie z. B. Penny.

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#605078

FromWilhelm Ernst <newstrap@t-online.de>
Date2023-09-21 20:42 +0200
Message-ID<uei2r4$ejci$1@solani.org>
In reply to#604994
Am Thu, 21 Sep 2023 11:16:05 +0200hat Peter Veith <veith@snafu.de>
geäußert:
 snip
>
>Erst einmal die Fakten:
>
>R. Lee Ermey, der Darsteller, war lediglich bis 1972 bei den US-Marines
>und beim Film nur als technischer Berater angestellt. Aufgrund seines
>Ehrgeizes und zu unserer Unterhaltung hat er jedoch den ursprünglich
>dafür vorgesehenen Tim Colceri aus der Rolle katapultiert.
>
>Letztlich ist auch "Full Metal Jacket" eine Verharmlosung des Krieges
>und eine Klamotte.
>
>> Ich kapiere bis heute nicht,  wie das amerikanische Militär das
>> freigeben konnte.
>
>Die hatten ihn wohl gar nicht unterstützt, sondern die Briten und
>Belgier. So wird dagegen unterstützt, willkürlich:
><http://www.dokumentarfilm24.de/2008/04/26/hollywood-im-dienste-der-us-armee/>
><http://www.spiegel.de/kultur/kino/act-of-valor-pentagon-und-hollywood-kooperieren-bei-propagandafilm-a-834889.html>
><http://ddr-luftwaffe.blogspot.de/2009/04/die-trailer-zum-krieg.html>
>
>TBBT treibt lediglich die Infantilisierung der Gesellschaft voran, weil
>sie als Normalität und als anzustreben dargestellt wird.

Ich muss mich outen.
Nichts von den oben beschriebenen Filmen habe ich je gesehen (von wegen
"cognitive inoculation" usw. - was für ein schöner neuer Anglizismus!)
aber ich finde das beeindruckend, den Spiegel von 2012 mit 2023 zu
vergleichen. Da sieht man deutlich, wie sonst kaum, wie "cognitive
warfare" (noch so'n tolles wording!) wirkt - zu Friedenszeiten. 
Hut ab - Bernays sei Dank!
Willi
-- 
Begegnen sich zwei Rotarmisten im Sommer 1945 vor dem Reichstag. 
Einer davon blickt bedrückt auf den Boden. Sagt der andere zu ihm: 
Genosse, warum schaust du so traurig? Der antwortet: Ich finde es 
so schlimm, dass wir den Informationskrieg gegen Goebbels verloren
haben!
(Geklaut bei Dagmar Henn)

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