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Wie geht es weiter in der Ukraine?

Started by"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
First post2023-07-14 12:29 +0200
Last post2023-10-05 07:35 -0700
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  Wie geht es weiter in der Ukraine? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-07-14 12:29 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-14 03:47 -0700
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-07-14 12:50 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-22 13:29 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-07-14 15:43 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-07-16 12:28 +0000
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-16 15:26 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-18 10:34 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-22 13:16 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Michael Strauss <usenet-st@mail.mszet.de> - 2023-07-14 17:04 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-14 19:37 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-14 20:27 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-14 23:38 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2023-07-17 19:01 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-17 21:51 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-18 10:50 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-18 02:09 -0700
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-18 11:24 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-07-18 12:40 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-18 07:34 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2023-07-18 16:28 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-18 20:28 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-19 14:48 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-19 15:36 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-19 16:09 +0200
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-19 17:38 +0200
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-19 18:07 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-18 23:25 -0700
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2023-07-19 21:41 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-24 07:18 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-24 09:29 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2023-07-24 21:21 +0200
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-24 22:17 +0200
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-25 00:34 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2023-07-25 16:41 +0200
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-25 00:38 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-25 06:49 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-25 11:07 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-25 13:06 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-25 16:16 +0200
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-25 18:22 +0200
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-25 18:35 +0200
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-07-27 14:34 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-07-27 14:10 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-27 21:56 +0200
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-07-28 11:54 +0200
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-28 14:12 +0200
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-28 16:24 +0200
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-28 16:54 +0200
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-28 18:14 +0200
                                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-28 19:23 +0200
                                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-28 20:37 +0200
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-28 20:33 +0200
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-25 11:45 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-28 00:35 -0700
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-25 11:48 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-25 21:58 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-26 16:10 +0200
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2023-07-25 12:54 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2023-07-25 13:59 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-25 15:37 +0200
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-25 16:06 +0200
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-25 18:27 +0200
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-07-27 14:49 +0200
                                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-27 22:35 +0200
                                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-28 10:23 +0200
                                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-28 16:31 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-25 22:05 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-26 13:13 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2023-07-26 14:43 +0200
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-26 15:11 +0200
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2023-07-27 14:42 +0200
                                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-27 18:41 +0200
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-26 21:09 +0200
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-27 10:50 +0200
                                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-27 04:49 -0700
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-27 18:59 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2023-07-15 00:11 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-15 00:30 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-15 02:07 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2023-07-15 08:22 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-07-15 09:30 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-17 00:02 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-07-17 00:48 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-17 21:58 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-17 13:10 -0700
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-07-18 00:14 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-18 22:26 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-14 19:47 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-14 20:38 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-14 23:54 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-14 20:23 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-14 23:57 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-14 23:48 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-15 00:25 +0200
        Schützengräben (was: Wie geht es weiter in der Ukraine?) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-07-15 05:23 +0000
          Re: Schützengräben (was: Wie geht es weiter in der Ukraine?) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-15 13:09 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-07-15 05:07 +0000
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-15 13:14 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-07-15 13:07 +0000
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-07-15 13:25 +0000
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-15 16:26 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Michael Strauss <usenet-st@mail.mszet.de> - 2023-07-16 09:05 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-16 10:06 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-16 13:15 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-16 13:09 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-17 07:12 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-17 12:08 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-17 03:15 -0700
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-07-15 18:13 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-14 23:40 -0700
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-16 08:54 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Michael Strauss <usenet-st@mail.mszet.de> - 2023-07-17 08:37 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2023-07-17 19:07 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-18 10:54 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-18 11:16 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-18 22:28 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-19 02:46 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-19 13:28 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-19 16:29 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-19 16:36 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2023-07-19 16:41 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-19 16:44 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-19 18:43 +0200
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-19 19:09 +0200
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-19 22:49 +0200
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-19 22:48 +0200
                    Handy-OS (was:Re: Wie geht es weiter in der Ukraine?) Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-07-20 12:39 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-28 11:32 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-07 22:26 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-10 18:31 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-19 15:00 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-19 16:33 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-07-19 07:50 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-18 23:27 -0700
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2023-07-20 19:41 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-07-21 07:37 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-21 16:03 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-21 07:43 -0700
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-22 11:54 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-23 18:03 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "F. W." <me@home.invalid> - 2023-07-24 09:36 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-24 11:15 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2023-07-24 13:07 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-24 13:22 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2023-07-24 14:07 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-07-24 19:56 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-24 20:47 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-25 11:05 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-07-25 05:09 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-25 10:59 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-25 18:31 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2023-07-26 14:50 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-26 15:19 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-30 13:46 +0200
      Moderne Wunderwaffen (was: Wie geht es weiter in der Ukraine?) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-26 16:36 +0200
        Re: Moderne Wunderwaffen (was: Wie geht es weiter in der Ukraine?) Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2023-07-27 14:57 +0200
          Re: Moderne Wunderwaffen (was: Wie geht es weiter in der Ukraine?) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-27 19:45 +0200
          Re: Moderne Wunderwaffen (was: Wie geht es weiter in der Ukraine?) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-28 11:14 +0200
          Re: Moderne Wunderwaffen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-09-20 20:49 +0200
            Re: Moderne Wunderwaffen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-09-21 10:40 +0200
      Re: Moderne Wunderwaffen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-05 11:51 +0200
        Re: Moderne Wunderwaffen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-08-05 11:18 +0000
          Re: Moderne Wunderwaffen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-05 13:31 +0200
          Re: Moderne Wunderwaffen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-05 15:02 +0200
            Re: Moderne Wunderwaffen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-05 15:08 +0200
              Re: Moderne Wunderwaffen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-05 15:29 +0200
                Re: Moderne Wunderwaffen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-05 18:43 +0200
                  Re: Moderne Wunderwaffen Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-05 09:51 -0700
                    Re: Moderne Wunderwaffen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-05 19:26 +0200
                  Re: Moderne Wunderwaffen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-05 19:57 +0200
            Re: Moderne Wunderwaffen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-05 20:30 +0200
              Re: Moderne Wunderwaffen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-05 20:51 +0200
                Re: Moderne Wunderwaffen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-05 21:09 +0200
                  Re: Moderne Wunderwaffen Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-06 01:26 -0700
                    Re: Moderne Wunderwaffen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-06 10:36 +0200
                      Re: Moderne Wunderwaffen Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-06 01:45 -0700
                      Re: Moderne Wunderwaffen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-08-09 14:47 +0200
        Re: Moderne Wunderwaffen Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2023-08-06 16:39 +0200
      Friedensnobelpreis (was: Wie geht es weiter in der Ukraine?) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-06 15:16 +0200
        Re: Friedensnobelpreis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-10-06 14:20 +0100
          Re: Friedensnobelpreis Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-06 15:23 +0200
            Re: Friedensnobelpreis Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2023-10-06 15:27 +0200
              Re: Friedensnobelpreis Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-06 06:37 -0700
              Re: Friedensnobelpreis Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-06 16:51 +0200
            Re: Friedensnobelpreis Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-10-06 14:49 +0100
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-07-24 12:10 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-07-25 10:54 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-25 11:53 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-07-25 12:32 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-25 12:38 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-07-25 12:49 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-07-27 14:03 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-01 17:17 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-08-01 16:31 +0100
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-01 17:40 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-01 19:47 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-08-02 10:50 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-02 03:33 -0700
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-01 17:56 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-08-01 17:28 +0100
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-08-01 17:53 +0100
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-08-01 18:42 +0100
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-08-01 19:13 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-08-01 18:39 +0100
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> - 2023-08-02 16:15 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-02 16:30 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-02 16:30 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> - 2023-08-02 17:06 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-02 18:03 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-02 22:17 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-02 18:07 +0200
        Re: "Avisieren" oder "anvisieren"? Arno Dubel <arnousenet@mailinator.com> - 2023-08-01 23:25 +0300
          Re: "Avisieren" oder "anvisieren"? "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-08-01 22:48 +0200
          Re: "Avisieren" oder "anvisieren"? "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-08-02 00:13 +0200
          Re: "Avisieren" oder "anvisieren"? Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-02 06:38 +0200
          Re: "Avisieren" oder "anvisieren"? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-08-02 10:29 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-01 18:35 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-01 19:12 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-07 22:21 +0200
      Re: "educated guess" und "Luftalarm" Arno Dubel <arnousenet@mailinator.com> - 2023-08-01 23:23 +0300
        Re: "educated guess" und "Luftalarm" Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-08-02 00:06 +0200
          Re: "educated guess" und "Luftalarm" Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-02 05:06 +0200
        Re: "educated guess" und "Luftalarm" Heinz Lohmann <gomi@sofort-mail.de> - 2023-08-02 09:46 +0800
        Re: "educated guess" und "Luftalarm" wolfgang s <see@sig.nature> - 2023-08-02 05:55 +0000
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-08-02 06:26 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-07 18:52 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-13 18:50 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-13 19:01 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-10-03 09:23 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-10-03 09:33 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-10-03 10:12 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 11:46 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-10-03 12:01 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-03 12:17 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 12:26 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-03 12:34 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 01:15 -0700
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 01:11 -0700
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 12:20 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-03 12:40 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 13:03 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-03 14:34 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 15:03 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 12:23 +0200
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 03:30 -0700
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 12:39 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2023-10-04 12:44 +0200
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-04 12:57 +0200
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 13:25 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 04:30 -0700
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-04 13:49 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-04 15:36 +0200
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 16:58 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-10-03 16:35 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-10-03 19:55 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-10-03 20:20 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 01:18 -0700
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-04 10:24 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 11:22 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-04 12:55 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 13:44 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-04 14:15 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 17:01 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-05 12:42 +0200
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-05 12:52 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-04 20:17 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-05 12:34 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-05 07:35 -0700

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#599924

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2023-07-25 18:22 +0200
Message-ID<kiab5dFfal2U8@mid.individual.net>
In reply to#599896
Am 25.07.23 um 16:16 kopierte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:

> | „Die ukrainischen Streitkräfte beherrschen noch immer keine kombinierten
> | Waffeneinsätze in großem Umfang“, berichtet er. Die Operationen liefen
> | eher sequentiell als synchronisiert ab. Für den Experten ist das „der
> | Hauptgrund für die langsamen Fortschritte“. Die mangelnden Fähigkeiten
> | würden die Ukrainer anfällig für russischen Beschuss mit
> | Panzerabwehrlenkwaffen und Artillerie machen. „Das russische
> | Verteidigungssystem wird nicht systematisch auseinandergerissen“,
> | beschreibt Gady die Situation.
> |
> | *Ohne taktische Anpassungen werden westliche Waffen nicht entscheidend*
> | *sein*

Niederlagen sind Unterricht.
Die Russen haben gelernt, jetzt sind Ukrainer dran.

Hermann
    immer noch unentschieden ohne sicheren Ausgang annehmend.

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#599930

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-07-25 18:35 +0200
Message-ID<u9otk6$15krt$1@dont-email.me>
In reply to#599924
Salve allerseits,

Hermann Riemann schrieb:
> Am 25.07.23 um 16:16 kopierte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> 
>> | „Die ukrainischen Streitkräfte beherrschen noch immer keine kombinierten
>> | Waffeneinsätze in großem Umfang“, berichtet er. Die Operationen liefen
>> | eher sequentiell als synchronisiert ab. Für den Experten ist das „der
>> | Hauptgrund für die langsamen Fortschritte“. Die mangelnden Fähigkeiten
>> | würden die Ukrainer anfällig für russischen Beschuss mit
>> | Panzerabwehrlenkwaffen und Artillerie machen. „Das russische
>> | Verteidigungssystem wird nicht systematisch auseinandergerissen“,
>> | beschreibt Gady die Situation.
>> |
>> | *Ohne taktische Anpassungen werden westliche Waffen nicht entscheidend*
>> | *sein*
> 
> Niederlagen sind Unterricht. Die Russen haben gelernt, jetzt sind
> Ukrainer dran.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| „Ich würde die Situation zusammenfassend als das Elend eines
| Abnutzungskrieges bezeichnen“, sagt Oberst Markus Reisner. Damit meint
| der Militär-Experte die aktuell verfahrene Lage im Ukraine-Krieg. Die
| ukrainische Gegenoffensive stockt derzeit, weil sich die russische Armee
| besser auf die Angriffe eingestellt hat. Zudem sind Putins Truppen laut
| Reisner in einigen Punkten schlicht überlegen.
|
| Die Situation vergleicht der Oberst des österreichischen Bundesheeres
| gegenüber „ ntv “ mit dem Ersten Weltkrieg. „Wir befinden uns in diesem
| Krieg gewissermaßen im Jahr 1915 auf dem Weg zu 1916.“ Eine Taktik von
| damals sehe man derzeit sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer
| Seite: Die Stoßtrupp-Taktik.
|
| *Im Ukraine-Krieg setzen beide Seiten auf Taktik aus dem Ersten*
| *Weltkrieg*
|
| „Dabei wird versucht, dem Gegner mit kleinen, überschaubaren Einheiten
| in Kombination mit der Artillerie Gebietsgewinne abzuringen“, erklärt
| Reisner. Dann werde versucht hinter dem eigenen Artilleriefeuer
| nachzurücken. Vor allem die Ukraine habe mit „der Synchronisation dieses
| Kampfs der verbundenen Waffen“ aber große Probleme, weil ihnen einige
| Fähigkeiten dafür abgehen.
|
| Der Militär-Experte nennt unter anderem „eine funktionierende Luftwaffe
| oder weitreichende Boden-Boden-Raketen, die in die Tiefe des Gegners
| wirken könnten“. Die Probleme beginnen laut Reisner bei der Aufklärung.
| „Die Russen haben gegenüber der Ukraine ein sehr gutes Lagebild, was
| nicht zuletzt daran liegt, dass permanent tausende Drohnen auf dem
| Schlachtfeld sind.“ Auch wenn das für beide Seiten gelte, hätte der
| Angreifer - in der Gegenoffensive die Ukraine - das Problem, dass er
| sich exponieren müsse und sofort aufgeklärt werde.
|
| *Mit einem Kniff macht Russland aus Billig-Drohnen „leistungsfähige*
| *Hochpräzisionswaffen*“
|
| Allgemein seien Russlands Drohnen ein großes Problem für die Ukraine.
| Mit ihnen und weiteren Mitteln elektronischer Kampfführung stört
| Russlands Armee den Gegner und dessen Kommunikation und hört diese sogar
| teilweise ab. Doch mit den Drohnen klärt Putins Armee nicht nur auf,
| sondern greift auch an.
|
| Vor allem der Einsatz von Kamikaze-Drohnen vom Typ Lancet sowie von
| „First-Person-View“ (FPV)-Drohnen mache der Ukraine zu schaffen. Laut
| dem Militär-Experten seien letztere „einfache Drohnen, die man
| eigentlich von zivilen oder sogar privaten Anwendungen kennt“. Im Krieg
| werden diese aber mit einer Sprengladung, „zum Beispiel dem Geschosskopf
| einer RPG-7-Panzerabwehrrakete, ausgestattet und mittels Kamera ins Ziel
| gesteuert“, erklärt Reisner.
|
| Der Bediener trage eine Brille, die ein Live-Bild der Drohnenkamera
| eingespielt bekomme, und könne die Drohne so mit hoher Geschwindigkeit
| ins Ziel steuern. Auch Schwachstellen von Panzern können so gezielt
| attackiert werden. „FPV-Drohnen sind somit billige und leistungsfähige
| Hochpräzisionswaffen.“
|
| *Drohnen, Streubomben, Luftwaffe: Wie Russland die ukrainische Offensive*
| *stoppt*
|
| Auch mit ihren Kampfflugzeugen schaffe es Russland immer wieder,
| ukrainische Angriffe zu stoppen. „Wenn die Ukrainer sich darauf
| vorbereiten, zum Angriff überzugehen, wird das teilweise von den Russen
| erkannt, die sie daraufhin mit Streubomben angreifen“, erklärt der
| Militär-Experte. „Wenn auf ukrainischer Seite der Anmarsch zur
| sogenannten Ablauflinie erfolgt - der Linie, von der aus der eigentliche
| Angriff beginnt -, dann kommen russische Kampfhubschrauber zum Einsatz,
| die die ukrainischen Kolonnen aus sicherer Entfernung angreifen.“
|
| Danach würden ukrainische Kolonnen zum Teil ins Feuer der russischen
| Artillerie oder der Drohnen fahren. Auch die Minenfelder der Russen sind
| nach wie vor ein großes Problem. „Wenn vorne Minen geräumt sind, werden
| von den Russen hinten bereits neue verlegt“, erklärt Reisner und fasst
| zusammen. „Kurzum: Wir sehen eine Reihe von Fähigkeiten auf der
| russischen Seite, bei denen die Ukraine immer noch Schwierigkeiten hat,
| dagegen wirksam zu werden.“
|
| Auch der zunehmende Einsatz von Reservisten macht der Ukraine Probleme.
| „Viele von den Soldaten, die eine sechsmonatige Ausbildung bei der Nato
| durchgemacht haben, gibt es nicht mehr“, sagt der Oberst des
| österreichischen Bundesheeres. Kürzlich habe er mit einem ukrainischen
| Kameraden gesprochen, der ihm von einer verheerenden Entscheidung eines
| als Kommandanten eingesetzten Reservisten berichtet habe, durch die ein
| halber Zug seiner Nachbareinheit in Minenfeldern umkam. „Die Moral der
| Truppe hat das schwer getroffen.“
|
| *Militär-Experte erklärt, warum die Ukraine bei Bachmut am meisten*
| *Erfolg hat*
|
| Dennoch versuche die Ukraine weiterhin, durch Vorstöße von Stoßtrupps
| Geländegewinne zu erzielen. Das passiert derzeit östlich und westlich
| von Robotyne, bei Pjatychatky nördlich von Melitopol, bei Welyka
| Nowosilka nördlich von Mariupol sowie vor allem in Bachmut.
|
| „Von all diesen Angriffen sind jene bei Bachmut am erfolgreichsten“,
| sagt Reisner und erklärt, wieso das der Fall ist. „In Bachmut haben die
| Russen das Problem, dass sie sich nicht so umfangreich eingraben
| konnten.“ Das mache es den Ukrainern leichter und ermögliche es, starken
| Druck südlich und nördlich von Bachmut auszuüben.
|
| Russland habe es unterdessen geschafft, im Raum Swatowe nördlich von
| Kremina und Sjewjerodonezk nach Westen vorzustoßen. Verschiedenen
| Berichten zufolge seien es fünf bis sieben Kilometer Geländegewinn
| gewesen. „Darum ist zu erwarten, dass sich die Angriffe hier noch weiter
| steigern werden“, sagt der Militär-Experte.
|
| *Mit Zangenbewegung von Eliteverband plant Russland Vorstoß bis zum*
| *Fluss Oskil*
|
| Dabei werden die Russen wohl auch auf die 1. Gardepanzerarmee
| zurückgreifen, einen Eliteverband, der in den ersten Kriegsmonaten
| starke Verluste erlitt. Nachdem dieser bei Swatowe aufgefrischt und laut
| Videos und Berichten mit neu produzierten T90-Panzern verstärkt wurde,
| scheint Putins Armee vor allem ein Ziel zu haben: den Fluss Oskil. An
| diesem verhärtete sich die Front nach dem ukrainischen Vorstoß bei
| Charkiw im vergangenen Jahr.
|
| „Es scheint, als ob die Russen mit der 1. Gardepanzerarmee in einer
| Zangenbewegung bis zum Oskil vorstoßen wollen“, erklärt Reisner. Der
| Fluss würde es der russischen Armee ermöglichen, das Nachführen
| ukrainischer Reserven zu behindern und geplante Durchbruchstellen zu
| isolieren. „Genau dieses Vorgehen wäre auch für die ukrainische
| Offensive wichtig.“
|
| Generell attestiert der Militär-Experte, der die erste Phase der
| Gegenoffensive bereits Anfang Juli als gescheitert bezeichnete, der
| Ukraine auf taktischer Ebene nur geringen Spielraum.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/drohnen-streubomben-luftwaffe-putins-truppen-zerbroeseln-im-abnutzungskrieg-die-ukrainische-offensive_id_199992558.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#600113

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2023-07-27 14:34 +0200
Message-ID<kif6j2Fbnp3U2@mid.individual.net>
In reply to#599896
Hallo,

Am 25.07.23 um 16:16 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
> 
> Hermann Riemann schrieb:
>>
>> Der Ukraine bleibt daher nur die Verzögerung eines russischen
>> Vormarsches durch diverse Hindernisse ( Sprengfallen, Attrappen .. )
>> übrig, bis der Westen aufgeholt hat.
>>
> +--- <hier abknabbern> ---
> | Nach wochenlangen harten Kämpfen nähern sich Kiews Truppen an mehreren
> | Frontabschnitten langsam aber sicher der ersten - und an manchen Stellen
> | einzigen - russischen Verteidigungslinie. Dabei kommt der Vormarsch in
> | Schüben, ein Dorf nach dem anderen wird in harten Kämpfen erobert.

Habe ich das nicht ein paar Postings vorher schon mal gelesen?

Das sind ex US-Militärs die sich nach ihrer aktiven Zeit ein Zubrot bei 
irgendwelchen US ThinkTanks dazuverdienen. Man kann sie für Geld mieten!

Daniel L. Davis (hat 2 Artikel auf Telepolis):
<https://en.wikipedia.org/wiki/Daniel_L._Davis>

George Beebe (hat 1 Artikel auf Telepolis):
<https://quincyinst.org/author/gbeebe/>
"He speaks Russian and German."

Ciao
Walter

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#600110

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2023-07-27 14:10 +0200
Message-ID<kif56hFbnp3U1@mid.individual.net>
In reply to#599823
Hallo,

Am 25.07.23 um 00:38 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
> 
> Martin Ebert schrieb:
>> Am 24.07.23 um 21:21 schrieb Wilhelm Ernst:
>>
>>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei
>>> Brzezinski.
>>
>> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
>> auf ihn? Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
>> nachplapperst?
>>
> +--- <hier abknabbern> ---
> | Täglich werden auf unzähligen Telegram-Kanälen Videos der wohl
> | erfolgreichsten russischen Drohne, der Zala Lancet, gezeigt. Sie
> | bekämpft Haubitzen, Mehrfachraketenwerfer und Panzer – sogar Panzer aus
> | westlicher Produktion, darunter die deutschen "Leopard". Jetzt meldet
> | ein Telegram-Kanal den vierhundertsten visuell bestätigten Abschuss von
> | ukrainischem Militärgerät durch die russische Super-Drohne.

Also ich weiss nicht...
Ich lese 2-3 Absätze und weiss dann, dass das nur "Telepolis" sein kann.
Deine Zitate von "NZZ" sind mir da lieber :-)

Ciao
Walter

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#600162

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-07-27 21:56 +0200
Message-ID<u9ui5o$1v8sl$1@dont-email.me>
In reply to#600110
Salve allerseits,

Walter Brill schrieb:
> Am 25.07.23 um 00:38 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>> Martin Ebert schrieb:
>>> Am 24.07.23 um 21:21 schrieb Wilhelm Ernst:
>>>
>>>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei
>>>> Brzezinski.
>>>
>>> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
>>> auf ihn? Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
>>> nachplapperst?
>>
>> | Täglich werden auf unzähligen Telegram-Kanälen Videos der wohl
>> | erfolgreichsten russischen Drohne, der Zala Lancet, gezeigt. Sie
>> | bekämpft Haubitzen, Mehrfachraketenwerfer und Panzer – sogar Panzer aus
>> | westlicher Produktion, darunter die deutschen "Leopard". Jetzt meldet
>> | ein Telegram-Kanal den vierhundertsten visuell bestätigten Abschuss von
>> | ukrainischem Militärgerät durch die russische Super-Drohne.
> 
> Also ich weiss nicht... Ich lese 2-3 Absätze und weiss dann, dass das
> nur "Telepolis" sein kann. Deine Zitate von "NZZ" sind mir da lieber :-)
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Acht Wochen nach Beginn der gross angekündigten ukrainischen
| Gegenoffensive herrscht unter vielen westlichen Beobachtern
| Enttäuschung. Der erhoffte schnelle Durchbruch durch die russischen
| Verteidigungslinien ist ausgeblieben. Überraschend kommt dies jedoch
| nicht. Entscheidend ist nun vor allem, welche Lehren die Ukrainer und
| ihre Unterstützer aus der Nato für die künftigen Operationen anwenden.
| Folgende Zwischenbilanz lässt sich ziehen:
|
| 1. *Die Gebietsgewinne der Ukrainer sind gering*
|
| Seit dem Beginn der Offensive am 4. Juni haben die ukrainischen
| Streitkräfte im Süden nur etwa 200 Quadratkilometer Land zurückerobert.
| Zumeist gelang dies in den ersten Wochen, im Juli verschoben sich die
| Fronten dagegen kaum noch. Die Operation verläuft damit alles andere als
| nach Wunsch. Das räumte kürzlich selbst Präsident Wolodimir Selenski ein.
|
| Der Generalstab in Kiew hatte sich eine kleine Chance ausgerechnet,
| Schwächen in der russischen Verteidigung zu entdecken und rasch
| militärische Fakten zu schaffen. Nur gut 30 Kilometer hinter der Front
| lockte ein wichtiges Zwischenziel, die in Ost-West-Richtung verlaufende
| Eisenbahnlinie: Ihre Blockierung würde die russische Versorgung stark
| erschweren.
|
| Die Ukrainer griffen entlang von zwei Achsen an, südlich von Orichiw in
| der Provinz Saporischja und bei Welika Nowosilka an der Grenze zur
| Provinz Donezk. Doch statt des erhofften Durchbruchs stiessen die mit
| westlichen Waffen ausgerüsteten ukrainischen Einheiten sofort auf
| heftige Gegenwehr. Manche blieben in Minenfeldern stecken, andere wurden
| durch russische Artillerie und Luftangriffe gestoppt.
|
| Der klare Misserfolg dieser ersten Phase lässt sich zum einen an hohen
| Materialverlusten erkennen, mit Dutzenden von zerstörten oder
| beschädigten Panzerfahrzeugen. Zum andern zeigen Bilder aus dem
| Kampfgebiet, dass die Ukrainer bei Welika Nowosilka bisher nur etwa 10
| Kilometer vorgestossen sind, südlich von Orichiw höchstens 5 Kilometer.
| Beidenorts haben sie die Hauptlinie der russischen Verteidigung noch gar
| nicht erreicht.
|
| Eine neue Phase hat nun möglicherweise am Mittwoch mit einem weiteren
| ukrainischen Angriff südlich von Orichiw begonnen. Die «New York Times»
| zitierte zwei Pentagon-Vertreter mit der Aussage, der Hauptvorstoss der
| Gegenoffensive sei nun im Gange, mehrere tausend Mann seien daran
| zusätzlich beteiligt. Überprüfbar ist diese Darstellung bisher
| allerdings nicht.
|
| 2. *Unterschätzter Gegner*
|
| Angriff erweist sich im Krieg meist als schwieriger als Verteidigung, er
| erfordert gemäss einer militärischen Daumenregel eine personelle
| Übermacht im Verhältnis von mindestens 3:1. Die Ukrainer kommen nicht
| annähernd an eine solche Überzahl heran. Zudem finden sie sich in einer
| ungewohnten Rolle wieder: Im bisherigen Kriegsverlauf brillierten sie
| mit einer geschickten Abwehr gegen die Invasoren, aber bei
| Gegenangriffen auf gut ausgebaute russische Stellungen blieben sie
| regelmässig stecken.
|
| Ihre beiden erfolgreichen Gegenoffensiven von 2022 beruhten auf völlig
| anderen Voraussetzungen. Östlich von Cherson profitierten die Ukrainer
| damals von einem Überraschungseffekt und der Desorganisation in den
| russischen Reihen. Die Rückeroberung weiter Gebiete nördlich von Cherson
| wiederum gelang nur, weil die Russen ihre Versorgung über den Fluss
| Dnipro nicht mehr sicherstellen konnten.
|
| Auf die jetzige Offensive konnte sich der Moskauer Generalstab hingegen
| monatelang vorbereiten. So entstanden gestaffelte Verteidigungslinien
| mit einer Tiefe von 20 bis 30 Kilometern. Minengürtel, Panzersperren und
| Schützengräben erschweren nebst natürlichen Hindernissen wie kleinen
| Flussläufen das Vorrücken enorm.
|
| Obwohl die Herausforderung durchaus bekannt war, unterschätzten manche
| Stimmen im westlichen Lager die Aufgabe – im Vertrauen auf die
| Überlegenheit der neu gelieferten Kampf- und Schützenpanzer. Dabei muss
| man in der Militärgeschichte weit zurückblättern bis zu einem
| vergleichbaren Versuch, die Truppen einer Grossmacht aus vorbereiteten
| Stellungen zu vertreiben. Letztmals geschah dies im Zweiten Weltkrieg
| bei den alliierten Offensiven gegen das untergehende Hitler-Reich.
|
| 3. *Auf russischer Seite funktioniert das Zusammenspiel*
|
| Aber nicht nur die russische Vorbereitung wirkt durchdacht, auch die
| gewählte Kampftaktik zeugt davon, dass Moskau aus Misserfolgen gelernt
| hat. Der kürzliche Wirbel um den abgesetzten Kommandanten der an der
| Orichiw-Front eingesetzten 58. Armee entlarvt zwar eine Reihe von
| russischen Schwächen. Unter anderem hatte General Iwan Popow Mängel bei
| der eigenen Artillerie identifiziert und über hohe Opferzahlen geklagt.
| Aber insgesamt fällt ein geschicktes Zusammenspiel der russischen
| Waffengattungen auf.
|
| Der polnische Militärexperte Konrad Muzyka besuchte Mitte Juli die
| ukrainischen Truppen und beschreibt die Problematik folgendermassen: Die
| Russen verfügten über ein derart eng gestricktes Netz aus
| Überwachungsdrohnen, Einheiten mit Panzerabwehrlenkwaffen und
| Artilleriegeschützen, dass jedes vorrückende ukrainische Fahrzeug sofort
| entdeckt und bekämpft werde. Das eliminiere technologische Vorteile von
| deutschen Leopard-2-Kampfpanzern oder amerikanischen
| Bradley-Schützenpanzern.
|
| Es zwang die Ukrainer laut Muzyka in den letzten Wochen auch dazu, sich
| auf kleine Angriffe zu beschränken, typischerweise in Zugstärke (wenige
| Dutzend Mann). Der Einsatz von russischen Kamikaze-Drohnen erfolge Hand
| in Hand mit der Artillerie. Konkret geschieht dies, indem ein
| ukrainisches Panzerfahrzeug zuerst durch eine abstürzende Drohne zum
| Stillstand gebracht wird, worauf ein Beschuss mit Granaten die
| Zerstörung vollendet.
|
| Dies illustriert, dass die russischen Minengürtel längst nicht die
| einzige Herausforderung darstellen. Manche ukrainische Panzerfahrzeuge
| wurden beispielsweise durch Kampfhelikopter ausgeschaltet, bevor sie
| überhaupt den Verteidigungslinien nahe kamen.
|
| 4. *Ukrainische Fehler und mangelnde Übung*
|
| Der Militärfachmann Muzyka verweist aber auch auf gravierende Mängel auf
| ukrainischer Seite. Die an der Gegenoffensive beteiligten Einheiten
| seien nicht fähig, grössere Angriffe zu koordinieren. Trotz Schulung
| durch Nato-Ausbildner fehle es dafür an Erfahrung.
|
| Sein amerikanischer Experten-Kollege Robert Lee, der gleichzeitig im
| Frontgebiet war, berichtet über folgende Begebenheit: Manche Einheiten
| hätten in den ersten Tagen die Orientierung verloren und sich in die
| falsche Richtung bewegt. In einem Fall habe sich der Angriff einer
| Einheit um zwei Stunden verzögert, so dass er erst bei Morgengrauen
| erfolgt sei. Nicht nur fiel damit der Vorteil der mit Nachtsichtgeräten
| ausgerüsteten Nato-Fahrzeuge weg; laut Lee musste die Einheit auch ohne
| Artillerie-Unterstützung vorrücken, weil die Artilleristen von der
| Verzögerung nichts erfuhren und ihr Bombardement bereits durchgeführt
| hatten.
|
| Solche Koordinationsmängel werfen die Frage auf, ob es nicht klüger
| gewesen wäre, kampferprobte ukrainische Truppen mit westlichen Panzern
| auszurüsten, anstatt für die Gegenoffensive neun Brigaden von Grund auf
| neu aufzustellen. Ein den Medien zugespieltes vertrauliches Papier aus
| dem deutschen Verteidigungsministerium deutet darauf hin, dass
| Nato-Offiziere die Schuld am fehlenden Erfolg nun bequem auf die
| Ukrainer abschieben. Möglicherweise war aber die Ausbildung mangelhaft.
| Mit einer Dauer von nur vier bis sechs Wochen war sie jedenfalls extrem
| knapp bemessen.
|
| Hinzu kommen Handicaps wie eine ungenügende Zahl von Minenräumfahrzeugen
| und Flugabwehrsystemen sowie das Fehlen einer Luftwaffe für die
| Nahunterstützung der Bodentruppen.
|
| 5. *Einige Brigaden sind empfindlich geschwächt*
|
| Bilder von beschädigten westlichen Militärfahrzeugen lassen erahnen,
| dass einige der an der Gegenoffensive beteiligten Einheiten bereits
| erheblich geschwächt sind. Das betrifft vor allem zwei Brigaden, von
| denen wegen eines «Lecks» im Pentagon bekannt ist, dass sie zunächst als
| einzige für eine Ausrüstung mit Leopard-2-Kampfpanzern beziehungsweise
| Bradley-Schützenpanzern vorgesehen waren. Die Analyse-Plattform Oryx hat
| die Beschädigung oder Zerstörung von 11 Leoparden und 47 Bradleys
| dokumentiert.
|
| Das deutet darauf hin, dass die 33. mechanisierte Brigade seit Anfang
| Juni bereits einen Drittel ihrer Leoparden, die 47. Brigade sogar fast
| die Hälfte ihrer Bradleys verloren hat. Auch der Blutzoll dürfte
| erheblich sein, glaubwürdige Schätzungen über Todesopfer und Verletzte
| liegen aber nicht vor. Die USA haben in der Zwischenzeit die Lieferung
| weiterer Schützenpanzer angekündigt, welche die bisherigen
| Materialverluste mehr als wettmachen werden.
|
| 6. *Wechsel zu einer neuen Taktik*
|
| Wegen der heftigen russischen Gegenwehr haben die Ukrainer nach kurzer
| Zeit ihre Taktik geändert. Am Boden operieren sie nun vielfach mit
| kleinen und kleinsten Einheiten von Infanteristen. Das setzt dem Tempo
| der Angriffe Grenzen, schont aber dafür die knappen Bestände an
| gepanzerten Fahrzeugen. An manchen Frontabschnitten ist relative Ruhe
| eingekehrt. Muzyka geht so weit, dass er nicht mehr von einer
| eigentlichen Gegenoffensive sprechen würde.
|
| Geändert hat jedoch nur der Charakter des Krieges. Von einem Versuch,
| einen Bewegungskrieg zu führen und rasch auf russisch besetztes Gebiet
| vorzustossen, haben die Ukrainer in einen vertrauten Modus gewechselt –
| den Abnützungskrieg. Dieser besteht darin, gegnerische Kommandoposten,
| Munitionsdepots, Versorgungslinien, Artilleriestellungen und vieles mehr
| auszuschalten, in der Erwartung, dass danach eine Bodenoffensive
| grössere Chancen auf Erfolg hat.
|
| Streitkräfte von Nato-Staaten würden ebenso vorgehen, aber sie könnten
| dabei auf ihre Luftwaffe zählen. Diese Option hat die Ukraine nicht;
| ihre veralteten Kampfflugzeuge wären der russischen Abwehr hoffnungslos
| ausgeliefert. Als Ersatzmittel dienen Langstrecken-Drohnen, hochpräzise
| Himars-Raketen und seit kurzem Marschflugkörper des
| britisch-französischen Typs Storm Shadow.
|
| 7. *Auf Distanz schlagen die Ukrainer erfolgreich zu*
|
| Mit den erwähnten Waffen erzielten die Ukrainer in jüngster Zeit
| wachsende Erfolge. Nicht nur schalteten sie zahlreiche russische
| Artilleriestellungen aus, bei Angriffen weit hinter der Front kamen auch
| zwei russische Generäle ums Leben. Zudem erlitt die militärisch wichtige
| Strassenbrücke von Russland auf die Krim schwere Schäden. Auch sonst
| nehmen die Ukrainer verstärkt Ziele auf der besetzten Halbinsel ins
| Visier: In den vergangenen Tagen flogen dort zwei grosse Munitionsdepots
| in die Luft und gab es Explosionen in zwei Lagern mit Kriegsmaterial.
|
| Näher an der Front lässt sich dank Videos von Aufklärungsdrohnen
| beobachten, wie die Ukrainer mit ihrer Artillerie systematisch
| russisches Kriegsmaterial zerstören. Das untenstehende Video einer
| ukrainischen Einheit beispielsweise zeigt, wie in der Ebene südlich von
| Welika Nowosilka eine gegnerische Panzerhaubitze in einem gewaltigen
| Feuerball zerstört wird.
|
| Dasselbe Schicksal erleiden laut solchen Videos russische
| Mehrfachraketenwerfer, Flugabwehrsysteme, Panzer, ein Lastwagenkonvoi
| mit Haubitzen oder – eine besonders rare Waffe – ein Radar zur Ortung
| der ukrainischen Artillerie.
|
| Ein am Oryx-Projekt beteiligter Forscher kommt aufgrund von Bildquellen
| beider Kriegsparteien zum Schluss, dass die russischen Materialverluste
| an der Südfront deutlich höher sind als die ukrainischen. Dies sticht
| besonders bei der Artillerie ins Auge: So wurden seit Beginn der
| Gegenoffensive 48 russische Geschütze und Raketenwerfer zerstört, aber
| nur 11 ukrainische. Bei den Panzerfahrzeugen hat sich das Verhältnis im
| Juli ebenfalls zugunsten der Ukrainer gewendet.
|
| Dies spiegelt die neue Taktik, anstelle riskanter Frontalangriffe den
| Gegner vor allem mit Schlägen hinter der Front zu schwächen. Zur Logik
| eines solchen Zermürbungskrieges gehört, dass es keine raschen
| Gebietsgewinne gibt und der Angreifer einen langen Atem benötigt.
| Beobachter rechnen denn auch damit, dass sich der jetzige Kleinkrieg bis
| mindestens in den Herbst erstrecken wird. Mit periodischen grösseren
| Angriffen wie jenem am Mittwoch dürften die Ukrainer die russischen
| Verteidigungsstellungen aber immer wieder testen.
|
| 8. *Die Nato setzt auf Geduld, der Kreml auf Desinformation*
|
| Die amerikanische Regierung macht kein Hehl daraus, dass sie sich
| schnellere Erfolge erhofft hat. Aber Ungeduld breitet sich beim
| wichtigsten Verbündeten Kiews nicht aus. Der Vorsitzende der Joint
| Chiefs, General Mark Milley, betonte vergangene Woche, die Offensive sei
| weit von einem Scheitern entfernt.
|
| Die USA haben ihre Militärhilfe jüngst weiter ausgebaut, unter anderem
| mit der erstmaligen Lieferung von Streumunition. Diese könnte sich gegen
| die gut verschanzten russischen Truppen als besonders wirksam erweisen.
| Präsident Joe Biden gab ferner grünes Licht zur Ausbildung von
| ukrainischen F-16-Piloten. Die wegen Produktionsproblemen verzögerte
| Lieferung von neuartigen Gleitbomben mit einer Reichweite von 150
| Kilometern wird nun für den Herbst versprochen.
|
| Trotzdem muss die Ukraine befürchten, dass in einigen Nato-Ländern
| Diskussionen über die Zukunft der Militärhilfe und Kompromisse mit
| Russland aufkommen. Präsident Wladimir Putin versucht diese Stimmung
| gezielt zu schüren. Die Ukrainer hätten nichts erreicht, behauptet er
| bei jeder Gelegenheit; die Gegenoffensive sei gescheitert. Die hohen
| eigenen Verluste verschweigt Putin ebenso wie die Querelen unter seinen
| Generälen.
|
| Unter russischen Militärfachleuten ist die Besorgnis angesichts der
| ständigen ukrainischen Angriffe deutlicher spürbar.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/international/ukraine-acht-erkenntnisse-aus-der-gegenoffensive-gegen-russland-ld.1748897>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#600200

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2023-07-28 11:54 +0200
Message-ID<kihhi8FnqutU1@mid.individual.net>
In reply to#600162
Hallo,

Am 27.07.23 um 21:56 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
> 
> Walter Brill schrieb:
>> Am 25.07.23 um 00:38 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
--

>> Also ich weiss nicht... Ich lese 2-3 Absätze und weiss dann, dass das
>> nur "Telepolis" sein kann. Deine Zitate von "NZZ" sind mir da lieber :-)
>>
> +--- <hier abknabbern> ---
> | Acht Wochen nach Beginn der gross angekündigten ukrainischen
> | Gegenoffensive herrscht unter vielen westlichen Beobachtern
......


> | Unter russischen Militärfachleuten ist die Besorgnis angesichts der
> | ständigen ukrainischen Angriffe deutlicher spürbar.
> +--- </hier abknabbern> ---
> 
> ©<https://www.nzz.ch/international/ukraine-acht-erkenntnisse-aus-der-gegenoffensive-gegen-russland-ld.1748897>

Danke :-)

Die erste Hälfte war fast schon Wehrkraftzersetzung ;-)
Die andere Hälfte war dann doch "versöhnlicher"

In zwei Wochen fällt Bachmut wieder zurück. Es stehen zwar keine Häuser 
mehr dort aber...

Ciao
Walter

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#600219

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-07-28 14:12 +0200
Message-ID<ua0bbo$284up$1@dont-email.me>
In reply to#600200
Am 28.07.2023 um 11:54 schrieb Walter Brill:

> In zwei Wochen fällt Bachmut wieder zurück.

Ich habe den Sarkasmus erkannt.

Veith
-- 
"Sobald man mit der Politik zu tun bekommt, kann man nur noch das
kleinere Übel wählen, jede reine Entscheidung hat ein Ende."
Victor Klemperer 14. Juli 1945
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de

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#600239

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-07-28 16:24 +0200
Message-ID<ua0j3p$28ujk$1@dont-email.me>
In reply to#600200
Salve allerseits,

Walter Brill schrieb:
> Am 27.07.23 um 21:56 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>> Walter Brill schrieb:
>>> Am 25.07.23 um 00:38 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>>> 
>>> Also ich weiss nicht... Ich lese 2-3 Absätze und weiss dann, dass das
>>> nur "Telepolis" sein kann. Deine Zitate von "NZZ" sind mir da lieber :-)
>> 
>> | Acht Wochen nach Beginn der gross angekündigten ukrainischen
>> | Gegenoffensive herrscht unter vielen westlichen Beobachtern
>> | [...]
>> | Unter russischen Militärfachleuten ist die Besorgnis angesichts der
>> | ständigen ukrainischen Angriffe deutlicher spürbar.
> 
> Danke :-) Die erste Hälfte war fast schon Wehrkraftzersetzung ;-) Die
> andere Hälfte war dann doch "versöhnlicher" In zwei Wochen fällt Bachmut
> wieder zurück. Es stehen zwar keine Häuser mehr dort aber...
> <https://www.youtube.com/watch?v=bE1WBb9v9xQ>

	M.f.G.

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#600243

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2023-07-28 16:54 +0200
Message-ID<kii34fFqnn6U1@mid.individual.net>
In reply to#600162
Am 27.07.23 um 21:56 kopierte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:

> | Unter russischen Militärfachleuten ist die Besorgnis angesichts der
> | ständigen ukrainischen Angriffe deutlicher spürbar.

Vielleicht hat die Putin Bande auch Probleme mit "Kanonenfutter"

<https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-soldaten-einberufung-100.html>
<https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-freitag-288.html#Russland-verzehnfacht-Strafen-bei-Fernbleiben-von-Musterungsstelle>

Anscheinend ist ( wie damals bei Adolf dem Großen oder in Nordkorea )
lebenslänglich Einsätze geplant:

<https://www.zdf.de/nachrichten/politik/junarmija-kinder-armee-ukraine-krieg-russland-100.html>
<https://www.merkur.de/politik/russland-jugend-armee-patriotismus-ukraine-krieg-propaganda-kinder-gedenken-sowjetarmee-wehrmacht-92059498.html>

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#600254

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-07-28 18:14 +0200
Message-ID<ua0phg$294fv$7@dont-email.me>
In reply to#600243
Salve allerseits,

Hermann Riemann schrieb:
> Am 27.07.23 um 21:56 kopierte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> 
>> | Unter russischen Militärfachleuten ist die Besorgnis angesichts der
>> | ständigen ukrainischen Angriffe deutlicher spürbar.
> 
> Vielleicht hat die Putin Bande auch Probleme mit "Kanonenfutter"
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Russlands brutaler Krieg in der Ukraine hat zu Verwüstungen im Osten und
| Spenden aus dem Westen geführt. Doch inmitten des Chaos und der Kosten
| gibt es mindestens ein Land, das von dem brutalen Konflikt profitiert,
| erklärten zwei Russland-Experten Business Insider.
|
| „Dieser anhaltende Krieg ist gut für China – es bekommt billiges Öl und
| Gas aus Russland, es verkauft Russland sanktionierte Produkte zu
| überhöhten Preisen, und seine beiden globalen Rivalen – Russland und vor
| allem der Westen – sind gefesselt und lassen sich gegenseitig
| ausbluten“, sagte Robert English, ein Professor an der University of
| Southern California, der sich mit Russland, der Sowjetunion und
| Osteuropa beschäftigt.
|
| *China hat seine Geschäfte mit Russland ausgeweitet*
|
| Die USA haben seit Beginn des Krieges im Februar 2022 Dutzende
| Milliarden Dollar an Hilfsgeldern in die Ukraine geschickt, was einige
| US-Politiker dazu veranlasst hat, unter Verweis auf die
| schwindelerregenden Zahlen ein Ende der Hilfen zu fordern. China hat
| sich in dem Konflikt offiziell als neutral dargestellt, hat aber in
| Wirklichkeit seine Geschäfte mit Russland seit der Invasion nur
| ausgeweitet.
|
| Einem Bericht von „Politico“ aus dieser Woche zufolge hat China Russland
| allein in diesem Jahr erhebliche Mengen an militärischer Ausrüstung
| geliefert, darunter Drohnen im Wert von 100 Millionen US-Dollar (etwa
| 89,8 Millionen Euro). Die Importe werden demnach über ein Schlupfloch in
| den westlichen Sanktionen abgewickelt, da sie als nicht-tödliche Waffen
| mit doppeltem Verwendungszweck eingestuft werden. Das bedeutet, dass sie
| sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken dienen können.
|
| *China zahlt „Schleuderpreise“ für Öl und Gas*
|
| China hat wiederholt bestritten, Russland mit militärischer Ausrüstung
| zu beliefern. Zwei Experten, die sich mit Russland beschäftigen,
| erklärten Business Insider jedoch, dass China gute Gründe habe, mit
| seinem östlichen Nachbarn befreundet zu bleiben, während der Krieg
| weitergeht. China – jetzt Russlands größter Ölkäufer – zahle
| „Schleuderpreise“ für Öl und Gas, sagte Simon Miles Business Insider. Er
| ist Assistenzprofessor an der Sanford School of Public Policy der Duke
| Universität und Historiker, seine Fachgebiete sind die Sowjetunion sowie
| die amerikanisch-sowjetischen Beziehungen.
|
| Peking importierte in der ersten Jahreshälfte eine rekordverdächtige
| Menge an russischem Rohöl und profitierte dabei von den ermäßigten
| Preisen. Zu diesen war Moskau gezwungen, nachdem Europa aufgrund
| westlicher Sanktionen nach der Invasion seine Abhängigkeit von
| russischem Öl verringert hatte. Russland sei dringend auf der Suche nach
| Geld, und China verfüge praktischerweise über reichlich Kaufkraft, sagte
| Miles und fügte hinzu, dass China aus dem Krieg möglicherweise als
| wichtiger Akteur in der russischen Wirtschaft hervorgehen könnte.
|
| *China hat nun auch geopolitische Vorteile*
|
| „Wenn der Krieg weitergeht, werden die Chinesen viele Gelegenheiten
| finden, das zu tun, was sie in Afrika und Lateinamerika getan haben:
| sich Teile der russischen Wirtschaft zu Schleuderpreisen anzueignen“,
| erklärte Miles. Neben dem verbilligten Rohöl hat China auch
| geopolitische Vorteile, die der Krieg mit sich bringt, da es seine
| regionale Dominanz ausbauen will. „Sie bekommen einen Kreml, der völlig
| auf den Westen fixiert ist und den Ereignissen im Osten nicht wirklich
| Beachtung schenkt“, so Miles.
|
| Chinas und Russlands gemeinsamer Unmut über den Westen mache sie zu
| verständlichen, wenn auch unangenehmen Verbündeten, sagte English.
| „Beide Staaten lehnen die Vorherrschaft der USA in der Weltordnung ab,
| beide ärgern sich darüber, dass die USA ihre Macht bis an ihre Grenzen
| ausüben, und beide hegen tiefen und oft berechtigten Groll gegen den
| Westen“, erklärte er Business Insider.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.businessinsider.de/wirtschaft/ukraine-krieg-ist-grossartig-fuer-china-xi-jinping-bekommt-schleuderpreise-fuer-oel-und-gas-und-laesst-seine-rivalen-bluten/>

	M.f.G.

-- 
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wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#600265

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2023-07-28 19:23 +0200
Message-ID<kiibt7Fru5eU5@mid.individual.net>
In reply to#600254
Am 28.07.23 um 18:14 kopierte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:

> | „Wenn der Krieg weitergeht, werden die Chinesen viele Gelegenheiten
> | finden, das zu tun, was sie in Afrika und Lateinamerika getan haben:
> | sich Teile der russischen Wirtschaft zu Schleuderpreisen anzueignen“,
> | erklärte Miles. Neben dem verbilligten Rohöl hat China auch
> | geopolitische Vorteile, die der Krieg mit sich bringt, da es seine
> | regionale Dominanz ausbauen will. „Sie bekommen einen Kreml, der völlig
> | auf den Westen fixiert ist und den Ereignissen im Osten nicht wirklich
> | Beachtung schenkt“, so Miles.

Teile der russischen Wirtschaft besitzen kann problematisch werden.

Nach meiner Einschätzung sind China und die USA stärker vom Klimawandel
betroffen als Russland,
und könnten sich daher ( zusammen mit Indien ) gegen Russland stellen.
Wenn dann die Russen chinesische Eigentum nach Vorbild
westlichen Eigentums enteignen..

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#600275

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-07-28 20:37 +0200
Message-ID<ua11sn$2a7fm$3@dont-email.me>
In reply to#600265
Salve allerseits,

Hermann Riemann schrieb:
> Am 28.07.23 um 18:14 kopierte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> 
>> | „Wenn der Krieg weitergeht, werden die Chinesen viele Gelegenheiten
>> | finden, das zu tun, was sie in Afrika und Lateinamerika getan haben:
>> | sich Teile der russischen Wirtschaft zu Schleuderpreisen anzueignen“,
>> | erklärte Miles. Neben dem verbilligten Rohöl hat China auch
>> | geopolitische Vorteile, die der Krieg mit sich bringt, da es seine
>> | regionale Dominanz ausbauen will. „Sie bekommen einen Kreml, der völlig
>> | auf den Westen fixiert ist und den Ereignissen im Osten nicht wirklich
>> | Beachtung schenkt“, so Miles.
> 
> Teile der russischen Wirtschaft besitzen kann problematisch werden. 
> Nach meiner Einschätzung sind China und die USA stärker vom Klimawandel
> betroffen als Russland, und könnten sich daher ( zusammen mit Indien )
> gegen Russland stellen.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Der Sondergesandte des amerikanischen Präsidenten für das Klima, John
| Kerry, hat seinen knapp viertägigen China-Besuch am Mittwoch mit netten
| Worten für seinen Gastgeber beendet. China habe mehr Kapazitäten an
| erneuerbarer Energie installiert als der Rest der Welt zusammen, sagte
| Kerry am späten Abend (Ortszeit) an einer Pressekonferenz.
|
| Zugleich wies Kerry auf den vielkritisierten Umstand hin, dass der mit
| Abstand weltweit grösste Emittent von Treibhausgasen weiter neue
| Kohlekraftwerke baue. Doch auch dieser Tatsache konnte der gewiefte
| Diplomat Kerry einen positiven Aspekt abgewinnen: China habe sich beim
| Klimagipfel 2021 in Glasgow dazu verpflichtet, die Energiewende zu
| beschleunigen. «Wir denken, dort gibt es eine grossartige Gelegenheit,
| das zusammen zu tun.»
|
| *China hatte Klima-Dialog wegen Taiwan abgebrochen*
|
| Kerry erwähnte an der Pressekonferenz mehrfach künftige Gespräche
| zwischen den USA und China zur Bekämpfung des Klimawandels. Ein Ziel
| seines Besuchs war es, die Gespräche mit Peking überhaupt wieder in Gang
| zu bringen. China hatte den Klima-Dialog mit den USA im vergangenen
| Sommer ausgesetzt, aus Protest gegen den Besuch der damaligen
| Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in Taiwan. Peking
| betrachtet die demokratisch regierte Insel als Teil Chinas.
|
| Doch Kerrys demonstrativer guter Wille konnte nicht darüber
| hinwegtäuschen, dass die Bilanz seines Besuchs ernüchternd ausfällt.
| Konkrete Durchbrüche waren zwar nicht erwartet worden. Aber Kerrys
| Besuch und die chinesischen Stellungnahmen währenddessen haben
| verdeutlicht, dass der Kampf gegen den Klimawandel stark unter den
| schlechten Beziehungen zwischen den beiden Staaten leidet.
|
| Denn während die amerikanische Regierung offenbar denkt, China etwa
| geopolitisch und technologisch als Rivalen behandeln zu können und
| zugleich im Kampf gegen den Klimawandel als Partner, sieht Peking das
| ganz anders. So sagte Chinas oberster Aussenpolitiker, der Parteikader
| Wang Yi, nach seinem Treffen mit Kerry am Dienstag, die Vereinigten
| Staaten sollten eine «rationale, pragmatische und positive» Politik
| gegenüber China einschlagen, damit beide Staaten den Klimawandel
| bekämpfen könnten.
|
| Wang forderte in einer Stellungnahme des Aussenministeriums weiter
| «gesunde, stabile und nachhaltige» Beziehungen zwischen den beiden
| Ländern. «China ist gewillt, den Dialog und die Kommunikation mit den
| Vereinigten Staaten zu stärken, gegenseitig vorteilhafte Kooperation zu
| diskutieren und gemeinsam den Klimawandel anzugehen», wurde Wang zitiert.
|
| *Peking bringt Taiwan-Frage erneut ins Gespräch*
|
| Die Kooperation beim Klimawandel habe grosses Potenzial, zugleich könne
| sie nicht von der «Gesamtumgebung» der Beziehungen der beiden Länder
| getrennt werden, sagte Wang weiter. Er forderte die USA explizit dazu
| auf, «das Taiwan-Thema richtig anzugehen».
|
| Der Staats- und Parteichef Xi Jinping hatte sich bereits am Montag, am
| ersten Tag von Kerrys Gesprächen in Peking, an einer separaten
| Veranstaltung ähnlich distanziert zu den USA geäussert. Chinas
| Verpflichtungen zur Reduzierung von Treibhausgasen seien
| unerschütterlich, sagte Xi an einer Konferenz zum Umweltschutz. «Aber
| der Weg zu den Zielen sowie die Art, das Tempo und die Intensität der
| Bemühungen, sie zu erreichen, sollen und müssen vom Land selbst bestimmt
| werden und nicht von anderen beeinflusst werden», sagte er. Im Klartext:
| Xi verbat sich, dass die USA etwa Chinas Ausbau von Kohlekraftwerken
| kritisieren.
|
| Kerry, der nicht Xi traf, aber neben Wang Yi auch Chinas
| Klimabeauftragten Xie Zhenhua, den Ministerpräsidenten Li Qiang sowie
| den Vizepräsidenten Han Zheng, erwähnte Pekings Zurückhaltung am
| Mittwoch auch. Kerry anerkannte laut der Nachrichtenagentur Reuters im
| Gespräch mit Han die Probleme zwischen den beiden Staaten.
|
| Zugleich forderte er, den Kampf gegen den Klimawandel davon unabhängig
| als «alleinstehende Herausforderung» zu behandeln.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/technologie/china-macht-bessere-beziehungen-zu-den-usa-zur-bedingung-fuer-fortschritte-im-gemeinsamen-kampf-gegen-den-klimawandel-ld.1748131>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#600274

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-07-28 20:33 +0200
Message-ID<ua11m7$2a3jn$1@dont-email.me>
In reply to#600243
Am 28.07.2023 um 16:54 schrieb Hermann Riemann:

> Vielleicht hat die Putin Bande auch Probleme mit "Kanonenfutter"
> 
> <https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-soldaten-einberufung-100.html>
> <https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-freitag-288.html#Russland-verzehnfacht-Strafen-bei-Fernbleiben-von-Musterungsstelle>

Die einen sagen so, die anderen handeln so:

https://t.me/Ukr_G_M/22701
https://t.me/Ukr_G_M/23125
https://t.me/Nato_Austritt/18367

Das sollte man mal in Rußland versuchen (Achtung: Verstörende Aufnahme!):

https://t.me/Nato_Austritt/18268 ;-)

Veith
-- 
"Sobald man mit der Politik zu tun bekommt, kann man nur noch das
kleinere Übel wählen, jede reine Entscheidung hat ein Ende."
Victor Klemperer 14. Juli 1945
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de

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#599849

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-07-25 11:45 +0200
Message-ID<u9o5jf$12nna$1@dont-email.me>
In reply to#599819
Am 24.07.2023 um 22:17 schrieb Martin Ebert:

> Am 24.07.23 um 21:21 schrieb Wilhelm Ernst:
> 
>> der USA, die zehn Jahre auf diesen Krieg hingearbeitet haben.
> 
> Und ich Dummerchen dachte, Russland hätte die Ukraine angegriffen.
> Übrigens ein klassischer Eroberungskrieg, noch klarer geht selten.

Lieber Martin,

ich weiß ja, daß Du nicht so blöd bist, wie Du hier tust. Jedoch hattest
Du schon immer Probleme mit der Synthese, daher helfe ich Dir gern. Hier
vorerst in Stichworten.

Die russische Strategien der letzte Jahrzehnte:

1. Unterwerfung
(1991 - 1999)

In der Ära des versoffenen Jelzin wurde Rußland unterworfen,
ausgeplündert, zerstückelt und stand unmittelbar vorm endgültigen Untergang.

Dann hat die USA den ultimativen Fehler gemacht und Jugoslawien
angegriffen. Damit hatte auch der Letzte in der russischen Führung
begriffen, daß die das mit der Zerstückelung Rußlands
(Dekolonialisierung / Balkanisierung) blutig ernst meinten.

Und so wurde es nicht ein Jelzin 2.0, sondern ein Putin 1.0.

2. Partnerschaft
(2000 - 2013)

Rußland Ziel war es als "Partner" von den USA akzeptiert zu werden. Das
sollte kein reines Vasallentum, wie bei der EU / BRD sein, aber schon
unter Akzeptanz der US-Hegemonie.

Durch die ganzen "Farbenrevolutionen" und auch die georgische Aggression
dämmerte es Rußland allmählich, daß es nur als - möglichst kostenloser -
Rohstofflieferant "akzeptiert" würde, quasi das koloniale "Afrika" der
Zukunft.

Der Putsch in der Ukraine und der Griff nach den russischen
Schwarzmeerhäfen machte endgültig das Scheitern dieser Strategie klar.
Ich erinnere hier nur an die Ankündigung von Jean-Claude Juncker, damals
 Premierminister von Luxemburg und Vorsitzender der Euro-Gruppe am
7. Januar 2013 beim Neujahrsempfang der luxemburgischen Presse:

"... das Jahr 2013 könnte ein Vorkriegsjahr werden wie das Jahr 1913, wo
alle Menschen an Frieden glaubten, bevor der Krieg kam."
https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2013/01/notiz-vorkriegsjahr-2013.html

3. Jalta 2.0
(2014 - 2021)

Es wurde versucht, die Welt - unter Berücksichtigung der VR China - in
Interessensphären aufzuteilen, analog der Konferenz von Jalta zwischen
den "Großen Drei". In diesen hätte jede Partei grundsätzlich machen
können, was sie wolle.

Auch D. Trump wollte ein solches "Jalta 2.0", was der tiefe Staat der
USA erfolgreich hintertrieben hat. Für die Mitleser soll ein Hinweis auf
Sigmar Gabriel genügen. Dieser meinte am 16. Februar 2021: Trump
"dachte, die großen Jungs machen lieber Deals untereinander und der Rest
der Welt muss halt folgen. Das ist so eine Art 'Jalta 2.0'."
https://www.stimme.de/art295,4450950

Daher auch der Haß auf D. Trump: Da er Rußland aus dem Großen Spiel (USA
gegen Rußland und China) nehmen wollte (mit Frau Clinton hätten wir
diesen Krieg schon 2017 gehabt), hat er faktisch Rußland zur
(wirtschaftlichen) Vorbereitung wertvolle Zeit gegeben. ohne ihn, hätten
wir den Krieg schon 2014 gehabt.

4. Rebellion
(2022 - ?)

Das läuft derzeit. Entscheidend ist der Wirtschaftskrieg und die
Hinwendung Rußlands nach Asien und damit die Haltung der VR China.

Mal sehen, ob die USA Taiwan übergeben können und dann noch an den
Hauptfeind ... die sind echt in der Bredouille.

> Aber mal angenommen Du hättest recht: Warum war denn Russland
> so blöd, sich da reinziehen zu lassen? Von den USA? 

Nennt man "Zwickmühle" (oder eben Bredouille).

Stelle Dir vor, die ukrainische Ausrüstung, Bewaffnung und Ausbildung
wäre komplett zum Abschluß gekommen. Im Donbass hätten die in ihren
verbunkerten Stellungen in mitten der Kommunen gesessen und im Süden
wären die hochmotivierten NAZI-Bat^^^ Asows zum Angriff auf die Krim
übergegangen.

Das wäre für die Russen das völlige Desaster geworden.

> Und sich militärisch derart zu blamieren?

Du sollst nicht soviel Tagesschau guggen! :-D

>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei 
>> Brzezinski.
> 
> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
> auf ihn? 

Bitte, Herr Brzezinski war deutlich mehr. Nichts gegen polemische
Kniffs, hier übertreibst Du es aber.

> Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
> nachplapperst?

Bitte, es geht darum, die Informationen beider Seiten zu verwenden (so
weit und so lange sie uns das noch lassen) und im eigenem Köpfchen zu
verarbeiten. "Zwischen den Zeilen lesen" kommt noch hinzu.

Alles schon verlernt?

Veith
-- 
"Die Wahrheit ist konkret, Genosse!" - Angela Merkel.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#602965

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-08-28 00:35 -0700
Message-ID<05dd656c-ea73-40e2-8741-65d134436715n@googlegroups.com>
In reply to#599849
Peter Veith schrieb am Dienstag, 25. Juli 2023 um 11:45:21 UTC+2:
> Am 24.07.2023 um 22:17 schrieb : 

> > Übrigens ein klassischer Eroberungskrieg, noch klarer geht selten.


> ich weiß ja, daß Du nicht so blöd bist, wie Du hier tust.

Wer oder was hindert ihn, mit der Zeit nicht nur bösartiger,
sondern auch blöder zu werden?

> Jedoch hattest 
> Du schon immer Probleme mit der Synthese, daher helfe ich Dir gern. Hier 
> vorerst in Stichworten. 
> 
> Die russische Strategien der letzte Jahrzehnte: 
> 
> 1. Unterwerfung 
> (1991 - 1999) 
> 
> In der Ära des versoffenen Jelzin wurde Rußland unterworfen, 
> ausgeplündert, zerstückelt und stand unmittelbar vorm endgültigen Untergang. 
> 
> Dann hat die USA den ultimativen Fehler gemacht und Jugoslawien 
> angegriffen. Damit hatte auch der Letzte in der russischen Führung 
> begriffen, daß die das mit der Zerstückelung Rußlands 
> (Dekolonialisierung / Balkanisierung) blutig ernst meinten. 
> 
> Und so wurde es nicht ein Jelzin 2.0, sondern ein Putin 1.0. 

Retrospektiv gar nicht uninteressant,
trotz des Herausgebers, jener prospektive
Sammelband:


Titel:	Rußland und der Westen / [Hanns-Seidel-Stiftung, Akademie für Politik und Zeitgeschehen]. Reinhard C. Meier-Walser ... (Hrsg.)
Beteiligt:	Meier-Walser, Reinhard (Hrsg.)
Körperschaft:	Akademie für Politik und Zeitgeschehen
Impressum:	München : Hanns-Seidel-Stiftung, Akad. für Politik und Zeitgeschehen, 1999
Umfang:	180 S.
Medientyp:	Buch
Sprache:	Deutsch
Mehrbändiges Werk, Schriftenreihe:	Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen ; 12

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#599850

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-07-25 11:48 +0200
Message-ID<u9o5oo$12nnb$5@dont-email.me>
In reply to#599819

Am 24.07.2023 um 22:17 schrieb Martin Ebert:

> Am 24.07.23 um 21:21 schrieb Wilhelm Ernst:
>
>> der USA, die zehn Jahre auf diesen Krieg hingearbeitet haben.
>
> Und ich Dummerchen dachte, Russland hätte die Ukraine angegriffen.
> Übrigens ein klassischer Eroberungskrieg, noch klarer geht selten.

Lieber Martin,

ich weiß ja, daß Du nicht so blöd bist, wie Du hier tust. Jedoch hattest
Du schon immer Probleme mit der Synthese, daher helfe ich Dir gern. Hier
vorerst in Stichworten.

Die russische Strategien der letzte Jahrzehnte:

1. Unterwerfung
(1991 - 1999)

In der Ära des versoffenen Jelzin wurde Rußland unterworfen,
ausgeplündert, zerstückelt und stand unmittelbar vorm endgültigen Untergang.

Dann hat die USA den ultimativen Fehler gemacht und Jugoslawien
angegriffen. Damit hatte auch der Letzte in der russischen Führung
begriffen, daß die das mit der Zerstückelung Rußlands
(Dekolonialisierung / Balkanisierung) blutig ernst meinten.

Und so wurde es nicht ein Jelzin 2.0, sondern ein Putin 1.0.

2. Partnerschaft
(2000 - 2013)

Rußland Ziel war es als "Partner" von den USA akzeptiert zu werden. Das
sollte kein reines Vasallentum, wie bei der EU / BRD sein, aber schon
unter Akzeptanz der US-Hegemonie.

Durch die ganzen "Farbenrevolutionen" und auch die georgische Aggression
dämmerte es Rußland allmählich, daß es nur als - möglichst kostenloser -
Rohstofflieferant "akzeptiert" würde, quasi das koloniale "Afrika" der
Zukunft.

Der Putsch in der Ukraine und der Griff nach den russischen
Schwarzmeerhäfen machte endgültig das Scheitern dieser Strategie klar.
Ich erinnere hier nur an die Ankündigung von Jean-Claude Juncker, damals
 Premierminister von Luxemburg und Vorsitzender der Euro-Gruppe am
7. Januar 2013 beim Neujahrsempfang der luxemburgischen Presse:

"... das Jahr 2013 könnte ein Vorkriegsjahr werden wie das Jahr 1913, wo
alle Menschen an Frieden glaubten, bevor der Krieg kam."
https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2013/01/notiz-vorkriegsjahr-2013.html

3. Jalta 2.0
(2014 - 2021)

Es wurde versucht, die Welt - unter Berücksichtigung der VR China - in
Interessensphären aufzuteilen, analog der Konferenz von Jalta zwischen
den "Großen Drei". In diesen hätte jede Partei grundsätzlich machen
können, was sie wolle.

Auch D. Trump wollte ein solches "Jalta 2.0", was der tiefe Staat der
USA erfolgreich hintertrieben hat. Für die Mitleser soll ein Hinweis auf
Sigmar Gabriel genügen. Dieser meinte am 16. Februar 2021: Trump
"dachte, die großen Jungs machen lieber Deals untereinander und der Rest
der Welt muss halt folgen. Das ist so eine Art 'Jalta 2.0'."
https://www.stimme.de/art295,4450950

Daher auch der Haß auf D. Trump: Da er Rußland aus dem Großen Spiel (USA
gegen Rußland und China) nehmen wollte (mit Frau Clinton hätten wir
diesen Krieg schon 2017 gehabt), hat er faktisch Rußland zur
(wirtschaftlichen) Vorbereitung wertvolle Zeit gegeben.

4. Rebellion
(2022 - ?)

Das läuft derzeit. Entscheidend ist der Wirtschaftskrieg und die
Hinwendung Rußlands nach Asien und damit die Haltung der VR China.

Mal sehen, ob die USA Taiwan übergeben können und dann noch an den
Hauptfeind ... die sind echt in der Bredouille.

> Aber mal angenommen Du hättest recht: Warum war denn Russland
> so blöd, sich da reinziehen zu lassen? Von den USA?

Nennt man "Zwickmühle" (oder eben Bredouille).

Stelle Dir vor, die ukrainische Ausrüstung, Bewaffnung und Ausbildung
wäre komplett zum Abschluß gekommen. Im Donbass hätten die in ihren
verbunkerten Stellungen in mitten der Kommunen gesessen und im Süden
wären die hochmotivierten NAZI-Bat^^^ Asows zum Angriff auf die Krim
übergegangen.

Das wäre für die Russen das völlige Desaster geworden.

> Und sich militärisch derart zu blamieren?

Du sollst nicht soviel Tagesschau guggen! 😂

>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei
>> Brzezinski.
>
> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
> auf ihn?

Bitte, Herr Brzezinski war deutlich mehr. Nichts gegen polemische
Kniffs, hier übertreibst Du es aber.

> Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
> nachplapperst?

Bitte, es geht darum, die Informationen beider Seiten zu verwenden (so
weit und so lange sie uns das noch lassen) und im eigenem Köpfchen zu
verarbeiten. "Zwischen den Zeilen lesen" kommt noch hinzu.

Alles schon verlernt?

Veith
-- 
"Die Wahrheit ist konkret, Genosse!" - Angela Merkel.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#599949

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2023-07-25 21:58 +0200
Message-ID<u9p9h7$16st4$1@dont-email.me>
In reply to#599850
Am 25.07.23 um 11:48 schrieb Peter Veith:
> Am 24.07.2023 um 22:17 schrieb Martin Ebert:

>>> der USA, die zehn Jahre auf diesen Krieg hingearbeitet haben.

>> Und ich Dummerchen dachte, Russland hätte die Ukraine angegriffen.
>>  Übrigens ein klassischer Eroberungskrieg, noch klarer geht
>> selten.

> Die russische Strategien der letzte Jahrzehnte: 1. Unterwerfung
> (1991 - 1999) In der Ära des versoffenen Jelzin wurde Rußland
> unterworfen, ausgeplündert, zerstückelt und stand unmittelbar vorm
> endgültigen Untergang.

Ja, unterworfen und ausgeplündert von russischen Kriminellen, die
anschließend Oligarchen waren.

> 2. Partnerschaft (2000 - 2013)

Da hat der KGB den Staat erobert, die Oligarchen ausgetauscht und
mit der Plünderung weitergemacht. Dabei spielte das Glück mit: Die
Rohstoffpreise gingen hoch und die Ausplünderei konnte weitergehen.

> Durch die ganzen "Farbenrevolutionen" und auch die georgische 
> Aggression dämmerte es Rußland allmählich, daß

die Menschen in Freiheit und Demokratie leben wollen, das die
Menschen Russland als imperial, aggressiv und menschenverachtend
kennengelernt haben.

> es nur als - möglichst kostenloser - Rohstofflieferant "akzeptiert" 
> würde, quasi das koloniale "Afrika" der Zukunft.

Das war wohl der russische Plan für die Ukraine.

> Alles schon verlernt?

Gute Frage, den Ball gebe ich gern zurück: Wie war das mit
ungerechten Kriegen, Angriffskriegen, Eroberungskriegen?
Da war doch was? Du erinnerst Dich?

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#600051

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-07-26 16:10 +0200
Message-ID<u9r9go$1gsvf$1@dont-email.me>
In reply to#599949
Am 25.07.2023 um 21:58 schrieb Martin Ebert:

> Am 25.07.23 um 11:48 schrieb Peter Veith:
>> Am 24.07.2023 um 22:17 schrieb Martin Ebert:
> 
>>>> der USA, die zehn Jahre auf diesen Krieg hingearbeitet haben.
> 
>>> Und ich Dummerchen dachte, Russland hätte die Ukraine angegriffen.
>>>  Übrigens ein klassischer Eroberungskrieg, noch klarer geht
>>> selten.
> 
>> Die russische Strategien der letzte Jahrzehnte: 1. Unterwerfung
>> (1991 - 1999) In der Ära des versoffenen Jelzin wurde Rußland
>> unterworfen, ausgeplündert, zerstückelt und stand unmittelbar vorm
>> endgültigen Untergang.
> 
> Ja, unterworfen und ausgeplündert

Ok, bis dahin Konsens.

> von russischen Kriminellen, die
> anschließend Oligarchen waren.

Hach, alles wieder im luftleeren Raum.

>> 2. Partnerschaft (2000 - 2013)
> 
> Da hat der KGB den Staat erobert,

Hach, der Eisbrecher wieder.

> die Oligarchen ausgetauscht und
> mit der Plünderung weitergemacht.

Jein, die Oligarchen konnten ihr geraubtes Vermögen behalten, weiter
Geld verdienen, wenn sie eines beachteten: "Rußland first!"

>> Durch die ganzen "Farbenrevolutionen" und auch die georgische 
>> Aggression dämmerte es Rußland allmählich, daß
> 
> die Menschen in Freiheit und Demokratie leben wollen, 

Quatsch, "die Menschen" wollen "Westautos, Pornos und Bananen", in
Rußland gilt das analog.

>> es nur als - möglichst kostenloser - Rohstofflieferant "akzeptiert" 
>> würde, quasi das koloniale "Afrika" der Zukunft.
> 
> Das war wohl der russische Plan für die Ukraine.

Was hat die Ukraine nochmal zu bieten? Etwas Getreide, aber das ist eher
ein Konkurrent als eine Bereicherung.

Ich ergänze noch 1. und 2. mit
3. Jalta 2.0 (2014 - 2021)
4. Rebellion (2022 - ?)

>> Alles schon verlernt?
> 
> Gute Frage, den Ball gebe ich gern zurück: Wie war das mit
> ungerechten Kriegen, Angriffskriegen, Eroberungskriegen?
> Da war doch was? Du erinnerst Dich?

Ja, ich schon. Der Einfachheitshalber, eine Wiederholung vom 21.03.2023
aus datu und nehme mal jenes Mantra:

Rußland führt einen Angriffskrieg!

Ja, auf dem ersten Blick völlig richtig und nun muß sich jeder fragen:
Und? Das macht der Wertewesten schon immer und mit weitaus mehr Opfern.
Mithin muß es Gründe dafür geben, auch Angriffskriege "gut" zu heißen.

Ich fange mal mit der Theorie (von gerechten und ungerechten Kriegen)
an, die nicht erst das Christentum erfunden hat. Diese läßt sich kurz
zusammenfassen:

Wenn "wir" / "unsere" einen Krieg führen, dann ist er _immer_ gerecht.

Das war bei der leninschen Definition nicht anderes: Ein Krieg zur
Befreiung / Verteidigung der "Arbeiterklasse" ist immer gerecht, alle
anderen strikt abzulehnen. Es ist leicht erkennbar, daß Du sicher
unbewußt, aber strikt dieser Vorgabe folgst:

Ein Krieg zur Sicherung der bestehenden Herrschaft ist immer gerecht,
andere niemals.

Rußland ist selbstverständlich kapitalistisch, imperialistisch  und
revisionistisch, mithin ein "normaler" Staat.

Durch die Ereignisse ab 1990, insbesondere 1999, 2001, 2008, 2014, das
Scheitern von "Jalta 2.0" von 2020, die umgekehrte Kuba-Krise in 2021
sah Rußland offenbar keinen anderen  Ausweg,  als als erster
zuzuschlagen und so die Interessen der anderer kapitalistischen und
imperialistischen Staaten (vor allem der USA) zu durchkreuzen.

Das erinnert ein wenig an die Situation 1939 / 1941. Auch damals hätte
Rußland nicht zwingend abwarten müssen, bis es Opfer des deutschen
(eigentlich westeuropäischen) Überfalls wurde. Militärisch wäre ein
Präventivkrieg für Rußland besser gewesen, da die Schlachtfelder im
Westen (wie heute in der Ukraine) gelegen hätten.

Auf Staatenebene ist das eine vergleichbare Konstellation wie 1914. Auf
dieser abstrakten Ebene ist keiner besser oder schlechter als der
andere, ein "gut" und "Böse" gibt es nicht. Und wer mit so was kommt,
ist entweder ein Scharlatan oder doof.

Was wiederum an einem Vergleich "1914" stark hinkt, ist das Fehlen einer
"2. Internationale", die zu mindestens erklärt hatte, diesen absehbaren
Krieg mittels Generalstreik zu verhindern. Aber, da waren allein
hierzulande die Genossen wie Ebert, Scheidemann und letztlich Noske vor.

Es bleibt, wir sind spätestens seit 1999 wieder hinter den westfälischen
Frieden zurückgefallen:

Der »Krieg als Rechtsakt, als Polizeiaktion gegen Verbrecher mit dem
Ziel, diese hart und schnell, aber so weit wie möglich human zu
bestrafen. Handelten dagegen Regierungen verbrecherisch, so hätten die
davon betroffenen Herrscher nicht nur das Recht, sondern auch die
Pflicht, Gegenmaßnahmen zu ergreifen und zum Krieg zu rüsten. Der Krieg
ist damit Mittel zur Austragung des Rechtsstreits geworden« (über Hugo
Grotius (1583-1645)).
http://web.archive.org/web/20041015163450/http://www.utopie1.de/tfuchs/g01.htm

Und der aktuelle Ukraine-Krieg ist eine Folge davon.

Veith
-- 
"I appeal to the President of Russia Vladimir V. Putin to use the armed
forces of the Russian Federation to re-establish the rule of law, peace,
order, stability and to protect the people of Ukraine." UA-President,'14
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#599871

FromHartmut Ott <hartmut@arcor.de>
Date2023-07-25 12:54 +0200
Message-ID<ki9o00Fdtb3U1@mid.individual.net>
In reply to#599819
Hej,

Am 24.07.23 um 22:17 schrieb Martin Ebert:


>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei 
>> Brzezinski.
> 
> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
> auf ihn? Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
> nachplapperst?


Falls du etwas über die Vorgeschichte lesen möchtest, empfehle ich

Der Aufmarsch - Vorgeschichte zum Krieg: Russland, China und der Westen
Buch von Jörg Kronauer

kostet nur 14,90 Euro und ist geballte information.


-- 
--
mfg
Hartmut Ott
--

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#599878

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2023-07-25 13:59 +0200
Message-ID<u9odf7$140bs$1@dont-email.me>
In reply to#599871
Hartmut Ott wrote on 25.07.23 12:54:

>>> Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte und die beginnt hier bei Brzezinski.
>>
>> Das wusste ich auch nicht: Der schreibt ein Buch und alle hören
>> auf ihn? Oder könnte es sein, dass Du nur russische Propaganda
>> nachplapperst?
> 
> Falls du etwas über die Vorgeschichte lesen möchtest, empfehle ich
> 
> Der Aufmarsch - Vorgeschichte zum Krieg: Russland, China und der Westen
> Buch von Jörg Kronauer
> 
> kostet nur 14,90 Euro und ist geballte information.

Dass jemand (außer mir) hier mal Jörg Kronauer
empfiehlt, freut mich. Der Mann kennt sich aus.

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