Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > ger.ct > #596376 > unrolled thread

FreiBier für alle Russen?!?!?!

Started byHerwig <herwig.huener@t-online.de>
First post2023-06-16 05:28 -0700
Last post2023-06-17 01:50 +0300
Articles 20 on this page of 30 — 16 participants

Back to article view | Back to ger.ct


Contents

  FreiBier für alle Russen?!?!?! Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-06-16 05:28 -0700
    Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2023-06-16 14:41 +0200
      Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-06-16 14:53 +0200
        Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2023-06-16 14:57 +0200
      Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-06-16 17:14 +0100
        Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2023-06-16 23:07 +0200
        Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-06-17 18:19 +0200
          Re: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!) Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-06-18 12:36 +0200
            Re: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-06-18 13:13 +0200
            Re: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!) Michael Strauss <usenet-st@mail.mszet.de> - 2023-06-18 19:25 +0200
              Re: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-06-18 19:44 +0200
        Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2023-06-23 12:38 +0200
          Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-06-23 03:55 -0700
            Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2023-06-24 15:25 +0200
    Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> - 2023-06-16 15:16 +0200
      Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-06-16 15:38 +0200
        Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> - 2023-06-16 15:53 +0200
        Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-06-16 07:07 -0700
      Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-06-16 07:07 -0700
      Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-06-18 15:09 -0700
    Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2023-06-16 15:51 +0200
      Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2023-06-16 16:09 +0200
        Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-06-16 07:10 -0700
          Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2023-06-16 16:21 +0200
        Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2023-06-16 17:57 +0200
      Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Windeltragender Mathelehrer <herr-lohse@mathelehrer-gewerkschaft.de> - 2023-06-17 01:52 +0300
    Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-06-16 16:43 +0200
    Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-06-16 16:55 +0100
      Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-06-16 07:53 -0700
    Re: FreiBier für alle Russen?!?!?! Windeltragender Mathelehrer <herr-lohse@mathelehrer-gewerkschaft.de> - 2023-06-17 01:50 +0300

Page 1 of 2  [1] 2  Next page →


#596376 — FreiBier für alle Russen?!?!?!

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2023-06-16 05:28 -0700
SubjectFreiBier für alle Russen?!?!?!
Message-ID<4417f9f4-d886-4fe8-8d3f-2ec377dc89a6n@googlegroups.com>
2023-06-16 14:29:00 +0200

Wäre das nicht die Möglichkeit, die derzeitige angespannte
Lage zu entspannen? Die Bereitschaft, konstruktiv dabei
mitzuarbeiten, scheint bei den Russen ja vorhanden
zu sein:

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_100192390/russlands-machtapparat-kreml-beamte-greifen-seit-krieg-haeufiger-zu-alkohol.html

Also 100 Milliarden SonderVermögen für Alkohol für 144.53 Millionen Russen
- so billig kann man die russische MotivationsBasis mit anderen Mitteln
nicht erodieren.

Nur: wie bringt man den Stoff hin?

Herwig

[toc] | [next] | [standalone]


#596378

FromShinji Ikari <shinji@gmx.net>
Date2023-06-16 14:41 +0200
Message-ID<tllo8i9qmlfk00o83qelvukd6gagcbilcp@4ax.com>
In reply to#596376
Guten Tag

Herwig <herwig.huener@t-online.de> schrieb

>2023-06-16 14:29:00 +0200
>Wäre das nicht die Möglichkeit, die derzeitige angespannte
>Lage zu entspannen?

Woher kommt die Annahme, dass Alkohol Leute mit einem uebersteigerten
Selbstbewusstsein und Waffen immer entspannen wuerde?

Wenn es schon im KFZ schwere (teils lebensgefaehrliche) Folgen hat:
meinst Du mit toedlichen Waffen und dem Finger am Abzug und teils
sogar schwer gepanzerten Fahrzeugen liegen die dann nur noch friedlich
singend in den Armen und kuessen rythmisch den ukrainischen Boden?

Ich sehe keine Hinweis, daß unmengen an Alkohol für die Armee je einen
schwerwiegenden Konflikt mehrere Staaten gestoppt habe.
Andere Gifte/Drogen haben sogar noch angestachelt noch haerter und
laenger vorzugehen (Panzerschokolade).

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596380

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2023-06-16 14:53 +0200
Message-ID<u6hlvd$r3vl$1@dont-email.me>
In reply to#596378
Am 16.06.23 um 14:41 schrieb Shinji Ikari:
> Herwig <herwig.huener@t-online.de> schrieb 
>> 2023-06-16 14:29:00 +0200
>> Wäre das nicht die Möglichkeit, die derzeitige angespannte
>> Lage zu entspannen?
> 
> Woher kommt die Annahme, dass Alkohol Leute mit einem uebersteigerten
> Selbstbewusstsein und Waffen immer entspannen wuerde?

Wer - außer Dir, versteht sich - schrieb was von "immer"?

> Ich sehe

Das ist nun wirklich weder Grund noch Argument.

-- 
Diese Kommunismus-Phobie in der heutigen Zeit ist besorgniserregend.
https://twitter.com/Berivan_Aslan_/status/1666381656129667073

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596381

FromShinji Ikari <shinji@gmx.net>
Date2023-06-16 14:57 +0200
Message-ID<11no8il68f32076m5isvtmmqb538k5iu9q@4ax.com>
In reply to#596380
Guten Tag

Lars Gebauer <lgebauer@live.de> schrieb

>Am 16.06.23 um 14:41 schrieb Shinji Ikari:
>> Herwig <herwig.huener@t-online.de> schrieb 
>>> 2023-06-16 14:29:00 +0200
>>> Wäre das nicht die Möglichkeit, die derzeitige angespannte
>>> Lage zu entspannen?
>> Woher kommt die Annahme, dass Alkohol Leute mit einem uebersteigerten
>> Selbstbewusstsein und Waffen immer entspannen wuerde?
>Wer - außer Dir, versteht sich - schrieb was von "immer"?

Wenn Du in der Geschichte des Usenets alle Postings durchliest sehr
viele Verfasser.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596406

FromGoetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk>
Date2023-06-16 17:14 +0100
Message-ID<u6i1p4$15ufj$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#596378
On 16/06/2023 13:41, Shinji Ikari wrote:
[...]

> Ich sehe keine Hinweis, daß unmengen an Alkohol für die Armee je einen
> schwerwiegenden Konflikt mehrere Staaten gestoppt habe.
> Andere Gifte/Drogen haben sogar noch angestachelt noch haerter und
> laenger vorzugehen (Panzerschokolade).

Ich meine mich erinnern das so was schon in WK II üblich war -auf jeder 
Seite. Je bescheidener man stand, desto mehr gesoffen. Ich meine auch 
mal gelesen zu haben, das dies der Grund für die Rumration auf engl 
Kriegsschiffen gewesen sei - kann mich aber durchaus irren.

-- 

Cheers,
    G.

Quis custodiet ipsos custodes?
---------------------------->8------------------------------
   /"\
   \ /  ASCII Ribbon Campaign
    X   against HTML e-mail
   / \
---------------------------->8------------------------------

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596409

FromShinji Ikari <shinji@gmx.net>
Date2023-06-16 23:07 +0200
Message-ID<fhjp8iljobdfg9ohsc9t690epinedhkpvh@4ax.com>
In reply to#596406
Guten Tag

Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> schrieb

>On 16/06/2023 13:41, Shinji Ikari wrote:
>> Ich sehe keine Hinweis, daß unmengen an Alkohol für die Armee je einen
>> schwerwiegenden Konflikt mehrere Staaten gestoppt habe.
>> Andere Gifte/Drogen haben sogar noch angestachelt noch haerter und
>> laenger vorzugehen (Panzerschokolade).
>Ich meine mich erinnern das so was schon in WK II üblich war

https://de.wikipedia.org/wiki/Methamphetamin#Verwendung_im_Zweiten_Weltkrieg

>Je bescheidener man stand, desto mehr gesoffen. Ich meine auch 
>mal gelesen zu haben, das dies der Grund für die Rumration auf engl 
>Kriegsschiffen gewesen sei - kann mich aber durchaus irren.

Um die Armeen halbwegs bei Laune und im Krieg zu halten: ja.

Ich hatte OP so vermutet, dass es um Verkuerzung/Beendigung des
aktuellen Angriffskrieges der russischen Armee auf dem ukrainischen
Staatsgebiet ging.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596435

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-06-17 18:19 +0200
Message-ID<u6kmeq$19rfb$1@dont-email.me>
In reply to#596406
Salve allerseits,

Goetz Schultz schrieb:
> On 16/06/2023 13:41, Shinji Ikari wrote:
> 
>> Ich sehe keine Hinweis, daß unmengen an Alkohol für die Armee je
>> einen schwerwiegenden Konflikt mehrere Staaten gestoppt habe. Andere
>> Gifte/Drogen haben sogar noch angestachelt noch haerter und laenger
>> vorzugehen (Panzerschokolade).
> 
> Ich meine mich erinnern das so was schon in WK II üblich war -auf jeder 
> Seite. Je bescheidener man stand, desto mehr gesoffen. Ich meine auch 
> mal gelesen zu haben, das dies der Grund für die Rumration auf engl 
> Kriegsschiffen gewesen sei - kann mich aber durchaus irren.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Die qualmenden Panzerwracks, die in den Videos zu sehen sind, stammen
| aus Deutschland und Finnland. Die Bilder wurden in russischen Kanälen
| veröffentlicht, als Beleg für die Probleme der Ukraine bei der
| Gegenoffensive. Sie zeigen gleich drei finnische Minenräumpanzer des
| Typs Leopard 2, außerdem zwei deutsche Leopard 2A6 und einen deutschen
| Bergepanzer Büffel 3. Offenbar hatte die ukrainische Armee versucht, mit
| den aus dem Westen gelieferten Waffen ein russisches Minenfeld zu
| durchbrechen.
|
| ZEIT ONLINE hat Bilder und Videos aus verschiedenen Quellen ausgewertet.
| Daraus geht hervor: Es sind nicht die einzigen Verluste dieser Art. In
| den ersten Tagen der ukrainischen Offensive gegen die russischen
| Eroberer ist bereits ein erheblicher Teil der schweren Waffen vernichtet
| worden, die beispielsweise Deutschland geliefert hatte. Allein von den
| modernsten Panzern des Typs Leopard 2A6 wurden mindestens vier,
| möglicherweise aber bis zu sieben im Kampf beschädigt oder zerstört –
| mehr als ein Drittel der zur Verfügung gestellten Fahrzeuge dieser Bauart.
|
| Auch die besten Waffensysteme werden in einem Krieg zerstört. Allerdings
| ist es bedrohlich, dass so viele dieser modernen Panzer in so kurzer
| Zeit verloren gingen. Denn den Vorstoß im Minenfeld südlich der
| Kleinstadt Orichiw im Oblast Saporischschja führte eine Einheit,
| ausgerüstet mit dem Besten und Härtesten, was die Nato zu liefern bereit
| war. Die Bilder lassen keine Aussage darüber zu, ob der Vorstoß gelang
| oder nicht. Sie zeigen nur, dass die Ukraine dabei schwer zu ersetzende
| Verluste erlitt – auch weil die Waffenlieferungen der Nato am politisch
| Möglichen ausgerichtet waren und nicht am militärisch Notwendigen.
|
| Immer wieder hatten ukrainische Militärs und Politiker beispielsweise
| Flugzeuge gefordert. Ohne Unterstützung aus der Luft, da sind sich
| militärische Experten einig, ist eine solche Offensive heikel bis
| selbstmörderisch. Denn dann droht Gefahr nicht nur von unten durch
| Minen, sondern auch von oben durch Luftangriffe, gegen die man nicht
| gerüstet ist. Auf die Lieferung von Flugzeugen aber konnten sich die
| Nato-Länder nicht verständigen. Die vielen Panzer verschiedenen Typs,
| Leopard 2, Abrams, Bradley, Stryker oder Marder, mussten genügen.
|
| Schon die Aufstellung der neuen Einheiten damit brachte für die
| ukrainische Armee aber erhebliche Probleme mit sich. Denn die
| verschiedenen Waffensysteme passen nicht zueinander. Moderne Waffen sind
| in ihren Fähigkeiten aufeinander abgestimmt und können nur im Verbund
| mit ihren vorgesehenen Partnersystemen effektiv kämpfen. Der
| amerikanische MaxxPro beispielsweise ist ein gegen Minen geschütztes
| Radfahrzeug und soll schnell und möglichst auf Straßen Menschen
| transportieren. In der Ukraine aber wird er als Begleitfahrzeug für die
| schweren Panzer eingesetzt, da die Armee nicht genug Schützenpanzer
| bekam, deren Aufgabe das eigentlich wäre. Dazu war der MaxxPro nie
| gedacht, er ist dafür zu schwach gepanzert. Die ukrainische Armee aber
| hat keine andere Wahl, als ihn wie einen Schützenpanzer zu nutzen.
| Ähnliches gilt für die französischen Panzer des Typs AMX-10. Sie sind
| nicht stark genug gepanzert, um wie ein Leopard oder Abrams zu kämpfen.
| Aus Mangel an schweren Panzern werden sie aber wie solche eingesetzt.
| Was zu hohen Verlusten führt.
|
| *Pionierpanzer sind kaum zu ersetzen*
|
| Vor allem die drei Minenräumpanzer und der Bergepanzer aber, die in dem
| Video zu erkennen sind, bedeuten einen schwer zu ersetzenden Verlust, da
| die Nato nur vergleichsweise wenige solcher Spezialpanzer geliefert hat.
| Die zerstörten drei Sonderversionen namens HMBV des Leopard 2 stellen
| die halbe finnische Lieferung dieser Fahrzeuge dar. Auch Bergepanzer wie
| den Büffel schickten die Nato-Länder zu wenige. Deutschland lieferte
| zwei. Nur sie aber sind kräftig genug, um beschädigte Leopard- und
| Abrams-Panzer aus dem Schlamm zu ziehen oder abzuschleppen, die mehr als
| 60 Tonnen wiegen.
|
| Der Leopard in der Variante 2A6 ist neben dem amerikanischen Abrams
| immerhin der modernste Panzer, den die Nato der Ukraine zur Verfügung
| gestellt hat. 18 Exemplare kamen aus Deutschland, zwei weitere aus
| Portugal. Vor allem westliche Beobachter hatten auf diese Waffensysteme
| große Hoffnungen projiziert. Technisch sind sie nach der Meinung von
| Fachleuten den russischen Waffen überlegen, vor allem was Feuerkraft und
| Treffgenauigkeit angeht. Der deutsche Leopard 2 gilt außerdem als extrem
| gut gepanzert. Unverwundbar aber ist auch er nicht, wie die Bilder
| belegen.
|
| *Die russische Armee ist nicht besiegt*
|
| Auch wenn die russische Armee aus westlicher Sicht unmotiviert, veraltet
| und unorganisiert wirkt – geschlagen ist sie noch lange nicht. Sie
| verfügt über genügend Waffen, mit denen sie gegnerische Panzervorstöße
| behindern oder stoppen kann: Kampfhubschrauber, Kamikaze-Drohnen,
| Raketenartillerie und Geschütze, deren Granaten auch dicke Panzerung
| durchschlagen. Russische Hubschrauber vom Typ Ka-52 können mit den
| Lenkraketen Wichr gepanzerte Fahrzeuge aus zehn Kilometern Entfernung
| angreifen und sind aus dieser Distanz für tragbare Flugabwehrsysteme
| schwer erreichbar. Außerdem setzt die russische Armee offenbar kleine
| Trupps als Panzerjäger ein, die mit tragbaren Raketenwerfern
| ausgestattet sind. Das russische Verteidigungsministerium hat
| medienwirksam jedem Soldaten, der einen Leoparden abschießt, eine hohe
| Belohnung versprochen.
|
| Gerade ältere Leopard-1-Modelle, die den Großteil der deutschen
| Waffenlieferung ausmachen, sind durch solche mobilen Waffen verwundbar.
| Aber auch die moderneren Leopard 2A6 können von ihnen beschädigt oder
| zerstört werden. Und die westlichen Panzer hätten im direkten Gefecht
| zwar einen Vorteil gegenüber sowjetischen Modellen, sagt der
| Militärexperte Gustav Gressel dem NDR. Gegen Minensperren falle der
| Leopard jedoch genauso schnell aus wie andere Militärfahrzeuge auch.
|
| Die russische Armee hatte in den vergangenen Monaten an vielen
| Frontabschnitten mithilfe privater Baufirmen Hunderte Kilometer
| Schützengräben, Panzerfallen und gewaltige Minenfelder angelegt und eine
| tief gestaffelte Verteidigung aufgebaut. Die langen Verhandlungen über
| Waffenlieferungen an die Ukraine haben dem russischen Militär Zeit
| verschafft, sich vorzubereiten und die laufende ukrainische
| Gegenoffensive hinausgezögert. Der HALO Trust, eine
| Nichtregierungsorganisation, die sich für die Räumung von Landminen
| einsetzt, meldete Ende Mai, dass russische Truppen "Minen im
| industriellen Ausmaß" legen würden. Das geschieht im Zweifel auch aus
| größerer Entfernung mit sogenannten Minenwerfern. Gerade das scheint für
| die ukrainische Armee nun ein schwer zu überwindendes Hindernis
| darzustellen.
|
| Ein weiteres Problem sind die russischen Kamikaze-Drohnen des Typs
| Lanzet. Die kleinen Drohnen lauern in größerer Höhe. Hat der sie
| steuernde Soldat am Boden ein Ziel ausgemacht, fliegt er sie niedrig und
| mit hoher Geschwindigkeit darauf zu und die Sprengladung zündet beim
| Aufschlag. Westliche Panzer haben zwar Verteidigungssysteme gegen solche
| fliegenden Bomben. Sie feuern eine Rakete, um die anfliegende Rakete
| oder Drohne durch einen Splitterhagel zu zerstören. Israel hat seine
| Kampfpanzer damit ausgerüstet und auch die Bundeswehr schaffte sie für
| den Leopard an. Doch die Ukraine bekam nur Panzer ohne diese
| Raketenverteidigung. So droht Gefahr für die Panzer von unten und von
| oben.
|
| *Das Bergen von Kampfpanzern ist schwierig*
|
| Nicht alle beschädigten Panzer sind sofort verloren. Grundsätzlich
| lassen sie sich reparieren, einer der Vorteile des Leopard gegenüber
| Panzern russischer Bauart ist seine Bauweise, die eine Reparatur
| erleichtern und beschleunigen soll. Alles, was es dafür brauche, sei
| eigentlich "eine Ratsche mit einer Achtzehner-Nuss", sagt ein ehemaliger
| Soldat, der als Fahrer eines Leopard bei der Bundeswehr gedient hat. In
| Polen, in der Nähe der ukrainischen Grenze, entsteht derzeit auch ein
| Reparaturzentrum, um beschädigte Fahrzeuge instand zu setzen. Es lässt
| sich jedoch noch nicht abschätzen, ob die ukrainischen Einheiten die
| Wracks abschleppen können. Sie haben nur wenige Bergefahrzeuge, die dazu
| imstande wären.
|
| Neue Panzer wird es so schnell wohl nicht geben, zumindest nicht aus
| Deutschland. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sagte am
| Dienstag gegenüber RTL Direkt, dass zerstörte Leopard 2 nicht aus
| Beständen der Bundeswehr ersetzt würden: "Wir werden nicht jeden Panzer
| ersetzen können, der jetzt ausfällt." Deutschland werde aber ältere
| Leopard 1A5, die derzeit noch instand gesetzt werden, nachliefern. "Bis
| zum Ende des Jahres werden das über 100 sein", sagte Pistorius.
|
| Die USA wollen zumindest die Schützenpanzer Bradley ersetzen, die die
| Ukraine bereits verloren hat. Mindestens 18 neue werde man liefern,
| teilte das amerikanische Verteidigungsministerium mit.
|
| *Die Liste der Verluste ist lang*
|
| Die Verlustliste ist aber jetzt schon sehr viel länger. So wurde wohl
| auch eines der beiden deutschen Luftverteidigungssysteme Iris-T SLM
| durch einen russischen Drohnenangriff schwer beschädigt. Das zumindest
| ist in einem russischen Video des Angriffs zu sehen. Dort schlägt eine
| Kamikaze-Drohne in dem Fahrzeug mit der Radaranlage ein, die zur
| Feuerleitung der Luftabwehrraketen benötigt wird. Gerade diese moderne
| Luftverteidigung ist für die Ukrainer lebenswichtig, sie schützen damit
| ihre Städte gegen den ständigen russischen Beschuss.
|
| Auf der Verlustliste stehen außerdem mehrere geschützte
| Dingo-Transportfahrzeuge, von denen die Ukraine 50 Stück aus Deutschland
| erhalten hat. Bereits beim Kampf um Bachmut im Mai wurden von diesem
| Fahrzeugtyp mindestens zehn Prozent durch russische Angriffe oder Minen
| ausgeschaltet, wie Bilder aus sozialen Netzwerken zeigen.
|
| Und dann gibt es noch ganz banale Schwierigkeiten mit der ausgefeilten
| westlichen Technik. Sie wurde für hoch technisierte Armeen entwickelt,
| die eine riesige Nachschublogistik unterhalten und diverse
| Reparaturmöglichkeiten haben. In einem mörderischen Abnutzungskrieg wie
| dem in der Ukraine leidet diese komplexe Technik schnell. So finden sich
| in sozialen Netzwerken fluchende ukrainische Soldaten, die sich darüber
| beklagen, wie empfindlich die deutschen Panzerhaubitzen 2000 sind. Die
| haben eine gewaltige Kanone, die auf große Entfernungen präzise Angriffe
| ausführen kann. Die Elektronik in der Panzerhaubitze aber mag weder
| Staub noch Schlamm. Die Besatzung müsse Überschuhe tragen und noch dazu
| ständig in der Kabine staubsaugen, klagen die Soldaten, sonst würden die
| Geschütze schnell ausfallen.
|
| Das alles lässt keine Aussage darüber zu, wie erfolgreich die
| ukrainische Offensive sein kann und sein wird.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/ukrainische-offensive-waffenlieferungen-leopard-2/komplettansicht>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596459 — Re: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!)

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2023-06-18 12:36 +0200
SubjectRe: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!)
Message-ID<kf850rFa2oU3@mid.individual.net>
In reply to#596435
Am 17.06.23 um 18:19 wechselte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara
das Thema

Kopierausschnitt:

> | Die qualmenden Panzerwracks, die in den Videos zu sehen sind, stammen
> | aus Deutschland und Finnland. Die Bilder wurden in russischen Kanälen
> | veröffentlicht, als Beleg für die Probleme der Ukraine bei der
> | Gegenoffensive. Sie zeigen gleich drei finnische Minenräumpanzer des
> | Typs Leopard 2, außerdem zwei deutsche Leopard 2A6 und einen deutschen
> | Bergepanzer Büffel 3. Offenbar hatte die ukrainische Armee versucht, mit
> | den aus dem Westen gelieferten Waffen ein russisches Minenfeld zu
> | durchbrechen.
..

Zusammenfassung:
Die Ukraine kämpft mit dem, was sie bekommen hat,
ohne dass Waffen und Ausbildung der Situation gut angepasst waren.
Und auch Putins Untertanen lernen hinzu.

Die Geländegewinne erinnern mich an WK I,
wo es einige Verschiebungen gab.

Und dann gibt es die Erinnerung an Nordkorea.
Die Russen hatten den Nordkoreaner die überlegene Mig geliefert.
Den Nordkoreaner gelang es damit aber nicht die Luftherrschaft zu erringen.

Also den Ukrainer eher Waffen liefern, welche für die Situation passt.

Ein Vorteil hat der Westen gegenüber Putins Untertanen,
bessere Elektronik, die in kommenden Luftkämpfen
Drohne gegen Drohne entscheidend sein könnte.
Allerdings müsste eingebaute Elektronik beim öffnen
sich selber zerstören, um nicht gekapert zu werden.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596461 — Re: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!)

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-06-18 13:13 +0200
SubjectRe: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!)
Message-ID<u6motn$1l2ad$1@dont-email.me>
In reply to#596459
Salve allerseits,

Hermann Riemann schrieb:
> Am 17.06.23 um 18:19 wechselte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara das Thema
> 
>> | Die qualmenden Panzerwracks, die in den Videos zu sehen sind, stammen
>> | aus Deutschland und Finnland. Die Bilder wurden in russischen Kanälen
>> | veröffentlicht, als Beleg für die Probleme der Ukraine bei der
>> | Gegenoffensive. Sie zeigen gleich drei finnische Minenräumpanzer des
>> | Typs Leopard 2, außerdem zwei deutsche Leopard 2A6 und einen deutschen
>> | Bergepanzer Büffel 3. Offenbar hatte die ukrainische Armee versucht, mit
>> | den aus dem Westen gelieferten Waffen ein russisches Minenfeld zu
>> | durchbrechen.
> 
> Zusammenfassung: Die Ukraine kämpft mit dem, was sie bekommen hat, 
> ohne dass Waffen und Ausbildung der Situation gut angepasst waren. 
> Und auch Putins Untertanen lernen hinzu. Die Geländegewinne erinnern
> mich an WK I, wo es einige Verschiebungen gab.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Lang hat es gedauert, doch nun ist sie da – diesmal wirklich: die
| ukrainische Gegenoffensive. Selbst der russische Präsident Wladimir
| Putin konnte es sich nicht verkneifen, vergangenen Freitag ihren Beginn
| zuzugeben.
|
| Doch wie auch schon zu jedem vorigen Zeitpunkt des Ukrainekrieges rumort
| Moskaus Desinformationsmaschine in den Medien derweil heiter.
|
| Denn freilich gab Putin Kiews Vorstöße nur unter der Maßgabe zu, sie
| direkt einkassieren zu können. Während der Kreml also von großen
| ukrainischen Verlusten ohne Landgewinn redet, spricht die Ukraine vom
| erfolgreichen Zurückdrängen des Gegners. Umso wichtiger wird die
| Betrachtung dessen, was wir mit einiger Sicherheit bislang über die
| Offensive feststellen können. Ein Überblick.
|
| *Donezk im Mittelpunkt*
|
| Wie verschiedene Experten übereinstimmend berichten, nutzen die
| ukrainischen Streitkräfte vor allem die Deckung der Nacht, um anzugreifen.
|
| Einerseits seien die ukrainischen Truppen dank der Lieferungen des
| Westens besser mit Nachtsichtgeräten ausgestattet als ihr Feind, wie der
| Militär-Thinktank „Institute for the Study of War“ (ISW) unter Berufung
| auf russische Militärblogger am Samstag berichtete.
|
| Andererseits sei das sorgfältige Manövrieren durch die russischen
| Minenfelder nachts einfacher, bestätigt der Sicherheitsexperte Nico
| Lange dem Tagesspiegel im Interview.
|
| Im Dunkel der vergangenen Nächte gelang es der Ukraine somit, Stück für
| Stück russisch besetztes Gebiet zurückzuerobern. Das bestätigen sowohl
| russische als auch westliche Militärblogger mithilfe von Luftaufnahmen.
| Der Großteil der ukrainischen Zugewinne ist derzeit im Südosten des
| Landes zu vermelden.
|
| Am Montagabend verkündete die Vize-Verteidigungsministerin der Ukraine,
| Hanna Maljar, die Befreiung von sieben Siedlungen und insgesamt 90 km²
| in den Regionen Saporischschja und Donezk.
|
| Würde es der Ukraine gelingen, weiter vorzustoßen und diese Stellungen
| auszubauen, würde sie somit in Reichweite sein, um die Stadt Donezk
| mithilfe amerikanischer Artilleriesysteme unter Beschuss zu nehmen.
|
| Ein schnelleres Vorankommen der ukrainischen Gegenoffensive wird derzeit
| durch verschiedene Faktoren erschwert. Zum einen durch die Verluste an
| Militärgerät. Laut Nico Lange fielen die aktuell „verhältnismäßig
| gering“ aus, wenn man bedenke, dass Kiew „mittlerweile auf fünf Achsen
| gegen sehr gut befestigte russische Verteidigungsstellungen angreift“.
|
| Dennoch lasse sich materielle Rückschläge nicht leugnen. Bestätigt ist,
| dass die Ukraine in den vergangenen Tagen mehrere der gelieferten
| deutschen Leopard-Panzer sowie amerikanische Panzer des Typs Bradley-M2
| verlor.
|
| Vermutlich gerieten die in der Region Saporischschja kämpfenden
| ukrainischen Truppen in einen Hinterhalt. Insgesamt seien laut Angaben
| der niederländischen Open-Source-Investigativseite Oryx bereits 16
| amerikanische Panzer zerstört oder beschädigt worden. Das entspreche
| fast 15 Prozent der insgesamt 109 gelieferten Bradley-Panzer, die erst
| ab Mitte April in der Ukraine eintrafen.
|
| Doch zerstörtes Kampftechnik wäre noch kein Problem, wenn sie schnell
| genug ersetzt werden könnte. Das ist jedoch nicht immer der Fall.
| Nachschub werde insbesondere im Bereich der Räumung russischer
| Minenfelder benötigt: „Minenroller-Panzer sind in der Lage, Minenfelder
| zu zerstören oder Schneisen reinzuschlagen“, sagt Lange. Somit würden
| auch Verluste auf ukrainischer Seite minimiert werden.
|
| *Moskau bekommt Schützenhilfe*
|
| Außerdem ruft der Experte der Münchner Sicherheitskonferenz dazu auf,
| dass der Westen seine militärischen Produktionskapazitäten „dringend
| erhöhen“ muss.
|
| Diese Hoffnungen dämpfte der deutsche Verteidigungsminister Pistorius am
| Montagabend zumindest teilweise. Ab Juli und bis Jahresende werde
| Deutschland zwar 100 Leopard-1-A5-Panzer nachliefern, sagte er in der
| Sendung „RTL Direkt“. Jeden Ausfall ersetzen können werden man aber nicht.
|
| Eine besondere Schwachstelle ist zudem die ukrainische Luftverteidigung.
| In der Hauptstadt Kiew ist sie besonders gut ausgebaut, um zivile Opfer
| zu minimieren. Dafür sei das Militär laut Lange aber gezwungen,
| Abwehrressourcen von der Front abzuziehen, was die dortigen Truppen
| verletzlicher gegenüber Drohnen und Kampfflugzeugen mache.
|
| Erst in der Nacht zum Dienstag beschoss Russland erneut die Großstadt
| Krywyj Rih im Süden des Landes mit Raketen. Dabei gab es mindestens elf
| Tote und mehr als zwei Dutzend Verletzte, wie die städtische
| Militärverwaltung am Dienstag vermeldete.
|
| Diese Angriffe haben System. Am Montag twitterte das britische
| Verteidigungsministerium, dass Russland über die letzten Monate seine
| Versorgung mit sogenannten Kamikaze-Drohnen aus dem Iran ausgebaut habe.
|
| Russland arbeite zudem daran, seine eigene Produktion an Drohnen,
| „höchstwahrscheinlich mit der Hilfe des Irans“, aufzubauen, da seine
| Bestände an Marschflugkörpern in der Ukraine zur Neige gehen würden.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.tagesspiegel.de/internationales/ukrainische-gegenoffensive-gelandegewinne-und-nachschubprobleme-9977424.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596496 — Re: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!)

FromMichael Strauss <usenet-st@mail.mszet.de>
Date2023-06-18 19:25 +0200
SubjectRe: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!)
Message-ID<20230618192539.00006b23@mail.mszet.de>
In reply to#596459
Am Sun, 18 Jun 2023 12:36:11 +0200
schrieb Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>:

> Ein Vorteil hat der Westen gegenüber Putins Untertanen,
> bessere Elektronik, die in kommenden Luftkämpfen
> Drohne gegen Drohne entscheidend sein könnte.

Das russische Militär vermeidet symetrische Situationen,
weil sie qualitativ nicht mithalten können. Deshalb
werden sie Drohne gegen Drohne genauso vermeiden, wie 
sie zur Zeit Panzer gegen Panzer vermeiden.

Grüße
Michael




[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596501 — Re: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!)

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-06-18 19:44 +0200
SubjectRe: Moderne Waffen für Ukraine? (was: FreiBier für alle Russen?!?!?!)
Message-ID<u6nfq6$1n8v6$2@dont-email.me>
In reply to#596496
Salve allerseits,

Michael Strauss schrieb:
> Am Sun, 18 Jun 2023 12:36:11 +0200
> schrieb Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>:
> 
>> Ein Vorteil hat der Westen gegenüber Putins Untertanen, bessere
>> Elektronik, die in kommenden Luftkämpfen Drohne gegen Drohne
>> entscheidend sein könnte.
> 
> Das russische Militär vermeidet symetrische Situationen, weil sie
> qualitativ nicht mithalten können. Deshalb werden sie Drohne gegen
> Drohne genauso vermeiden, wie sie zur Zeit Panzer gegen Panzer
> vermeiden.
> 
<https://www.youtube.com/watch?v=Xt_lo2qe2fI>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596714

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2023-06-23 12:38 +0200
Message-ID<nl19z4x80o9t$.ltyk4ztuezs.dlg@40tude.net>
In reply to#596406
Am Fri, 16 Jun 2023 17:14:30 +0100 schrieb Goetz Schultz:

> On 16/06/2023 13:41, Shinji Ikari wrote:
> [...]
> 
>> Ich sehe keine Hinweis, daß unmengen an Alkohol für die Armee je einen
>> schwerwiegenden Konflikt mehrere Staaten gestoppt habe.
>> Andere Gifte/Drogen haben sogar noch angestachelt noch haerter und
>> laenger vorzugehen (Panzerschokolade).
> 
> Ich meine mich erinnern das so was schon in WK II üblich war -auf jeder 
> Seite. Je bescheidener man stand, desto mehr gesoffen. Ich meine auch 
> mal gelesen zu haben, das dies der Grund für die Rumration auf engl 
> Kriegsschiffen gewesen sei - kann mich aber durchaus irren.

Rum hat viele Kalorien, und ist ewig haltbar, deshalb ideal als flüssige
Nahrung auf Schiffen, die oft wochenlang auf See sind.

Ergänzt wurde das dann irgendwann durch Zitronen, gegen den Skorbut, was
den britischen Seeleuten den Spottnamen "Limeys" einbrachte.

Grüße,

Frank

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596716

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-06-23 03:55 -0700
Message-ID<f45745ef-2f4d-48ec-b385-0b8ec31f3931n@googlegroups.com>
In reply to#596714
Frank Hucklenbroich schrieb am Freitag, 23. Juni 2023 um 12:38:11 UTC+2:
> Am Fri, 16 Jun 2023 17:14:30 +0100 schrieb Goetz Schultz: 
> 
> > On 16/06/2023 13:41, Shinji Ikari wrote: 
> > [...] 
> > 
> >> Ich sehe keine Hinweis, daß unmengen an Alkohol für die Armee je einen 
> >> schwerwiegenden Konflikt mehrere Staaten gestoppt habe. 
> >> Andere Gifte/Drogen haben sogar noch angestachelt noch haerter und 
> >> laenger vorzugehen (Panzerschokolade). 
> > 
> > Ich meine mich erinnern das so was schon in WK II üblich war -auf jeder 
> > Seite. Je bescheidener man stand, desto mehr gesoffen. Ich meine auch 
> > mal gelesen zu haben, das dies der Grund für die Rumration auf engl 
> > Kriegsschiffen gewesen sei - kann mich aber durchaus irren.

> Rum hat viele Kalorien, und ist ewig haltbar, deshalb ideal als flüssige 
> Nahrung auf Schiffen, die oft wochenlang auf See sind. 

WIMRE gab es gern Sonderrationen bei absehbarem Gefecht.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596855

FromHartmut Ott <hartmut@arcor.de>
Date2023-06-24 15:25 +0200
Message-ID<kfo96lFf5aaU1@mid.individual.net>
In reply to#596716
Hej,

Am 23.06.23 um 12:55 schrieb Ulf Kutzner:


>> Rum hat viele Kalorien, und ist ewig haltbar, deshalb ideal als flüssige 
>> Nahrung auf Schiffen, die oft wochenlang auf See sind. 
> 
> WIMRE gab es gern Sonderrationen bei absehbarem Gefecht.


Oder auch als Belohnung und auch Entzug als Bestrafung.


-- 
--
mfg
Hartmut Ott
--

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596382

FromDorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net>
Date2023-06-16 15:16 +0200
Message-ID<kf35m4F88lnU1@mid.individual.net>
In reply to#596376
Am 16.06.23 um 14:28 schrieb HerwigHuener:

> Wäre das nicht die Möglichkeit, die derzeitige angespannte Lage zu 
> entspannen? Die Bereitschaft, konstruktiv dabei mitzuarbeiten, 
> scheint bei den Russen ja vorhanden zu sein: 
> https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_100192390/russlands-machtapparat-kreml-beamte-greifen-seit-krieg-haeufiger-zu-alkohol.html 

> Also 100 Milliarden SonderVermögen für Alkohol für 144.53 Millionen
> Russen - so billig kann man die russische MotivationsBasis mit
> anderen Mitteln nicht erodieren.

> Nur: wie bringt man den Stoff hin?

Es gibt doch bestimmt Biermarken, um die es nicht schade wäre?


BtW: An deine freundliche Lesehilfe, mitten in zusammengesetzten Wörter
den Großbuchstaben /so/ einzusetzen, dass auch die lesebrillebrauchende
Generation dies am PC/Laptop/Handy lesen kann, hab auch ich mich gewöhnt
und finde es lobenswert, dass du nicht nur an dich denkst - aber bitte:
WAS möchtest du mit den zwei Fragezeichen und drei Ausrufezeichen
/extra/ im Betreff sagen?


Dorothee

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596383

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2023-06-16 15:38 +0200
Message-ID<u6holj$1d7if$1@solani.org>
In reply to#596382
Am 16.06.23 um 15:16 schrieb Dorothee Hermann:
> BtW: An deine freundliche Lesehilfe, mitten in zusammengesetzten Wörter
> den Großbuchstaben/so/  einzusetzen, dass auch die lesebrillebrauchende
> Generation dies am PC/Laptop/Handy lesen kann,


  *Binnenmajuskel*  ist das Fremdwort, daß diese Newsgroup aus genau 
diesem Grund gelernt hat...

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596388

FromDorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net>
Date2023-06-16 15:53 +0200
Message-ID<kf37qjF8iagU2@mid.individual.net>
In reply to#596383
Am 16.06.23 um 15:38 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 16.06.23 um 15:16 schrieb Dorothee Hermann:
>> BtW: An deine freundliche Lesehilfe, mitten in zusammengesetzten Wörter
>> den Großbuchstaben/so/  einzusetzen, dass auch die lesebrillebrauchende
>> Generation dies am PC/Laptop/Handy lesen kann,

> *Binnenmajuskel*  ist das Fremdwort, daß diese Newsgroup aus genau 
> diesem Grund gelernt hat...

Ich weiß ... ;-)
("Hat" oder wollte/musste?)


Und was ist mit ?? oder !!!
(Aufheben?)


Dorothee

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596391

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-06-16 07:07 -0700
Message-ID<9a74dd58-4930-43a1-b703-883d69f48cden@googlegroups.com>
In reply to#596383
Ländischwätzi schrieb am Freitag, 16. Juni 2023 um 15:39:01 UTC+2:
> Am 16.06.23 um 15:16 schrieb Dorothee Hermann:

> > BtW: An deine freundliche Lesehilfe, mitten in zusammengesetzten Wörter
> > den Großbuchstaben/so/ einzusetzen, dass auch die lesebrillebrauchende
> > Generation dies am PC/Laptop/Handy lesen kann,

> *Binnenmajuskel* ist das Fremdwort, daß diese Newsgroup aus genau 
> diesem Grund gelernt hat...

Sprich für Dich selbst, Bildungsferner. So neu wie das Usenet
ist das Phänomen nämlich grundsätzlich nicht.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596390

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-06-16 07:07 -0700
Message-ID<233cc032-679f-4d8d-8ffb-81c5e32bbe13n@googlegroups.com>
In reply to#596382
Dorothee Hermann schrieb am Freitag, 16. Juni 2023 um 15:16:54 UTC+2:

> Es gibt doch bestimmt Biermarken, um die es nicht schade wäre? 

Das Zeug darf ja in Deutschland nicht mehr vertrieben
werden. Die Leute in der Gebietsverwaltung zu Stavropol
wollten mir ja nicht glauben, daß es nicht aus Bayern kommt:

https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Bavaria_(beer_brand)#/media/File:Homeless_guy_in_Moscow.jpg
Also was meinen Geschmack betrifft...

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#596510

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2023-06-18 15:09 -0700
Message-ID<83e809e6-ab16-4d19-8c43-cbd16797251fn@googlegroups.com>
In reply to#596382
2023-06-19 00:10:00 +0200

> ...

> WAS möchtest du mit den zwei Fragezeichen und drei Ausrufezeichen 
> /extra/ im Betreff sagen? 

Eine sehr laut formulierte Frage. Wobei das Timing zwischen Frage
und Exklamation nicht festgelegt ist. - Es kommt zu selten vor,
als dass es sich lohnt, dafür sich SpielRegeln auszudenken - im
Gegensatz zum CamelCase, das man ja braucht wie die Luft
zum Atmen.

Herwig

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 1 of 2  [1] 2  Next page →

Back to top | Article view | ger.ct


csiph-web