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Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg

Started byFred.Alph <test15@anon.invalid>
First post2023-06-17 07:35 +0200
Last post2023-06-19 21:35 +0000
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  Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Fred.Alph <test15@anon.invalid> - 2023-06-17 07:35 +0200
    Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Michel <michael.stockum@freenet.de> - 2023-06-18 10:05 +0200
      Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Otti Feinmann <of@yahoo.br> - 2023-06-18 11:48 +0300
        Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-06-18 12:30 +0200
          Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-06-18 12:58 +0200
            Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-06-18 15:35 +0200
              Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-06-18 15:48 +0200
                Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-06-18 19:33 +0200
        Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-06-18 13:26 +0200
        Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Michel <michael.stockum@freenet.de> - 2023-06-19 18:21 +0200
    Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg "Peter Heirich" <talk.usenet@info21.heirich.name> - 2023-06-19 11:31 +0000
      Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg Der künstlich Intelligente <denkbruecke@eselsbrueckenbau.de> - 2023-06-20 00:11 +0300
        Re: Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg "Peter Heirich" <talk.usenet@info21.heirich.name> - 2023-06-19 21:35 +0000

#596417 — Gegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg

FromFred.Alph <test15@anon.invalid>
Date2023-06-17 07:35 +0200
SubjectGegenoffensive: Ukraine hat 160 Panzer und 360 Panzer-Fahrzeuge verloren, F16 fuehrt zum Atomkrieg
Message-ID<u6jgna$1hen9$1@news.nnpt4.net>
17.06.2023
Putin:
*F16-Kampfflugzeuge werden wie Leopardenpanzer zerstört*
(...)
Putin erörterte auch den Plan der NATO, in den USA herge-
stellte F-16-Kampfflugzeuge in die Ukraine zu schicken.

Brennende Leopard-Panzer an vorderster Front, das Gleiche
würde passieren, wenn sie F16-Kampfflugzeuge schicken würden.
Putin sagte, die Gegenoffensive der Ukraine sei erfolglos
gewesen. Er bestätigte, dass die Ukraine 160 Panzer und
mehr als 360 andere gepanzerte Fahrzeuge verloren habe.
(...)
mehr, Video: https://www.youtube.com/watch?v=K0E1klWFhfM

June 16th, 2023
Putin äußert sich zu *F-16-Flugzeugen, die von ausländischen*
*Stützpunkten aus zum Angriff auf Russland eingesetzt werden*.
Video: https://www.bitchute.com/video/JjxHCw5PP2s9/

 "... *Wen F-16-Flugzeuge von ausländischen Stützpunkten* aus
    *zum Angriff auf Russland eingesetzt werden+, werden wir
     auf den richtigen Zeitpunkt warten*“, sagte Putin.

_Meine Meinung_ :

Russland hat alle Flughäfen in der Ukraine zerstört.
*Dies ist eine große Warnung*, die unsere europäischen
US-Kriegstreiber (Scholz voran) feige ignorieren werden. >:|

Mario Draghi:  „*Wir können nicht zulassen, dass Russland*
             *gewinnt, Russland muss besiegt werden*.“

Dieser alte Mann gehört zur Elite der westlichen Nationen.
Dies sind keine Aussagen einiger "obskurer Bürokraten".

Keiner der beteiligten Regierungschefs (Deutschland als US-
Kriegstreiber ganz vorn) kann es sich nun mehr erlauben einen
Misserfolg (Atommacht Russland muss verlieren) einzugestehen.

Genau aus diesem Grund werden alle rote Linien überschritten,
Alles in die Ukraine verfrachtet, Militärgüter nicht mehr
für  den eigenen Markt, sondern eben für die Ukraine gekauft,
die eigenen Lager komplett geleert: der Krieg gegen Russland.

Es geht ihnen nicht mehr darum den Konflikt zu gewinnen,
die Lieferungen für die Ukraine wären normalerweise wegen
der Aussichtslosigkeit schon längst eingestellt worden.

_Es geht ihnen nur noch darum das Gesicht zu wahren_.
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es auch KEIN ZURÜCK mehr.
Der Punkt wurde verpasst, es wurde zuviel in die Ukraine
investiert, bereits zu viele Tote und zu viel Zerstörung,

Jeder der Regierungschef weiß, dass diese Mission scheitern
wird (Russland wird den Sieg erzwingen) es ist so etwas
wie der letzte Versuch den eigenen Kopf zu retten. Mit
Logik hat dies nichts mehr zu tun, eher mit Verzweiflung.

Wir alle zahlen nun die Zeche für ein "politisches Spiel",
das der Westen gegen die Atommacht niemals gewinnen konnte!

*Wer gläubig ist, soll beten, unser Ende ist nahe*. 8-o

_Ich träume von vier Jahren Trump_. Es wird wieder Frieden
in Europa einkehren und die Weltwirtschaft wird aufblühen!
Donald Trump kennt die richtige Sprache um mit den
Despoten dieser Erde zu verhandeln.

Ein sehr erfolgreicher, ein friedlicher Dealmaker!

Trump rally by dancing to YMCA
https://www.youtube.com/watch?v=FBvoU-UiW84
Watch Historic - Meeting Between Trump, Kim Jong
https://www.youtube.com/watch?v=P5QpCaMHJjQ

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#596447

FromMichel <michael.stockum@freenet.de>
Date2023-06-18 10:05 +0200
Message-ID<u6mdt5$1jvti$1@dont-email.me>
In reply to#596417
On 17.06.2023 07:35, Fred.Alph wrote:
> *Wir können nicht zulassen, dass Russland*
>             *gewinnt, Russland muss besiegt werden*.“


Ansichten eines Bänkers.

Der Hrywnja ist am Arsch, die Ukraine wird Schulden haben ohne Ende.
Ob in Euro oder in Rubel kann ihr eigentlich egal sein.

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#596452

FromOtti Feinmann <of@yahoo.br>
Date2023-06-18 11:48 +0300
Message-ID<u6mgd9$3jmag$1@news.mixmin.net>
In reply to#596447
Michel wrote:
> On 17.06.2023 07:35, Fred.Alph wrote:
>> *Wir können nicht zulassen, dass Russland*
>>             *gewinnt, Russland muss besiegt werden*.“
> 
> Ansichten eines Bänkers.
> 
> Der Hrywnja ist am Arsch, die Ukraine wird Schulden haben ohne Ende.
> Ob in Euro oder in Rubel kann ihr eigentlich egal sein.

Man kann es auch so sehen:

Der Euro ist am Arsch, die BRD wird Schulden haben ohne Ende, der
Zusammenbruch der Eurozone steht bevor. Es wird wie 1929.

Otti

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#596458

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-06-18 12:30 +0200
Message-ID<u6mmcp$1dtn1$1@solani.org>
In reply to#596452
Salve allerseits,

Otti Feinmann schrieb:
> Michel wrote:
>> On 17.06.2023 07:35, Fred.Alph wrote:
>>
>>> *Wir können nicht zulassen, dass Russland gewinnt, Russland*
>>> *muss besiegt werden*.“
>> 
>> Ansichten eines Bänkers. Der Hrywnja ist am Arsch, die Ukraine wird
>> Schulden haben ohne Ende. Ob in Euro oder in Rubel kann ihr
>> eigentlich egal sein.
> 
> Man kann es auch so sehen: Der Euro ist am Arsch, die BRD wird
> Schulden haben ohne Ende, der Zusammenbruch der Eurozone steht bevor.
> Es wird wie 1929.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| *SPIEGEL*: Die traurige Bilanz des Ukrainekrieges lässt sich an der Zahl
| der Todesopfer und der zerstörten Städte und Häuser ablesen. Sie haben
| die Treibhausgasemissionen des Krieges berechnet – warum?
|
| *De Klerk*: Die Ukrainer haben recht früh begonnen, die Schäden an
| Häusern oder der Infrastruktur zu dokumentieren. Dabei geht es sowohl um
| spätere Reparationsforderungen an Russland als auch darum, das Ausmaß
| der Zerstörungen durch die Angreifer festzuhalten. Kaum jemand sprach
| über die Umwelt- und Klimaschäden. Es sollte aber eine Rolle spielen,
| welche zusätzlichen Emissionen Russland mit diesem Krieg verursacht hat.
|
| *SPIEGEL*: Warum?
|
| *De Klerk*: Dieser Schaden gehört zu den Kriegsschäden des Aggressors. Als
| Klimaexperten haben wir jahrelang versucht, den CO 2 -Ausstoß in dem
| Land mit aufwendigen Projekten zu senken. Diese Arbeit ist weitgehend
| zerstört.
|
| *SPIEGEL*: Was haben Sie herausgefunden?
|
| *De Klerk*: Bisher wurden rund 120 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalente als
| Folge des Krieges ausgestoßen. Das ist so viel, wie ein Land wie Belgien
| in einem Jahr an Treibhausgasen produziert. Nur rund 20 Prozent davon
| gehen auf die direkten Kriegshandlungen zurück, etwa Explosionen,
| Treibstoffe für Panzer oder Logistik und Transport für beide Armeen. Ein
| weiterer Teil sind Waldbrände. Der größte Anteil entfällt jedoch auf den
| Wiederaufbau mit rund der Hälfte der Emissionen. Da macht vor allem die
| Produktion von Beton und Stahl für Brücken und Häuser recht viel aus.
|
| *SPIEGEL*: Wie haben Sie das berechnet?
|
| *De Klerk*: Wir wissen recht genau, wie viele Gebäude im ersten
| Kriegsjahr zerstört wurden. Diese Daten haben wir von den zuständigen
| Ministerien bekommen sowie anderen Quellen wie regionalen Behörden und
| aus den sozialen Medien. Es ist eine lange Liste mit Krankenhäusern,
| Kindergärten, Wohnhäusern und Fabriken. Anhand dessen konnten wir
| ausrechnen, wie viel Zement und Stahl man braucht, um Ortschaften wieder
| aufzubauen. Die Produktion der Rohstoffe benötigt viel Energie und
| produziert CO 2 -Emissionen.
|
| *SPIEGEL*: Für die Kampfhandlungen war das sicherlich komplizierter?
|
| *De Klerk*: Genau, da geht es vor allem um Brände. Größere Feuer, die
| sich über mehr als einen Hektar erstrecken, kann man mit Satelliten
| erfassen. Diese Daten haben wir mit einem Vorkriegsjahr auf demselben
| Gebiet verglichen. Es gab 36 Mal mehr Brände größer als ein Hektar als
| in einem normalen Jahr. Auch die Methanemissionen der zerstörten
| Nord-Stream-2-Pipelines haben wir eingerechnet. Hinzu kommen die
| Transporte von Millionen Geflüchteten, die das Land verlassen haben. Das
| ist eine riesige Bewegung, oft mit Pkw, Richtung der Grenzen.
|
| *SPIEGEL*: Und das Militär selbst?
|
| *De Klerk*: Das ist am schwierigsten zu erfassen. Die Daten sind oft
| geheim, solange der Krieg noch weitergeht.
|
| *SPIEGEL*: Welche Schlüsse haben Sie aus den Daten gezogen?
|
| *De Klerk*: Jeder Krieg wirkt sich auf das Klima aus. Bisher gibt es
| dazu leider nur wenig Forschung. Noch niemand hat das für einen Konflikt
| so umfassend untersucht wie wir. Außerdem ist die CO 2 -Bilanz des
| Militärs allgemein ein blinder Fleck in Klimabilanzen – auch in
| Friedenszeiten. Oft ist der Ausstoß der Armee entweder intransparent
| oder wird von den Verantwortlichen gar nicht erst erfasst. Wir wissen in
| anderen Bereichen hingegen auf die Tonne genau, für wie viele Klimagase
| sie verantwortlich sind, etwa in der Industrie, der Landwirtschaft oder
| im Verkehr.
|
| *SPIEGEL*: Für das aktuelle Nato-Manöver Air Defender 23 über
| Deutschland wurde der CO 2 -Ausstoß berechnet. Es sollen rund 35.000
| Tonnen CO 2 -Äquivalente sein, die innerhalb von rund zwei Wochen in die
| Atmosphäre steigen.
|
| *De Klerk*: Das ist nicht schön – aber wir haben einen Krieg in Europa.
| Und wir haben es mit einem Nachbarn zu tun, der einfach ein anderes Land
| überfallen hat. Ich befürchte, dass es Abschreckung braucht und damit
| solche Übungen. Aber das Militär sollte wie die anderen Sektoren alles
| dafür tun, um die Klimaziele zu erreichen. Da sollte man keinen
| Unterschied machen.
|
| *SPIEGEL*: Ein Leopard-2-Panzer verbraucht mehr als 400 Liter Diesel auf
| 100 Kilometer. Wie lässt sich das ändern? Mit elektrischen Panzern?
|
| *De Klerk*: Ob das möglich ist, müssen Militärtechniker entscheiden.
| Aber ausschließen sollte man nichts. Es geht derzeit vor allem um
| Energieeffizienz. Neue Gerätschaften wie Panzer oder Flugzeuge sollten
| so wenig Treibstoff wie möglich verbrauchen. Daran müsste das Militär
| selbst interessiert sein. Es ist billiger und verhindert im Ernstfall
| Lieferengpässe. Möglich sind auch Biokraftstoffe. Das Problem ist, dass
| zivile Lösungen noch nicht genügend beim Militär ausprobiert wurden.
| Dort beginnt man derzeit erstmals über Klimaschutz nachzudenken.
|
| *SPIEGEL*: Hatte niemand bei der Nato den Klimawandel berücksichtigt?
|
| *De Klerk*: Schon, aber bisher ging es eher um Klimaanpassung und
| Klimasicherheit. Wenn es etwa bei Einsätzen wärmer wird oder es häufiger
| zu Starkregen kommt, müssen die Soldatinnen und Soldaten besser
| geschützt werden. Außerdem beschäftigt man sich intensiv mit der
| Migration, etwa von afrikanischen Ländern nach Norden, die aufgrund der
| Klimakrise massiv ansteigen wird. Bisher gab es jedoch kaum Interesse
| daran, was die eigene Truppe an Klimagasen produziert.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.spiegel.de/wissenschaft/ukraine-krieg-als-klimakiller-das-militaer-ist-ein-blinder-fleck-in-klimabilanzen-a-04fbb166-dda9-4ba7-833a-6eaa9a8e9ae5>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#596460

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2023-06-18 12:58 +0200
Message-ID<kf869oF1257U1@mid.individual.net>
In reply to#596458
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara
<Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:

> Salve allerseits,
>
> Otti Feinmann schrieb:
>> Michel wrote:
>>> On 17.06.2023 07:35, Fred.Alph wrote:
>>>
>>>> *Wir können nicht zulassen, dass Russland gewinnt, Russland*
>>>> *muss besiegt werden*.“
>>> 
>>> Ansichten eines Bänkers. Der Hrywnja ist am Arsch, die Ukraine wird
>>> Schulden haben ohne Ende. Ob in Euro oder in Rubel kann ihr
>>> eigentlich egal sein.
>> 
>> Man kann es auch so sehen: Der Euro ist am Arsch, die BRD wird
>> Schulden haben ohne Ende, der Zusammenbruch der Eurozone steht bevor.
>> Es wird wie 1929.
>> 
> +--- <hier abknabbern> ---
> | *SPIEGEL*: Die traurige Bilanz des Ukrainekrieges lässt sich an der Zahl
> | der Todesopfer und der zerstörten Städte und Häuser ablesen. Sie haben
> | die Treibhausgasemissionen des Krieges berechnet – warum?
> |
> | *De Klerk*: Die Ukrainer haben recht früh begonnen, die Schäden an
> | Häusern oder der Infrastruktur zu dokumentieren. Dabei geht es sowohl um
> | spätere Reparationsforderungen an Russland als auch darum, das Ausmaß
> | der Zerstörungen durch die Angreifer festzuhalten. Kaum jemand sprach
> | über die Umwelt- und Klimaschäden. Es sollte aber eine Rolle spielen,
> | welche zusätzlichen Emissionen Russland mit diesem Krieg verursacht hat.
> |
> | *SPIEGEL*: Warum?
> |
> | *De Klerk*: Dieser Schaden gehört zu den Kriegsschäden des Aggressors. Als
> | Klimaexperten haben wir jahrelang versucht, den CO 2 -Ausstoß in dem
> | Land mit aufwendigen Projekten zu senken. Diese Arbeit ist weitgehend
> | zerstört.

Die überflüssigste Arbeit seit langem. Die Klimaveränderung tötet
langfristig Menschen. Im Krieg geht es darum, sie möglichst sofort zu
töten. Das hat natürlich Priorität.

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#596468

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-06-18 15:35 +0200
Message-ID<u6n174$1lqhm$1@dont-email.me>
In reply to#596460
Salve allerseits,

Michael Bode schrieb:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:
>> Otti Feinmann schrieb:
>>> Michel wrote:
>>>> On 17.06.2023 07:35, Fred.Alph wrote:
>>>>
>>>>> *Wir können nicht zulassen, dass Russland gewinnt, Russland*
>>>>> *muss besiegt werden*.“
>>>> 
>>>> Ansichten eines Bänkers. Der Hrywnja ist am Arsch, die Ukraine wird
>>>> Schulden haben ohne Ende. Ob in Euro oder in Rubel kann ihr
>>>> eigentlich egal sein.
>>> 
>>> Man kann es auch so sehen: Der Euro ist am Arsch, die BRD wird
>>> Schulden haben ohne Ende, der Zusammenbruch der Eurozone steht bevor.
>>> Es wird wie 1929.
>> 
>> | *SPIEGEL*: Die traurige Bilanz des Ukrainekrieges lässt sich an der Zahl
>> | der Todesopfer und der zerstörten Städte und Häuser ablesen. Sie haben
>> | die Treibhausgasemissionen des Krieges berechnet – warum?
>> |
>> | *De Klerk*: Die Ukrainer haben recht früh begonnen, die Schäden an
>> | Häusern oder der Infrastruktur zu dokumentieren. Dabei geht es sowohl um
>> | spätere Reparationsforderungen an Russland als auch darum, das Ausmaß
>> | der Zerstörungen durch die Angreifer festzuhalten. Kaum jemand sprach
>> | über die Umwelt- und Klimaschäden. Es sollte aber eine Rolle spielen,
>> | welche zusätzlichen Emissionen Russland mit diesem Krieg verursacht hat.
>> |
>> | *SPIEGEL*: Warum?
>> |
>> | *De Klerk*: Dieser Schaden gehört zu den Kriegsschäden des Aggressors. Als
>> | Klimaexperten haben wir jahrelang versucht, den CO 2 -Ausstoß in dem
>> | Land mit aufwendigen Projekten zu senken. Diese Arbeit ist weitgehend
>> | zerstört.
> 
> Die überflüssigste Arbeit seit langem. Die Klimaveränderung tötet
> langfristig Menschen. Im Krieg geht es darum, sie möglichst sofort zu
> töten. Das hat natürlich Priorität.
>
Tot ist tot! Und je länger wir uns auf den Krieg konzentrieren, um so
unwahrscheinlicher ist es, dass wir die anthropogene globale Erderwärmung
eindämmen können, wodurch am Ende sogar deutlich mehr Menschen umkommen
werden! Wir haben nur die Ressourcen, um uns um eine Sache zu kümmern
und, wenn wir uns für den Krieg entscheiden, können wir uns gleich
auf eine globale 4°C Erderwärmung einstellen... <(°.°)>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#596474

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2023-06-18 15:48 +0200
Message-ID<kf8ga5F1u2tU1@mid.individual.net>
In reply to#596468
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara
<Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:

> Salve allerseits,
>
> Michael Bode schrieb:
>> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara
>> <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:
>>> Otti Feinmann schrieb:
>>>> Michel wrote:
>>>>> On 17.06.2023 07:35, Fred.Alph wrote:
>>>>>
>>>>>> *Wir können nicht zulassen, dass Russland gewinnt, Russland*
>>>>>> *muss besiegt werden*.“
>>>>> 
>>>>> Ansichten eines Bänkers. Der Hrywnja ist am Arsch, die Ukraine wird
>>>>> Schulden haben ohne Ende. Ob in Euro oder in Rubel kann ihr
>>>>> eigentlich egal sein.
>>>> 
>>>> Man kann es auch so sehen: Der Euro ist am Arsch, die BRD wird
>>>> Schulden haben ohne Ende, der Zusammenbruch der Eurozone steht bevor.
>>>> Es wird wie 1929.
>>> 
>>> | *SPIEGEL*: Die traurige Bilanz des Ukrainekrieges lässt sich an der Zahl
>>> | der Todesopfer und der zerstörten Städte und Häuser ablesen. Sie haben
>>> | die Treibhausgasemissionen des Krieges berechnet – warum?
>>> |
>>> | *De Klerk*: Die Ukrainer haben recht früh begonnen, die Schäden an
>>> | Häusern oder der Infrastruktur zu dokumentieren. Dabei geht es sowohl um
>>> | spätere Reparationsforderungen an Russland als auch darum, das Ausmaß
>>> | der Zerstörungen durch die Angreifer festzuhalten. Kaum jemand sprach
>>> | über die Umwelt- und Klimaschäden. Es sollte aber eine Rolle spielen,
>>> | welche zusätzlichen Emissionen Russland mit diesem Krieg verursacht hat.
>>> |
>>> | *SPIEGEL*: Warum?
>>> |
>>> | *De Klerk*: Dieser Schaden gehört zu den Kriegsschäden des Aggressors. Als
>>> | Klimaexperten haben wir jahrelang versucht, den CO 2 -Ausstoß in dem
>>> | Land mit aufwendigen Projekten zu senken. Diese Arbeit ist weitgehend
>>> | zerstört.
>> 
>> Die überflüssigste Arbeit seit langem. Die Klimaveränderung tötet
>> langfristig Menschen. Im Krieg geht es darum, sie möglichst sofort zu
>> töten. Das hat natürlich Priorität.
>>
> Tot ist tot! Und je länger wir uns auf den Krieg konzentrieren,

Erwischt! Das ist kein Krieg, das ist eine militärische
Spezialoperation! Schon vergessen?

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#596499

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-06-18 19:33 +0200
Message-ID<u6nf54$1n8v6$1@dont-email.me>
In reply to#596474
Salve allerseits,

Michael Bode schrieb:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:
>> Michael Bode schrieb:
>>> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:
>>>> Otti Feinmann schrieb:
>>>>> Michel wrote:
>>>>>> On 17.06.2023 07:35, Fred.Alph wrote:
>>>>>>
>>>>>>> *Wir können nicht zulassen, dass Russland gewinnt, Russland*
>>>>>>> *muss besiegt werden*.“
>>>>>> 
>>>>>> Ansichten eines Bänkers. Der Hrywnja ist am Arsch, die Ukraine wird
>>>>>> Schulden haben ohne Ende. Ob in Euro oder in Rubel kann ihr
>>>>>> eigentlich egal sein.
>>>>> 
>>>>> Man kann es auch so sehen: Der Euro ist am Arsch, die BRD wird
>>>>> Schulden haben ohne Ende, der Zusammenbruch der Eurozone steht bevor.
>>>>> Es wird wie 1929.
>>>> 
>>>> | *SPIEGEL*: Die traurige Bilanz des Ukrainekrieges lässt sich an der Zahl
>>>> | der Todesopfer und der zerstörten Städte und Häuser ablesen. Sie haben
>>>> | die Treibhausgasemissionen des Krieges berechnet – warum?
>>>> |
>>>> | *De Klerk*: Die Ukrainer haben recht früh begonnen, die Schäden an
>>>> | Häusern oder der Infrastruktur zu dokumentieren. Dabei geht es sowohl um
>>>> | spätere Reparationsforderungen an Russland als auch darum, das Ausmaß
>>>> | der Zerstörungen durch die Angreifer festzuhalten. Kaum jemand sprach
>>>> | über die Umwelt- und Klimaschäden. Es sollte aber eine Rolle spielen,
>>>> | welche zusätzlichen Emissionen Russland mit diesem Krieg verursacht hat.
>>>> |
>>>> | *SPIEGEL*: Warum?
>>>> |
>>>> | *De Klerk*: Dieser Schaden gehört zu den Kriegsschäden des Aggressors. Als
>>>> | Klimaexperten haben wir jahrelang versucht, den CO 2 -Ausstoß in dem
>>>> | Land mit aufwendigen Projekten zu senken. Diese Arbeit ist weitgehend
>>>> | zerstört.
>>> 
>>> Die überflüssigste Arbeit seit langem. Die Klimaveränderung tötet
>>> langfristig Menschen. Im Krieg geht es darum, sie möglichst sofort zu
>>> töten. Das hat natürlich Priorität.
>>>
>> Tot ist tot! Und je länger wir uns auf den Krieg konzentrieren,
> 
> Erwischt! Das ist kein Krieg, das ist eine militärische
> Spezialoperation! Schon vergessen?
>
+--- <hier abknabbern> ---
| Kriegsflüchtlingen zu helfen ist unterstützenswert. Zum Verlust der
| Verhältnismäßigkeit gehört aber, bei begrenzten Finanzmitteln in einer
| Hinsicht (alles, was mit der Ukraine zusammenhängt) beim Geldausgeben
| keine Grenze zu kennen, bei anderen Zwecken (Gesundheit, Bildung u. a.)
| hingegen den Standpunkt des sparsamen Haushälters einzunehmen.
|
| *Klimakatastrophe und ökologische Zeitenwende*
|
| Einerseits wird in Sonntagsreden die Vermeidung der Klimakatastrophe zur
| allerhöchsten Priorität erklärt. Andererseits heißt es warnend: Das wird
| für alle Beteiligten sehr teuer.
|
| Einerseits hören wir: Die Zeit bis 2030 sind die entscheidenden Jahre,
| in denen noch, wenn überhaupt, mit großen Anstrengungen Kipp-Punkte
| vermieden werden können.
|
| Andererseits möchten viele Politiker die Bevölkerung beruhigen: Alles
| soll so weitergehen wie bisher und der Staat möchte die Veränderungen so
| gestalten, dass Verluste kompensiert werden. "Allen wohl und niemand
| weh" passt nicht zur massiven Wende, die angesichts der drohenden
| Klimakatastrophe erforderlich ist.
|
| Wenn eine Regierung die "Zeitenwende" angesichts des Ukraine-Krieges
| ausruft und Unsummen in diesem Kontext ausgibt, dann scheint es ihr mit
| der Zeitenwende in Bezug auf die Klimakatastrophe nicht ernst zu sein.
| Zur Verhältnismäßigkeit gehört, die Rangordnung der Prioritäten im Blick
| zu haben.
|
| Stattdessen ist der Präsident der nächsten Uno-Klimakonferenz Sultan
| Al-Jaber. Es handelt sich um den Industrieminister der Vereinigten
| Arabischen Emirate (VAE) und den Chef des staatlichen Ölkonzerns Adnoc.
| Dieses Unternehmen ist für rund 700 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr
| verantwortlich. Das entspricht ungefähr den Emissionen von ganz
| Deutschland.
|
| Man weiß also, was er meint, wenn er Anfang Mai in Berlin davon spricht,
| "Leidenschaften in pragmatische Lösungen zu verwandeln" und die
| Polarisierung beim Thema Klimaschutz zu beenden (Götze 2023). Christoph
| Bals von Germanwatch stellt fest, Al-Jaber vertrete ein "Programm zur
| Lebensverlängerung fossiler Energieträger".
|
| Beim Klima-Volksentscheid im März 2023 in Berlin hieß es, er sei
| gescheitert, weil seine Gegner es geschafft hätten, die soziale Karte
| gegen die ökologische auszuspielen. Eine Propaganda habe verfangen, der
| zufolge eine klimaverträgliche Umgestaltung der Stadt für die
| Geringverdiener zu teuer wird.
|
| Zum Verlust des Sinns für die Verhältnismäßigkeit gehört, an dieser
| Stelle einen Gedanken auszublenden: Wer hätte es für möglich gehalten,
| dass auf einmal so viel Geld ausgegeben wird für ein Anliegen
| (Unterstützung der Ukraine, Kompensation der Kosten infolge der
| Sanktionen gegen Russland), das in Bezug auf die Zukunft in Deutschland
| einen recht nachgeordneten Stellenwert hat?
|
| *Nur eine Regierung mit Notstandsbefugnissen wird die Not abwenden*
|
| Gegen den Berliner Klima-Volksentscheid hieß es: Klimaneutralität bis
| 2030 sei unpraktikabel, weil es bspw. nicht genügend Fachkräfte für die
| erforderlichen Maßnahmen gebe.
|
| Nicht gesagt wird: Angesichts der unaufschiebbaren Dringlichkeit dessen,
| was auf dem Spiel steht, und in Anbetracht der enormen Aufgaben müsste
| die Gesellschaft alle Ressourcen auf die ökologisch erforderlichen
| Maßnahmen konzentrieren. Sie würde alle Kräfte für diesen Zweck bündeln
| und für ihn mobilisieren.
|
| Vergleichbar ist das nur mit einem Kriegsfall. Bei ihm ist für die
| betreffende Nation klar: Nun gilt es alles in Bewegung zu versetzen und
| alle zum Handeln zu veranlassen, damit der Hauptzweck erfüllt werden
| kann ("Generalmobilmachung"). In einer Kriegswirtschaft heißt es nicht
| länger: Es sind nicht genug Fachkräfte zur Herstellung von Waffen
| verfügbar, also kann die Armee erst in zehn Jahren schlagfertig sein.
|
| Ginge es wirklich um eine ökologische "Zeitenwende", so würden unter
| Hintanstellung anderer Vorhaben sofort Fachkräfte ausgebildet bzw.
| umgeschult, um schnell die ökologisch notwendigen technischen Maßnahmen
| durchführen zu können.
|
| Man muss sich schon ehrlich machen: Im Unterschied zur Pluralität der
| Zwecke im Frieden ist die Kriegswirtschaft "an einem (im Prinzip)
| eindeutigen Zweck orientiert und in der Lage, Machtvollkommenheiten
| auszunutzen", wie sie in Friedenszeiten nicht "zur Verfügung stehen.
|
| Sie ist ferner 'Bankrotteurswirtschaft' ihrem innersten Wesen nach: Der
| überragende Zweck lässt fast jede Rücksicht auf die kommende
| Friedenswirtschaft schwinden. Die Rechnungen haben daher vorwiegend
| [...] gar nicht den Sinn, dauernde Rationalität der gewählten Aufteilung
| von Arbeit und Beschaffungsmitteln zu garantieren" (Weber 1976, 57).
|
| Ein der Kriegswirtschaft entsprechende Notstandsphase kann kein
| Dauerzustand sein, sondern nur für die Übergangszeit gelten, in der die
| notwendigen Veränderungen durchgesetzt werden, um die Klimakatastrophe
| zu vermeiden.
|
| Die Gesellschaft kann sich angesichts der sich zuspitzenden klimatischen
| Entwicklung den Widerstand der verschiedenen Interessengruppen gegen die
| Klima-Wende nicht leisten. Er bildet eine "Blockiermacht in den
| Machtketten, die nichts bewirken und nichts verantworten, aber viel
| verhindern kann" (Luhmann 1975, 84). Selbst die Commerzbank wirbt unter
| Bezug auf die Klimakrise mit dem Slogan "Keine Zeit für 'aber'!".
|
| Die Blockademacht der Veto-Gruppen gehört zur Schwäche der
| Selbstgestaltungsfähigkeit von bürgerlichen Gesellschaften. Sie zeigen
| "eine Scherenentwicklung, in der einerseits aufgrund der hohen
| Probleminterdependenzen […] ein Bedarf an umfassenden Strukturreformen
| auftritt und andererseits die sozialen Unterstützungsbereitschaften für
| politische Innovationen aufgrund von heterogenen Betroffenheiten,
| Orientierungen und Politikpräferenzen auf ein unzureichendes Niveau
| absinken" (Wiesenthal 1987, 27).
|
| [...]
|
| Das Notstands-Regieren nicht als notwendig anzusehen, entspricht der
| gegenwärtigen Problemlage: Die Klimakatastrophe ist zwar vielen nominell
| bekannt, aber ihre realen Gefahren wollen die meisten Mitbürger dann
| doch lieber nicht so recht wahrhaben.
|
| Zur Halbherzigkeit gehört die friedliche Koexistenz von zwei
| unvereinbaren Überzeugungen: Die Zustimmung zur Parole, es müsse
| "wirklich etwas geschehen", verträgt sich mit der Mentalität, die
| Maßnahmen dürften bloß nicht zu viel kosten und es solle alles risikolos
| in den gewohnten politischen Bahnen bleiben.
|
| "*In Gefahr und großer Not bringt der Mittelweg den Tod" (Friedrich von*
| *Logau*)
|
| Soll die Priorität, die Klimakatastrophe zu vermeiden, keine
| Sonntagsrede bleiben, dürfen business as usual sowie der
| Alltagspragmatismus nicht länger dominieren. (Zu den engen Grenzen des
| Alltagspragmatismus vgl. Creydt 2023). Wer die Klimakatastrophe ernst
| nimmt, wird nicht nach dem Motto "Wasch den Pelz, aber mach ihn nicht
| nass" vorgehen.
|
| Wer meint, es handelt sich bei den allernächsten Jahren um eine für die
| Veränderung des Weltklimas entscheidende Phase, muss daraus die
| Schlussfolgerung ziehen. Das heißt: Wir können uns die Doppelmoral,
| einerseits die Klimakatastrophe für die Zeitenwende des 21. Jahrhunderts
| zu halten, andererseits aber alles andere als in gleichem Maße dringlich
| zu erachten, nicht leisten.
|
| Wer Sinn für Verhältnismäßigkeit hat, weiß, wann die Maxime "nur schön
| den Ball flach halten, sich schonen und auf alle Rücksicht nehmen"
| angebracht ist und wann nicht. Es gilt, sich von Gewohnheiten zu
| verabschieden. Deren Mentalität lautet nur allzu oft: "Sei immer
| bescheiden, verlang nicht zu viel, dann kommst Du zwar langsamer, aber
| sicherer zum Ziel!"
|
| Angesichts der anstehenden Aufgaben wirkt es besonders deplatziert,
| selbstgenügsam in Formeln wie "Bloß nicht zu viel, aber auch nicht zu
| wenig!" zu verbleiben und die eigene "Ausgewogenheit" auszustellen.
|
| Maßvolles Handeln muss nicht moderat sein. Als maßgeblich zur
| Beurteilung des Handelns gilt seine Angemessenheit. In einer
| Extremsituation entscheidet sich in einem eng befristeten Zeitraum, ob
| sich eine ruinöse Eigendynamik noch stoppen lässt oder nicht.
| Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Kraftanstrengungen
| und Vorgehensweisen. Verhältnismäßigkeit heißt in Bezug auf das Klima:
| Allein eine einschneidende Wende vermag die Katastrophe abzuwenden.
|
| Ohne die entsprechende politische Form der Durchsetzung des Notwendigen
| wird das nicht funktionieren. In der Klimafrage wird das Sich-Verlieren
| im Stückwerkhandeln ebenso lebensgefährlich wie die Behinderung und
| Blockierung durch Veto-Gruppen.
|
| Wer das gängige go-slow in der Klimapolitik nicht als "alternativlos"
| hinnehmen möchte, sollte über eine Notstandspolitik nachdenken.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.telepolis.de/features/Ukraine-Krieg-und-Klimakatastrophe-Wo-ist-der-Sinn-fuer-Verhaeltnismaessigkeit-9049923.html?seite=all>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#596463

FromGunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Date2023-06-18 13:26 +0200
Message-ID<u6mplv$1l1pg$2@dont-email.me>
In reply to#596452
Am 18.06.23 um 10:48 schrieb Otti Feinmann:
> Michel wrote:
>> On 17.06.2023 07:35, Fred.Alph wrote:
>>> *Wir können nicht zulassen, dass Russland*
>>>              *gewinnt, Russland muss besiegt werden*.“
>>
>> Ansichten eines Bänkers.
>>
>> Der Hrywnja ist am Arsch, die Ukraine wird Schulden haben ohne Ende.
>> Ob in Euro oder in Rubel kann ihr eigentlich egal sein.
> 
> Man kann es auch so sehen:
> 
> Der Euro ist am Arsch, die BRD wird Schulden haben ohne Ende, der
> Zusammenbruch der Eurozone steht bevor. Es wird wie 1929.
> 
> Otti
Naja noch paar Jahre warten, dann kann man das als Erinnerung zum 
100-jährigen Jubiläum verkaufen.
-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#596551

FromMichel <michael.stockum@freenet.de>
Date2023-06-19 18:21 +0200
Message-ID<u6pv9i$2410u$1@dont-email.me>
In reply to#596452
On 18.06.2023 10:48, Otti Feinmann wrote:
> Michel wrote:
>> On 17.06.2023 07:35, Fred.Alph wrote:
>>> *Wir können nicht zulassen, dass Russland*
>>>             *gewinnt, Russland muss besiegt werden*.“
>>
>> Ansichten eines Bänkers.
>>
>> Der Hrywnja ist am Arsch, die Ukraine wird Schulden haben ohne Ende.
>> Ob in Euro oder in Rubel kann ihr eigentlich egal sein.
> 
> Man kann es auch so sehen:
> 
> Der Euro ist am Arsch, die BRD wird Schulden haben ohne Ende, der
> Zusammenbruch der Eurozone steht bevor. Es wird wie 1929.
> 
> Otti

Die beiden Sichtweisen sind schon richtig. Allerdings parallel.Die
beiden "grossen Gegner" verdienen: USA beliefert "den Westen" mit Chips,
Krieggerät und Mechandising, China die Russen. Die Werbesprüche um den
Verkauf anzuheizen werden debei immer blöder ("God save the Queen" oder
"Die Russen haben einen Diktator gewählt")!

Für das, was uns da eben angedreht wird, hätten wir locker noch zwanzig
Jahre Diesel bauen und handeln können- sowohl finanziell als auch
Umwelttechnisch (ich nehme nicht an dass Raketen elektrisch betrieben
sind - oder die Sprengsätze G-Kat haben....).

GruSS,
Michel

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#596538

From"Peter Heirich" <talk.usenet@info21.heirich.name>
Date2023-06-19 11:31 +0000
Message-ID<xn0o3a22k1up0wa003.news1.ph.xana@news1.heirich.name>
In reply to#596417
Fred.Alph wrote:

>Jeder der Regierungschef weiß, dass diese Mission scheitern
>wird (Russland wird den Sieg erzwingen) es ist so etwas
>wie der letzte Versuch den eigenen Kopf zu retten. Mit
>Logik hat dies nichts mehr zu tun, eher mit Verzweiflung.

Die Logik ist simpel:

Wenn der Pyrrhussieg Russland so teuer gekommen ist, dann dürfen die sich 
auch Besieger der Ukraine nennen und so fühlen.

Beim nächsten Mal fällt Putin eher aus dem Fenster als Hunderttausende 
Russen opfern zu dürfen.

Russland kann Siege erzwingen, wie es will. Putin ist schon deshalb ein 
Schädiger Russlands, weil er den Westen zu einem neuen Rüstungswettlauf 
gezwungen hat, den er bzw. Russland sich nicht leisten kann.

Mit dem BIP von Italien kann man nicht gegen den Rest der Welt oder 
zumindest einen großen Teil davon anrüsten.

Aber wenn Ideologie über ökonomische Vernunft siegt, verliert man. Ein 
weiteres Mal, erneut.

Peter

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#596559

FromDer künstlich Intelligente <denkbruecke@eselsbrueckenbau.de>
Date2023-06-20 00:11 +0300
Message-ID<u6qgak$4q7r$1@news.mixmin.net>
In reply to#596538
Peter Heirich wrote:
> Fred.Alph wrote:
> 
>> Jeder der Regierungschef weiß, dass diese Mission scheitern
>> wird (Russland wird den Sieg erzwingen) es ist so etwas
>> wie der letzte Versuch den eigenen Kopf zu retten. Mit
>> Logik hat dies nichts mehr zu tun, eher mit Verzweiflung.
> 
> Die Logik ist simpel:
> 
> Wenn der Pyrrhussieg Russland so teuer gekommen ist, dann dürfen die sich 
> auch Besieger der Ukraine nennen und so fühlen.
> 
> Beim nächsten Mal fällt Putin eher aus dem Fenster als Hunderttausende 
> Russen opfern zu dürfen.
> 
> Russland kann Siege erzwingen, wie es will. Putin ist schon deshalb ein 
> Schädiger Russlands, weil er den Westen zu einem neuen Rüstungswettlauf 
> gezwungen hat, den er bzw. Russland sich nicht leisten kann.
> 
> Mit dem BIP von Italien kann man nicht gegen den Rest der Welt oder 
> zumindest einen großen Teil davon anrüsten.
> 
> Aber wenn Ideologie über ökonomische Vernunft siegt, verliert man. Ein 
> weiteres Mal, erneut.

Du vergißt den deutschen Panzer Maus und den Russenpanzer T-34. Deutsche
Technik ist hundertfach überlegen (vielleicht schlechtes Beispiel), aber
viel zu teuer und zu wenig, während der Iwan billig Uralttechnik in
Massen baut und diese in den Kampf wirft ... und damit siegt.

Genauso geht der Iwan ja mit seinem "Menschenmaterial" um. Die Menschen
zählen nicht und werden in Massen verheizt. Zuletzt die Operettensänger
in Bachmut.

Data

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#596561

From"Peter Heirich" <talk.usenet@info21.heirich.name>
Date2023-06-19 21:35 +0000
Message-ID<xn0o3ahyr2g9e8y008.news1.ph.xana@news1.heirich.name>
In reply to#596559
Der künstlich Intelligente wrote:

>Du vergißt den deutschen Panzer Maus und den Russenpanzer T-34. Deutsche
>Technik ist hundertfach überlegen (vielleicht schlechtes Beispiel), aber
>viel zu teuer und zu wenig, während der Iwan billig Uralttechnik in
>Massen baut und diese in den Kampf wirft ... und damit siegt.

Das gilt für Deutschland. Die Amerikaner hatten damals mit ihren Panzern 
insb. "Sherman" auch eine Art Billig-Strategie.

>
>Genauso geht der Iwan ja mit seinem "Menschenmaterial" um. Die Menschen
>zählen nicht und werden in Massen verheizt. Zuletzt die Operettensänger
>in Bachmut.

Irgendwann ist dann der Laden leer.

Peter

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