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Groups > ger.ct > #594801 > unrolled thread
| Started by | Michael Strauss <usenet-st@mail.mszet.de> |
|---|---|
| First post | 2023-05-29 13:55 +0200 |
| Last post | 2023-05-30 15:31 +0200 |
| Articles | 4 — 4 participants |
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Re: Spontankaeufe und Haushaltsbuecher Michael Strauss <usenet-st@mail.mszet.de> - 2023-05-29 13:55 +0200
Re: Spontankaeufe und Haushaltsbuecher Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2023-05-29 14:02 +0200
Re: Spontankaeufe und Haushaltsbuecher Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2023-05-29 15:28 +0200
Re: Spontankaeufe und Haushaltsbuecher Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-05-30 15:31 +0200
| From | Michael Strauss <usenet-st@mail.mszet.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-29 13:55 +0200 |
| Subject | Re: Spontankaeufe und Haushaltsbuecher |
| Message-ID | <20230529135526.000074f5@mail.mszet.de> |
Am 22 May 2023 14:39:50 GMT schrieb ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram): > Aber man muß den Zeitaufwand für die Führung eines Haushaltsbuchs > mit den Opportinitätskosten abwägen. Wenn jemand pro Stunde mehr > verdient als die Führung eines Haushaltsbuchs vermutlich an > Ersparnis bringt, könnte es für ihn wirtschaftlicher sein, > eine Stunde mehr zu arbeiten, als eine Stunde für die Führung > eines Haushaltsbuches zu investieren. Mir ist sowieso unklar, wieso mehr Buchhaltung was sparen sollte. Das Papier und die Stifte kosten ja auch Geld und Zeit kostet es sowieso. Besser ist es meiner Meinung Preise zu vergleichen und Alternativen zu prüfen. Beispielsweise: Die 400g Packung Käse ist von 2.70 Euro auf 3.50 Euro gestiegen. 100g Schokolade ist von 69 Cent auf 75 Cent gestiegen. Um das zu wissen, brauch ich keine Buchführung. Konsequenz: Ich esse nun mehr Schokolade und reduziere den Käse. Grüße Michael
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| From | Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> |
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| Date | 2023-05-29 14:02 +0200 |
| Message-ID | <kdjii9FqpbtU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #594801 |
Am 29.05.2023 um 13:55 schrieb Michael Strauss: > Konsequenz: Ich esse nun mehr Schokolade und reduziere den Käse. Gibt es denn Schokolade, die den Geschmack, das Aussehen und die Konsistenz von Käse besitzt? -- bis denn, BEN
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2023-05-29 15:28 +0200 |
| Message-ID | <kdjnjdFsidcU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #594801 |
Am 29.05.23 um 13:55 schrieb Michael Strauss: > Am 22 May 2023 14:39:50 GMT > schrieb ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram): > >> Aber man muß den Zeitaufwand für die Führung eines Haushaltsbuchs >> mit den Opportinitätskosten abwägen. Wenn jemand pro Stunde mehr >> verdient als die Führung eines Haushaltsbuchs vermutlich an >> Ersparnis bringt, könnte es für ihn wirtschaftlicher sein, >> eine Stunde mehr zu arbeiten, als eine Stunde für die Führung >> eines Haushaltsbuches zu investieren. > > Mir ist sowieso unklar, wieso mehr Buchhaltung was sparen sollte. > Das Papier und die Stifte kosten ja auch Geld und Zeit kostet es > sowieso. Wirtschaftlicher vielleicht, wenn man statt Haushaltsbuch führen, Geld verdienen kann. Bei mir hatte sich in Zeiten knappen Geldes bewährt am Jahresanfang aufzuschreiben, welche Aufgaben unvermeidbar jeden Monat anfallen würden, wie z.B. Miete und Lebensmittel; ein Auto kostete auch damals mindesten 2000DM pro Jahr und Klamotten brauchte man auch gelegentlich, da wollten Luxus wie Kino oder Kneipe gut überlegt sein. Wenn man schon am Monatsanfang weiß, wie viel man max. extra ausgeben, schärft das den Sparwillen ungemein. Peter
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-30 15:31 +0200 |
| Message-ID | <u554rk.3c0.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #594801 |
Michael Strauss schrieb:
> Am 22 May 2023 14:39:50 GMT
> schrieb ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram):
>
>> Aber man muß den Zeitaufwand für die Führung eines Haushaltsbuchs
>> mit den Opportinitätskosten abwägen. Wenn jemand pro Stunde mehr
>> verdient als die Führung eines Haushaltsbuchs vermutlich an
>> Ersparnis bringt, könnte es für ihn wirtschaftlicher sein,
>> eine Stunde mehr zu arbeiten, als eine Stunde für die Führung
>> eines Haushaltsbuches zu investieren.
>
> Mir ist sowieso unklar, wieso mehr Buchhaltung was sparen sollte.
Mir nicht. Ein Haushaltsbuch ist für manch Mitmenschen der erste Anlasse
sich einmal mit der persönlichen Einnahmen- und Ausgabensituation zu
beschäftigen.
Ich habe ein genaues Ausgabenbuch nie geführt, aber auf Grundlage einer sehr
realistischen Überschlagsrechnung habe ich mal berechnet, wieviele FRZ ich
in meiner damaligen Einkommenssituation monatlich für eine
Immobilienfinanzierung aufbringen könnte. Damit habe ich mir rückwärts eine
3% Anfangstilgung berechnet (ca. 18,5 Jahre Laufzeit) und das Budget, was
mich die Immobile kosten durfte. Und ja, den Zeitplan habe ich eingehalten,
durch meine Gehaltssteigerungen und die meiner Frau konnten wir nebenbei
auch noch ein wenig Rücklagen bilden, die vorher nicht eingeplant waren.
Und nein, Kneipenbesuche oder große, teure Urlaube haben wir uns nicht gegönnt.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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