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Groups > ger.ct > #593778 > unrolled thread
| Started by | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2023-05-18 16:15 +0200 |
| Last post | 2023-05-20 09:02 +0200 |
| Articles | 4 — 3 participants |
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Fwd: Russian hypersonic missile scientists arrested for high treason Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2023-05-18 16:15 +0200
Re: Fwd: Russian hypersonic missile scientists arrested for high treason Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-05-18 16:43 +0200
Re: Fwd: Russian hypersonic missile scientists arrested for high treason Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-05-18 18:31 +0200
Re: Fwd: Russian hypersonic missile scientists arrested for high treason Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-05-20 09:02 +0200
| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-18 16:15 +0200 |
| Subject | Fwd: Russian hypersonic missile scientists arrested for high treason |
| Message-ID | <u45bum$5lvv$1@solani.org> |
Nachdem von fast 3 Dutzend unabschießbaren Raketen fast fast 3 Dutzend abgeschossen worden sind, beginnt offenbar in ru zeitnah und ganz plötzlich die Jagd auf die schuldigen Wissenschaftler, für angebliche Verfehlungen von vor 10 Jahren. Mach 10 ist übringx gerade mal doppelt so schnell wie die V2 von vor 80 Jahren, WIMRE. Gerhard -------- Weitergeleitete Nachricht -------- Betreff: Russian hypersonic missile scientists arrested for high treason Datum: Wed, 17 May 2023 14:21:03 -0700 (PDT) Von: Fred Bloggs <bloggs.fredbloggs.fred@gmail.com> Newsgruppen: sci.electronics.design Three Russian academics who have worked on hypersonic missile technology face "very serious accusations", the Kremlin said on Wednesday, in a treason investigation that has spread alarm through Russia's scientific community. Can we say scapegoats? https://www.reuters.com/world/europe/kremlin-says-three-scientists-face-very-serious-accusations-treason-case-2023-05-17/
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-18 16:43 +0200 |
| Message-ID | <kcmrsdFcstfU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #593778 |
Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> writes: > Nachdem von fast 3 Dutzend unabschießbaren Raketen fast fast > 3 Dutzend abgeschossen worden sind, beginnt offenbar in ru > zeitnah und ganz plötzlich die Jagd auf die schuldigen > Wissenschaftler, für angebliche Verfehlungen von vor 10 Jahren. Da die Hyperschallraketen unabschießbar sind, wie unsere Rüstungsexperten sagen, und auch keine Hyperschallraketen abgeschossen wurden, wie unsere Rüstungsexperten sagen, muss das wohl auch Fake News sein.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-18 18:31 +0200 |
| Message-ID | <u45jt3$aqlb$1@dont-email.me> |
| In reply to | #593781 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> writes: > >> Nachdem von fast 3 Dutzend unabschießbaren Raketen fast fast >> 3 Dutzend abgeschossen worden sind, beginnt offenbar in ru >> zeitnah und ganz plötzlich die Jagd auf die schuldigen >> Wissenschaftler, für angebliche Verfehlungen von vor 10 Jahren. > > Da die Hyperschallraketen unabschießbar sind, wie unsere Rüstungsexperten > sagen, und auch keine Hyperschallraketen abgeschossen wurden, wie unsere > Rüstungsexperten sagen, muss das wohl auch Fake News sein. > Lass es mich mal so sagen: Das Zeitfenster zur Zerstörung einer Kh-47M2 ist extrem klein! Wenn jedoch eine Kh-47M2 von mehreren MIM-104 beschossen wird, die auch noch von mehreren Radareinheiten erfasst wird, besteht durchaus die Möglichkeit eine Kh-47M2 abzuschießen – das sind also ziemlich viele „wenn“, die erfüllt sein müssen... 〴 ⋋_⋌ 〵 M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-20 09:02 +0200 |
| Message-ID | <u49rad$10ji5$1@dont-email.me> |
| In reply to | #593790 |
Salve allerseits, Ingrid schrieb: > Michael Bode schrieb: >> Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> writes: >> >>> Nachdem von fast 3 Dutzend unabschießbaren Raketen fast fast >>> 3 Dutzend abgeschossen worden sind, beginnt offenbar in ru >>> zeitnah und ganz plötzlich die Jagd auf die schuldigen >>> Wissenschaftler, für angebliche Verfehlungen von vor 10 Jahren. >> >> Da die Hyperschallraketen unabschießbar sind, wie unsere Rüstungsexperten >> sagen, und auch keine Hyperschallraketen abgeschossen wurden, wie unsere >> Rüstungsexperten sagen, muss das wohl auch Fake News sein. >> > Lass es mich mal so sagen: Das Zeitfenster zur Zerstörung einer Kh-47M2 ist > extrem klein! Wenn jedoch eine Kh-47M2 von mehreren MIM-104 beschossen > wird, die auch noch von mehreren Radareinheiten erfasst wird, besteht > durchaus die Möglichkeit eine Kh-47M2 abzuschießen – das sind also > ziemlich viele „wenn“, die erfüllt sein müssen... 〴 ⋋_⋌ 〵 > +--- <hier abknabbern> --- | Lange hat es nicht gedauert, bis die Medien das Duell der Superwaffen | ausriefen: «Kinschal gegen Patriot – wer schoss wen ab?», titelte etwa | die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Antwort unterscheidet | sich, je nachdem, ob sie aus Moskau, Kiew oder Washington kommt: Doch | für den Moment sieht es nach einem Punktesieg für das amerikanische | System aus. | | Unbestritten ist, dass die Russen während der jüngsten Angriffswellen, | zuletzt mit Marschflugkörpern und Drohnen in der Nacht auf Donnerstag, | gezielt nach Schwächen in der Luftverteidigung suchten. Diese wird seit | April durch zwei Patriot-Abwehrbatterien verstärkt. Sie haben den | Attacken mit russischen Hyperschallraketen standgehalten – dies | allerdings nicht ganz unbeschadet. | | *Abschuss einer Kinschal-Rakete* | | Laut übereinstimmenden Berichten griffen die Russen zweimal eine | Patriot-Stellung im Raum Kiew an. Ukrainer und Amerikaner erklärten, die | Luftverteidigung habe am 4. Mai erstmals eine Hyperschallrakete des Typs | Kinschal (russisch für «Dolch») abgeschossen. Als Beweis präsentierten | die Behörden Trümmerteile. Osint-Experten bestätigten, dass diese gleich | aussähen wie die Kinschal-Raketen, die auch als Ch-47M2 bezeichnet | werden. Moskau dementiert den Abschuss. | | In der Nacht von Montag auf Dienstag gingen 18 Raketen und | Marschflugkörper sowie 9 Drohnen auf die Ukraine nieder. Laut den | Ukrainern wurden alle abgeschossen, darunter auch sechs Kinschals. Dies | wäre ein bemerkenswerter Erfolg. Allerdings bestätigten die Amerikaner, | dass eines der Patriot-Systeme bei Kiew beschädigt worden sei. | | Dabei blieb unklar, ob das von Deutschland und den Niederlanden | gelieferte oder jenes aus den USA betroffen war. Nach einer Prüfung der | Schäden erklärten Vertreter des amerikanischen Sicherheitsapparates | gegenüber der «New York Times», die Batterie bleibe einsatzfähig und | müsse nicht ausser Landes gebracht werden zur Reparatur. | | Ein zunächst auf russischen Telegram-Kanälen kursierendes Video aus | einer Kiewer Überwachungskamera, das später auch westliche Experten | verbreiteten, soll den Angriff zeigen: Zu sehen ist, wie die | normalerweise aus acht Abschussrampen mit je vier Raketen bestehende | Patriot-Batterie in rascher Kadenz mindestens dreissig Schuss abgibt. Es | folgen zwei Explosionen am Boden, soweit dies aus der Distanz zu | erkennen ist. Darunter befindet sich möglicherweise der russische | Treffer. Überprüfen lässt sich dies nicht. | | Russische und westliche Experten gehen davon aus, dass Moskau seit | einigen Wochen gezielt versucht, die Luftverteidigung zumindest | punktuell mit massierten Attacken zu durchbrechen. So wurde die Batterie | wohl mit mehreren Typen von Marschflugkörpern, Raketen und Drohnen | angegriffen. Juri Knutow, ein russischer Oberst im Ruhestand und Experte | für Luftverteidigung, spekulierte in der Zeitung «Moskowski Komsomolez», | sein Land habe zunächst mit der darauf spezialisierten Boden-Luft-Rakete | vom Typ Ch-31P das Radar zerstört und dann unter anderem mit Kinschals | die restlichen Elemente ins Visier genommen. Laut amerikanischen Angaben | wurde das Radar allerdings nicht beschädigt. | | *Grosses Radar und viel Platzbedarf* | | Den Versuch, das Radar anzugreifen, hält aber auch das auf | militärtechnische Fragen spezialisierte Portal The Drive für plausibel. | Es verweist auf eine Besonderheit des Patriot-Systems, die gleichzeitig | Vor- und Nachteil ist: sein starkes Radar, mit dem es Ziele in grosser | Distanz erfasst, dessen Signal aber mit elektronischen Mitteln relativ | leicht entdeckt werden kann. | | Die Suche nach den Patriot-Batterien gestaltet sich auch deshalb nicht | allzu schwierig, da sie kaum mobil sind. Laut einem ehemaligen | Kommandanten der US-Army-Flugabwehrschule, Oberst David Shank, hat eine | vollständige Batterie einen Platzbedarf von einem Quadratkilometer. Bis | zu dreissig Soldaten sind zur Bedienung von Abschussrampen, | Kontrollsystemen und Radaren notwendig. «Die russische Aufklärung | entdeckt das früher oder später», sagt Shank. | | Die Beschädigung der Batterie bei Kiew relativiert jedenfalls die sowohl | von den Medien als auch von den PR-Managern der amerikanischen | Rüstungsindustrie gern bediente Darstellung der Patriots als fast | unüberwindbare Verteidigungsmauer. Der Kreml kann einen Erfolg in seinem | Kampf gegen eine der modernsten Waffen des «kollektiven Westens» in der | Ukraine beanspruchen. | | Allerdings werden die zwei Angriffswellen auch Moskau zu denken geben. | Zum einen ist unklar, ob es tatsächlich die von Putin offensiv | propagierte Hyperschallwaffe Kinschal war, welche die Patriot-Batterie | beschädigte. Zum anderen hat der «Dolch» den Nimbus der Unzerstörbarkeit | verloren, selbst wenn nicht alle sieben von der Ukraine in Anspruch | genommenen Abschüsse der Wahrheit entsprechen. | | *Nur selektiver Hyperschall* | | Experten weisen darauf hin, dass selbst die Bezeichnung als | Hyperschallrakete irreführend ist: Faktisch handelt es sich bei der | Kinschal um eine modifizierte Iskander-Rakete, die von einem Kampfjet | abgefeuert wird und so zusätzliche Geschwindigkeit aufnimmt. Aus einer | Höhe von 10 000 Metern nähert sie sich ihrem Ziel auf einer | ballistischen Flugbahn, mit einer Maximalgeschwindigkeit von Mach 10 – | etwa 12 000 Kilometern pro Stunde. | | Allerdings trifft sie ihre Ziele nicht mit dieser hohen Geschwindigkeit: | Einerseits geht Tempo auf Kosten von Präzision, andererseits verlangsamt | sich die Kinschal beim Flug durch die Erdatmosphäre laut dem | Militärexperten Roman Switan auf Mach 2 bis 3, also maximal 3500 | Kilometer pro Stunde. «Dann können sie Luftverteidigungssysteme | abschiessen», meint der Ukrainer. | | Die Patriots verfügen dafür über zwei Munitionstypen, von denen | mindestens einer in der Ukraine im Einsatz ist. PAC-2-Abfangraketen | wurden speziell für die Bekämpfung von Marschflugkörpern entwickelt. Ihr | Gefechtskopf explodiert kurz vor dem Einschlag. Damit fliegt das | gegnerische Missile in eine Wolke aus Metallteilen, die es zerstören | oder vom Kurs abbringen sollen. Die modernere PAC-3, deren Lieferung an | die Ukraine manche Fachleute anzweifeln, findet ihr Ziel in der Luft und | explodiert beim Einschlag. | | Unfehlbar sind diese Abfangraketen nicht, aber wohl effektiv genug, dass | die Russen eine erhebliche Menge ihrer modernsten und teuersten Raketen | einsetzen müssen, um Schaden anzurichten. Gerade die Zahl der Kinschals | gilt als äusserst limitiert, laut ukrainischen Berechnungen verfügt | Moskau nur über einige Dutzend. Darauf deuten Angaben zum | Produktionsdatum, die auf Trümmern gefunden wurden. | | *Verwundbare ukrainische Verteidigung* | | Moskaus Konzentration auf die prestigeträchtigen Patriots bedeutet für | Kiew auch, dass andere Ziele weniger verwundbar sind. Doch der Schutz | durch moderne westliche Systeme, zu denen das deutsche Iris-T und das | französisch-italienische Samp/T gehören, ist auf einige grosse Städte | beschränkt. An der Front und im Hinterland bleibt die Ukraine stark auf | ältere Systeme aus der Sowjetära angewiesen, für die ihr langsam die | Munition ausgeht. | | Zwar arbeiten die Ukrainer und ihre westlichen Partner seit längerem | daran, verschiedene Elemente miteinander zu verbinden. Dies beginnt | damit, dass Nato-Satelliten russische Flugzeugbewegungen an den Grenzen | entdecken und so als Frühwarnsysteme für die Luftverteidigung agieren, | nicht zuletzt, wenn es um Kinschals geht. Das vor einer Woche in | Washington angekündigte neue Paket an Militärhilfe über 1,2 Milliarden | Dollar soll weitere Technologie enthalten, um westliche Abschussrampen, | Raketen und Radars in bestehende ukrainische Systeme zu integrieren. | | Klar scheint, dass der Angriff vom Dienstagmorgen nicht der letzte auf | ein modernes Luftverteidigungssystem war. Gerade bei den stationierten | Patriots sind weitere Verluste zu erwarten. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-patriots-gegen-kinschals-im-himmel-ueber-kiew-ld.1738420> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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