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Groups > ger.ct > #590795 > unrolled thread

Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert (was: 70,1% Gas-Speicherstand am 1. März)

Started byDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
First post2023-04-16 10:53 +0200
Last post2023-04-17 10:56 +0200
Articles 20 on this page of 68 — 17 participants

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Contents

  Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert (was: 70,1% Gas-Speicherstand am 1. März) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-04-16 10:53 +0200
    Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert (was: 70,1% Gas-Speicherstand am 1. März) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-04-16 02:05 -0700
      Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert (was: 70,1% Gas-Speicherstand am 1. März) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-04-16 11:27 +0200
    Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-04-16 17:51 +0000
      Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-04-16 17:59 +0000
        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-04-16 20:40 +0200
        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2023-04-16 22:09 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-04-16 22:33 +0200
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2023-04-16 22:48 +0200
              Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-04-17 08:01 +0200
        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-04-16 22:27 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-04-16 23:49 -0700
        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-04-17 06:26 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-04-17 08:03 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-04-17 10:40 +0200
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-04-17 02:03 -0700
              Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-04-17 12:52 +0200
                Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-04-17 04:01 -0700
                  Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-04-17 13:52 +0200
                    Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-04-17 16:29 +0200
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-04-17 16:27 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-04-17 16:31 +0200
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-04-17 16:49 +0200
              Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-04-17 16:59 +0200
                Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-04-17 17:18 +0200
              Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2023-04-17 17:24 +0200
                Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Horst Balzer <horst@hbalzer.de> - 2023-04-17 17:58 +0200
                  Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2023-04-17 16:26 +0000
                    Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Horst Balzer <horst@hbalzer.de> - 2023-04-17 20:09 +0200
                      Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2023-04-17 20:09 +0000
                  Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-04-17 20:39 +0200
                  Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2023-04-17 22:34 +0200
                Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-04-17 18:18 +0200
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-04-18 00:24 -0700
      Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-04-16 20:18 +0200
        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2023-04-16 22:23 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-04-16 22:42 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-04-17 00:32 +0200
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-04-16 23:51 -0700
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2023-04-17 09:28 +0200
              Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-04-17 10:45 +0200
              Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-04-17 14:05 +0000
                Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-04-17 07:14 -0700
                  Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-04-17 20:38 +0000
                    Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-04-18 00:29 -0700
                      Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-04-18 12:11 +0000
                Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-04-17 20:03 +0200
                  Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-04-18 00:27 -0700
        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-04-16 22:34 +0200
      Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-04-16 22:08 +0200
        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2023-04-16 22:23 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-04-16 22:47 +0200
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2023-04-16 22:58 +0200
              Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-04-16 23:22 +0200
                Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2023-04-16 23:52 +0200
                Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-04-17 06:32 +0200
                  Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-04-17 16:34 +0200
                    Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-04-17 20:48 +0000
                      Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2023-04-19 09:56 +0200
                        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-04-19 15:54 +0200
        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-04-16 22:46 +0200
        Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-04-16 21:42 +0000
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2023-04-17 00:03 +0200
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-04-17 00:25 +0200
              Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2023-04-17 19:54 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-04-17 01:59 +0200
          Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-04-17 10:51 +0200
            Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-04-17 10:56 +0200

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#590795 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert (was: 70,1% Gas-Speicherstand am 1. März)

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-04-16 10:53 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert (was: 70,1% Gas-Speicherstand am 1. März)
Message-ID<20230416105323.04e1dcd1.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Martin Ebert <mx300@gmx.net> wrote:

> Dietz darf mal kurz aus dem Filter. Mal sehen, ob er gelernt
> hat sich zu benehmen.
> 
> Am 23.03.23 um 23:14 schrieb Dietz Proepper:
> > Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> wrote:  
> 
> >> Der Klimawandel scheißt uns schon ganz schön auf den Tisch.  
> 
> > Alles Lugen. Frag' Herrn Ebert.  
> 
> Es mag ja sein, dass es Dich intellektuell überfordert, aber
> ich muss mich wiederholen: Ich bestreite weder den Klimawandel
> noch den menschlichen Anteil daran. Wir müssen dafür sorgen,
> dass wir die Erde nicht mehr als unbedingt erforderlich verändern.

Gut, dass wir zumindest diesbezüglich 1ner Meinung zu sein scheinen ...

> Und das geht weit über CO² hinaus, wenn Du in der Schule aufge-
> passt hast, weißt Du, dass jede Energieumwandlung Wärme erzeugt.
> Also auch das Windrad, beispielsweise.

Ok, Martin. Mach' bitte eine grobe Abschätzung, wie viel Energie die
ca. 30000 Windräder hierzulande erzeugen. Dann eine grobe Abschätzung,
wieviel davon am Windrad als Wärmeverlust auftritt. In Weiterung,
wieviel der Primärenergie (Nutz+Abfall) beim Endverbraucher ankommen,
typischerweise.

Dann machst Du bitte die gleiche Rechnung für verbrennungsorientierte
Energieerzeuger.

Jetzt stellst Du die Zahlen bitte in einer schönen Tabelle zusammen,
meditierst kurz darüber und postest eine Zusammenfassung von nicht
mehr als 60 Worten.

Achja, bitte auch noch 15 Worte zum Thema "Verhältnis von externem
Energieeinfall('Sonne') zu Abwärme von oben".

Vielen Dank!

> Diese Fragestellung hat beim Wasserstoffthema Relevanz.

Oh ja. Wasserstoff. Böse Natur! Warum hängen die dreckerten H2s nur so
feste an ihrem O. Das Kompressionsproblem kann man (angeblich)mit
passenden Speichermaterialen umgehen, btw.

Und auch hier. Abschätzung von oben bitte (dritte Spalte). Und? Was
fällt Dir auf? Hier langen weniger als fünf Worte fürs TL;DR, oder?

> Gleichwohl geht mir die Hysterie auf die Nerven, insbesondere
> die, die sich Fakten ausdenkt. Oder ausgedachte Fakten ohne Nach-
> denken nachplappert. Es mag ja sein, dass das gut gedacht ist,
> schadet der Sache aber mehr als sie nützt.

Zum Teil gehe ich hier ja mit Dir konform. Und mir ist komplett klar,
dass mein Niederschlagmesser natürlich nur eine sehr lokale, nicht
perfekt genaue Datenreihe liefert, die man nicht so ohne weiteres
verallgemeinern kann.

> Weil sie unglaubwürdig macht.

*Schulterzuck*. Dass neben seriösem Journalismus auch die
Journaill^Wandere Seite existiert ist jetzt keine Neuigkeit. Und sorry,
wer jetzt die Verirrungen Einzelner als Grund dafür sieht, die
Klimakatastrophe zu leugnen der kann sich nicht auf "unglaubwürdig"
berufen, der ist einfach nur dumm.
That being said, Diskussionen über das *wahre* Ausmaß oder (mögliche)
alternative Ursachen sind ja jederzeit zulässig. Nur, "da hat wer
Unsinn erzählt deswegen gibt es sowas wie Klima gar nicht" ist keine
Diskussionsgrundlage sondern maximal Ursache für einen Lachanfall.

> Einige Beispiele der letzten Tage:
> Die Wetterfee vor dem Bild des verschneiten Brocken: Sie erklärt,
> dass man die traurigen Waldreste sehe, die der Klimawandel übrig
> lies. (Der Brocken hat Hochgebirgsklima, liegt oberhalb der Baum-
> grenze. Da standen nie Bäume.)

Hihi. Was sagt uns Hanlon's Razor zur vermutlichen Ursache der Meldung?

> Der örtliche Oberförster lässt die Tagespresse wissen, dass wir
> das fünfte Dürrejahr in Folge hatten. (Grober Unfug. Leicht prüfbar.)

Umm, Du wohnst $irgendwo in Sachsen, oder? Willst Du kurz erläutern,
gerne auch anhand entsprechender Niederschlagstabellen, inwiefern ein 
(fast) europaweiter Trend ausgerechnet vor "Euch" Halt macht?
"Schon immer relativ trocken" mag ja zutreffen aber auch bei fast
gleichbleibender Niederschlagsmenge würde eine Veränderung von "drei
Tage leichter Regen, fünf Tage Sonne" zu "ein Tag Platzregen, zehn Tage
Sonne" bei Euch verheerend wirken, oder? Das ist beispielsweise ein
Trend, den ich mit meiner (lokalen) Messtechnik sehr gut sehen
kann. Und, fun fact, das gilt für Franken an fast allen Messpunkten.

> Und so geht das endlos weiter.

Und - wie üblich - "Mann beißt Hund", err "Journalist schwätzt" ist
eine Schlagzeile (ein kurzer Verweis auf "hysterisch" von oben, jetzt
aber von Deiner Seite sei erlaubt), die Umkehrung eben nicht.

-- 
ATH+++

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#590800

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-04-16 02:05 -0700
Message-ID<9976b950-007d-41f1-a5c1-4fba6d431029n@googlegroups.com>
In reply to#590795
Dietz Proepper schrieb am Sonntag, 16. April 2023 um 10:53:25 UTC+2:
>  wrote: 

> > Einige Beispiele der letzten Tage: 
> > Die Wetterfee vor dem Bild des verschneiten Brocken: Sie erklärt, 
> > dass man die traurigen Waldreste sehe, die der Klimawandel übrig 
> > lies. (Der Brocken hat Hochgebirgsklima, liegt oberhalb der Baum- 
> > grenze. Da standen nie Bäume.)

> Hihi. Was sagt uns Hanlon's Razor zur vermutlichen Ursache der Meldung?

Und wie kommen die Baumruinen dorthin, wo nie Bäume waren?

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#590809

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-04-16 11:27 +0200
Message-ID<20230416112727.19977cac.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#590800
Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote:

> Dietz Proepper schrieb am Sonntag, 16. April 2023 um 10:53:25 UTC+2:
> >  wrote:   
> 
> > > Einige Beispiele der letzten Tage: 
> > > Die Wetterfee vor dem Bild des verschneiten Brocken: Sie erklärt, 
> > > dass man die traurigen Waldreste sehe, die der Klimawandel übrig 
> > > lies. (Der Brocken hat Hochgebirgsklima, liegt oberhalb der Baum- 
> > > grenze. Da standen nie Bäume.)  
> 
> > Hihi. Was sagt uns Hanlon's Razor zur vermutlichen Ursache der
> > Meldung?  
> 
> Und wie kommen die Baumruinen dorthin, wo nie Bäume waren?

Wenn denn welche dort sind, was ich zugegebenermaßen nicht recherchiert
habe.

-- 
ATH+++

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#590890 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2023-04-16 17:51 +0000
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<7t643c34f5i9b822n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#590795
On Sun, 16 Apr 2023 10:53:23 Dietz Proepper wrote:
> Martin Ebert <mx300@gmx.net> wrote:
>> [...] wenn Du in der Schule aufge- passt hast, weißt Du, dass
>> jede Energieumwandlung Wärme erzeugt.  Also auch das Windrad,
>> beispielsweise.

> Ok, Martin. Mach' bitte eine grobe Abschätzung, wie viel Energie
> die ca. 30000 Windräder hierzulande erzeugen. Dann eine grobe
> Abschätzung, wieviel davon am Windrad als Wärmeverlust auftritt.
> In Weiterung, wieviel der Primärenergie (Nutz+Abfall) beim
> Endverbraucher ankommen, typischerweise.

Man kann ja durchaus der Meinung sein, dass weniger Windräder besser
wären als mehr Windräder. Keine Verschandelung der Landschaft,
Flächenverbrauch, Herstellung und Betrieb des Windrads, meinetwegen
auch die paar Verwirbelungen - ohne wäre es netter.

Nur müsste man sich dann halt überlegen, wie man den Stromverbrauch
reduziert, denn *irgendwoher* muss die Energie halt kommen, und da
sind (unter anderem) Windräder derzeit das kleinere Übel. Und da
hier und auch sonstwo kaum jemand auf seinen liebgewonnenen Komfort
verzichten möchte...

Servus,
   Stefan

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Trollen in Ewigkeit - Stefan, so kalt wie der Frust!
(Sloganizer)

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#590892 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2023-04-16 17:59 +0000
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<u1hd27$3cv15$1@solani.org>
In reply to#590890
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote:
> On Sun, 16 Apr 2023 10:53:23 Dietz Proepper wrote:
>> Martin Ebert <mx300@gmx.net> wrote:
>>> [...] wenn Du in der Schule aufge- passt hast, weißt Du, dass
>>> jede Energieumwandlung Wärme erzeugt.  Also auch das Windrad,
>>> beispielsweise.
> 
>> Ok, Martin. Mach' bitte eine grobe Abschätzung, wie viel Energie
>> die ca. 30000 Windräder hierzulande erzeugen. Dann eine grobe
>> Abschätzung, wieviel davon am Windrad als Wärmeverlust auftritt.
>> In Weiterung, wieviel der Primärenergie (Nutz+Abfall) beim
>> Endverbraucher ankommen, typischerweise.
> 
> Man kann ja durchaus der Meinung sein, dass weniger Windräder besser
> wären als mehr Windräder. Keine Verschandelung der Landschaft,
> Flächenverbrauch, Herstellung und Betrieb des Windrads, meinetwegen
> auch die paar Verwirbelungen - ohne wäre es netter.
> 
> Nur müsste man sich dann halt überlegen, wie man den Stromverbrauch
> reduziert, denn *irgendwoher* muss die Energie halt kommen, und da
> sind (unter anderem) Windräder derzeit das kleinere Übel. Und da
> hier und auch sonstwo kaum jemand auf seinen liebgewonnenen Komfort
> verzichten möchte...
> 
> Servus,
>    Stefan
> 

Wir hatten da so 3 zuverlässige Energiequellen, Grundlast-fähig, CO2 frei…

Aber die stiessen dann auf religiösen Widerstand. Und wie überall auf der
Welt, mit den religiösen Fundamentalisten legt sich niemand mehr an, die
werden durchgewunken.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#590908 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2023-04-16 20:40 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<ka2tpkF62t9U1@mid.individual.net>
In reply to#590892
Am 16.04.23 um 19:59 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Wir hatten da so 3 zuverlässige Energiequellen, Grundlast-fähig, CO2 frei…

Du kannst ja mal zum Uranabbau in Niger reisen.
In Niger gibt es viele armen Muslime mit im Mittel 7 Kinder.
Zudem sind in Niger diverse radikal islamische Gruppierungen aktiv.
<https://www.arte.tv/de/videos/108458-024-A/mit-offenen-karten/>

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#590934 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2023-04-16 22:09 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<1q9avm8.rio9apevni5rN@marc.my-fqdn.de>
In reply to#590892
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote:

>> Man kann ja durchaus der Meinung sein, dass weniger Windräder besser
>> wären als mehr Windräder. Keine Verschandelung der Landschaft,
>> Flächenverbrauch, Herstellung und Betrieb des Windrads, meinetwegen
>> auch die paar Verwirbelungen - ohne wäre es netter.
>> Nur müsste man sich dann halt überlegen, wie man den Stromverbrauch
>> reduziert, denn *irgendwoher* muss die Energie halt kommen, und da
>> sind (unter anderem) Windräder derzeit das kleinere Übel. Und da
>> hier und auch sonstwo kaum jemand auf seinen liebgewonnenen Komfort
>> verzichten möchte...
> Wir hatten da so 3 zuverlässige Energiequellen, Grundlast-fähig, CO2 frei…
> Aber die stiessen dann auf religiösen Widerstand.

Richtig. Hauptfigur war: Die Pfarrerstochter Angela Merkel. Ohne sie
wäre der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg nicht passiert.
Sie hatte angeblich am 11.3.2011 eine Erleuchtung...


> Und wie überall auf der Welt, mit den religiösen Fundamentalisten legt
> sich niemand mehr an, die werden durchgewunken.

Schon gar nicht in Bayern, wo bekanntlich die christliche-soziale Partei
seit über 70 Jahren regiert.

-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

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#590942 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-04-16 22:33 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<20230416223343.13072c37.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#590934
spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) wrote:

> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> > Wir hatten da so 3 zuverlässige Energiequellen, Grundlast-fähig,
> > CO2 frei… Aber die stiessen dann auf religiösen Widerstand.  
> 
> Richtig. Hauptfigur war: Die Pfarrerstochter Angela Merkel. Ohne sie
> wäre der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg nicht passiert.
> Sie hatte angeblich am 11.3.2011 eine Erleuchtung...

... sie hat sich für 30s an ihr Studium erinnert? Und dann mal für 600s
gedacht? Der "spontane" Ausstieg ist eine von zwei ihrer Taten, die sie
für mich nicht als die allergrößte Kanzlerkatastrophe seit es
Bundeskanzler gibt scheinen lässt.

AKWs der 60er-80er waren fett Moppelkotze. Es gibt neuere Designs, die
sehen imo durchaus interessant aus. Da würde mich eine kritische HARA
durchaus interessieren. Und auch eine Kostenbetrachtung über den
kompletten Lebenszyklus, incl. Entsorgung und Abbau. Aber doch nicht die
klassischen Knallkörper!

> > Und wie überall auf der Welt, mit den religiösen Fundamentalisten
> > legt sich niemand mehr an, die werden durchgewunken.  
> 
> Schon gar nicht in Bayern, wo bekanntlich die christliche-soziale
> Partei seit über 70 Jahren regiert.

Da knutscht man Bäume, hängt Kruzifixe in Amtsstuben auf und sabotiert
alternative Energieerzeuger.

-- 
+++ATH

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#590948 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2023-04-16 22:48 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<1q9axhs.qu6mvcgq9mc9N@marc.my-fqdn.de>
In reply to#590942
Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> wrote:
> spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) wrote:
>> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:

>>> Wir hatten da so 3 zuverlässige Energiequellen, Grundlast-fähig,
>>> CO2 frei… Aber die stiessen dann auf religiösen Widerstand.  
>> Richtig. Hauptfigur war: Die Pfarrerstochter Angela Merkel. Ohne sie
>> wäre der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg nicht passiert.
>> Sie hatte angeblich am 11.3.2011 eine Erleuchtung...
> ... sie hat sich für 30s an ihr Studium erinnert? Und dann mal für 600s
> gedacht? Der "spontane" Ausstieg ist eine von zwei ihrer Taten, die sie
> für mich nicht als die allergrößte Kanzlerkatastrophe seit es
> Bundeskanzler gibt scheinen lässt.

;-)


> AKWs der 60er-80er waren fett Moppelkotze. Es gibt neuere Designs, die
> sehen imo durchaus interessant aus. Da würde mich eine kritische HARA
> durchaus interessieren. Und auch eine Kostenbetrachtung über den
> kompletten Lebenszyklus, incl. Entsorgung und Abbau. Aber doch nicht die
> klassischen Knallkörper!

Im Prinzip schon. Aber trotzdem wäre es damals sinnvoller gewesen,
zuerst aus der Kohle und dann aus den AKWs auszusteigen. Bzw. erst einen
Plan zu haben wie man die Grundlast ersetzt, und erst nachdem das auch
klappt die AKWs wirklich abzustellen. Planen alleine reicht bekanntlich
nicht...


>>> Und wie überall auf der Welt, mit den religiösen Fundamentalisten
>>> legt sich niemand mehr an, die werden durchgewunken.  
>> Schon gar nicht in Bayern, wo bekanntlich die christliche-soziale
>> Partei seit über 70 Jahren regiert.
> Da knutscht man Bäume, hängt Kruzifixe in Amtsstuben auf und sabotiert
> alternative Energieerzeuger.

und Stromleitungen.
Ich muss Bayern mal in Schutz nehmen - genauso wie Baden-Württemberg
gibt es dort einfach nicht genug Windenergie, die man "ernten" könnte.
Es macht viel mehr Sinn, an der Nordseeküste oder gar off-shore
Windräder zu bauen und im Süden Deutschlands auf Solarzellen zu setzen.
Aber dann muss Windstrom halt auch von der Küste bis zu den Alpen (und
weiter) fließen können (und ggf. Solarstrom nach Norden).

DAS ist das Grundübel bayrischer Verweigerung.

-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

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#590978 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-04-17 08:01 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<20230417080147.3609c64c.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#590948
spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) wrote:

> Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> wrote:
> > AKWs der 60er-80er waren fett Moppelkotze. Es gibt neuere Designs,
> > die sehen imo durchaus interessant aus. Da würde mich eine
> > kritische HARA durchaus interessieren. Und auch eine
> > Kostenbetrachtung über den kompletten Lebenszyklus, incl.
> > Entsorgung und Abbau. Aber doch nicht die klassischen Knallkörper!  
> 
> Im Prinzip schon. Aber trotzdem wäre es damals sinnvoller gewesen,
> zuerst aus der Kohle und dann aus den AKWs auszusteigen.

Da gehen die Meinungen auseinander. Wenn Du hier ganz einfache
Risikokalkulation betreibst dann fällt Dir halt auf, dass ein Störfall
der Fukushima-Klasse in einem hiesigen AKW noch deutlich drastischere
Auswirkungen hätte, einfach wegen Bevölkerungsdichte udgl. Wir sprechen
hier von Dimensionen in der Größenordnung von 1-2 Jahres-BIP, wenn's
langt. Und *schwupps* wird für *jeden* der rechnen kann ein AKW zum
Problem.

> Bzw. erst
> einen Plan zu haben wie man die Grundlast ersetzt, und erst nachdem
> das auch klappt die AKWs wirklich abzustellen. Planen alleine reicht
> bekanntlich nicht...

Read my lips - RISIKO! Und auch deutsche AKWs sind typischerweise 1-2x
p.a. an einer Riesenkatastrophe nur knapp vorbei gerutscht. Klar, waren
nur zwei Tage, an denen die Notkühlsysteme (und deren Backups) defekt
waren. Und isjanixpassiert. Wenn aber was passiert wäre dann bräuchte
Joachim jetzt beim Radeln eine HAZMAT-Suit.

Und offensichtlich war die AKW-Grundlast problemlos durch andere
Anlagen ersetzbar. Ach. Man hätte die fünf Jahre vorher erneuerbare
nicht sabotieren sollen und sich nicht auf billige fossile
Energieträger aus Russland stützen?

> >>> Und wie überall auf der Welt, mit den religiösen Fundamentalisten
> >>> legt sich niemand mehr an, die werden durchgewunken.    
> >> Schon gar nicht in Bayern, wo bekanntlich die christliche-soziale
> >> Partei seit über 70 Jahren regiert.  
> > Da knutscht man Bäume, hängt Kruzifixe in Amtsstuben auf und
> > sabotiert alternative Energieerzeuger.  
> 
> und Stromleitungen.

Jein.

> Ich muss Bayern mal in Schutz nehmen - genauso wie Baden-Württemberg
> gibt es dort einfach nicht genug Windenergie, die man "ernten" könnte.

Sagen wir es mal so - wenn man die Experten der Energieerzeuger so
schwätzen hört dann könnte man vermuten, dass bei alternativen Energien
der aus Kohle produzierte Strom jede Nacht mit dem Laster angeliefert
wird ...

> Es macht viel mehr Sinn, an der Nordseeküste oder gar off-shore
> Windräder zu bauen und im Süden Deutschlands auf Solarzellen zu
> setzen.

Beispielsweise.

> Aber dann muss Windstrom halt auch von der Küste bis zu den
> Alpen (und weiter) fließen können (und ggf. Solarstrom nach Norden).

Das ist ibs. der Traum der Energieerzeuger. Also jener, die Sachen wie
Balkonkraftwerke, einfache Einspeisregeln für Erzeuger etc. etc. mit
aller Gewalt sabotieren.

> DAS ist das Grundübel bayrischer Verweigerung.

Dazu kommt, dass alternative Netzkonzepte halt nicht gewollt sind. Wo
käme man denn hin, wenn der Müller seinen selber erzeugten Strom nicht
zu einem Witzbetrag einspeisen müsste (und dann seinen Strom für das
4-fache zurück kauft) sondern speichert, selber verbraucht und nur die
20%, welche damit nicht abgedeckt werden zukauft? Ich sag's Dir -
Anarchie, Chaos und unschöne Bilanzen bei den Energieerzeugern.

Oder "rücklaufende Stromzähler". Funktioniert in den Niederlanden wohl
ganz azeptabel. Aber Holländer, Sie wissen ja.

-- 
+++ATH

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#590939 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-04-16 22:27 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<20230416222728.3aa6fedb.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#590892
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:

> Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote:
> > Nur müsste man sich dann halt überlegen, wie man den Stromverbrauch
> > reduziert, denn *irgendwoher* muss die Energie halt kommen, und da
> > sind (unter anderem) Windräder derzeit das kleinere Übel. Und da
> > hier und auch sonstwo kaum jemand auf seinen liebgewonnenen Komfort
> > verzichten möchte...
> 
> Wir hatten da so 3 zuverlässige Energiequellen, Grundlast-fähig, CO2
> frei…

... und unglaublich teuer. CO2-frei ist übrigens Kappes wenn die Teile
ihre Umgebung in 50km+ unbewohnbar machen.

> Aber die stiessen dann auf religiösen Widerstand.

Ich lerne jeden Tag was neues. Risk assesment, ABO-Psychologie,
Unversicherbarkeit von Anlagen sind "religiös". Madre del dios.

> Und wie überall auf
> der Welt, mit den religiösen Fundamentalisten legt sich niemand mehr
> an, die werden durchgewunken.

Ach Lars.

-- 
+++ATH

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#590984 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-04-16 23:49 -0700
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<8bc18085-a424-48dc-b291-5d7ddd72fa1dn@googlegroups.com>
In reply to#590939
Dietz Proepper schrieb am Sonntag, 16. April 2023 um 22:27:30 UTC+2:
> Dr. Joachim Neudert <neu...@5sl.org> wrote: 


> > der Welt, mit den religiösen Fundamentalisten legt sich niemand mehr 
> > an, die werden durchgewunken.

> Ach Lars. 

Eigentlich nur einer, der seit Jahr und Tag den
Lars gibt, wenn er nicht döpfnerhaft* auf Ossis
schimpft.

Daß Lars den Döpfner auch noch bewundert, ist ja sein Bier.

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#590975 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2023-04-17 06:26 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<u1ior9.664.1@privat.lahls.de>
In reply to#590892
*Dr. Joachim Neudert* schrieb:

> Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote:
>> Man kann ja durchaus der Meinung sein, dass weniger Windräder besser
>> wären als mehr Windräder. Keine Verschandelung der Landschaft,
>> Flächenverbrauch, Herstellung und Betrieb des Windrads, meinetwegen
>> auch die paar Verwirbelungen - ohne wäre es netter.

Die Verschandelung der Landschaft ist ein subjektiver Aspekt. Das liegt
im Auge des Betrachters. Aber daneben sind auch alle anderen "Nachteile"
rückstandsfrei und sehr billig zu beheben, wenn man die Dinge nach
Nutzung einfach wieder abbaut. AKWs hingegen...

> Wir hatten da so 3 zuverlässige Energiequellen, Grundlast-fähig, CO2 frei…

Die waren alles andere als zuverlässig. Wahrscheinlich wird sich beim
Rückbau noch herausstellen, wie viel Glück wir letztlich hatten.
Nachhaltig waren sie, absolut nachhaltig. 30.000 Generationen werden
drauf aufpassen müssen.
-- 
bis denne

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#590979 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-04-17 08:03 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<20230417080321.324a4e65.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#590975
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote:
[AKWs]
> Nachhaltig waren sie, absolut nachhaltig. 30.000 Generationen werden
> drauf aufpassen müssen.

*Das* nenn' ich mal job security ...

-- 
+++ATH

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#591002 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromGunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Date2023-04-17 10:40 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<u1j0m4$2veem$1@dont-email.me>
In reply to#590975
Am 17.04.23 um 06:26 schrieb Ruediger Lahl:
> *Dr. Joachim Neudert* schrieb:
> 
>> Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote:
>>> Man kann ja durchaus der Meinung sein, dass weniger Windräder besser
>>> wären als mehr Windräder. Keine Verschandelung der Landschaft,
>>> Flächenverbrauch, Herstellung und Betrieb des Windrads, meinetwegen
>>> auch die paar Verwirbelungen - ohne wäre es netter.
> 
> Die Verschandelung der Landschaft ist ein subjektiver Aspekt. Das liegt
> im Auge des Betrachters. Aber daneben sind auch alle anderen "Nachteile"
> rückstandsfrei und sehr billig zu beheben, wenn man die Dinge nach
> Nutzung einfach wieder abbaut. AKWs hingegen...
Warum lügt ihr immer?.
  Reihnsberg ist vollkommen weg. Ohne Probleme.

> 
>> Wir hatten da so 3 zuverlässige Energiequellen, Grundlast-fähig, CO2 frei…
> 
> Die waren alles andere als zuverlässig. Wahrscheinlich wird sich beim
> Rückbau noch herausstellen, wie viel Glück wir letztlich hatten.
> Nachhaltig waren sie, absolut nachhaltig. 30.000 Generationen werden
> drauf aufpassen müssen.
Andere sind doofer wie ihr. Die schaffen das ohne irgendwelche Rohstoffe 
( Reststoffe) zu verbuddeln.
Aber OK Deutschland ist wahrscheinlich zu doof und inzwischen zu 
primitiv für solche Technik.

-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#591010 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-04-17 02:03 -0700
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<b84ed471-90c7-4651-944f-b2601e57de7en@googlegroups.com>
In reply to#591002
Gunter Kühne schrieb am Montag, 17. April 2023 um 10:40:38 UTC+2:
> Am 17.04.23 um 06:26 schrieb Ruediger Lahl:
 
> > Die Verschandelung der Landschaft ist ein subjektiver Aspekt. Das liegt 
> > im Auge des Betrachters. Aber daneben sind auch alle anderen "Nachteile" 
> > rückstandsfrei und sehr billig zu beheben, wenn man die Dinge nach 
> > Nutzung einfach wieder abbaut. AKWs hingegen...

> Warum lügt ihr immer?. 
> Reihnsberg ist vollkommen weg. Ohne Probleme.

Das halte ich für ein Gerücht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Rheinsberg#R%C3%BCckbau

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#591018 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromGunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Date2023-04-17 12:52 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<u1j8cl$30m1i$1@dont-email.me>
In reply to#591010
Am 17.04.23 um 11:03 schrieb Ulf Kutzner:
> Gunter Kühne schrieb am Montag, 17. April 2023 um 10:40:38 UTC+2:
>> Am 17.04.23 um 06:26 schrieb Ruediger Lahl:
>   
>>> Die Verschandelung der Landschaft ist ein subjektiver Aspekt. Das liegt
>>> im Auge des Betrachters. Aber daneben sind auch alle anderen "Nachteile"
>>> rückstandsfrei und sehr billig zu beheben, wenn man die Dinge nach
>>> Nutzung einfach wieder abbaut. AKWs hingegen...
> 
>> Warum lügt ihr immer?.
>> Reihnsberg ist vollkommen weg. Ohne Probleme.
> 
> Das halte ich für ein Gerücht.
> 
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Rheinsberg#R%C3%BCckbau
Liest du auch alles:

dass der Zustand „Grüne Wiese“, die vollständige Beseitigung der Anlage, 
2012 erreicht ist.

Wen noch nicht aufgefallen wir haben 2023
-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#591021 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-04-17 04:01 -0700
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<effc1ebf-2a7b-474a-aa0c-86ad24220edcn@googlegroups.com>
In reply to#591018
Gunter Kühne schrieb am Montag, 17. April 2023 um 12:52:07 UTC+2:
> Am 17.04.23 um 11:03 schrieb Ulf Kutzner:
> > Gunter Kühne schrieb am Montag, 17. April 2023 um 10:40:38 UTC+2: 
> >> Am 17.04.23 um 06:26 schrieb Ruediger Lahl: 
> > 
> >>> Die Verschandelung der Landschaft ist ein subjektiver Aspekt. Das liegt 
> >>> im Auge des Betrachters. Aber daneben sind auch alle anderen "Nachteile" 
> >>> rückstandsfrei und sehr billig zu beheben, wenn man die Dinge nach 
> >>> Nutzung einfach wieder abbaut. AKWs hingegen... 
> > 
> >> Warum lügt ihr immer?. 
> >> Reihnsberg ist vollkommen weg. Ohne Probleme. 
> > 
> > Das halte ich für ein Gerücht. 
> > 
> > https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Rheinsberg#R%C3%BCckbau

> Liest du auch alles: 
> 
> dass der Zustand „Grüne Wiese“, die vollständige Beseitigung der Anlage, 
> 2012 erreicht ist. 
> 
> Wen noch nicht aufgefallen wir haben 2023

Ah, danke für den Hinweis.

"Die ursprünglichen Pläne gingen davon aus, dass der Zustand „Grüne Wiese“,
die vollständige Beseitigung der Anlage, 2012 erreicht ist. Das Reaktorgebäude
ist allerdings stark mit Cobalt 60 kontaminiert und steht voraussichtlich erst
nach dreißig Jahren (der mehrfachen Halbwertszeit; unter 2 % Rest), wenn die
Strahlenwerte abgeklungen sind, einer Nachnutzung zur Verfügung bzw. kann
erst dann abgerissen werden.

Nach einem früheren Konzept sollten die wesentlichen Rückbau- und
Stilllegungsarbeiten am KKW bis 2014 beendet sein, wobei die Gebäudedekontamination
bis 2018 dauern sollte. Die sich anschließende fünfzigjährige Abklingzeit für das Gebäude
hätte demnach im Jahre 2069 beendet sein sollen; danach hätten die Hauptgebäude
abgerissen werden können. Dieser Plan musste jedoch wegen Sicherheitsbedenken [...]
verworfen werden.

Die Dekontamination der Gebäude stellt sich als wesentlich komplexer und langwieriger
heraus als lange erwartet. Der Betreiber EWN geht mittlerweile davon aus, dass der Rückbau
bis 2035 oder länger dauern wird.[13] Zurzeit (Stand Juni 2020) gibt es kein genehmigtes
Konzept, das einen Abriss der Gebäude zulassen würde."

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#591026 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromGunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Date2023-04-17 13:52 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<u1jbt6$317tf$1@dont-email.me>
In reply to#591021
Am 17.04.23 um 13:01 schrieb Ulf Kutzner:
> Gunter Kühne schrieb am Montag, 17. April 2023 um 12:52:07 UTC+2:
>> Am 17.04.23 um 11:03 schrieb Ulf Kutzner:
>>> Gunter Kühne schrieb am Montag, 17. April 2023 um 10:40:38 UTC+2:
>>>> Am 17.04.23 um 06:26 schrieb Ruediger Lahl:
>>>
>>>>> Die Verschandelung der Landschaft ist ein subjektiver Aspekt. Das liegt
>>>>> im Auge des Betrachters. Aber daneben sind auch alle anderen "Nachteile"
>>>>> rückstandsfrei und sehr billig zu beheben, wenn man die Dinge nach
>>>>> Nutzung einfach wieder abbaut. AKWs hingegen...
>>>
>>>> Warum lügt ihr immer?.
>>>> Reihnsberg ist vollkommen weg. Ohne Probleme.
>>>
>>> Das halte ich für ein Gerücht.
>>>
>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Rheinsberg#R%C3%BCckbau
> 
>> Liest du auch alles:
>>
>> dass der Zustand „Grüne Wiese“, die vollständige Beseitigung der Anlage,
>> 2012 erreicht ist.
>>
>> Wen noch nicht aufgefallen wir haben 2023
> 
> Ah, danke für den Hinweis.
> 
> "Die ursprünglichen Pläne gingen davon aus, dass der Zustand „Grüne Wiese“,
> die vollständige Beseitigung der Anlage, 2012 erreicht ist. Das Reaktorgebäude
> ist allerdings stark mit Cobalt 60 kontaminiert und steht voraussichtlich erst
> nach dreißig Jahren (der mehrfachen Halbwertszeit; unter 2 % Rest), wenn die
> Strahlenwerte abgeklungen sind, einer Nachnutzung zur Verfügung bzw. kann
> erst dann abgerissen werden.
> 
> Nach einem früheren Konzept sollten die wesentlichen Rückbau- und
> Stilllegungsarbeiten am KKW bis 2014 beendet sein, wobei die Gebäudedekontamination
> bis 2018 dauern sollte. Die sich anschließende fünfzigjährige Abklingzeit für das Gebäude
> hätte demnach im Jahre 2069 beendet sein sollen; danach hätten die Hauptgebäude
> abgerissen werden können. Dieser Plan musste jedoch wegen Sicherheitsbedenken [...]
> verworfen werden.
> 
> Die Dekontamination der Gebäude stellt sich als wesentlich komplexer und langwieriger
> heraus als lange erwartet. Der Betreiber EWN geht mittlerweile davon aus, dass der Rückbau
> bis 2035 oder länger dauern wird.[13] Zurzeit (Stand Juni 2020) gibt es kein genehmigtes
> Konzept, das einen Abriss der Gebäude zulassen würde."
  Fahr hin und schau selber da ist nichts mehr.
-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#591053 — Re: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2023-04-17 16:29 +0200
SubjectRe: Es ist nie genug oder gar anerkennenswert
Message-ID<u1jl3e$32i3e$2@dont-email.me>
In reply to#591026
Am 17.04.23 um 13:52 schrieb Gunter Kühne:

>>>>> Reihnsberg ist vollkommen weg. Ohne Probleme.
> Fahr hin und schau selber da ist nichts mehr.

Gunni? Ich war grad da.

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