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Groups > ger.ct > #588428 > unrolled thread
| Started by | Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> |
|---|---|
| First post | 2023-03-21 22:16 +0100 |
| Last post | 2023-03-24 14:13 +0100 |
| Articles | 11 — 9 participants |
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Putin Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2023-03-21 22:16 +0100
Re: Putin Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2023-03-21 22:36 +0100
Re: Putin "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-03-22 00:00 +0100
Re: Putin Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-03-22 06:35 +0100
Re: Putin Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-03-23 14:27 +0100
Re: Putin Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-03-23 14:44 +0100
Re: Putin Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-03-23 06:47 -0700
Re: Putin Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-03-23 15:04 +0100
Jelzin war es (was: Putin) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-03-23 17:27 +0100
Re: Jelzin war es (was: Putin) Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-03-24 13:04 +0100
Re: Jelzin war es Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2023-03-24 14:13 +0100
| From | Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-21 22:16 +0100 |
| Subject | Putin |
| Message-ID | <tvd6s9$3gmmt$1@gwaiyur.mb-net.net> |
Auf ARTE läuft gerade eine 3-teilige Dokumentation über Putin: Wer ist Putin? https://www.arte.tv/de/videos/107801-000-A/wer-ist-wladimir-putin-1-3/ -- mit freundlichem Gruß F.K.
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| From | Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> |
|---|---|
| Date | 2023-03-21 22:36 +0100 |
| Message-ID | <k7uma7Fgg9fU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #588428 |
Am 21.03.2023 um 22:16 schrieb Friedrich Karl Siebert: > Auf ARTE läuft gerade eine 3-teilige Dokumentation über Putin: > > Wer ist Putin? > > https://www.arte.tv/de/videos/107801-000-A/wer-ist-wladimir-putin-1-3/ > ALLES hetze und gefälscht.
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| From | "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-22 00:00 +0100 |
| Message-ID | <GDL2gcpZNnB@dergelaeuterte> |
| In reply to | #588428 |
f.k.siebert@online.de (Friedrich Karl Siebert) schrieb: > Wer ist Putin? <http://www.tipota.de/usenet/pix/wasputingetanhat.mp4> Das war jetzt einfach, -- > Dat habich zu spaet gepeilt... [Ottmar Ohlemacher in <152z7jzv1ksjv.6cxcim3lylao$.dlg@40tude.net>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-22 06:35 +0100 |
| Message-ID | <tve7j9.824.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #588428 |
*Friedrich Karl Siebert* schrieb: > Auf ARTE läuft gerade eine 3-teilige Dokumentation über Putin: > > Wer ist Putin? Um antworten zu können, dass er ein Arschloch ist, muss ich mir nicht 3-teilige Dokus ansehen. -- bis denne
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-23 14:27 +0100 |
| Message-ID | <k832d6F7h2jU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #588443 |
Am 22.03.23 um 06:35 schrieb Ruediger Lahl:
> *Friedrich Karl Siebert* schrieb:
>
>> Auf ARTE läuft gerade eine 3-teilige Dokumentation über Putin:
>>
>> Wer ist Putin?
>
> Um antworten zu können, dass er ein Arschloch ist,
Derartige Schimpfwörter halte ich für nicht angebracht.
Putin ist vom Typ Mafia Boss leider mit Atomwaffen.
Die er hemmungslos bereit ist zu verwenden.
Hitler hatte noch Hemmungen Chemiewaffen wie Sarin einzusetzen,
oder damit zu drohen.
Putin scheint mir wie Hitler mit seinem Nero Befehl.
Etwa, wenn "ich" untergehen, können meine Untertanen mit mir untergehen.
> muss ich mir nicht 3-teilige Dokus ansehen.
Am Rande bekanntes wie:
Neben Empathie losen Berechnungen spielt bei ihm auch
Religion, Mission und Geltungssucht eine Rolle.
geht es nicht hauptsächlich
um die Person Putin, sondern um eine Art geschichtlicher Entwicklung.
Was bei westlichen Regierungsmitglieder so vor sich ging.
Besonders den 3. Teil, den ich eben sah,
lieferte einige Informationen zur Auseinandersetzung wegen der Ukraine.
Hermann
der einen Titel "Putins Politik und seine Wirkung"
für zutreffender gehalten hätte.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-23 14:44 +0100 |
| Message-ID | <tvhl38$15gf3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #588621 |
Salve allerseits, Hermann Riemann schrieb: > > der einen Titel "Putins Politik und seine Wirkung" für zutreffender > gehalten hätte. > +--- <hier abknabbern> --- | Dieser Tage schätzen Expertinnen und Experten regelmässig, wie viele | Panzer, Raketen, Artilleriegranaten Russland noch zur Verfügung hat. | Daraus wollen sie ermitteln, wie lange es seinen Angriffskrieg gegen die | Ukraine in der heutigen Form weiterführen kann. | | Russlands Reserven sind riesig, weil die Rüstungsindustrie bereits gross | war, bevor Putin die russische Industrie auf Kriegswirtschaft umstellte. | Der Rüstungssektor verfügt seit je über grosse Kapazitäten, nur lag der | Fokus vor dem 24. Februar 2022 auf dem Exportgeschäft. | | Käuferländer erhielten ihre Bestellungen oft innerhalb von weniger als | zwei Jahren, und Russland verdiente so jährlich mehrere Milliarden | US-Dollar. Wer bei westlichen Anbietern kauft, muss oft länger warten. | | Doch wie verändert sich Russlands Position als Rüstungsmacht, nun, da es | in der Ukraine die Panzer, Raketen, Artilleriegranaten und | Kampfflugzeuge selber beansprucht? | | *Panzer nein, U-Boot ja* | | Russland ist trotz dem Ukraine-Krieg und einem Einbruch der Exporte noch | immer der zweitgrösste Waffenlieferant nach den USA. Dies geht aus dem | neusten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervor. | | Die Lieferfrist für viele Waffensysteme dürfte sich nun aber deutlich | verlängern. Siemon Wezeman, leitender Wissenschafter beim | Waffentransfer-Programm des Sipri und Mitautor des neusten Berichts, | geht davon aus, dass Russland in den kommenden Jahren kaum mehr Panzer, | Artilleriesysteme oder Kampfflugzeuge exportieren wird. Munition und | Ersatzteile werde Russland seinen Kunden ebenfalls vorenthalten. | | Was Russland aber weiterhin exportieren könne und werde, sagt Wezeman, | seien beispielsweise neue Triebwerke in Länder, die russische | Kampfflugzeuge unterhalten. Die Sanktionen des Westens würden gewisse | Produktionsprozesse für verschiedene Waffensysteme oder Teile davon zwar | erschweren, aber nicht zum Erliegen bringen. In russischen Raketen | steckt weiterhin westliche Elektronik. | | Zudem gibt es Waffensysteme, bei denen der Liefertermin durch die | gegenwärtige Gemengelage kaum beeinflusst wird. Für den Bau eines von | Indien vor einigen Jahren bestellten atombetriebenen U-Bootes etwa | werden gänzlich andere Ressourcen benötigt als beispielsweise für die | Herstellung von Munition oder Panzern. Das U-Boot soll 2025 ausgeliefert | werden. | | Gleichzeitig stellt sich die Frage, wer überhaupt noch dazu bereit ist, | neues russisches Material zu kaufen. Westliche Länder, allen voran die | USA, fordern andere Staaten dazu auf, keine russischen Waffensysteme | mehr zu erwerben. Ägyptens Stornierung einer Bestellung russischer | Kampfflugzeuge geht höchstwahrscheinlich auf amerikanischen Druck | zurück, dasselbe gilt für ein von Indonesien annulliertes Geschäft mit | Russland. Algerien hat noch offene Kampfflugzeug-Bestellungen, doch laut | Wezeman unterbreiten westliche Länder alternative Angebote. | | *Schlechte Performance im Einsatz* | | Bleibt der Druck vom Westen einmal aus, könnte es die Performance | russischer Waffensysteme auf dem Gefechtsfeld sein, die Interessenten | vom Kauf ebensolcher abhält. Der Kampfpanzer T-90, der modernste | russische Panzer im Einsatz, weist eklatante Schwächen auf. Gemäss der | Analyse-Plattform Oryx sind im bisherigen Kriegsverlauf bereits 31 | T-90-Panzer zerstört worden. | | Viele dieser T-90 seien durch vergleichsweise simple Panzerabwehrwaffen | zerstört worden, sagt Wezeman. Im Golfkrieg Anfang der 1990er Jahre | seien durch dieselben Waffen lediglich eine Handvoll amerikanischer | Panzer zerstört oder beschädigt worden. | | Die Tatsache, dass Russland bis heute nicht die absolute Lufthoheit in | der Ukraine erlangen konnte, spricht zudem gegen die Waffensysteme der | russischen Luftstreitkräfte. Einerseits kam es zu Beginn der Invasion | mehrmals zu «friendly fire» – die russische Flugabwehr schoss mehrere | eigene Kampfflugzeuge ab. Zudem erzielt der Einsatz von | präzisionsgelenkter Munition durch Kampfflugzeuge nur dürftige Resultate. | | *Russlands Exportvolumen sind schon lange rückläufig* | | Doch über den Ukraine-Krieg und seine Folgen hinaus gibt es noch weitere | Faktoren, die sich negativ auf das russische Rüstungsgeschäft auswirken. | Nach einem Höchstwert im Jahr 2011 ist das Exportvolumen in letzter Zeit | stark zurückgegangen. | | Geht es um High-Tech-Waffen, sind längst andere Länder erste Wahl. | Bereits 2018 stieg Indien aus einem Abkommen mit Russland aus, das die | gemeinsame Entwicklung eines Kampfflugzeuges der fünften Generation zum | Ziel hatte. | | Russland wird nicht mehr zugetraut, komplexe, hochmoderne Waffen zu | entwickeln – geschweige denn weiterzuentwickeln. Wer eine | High-Tech-Waffe kauft, der geht einen langfristigen Vertrag ein. Dieser | ist eine Wette auf die Zukunft und darauf, dass der Lieferant fähig ist, | das Waffensystem über Jahrzehnte hinaus immer wieder zu modernisieren. | Russland hat heute weder das Geld noch die Technologie dafür. | | Im Gegensatz dazu können westliche Produzenten wie beispielsweise die | USA, Grossbritannien oder Deutschland eine solche Langfristigkeit | garantieren. Dasselbe gilt für China, das Russland in gewissen Bereichen | der Waffenproduktion eingeholt oder bereits überholt hat. | | China ist kaum noch auf russische Militärtechnologie angewiesen. Bei | Helikoptern sowie Triebwerken für Kampf- und Transportflugzeuge war | China bis vor kurzem noch von Russland abhängig. Doch mittlerweile | befinden sich chinesische Eigenentwicklungen in der Testphase und gehen | bald in Produktion. Bei gewissen Flugzeugtypen hat China schon vor | einigen Jahren begonnen, russische Triebwerke durch leistungsfähigere | Eigenproduktionen zu ersetzen. | | *China als Profiteur*? | | Es scheint wahrscheinlich, dass China Russland in einigen Jahren als | bevorzugten Waffenlieferanten für Autokratien ablösen wird. Genau wie | Russland und anders als westliche Lieferanten stellt China keine | Bedingungen in Bezug auf Einhaltung von Menschenrechten oder Good | Governance. Doch Demokratien könnten ebenfalls vermehrt chinesische | Waffen kaufen. Nigeria sowie Indonesien sind bereits Kunden. | | Allerdings wurden komplexere chinesische Waffensysteme in den | vergangenen Jahrzehnten nie in einem Krieg eingesetzt. Sie sind nicht | kampferprobt. Wie gut die Systeme unter realen Bedingungen | funktionieren, ist ungewiss. Wo China mit westlichen Anbietern um | Abnehmer konkurriert, kann dieser Umstand ein Nachteil sein. | | Wo China hingegen mit Russland konkurriert, stellt sich die Frage für | die potenziellen Käufer: Will man Waffen beschaffen, die noch nicht | kampferprobt sind, oder Waffen, die im Kampf waren und dort unter | Umständen grosse Mängel aufgewiesen haben? | | *Russland wird kaum mehr Abnehmer finden* | | Ein weiterer Punkt, der für China und gegen Russland spricht: Es | behauptet sich in verschiedenen High-Tech-Bereichen auf dem Weltmarkt. | China vertreibt 5G-Infrastruktur, baut Smartphones und E-Autos. Diese | Fähigkeiten könnten Vertrauen in Chinas militärische Technologien | schaffen. | | Im Gegensatz dazu hat Russland im Bereich Schlüsseltechnologien kaum | etwas zu bieten. Stattdessen muss es mittlerweile Waschmaschinen | ausschlachten, damit deren Chips in Raketen verbaut werden können. | | All das lässt darauf schliessen, dass Russlands Niedergang als | Rüstungsmacht ungebremst weitergehen wird. Selbst wenn der Ukraine-Krieg | einmal zu Ende geht, wird Russland danach zuerst damit beschäftigt sein, | die eigenen Bestände wieder aufzufüllen. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/pro-global/russland-ist-eine-ruestungsmacht-im-niedergang-der-ukraine-krieg-ist-dabei-bloss-ein-faktor-ld.1730123> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-23 06:47 -0700 |
| Message-ID | <f4d28719-69ae-42b7-9e41-c10fbbe00438n@googlegroups.com> |
| In reply to | #588621 |
Hermann Riemann schrieb am Donnerstag, 23. März 2023 um 14:27:04 UTC+1: > Hitler hatte noch Hemmungen Chemiewaffen wie Sarin einzusetzen, > oder damit zu drohen. Wo Du die immer herholst? Eine Doku bei "Welt" oder doch nur Guido Knopp? :-D Empfehle zum Thema: "Der lautlose Tod" von Olaf Groehler https://www.amazon.de/lautlose-Tod-Olaf-Groehler/dp/3373001919 Peter
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-23 15:04 +0100 |
| Message-ID | <tvhpp3.28o.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #588621 |
*Hermann Riemann* schrieb: > Am 22.03.23 um 06:35 schrieb Ruediger Lahl: >> *Friedrich Karl Siebert* schrieb: >>> Auf ARTE läuft gerade eine 3-teilige Dokumentation über Putin: >>> >>> Wer ist Putin? >> >> Um antworten zu können, dass er ein Arschloch ist, > > Derartige Schimpfwörter halte ich für nicht angebracht. Okay. Ich wollte ihn damit auch gar nicht beschimpfen, sondern bewerten. Putler ist ein Arschloch. -- bis denne
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-23 17:27 +0100 |
| Subject | Jelzin war es (was: Putin) |
| Message-ID | <tvhul0$17c8m$1@dont-email.me> |
| In reply to | #588629 |
Am 23.03.2023 um 15:04 schrieb Ruediger Lahl: > Putler ist ein Arschloch. Bidler? Aber, Jelzin war es! So meinen "zufällig" dieser Tage deklassierte britische Dokumente. https://declassifieduk.org/revealed-boris-yeltsin-privately-supported-nato-expansion-in-1990s/ Auszug (Übersetzung DeepL.com) #Ebenfalls 1997 wurde die NATO-Russland-Grundakte unterzeichnet, die angeblich dazu dienen sollte, Vertrauen zu schaffen und Gewohnheiten der Konsultation und Zusammenarbeit zu entwickeln. Aus den freigegebenen Akten geht jedoch hervor, dass die Akte, die die NATO nicht rechtsverbindlich machen wollte, eine von Jelzin geforderte PR-Maßnahme war, die ihm helfen sollte, den Widerstand gegen die NATO-Erweiterung im eigenen Land zu dämpfen. In einem Dokument des Vereinigten Königreichs heißt es, dass die NATO-Erweiterung "der Auslöser für die Vereinbarung zwischen der NATO und Russland war, obwohl wir darauf geachtet haben, die beiden Themen nicht miteinander zu verbinden". Der britische Außenminister Robin Cook merkte an, dass sich Jelzin weiterhin öffentlich gegen die NATO-Erweiterung aussprach. Der russische Staatschef konzentriere sich jedoch privat darauf, "ein gemeinsames Dokument mit der NATO auszuhandeln, das es ihm ermöglichen würde zu behaupten, dass die NATO die russischen Sicherheitsbedenken in vollem Umfang berücksichtigt habe, bevor sie mit der Erweiterung fortfahre."# Spannend aber nicht überraschend: Sa äußerten sich unlängst damals führende Repräsentanten des Wertewestens, daß die Verträge Minsk I / II eigentlich nicht ernst gemeint waren und nun lese ich, daß die NATO-Russland-Grundakte auch nur irgend so ein unverbindliches Zeugs war, wie das Budapester Memorandum, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Budapester_Memorandum#Rechtscharakter_des_Memorandums Veith -- "Darf den Vereinten Nationen die Staatssouveränität wichtiger sein als der Schutz der Menschen und ihrer Rechte?" Joseph Fischer http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-24 13:04 +0100 |
| Subject | Re: Jelzin war es (was: Putin) |
| Message-ID | <k85hunFi868U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #588636 |
Hallo, Am 23.03.23 um 17:27 schrieb Peter Veith: > Am 23.03.2023 um 15:04 schrieb Ruediger Lahl: -- -- > Aber, Jelzin war es! So meinen "zufällig" dieser Tage deklassierte > britische Dokumente. > https://declassifieduk.org/revealed-boris-yeltsin-privately-supported-nato-expansion-in-1990s/ > > Auszug (Übersetzung DeepL.com) > > #Ebenfalls 1997 wurde die NATO-Russland-Grundakte unterzeichnet, die > angeblich dazu dienen sollte, Vertrauen zu schaffen und Gewohnheiten der > Konsultation und Zusammenarbeit zu entwickeln. Nimm Dir mal 'ne halbe Stunde Zeit: <https://www.deutschlandfunk.de/not-one-inch-historikerin-mary-sarotte-ueber-die-nato-osterweiterung-dlf-1733ff48-100.html> Ciao Walter
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| From | Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-03-24 14:13 +0100 |
| Subject | Re: Jelzin war es |
| Message-ID | <tvk7l3$1m5cl$1@dont-email.me> |
| In reply to | #588697 |
Walter Brill wrote on 24.03.23 13:04: > Am 23.03.23 um 17:27 schrieb Peter Veith: >> Am 23.03.2023 um 15:04 schrieb Ruediger Lahl: > -- > -- >> Aber, Jelzin war es! So meinen "zufällig" dieser Tage deklassierte >> britische Dokumente. >> https://declassifieduk.org/revealed-boris-yeltsin-privately-supported-nato-expansion-in-1990s/ >> >> >> Auszug (Übersetzung DeepL.com) >> >> #Ebenfalls 1997 wurde die NATO-Russland-Grundakte unterzeichnet, die >> angeblich dazu dienen sollte, Vertrauen zu schaffen und Gewohnheiten der >> Konsultation und Zusammenarbeit zu entwickeln. > > Nimm Dir mal 'ne halbe Stunde Zeit: > <https://www.deutschlandfunk.de/not-one-inch-historikerin-mary-sarotte-ueber-die-nato-osterweiterung-dlf-1733ff48-100.html> "Versprechen ist ein schwieriges Wort.". Jaja, alles klar und bis zum Überdruss bekannt: Erst Honig um den Mund schmieren, dann Fakten schaffen und sich hinterher nicht mehr an Versprechen erinnern.
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