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Groups > ger.ct > #582702 > unrolled thread

Generative KI

Started byDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
First post2023-01-27 06:02 +0000
Last post2023-01-28 20:20 +0100
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  Generative KI Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-01-27 06:02 +0000
    Re: Generative KI Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-01-27 06:23 +0000
      Re: Generative KI Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-27 08:07 +0100
      Re: Generative KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-27 08:53 +0100
        Re: Generative KI "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-27 09:17 +0100
          Re: Generative KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-27 09:47 +0100
            Re: Generative KI Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-01-27 02:13 -0800
              Re: Generative KI Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2023-01-27 13:28 +0100
                Re: Generative KI Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-01-27 04:39 -0800
                  Re: Generative KI Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2023-01-28 15:06 +0100
                Re: Generative KI Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-01-27 14:59 +0100
                  Re: Generative KI Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2023-01-28 15:20 +0100
                    Re: Generative KI Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-01-29 02:15 -0800
          Re: Generative KI Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2023-01-27 10:04 +0100
            Re: Generative KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-27 10:27 +0100
              Re: Generative KI Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2023-01-27 10:29 +0100
          Re: Generative KI Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-27 18:54 +0100
    Re: Generative KI "F. W." <me@home.com> - 2023-01-27 07:37 +0100
      Re: Generative KI Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2023-01-27 12:34 +0100
    Re: Generative KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-27 08:15 +0100
      Re: Generative KI "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-27 08:53 +0100
        Re: Generative KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-27 09:10 +0100
        Re: Generative KI Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-01-27 13:58 +0100
          Re: Generative KI Hergen Lehmann <hlehmann.expires.12-22@snafu.de> - 2023-01-27 14:54 +0100
            Re: Generative KI Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2023-01-28 10:58 +0000
              Re: Generative KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-28 13:15 +0100
      Re: Generative KI Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-27 09:34 +0100
    Re: Generative KI Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-27 08:38 +0100
      Re: Generative KI Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-27 13:42 +0100
    Re: Generative KI Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-27 09:32 +0100
    Re: Generative KI Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-01-27 12:58 +0000
    Re: Generative KI Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-01-27 05:10 -0800
    Re: Generative KI Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2023-01-28 20:20 +0100

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#582702 — Generative KI

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2023-01-27 06:02 +0000
SubjectGenerative KI
Message-ID<tqvpds$3tb4$1@solani.org>
https://www.sueddeutsche.de/kultur/generative-ki-akademische-welt-1.5739267

Guter Artikel, noch von einem Menschen. Alles schläft in ger.ct und erklärt
warum das gar nichts werden kann.

Währenddessen:

"Die ganze digitalisierte Welt spielte mit dem Ding herum. Doch nun setzt
Panik ein. Vor ein paar Tagen bestand Chat GPT die Zulassungsprüfung für
amerikanische Ärzte, dann die für Anwälte und schließlich auch noch die
Diplomprüfung für den Masters of Business Administration an der
Ivy-League-Wirtschaftsuni Wharton School. Immerhin mit der Note Zwei minus.
Dass hier eine Maschine die Gipfel akademischer Leistungen stürmte, ging
den meisten Menschen und vor allem den Akademikern dann doch zu weit."

"Antony Aumann, Philosophieprofessor an der Northern Michigan, erzählte der
New York Times zum Beispiel Anfang Januar, wie er eine seiner Studentinnen
dabei erwischte, dass sie bei der Hausarbeit mit Chat GPT geschummelt
hatte. Es sei nämlich mit Abstand die beste Arbeit der Klasse gewesen."

"Die Sorgen um die Zukunft der Bildung und der Wissenschaften sind
berechtigt. Aufhalten lässt sich die Entwicklung nicht. Chat GPT ist auch
erst der Anfang. Am Montag verkündete der Microsoft-Konzern, er werde seine
"Partnerschaft mit Open AI erweitern". Hinter der freundlichen Nachricht
steckt viel Wucht. Drei Milliarden Dollar hatte Microsoft schon in Open AIs
Entwicklung von ChatGPT gesteckt. Wie ein Plappermaul aus dem Konzern
durchsickern ließ, beläuft sich die neue Investitionsrunde auf zehn
Milliarden.

Die intellektuellen Leistungen des Menschen sind die Idee und das System

Open AI wurde zwar als gemeinnütziges Institut gegründet, Microsoft gibt so
viel Geld aber nicht aus Menschenfreundlichkeit aus, immerhin war sein
Gründer Bill Gates vor seiner Rolle als Vollzeitphilanthrop einer der
härtesten Monopolisten in der Geschichte Amerikas. Als Nächstes will
Microsoft deswegen seine Suchmaschine Bing mit Chat GPT ausstatten und
damit endlich zur Konkurrenz für Google werden. Wer will schon
Linksammlungen von einer Suchmaschine, wenn eine andere klare Antworten
gibt? Deswegen wurde bei Google schon Alarmstufe Rot ausgegeben, und sogar
die Firmengründer Larry Page und Sergei Brin wurden aus ihren
Endlos-Sabbaticals geholt. Googles Mutterkonzern Alphabet hatte bis zur
Veröffentlichung von Chat GPT den weltweit größten Vorsprung bei der
Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Vielleicht holt er den noch dieses
Jahr wieder ein. Denn auch dort ist eine ähnlich KI in Arbeit, die Lamda
heißt und rund vier Mal so gut sein soll wie Chat GPT. Dann gibt es noch
Claude von Anthropic, einer Firma, die von ehemaligen Mitarbeitenden von
Open AI gegründet wurde. Facebook/Meta geht demnächst mit OPT und Sphere
ins Rennen. Apple, IBM und Amazon werden nicht lange zusehen, wie die
Konkurrenz diese neue Phase der Digitalisierung dominiert."

Bin nicht sicher ob es hinter Paywall ist, deswegen längere Zitate.



-- 
please forgive my iPhone typos

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#582703

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2023-01-27 06:23 +0000
Message-ID<tqvqll$3tt8$1@solani.org>
In reply to#582702
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> https://www.sueddeutsche.de/kultur/generative-ki-akademische-welt-1.5739267
> 
> Guter Artikel, noch von einem Menschen. Alles schläft in ger.ct und erklärt
> warum das gar nichts werden kann.
> 
> Währenddessen:
> 
> "Die ganze digitalisierte Welt spielte mit dem Ding herum. Doch nun setzt
> Panik ein. Vor ein paar Tagen bestand Chat GPT die Zulassungsprüfung für
> amerikanische Ärzte, dann die für Anwälte und schließlich auch noch die
> Diplomprüfung für den Masters of Business Administration an der
> Ivy-League-Wirtschaftsuni Wharton School. Immerhin mit der Note Zwei minus.
> Dass hier eine Maschine die Gipfel akademischer Leistungen stürmte, ging
> den meisten Menschen und vor allem den Akademikern dann doch zu weit."
> 
> "Antony Aumann, Philosophieprofessor an der Northern Michigan, erzählte der
> New York Times zum Beispiel Anfang Januar, wie er eine seiner Studentinnen
> dabei erwischte, dass sie bei der Hausarbeit mit Chat GPT geschummelt
> hatte. Es sei nämlich mit Abstand die beste Arbeit der Klasse gewesen."
> 
> "Die Sorgen um die Zukunft der Bildung und der Wissenschaften sind
> berechtigt. Aufhalten lässt sich die Entwicklung nicht. Chat GPT ist auch
> erst der Anfang. Am Montag verkündete der Microsoft-Konzern, er werde seine
> "Partnerschaft mit Open AI erweitern". Hinter der freundlichen Nachricht
> steckt viel Wucht. Drei Milliarden Dollar hatte Microsoft schon in Open AIs
> Entwicklung von ChatGPT gesteckt. Wie ein Plappermaul aus dem Konzern
> durchsickern ließ, beläuft sich die neue Investitionsrunde auf zehn
> Milliarden.
> 
> Die intellektuellen Leistungen des Menschen sind die Idee und das System
> 
> Open AI wurde zwar als gemeinnütziges Institut gegründet, Microsoft gibt so
> viel Geld aber nicht aus Menschenfreundlichkeit aus, immerhin war sein
> Gründer Bill Gates vor seiner Rolle als Vollzeitphilanthrop einer der
> härtesten Monopolisten in der Geschichte Amerikas. Als Nächstes will
> Microsoft deswegen seine Suchmaschine Bing mit Chat GPT ausstatten und
> damit endlich zur Konkurrenz für Google werden. Wer will schon
> Linksammlungen von einer Suchmaschine, wenn eine andere klare Antworten
> gibt? Deswegen wurde bei Google schon Alarmstufe Rot ausgegeben, und sogar
> die Firmengründer Larry Page und Sergei Brin wurden aus ihren
> Endlos-Sabbaticals geholt. Googles Mutterkonzern Alphabet hatte bis zur
> Veröffentlichung von Chat GPT den weltweit größten Vorsprung bei der
> Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Vielleicht holt er den noch dieses
> Jahr wieder ein. Denn auch dort ist eine ähnlich KI in Arbeit, die Lamda
> heißt und rund vier Mal so gut sein soll wie Chat GPT. Dann gibt es noch
> Claude von Anthropic, einer Firma, die von ehemaligen Mitarbeitenden von
> Open AI gegründet wurde. Facebook/Meta geht demnächst mit OPT und Sphere
> ins Rennen. Apple, IBM und Amazon werden nicht lange zusehen, wie die
> Konkurrenz diese neue Phase der Digitalisierung dominiert."
> 
> Bin nicht sicher ob es hinter Paywall ist, deswegen längere Zitate.
> 
> 
> 

Kleine Ergänzung: wenn eine neue Entwicklung etwas taugt, dann kann sie
sich ganz schnell durchsetzen. Der Übergang von SchreibMmaschinen und
Speicherschreibmaschinen , die sich letzte Zeile Text- Eingaben noch merken
konnte, zu Textverarbeitungscomputern mit Drucker ging rasend schnell.

Ich glaube, an diesem Punkt steht man gerade mit den KI Anwendungen. Die
Diskussion, ob die Systeme intelligent sind oder werden können oder ein
Bewusstsein haben oder haben werden können, ist dann vollkommen akademisch.
Sie taugen für den Job und sind billig.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#582705

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2023-01-27 08:07 +0100
Message-ID<k3hbhvFkhn1U1@mid.individual.net>
In reply to#582703
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes:


> Kleine Ergänzung: wenn eine neue Entwicklung etwas taugt, dann kann sie
> sich ganz schnell durchsetzen. Der Übergang von SchreibMmaschinen und
> Speicherschreibmaschinen , die sich letzte Zeile Text- Eingaben noch merken
> konnte, zu Textverarbeitungscomputern mit Drucker ging rasend schnell.
>
> Ich glaube, an diesem Punkt steht man gerade mit den KI Anwendungen. Die
> Diskussion, ob die Systeme intelligent sind oder werden können oder ein
> Bewusstsein haben oder haben werden können, ist dann vollkommen akademisch.
> Sie taugen für den Job und sind billig.

Wieviele Jahre noch bis Butlers Djihad?

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#582718

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2023-01-27 08:53 +0100
Message-ID<tqvvt7$1if7t$1@dont-email.me>
In reply to#582703
Am 27.01.2023 um 07:23 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Kleine Ergänzung: wenn eine neue Entwicklung etwas taugt, dann kann sie
> sich ganz schnell durchsetzen. Der Übergang von SchreibMmaschinen und
> Speicherschreibmaschinen , die sich letzte Zeile Text- Eingaben noch merken
> konnte, zu Textverarbeitungscomputern mit Drucker ging rasend schnell.

Ja, dieser Eindruck entsteht häufig. Aber wie oft täuscht dieser Eindruck?

Wann wurde nochmal der Turbolader patentiert und ab wann entwickelte er 
sich zum faktischen Standard im Motorenbau?

> Ich glaube, an diesem Punkt steht man gerade mit den KI Anwendungen. Die
> Diskussion, ob die Systeme intelligent sind oder werden können oder ein
> Bewusstsein haben oder haben werden können, ist dann vollkommen akademisch.
> Sie taugen für den Job und sind billig.

Gerade dieser Tage habe ich was über Philippe Kahn gelesen. Kahn hatte 
eine Idee, die er "Instant Sharing" nannte: Ein per Digitalkamera 
aufgenommenes Foto sollte per Mobiltelefonie auf einen Webserver 
hochgeladen werden. Anschließend sollte der Webserver E-Mails 
verschicken, mit denen ein bestimmter Personenkreis auf das Bild 
aufmerksam gemacht werden sollte.

Also eine Kernfunktionalität von Facebook, Instagram, Whatsapp und wie 
sie alle heißen.

Kahn bastelte einen Prototypen und ging mit dem bei allen großen 
amerikanischen Kamerafirmen hausieren. Aber die Kamerafirmen haben alle 
abgewunken. Kein Interesse.

Das 1. Foto, welches mit Kahns Prototypen "geteilt" wurde, war ein Foto 
von Kahns Tochter am Tag ihrer Geburt.

Im Jahr 1997.
-- 
German Dream: Vom Tellerwäscher zum Tellerwaschenden.

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#582728

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2023-01-27 09:17 +0100
Message-ID<tr01a1$4475$1@solani.org>
In reply to#582718
Am 27.01.23 um 08:53 schrieb Lars Gebauer:
> Am 27.01.2023 um 07:23 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> Kleine Ergänzung: wenn eine neue Entwicklung etwas taugt, dann kann sie
>> sich ganz schnell durchsetzen. Der Übergang von SchreibMmaschinen und
>> Speicherschreibmaschinen , die sich letzte Zeile Text- Eingaben noch 
>> merken
>> konnte, zu Textverarbeitungscomputern mit Drucker ging rasend schnell.
> 
> Ja, dieser Eindruck entsteht häufig. Aber wie oft täuscht dieser Eindruck?
> 
> Wann wurde nochmal der Turbolader patentiert und ab wann entwickelte er 
> sich zum faktischen Standard im Motorenbau?
> 
>> Ich glaube, an diesem Punkt steht man gerade mit den KI Anwendungen. Die
>> Diskussion, ob die Systeme intelligent sind oder werden können oder ein
>> Bewusstsein haben oder haben werden können, ist dann vollkommen 
>> akademisch.
>> Sie taugen für den Job und sind billig.
> 
> Gerade dieser Tage habe ich was über Philippe Kahn gelesen. Kahn hatte 
> eine Idee, die er "Instant Sharing" nannte: Ein per Digitalkamera 
> aufgenommenes Foto sollte per Mobiltelefonie auf einen Webserver 
> hochgeladen werden. Anschließend sollte der Webserver E-Mails 
> verschicken, mit denen ein bestimmter Personenkreis auf das Bild 
> aufmerksam gemacht werden sollte.
> 
> Also eine Kernfunktionalität von Facebook, Instagram, Whatsapp und wie 
> sie alle heißen.
> 
> Kahn bastelte einen Prototypen und ging mit dem bei allen großen 
> amerikanischen Kamerafirmen hausieren. Aber die Kamerafirmen haben alle 
> abgewunken. Kein Interesse.
> 
> Das 1. Foto, welches mit Kahns Prototypen "geteilt" wurde, war ein Foto 
> von Kahns Tochter am Tag ihrer Geburt.
> 
> Im Jahr 1997.

Das Zeug hat alles noch Jahrzehnte nicht getaugt.

Aber Wordstar auf CPM war vom ersten Tag an besser als jede 
Kugelkopfschreibmaschine von IBM. Und billiger.

Dann geht es so schnell wie ich schrieb.


-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#582740

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2023-01-27 09:47 +0100
Message-ID<tr032u$1if7s$5@dont-email.me>
In reply to#582728
Am 27.01.2023 um 09:17 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Aber Wordstar auf CPM war vom ersten Tag an besser als jede 
> Kugelkopfschreibmaschine von IBM. Und billiger.

Weißt Du auch erst hinterher.

1990ff. war in hiesigen Gemeindeverwaltungen eine große Aufrüstung zu 
beobachten. Da wurden Textverarbeitungssysteme angeschafft. Moderne 
Typenrad-Maschinen mit großen Textspeichern und großen LCD. Brother habe 
ich da oft gesehen.

Ist/war ja auch irgendwie logisch. Den allergrößten Teil seiner 
Arbeitszeit bringt der Sachbearbeiter nunmal damit zu, irgendwelche 
Texte zu erstellen. Da schienen diese Textverarbeitungssysteme genau 
richtig.

PC? Wo wäre der Vorteil gewesen?
-- 
German Dream: Vom Tellerwäscher zum Tellerwaschenden.

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#582755

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-01-27 02:13 -0800
Message-ID<9f69bbf9-f080-4b18-a050-50d05d74b93bn@googlegroups.com>
In reply to#582740
Lars Gebauer schrieb am Freitag, 27. Januar 2023 um 09:47:27 UTC+1:

> Am 27.01.2023 um 09:17 schrieb Dr. Joachim Neudert: 
> > Aber Wordstar auf CPM war vom ersten Tag an besser als jede 
> > Kugelkopfschreibmaschine von IBM. Und billiger.
>
> Weißt Du auch erst hinterher. 
> 
> 1990ff. war in hiesigen Gemeindeverwaltungen eine große Aufrüstung zu 
> beobachten. Da wurden Textverarbeitungssysteme angeschafft. Moderne 
> Typenrad-Maschinen mit großen Textspeichern und großen LCD. Brother habe 
> ich da oft gesehen. 

Ja!

Ich habe selten so eine Akzeptanz für einen Inovation gesehen, wie damals,
mit leuchtenden Augen: Schreibmaschinen kannten alle und nun noch
nachträglich ein / zwei Zeilen korrigieren zu können, fanden alle genial.

Ein Kollege in der Kfz-Zulassungsstelle hat sich so eine elektronische
Schreibmaschine für die Arbeit sogar selbst gekauft, da ihm die Einführung
zu langsam ging und ihn die Vorteile überzeugten.

> Ist/war ja auch irgendwie logisch. Den allergrößten Teil seiner 
> Arbeitszeit bringt der Sachbearbeiter nunmal damit zu, irgendwelche 
> Texte zu erstellen. Da schienen diese Textverarbeitungssysteme genau 
> richtig. 
> 
> PC? Wo wäre der Vorteil gewesen?

Dagegen die PC-Einführung, ein Graus und Widerwillen! Ich meine, es fing
schon 1995 an, als alle zwangsbeglückt wurden. In der praktischen Anwendung
hat sich der PC nach meiner Wahrnehmungbeim Letzten  erst 2015 - nach
20 Jahren - durchgesetzt. Und noch heute wird meist nicht mehr damit gemacht, 
als damals mit der Schreibmaschine.

Was hat zum Siegenszug der PC beigetragen?

Ganz oben: SPIELE (das unsägliche Solitär-, Patience-, Minesweeper - Paket
bei M$ Windows). Und da die Kinder zu Hause auch spielen wollten, gab es
den einheimischen PC und den kannte dann Vati und Mutti.

BTW E-Mail hat sich auf Arbeit auch nur schleppend, so ab 1997 durchgesetzt,
nachdem die Kollegen erkannten, daß sie damit Schweinkrambilder versenden
konnten (wie heute mit WhatsApp).

Peter

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#582771

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2023-01-27 13:28 +0100
Message-ID<k3huaqFmrkbU1@mid.individual.net>
In reply to#582755
Hej,

Am 27.01.23 um 11:13 schrieb Peter Veith:
> Lars Gebauer schrieb am Freitag, 27. Januar 2023 um 09:47:27 UTC+1:


>> Ist/war ja auch irgendwie logisch. Den allergrößten Teil seiner 
>> Arbeitszeit bringt der Sachbearbeiter nunmal damit zu, irgendwelche 
>> Texte zu erstellen. Da schienen diese Textverarbeitungssysteme genau 
>> richtig. 
>> 
>> PC? Wo wäre der Vorteil gewesen?
> 
> Dagegen die PC-Einführung, ein Graus und Widerwillen! Ich meine, es fing
> schon 1995 an, als alle zwangsbeglückt wurden. In der praktischen Anwendung
> hat sich der PC nach meiner Wahrnehmungbeim Letzten  erst 2015 - nach
> 20 Jahren - durchgesetzt. Und noch heute wird meist nicht mehr damit gemacht, 
> als damals mit der Schreibmaschine.


Da habe ich eine andere Meinung. Ich habe bei der Bahn schon 1978 die TA
1069 bedient, später kamen auch PCs dazu, 95 habe ich auf der
Dienststelle jeden Morgen auf einem alten 286er, der vor allem gebraucht
wurde um die Daten, der per Standleitung auf einem 486er übertragenen
Frachtbriefe auszudrucken, diese Daten auf die 8" Floppys der TA1069 zu
übertragen, die die Statistik gemacht (sehr langsam, weil der Computer
sonst nicht hinterher kam). Später in der Zweigniederlassung wo neben
der AS 400 vor allem PCs, 486er standen und wo ich wählen konnte ob mit
Office oder Works zu arbeiten und noch später in der Direktion standen
Pentium PCs - wo man aufpassen musste auf welchen der Netzwerkdrucker
man etwas ausdruckte, sonst konnte es passieren, das der Druckauftrag in
Frankfurt ausgedruckt wurde statt in Hamburg. Da wurde auch die BKU
(Bürokommunikation unternehmensweit) ausgerollt.


> BTW E-Mail hat sich auf Arbeit auch nur schleppend, so ab 1997 durchgesetzt,
> nachdem die Kollegen erkannten, daß sie damit Schweinkrambilder versenden
> konnten (wie heute mit WhatsApp).


Auch dies, bei der Bahn schon etwas früher.


-- 
--
mfg
Hartmut Ott

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#582774

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-01-27 04:39 -0800
Message-ID<e6d59308-7ce3-4743-8620-210603ecc13fn@googlegroups.com>
In reply to#582771
Moin,

Hartmut Ott schrieb am Freitag, 27. Januar 2023 um 13:28:13 UTC+1:

> Am 27.01.23 um 11:13 schrieb Peter Veith:
> > Lars Gebauer schrieb am Freitag, 27. Januar 2023 um 09:47:27 UTC+1: 
> 
> 
> >> Ist/war ja auch irgendwie logisch. Den allergrößten Teil seiner 
> >> Arbeitszeit bringt der Sachbearbeiter nunmal damit zu, irgendwelche 
> >> Texte zu erstellen. Da schienen diese Textverarbeitungssysteme genau 
> >> richtig. 
> >> 
> >> PC? Wo wäre der Vorteil gewesen? 
> > 
> > Dagegen die PC-Einführung, ein Graus und Widerwillen! Ich meine, es fing 
> > schon 1995 an, als alle zwangsbeglückt wurden. In der praktischen Anwendung 
> > hat sich der PC nach meiner Wahrnehmungbeim Letzten erst 2015 - nach 
> > 20 Jahren - durchgesetzt. Und noch heute wird meist nicht mehr damit gemacht, 
> > als damals mit der Schreibmaschine.

> Da habe ich eine andere Meinung. Ich habe bei der Bahn schon 1978 die TA 
> 1069 bedient, später kamen

Ah, nett.

https://de.wikipedia.org/wiki/TA_1000#/media/Datei:Datenstation_TA_1069_02.JPG

Vgl. auch EPA in
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCrzungen_im_Eisenbahnwesen

Vgl. auch
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-67978-0_10

In Rumänien dann Reservierungskladde und fernmündliche Anforderung von
Plätzen von inländischen Nachbarbahnhof erlebt, das war ein Kontrastprogramm...

Vgl. für den Frachtsektor auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Seelze_Rangierbahnhof#Geschichte

Gruß, ULF

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#582902

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2023-01-28 15:06 +0100
Message-ID<k3kohsF6292U1@mid.individual.net>
In reply to#582774
Hej,

Am 27.01.23 um 13:39 schrieb Ulf Kutzner:


>> Da habe ich eine andere Meinung. Ich habe bei der Bahn schon 1978 die TA 
>> 1069 bedient, später kamen
> 
> Ah, nett.
> 
> https://de.wikipedia.org/wiki/TA_1000#/media/Datei:Datenstation_TA_1069_02.JPG


Die hat aber nur ein Floppy Disk Laufwerk, die meisten TA1069 hatten
zwei. Man konnte die auch als bessere Schreibmaschine benutzen, wenn man
das Dienstprogramm beendete, vorher die aktuelle Buchungsnummer
ausdrucken, Floppy Disk entfernen, TA1069 ausschalten, den hinter einer
verschlossenen Tür befindlichen Schalter von Betrieb auf Test stellte
und dann mit der entsprechenden Diskette und Aufruf 00C die TA neu
starten. Zurück ging es umgekehrt mit Aufruf 00D und Eingabe der
Buchungsnummer wozu man den (offiziell) versiegelt aufbewahrten 2.
Schlüssel brauchte um die in die TA eingeben zu können.



> Vgl. auch EPA in
> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCrzungen_im_Eisenbahnwesen


Naja, Springer, 42,99 für ein eBook. Nein Danke.


> In Rumänien dann Reservierungskladde und fernmündliche Anforderung von
> Plätzen von inländischen Nachbarbahnhof erlebt, das war ein Kontrastprogramm...


Ich war mal eine Saison in Puttgarden, Fährplatzreservierung und
Autozüge, da lief das über einen Fernschreiber mit der Buchungsstelle in
Kopenhagen. War nicht schlecht, auf den Fährschiffen bekam man bei der
Besatzung für 5 DM eine Stange Zigaretten und Schnaps von 2 bis 5 Mark
(letzteres waren schon die edleren Sorten). Krim Sekt mit dänischen
Kirschlikör war damals das angesagte Getränk.


> 
> Vgl. für den Frachtsektor auch
> https://de.wikipedia.org/wiki/Seelze_Rangierbahnhof#Geschichte


Ja, die "kybernetischen Insel" war damals Gesprächsthema. "Dann können
wir in der GV am nächsten Morgen alles sehen" meinte einer mal. Aber die
GVs wurden dann alle abgeschafft. Dumm nur, das der Zentralrechner nicht
das schaffte was er sollte. Den ganzen Wagenbestand plus Fremdwagen die
hier liefen war wohl doch etwas zu viel für damalige Verhältnisse.


-- 
--
mfg
Hartmut Ott

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#582786

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-01-27 14:59 +0100
Message-ID<tr0lc7$1ncs0$1@dont-email.me>
In reply to#582771
Am 27.01.2023 um 13:28 schrieb Hartmut Ott:

> Am 27.01.23 um 11:13 schrieb Peter Veith:
>> Dagegen die PC-Einführung, ein Graus und Widerwillen! Ich meine, es fing
>> schon 1995 an, als alle zwangsbeglückt wurden. In der praktischen Anwendung
>> hat sich der PC nach meiner Wahrnehmungbeim Letzten  erst 2015 - nach
>> 20 Jahren - durchgesetzt. Und noch heute wird meist nicht mehr damit gemacht, 
>> als damals mit der Schreibmaschine.
> 
> 
> Da habe ich eine andere Meinung. Ich habe bei der Bahn schon 1978 die TA
> 1069 bedient, später kamen auch PCs dazu (...)

Ja, das ist auch Bahn.

Ich sprach von staubigen Amtsstuben, wo Formulare nach der Art des
Passierscheins "A 38" ausgefüllt werden.

>> BTW E-Mail hat sich auf Arbeit auch nur schleppend, so ab 1997 durchgesetzt,
>> nachdem die Kollegen erkannten, daß sie damit Schweinkrambilder versenden
>> konnten (wie heute mit WhatsApp).
> 
> Auch dies, bei der Bahn schon etwas früher.

Mehr interessierte Männer?

Veith
-- 
"Deutschland wird erst dann Frei und Schön, wenn Ost und West
zusammen steh'n und Friedensfahnen weh'n!"
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de

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#582905

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2023-01-28 15:20 +0100
Message-ID<k3kp96F6292U2@mid.individual.net>
In reply to#582786
Hej,

Am 27.01.23 um 14:59 schrieb Peter Veith:


>> Da habe ich eine andere Meinung. Ich habe bei der Bahn schon 1978 die TA
>> 1069 bedient, später kamen auch PCs dazu (...)
> 
> Ja, das ist auch Bahn.
> 
> Ich sprach von staubigen Amtsstuben, wo Formulare nach der Art des
> Passierscheins "A 38" ausgefüllt werden.


Na, so was gab es auch bei der Bahn. ;-)


>>> BTW E-Mail hat sich auf Arbeit auch nur schleppend, so ab 1997 durchgesetzt,
>>> nachdem die Kollegen erkannten, daß sie damit Schweinkrambilder versenden
>>> konnten (wie heute mit WhatsApp).
>> 
>> Auch dies, bei der Bahn schon etwas früher.
> 
> Mehr interessierte Männer?


Als die BKU und damit die eMail kam, habe ich einmal eine Nachricht an
mich versendet, die kam sogar an und die Antwort bekam ich auch,
ansonsten nie genutzt. Wie alle Kollegen, die ich kannte - was aber
nichts sagt, da ich nicht alle Benutzer kannte.

Echt geil war die damalige Hotline, die war gut und kompetent. Die
einzige Hotline, die ihren Namen tatsächlich verdient hatte. Wenn was
war rief man die an und die machten das dann per Fernwartung von
Frankfurt aus. Ich sollte wohl dazu sagen, das man nichts auf dem
Computer abspeichern durfte, immer nur auf das X-Laufwerk - weil, wenn
man da was auf dem PC gespeichert hatte, hatte man bei der nächsten
Anmeldung Morgens nicht nur 10 bis 20 Minuten bis man im Netz war,
sondern dann wurde über das Netz das gesamte Image gezogen und neu
installiert. Was zig Stunden dauerte. Wenn die Hotline was abänderte,
dann war das im Image drin.



-- 
--
mfg
Hartmut Ott

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#582977

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-01-29 02:15 -0800
Message-ID<ad9e8986-8125-48e7-a6af-eb2c3bbadd57n@googlegroups.com>
In reply to#582905
Hartmut Ott schrieb am Samstag, 28. Januar 2023 um 15:20:25 UTC+1:

> Am 27.01.23 um 14:59 schrieb Peter Veith:

> >> Auch dies, bei der Bahn schon etwas früher. 
> > 
> > Mehr interessierte Männer?

> Als die BKU und damit die eMail kam, habe ich einmal eine Nachricht an 
> mich versendet, die kam sogar an und die Antwort bekam ich auch, 
> ansonsten nie genutzt. Wie alle Kollegen, die ich kannte - was aber 
> nichts sagt, da ich nicht alle Benutzer kannte. 

Büro-Kommunikation Unternehmensweit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCrzungen_im_Eisenbahnwesen#B

https://werkzeugkasten.deutschebahn.com/de/anmeldung/

Soll auch Leute gegeben haben, die das im Job regelmäßig nutzten,
auch ohne die Ausrichtung, nach der es Peter drängt.

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#582745

FromMatthias Eißing <meissing@gmx.de>
Date2023-01-27 10:04 +0100
Message-ID<tr0420$3tiv$1@solani.org>
In reply to#582728
Am 27.01.23 um 09:17 schrieb Dr. Joachim Neudert:

[Philippe Kahn]
>> Das 1. Foto, welches mit Kahns Prototypen "geteilt" wurde, war ein
>> Foto von Kahns Tochter am Tag ihrer Geburt.
>>
>> Im Jahr 1997.
> 
> Das Zeug hat alles noch Jahrzehnte nicht getaugt.

Er hat lange Zeit gut von den Lizenzgebühren gelebt :-)

-- 
cu://Matthias.Eißing.de

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#582752

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2023-01-27 10:27 +0100
Message-ID<tr05di$1if7s$7@dont-email.me>
In reply to#582745
Am 27.01.2023 um 10:04 schrieb Matthias Eißing:
> Am 27.01.23 um 09:17 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> [Philippe Kahn]
>>> Das 1. Foto, welches mit Kahns Prototypen "geteilt" wurde, war ein
>>> Foto von Kahns Tochter am Tag ihrer Geburt.
>>>
>>> Im Jahr 1997.
>>
>> Das Zeug hat alles noch Jahrzehnte nicht getaugt.
> 
> Er hat lange Zeit gut von den Lizenzgebühren gelebt :-)

Nachdem er bei den US-Unternehmen abgeblitzt war, ging Kahn mit seiner 
Technologie nach Japan. Bei J-Phone + Sharp stieß er auf Interesse.

Da wurden dann auch die Amerikaner hellhörig. Mit Sprint und Casio 
brachte er 2002 das 1. US-Kamerahandy mit Instant Share auf den Markt. 
2005 hat Kahn dann den ganzen Prassel an Verisign verkauft.
-- 
German Dream: Vom Tellerwäscher zum Tellerwaschenden.

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#582753

FromMatthias Eißing <meissing@gmx.de>
Date2023-01-27 10:29 +0100
Message-ID<tr05i8$3tiv$3@solani.org>
In reply to#582752
Am 27.01.23 um 10:27 schrieb Lars Gebauer:
> Am 27.01.2023 um 10:04 schrieb Matthias Eißing:
>> Am 27.01.23 um 09:17 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> [Philippe Kahn]
>>>> Das 1. Foto, welches mit Kahns Prototypen "geteilt" wurde, war ein
>>>> Foto von Kahns Tochter am Tag ihrer Geburt.
>>>>
>>>> Im Jahr 1997.
>>>
>>> Das Zeug hat alles noch Jahrzehnte nicht getaugt.
>>
>> Er hat lange Zeit gut von den Lizenzgebühren gelebt :-)
> 
> Nachdem er bei den US-Unternehmen abgeblitzt war, ging Kahn mit seiner
> Technologie nach Japan. Bei J-Phone + Sharp stieß er auf Interesse.
> 
> Da wurden dann auch die Amerikaner hellhörig. Mit Sprint und Casio
> brachte er 2002 das 1. US-Kamerahandy mit Instant Share auf den Markt.
> 2005 hat Kahn dann den ganzen Prassel an Verisign verkauft.

Ich weiß. Ich kenne ihn (persönlich; wenn auch schon 20+ Jahre her)

-- 
cu://Matthias.Eißing.de

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#582811

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2023-01-27 18:54 +0100
Message-ID<k3ihfgFq73kU1@mid.individual.net>
In reply to#582728
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes:


> Das Zeug hat alles noch Jahrzehnte nicht getaugt.
>
> Aber Wordstar auf CPM war vom ersten Tag an besser als jede
> Kugelkopfschreibmaschine von IBM. Und billiger.
>
> Dann geht es so schnell wie ich schrieb.

Sieht man ja an E-Mail. Gibt es seit Jahrzehnten, aber die Leute nehmen
immer noch lieber das Fax.

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#582704

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-01-27 07:37 +0100
Message-ID<tqvrf0$1ika7$4@dont-email.me>
In reply to#582702
Am 27.01.2023 um 07:02 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Guter Artikel, noch von einem Menschen. Alles schläft in ger.ct und 
> erklärt warum das gar nichts werden kann.

Als die Kinder noch in der Schule waren, und wir zusammen Hausaufgaben
gemacht haben, da wunderte ich mich über die Stoffauswahl, die heute
noch gelehrt wird.

Auch 2022 gehören Goethe und Shakespeare noch zum Schulstoff. Das
Internet fand dagegen überhaupt nicht statt. Computer nur ein bisschen.
Die vielen unter Erklärungen wie Waschmaschinen oder Fernseher.
Medienkompetenz waren kein Thema. Nicht mal Medien überhaupt.

Bei so thematisierten Stoffen wird irgendwann auch eine KI die Prüfungen
schaffen. Die Kinder brauchen längst andere Qualifikationen. Ich denke,
man sollte z. B. Computer(programme) als Lösung von Problemen einsetzen
können, Quellen bewerten können und zwischen Meinung und Meldung klar
unterscheiden können.

Die KI zeigt der Welt vielleicht einfach, was in den Schulen und Unis
falsch läuft. Das Wissen entwickelt sich weiter, die Wissensvermittlung
leider nicht.

FW

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#582767

FromPeter McD <peter.posts@gmx.net>
Date2023-01-27 12:34 +0100
Message-ID<k3hr63FmtjiU1@mid.individual.net>
In reply to#582704
Am 27.01.23 um 07:37 schrieb F. W.:
> ...
> Bei so thematisierten Stoffen wird irgendwann auch eine KI die Prüfungen
> schaffen. Die Kinder brauchen längst andere Qualifikationen. Ich denke,
> man sollte z. B. Computer(programme) als Lösung von Problemen einsetzen
> können, Quellen bewerten können und zwischen Meinung und Meldung klar
> unterscheiden können.

Man könnte ja vermuten, die cleveren Lehrer lassen die die Prüfungen von 
einer KI formulieren, wenn die Korrekturen nicht wäre.

Zumindest bietet es sich an, Musterlösungen von einer/mehreren KI(s) 
erstellen zu lassen.

Die Billigheimer unter den Schülern durften damit auffliegen.

Peter

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#582706

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2023-01-27 08:15 +0100
Message-ID<tqvtmv$1if7s$1@dont-email.me>
In reply to#582702
Am 27.01.2023 um 07:02 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Guter Artikel, noch von einem Menschen. Alles schläft in ger.ct und erklärt
> warum das gar nichts werden kann.
> 
> Währenddessen:
> 
> "Die ganze digitalisierte Welt spielte mit dem Ding herum. Doch nun setzt
> Panik ein. Vor ein paar Tagen bestand Chat GPT die Zulassungsprüfung für
> amerikanische Ärzte, dann die für Anwälte und schließlich auch noch die
> Diplomprüfung für den Masters of Business Administration an der
> Ivy-League-Wirtschaftsuni Wharton School. Immerhin mit der Note Zwei minus.
> Dass hier eine Maschine die Gipfel akademischer Leistungen stürmte, ging
> den meisten Menschen und vor allem den Akademikern dann doch zu weit."

Ach naja. Speziell was die Frage der Arztprüfungen anbelangt, hat hier 
zuletzt gerade ein Dr. Neudert erklärt, warum das nicht so arg viel zu 
sagen hat. Kennst Du diesen Dr. Neudert zufällig? Stimmst Du mit ihm 
überein?

Und was mein Bild von ChatGPT als einen stochastic parrot anbelangt so 
weiß ich natürlich, daß das etwas unterkomplex ist.

Aber mich interessiert gar nicht, daß es unterkomplex ist. (Weiß ich ja 
schon.) Sondern, /warum/ es unterkomplex ist.

-- 
German Dream: Vom Tellerwäscher zum Tellerwaschenden.

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