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Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom

Started byFred <harakiri.embargos@a.mail1a.de>
First post2023-01-23 09:54 +0100
Last post2023-01-23 18:41 +0100
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Contents

  Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom Fred <harakiri.embargos@a.mail1a.de> - 2023-01-23 09:54 +0100
    Re: Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom Stephan Elinghaus <160123.6.seli@spamgourmet.com> - 2023-01-23 11:52 +0100
      Re: Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-23 16:20 +0100
    Re: Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-01-23 18:10 +0100
      Re: Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom "Klaus H." <kl.huller@web.de> - 2023-01-23 18:35 +0100
        Re: Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-01-23 19:25 +0100
          Re: Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-23 19:33 +0100
            Re: Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-01-23 19:45 +0100
        Re: Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-23 20:37 +0100
      Re: Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom "Klaus H." <kl.huller@web.de> - 2023-01-23 18:41 +0100

#582121 — Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom

FromFred <harakiri.embargos@a.mail1a.de>
Date2023-01-23 09:54 +0100
SubjectDeutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom
Message-ID<tqlhvs$3i5jr$1@dont-email.me>
Januar 23, 2023
Was für ein mieser Deal:
Deutschlands Exportstrom deutlich billiger als Importstrom

Berlin – Diese Energiewende ruiniert tatsächlich unsere Wirt-
schaft und macht Deutschland zur Lachnummer 1 auf der Welt:
Die deutschen Energieversorger haben im vergangenen Jahr
für importierten Strom durchschnittlich 30 Prozent mehr
bezahlen müssen als für exportierten eingenommen wurde. (...)

Importiert wird Strom häufig bei hoher Nachfrage und gleich-
zeitiger Wind- und Sonnenflaute – dann steigt auch der Preis.

Und wie lautet die Konsequenz dieser grünen Regierung aus die-
sem Verlustgeschäft?  Noch mehr Windräder, ohne große Abstände
und so dicht wie möglich an den Siedlungen ranbauen, die
Wälder zerstören, Vögel massenweise vernichten, die
Landschaft verschandeln, bis Deutschland eine Steppe ist.
(Mit Material von dts)
mehr: 
https://journalistenwatch.com/2023/01/23/was-fuer-ein-mieser-deal-deutschlands-exportstrom-deutlich-billiger-als-importstrom/ 


So ist das im grünen Sozialismus mit der Planwirtschaft.

"Das Problem beim Sozialismus ist, dass einem am Ende
das Geld anderer Leute ausgeht." (Margaret Thatcher)

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#582142

FromStephan Elinghaus <160123.6.seli@spamgourmet.com>
Date2023-01-23 11:52 +0100
Message-ID<8g52aj-k0b.ln1@none.inv>
In reply to#582121
Am 2023-01-23 hat Fred geschrieben:
> Die deutschen Energieversorger haben im vergangenen Jahr
> für importierten Strom durchschnittlich 30 Prozent mehr
> bezahlen müssen als für exportierten eingenommen wurde. (...)

Geht jedem PV-Betreiber genauso, und hier geht es eher um
500 Prozent. Politisch so gewollt.
Und nein, ich habe keine PV-Anlage (leider).


> Importiert wird Strom häufig bei hoher Nachfrage und gleich-
> zeitiger Wind- und Sonnenflaute – dann steigt auch der Preis.

Gilt nicht für PV-Betreiber. Der Preis bleibt beim Export konstant
bei irgendwas um sieben Cent.


> Und wie lautet die Konsequenz dieser grünen Regierung aus die-
> sem Verlustgeschäft?  Noch mehr Windräder, ohne große Abstände
> und so dicht wie möglich an den Siedlungen ranbauen, die
> Wälder zerstören, Vögel massenweise vernichten, die
> Landschaft verschandeln, bis Deutschland eine Steppe ist.

Klar, warum nicht? Nichts dagegen, gerne auch hier in meiner 
Umgebung. Leider schreien die Leute nach "Vögeln" und "zerstörten
Wäldern" - und interessieren sich so ziemlich genau gar nicht
für die Zerstörung von Wäldern durch den Klimawandel oder den
Zustand in der Tierzucht/Fischerei.
Wenn RWE ein komplettes Dorf samt Landschaft zugunsten der 
Braunkohle abbaggert - kein Problem. Aber Windräder sind böse.

Weiter auf Braunkohle zu setzen ist wohl keine wirkliche Alternative.
Die Fossilen sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Außer Atomkraft, da
tendiere ich zu einer Befürwortung, aber auch hier gibt es Pro und 
Kontra. Zumindest auf absehbare Zeit wäre das meiner Meinung nach aber
eine echte Option.
Sowas läßt sich aber nicht von heute auf morgen einrichten und
scheitert ohnehin schon am politischen Willen.

-- 
[out of signatures error]

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#582180

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2023-01-23 16:20 +0100
Message-ID<k37muqFnqasU1@mid.individual.net>
In reply to#582142
Stephan Elinghaus <160123.6.seli@spamgourmet.com> writes:

> Klar, warum nicht? Nichts dagegen, gerne auch hier in meiner 
> Umgebung. Leider schreien die Leute nach "Vögeln" und "zerstörten
> Wäldern" - und interessieren sich so ziemlich genau gar nicht
> für die Zerstörung von Wäldern durch den Klimawandel oder den
> Zustand in der Tierzucht/Fischerei.
> Wenn RWE ein komplettes Dorf samt Landschaft zugunsten der 
> Braunkohle abbaggert - kein Problem. Aber Windräder sind böse.

Solange die Umweltschützer gleichzeitig gegen alte Kohlekraftwerke und neue
Windräder sind, bleibt halt die Kohle. 

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#582215

FromLothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de>
Date2023-01-23 18:10 +0100
Message-ID<1x0fk5hqxomvl.dlg@kimmeringer.de>
In reply to#582121
Fred wrote:

> Importiert wird Strom häufig bei hoher Nachfrage

Ach?

> und gleich-
> zeitiger Wind- und Sonnenflaute

Bei nicht ausreichendem lokalen Angebot. Die Gruende
dafuer sind verschieden

> – dann steigt auch der Preis.

Ach?

Und jetzt rate mal, warum exportiert wird. Weil der im
Norden bei viel Wind produzierte Strom mangels Strom-
leitungen in den Sueden und mangels Speicherkapazitaeten
schlicht und einfach exxportiert werden _muss_ und das
dann halt zu den zu dem Zeitpunkt aktuellen Preisen
stattfindet.

D.h. der Sueden kann durchaus gezwungen sein, fuer viel
Geld Strom zu imporieren, waehrend es im Norden zum
Spottpreis verscherbelt wird, weil die Alternative
waere, die Produktion mangels Nachfrage einzustellen.

> Und wie lautet die Konsequenz dieser grünen Regierung aus die-
> sem Verlustgeschäft?  Noch mehr Windräder, ohne große Abstände
> und so dicht wie möglich an den Siedlungen ranbauen, die
> Wälder zerstören, Vögel massenweise vernichten, die
> Landschaft verschandeln, bis Deutschland eine Steppe ist.

Das verlangen sie zwar nicht und das tun Windraeder auch nicht,
aber wie du schon mal geschrieben hast:

| Warum nicht, wenn’s der Sache dient.

Dass es keine Transportkapazitaeten vom Norden in den Sueden
gibt, ist kein Versaeumnis der Gruenen, BTW.


Gruesse, Lothar
-- 
Lothar Kimmeringer                E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
               PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
                 questions!

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#582219

From"Klaus H." <kl.huller@web.de>
Date2023-01-23 18:35 +0100
Message-ID<tqmggr$33150$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#582215
Am 23.01.2023 um 18:10 schrieb Lothar Kimmeringer:
>
> jetzt rate mal, warum exportiert wird. Weil der im
> Norden bei viel Wind produzierte Strom mangels Strom-
> leitungen in den Sueden und mangels Speicherkapazitaeten
> schlicht und einfach exxportiert werden _muss_ und das
> dann halt zu den zu dem Zeitpunkt aktuellen Preisen
> stattfindet.
>
> D.h. der Sueden kann durchaus gezwungen sein, fuer viel
> Geld Strom zu imporieren, waehrend es im Norden zum
> Spottpreis verscherbelt wird
>
Solche Zustände zeigen, daß die Energiewende zwar lautstark propagiert 
wurde, aber nie realistisch durchdacht.
>
> die Alternative
> waere, die Produktion mangels Nachfrage einzustellen.
>
Nö. Die Alternative wäre, erzeugten Strom durch Aus- bzw. Neubau von 
Speichern und Leitungen breiter über Zeit und Raum zu verteilen.

Daß Wind- und Sonnenstrom räumlich wie zeitlich stark schwankend 
anfallen, und ihr Einsatz deswegen die Erweiterung von Speicher- und 
Netzkapazitäten erfordert, ist nun wirklich keine Raketenwissenschaft. 
Auswertungen meteorologischer Daten hinsichtlich der Häufigkeit, 
Ausdehnung und Stärke von Dunkelflauten und Abschätzungen des nötigen 
Umfangs an den genannten Installationen daraus liegen auf dem Niveau von 
Diplomarbeiten. Aber gemacht wurde es nie, ganz zu schweigen von realem 
Ausbau von Speichern und Netz parallel zu Windrädern und PV-Anlagen. 
Stattdessen konzentrierten sich Politik und Branche auf eine Schlacht um 
Subventionen, die so irrsinnige Verhältnisse hervorbrachte, daß immer 
wieder zu Höchstpreisen bezahlter(!) Strom vollständig(!) nutzlos 
verheizt werden muß, weil man ihn nirgendwo(!) mehr sinnvoll verwenden kann.

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#582224

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2023-01-23 19:25 +0100
Message-ID<s003ajx35r.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#582219
Klaus H. meinte:

> Daß Wind- und Sonnenstrom räumlich wie zeitlich stark schwankend
> anfallen, und ihr Einsatz deswegen die Erweiterung von Speicher- und
> Netzkapazitäten erfordert, ist nun wirklich keine Raketenwissenschaft.
> Auswertungen meteorologischer Daten hinsichtlich der Häufigkeit,
> Ausdehnung und Stärke von Dunkelflauten und Abschätzungen des nötigen
> Umfangs an den genannten Installationen daraus liegen auf dem Niveau
> von Diplomarbeiten. Aber gemacht wurde es nie,


Dochdoch, diese Untrersuchungen gbt es, nur ...

> ganz zu schweigen von
> realem Ausbau von Speichern und Netz parallel zu Windrädern und
> PV-Anlagen.

,,, sorgt die unheilige Allianmz von NIMBYs und CSU, dass der reale 
Ausbau nicht vorankommt.
-- 
 gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8  C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#582225

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2023-01-23 19:33 +0100
Message-ID<k38270Fooo7U2@mid.individual.net>
In reply to#582224
Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes:

> ,,, sorgt die unheilige Allianmz von NIMBYs und CSU, dass der reale 
> Ausbau nicht vorankommt.

Die CSU hat im Grünen(TM) Baden-Würstchenberg nicht sooo viel zu
melden. Trotzdem hatten sie dort neulich die Warnung nachmittags nicht
die Waschmaschine einzuschalten. Warum muss man dann Stromtrassen nach
Baden-Würstchenberg unbedingt durch Bayern planen, wenn die CSU sie
nicht will?

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#582227

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2023-01-23 19:45 +0100
Message-ID<1813ajx84t.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#582225
Michael Bode meinte:

> . Warum muss man dann Stromtrassen nach
> Baden-Würstchenberg unbedingt durch Bayern planen, wenn die CSU sie
> nicht will?

Warum man das so geplant hatte, weiß ich nicht und kann nur Vermutungen 
anstellen. Es könnte zum Beispiel sein, dass man keine doppelten Trassen 
legen will, sondern nur eine, und es könnte auch sein, dass die Trasse 
durch Bayern kürzer ist, oder dass man sie durch eher wenig bewohnte 
Gebiete und nicht ausgerechnet durchs Rhein-Main-Gebiet legen wollte, um 
damit weniger Menschen in der Bauzeit zu beeinträchtigen. 
-- 
 gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8  C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#582234

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2023-01-23 20:37 +0100
Message-ID<tqmr66.afk.1@privat.lahls.de>
In reply to#582219
*Klaus H.* schrieb:

> Am 23.01.2023 um 18:10 schrieb Lothar Kimmeringer:
>> jetzt rate mal, warum exportiert wird. Weil der im
>> Norden bei viel Wind produzierte Strom mangels Strom-
>> leitungen in den Sueden und mangels Speicherkapazitaeten
>> schlicht und einfach exxportiert werden _muss_ und das
>> dann halt zu den zu dem Zeitpunkt aktuellen Preisen
>> stattfindet.
>>
>> D.h. der Sueden kann durchaus gezwungen sein, fuer viel
>> Geld Strom zu imporieren, waehrend es im Norden zum
>> Spottpreis verscherbelt wird
>>
> Solche Zustände zeigen, daß die Energiewende zwar lautstark propagiert
> wurde, aber nie realistisch durchdacht.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/novelle-eeg-gesetz-2023-2023972
-- 
bis denne

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#582220

From"Klaus H." <kl.huller@web.de>
Date2023-01-23 18:41 +0100
Message-ID<tqmgsh$331ek$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#582215
Am 23.01.2023 um 18:10 schrieb Lothar Kimmeringer:
>
> Dass es keine Transportkapazitaeten vom Norden in den Sueden
> gibt, ist kein Versaeumnis der Gruenen, BTW.
>
Aber es ist ein Versäumnis auch der Grünen, daß es noch nicht mal 
brauchbare Untersuchungen zum Umfang der notwendigen Speicher- und 
Netzausbauten gibt. Das hätte die steuerbegünstigte grüne Stiftung 
längst hinkriegen können, indem sie an geeignete Institute mit 
kooperativen Professoren Fördermittel für einschlägige Diplom- und 
Doktorarbeiten vergibt. Aber wahrscheinlich war es wichtiger, für die 
Subventionsschlachten zu planen. Oder Habecks und Baebocks Experten 
arbeiten noch an Untersuchungen, wieviel mehr Strom ein dickes Kabel 
gegenüber einem dünnen speichern kann.

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