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Groups > ger.ct > #579855 > unrolled thread

Re: Tesla läuft

Started byFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
First post2022-12-30 11:57 -0500
Last post2023-01-01 08:35 -0800
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Contents

  Re: Tesla läuft Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-12-30 11:57 -0500
    Re: Tesla läuft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-12-30 19:45 +0100
      Re: Tesla läuft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-31 02:36 -0800
      Re: Tesla läuft Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-12-31 06:23 -0500
      Re: Tesla läuft Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2022-12-31 16:51 +0100
      Re: Tesla läuft Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-01-02 07:30 -0500
    Re: Tesla läuft Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2022-12-30 23:42 +0100
      Re: Tesla läuft Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-01-02 15:50 -0500
        Re: Tesla läuft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-01-08 07:07 -0800
    Re: Tesla läuft Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-12-31 12:30 +0000
      Re: Tesla läuft Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-12-31 12:02 -0500
        Re: Tesla läuft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-31 09:23 -0800
        Re: Tesla läuft Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-12-31 18:44 +0100
          Re: Tesla läuft Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-12-31 13:29 -0500
            Re: Tesla läuft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-01-01 08:35 -0800

#579855 — Re: Tesla läuft

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2022-12-30 11:57 -0500
SubjectRe: Tesla läuft
Message-ID<ton5ac$n5jc$1@dont-email.me>
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> wrote:
>
>> Nicht wirklich! Auf Ressourcenverknappung zu setzen ist zurzeit ein
>> absoluter No-Brainer! Ich gebe zu, dass Magnesiummangel nicht auf mein
>> Radar war, aber im Rohstoffhandel tätig zu sein, ist aktuell eine wirklich
>> totsichere Sache! Ich selbst setze auf Wasser, Getreide und sonstige
>> Grundnahrungsmittel! Bin also ein pöser Nahrungsmittelspekulant!
>> Die werden immer konsumiert und dank der Überbevölkerung und
>> die anthropogene globale Erderwärmung werden sie auch
>> beständig knapper – damit wird man also ganz
>> sicher nicht arm.... ¯\_(ツ)_/¯
> 
> Me too. Nestlé Shareholder. Das ist sogar mein größtes Aktienpaket,
> seit Jahren...
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Anleger haben im zu Ende gehenden Jahr an den Aktienmärkten viel Geld
| verloren. Wichtige Aktien-Indizes von New York über Zürich bis Schanghai
| haben im zweistelligen Prozentbereich an Wert verloren. Sogar
| konservative Aktien wie die Schweizer Blue-Chip-Titel Nestlé oder Roche
| mussten deutliche Kursrückgänge verbuchen.
|
| Einiges erinnert an das Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende:
| Hoch bewertete Aktien wie jene des Elektroautobauers Tesla haben innert
| Jahresfrist drei Viertel ihres Kurswerts verloren. Risikoreiche Märkte
| wie jener für Kryptowährungen stehen am Abgrund. Wo immer möglich,
| flüchten die Investoren aus dem Risiko. Börsengänge sind eine
| Seltenheit, Startups, die jüngst noch mit Kapital überschwemmt wurden,
| haben Mühe, Geldgeber zu finden.
|
| Der Kontrast zur Ära der tiefen oder negativen Zinsen, als die Börsen
| mit billigem Geld der Zentralbanken überschwemmt wurden, könnte nicht
| grösser sein: Während damals Kapital im Überfluss vorhanden war und die
| Unternehmensgewinne immer weiter stiegen, war das Jahr 2022 von
| rekordhoher Inflation, einem beispiellosen Zinsanstieg und abstürzenden
| Aktienmärkten geprägt.
|
| *Kein Ort, um sich zu verstecken*
|
| Doch auch an den herkömmlichen Kapitalmärkten gibt es derzeit kaum einen
| sicheren Ort. Nicht nur die Aktienmärkte, auch die in Krisenzeiten
| vermeintlich sicheren Obligationen boten kaum Schutz. Die drastische,
| rapide Anhebung der Zinsen durch die Zentralbanken führte einem
| Automatismus gleich zu höheren Renditen und damit tieferen Bond-Kursen.
| Dass sowohl Aktien wie Obligationen im Gleichschritt mehr als ein
| Zehntel ihres Werts verloren, ist ein Phänomen, das in den USA seit 150
| Jahren nicht beobachtet wurde.
|
| Das vermiest Profi-Anlegern mitunter das Geschäftsmodell. Die bei
| Vermögensverwaltern verbreitete Aufteilung in 60 Prozent Aktien und 40
| Prozent Schuldpapiere garantiert nicht den Werterhalt eines Portfolios.
| Sogar Gold, die klassische Anlage für Kriegs- und Krisenzeiten, konnte
| dieses Jahr nur zeitweise mit Wertstabilität glänzen. Geopolitische
| Unsicherheit und die steigenden Zinsen haben fast ausnahmslos alle
| Anlageklassen nach unten gedrückt. Diversifikation scheint im
| abgelaufenen Börsenjahr nicht viel gebracht zu haben.
|
| «War 2022 aus Anlegersicht schlimm, wird 2023 bestimmt besser», ist man
| geneigt zu denken. Dafür gibt es wenig Anhaltspunkte. Zu viele
| Problemherde belasten die Stimmung an den Märkten: Die Inflation bewegt
| sich weiter auf sehr hohem Niveau, die konjunkturelle Entwicklung ist
| ungewiss, der Ukraine-Krieg ungelöst, und die Folgen der Aufhebung der
| Covid-Restriktionen in China sind unberechenbar.
|
| *Kehrseite der China-Öffnung*
|
| Ereignisse wie die China-Öffnung erscheinen auf den ersten Blick zwar
| positiv. Diese dürfte chinesischen Aktien und dem Tourismus kurzfristig
| Auftrieb geben. Doch es gibt eine Kehrseite. Die Belebung der
| chinesischen Nachfrage dürfte zu steigenden Rohstoff- und Energiepreisen
| führen, was wiederum die Inflation befeuert. Und solange die Inflation
| nicht unter Kontrolle ist, werden die Zentralbanken die Zinsen weiter
| anheben. Je mehr die Zinsen steigen, desto grösser bleibt der
| Abwertungsdruck auf die Aktienmärkte.
|
| Hinzu kommen Ängste um die Konjunktur. Mittlerweile gehen fast alle
| Marktbeobachter davon aus, dass sowohl die Vereinigten Staaten als auch
| die Euro-Zone im neuen Jahr in die Rezession rutschen werden – oder sich
| bereits in einer befinden. Auch wenn die konjunkturelle Eintrübung
| vorübergehend und kurz sein sollte, für die Aktienmärkte ist der Mix aus
| steigenden Zinsen und Rezession Gift. Zumal die Erwartungen der
| Analytiker für die Unternehmensgewinne immer noch von einem günstigen
| Szenario ausgehen.
|
| Die Aktienbewertungen sind auch nach den deutlichen Kursrückgängen nicht
| günstig. Die Verluste beliebter Technologieaktien wie Apple oder
| Microsoft belaufen sich gegenüber Anfang Jahr auf mehr als ein Viertel,
| bei Amazon und Tesla auf mehr als die Hälfte. Trotzdem stehen die
| Papiere nicht tiefer als vor dem Corona-bedingten Kurseinbruch im
| Frühjahr 2020.
|
| Das gilt auch für populäre Schweizer Titel wie Lonza, Sika oder
| Straumann. Abwärtspotenzial ist bei weiter anziehenden Zinsen also
| weiterhin da, wobei die Aktien hoch bewerteter, wachstumsträchtiger
| Unternehmen besonders unter dem Zinsregime leiden. Solange keine
| Aussicht auf Stabilisierung oder einen Rückgang der Zinsen besteht, wird
| mit Tech-Aktien nicht viel zu holen sein.
|
| *Starke Nerven*
|
| Anleger tun also auch 2023 gut daran, sich auf konservative Sektoren wie
| Konsum oder Gesundheitswesen zu konzentrieren. Auch Aktien mit
| substanzieller Dividende können für fehlende Wachstumsperspektiven
| entschädigen und sich in einem inflationären Umfeld behaupten.
|
| Gleiches gilt für die Papiere von Energie- und Rohstoffkonzernen. Sie
| stehen zwar auf den No-Go-Listen der Nachhaltigkeitsbewussten, dürften
| angesichts der Energieprobleme aber ein weiteres gutes Jahr vor sich
| haben. Diese Investitionen bleiben jedoch mit grossen politischen
| Risiken behaftet und sind sehr schwankungsanfällig.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/finanzen/die-jahresbilanz-an-den-aktienmaerkten-ist-miserabel-auch-2023-bleiben-die-aussichten-duester-ld.1719052>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#579857

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2022-12-30 19:45 +0100
Message-ID<tonbl4$g20h$1@solani.org>
In reply to#579855
Am 30.12.22 um 17:57 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> | Anleger tun also auch 2023 gut daran, sich auf konservative Sektoren wie
> | Konsum oder Gesundheitswesen zu konzentrieren.


Gesundheitswesen lief gar nicht. Ich dachte als Nephrologe, Dialyse wird 
immer mehr benötigt. Von wegen. Meine Fresenius Medical Care Aktien 
(=Betreiber von Dialysezentren, Maschinen, Membranen  etc.) haben 42% 
Verlust gebracht seit dem Kauf vor etwa 10 Jahren..

Diese Aktien waren schon immer Minderperformer, aber nun in Corona: Doe 
Pandemie und die Infektion  haben schlicht so viele Dialysepatienten 
(alt, angeschlagen, reduzierte Immunität) nicht überlebt, daß sie dem 
Konzern FMC nun wirklich fehlen.

Nächste Woche gebe ich die restlichen Aktien von FMC ab.

Pfizer hingegen hat am Aktienmarkt viel Freude gemacht. Die hatte ich 
zufällig auch schon immer. Lange vor dem BioNTech Deal.

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#579885

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-12-31 02:36 -0800
Message-ID<dad17223-1774-44f7-97f9-523d6192b923n@googlegroups.com>
In reply to#579857
Ländischwätzi schrieb am Freitag, 30. Dezember 2022 um 19:45:57 UTC+1:

> Gesundheitswesen lief gar nicht. Ich dachte als Nephrologe, Dialyse wird 
> immer mehr benötigt. Von wegen. Meine Fresenius Medical Care Aktien 
> (=Betreiber von Dialysezentren, Maschinen, Membranen etc.) haben 42% 
> Verlust gebracht seit dem Kauf vor etwa 10 Jahren.. 
> 
> Diese Aktien waren schon immer Minderperformer, aber nun in Corona: Doe 
> Pandemie und die Infektion haben schlicht so viele Dialysepatienten 
> (alt, angeschlagen, reduzierte Immunität) nicht überlebt, daß sie dem 
> Konzern FMC nun wirklich fehlen. 
> 
> Nächste Woche gebe ich die restlichen Aktien von FMC ab. 

Die wollen sich ohnehin fusionieren, oder ist das Geschichte?
https://en.wikipedia.org/wiki/Fresenius_(company)

https://en.wikipedia.org/wiki/Fresenius_Medical_Care
soll deutlich für Bestechungsvorwürfe geblutet haben.

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#579888

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2022-12-31 06:23 -0500
Message-ID<top63v$10f80$2@dont-email.me>
In reply to#579857
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
> Am 30.12.22 um 17:57 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>> | Anleger tun also auch 2023 gut daran, sich auf konservative Sektoren wie
>> | Konsum oder Gesundheitswesen zu konzentrieren.
> 
> Gesundheitswesen lief gar nicht. Ich dachte als Nephrologe, Dialyse
> wird immer mehr benötigt. Von wegen. Meine Fresenius Medical Care
> Aktien (=Betreiber von Dialysezentren, Maschinen, Membranen  etc.)
> haben 42% Verlust gebracht seit dem Kauf vor etwa 10 Jahren.. Diese
> Aktien waren schon immer Minderperformer, aber nun in Corona: Doe 
> Pandemie und die Infektion  haben schlicht so viele Dialysepatienten
>  (alt, angeschlagen, reduzierte Immunität) nicht überlebt, daß sie
> dem Konzern FMC nun wirklich fehlen. Nächste Woche gebe ich die
> restlichen Aktien von FMC ab.
> 
Nope! Neben Rohstoff- und Rüstungsaktien zeigen auch Healthcare-Aktien¹ eine
beeindruckende Stärke! Ansonsten sage ich dazu nur: Luxusartikel! Vermögende
gibt es nämlich immer und Vermögende geben immer was für Luxusartikel aus!
Ich z.B. würde gerne wieder eine neue Luxusuhr haben... (งツ)ว

	M.f.G.


P.S.: Wir haben wieder die Familie zu Besuch! Jetlag und so...
___
¹<https://www.deraktionaer.de/artikel/pharma-biotech/gesundes-neues-jahr-5-healthcare-aktien-fuer-2023-20323355.html>
-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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etwas komisch... ;-)

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#579920

FromGeorg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net>
Date2022-12-31 16:51 +0100
Message-ID<0E8A58C279F2BD69@ggruber793.news.solani.org>
In reply to#579857
Am 30.12.2022 um 19:45 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 30.12.22 um 17:57 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>> | Anleger tun also auch 2023 gut daran, sich auf konservative Sektoren 
>> wie
>> | Konsum oder Gesundheitswesen zu konzentrieren.
> 
> 
> Gesundheitswesen lief gar nicht. Ich dachte als Nephrologe, Dialyse wird 
> immer mehr benötigt. Von wegen. Meine Fresenius Medical Care Aktien 
> (=Betreiber von Dialysezentren, Maschinen, Membranen  etc.) haben 42% 
> Verlust gebracht seit dem Kauf vor etwa 10 Jahren..

Ich hab Sartorius, die hätte ich besser Anfang des Jahres verkauft, bis 
dahin eigentlich keine Beschwerde.

> Diese Aktien waren schon immer Minderperformer, aber nun in Corona: Doe 
> Pandemie und die Infektion  haben schlicht so viele Dialysepatienten 
> (alt, angeschlagen, reduzierte Immunität) nicht überlebt, daß sie dem 
> Konzern FMC nun wirklich fehlen.
> 
> Nächste Woche gebe ich die restlichen Aktien von FMC ab.
> 
> Pfizer hingegen hat am Aktienmarkt viel Freude gemacht. Die hatte ich 
> zufällig auch schon immer. Lange vor dem BioNTech Deal.

Hier United Health, immer wieder den Einstandspreis realisiert für 
Anschaffungen.

Aber ansonsten heuer ca. die Hälfte der Vorjahresgewinne abgegeben, 
Privataufwendungen nur aus dem Cashflow bestritten, Sparquote fast Null.

Schwamm drüber.

-- 
LG Georg

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#580060

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-01-02 07:30 -0500
Message-ID<touion$1oqhl$2@dont-email.me>
In reply to#579857
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Nächste Woche gebe ich die restlichen Aktien von FMC ab. Pfizer
> hingegen hat am Aktienmarkt viel Freude gemacht. Die hatte ich 
> zufällig auch schon immer. Lange vor dem BioNTech Deal.
>
+--- <hier abknabbern> ---
| «Mit Pharmaaktien fahren Sie in unsicheren Zeiten am besten», raten
| Bankberater ihren Kundinnen und Kunden gerne. Im zurückliegenden Jahr
| ging diese Rechnung aber nur teilweise auf.
|
| *Gewinner sitzen in den USA*
|
| Von den beiden Schweizer Branchenschwergewichten überzeugte nur Novartis
| mit einem Kursgewinn von 4 Prozent einigermassen. Als Flop erwiesen sich
| hingegen die Genussscheine von Roche, die über 23 Prozent an Wert
| verloren.
|
| Wer mit Aktien von Medikamentenherstellern möglichst viel Geld verdienen
| wollte, engagierte sich mit Vorteil in Branchengrössen der USA. So ging
| es bei Merck & Co. 2022 um rund 44 Prozent und bei Eli Lilly um 35
| Prozent nach oben. Die Papiere von Abbvie avancierten um 19 Prozent.
|
| *Schluss mit Covid-Geschäften*
|
| Allerdings gab es auch in den USA längst nicht nur strahlende Gewinner.
| Der weltgrösste Gesundheitskonzern Johnson & Johnson (J&J) musste sich
| mit einem Kursplus von 3 Prozent begnügen. Der «Pandemie-Krösus» Pfizer,
| der im Jahr zuvor wegen seines mRNA-Impfstoffs gegen Sars-CoV-2 und
| einer Tablette zur Behandlung des Virus an der Börse noch
| ausserordentlich gesucht gewesen war, büsste 9 Prozent an Wert ein. Nach
| Erwartung der meisten Investoren ist das grosse Geschäft mit der
| Pandemie mittlerweile gelaufen.
|
| Ein Jahr zum Vergessen war 2022 für Investoren im Biotechnologiesektor.
| So kamen nicht nur die einstigen Stars unter den Anbietern von
| Covid-19-Vakzinen, Biontech und Moderna, mit Einbussen von 35
| beziehungsweise knapp 24 Prozent unter die Räder. Der gesamte Sektor,
| der mit seinen zahlreichen Jungfirmen einen eigenständigen Bereich
| innerhalb der Gesundheitsbranche bildet, wurde deutlich zurückgestuft.
| Der Nasdaq-Biotechnology-Index brach um knapp 12 Prozent ein, wobei in
| der ersten Jahreshälfte noch deutlich stärkere Verluste resultiert hatten.
|
| Und 2023, dürfte im neuen Jahr die Gesundheitsbranche ihrem Ruf als
| «sicherer Hafen» gerecht werden? Auch jüngst vor den Feiertagen haben
| Anlageexperten verbreitet dazu geraten, vor allem auf grosse
| Medikamentenhersteller zu setzen. Etwas Defensiveres als die
| Pharmabranche gebe es kaum, denn schliesslich würden Arzneimittel auch
| in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zuverlässig nachgefragt.
|
| *Flaute auch bei Novartis*
|
| Doch selbst für Pharmamultis ist das Umfeld nicht ungetrübt. Zu kämpfen
| haben zahlreiche Anbieter damit, dass einstige Umsatzrenner nicht mehr
| unter Patentschutz stehen und durch Generika herausgefordert werden.
| Zugleich sind die Geschäfte mit Produktneuheiten, welche die Firmen zur
| Erschliessung neuer Einnahmequellen aufgebaut haben, noch nicht gross
| genug, um für ausreichend Kompensation zu sorgen.
|
| In einer solchen Situation befinden sich zurzeit auch Roche und
| Novartis. Finanzanalytiker erwarten, dass die Umsätze der beiden Firmen
| 2023 lediglich geringfügig zunehmen werden. Bereits die ersten neun
| Monate des abgelaufenen Jahres waren von einer Flaute gekennzeichnet.
|
| Einen Wachstumsschub trauen Marktbeobachter hingegen dem amerikanischen
| Konkurrenten Eli Lilly zu. Der Konzern verfügt dank Mounjaro über ein
| vielversprechendes neues Medikament gegen Diabetes. Sollte es wie
| erwartet 2023 auch die Zulassung zur Behandlung von Fettleibigkeit
| erhalten, dürften Eli Lilly zig Milliarden an zusätzlichen Einnahmen
| zufliessen, prophezeien Finanzanalytiker.
|
| *Hoffnung auf neue Alzheimer-Medikamente*
|
| Mit Spannung werden zudem die Daten erwartet, die das Unternehmen Mitte
| dieses Jahres zur späten klinischen Erforschung eines potenziellen
| Mittels gegen Alzheimer publizieren wird. Anders als Roche, dessen
| Hoffnungsträger gegen die Demenzerkrankung Mitte November 2022 mit
| enttäuschenden Ergebnissen aufwartete und wohl keine Chance mehr auf
| eine Zulassung besitzt, ist Eli Lilly zusammen mit dem japanischen
| Partner Eisai nach wie vor im Rennen. Eisai hatte zudem – in
| Kollaboration mit der amerikanischen Biotechfirma Biogen – bereits Ende
| September vergangenen Jahres mit einem anderen Wirkstoff Hoffnungen auf
| eine wirksame Therapie geweckt.
|
| Wegen der starken Verbreitung in den alternden Gesellschaften westlicher
| Industrieländer gilt Alzheimer als besonders wachstumsträchtiger Markt
| für die Pharmaindustrie. Allerdings bleibt abzuwarten, wie gut es den
| Medikamentenanbietern gelingen wird, ihre ambitiösen Preisvorstellungen
| durchzusetzen. Da die bisherigen Forschungsdaten nur auf eine
| Verzögerung des geistigen Zerfalls, nicht aber auf ein Stoppen dieses
| folgenschweren Prozesses, geschweige denn auf eine Heilung deuten,
| sollten die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt werden.
|
| *Geht Biotechfirmen das Geld aus*?
|
| Biogen stach 2022 mit einem Kursgewinn von rund 13 Prozent hervor. Das
| Unternehmen gehörte damit zu den wenigen Profiteuren in einem sonst
| darbenden Biotechnologiesektor.
|
| Obwohl sich die Branche in der zweiten Jahreshälfte ein Stück weit von
| ihren Tiefstständen an der Börse erholte, dürfte sie es weiterhin schwer
| haben. Wie vielen Technologiefirmen machen auch Biotechunternehmen die
| stark gestiegenen Zinsen zu schaffen. Sie erschweren die Aufnahme von
| neuen Finanzmitteln, auf welche die oft noch defizitären Firmen in
| regelmässigen Zeitabständen angewiesen sind. Manche kotierte
| Biotechunternehmen würden wohl bereits den Anfang des nächsten Jahres
| nicht mehr sehen, hielten jüngst die Marktbeobachter von Evaluate
| Vantage fest.
|
| Wer Glück hat, landet in den Armen eines grösseren Mitbewerbers. Umso
| stärker um die Aufmerksamkeit von Pharmakonzernen dürften in der zweiten
| Januarwoche denn auch viele Biotechfirmen an der Healthcare-Konferenz
| von JP Morgan in San Francisco buhlen. Das Treffen ist traditionell das
| grösste Stelldichein für Topmanager der Gesundheitsbranche und findet
| dieses Jahr zum ersten Mal seit drei Jahren wieder physisch statt.
|
| Den meisten grossen Medikamentenherstellern fehlt es nicht an
| investierbaren Mitteln. Die Branche schwimme im Geld, heisst es im
| Gegenteil immer wieder. Dennoch hielten sich 2022 die meisten
| Pharmakonzerne mit Akquisitionen zurück. Offenbar wirkten die
| Bewertungen, die in den Vorjahren stark gestiegen waren, auf viele nach
| wie vor abschreckend.
|
| *Es geht nicht ohne Übernahmen*
|
| Dank der Übernahme von Horizon Therapeutics für knapp 28 Milliarden
| Dollar wurde kurz vor dem Jahresende doch noch eine grosse Transaktion
| angekündigt. Der amerikanische Konzern Amgen setzte sich dabei gegen
| J&J, den französischen Konkurrenten Sanofi und einen weiteren –
| namentlich nicht bekannten – Bieter durch.
|
| Das Beispiel zeigt, dass Branchenschwergewichte gleichermassen auf der
| Pirsch sind.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/wirtschaft/fuer-roche-und-die-meisten-biotechfirmen-war-2022-ein-jahr-zum-vergessen-das-umfeld-bleibt-auch-im-neuen-jahr-schwierig-ld.1719425>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#579867

FromLothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de>
Date2022-12-30 23:42 +0100
Message-ID<thqhfdc5ssjs$.dlg@kimmeringer.de>
In reply to#579855
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote:

>| Einiges erinnert an das Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende:

Naja, nicht wirklich.


Gruesse, Lothar
-- 
Lothar Kimmeringer                E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
               PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
                 questions!

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#580123

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-01-02 15:50 -0500
Message-ID<tovg3g$1shfu$1@dont-email.me>
In reply to#579867
Salve allerseits,

Lothar Kimmeringer schrieb:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote:
> 
>>| Einiges erinnert an das Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende:
> 
> Naja, nicht wirklich.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Jeden Monat kauft sich Thomas Beim einen kleinen Bruchteil der
| Weltwirtschaft. 200 Euro wandern regelmäßig von Beims Konto auf das der
| Fondsgesellschaft Vanguard, genauer: in einen Indexfonds (ETF) mit dem
| kryptischen Kürzel A1JX52. Insgesamt knapp 2.000 Euro habe er
| mittlerweile in den ETF investiert, so Beim. Das Finanzprodukt soll die
| Entwicklung möglichst vieler Unternehmen in möglichst vielen Branchen
| verteilt auf möglichst viele Länder der Welt abbilden.
|
| Nur leider war die Weltwirtschaft zum Ende des Jahres 2022 durch Krieg
| und Krisen nicht im allerbesten Zustand. Der ETF hat seit Jahresbeginn
| knapp 15 Prozent an Wert verloren. Denkt Beim jetzt daran, aufzugeben
| und seinen Sparplan zu stoppen? "Definitiv nicht", sagt der 25-Jährige
| Logistikstudent. Mit der Zeit, da ist er sich sicher, würde sich die
| Unruhe an den Märkten sowieso wieder legen.
|
| So wie Thomas Beim handeln derzeit viele junge Anlegerinnen und Anleger:
| An den Börsen sinken die Kurse, der Deutsche Aktienindex Dax hat im
| Laufe des Jahres 2022 rund zwölf Prozent an Wert verloren, der
| amerikanische S&P 500 ist fast 20 Prozent im Minus. Aber sie zahlen
| weiter ihre monatlichen Raten für ihre Sparpläne auf Aktien, ETFs und
| Fonds ein. Das bestätigen die bei jungen Investorinnen und Investoren
| besonders beliebten Neobroker Trade Republic und Scalable Capital. Bei
| beiden wächst das ETF-Sparplan-Geschäft weiter. "ETFs sind die neue Form
| des Sparbuchs", sagt Scalable-Gründer Erik Podzuweit. Die jüngere
| Generation wisse das.
|
| Michael Heuser sieht das ähnlich: Anlegerinnen und Anleger unter 30
| seien angstfreier als früher und hätten einen nüchternen Optimismus
| entwickelt, der selbst in diesem Seuchenjahr für die globale Ökonomie
| weiter gewachsen sei, sagt er. "Selbst wenn es mal rummst, scheinen sich
| die jungen Leute nicht beirren zu lassen." Heuser ist Forschungsdirektor
| des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (Diva)
| und befragt die Deutschen regelmäßig danach, für wie attraktiv sie eine
| aktienbasierte Geldanlage halten. Daraus errechnet er einen
| Geldanlageindex und der liegt in der Altersgruppe zwischen 18 und 29
| fast doppelt so hoch wie im Bundesschnitt. "Ich glaube, wir erleben hier
| die Entwicklung einer modernen Aktienkultur in Deutschland", sagt Heuser
| deshalb. Am Kapitalmarkt zu investieren, sei kein Hype mehr, er sehe
| vielmehr eine "fundamentale Wende".
|
| *Das Ende der Gierphase*
|
| Fast 1,5 Millionen junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren investierte
| nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts im Jahr 2021 in Aktien.
| Hunderttausende von ihnen sind erst während der Corona-Pandemie
| eingestiegen, allein fast 50.000 im Jahr 2021. Sie wurden als Zocker
| betitelt, weil sie sich auf so manche Hype-Aktie einließen oder auf
| Kryptowährungen spekulierten und dabei manchmal auch viel Geld verloren.
| Mittlerweile scheinen die jungen Spekulanten und Spekulantinnen schnell
| herangewachsen zu sein zu einer Fraktion der ETF-Ultras, die in Teilen
| investiert wie aus dem Lehrbuch zeitgemäßer Vermögensverwaltung: Sie
| streuen ihre Investments breit auf möglichst viele Branchen und
| Regionen, sie investieren kostengünstig in Indexfonds mit möglichst
| geringen Gebühren. Die kurzfristigen Schwankungen blenden sie dabei aus
| und geben sich zwei, drei Jahrzehnte Zeit. So schaffen sie im
| vermeintlichen Casino der Börse eine wichtige Stütze für eine private
| Altersvorsorge – und lassen sich von den aktuellen Kursstürzen nicht
| beeindrucken.
|
| Das überrascht einige Beobachter, denn die neue Generation Aktie kam in
| einer Zeit an die Börse, in der Kurse nur eine Richtung kannten: nach
| oben. Thomas Kehl erinnert sich noch gut an diese Phase nach Ausbruch
| der Pandemie. Der Gründer der Informationsplattform Finanzfluss erklärt
| auf YouTube mittlerweile mehr als einer Million Abonnentinnen und
| Abonnenten die Grundlagen der Geldanlage. Viele von ihnen schicken ihre
| Portfolios an Kehl und bitten um eine Einschätzung. In der Zeit nach dem
| ersten Corona-Crash sah er darin viele riskante Wetten. "Damals ging
| alles nach oben, alle waren auf der Suche nach dem nächsten großen
| Ding", sagt Kehl. "In dieser Gierphase habe ich unsere Aufgabe vor allem
| darin gesehen, zu sagen: Geht nicht nur in Technologiewerte oder Krypto,
| sucht euch auch langweiligere Anlagen."
|
| *Besser informiert an die Börse*
|
| Diese Gruppe an Aktionärinnen und Aktionären erlebe jetzt zum ersten
| Mal, dass ihre Beteiligungen auch über längere Zeit an Wert verlieren.
| Immer noch schicken viele von ihnen ihre Portfolioaufstellung an Kehl.
| "Die Depots sind jetzt häufig in den roten Zahlen", sagt der
| Finanzfluss-Gründer. Das Bedürfnis nach Beruhigung sei aber nicht
| übermäßig groß. "Die meisten jungen Anleger denken in einem Zeitraum von
| 30 Jahren", so Kehl, "Für die zählt der langfristige Schnitt." Zwar
| belaste die Inflation viele von ihnen, vielleicht reduziere der eine
| oder die andere auch die monatliche Sparrate. Aber die, die es könnten,
| ließen ihren ETF-Sparplan weiterlaufen. Und jene, die vorher riskanter
| investiert waren, fangen an, ihr Depot aufzuräumen: "Viele Portfolios
| sind in der Corona-Zeit sehr komplex geworden, da mussten unbedingt noch
| ein paar Hype-Aktien rein und vielleicht auch spezielle Branchen-ETFs.
| Das wirft man jetzt raus und stellt auf ein simpleres Weltportfolio um",
| sagt Kehl.
|
| Diesen subjektiven Eindruck kann Christian Hecker mit Zahlen belegen.
| Hecker hat Trade Republic gegründet, die Handelsplattform, die für viele
| junge Menschen den ersten Kontakt zur Börse herstellt. Mehr als die
| Hälfte der Kundinnen und Kunden kaufe mit Trade Republic zum ersten Mal
| Aktien, so Hecker. "Wir haben heute mehr ETF-Sparpläne als Kunden", sagt
| der Gründer, das heißt: viele seiner Anlegerinnen sparen in mehr als ein
| Produkt. Die meisten seien Anfang 30 und hätten wenig Vorerfahrung mit
| dem Kapitalmarkt, zahlten mal 100 oder 150 Euro ein und suchten sich
| ETFs, die eine möglichst große Zahl von Unternehmen und Branchen
| abdecken. "Wir sehen nicht, dass die Kunden ihre Sparpläne canceln, das
| Geschäft wächst konstant weiter", sagt Hecker. Er sagt auch, die Kunden
| handelten weniger mit einzelnen Aktien.
|
| *Erinnerungen an die Dotcom-Blase*
|
| Als der langsame Absturz der Märkte in diesem Jahr begann, riefen einige
| die Erinnerung an das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 wach: Auch
| damals war ein Aktienhype aufgrund hoch bewerteter Technologiefirmen
| entstanden. Viele Menschen wagten sich zum ersten Mal an die Börse – und
| verbrannten sich im Crash derart die Finger, dass sie nie mehr
| zurückkehren sollten. Christian Hecker hat die Parallelen zum Crash vor
| 20 Jahren auch oft gehört, aber er hält sie für unpassend. Viele
| Menschen hätten damals relativ unwissend in einige wenige Papiere
| investiert, zum Beispiel in die stark beworbene Aktie der Deutschen
| Telekom. "Gerade die jungen Kunden sind heute extrem gut informiert",
| sagt der Trade-Republic-Chef. Sie informieren sich in den Foren von
| Reddit, diskutieren in Discord-Gruppen, hören Podcasts und folgen
| YouToubern wie dem Finanzfluss-Gründer Thomas Kehl.
|
| Und auch das gibt Hecker zu bedenken: "Wir hatten seit dem
| Pandemiebeginn sehr viel Volatilität, nicht erst seit dem Kriegsausbruch
| in der Ukraine." Wer im Jahr 2020 an der Börse eingestiegen ist, hat
| mehrere Wellen des Coronavirus, Lieferengpässe auf der ganzen Welt, den
| Wirecard-Skandal und Wahlen in den USA erlebt – vielleicht ist da eine
| eher erwartbare Marktkorrektur in Folge der Inflationsbekämpfung der
| Notenbanken also verhältnismäßig leicht zu verkraften?
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2022-12/etf-junge-anleger-boerse-geldanlage-vermoegensaufbau/komplettansicht>

	M.f.G.

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Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#580576

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-01-08 07:07 -0800
Message-ID<be3bb864-231d-4530-b26f-c66459799f4fn@googlegroups.com>
In reply to#580123
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Montag, 2. Januar 2023 um 21:50:57 UTC+1:

> +--- <hier abknabbern> --- 

> | *Das Ende der Gierphase* 
> | 
> | Fast 1,5 Millionen junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren investierte 
> | nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts im Jahr 2021 in Aktien. 
> | Hunderttausende von ihnen sind erst während der Corona-Pandemie 
> | eingestiegen, allein fast 50.000 im Jahr 2021. Sie wurden als Zocker 
> | betitelt, weil sie sich auf so manche Hype-Aktie einließen oder auf 
> | Kryptowährungen spekulierten und dabei manchmal auch viel Geld verloren. 
 
> +--- </hier abknabbern> --- 
> 
> ©<https://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2022-12/etf-junge-anleger-boerse-geldanlage-vermoegensaufbau/komplettansicht>

Insbesondere bei ganz besonders fiktiven Kryptowährungen,
wobei 14-Jährige da womöglich etwas weniger spekulieren:

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/onecoin-prozess-neu-aufgerollt-100.html

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#579891

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2022-12-31 12:30 +0000
Message-ID<3t63b02aa5i2232d6n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#579855
On Fri, 30 Dec 2022 17:57:48 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
> +--- <hier abknabbern> ---
> | Doch auch an den herkömmlichen Kapitalmärkten gibt es derzeit
> | kaum einen sicheren Ort. Nicht nur die Aktienmärkte, auch die in
> | Krisenzeiten vermeintlich sicheren Obligationen boten kaum
> | Schutz. Die drastische, rapide Anhebung der Zinsen durch die
> | Zentralbanken führte einem Automatismus gleich zu höheren
> | Renditen und damit tieferen Bond-Kursen.  Dass sowohl Aktien wie
> | Obligationen im Gleichschritt mehr als ein Zehntel ihres Werts
> | verloren, ist ein Phänomen, das in den USA seit 150 Jahren nicht
> | beobachtet wurde.

Es wird auch wieder aufwärts gehen, sagt der Profi. Allerdings für's
erste nur noch ein Mal und dann sehr lange nicht mehr:
<https://www.profil.at/panorama/jim-rogers-es-kommen-sehr-schlechte-zeiten-auf-uns-zu/402242358>

Servus,
   Stefan

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http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - räumen!? Nur schwimmen ist brutaler.
(Sloganizer)

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#579936

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2022-12-31 12:02 -0500
Message-ID<toppvg$12aph$3@dont-email.me>
In reply to#579891
Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Fri, 30 Dec 2022 17:57:48 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
>> 
>> | Doch auch an den herkömmlichen Kapitalmärkten gibt es derzeit
>> | kaum einen sicheren Ort. Nicht nur die Aktienmärkte, auch die in
>> | Krisenzeiten vermeintlich sicheren Obligationen boten kaum
>> | Schutz. Die drastische, rapide Anhebung der Zinsen durch die
>> | Zentralbanken führte einem Automatismus gleich zu höheren
>> | Renditen und damit tieferen Bond-Kursen.  Dass sowohl Aktien wie
>> | Obligationen im Gleichschritt mehr als ein Zehntel ihres Werts
>> | verloren, ist ein Phänomen, das in den USA seit 150 Jahren nicht
>> | beobachtet wurde.
> 
> Es wird auch wieder aufwärts gehen, sagt der Profi.
> 
Du weißt schon, dass inzwischen Bernard Arnault der Reichste der Reichen
ist und nicht mehr Elon Musk? Das Luxusgeschäft kennt keine Krise!
Folgerichtig kennt auch LVMH keine Krise... (*^^*)

	M.f.G.

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Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
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#579937

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-12-31 09:23 -0800
Message-ID<cc85f968-46e1-4e50-956f-aa1b3ad07adcn@googlegroups.com>
In reply to#579936
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Samstag, 31. Dezember 2022 um 18:02:41 UTC+1:

> Stefan Froehlich schrieb:
 
> > Es wird auch wieder aufwärts gehen, sagt der Profi. 
> >
> Du weißt schon, dass inzwischen Bernard Arnault der Reichste der Reichen 
> ist und nicht mehr Elon Musk?

Das wurde hier zwar schon geschrieben, aber
noch nicht von jedem.

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#579939

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2022-12-31 18:44 +0100
Message-ID<k1banpFqoakU2@mid.individual.net>
In reply to#579936
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara
<Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:

> Salve allerseits,
>
> Stefan Froehlich schrieb:
>> On Fri, 30 Dec 2022 17:57:48 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
>>> 
>>> | Doch auch an den herkömmlichen Kapitalmärkten gibt es derzeit
>>> | kaum einen sicheren Ort. Nicht nur die Aktienmärkte, auch die in
>>> | Krisenzeiten vermeintlich sicheren Obligationen boten kaum
>>> | Schutz. Die drastische, rapide Anhebung der Zinsen durch die
>>> | Zentralbanken führte einem Automatismus gleich zu höheren
>>> | Renditen und damit tieferen Bond-Kursen.  Dass sowohl Aktien wie
>>> | Obligationen im Gleichschritt mehr als ein Zehntel ihres Werts
>>> | verloren, ist ein Phänomen, das in den USA seit 150 Jahren nicht
>>> | beobachtet wurde.
>> 
>> Es wird auch wieder aufwärts gehen, sagt der Profi.
>> 
> Du weißt schon, dass inzwischen Bernard Arnault der Reichste der Reichen
> ist und nicht mehr Elon Musk?

Wenn der sich aufführen würde wie Elon, wäre das auch schnell vorbeit.

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#579942

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2022-12-31 13:29 -0500
Message-ID<topv1t$131u7$1@dont-email.me>
In reply to#579939
Salve allerseits,

Michael Bode schrieb:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:
>> Stefan Froehlich schrieb:
>>> On Fri, 30 Dec 2022 17:57:48 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
>>>> 
>>>> | Doch auch an den herkömmlichen Kapitalmärkten gibt es derzeit
>>>> | kaum einen sicheren Ort. Nicht nur die Aktienmärkte, auch die in
>>>> | Krisenzeiten vermeintlich sicheren Obligationen boten kaum
>>>> | Schutz. Die drastische, rapide Anhebung der Zinsen durch die
>>>> | Zentralbanken führte einem Automatismus gleich zu höheren
>>>> | Renditen und damit tieferen Bond-Kursen.  Dass sowohl Aktien wie
>>>> | Obligationen im Gleichschritt mehr als ein Zehntel ihres Werts
>>>> | verloren, ist ein Phänomen, das in den USA seit 150 Jahren nicht
>>>> | beobachtet wurde.
>>> 
>>> Es wird auch wieder aufwärts gehen, sagt der Profi.
>>> 
>> Du weißt schon, dass inzwischen Bernard Arnault der Reichste der Reichen
>> ist und nicht mehr Elon Musk?
> 
> Wenn der sich aufführen würde wie Elon, wäre das auch schnell vorbeit.
>
+--- <hier abknabbern> ---
| Auf dieser Straße, wenige Meter von der Champs-Ély­sées entfernt,
| begrüßen die Verkäufer ihre Kundinnen auch im Weihnachtsrummel mit
| Küsschen links und Küsschen rechts. Manch einer wird Champagner
| gereicht, während sie eine glitzernde Robe für die Silvesternacht
| anprobiert und ihr dazu die passenden Pumps und eine glitzernde
| Handtasche auf weißen Samtkissen angepriesen werden. Die Pariser Avenue
| de Montaigne zieht weltweit Millionärinnen und Milliardäre an, sie
| können hier krokodillederne Handtaschen für 25.000 Euro und
| diamantbesetzte Taschenuhren für 100.000 Euro erwerben.
|
| Wenige Tage vor Weihnachten vergeben viele dieser Luxusgeschäfte
| einstündige Termine für eine "qualitätsvolle Beratung", anzugeben ist
| lediglich das Interessensgebiet, also etwa Herrenaccessoires oder die
| neue Kollektion. Wobei die geringe Auswahl nicht gerade nach Beratung
| schreit: Selbst in den geräumigsten Sälen, zumeist mit Stuck über dem
| Kopf und Parkett unter den Füßen, sind häufig nur handverlesene Produkte
| ausgestellt, sie werden wie Kunstwerke angestrahlt und tragen nur selten
| ein Preisschild.
|
| *Viele Marken, die teure Produkte verkaufen*
|
| Einer der Menschen, die von dieser Luxusstraße am meisten profitieren,
| ist seit Kurzem der reichste Mann der Erde: Bernard Arnault hat laut
| Forbes den Tesla-Gründer Elon Musk auf Platz eins abgelöst – sein
| Vermögen schrumpfte mit dem Kauf von Twitter und dem sinkenden Wert
| seines Tesla-Autokonzerns. Nun überflügelt ihn Arnault mit geschätzten
| 180 Milliarden Euro Vermögen. Das tat er immer mal wieder tageweise,
| aber seit einigen Wochen nun scheint sein erster Platz stabil zu sein.
|
| Das Imperium von Arnault steckt hinter vielen Marken, die teure Produkte
| verkaufen: Das Haus Dior inklusive seiner Parfums ist seine Vitrine in
| Paris. Im vornehmen Kaufhaus Le Bon Marché sind weit gereiste Kaviare
| und Gänseleber zu kaufen, wenige Hundert Meter weiter folgen die
| beige-braunen Handtaschen von Louis Vuitton, die Champagnerflaschen von
| Moët Hennessy, die Colliers von Bulgari und die Uhren von TAG Heuer.
|
| Arnault konnte mit seinen Produkten so viele Milliarden anhäufen, weil
| auch seine Kunden und Kundinnen immer reicher werden: Laut Forbes gibt
| es heute 19-mal mehr Milliardäre als 1987, als das US-Magazin sein
| Ranking begann. Und jeder Einzelne von ihnen ist heute reicher als seine
| Vorgänger, inflationsbereinigt stieg ihr Vermögen um 1.400 Prozent. Das
| bedeutet: Die Klientel von Luxuskonzernen wie dem von Arnault ist stets
| gewachsen.
|
| Und so finden sich unter den französischen Milliardären sehr viele
| Luxusproduzenten – das Nachbarland hat keine Bodenschätze zu verkaufen
| und auch sehr viel weniger industrielle Güter als beispielsweise
| Deutschland, aber ist internationale Spitze im Luxusgeschäft. Die
| Franzosen nennen Arnault und seine Mitstreiter die KOHL-Dynastie: Kohl
| steht für Kering, L’Oréal, Hermès und eben Arnaults LVMH-Konzern. Sie
| bestimmen häufig darüber, wie gut oder schlecht die Pariser Börse
| abschneidet.
|
| *Das Luxusgeschäft kennt keine Krise*
|
| Meist schneidet sie gut ab. Denn das Luxusgeschäft kennt keine Krise –
| weder während der Corona-Lockdowns noch im Ukraine-Krieg. Arnaults
| Luxuskonzern setzte im ersten Halbjahr 2022 mehr als 36 Milliarden Euro
| um und gewann 10,2 Milliarden Euro hinzu – eine Steigerung um 30
| Prozent. Die Unternehmensberatung Bain prognostiziert, dass Arnault und
| seine Pariser Nachbarn auch in den kommenden zehn Jahren mehr Produkte
| verkaufen können: Die vermögende Zielgruppe werde insgesamt größer, auch
| weil ihre Kundinnen und Kunden stets jünger würden. Das
| High-End-Geschäft, das auch Jachten, Jets und Sportwagen sowie
| Designermöbel, Kunst, erlesene Speisen und Getränke oder
| außergewöhnliche Reisen umfasse, lege stark zu.
|
| Dabei machen einige wenige Superreiche offenbar den Unterschied: Die
| "very important clients", die "besonders wichtigen Kunden", werden
| besonders hofiert. Sie können bei einer Shoppingtour durch die Avenue
| Montaigne mehrere Millionen Dollar ausgeben, so erzählt es eine
| Verkäuferin. Deswegen böten verschiedene Geschäfte dort auch inzwischen
| "Privatabende" an, an denen Vermögende die Geschäfte für sich
| reservieren können und dort oft von den Hausdesignern persönlich mit
| Champagner und Häppchen empfangen werden.
|
| *Macron hat die Reichsten noch reicher gemacht*
|
| Auch Frankreichs Präsidentengattin Brigitte Macron gehört zu Arnaults
| Kundinnen. Arnault machte in seinem Leben selten ein Geheimnis aus
| seinen politischen Vorlieben: 2017, als der wirtschaftsliberale
| Politaufsteiger Macron zum ersten Mal bei der Präsidentschaftswahl
| antrat, sprach er sich für ihn aus. Sein Programm sei "außerordentlich
| wünschenswert". Als hingegen 1981 der Sozialist François Mitterrand an
| die Macht kam, zog der junge Geschäftsmann Arnault demonstrativ in die
| USA, wo der konservative Präsident Ronald Reagan regierte – die
| angekündigten höheren Steuern für Vermögende missfielen ihm. Macron
| hingegen hat Abgaben für Reiche und Superreiche in den vergangenen sechs
| Jahren seiner ersten und zweiten Amtszeit gesenkt: Er schaffte die
| Vermögenssteuer ab und senkte diejenige auf Dividenden. So stellte das
| staatliche Statistikamt erst im November fest: Die Finanzreformen von
| Macron haben die Reichsten noch reicher gemacht und ihnen
| überdurchschnittlich viele Steuern erlassen.
|
| Das schürt im Nachbarland den Unmut über Milliardäre, zumal ihr Reichtum
| inzwischen offensichtlicher ist als zu früheren Zeiten. Frankreichs
| Bürgerinnen und Bürger konnten zuletzt Arnaults Lebensstil live
| verfolgen: Ein 19-jähriger Franzose machte auf seinem Twitteraccount I
| Fly Bernard die zahlreichen Flugrouten von Männern wie Arnault
| öffentlich – teilweise flogen sie fünf- oder sechsmal am Tag durch
| Europa. Inzwischen hat Arnault angekündigt, seinen Privatjet zu
| verkaufen und nur noch Flugzeuge zu mieten. Offenbar missfiel ihm die
| Transparenz über seine Flugreisen ebenso wie dem zweitplatzierten
| Milliardär Musk.
|
| *Der viertgrößte Verschmutzer der Erde*
|
| Arnault müsste allerdings auch seine Jachten verkaufen, um signifikant
| weniger Treibhausgase auszustoßen als bislang. Nach Berechnungen der
| Website The Conversation ist der Franzose der viertgrößte Verschmutzer
| der Erde: Er soll jährlich rund 9.000 Tonnen Treibhausgase in die Luft
| blasen, das meiste davon mit seinen Jachten.
|
| Auch wegen dieser Klimabilanz stürmten im Herbst 2021 Aktivistinnen die
| Modeschauen von Louis Vuitton, die im prestigeträchtigen Louvre-Museum
| stattfanden. "Überkonsum = Aussterben" stand auf dem Stoffbanner einer
| Frau, die wie die anderen Models auch auf dem Laufsteg in Stöckelschuhen
| stolzierte, bevor sie von Sicherheitskräften abgeführt wurde.
| Umweltgruppen bemängeln, dass Arnault und seine Luxusgruppe das Publikum
| mit Werbung überschütteten und in ihm den Wunsch nach Überkonsum weckten
| – auch bei denjenigen, die sich deren Produkte nie leisten könnten.
| Stimmen, die sich nicht unbedingt in allen Medien Frankreichs
| wiederfinden: Viele von ihnen gehören Milliardären, auch Arnault besitzt
| seit einigen Jahren die französische Wirtschaftszeitung /Les Échos/ und
| die meistgelesene Tageszeitung der Hauptstadt /Le Parisien/.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-12/bernard-arnault-milliardaer-luxus-marken/komplettansicht>

	M.f.G.

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etwas komisch... ;-)

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#579999

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-01-01 08:35 -0800
Message-ID<a00d1d4c-b9ba-4c30-8b9a-86c5f501db48n@googlegroups.com>
In reply to#579942
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Samstag, 31. Dezember 2022 um 19:29:18 UTC+1:

> +--- <hier abknabbern> --- 

> | Das Imperium von Arnault steckt hinter vielen Marken, die teure Produkte 
> | verkaufen: Das Haus Dior inklusive seiner Parfums ist seine Vitrine in 
> | Paris. Im vornehmen Kaufhaus Le Bon Marché sind weit gereiste Kaviare 

> +--- </hier abknabbern> --- 

Auch ja.... Ist in der EU nicht nur noch Zuchtkaviar legal, der
nach Paris weniger weit unterwegs ist, als Wildkaviar vom
Kaspi es wäre?

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