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Groups > ger.ct > #577665 > unrolled thread
| Started by | Matthias Hanft <mh@hanft.de> |
|---|---|
| First post | 2022-12-11 19:25 +0100 |
| Last post | 2022-12-15 17:55 +0100 |
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Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Matthias Hanft <mh@hanft.de> - 2022-12-11 19:25 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-12-11 19:33 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-12-11 19:35 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-12-11 19:44 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-12-11 22:09 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Goetz Schultz <ng.expire1222@goetz.co.uk> - 2022-12-15 11:39 +0000
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Matthias Hanft <mh@hanft.de> - 2022-12-11 20:14 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2022-12-11 20:30 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-12-11 21:00 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-12-11 21:44 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-12-11 22:17 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-12-11 22:21 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-12-12 08:55 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Matthias Hanft <mh@hanft.de> - 2022-12-12 09:49 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-12-12 10:08 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2022-12-12 11:42 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-12-15 12:49 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-15 03:54 -0800
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-12-15 12:56 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-12-15 13:03 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-12-15 17:34 +0100
Re: Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2022-12-15 17:55 +0100
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| From | Matthias Hanft <mh@hanft.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 19:25 +0100 |
| Subject | Virtuellen Root-Server beim Provider plattmachen |
| Message-ID | <f1709617-bae6-2ab2-66c3-c0e57a9a6176@hanft.de> |
Hallo, ist eher eine theoretische Frage (ich habe vollstes Vertrauen in meinen Provider), aber wenn man mal so drüber nachdenkt: Wenn man einen realen PC zum Schrott gibt, empfiehlt es sich ja, mit einem Hammer oder ähnlichem die Festplatte unbrauchbar zu machen, damit keine vertraulichen Daten das Haus verlassen (im Firmenumfeld gibt es ja sogar extra Festplattenvernichtungs- dienstleister, von denen man nachher ein Zertifikat über die ordnungsgemäße Vernichtung kriegt). Aber was macht man eigentlich mit der virtuellen Festplatte eines virtuellen Servers beim Provider (wenn man ihn gekündigt hat)? Das käme sicher nicht gut an, wenn ich dort persönlich mit einem Hammer aufkreuzen würde :-) Klar - Datenbanken, Dateien etc. löscht man natürlich. Aber simples Löschen genügt ja eigentlich nie, weil das Zeug dann ja nur als gelöscht markiert wird und trotzdem noch irgendwo rumsteht. Also was tun? - man könnte mit "cp /dev/urandom bla" den gelöschten Platz so lange überschreiben, bis die Platte voll ist - man könnte als letzte Amtshandlung "rm -rf /" machen (dann ist die Platte so durcheinander, dass man vermutlich nix sinnvolles mehr lesen kann) - gleichermaßen könnte man mit "fdisk /dev/sda" irgendwelche wilden Partitionen draufschreiben, die mit den bisherigen Partitionen nichts zu tun haben, so dass niemand mehr was zusammenfindet - ...? Wie gesagt - "gar nix machen" wäre in meinem Fall auch eine Lösung (der Provider hat alle Sicherheitszertifizierungen, die es auf der Welt überhaupt gibt, und auf jeden Fall einen ordnungsgemäßen Workflow, dass die Daten seiner aufgegebenen Server sicher vernichtet werden), aber was wäre denn eigent- lich so ganz allgemein ein gutes Vorgehen in so einem Fall? Gruß Matthias.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 19:33 +0100 |
| Message-ID | <jvmm4mFocc0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #577665 |
Matthias Hanft <mh@hanft.de> writes: > Aber was macht man eigentlich mit der virtuellen Festplatte > eines virtuellen Servers beim Provider (wenn man ihn gekündigt > hat)? Das käme sicher nicht gut an, wenn ich dort persönlich > mit einem Hammer aufkreuzen würde :-) Wenn man sich darüber Sorgen macht, verschlüsselt man seine Daten und vergisst dann einfach das Password.
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 19:35 +0100 |
| Message-ID | <sg8cphdjper8o4smbeqd8l7jjkud0ivem8@4ax.com> |
| In reply to | #577665 |
Guten Tag Matthias Hanft <mh@hanft.de> schrieb >Wenn man einen realen PC zum Schrott gibt, empfiehlt es sich >ja, mit einem Hammer oder ähnlichem die Festplatte unbrauchbar >zu machen, damit keine vertraulichen Daten das Haus verlassen Man kann sie auch einfach ausbauen und zuhause behalten. >Aber was macht man eigentlich mit der virtuellen Festplatte >eines virtuellen Servers beim Provider (wenn man ihn gekündigt >hat)? Die genutzten Bits mit anderen Bits ueberschreiben. >Das käme sicher nicht gut an, wenn ich dort persönlich >mit einem Hammer aufkreuzen würde :-) Ob das "gut" ist, wird sich zeigen, aber Du darfst Dich gerne mit einem Hammer auf oeffentlichem Grund vor das Grundstueck stellen. ...wenn Du ueberhaupt weiss, wo alles Deine Daten sind. >Klar - Datenbanken, Dateien etc. löscht man natürlich. Aber >simples Löschen genügt ja eigentlich nie, weil das Zeug dann >ja nur als gelöscht markiert wird und trotzdem noch irgendwo >rumsteht. Also was tun? Ueberschreiben. Falls man verschluesselt hat: Schluessel verwerfen. >Wie gesagt - "gar nix machen" wäre in meinem Fall auch eine >Lösung (der Provider hat alle Sicherheitszertifizierungen, >die es auf der Welt überhaupt gibt, Wirklich absolut alle?
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 19:44 +0100 |
| Message-ID | <tn58ed$ung1$1@solani.org> |
| In reply to | #577668 |
Am 11.12.22 um 19:35 schrieb Shinji Ikari: > Man kann sie auch einfach ausbauen und zuhause behalten. Da liegt auf diese Weise nun gut ein Dutzend Platten bei mir im Schrank. Irgendwie ist das auch keine Lösung.
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 22:09 +0100 |
| Message-ID | <cnhcphlgb9v3k22ugmqoovf4p4cct378k8@4ax.com> |
| In reply to | #577670 |
Guten Tag "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> schrieb >Am 11.12.22 um 19:35 schrieb Shinji Ikari: >> Man kann sie auch einfach ausbauen und zuhause behalten. >Da liegt auf diese Weise nun gut ein Dutzend Platten bei mir im Schrank. >Irgendwie ist das auch keine Lösung. Anderweitig benutzen.
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1222@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2022-12-15 11:39 +0000 |
| Message-ID | <tnf11h$327ht$5@dont-email.me> |
| In reply to | #577670 |
On 11/12/2022 18:44, Dr. Joachim Neudert wrote:
> Am 11.12.22 um 19:35 schrieb Shinji Ikari:
>> Man kann sie auch einfach ausbauen und zuhause behalten.
>
> Da liegt auf diese Weise nun gut ein Dutzend Platten bei mir im Schrank.
>
> Irgendwie ist das auch keine Lösung.
Bohrer und nach 10-15 Löchern hat sich das Problem erledigt.
--
Cheers,
G.
Quis custodiet ipsos custodes?
---------------------------->8------------------------------
/"\
\ / ASCII Ribbon Campaign
X against HTML e-mail
/ \
---------------------------->8------------------------------
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| From | Matthias Hanft <mh@hanft.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 20:14 +0100 |
| Message-ID | <ba771a6a-3173-60be-f492-0639dc720647@hanft.de> |
| In reply to | #577668 |
Shinji Ikari schrieb: > > Man kann sie auch einfach ausbauen und zuhause behalten. Hatte ich früher mal gemacht, aber nach 20-oder-so Jahren waren das etliche Kilogramm, die man ja doch irgendwann mal loswerden will... > Die genutzten Bits mit anderen Bits ueberschreiben. Ok, hatte ich ja eh schon in Erwägung gezogen. Erschien mir auf Anhieb auch als die sinnvollste Variante. > Ob das "gut" ist, wird sich zeigen, aber Du darfst Dich gerne mit > einem Hammer auf oeffentlichem Grund vor das Grundstueck stellen. > ...wenn Du ueberhaupt weiss, wo alles Deine Daten sind. Ja, weiß ich. Kann ich mit der U-Bahn hinfahren. > Wirklich absolut alle? "Gefühlt" jedenfalls schon. Hier kann man was lesen bzw. runterladen: https://www.noris.de/unternehmen/zertifizierungen/ Gruß Matthias.
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 20:30 +0100 |
| Message-ID | <tn5eku.ah0.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #577671 |
Matthias Hanft schrieb:
> Shinji Ikari schrieb:
>>
>> Man kann sie auch einfach ausbauen und zuhause behalten.
>
> Hatte ich früher mal gemacht, aber nach 20-oder-so Jahren
> waren das etliche Kilogramm, die man ja doch irgendwann mal
> loswerden will...
>
>> Die genutzten Bits mit anderen Bits ueberschreiben.
>
> Ok, hatte ich ja eh schon in Erwägung gezogen. Erschien mir
> auf Anhieb auch als die sinnvollste Variante.
>
>> Ob das "gut" ist, wird sich zeigen, aber Du darfst Dich gerne mit
>> einem Hammer auf oeffentlichem Grund vor das Grundstueck stellen.
>> ...wenn Du ueberhaupt weiss, wo alles Deine Daten sind.
>
> Ja, weiß ich. Kann ich mit der U-Bahn hinfahren.
>
Ich weiß ja nicht wie Dein Provider das macht, aber die Daten unserer Kunden
liegen nicht auf dedizierten Platten sondern verteilt im Storage. Man
vergesse auch die Backups nicht. Diese gibt es sowohl auf Platten in einem
weiteren Storage als auch auf Bändern.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 21:00 +0100 |
| Message-ID | <tn5ctl$209go$1@dont-email.me> |
| In reply to | #577671 |
Am 11.12.2022 um 20:14 schrieb Matthias Hanft: > Shinji Ikari schrieb: >> Ob das "gut" ist, wird sich zeigen, aber Du darfst Dich gerne mit >> einem Hammer auf oeffentlichem Grund vor das Grundstueck stellen. >> ...wenn Du ueberhaupt weiss, wo alles Deine Daten sind. > > Ja, weiß ich. Kann ich mit der U-Bahn hinfahren. Und was findest Du dort? Ein Büro bzw. ein Bürogebäude? Auf deren Webseiten lese ich, daß sie 7 Rechenzentren an 5 Standorten betreiben. Du weißt, wo /genau/ sich Deine Daten gerade aufhalten? -- ZGI - Zusammen gegen Intoleranz @ZGIDeutschland: Während wir Demokrat:innen #MaskenpflichtJetzt und Tempolimit fordern, schafft Bayern die Maskenpflicht ab und wirft Aktivisty ins Gefängnis. Deutschland sollte sich auf Flüchtende aus dem Süden vorbereiten. In wenigen Wochen wird Bayern endzeitfilmähnliche Zustände erleben.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 21:44 +0100 |
| Message-ID | <jvmtpoFpeiqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #577675 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> writes: > Am 11.12.2022 um 20:14 schrieb Matthias Hanft: >> Shinji Ikari schrieb: >>> Ob das "gut" ist, wird sich zeigen, aber Du darfst Dich gerne mit >>> einem Hammer auf oeffentlichem Grund vor das Grundstueck stellen. >>> ...wenn Du ueberhaupt weiss, wo alles Deine Daten sind. >> Ja, weiß ich. Kann ich mit der U-Bahn hinfahren. > > Und was findest Du dort? Ein Büro bzw. ein Bürogebäude? > > Auf deren Webseiten lese ich, daß sie 7 Rechenzentren an 5 Standorten > betreiben. Du weißt, wo /genau/ sich Deine Daten gerade aufhalten? Ich meine, die Information hat man als Kunde. Wir haben da auch ein paar Server. Die Frage ist eher, was es bringt. VServer haben keine Festplatten, die man rausnehmen könnte. Sowas hat man ja nicht mal, wenn man selber über das Experimentalstadium rausgekommen ist. Und ehrlich gesagt bezweifle ich, dass man ohne großen Aufwand Daten eines bestimmten VServers wiederfinden kann, wenn der Datastore der VM mal gelöscht ist.
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 22:17 +0100 |
| Message-ID | <bvhcphh28e25heu2isbdjnh74s60tfr1eg@4ax.com> |
| In reply to | #577671 |
Guten Tag Matthias Hanft <mh@hanft.de> schrieb >Shinji Ikari schrieb: >> Wirklich absolut alle? >"Gefühlt" jedenfalls schon. Hier kann man was lesen bzw. >runterladen: https://www.noris.de/unternehmen/zertifizierungen/ BSI, Iso, Kritis, VDe, TUeV: Also, nur ein paar Stueck fuer Deutschland und EU + EU freundliches 'Umland'. Wenn es weiter in die Welt raus geht: nix... ca. 10 von hunderten...
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-12-11 22:21 +0100 |
| Message-ID | <tn5hk4$20pej$4@dont-email.me> |
| In reply to | #577665 |
Am 11.12.22 um 19:25 schrieb Matthias Hanft: > - man könnte mit "cp /dev/urandom bla" den gelöschten Platz > so lange überschreiben, bis die Platte voll ist Das ist der sinnvolle Weg. Mal unterstellt, die machen Datensicherungen - was ist mit denen?
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-12 08:55 +0100 |
| Message-ID | <20221212085557.6bb6521d.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #577665 |
Matthias Hanft <mh@hanft.de> wrote: > Hallo, > > ist eher eine theoretische Frage (ich habe vollstes Vertrauen > in meinen Provider), Umm, wenn das zutrifft dann hätte ich ein paar Immobiliengeheimtips für Dich. Hamburg, Nordseeblick, Besichtigung nur bei Ebbe ... > aber wenn man mal so drüber nachdenkt: > > Wenn man einen realen PC zum Schrott gibt, empfiehlt es sich > ja, mit einem Hammer oder ähnlichem die Festplatte unbrauchbar > zu machen, Bei rotierendem Rost? 1x überschreiben & gut ist. Also, wenn wir mal annehmen dass nicht die NSA hinter Dir her ist. > Aber was macht man eigentlich mit der virtuellen Festplatte > eines virtuellen Servers beim Provider (wenn man ihn gekündigt > hat)? Das käme sicher nicht gut an, wenn ich dort persönlich > mit einem Hammer aufkreuzen würde :-) Verschlüsselte Dateisysteme? Das ist seit der Verbreitung von SSDs eigentlich die kanonische Empfehlung, nicht nur für Zeugs beim Hoster. -- SIC SEMPER +--|=======> TYRANNIS
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| From | Matthias Hanft <mh@hanft.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-12 09:49 +0100 |
| Message-ID | <b4ff9aa9-1fbf-179b-bdcc-bd02d76cbc47@hanft.de> |
| In reply to | #577696 |
Dietz Proepper schrieb: > > Verschlüsselte Dateisysteme? Das ist seit der Verbreitung von SSDs > eigentlich die kanonische Empfehlung, nicht nur für Zeugs beim Hoster. Hatte ich auch schon dran gedacht. Bei den Windows-PCs in der Ferien- wohnung mache ich das tatsächlich mit Bitlocker (und bringe die USB- Sticks mit den Schlüsseln bei Anreise mit); dann wärs - abgesehen vom materiellen Wert - egal, wenn die während unserer Abwesenheit geklaut würden. Bei Linux bin ich mit verschlüsselten Dateisystemen allerdings *völlig* unerfahren - da weiß ich nur, dass es "irgendwie" geht, aber das müsste ich erst mal auf einem virtuellen Linux unter VirtualBox auf meinem Schreibtisch-PC komplett durchspielen. Aber abgesehen davon bräuchte sowas doch bestimmt auch eine Art "externen Schlüssel"? Einen USB-Stick kann ich da ja nicht rein- stecken, und überhaupt sollten Server ja eigentlich auch ganz ohne menschliches Zutun von selbst wieder hochfahren können... (da fällt mir auf Anhieb nur der Workaround ein, das System das OS von einer unverschlüsselten Partition booten zu lassen und nach dem Booten den Key für die verschlüsselte Daten- Partition per wget o.ä. von meinem Kellerserver daheim holen zu lassen - dann könnte ich den dort bei Bedarf entfernen. Aber da gäbe es sicher auch noch elegantere Möglichkeiten). Gruß Matthias.
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-12 10:08 +0100 |
| Message-ID | <20221212100837.1aec3687.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #577703 |
Matthias Hanft <mh@hanft.de> wrote:
> Dietz Proepper schrieb:
> >
> > Verschlüsselte Dateisysteme? Das ist seit der Verbreitung von SSDs
> > eigentlich die kanonische Empfehlung, nicht nur für Zeugs beim
> > Hoster.
>
> Hatte ich auch schon dran gedacht.
Man vermeidet einige Probleme damit.
> Bei Linux bin ich mit verschlüsselten Dateisystemen allerdings
> *völlig* unerfahren - da weiß ich nur, dass es "irgendwie" geht, aber
> das müsste ich erst mal auf einem virtuellen Linux unter VirtualBox
> auf meinem Schreibtisch-PC komplett durchspielen.
Bei halbwegs aktuellen Distributionen sollte das out-of-the-box
gehen.
> Aber abgesehen davon bräuchte sowas doch bestimmt auch eine Art
> "externen Schlüssel"?
Üblicherweise Passphrase-Eingabe während des Bootens. Für eine Box beim
Sharehoster kann man das so konfigurieren, dass Du die Passphrase auch
via ssh eingeben kannst. D.h. während des frühen boots wird ein
ssh-Server gestartet über welchen Du Dich verbinden kannst und die
verschlüsselten FSe zu entsperren. Bei debian cryptsetup-initramfs bzw.
dropbear-initramfs.
> Einen USB-Stick kann ich da ja nicht rein-
> stecken, und überhaupt sollten Server ja eigentlich auch ganz
> ohne menschliches Zutun von selbst wieder hochfahren können...
*Irgendeinen* Tod wirst Du sterben müssen ;-).
> (da fällt mir auf Anhieb nur der Workaround ein, das System
> das OS von einer unverschlüsselten Partition booten zu lassen
> und nach dem Booten den Key für die verschlüsselte Daten-
> Partition per wget o.ä. von meinem Kellerserver daheim holen
> zu lassen - dann könnte ich den dort bei Bedarf entfernen.
> Aber da gäbe es sicher auch noch elegantere Möglichkeiten).
Ssh wie oben.
Und wenn es *nur* darum geht, Nachnutzern den Zugang zu den Daten zu
verweigern kannst Du die Passphrase auch auf dem Zielsystem lagern. Das
hilft zwar nicht gegen "Datenträger abhanden gekommen", aber indem Du
den Superblock ("das, wo der reale Key drinnen steht") überschreibst
wird die Passphrase wertlos.
--
SIC SEMPER
+--|=======>
TYRANNIS
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-12 11:42 +0100 |
| Message-ID | <jvoeskF1k7iU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #577665 |
Hallo, Am 11.12.22 um 19:25 schrieb Matthias Hanft: > Hallo, > > ist eher eine theoretische Frage (ich habe vollstes Vertrauen > in meinen Provider), aber wenn man mal so drüber nachdenkt: > > Wenn man einen realen PC zum Schrott gibt, empfiehlt es sich > ja, mit einem Hammer oder ähnlichem die Festplatte unbrauchbar > zu machen, Schau mal hier: <https://security.stackexchange.com/questions/90942/how-to-make-data-in-hard-disk-unrecoverable-on-linux> <https://sourceforge.net/projects/dban/> <https://teksyndicate.com/dban-tutorial-military-grade-hdd-erasure-securely-destroy-that-data/> Wikipedia meint: <https://en.wikipedia.org/wiki/Darik%27s_Boot_and_Nuke> Ciao Walter
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| From | Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-12-15 12:49 +0100 |
| Message-ID | <tnf1ku$32p52$2@dont-email.me> |
| In reply to | #577665 |
On 11.12.2022 19:25, Matthias Hanft wrote: > Hallo, > > ist eher eine theoretische Frage (ich habe vollstes Vertrauen > in meinen Provider), aber wenn man mal so drüber nachdenkt: > > Wenn man einen realen PC zum Schrott gibt, empfiehlt es sich > ja, mit einem Hammer oder ähnlichem die Festplatte unbrauchbar > zu machen, > Aber was macht man eigentlich mit der virtuellen Festplatte > eines virtuellen Servers beim Provider (wenn man ihn gekündigt > hat)? Man fährt hin und schiebt ein paar Scheine rüber, damit man dir die Festplatte und alle Backups aushändigt, damit du sie dann später vernichten kannst.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-15 03:54 -0800 |
| Message-ID | <90a8d773-3745-43ee-b431-64566f1de816n@googlegroups.com> |
| In reply to | #578028 |
mike Meike Grunz schrieb am Donnerstag, 15. Dezember 2022 um 12:49:51 UTC+1: > On 11.12.2022 19:25, Matthias Hanft wrote: > > Aber was macht man eigentlich mit der virtuellen Festplatte > > eines virtuellen Servers beim Provider (wenn man ihn gekündigt > > hat)? > Man fährt hin und schiebt ein paar Scheine rüber, damit man dir die > Festplatte und alle Backups aushändigt, damit du sie dann später > vernichten kannst. Vormachen!
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-15 12:56 +0100 |
| Message-ID | <k00gbtF9529U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #578028 |
Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> writes: > On 11.12.2022 19:25, Matthias Hanft wrote: >> Hallo, >> ist eher eine theoretische Frage (ich habe vollstes Vertrauen >> in meinen Provider), aber wenn man mal so drüber nachdenkt: >> Wenn man einen realen PC zum Schrott gibt, empfiehlt es sich >> ja, mit einem Hammer oder ähnlichem die Festplatte unbrauchbar >> zu machen, > >> Aber was macht man eigentlich mit der virtuellen Festplatte >> eines virtuellen Servers beim Provider (wenn man ihn gekündigt >> hat)? > > Man fährt hin und schiebt ein paar Scheine rüber, damit man dir die > Festplatte und alle Backups aushändigt, damit du sie dann später > vernichten kannst. Und du bist sicher, dass die diese Festplatten überhaupt identifizieren können, wo genau dein Server im Storagesystem gelegen hat? Und dass die alle anderen Daten von diesen Festplatten verlagern können, ohne dass deine Daten mitverlagert werden? Natürlich inklusive der Snapshots. Und dass die dann diese Festplatten aus ihrem Storage ausbauen und dir verkaufen wollen.
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| From | Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-12-15 13:03 +0100 |
| Message-ID | <tnf2e6$32p51$5@dont-email.me> |
| In reply to | #578032 |
On 15.12.2022 12:56, Michael Bode wrote: >> Man fährt hin und schiebt ein paar Scheine rüber, damit man dir die >> Festplatte und alle Backups aushändigt, damit du sie dann später >> vernichten kannst. > > Und du bist sicher, dass die diese Festplatten überhaupt identifizieren > können, wo genau dein Server im Storagesystem gelegen hat? Und dass die > alle anderen Daten von diesen Festplatten verlagern können, > ohne dass deine Daten mitverlagert werden? Natürlich inklusive der > Snapshots. Und dass die dann diese Festplatten aus ihrem Storage > ausbauen und dir verkaufen wollen. Ich bestünde darauf, hätte ich es mit so sensiblen Daten zu tun, dass ich sie auf, ehm... virtuellen Servern speichern würde. ;D
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