Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > ger.ct > #572728 > unrolled thread

Geschichtsunterricht

Started byMike Grantz <invalid@invalid.invalid>
First post2022-10-30 10:02 +0100
Last post2022-10-30 13:28 +0100
Articles 20 — 10 participants

Back to article view | Back to ger.ct


Contents

  Geschichtsunterricht Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-10-30 10:02 +0100
    Re: Geschichtsunterricht "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-10-30 10:29 +0100
      Re: Geschichtsunterricht Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-11-02 19:53 -0400
        Re: Geschichtsunterricht Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-11-03 04:47 +0100
          Re: Geschichtsunterricht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-11-03 04:18 -0700
          Re: Geschichtsunterricht Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2022-11-03 14:50 +0100
            Re: Geschichtsunterricht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-11-04 18:48 +0100
        Re: Geschichtsunterricht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-11-04 18:46 +0100
          Re: Geschichtsunterricht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-11-05 00:44 -0700
            Re: Geschichtsunterricht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-11-05 10:29 +0100
              Re: Geschichtsunterricht Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-11-05 11:10 +0100
                Re: Geschichtsunterricht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-11-05 12:19 +0100
                  Re: Geschichtsunterricht Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2022-11-05 12:34 +0100
                    Re: Geschichtsunterricht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-11-05 13:03 +0100
                      Re: Geschichtsunterricht Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2022-11-05 13:27 +0100
                        Re: Geschichtsunterricht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-11-05 16:16 +0100
    Re: Geschichtsunterricht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-10-30 02:34 -0700
    Re: Geschichtsunterricht "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2022-10-30 11:02 +0100
      Re: Geschichtsunterricht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-10-30 11:32 +0100
      Re: Geschichtsunterricht Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-10-30 13:28 +0100

#572728 — Geschichtsunterricht

FromMike Grantz <invalid@invalid.invalid>
Date2022-10-30 10:02 +0100
SubjectGeschichtsunterricht
Message-ID<tjleja$2nnb$1@dont-email.me>
https://mid.ru/en/press_service/articles_and_rebuttals/rebuttals/nedostovernie-publikacii/1798160/?lang=de

Anbei der komplette Text, für den Fall, dass Genosse veith Meldung 
erstattet und die Seite gelöscht wird.

11 Februar 2022 21:14
Beispiele von westlichen Medienberichten im Rahmen der umfassenden 
Desinformationskampagne über angebliche Vorbereitung eines russischen 
Angriffs auf die Ukraine

Ende 2021 bzw. Anfang 2022 wurde der internationale Informationsraum mit 
einer beispiellos umfangreichen medialen Kampagne konfrontiert, deren 
Ziel darin besteht, die Weltgemeinschaft zu überzeugen, dass die 
Russische Föderation eine Invasion auf das Territorium der Ukraine 
vorbereiten würde.

Zahlreiche Massenmedien verbreiteten wider die Standards der fairen 
Journalistik unverhohlene Desinformationen und betrieben Manipulationen, 
um der öffentlichen Meinung die These von „aggressiven Absichten“ 
Moskaus aufzuzwingen. Dabei wurden die ausführlichen und argumentierten 
Erläuterungen russischer Offiziellen ignoriert, darunter die zahlreichen 
Erklärungen über Russlands Treue der friedlichen diplomatischen 
Krisenregelung in der Ukraine auf Basis des Minsker 
„Maßnahmenkomplexes“, die Hinweise auf das nationale souveräne Recht der 
Staaten auf Truppenverlegung auf eigenem Territorium sowie die 
Erklärungen über den defensiven Charakter der gemeinsamen Übungen mit 
den Streitkräften Weißrusslands. Darüber hinaus wurden Moskaus 
Besorgnisse ignoriert, das darauf verwies, dass der Westen seine 
militärische Infrastruktur an die russischen Grenzen verlegt, 
militärtechnische Hilfe der Ukraine leistet und sie aufrüstet, seine 
Militärinstrukteure dorthin entsendet und umfassende und gefährliche 
Militärübungen durchführt.

Im Grunde bedienen westliche Medien den politischen Auftrag ihrer 
Regierungen, indem sie koordiniert falsche Informationen verbreiten und 
sich damit an einem umfassenden Informationskrieg beteiligen.

In diesem Dossier sind manche von besonders krassen „Fakes“ 
zusammengefasst, die in westlichen Medien veröffentlicht wurden. Sie 
beweisen deutlich, dass es sich um einen koordinierten 
Informationsangriff gegen Moskau handelt, der auf Zerstörung und 
Diskreditierung der gerechten Forderungen Russlands hinsichtlich der 
Gewährleistung der Sicherheitsgarantien sowie auf Rechtfertigung der 
westlichen geopolitischen Aktivitäten und der militärischen 
„Erschließung“ des ukrainischen Territoriums ausgerichtet ist.

***

Erwartungsgemäß wird diese ganze Kampagne von am meisten zitierten 
US-amerikanischen Massenmedien geprägt. Die Berichterstattung ist dabei 
demonstrativ expressiv. So schrieb David Ignatius in der „Washington 
Post“ am 25. Januar: „Russische Raketen und Kampfjets werden 
wahrscheinlich Ziele im ukrainischen Innenland treffen, und Kiew wird 
darauf reagieren und versuchen, maximal schnell so viele russische 
Soldaten zu töten, wie es nur möglich wäre.“ De facto wurde dem Leser 
keine Möglichkeit gegeben, die Behauptungen der Zeitung anzuzweifeln, 
indem der Inhalt so dargestellt wurde, als wäre schon alles entschieden. 
Andrew Kramer von der „New York Times“ folgte ebenfalls diesem Trend, 
als er am 22. Januar die Manöver der russischen Streitkräfte falsch 
deutete, die auf unserem Territorium stattfanden (das ist nämlich einer 
der wichtigsten Tricks im Rahmen dieser Kampagne): „Moskau zog seine 
Truppen zusammen, und das deutete an, dass es einen Plan zur Invasion in 
die Ukraine vom weißrussischen Territorium hat. Kiew fürchtete zudem, 
dass Minsk eine Provokation organisieren könnte, indem es beispielsweise 
Migranten an die ukrainische Grenze schicken würde, wie es mit Polen 
getan hatte, und dadurch einen Vorwand für den Kriegsbeginn bekommen. 
Die Befürchtungen eines möglichen Angriffs von der weißrussischen Seite 
wurden in dieser Woche umso größer, denn Russland verlegt in dieses Land 
seine Truppen samt Technik im Vorfeld der für Februar angesetzten 
gemeinsamen Militärmanöver.“

Eine besondere Rolle übernahm im Rahmen dieser Aktivitäten die eng mit 
dem US-amerikanischen Establishment verbundene Nachrichtenagentur 
Bloomberg. In letzter Zeit veröffentlichte sie gleich zwei vorsätzliche 
und durch nichts bestätigte „Fakes“, die auf höchster Ebene dementiert 
werden mussten. Kurz vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 
2022 in Peking schrieb Alberto Nardelli auf der Website der 
Nachrichtenagentur: „Möglicherweise hat Xi Jinping Putin bei ihrem 
jüngsten Gespräch gebeten, die Invasion in die Ukraine während der 
Spiele nicht zu beginnen, wovon ein in Peking arbeitende Diplomat 
erzählte, der gebeten hat, seinen Namen nicht zu nennen.“ Dass dies eine 
unverhohlene Provokation und Lüge war, erklärte gleich nach ihrer 
Veröffentlichung die Botschaft der Volksrepublik China in Moskau;  den 
Bericht haben der Pressesprecher des Präsidenten Russlands, Dmitri 
Peskow, und die offizielle Sprecherin des Außenministeriums Russlands, 
Maria Sacharowa, dementiert. Wirklich gefährlich wurde auch eine andere 
Meldung der Nachrichtenagentur. In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 
erschien auf der  Bloomberg-Website die Nachricht: „Live: Russland 
interveniert  in der Ukraine“. Später wurde eine spezielle Erklärung 
veröffentlicht, diese Meldung sei „ein Fehler“ gewesen. Laut 
unabhängigen Experten hätte eine solche Nachricht, wenn sie massenweise 
zitiert worden wäre, nicht nur die Wirtschaft vieler Länder zum Einsturz 
bringen , sondern auch zu ernsthaften geopolitischen Folgen für die 
ganze Welt führen können.

Manche „Fakes“ der US-Medien wurden nicht nur aus dem Finger gesogen, 
sondern auch in den schlimmsten Traditionen der Propaganda verfasst, so 
dass sie sich nur als Manipulationen bezeichnen lassen. Das kann man 
beispielsweise vom Bericht der CNN-Korrespondentin Natasha Bertrand am 
7. Februar über angeblich abgefangene Gespräche russischer Offiziellen 
sagen: „Die von den USA abgefangenen Berichte zeigten laut mit 
Geheimdienstdaten vertrauten Quellen, dass manche russische Offiziellen 
darüber besorgt sind, dass eine umfangreiche Invasion in die Ukraine 
viel kostspieliger und schwieriger wäre als der russische Präsident 
Wladimir Putin und andere Kreml-Leader denken.“

Das zweitaktivste Land im Informationsraum nach den USA ist die 
Bundesrepublik Deutschland, ein wichtiger Verbündeten der USA in der 
Nato und die „Lokomotive“ der EU. Mit der Verbreitung der „Fakes“ wurde 
vor allem die sehr populäre „Bild“-Zeitung beauftragt, und zwar ihr 
Autor Julian Röpcke. Er schrieb am 3. Dezember 2021 den Artikel „So 
könnte Putin die Ukraine vernichten“ und veröffentlichte unter anderem 
die so genannte „Karte der Invasion“ in die Ukraine, indem er die Pläne 
der russischen Streitkräfte beschrieb: „Phase 1: Der Süden. In einer 
ersten Phase würde der Süden der Ukraine erobert, um sowohl die 
Versorgung der Krim zu sichern, als auch die Ukraine vom Meer und damit 
vom Nachschub abzuschneiden. Parallel zur ersten Phase des Krieges 
(Phase 2: Der Nordosten) würden Putins Luftwaffe und ballistische 
Raketen die militärischen Kapazitäten der Ukraine im ganzen Land 
schwächen. In einer dritten Phase (Kiew) würde die Kreml-Armee von 
Norden aus in Richtung Kiew vorstoßen. Anschließend würden Russlands 
Streitkräfte ungefähr bis zu einer Linie Korosten-Uman marschieren, und 
dann würde man eine Kapitulation Kiews abwarten.“ Es sieht so aus, dass 
Julian Röpcke beauftragt wurde, dieses Thema auch weiter zu beleuchten. 
Es wurden in der „Bild“-Zeitung mindestens vier weitere von ihm 
geschriebene Berichte veröffentlicht, unter anderem am 5. Februar, als 
der deutsche Reporter über Russlands Pläne hinsichtlich der Ukraine 
sinnierte: „Noch hat der russische Angriff auf die Ukraine gar nicht 
begonnen, doch Geheimdienste haben bereits jetzt Informationen über die 
Zeit nach dem großen Krieg und das grausame Marionetten-Regime, das der 
Kreml in der Ukraine errichten will. Ein ausländischer Geheimdienst hat 
Details über russische „Nachkriegspläne“ in der Ukraine gesammelt. Stufe 
1 – Übergabe der Städte. Stufe 2 – Einberufung der „Volksrada“. Stufe 3 
– Notstand und Lager.“

Britische Massenmedien, die viel und eindrucksvoll über „Invasion“ 
berichten, greifen auf dieselben rhetorischen Mittel wie ihre anderen 
Kollegen aus dem Nato-Block zurück: Sie verwenden solche Wörter wie 
„unvermeidlich“ („Daily Mirror“, 5. Februar, Dan Warburton: „Mehr als 
100 britische elitäre Militärs wurden wegen der Befürchtung einer 
unvermeidlichen russischen Invasion in die Ukraine geschickt“), 
beleuchten die Situation einseitig („Guardian“, 7. Februar, Andrew Roth: 
„Panzer, Panzer, Panzer: Die Russen bauen Militärkräfte an der 
ukrainischen Grenze aus“), tauschen Begriffe aus, um die Übungen der 
russischen und weißrussischen Truppen als Beweis für die Pläne zur 
Invasion in die Ukraine darzustellen („Daily Express“, 8. Februar, 
Millie Cooke: „Putin bereitet eine Invasion in die Ukraine mit 140 
Schiffen und 10 000 Soldaten vor – die größte Mission seit 1991“).

Was den letzteren Trick angeht, so zeichneten sich in dieser Hinsicht 
die Medien der auf den ersten Blick neutralen Schweiz aus, und zwar der 
Sender SRF. Sein Korrespondent in Moskau, David Nauer, behauptete in 
einer Reportage am 28. Januar: „Russland hat eine riesige Streitmacht in 
Stellung gebracht an dieser Grenze. Da werden zum Teil Panzer aus 
Sibirien über Tausende Kilometer an die ukrainische Grenze gekarrt.“ 
Dabei wurden Bilder von Übungen der Truppenverbände des Militärbezirks 
„Süd“ verwendet. Dadurch könnte bei Zuschauern der falsche Eindruck 
entstanden sein, dass an die Grenze zur Ukraine offensive Rüstungen 
verlegt werden, um Moskaus aggressive Pläne umzusetzen, die allerdings 
nur in den Köpfen der westlichen Propagandisten existieren.

Etwas zurückhaltender zeigten sich kanadische Massenmedien, die aber 
auch massenweise (de facto jeden Tag) dieses Thema beleuchten. Dabei 
missbrauchen die Medien das Recht eingeladener Experten auf freie 
Meinungsäußerung und veröffentlichen alle Agitationsberichte mit dem 
Vermerk „Opinion“, um keine Verantwortung für die Veröffentlichung von 
fragwürdigen Informationen zu tragen. Als Beispiel lässt sich die 
Kolumne der Experten  Marcus Kolga, Balkan Devlen und Richard Shimooka 
vom Macdonald-Institute in der Zeitung „Toronto Sowjetunion“ vom 23. 
Januar anführen: „Russlands militärische Vorbereitungen weisen auf eine 
mögliche Invasion hin. Die Wahrscheinlichkeit der Gefechte wird 
wesentlich größer, und höchstwahrscheinlich bleiben bis zur 
unverhohlenen Offensive nur wenige Wochen.“

Französische Massenmedien, die langjährige publizistische Traditionen 
haben, arbeiten an den „Fakes“ in ihrem eigenen Stil: Sie greifen auf 
literarische Tricks zurück und setzen nicht auf Fakten, sondern vor 
allem auf Bildlichkeit. Als Beispiel ist die Reportage des 
Korrespondenten der Zeitschrift „Le Point“, Guillaume Perrier, aus Kiew 
am 3. Februar erwähnenswert: „Stiefeltritte an der Ostgrenze bringen die 
Ukraine und den Westen näher zueinander, und wer besonders entschlossen 
ist, greift nach Waffen. Die Schlussfolgerung hat die prowestliche 
ukrainische Abgeordnete Klympusch-Zynzadse formuliert: ‚Wir sind die 
Avantgarde, die der ‚russischen Welt‘ widersteht. Von einer freien und 
demokratischen Ukraine hängt die Sicherheit Europas ab. Die westlichen 
Gesellschaften sollten endlich aufwachen.‘“ Und das hat der 
linksliberale Philosoph Bernard-Henri Lévy am 27. Januar in der 
Wochenzeitschrift „L’Express“: „Ich denke, das wird ein Blutbad sein.“ 
Trotz dieser literarischen Tricks scheuen sich die französischen 
Propagandisten nicht, ihre deutschen Kollegen nachzuahmen, indem sie mit 
den angeblichen „Plänen Russlands“ in Bezug auf die Ukraine spekulieren 
(es ist ja unklar, woher sie von diesen Plänen wissen). Einen dieser 
„Pläne“ hat Paul Véronique am 3. Februar in der bereits erwähnten 
Zeitschrift „L’Express“ präsentiert: „Hier sind fünf Szenarien der 
möglichen russischen Invasion: ‚Totale Eroberung der Ukraine‘, 
‚Wiederherstellung des kaiserlichen Neurusslands‘, „Vereinigung der Krim 
und der Donbass-Region, allerdings ohne Odessa‘, ‚Staatsstreich oder 
Sturz Präsident Selenskis‘, ‚Diplomatische Lösung oder Sackgasse‘.“ 
Dabei werden solche pseudoanalytischen Beiträge mit vielen Infografiken 
illustriert (genauso wir bei Julian Röpcke in der „Bild“-Zeitung).

Kennzeichnend ist, dass diese Kampagne unter Berücksichtigung der 
Leserschaft dieser oder jener Zeitung bzw. Zeitschrift geführt wird. Das 
lässt sich am Beispiel belgischer Medien illustrieren. So erfüllte Peter 
De Lobel  von der Tageszeitung „De Standaard“, die sich an einem 
umfassenden Kreis von Lesern orientiert, am 3. Februar zwar ohne 
besondere Einzelheiten, aber durchaus bildhaft einen politischen Auftrag 
aufgrund von Erklärungen in den USA: „Moskaus Plan war, ein Fake-Video 
als Vorwand für eine Invasion zu nutzen. Der Plan zur Vorbereitung des 
Fake-Videos mit einem Überfall ukrainischer Soldaten entspricht durchaus 
dem russischen Propagandakrieg, der schon seit einiger Zeit geführt 
wird.“ Und Peter De Lobels Kollegen von der Zeitung „L’Echo“ 
fantasierten (ebenfalls nach dem Beispiel deutscher und französischer 
Boulevardmedien) über die mögliche Intervention, ohne ihre Vermutungen 
irgendwie zu bekräftigen: „Es wären drei Szenarien im Falle eines 
russischen Überfalls möglich. Das erste wäre die totale Eroberung der 
Ukraine. Die meisten Experten glauben, dass Russland dafür eine bis zwei 
Wochen bräuchte. Dann könnte wohl ein Partisanenkrieg beginnen. Es ist 
auch nicht auszuschließen, dass der Konflikt einen gesamteuropäischen 
Umfang bekommen würde. Russland könnte Berdjansk am Schwarzen Meer 
erobern und dadurch die Donbass-Region mit der Krim verbinden. Das wäre 
das zweite Szenario, das die Experten für sehr wahrscheinlich halten. 
Wir denken, dass Moskau die Kontrolle über Donezk und Lugansk noch 
weiter verstärken und diese Regionen endgültig einnehmen könnte. Das 
wäre das dritte mögliche Szenario.“ (Das stand in einem Beitrag vom 31. 
Januar geschrieben.)

Die Zeitschrift „EU Observer“, die ebenfalls in Brüssel sitzt, sich aber 
an einem ganz anderen Publikum orientiert, führte am 26. Januar 
komplizierte Argumente an und zeigte damit sogar einen gewissen Versuch 
(der allerdings trotzdem pervers war), Russlands „Motivation“ für die 
„bevorstehende“ Invasion nachzuvollziehen: „Emotionale Spaltung in 
Europa. Während die osteuropäischen Staaten Angst vor einer Rückkehr des 
russischen Imperialismus haben, scheint der durchschnittliche 
Westeuropäer zu glauben, dass Russland immer noch dem vermutlichen 
Imperialismus der USA widersteht. Wie sich herausstellte, hat der Westen 
Moskaus Befürchtungen großenteils ignoriert, als er die EU und die Nato 
erweiterte und seinen militärischen Einfluss ausbreitete. Russland wurde 
erniedrigt, und alles, was es will, ist ihr eigener Platz an der Sonne. 
Selbst wenn die EU jetzt in Weißrussland, Moldawien und der Ukraine 
positiv wahrgenommen wird, ist die Realität so, dass ihre Souveränität 
von Moskau schon stark kompromittiert wurde. Weißrussland ist Teil des 
Unionsstaates mit Russland und Mitglied der ‚Russischen Nato‘ – der 
OVKS. In Moldawien sind im Osten russische Friedenskräfte stationiert. 
Und in der Ukraine befinden sich russische Soldaten (im Osten und auf 
der Krim).“ Die These ist trotzdem dieselbe: Russland bereitet sich auf 
eine Invasion auf das Territorium des Nachbarlandes vor.

Für die Version, dass diese mediale Desinformationskampagne koordiniert 
und gelenkt wird, spricht die Tatsache, dass Medien aus Ländern einer 
und derselben Region auf dieselben Thesen zurückgreifen. So zog der 
lettische Journalist Māris Antonevičs am 8. Februar in der Zeitung 
„Latvijas Avīze“ emotionale (aber völlig unangebrachte) historische 
Parallelen: „Die Nachricht erinnert viele Menschen abermals an den so 
genannten Gleiwitz-Zwischenfall, den Hitler 1939 als Vorwand für den 
Überfall auf Polen und damit für den Beginn des Zweiten Weltkriegs 
nutzte. Die Nazis warfen Polen bekanntlich vor, einen Funksender in der 
Grenzstadt Gleiwitz vor, um antideutsche Parolen zu senden. Das wurde 
von Anfang an als eine schlecht getarnte Provokation wahrgenommen, was 
sich später auch mit Fakten bestätigt: Bei dem Überfall handelte es sich 
um eine von Hitler geplanten geheimen Einsatz, der den bedeutungsvollen 
Namen ‚Konserven‘ bekam. So wurden die Leichen bezeichnet, die in 
polnische Uniform bekleidet waren und vor dem Funksender geworfen 
wurden, damit der Eindruck entstehen könnte, sie wären beim Überfall 
gestorben.“ Das ist mit den Analogien vergleichbar, die der Publizist 
Vahur Lauri in seiner Kolumne auf der Website ERR.ee (Estland) am 17. 
Januar unter Berufung auf Kalev Stoicescu vom International Centre for 
Defence and Security (ICDS) erwähnte: „Es gibt Informationen, dass 
Russland in die Region Diversanten und Saboteure hingeschickt hätte. Wir 
kennen aus der Geschichte solche Szenarien, als die Sowjetunion im 
November 1939 in Finnland intervenierte oder als Hitler im September 
1939 Polen überfiel.“

In den Baltischen Ländern spekuliert man (insbesondere der Sender TV3 
aus Litauen) auch mit den Befürchtungen der antirussisch eingestellten 
Minderheit der Region und behauptet, ein Angriff auf die Ukraine könnte 
nur eine umfassende Okkupation des litauischen Bodens tarnen: „Russland 
könnte sehr leicht folgendes tun: 30 oder 50 Meter unseres Territoriums 
auf der Kurischen Nehrung besetzen und abwarten, was weiter passiert. 
Was ist mit der Nato-Einheit? Werden wir wegen dieses Territoriums einen 
Krieg beginnen?“ (das wurde am 5. Februar gesagt.)

Antirussisch ausgerichtete Medientagesordnung eines anderen 
osteuropäischen Landes – Polens – wurde zu einem reichen Boden für die 
Durcharbeitung der Mehrheit der oben erwähnten Mittel, um den eigenen 
Zuschauer und Leser hinsichtlich der Pläne Moskaus zu täuschen. Die 
staatliche „Polska Agencja Prasowa“ veröffentlichte am 18. Januar dieses 
Jahres auf ihrer Webseite, nach der illustrierten Presse Deutschlands, 
eine „Karte“, auf der „potentielle Richtungen der russischen Invasion in 
die Ukraine“ gezeichnet sind. Wie auch in einigen anderen Staaten wird 
der Schwerpunkt auf die Rubrik „Meinungen“ gelegt. So gab das staatliche 
„Polskie Radio“ am 30. Januar dieses Jahres die Bühne dem Analysten des 
Washingtoner Instutute for the Study of War Mason Clark, der sagte, dass 
die Invasion die „Frage der Wochen und nicht Tage“ sei. Ein anderes 
polnisches Portal, Onet, teilte in einem Material vom 2. Februar dieses 
Jahres auch unter Berufung auf Analysten aus Washington mit: „Russland 
hat noch keine alle Elemente vor Ort, doch es verlegt sie jetzt. 
Wahrscheinlich werden sie alle zum 9. Februar stationiert. Gerade dann 
ist die Eskalation am wahrscheinlichsten“. Die polnischen Zeitungen 
wurden im Ganzen eine Plattform zur Verbreitung der US-Fakes und 
Mutmaßungen. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass gerade 
ein staatliches Medium Warschaus, „Polska Agencja Prasowa“ in einem 
Material vom 7. Februar dieses Jahres die oben genannte Mitteilung von 
CNN über ein angebliches „Abfangen der Gespräche russischer Militärs 
durch einen US-Sicherheitsdienst“ fast vollständig zitiert.

Solche Taktik (im Sinne der Politik von Joseph Goebbels – eine Lüge muss 
nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt - also de facto 
Legalisierung via mehrfaches Zitieren) wird im Medienraum vieler Staaten 
Osteuropas, darunter Rumäniens, umgesetzt. Der Nachrichten-Sender „Digi 
24“ widmet in einem Video vom 3. Februar dieses Jahres bedeutende 
Aufmerksamkeit den Vermutungen des US-Außenministeriums (sie wurden 
zuvor auf dem Pressebriefing von Ned Price erläutert), dass die 
„russischen Sicherheitsdienste ein Video erstellen, wo mit Hilfe von 
Schauspielern ein Angriff auf die Ukrainer inszeniert wird. Ukrainischen 
Kräfte wird ein Terroranschlag zur Last gelegt, wo es mutmaßliche Opfer 
nicht nur in der Ostukraine, sondern auch in Russland geben kann“. Der 
Journalist Eugen Cișmașu (Internetportal Podul.ro, Artikel vom 4. 
Februar dieses Jahres) entwickelt das Thema mit dem Video, wobei es mit 
neuen Details ergänzt wird: „Einige Videos, die in Sozialen Netzwerken 
online gestellt werden, zeigen, dass tschetschenische Militärs in diesem 
Monat diszipliniert und mit viel Elan in Kolonnen in Richtung der 
Ukraine gehen. Auf dem Video ist eine Reihe von Schützenpanzerwagen des 
Infanterieregiments Nord zu sehen. Gleichzeitig mit dem 
tschetschenischen Anführer setzt Rosgwardija die Truppenbewegung im 
Grenzgebiet der Ukraine fort“.

Es sind auch Fälle eines direkten Aufdrängens durch US-Offizielle der in 
Washington gegebenen Tagesordnung zu treffen. So veröffentliche die 
US-Botschafterin in Montenegro Judy Rising Reinke am 3. Februar dieses 
Jahres einfach in mehreren montenegrinischen Tageszeitungen (Dan, 
Pobeda, Wiesti) ihre Kolumne über Russland, wo sie eine Reihe 
unbegründeten Vorwürfe gegen Moskau wiederholte: „Die Handlungen 
Russlands stellen eine Bedrohung nicht nur für die Ukraine, sondern auch 
für Europa, die internationale, auf Regeln beruhende Ordnung dar.  In 
den letzten zwei Jahrzehnten griff Russland in zwei Nachbarländer ein, 
mischte sich in ausländische Wahlen ein, setzte C-Waffen zu Ermordungen 
auf dem Territorium anderer Länder, nutzte Gaslieferungen als 
politisches Instrument und verletzte internationale Abkommen über 
Rüstungskontrolle. Im Unterschied von Russland hielt sich die Ukraine an 
ihre Verpflichtungen zu Minsker Abkommen, die die Waffenruhe im 
Donezbecken gewährleisten sollten. Was Putin tatsächlich befürchtet, 
ist, dass die demokratischen Werte und Einhaltung der Menschenrechte 
weiterhin seine Herrschaft allmählich abschwächen werden“.

Genau so gingen die Amerikaner auch in anderen Staaten vor: Portugal, 
Republik Nordmazedonien sowie in der Autonomieregion Kosovo: Die 
US-Botschafterin in Skopje Kate Marie Byrnes , zeitweilige 
Geschäftsträgerin der USA in Lissabon, Kristin Kane und US-Vertreter in 
Pristina, Jeffrey Hovenier, veröffentlichten vom 4. bis 7. Februar 
dieses Jahres Artikel unter gleichem Titel „Diplomatie statt Krieg, 
Wahrheit ist höher als Lüge“, die nationale Medien, darunter 
Nachrichtenagentur MIA (Nordmazedonien) und die Zeitung „Diário de 
Notícias“ (Portugal) für den lokalen Leser weiterveröffentlichten. Nach 
dem Aufzählen der bekannten westlichen Agitations-Thesen kommt man zur 
Schlussfolgerung: „Die Welt verfolgt die unprovozierte Aggression 
Russlands gegenüber der Ukraine“. Vernünftige Argumente, die durch den 
Hinweis auf das Recht der Staaten, Truppen auf seinem Territorium zu 
verlegen, nicht zerbrochen wären, werden da nicht angeführt, dafür aber 
ist die Liste der Drohungen mit Sanktionen gegen Russland ziemlich groß.

In einem anderen Nato-Land – Norwegen – wurde der Schwerpunkt in den 
lokalen Medien auf rein militärtechnische Details gelegt, wobei der 
Eindruck geschafft wurde, dass zur Vorbereitung der Artikel ernsthafte 
Experten, die Zugang zu geheimen Angaben haben, herangezogen wurden. Am 
31. Januar dieses Jahres berichtete der Journalist Kjetil Stormak auf 
dem Portal „Aldrimer.no“ über gewisse den Norwegen zur Verfügung 
stehenden Angaben über die „Verlegung der Truppen aus den nahe Norwegen 
gelegenen russischen Gebieten“, wobei vermutet wird, dass sie in die 
Ukraine gehen werden: „Russland unternimmt eine große Verlegung der 
Truppen von der Halbinsel Kola in den Süden, wahrscheinlich zum Ausbau 
der Kräfte an der Grenze zur Ukraine. Das ist eine schlechte Nachricht 
sowohl für Stabilität im Norden, als auch für die Ukraine. 
Militärexperten meinen, dass auf den Fotos wahrscheinlich die Einheiten 
der 200. motorisierten Schützenbrigade und 61. Marineinfanteriebrigade, 
die nahe Petschenga, einige Kilometer von der norwegisch-russischen 
Grenze entfernt, stationiert sind, zu sehen sind“. Die Zeitung „Verdens 
Gang“ schreibt am 20. Januar dieses Jahres schon unter direkten Hinweis 
auf den Abteilungsleiter der Heerestruppen der Akademie der Streitkräfte 
Norwegens, Oberstleutnant P. Edstebo: „Russland hat solche Überlegenheit 
bei den Fliegerkräften, Drohnen und Artillerie, dass es einen großen 
Teil der ukrainischen Verteidigung vernichten kann. Der Angriff wird so 
gesagt schmutzig und blutig sein. Im Donezbecken hat Russland 
militärische Berater, Aufklärung und einige Spezialeinheiten“.

Zugleich haben Artikel in einem anderen Nato-Land im Norden einen ganz 
anderen, fast witzigen Charakter: Journalist der Tageszeitung 
„Jyllands-Posten“ aus Dänemark Michael Bjerre (Artikel vom 5. Februar 
dieses Jahres) macht sich im Ernst Gedanken über die Möglichkeit eines 
Angriffs Russlands auf die Ukraine via Sperrzone um das AKW Tschernobyl.

In Island konzentrierten sich lokale Medien auf Fakes über die 
„Cyberaktivität“ Russlands in der Ukraine. Im Artikel der Zeitung 
„Fréttablaðið“ vom 14. Januar dieses Jahres sind solche Mutmaßungen 
enthalten: „Russische Hacker attackierten mehrmals die Ukraine, zwischen 
den Ländern herrscht große Spannung. Hacker provozierten die Abschaltung 
des Stroms auf einem bedeutenden Gebiet des Landes im Winter 2015, was 
dazu führte, dass fast 250.000 Menschen ohne Heizung und Strom blieben. 
Solcher Angriff wurde 2016 versetzt. Es sollen russische Hacker gewesen 
sein. 2017 wurden Banken, Nachrichtenagenturen und große Korporationen 
von einem Virus betroffen, hinter dem russische Hacker stehen sollen“.

  Bemerkenswert ist, dass unglaubwürdige Informationen einer anderen Art 
zwar in den isländischen Medien auftauchten, aber von Redakteuren 
umgehend gelöscht wurden, wie es mit dem Sujet des Fernseh- und 
Radiounternehmens „RÚV“ vom 15. Januar dieses Jahres über angebliche 
Pläne Russlands, in die Ukraine „eine Gruppe von Vandalen“ zu schicken, 
um Provokationen zu organisieren und die weitere militärische „Invasion“ 
zu rechtfertigen.

  Das Thema der Cybersicherheit im Kontext des „künftigen Kriegs mit der 
Ukraine“ besorgt auch die Vertreter der Journalistengemeinschaft der 
Niederlande. Während lokale Medien über eine „physische Invasion“ unter 
Berufung auf westliche propagandistische Ressourcen (Bloomberg, CNN 
u.a.) berichten, wurde dem Thema „Hacker“ in Ankopplung an den eigenen 
Staat ein einzelnes Material gewidmet – das Sujet des Fernseh- und 
Radiounternehmens „NOS“ vom 25. Januar dieses Jahres (Sendung „Nieuwsuur“).

Die Medien Luxemburgs mit ziemlich beschränkten Medienmöglichkeiten des 
Herzogtums arbeiten an der Kampagne auf einem niedrigen Niveau, wobei 
Artikeln aus den Nachbarländern Frankreich und Deutschland 
weiterveröffentlicht werden. Wenn aber mit einem politischen Auftrag 
sich ein lokaler Journalist befasst, beschränkt sich alles mit 
russlandfeindlichen Überlegungen ohne jeglichen analytischen Inhalt. Als 
Beispiel kann man ein Artikel von Francoise Hanff in der Tageszeitung 
„Luxemburger Wort“ vom 25. Januar dieses Jahres genommen werden: 
Beobachtern zufolge habe Wladimir Putin nicht beschlossen, ob er sich in 
die Ukraine eingreifen werde. Es liege auf der Hand, dass er mehr wolle, 
als einfach für Ordnung bei seinem ungehorsamen Nachbar zu sorgen. Der 
Kreml-Chef beabsichtige einen Umbau der europäischen 
Sicherheitsarchitektur  – mit Einflusszonen wie während des Kalten Krieges.

  In den Ländern, die für Washington und die Nato aus der Sicht der 
Bildung einer globalen Nachrichtenagenda zum Ukraine-Sujet von weniger 
Bedeutung sind, erfolgt der Aufbau des Diskurses nach einem 
vereinfachten Muster. So widmeten die Medien Italiens, Spaniens, 
Sloweniens, Bulgariens, Griechenlands und Kroatiens, zwar dem Thema 
„Invasion“ gewisse Aufmerksamkeit, beschränkten sich aber vorwiegend auf 
die Weiterveröffentlichung der Artikeln aus US-Medien (unter anderem der 
Bloomberg-Berichte). Nationale Nachrichtenagenturen enthalten sich dabei 
natürlich trotz allgemeinen Journalistenstandards der Veröffentlichung 
alternativer Meinungen.

Die USA beeinflussten neben Nato-Verbündeten indirekt auch den 
Medienraum in anderen für sie bedeutenden Regionen. In den Medien 
Finnlands wurde neben traditionellen Weiterveröffentlichung der 
westlichen Nachrichten die in Frankreich und Deutschland ausprobierte 
Variante mit „Prognosen“ eingesetzt. So erschien auf der Webseite des 
Tabloids „Ilta-Sanomat“ am 22. Januar dieses Jahres ein Artikel von Jari 
Alenius über die künftigen Szenarien der Ereignisse im Kontext der 
Ukraine. Bemerkenswert ist, dass wie auch in anderen Medien, wieder fünf 
solche „Szenarien“ auftauchen: „Wenn Putin beschließt, dass seine harten 
Handlungen die ‚Westernisierung‘ der Ukraine und ihren möglichen 
Nato-Beitritt nicht verhindern können und das eine Bedrohung für 
Russland darstellt, hat er verschiedene Militärvarianten für die Armee, 
die an der ukrainischen Grenze konzentriert ist. Es gibt fünf Szenarien. 
Das erste Szenario betrifft die Ostukraine, die Putin mit so genannten 
Friedenstruppen besetzen kann, die vor kurzem in Kasachstan gesehen 
wurden, und dann mit Abspaltung der Teile der Ukraine und Erweiterung 
der Gebiete der Separatisten beginnen. Die zweite Variante sieht einen 
direkten militärischen Zusammenstoß vor. Die russische militärische 
Aggression wird aus einer Entfernung beginnen: Zunächst will Russland 
Angriffe gegen die Einheiten der ukrainischen Armee, Artillerie und 
Raketenanlagen von der russischen Seite der Grenze versetzen, wobei die 
grausamsten Waffen die ballistischen Kurzstreckenraketen Iskander sein 
werden. Laut dem dritten Szenario sollen sich russische Truppen aus der 
Krim in den Osten und Westen bewegen. Dann könnte Russland bei der 
Fortsetzung der Offensive, nach Landung der Fallschirmjäger in Odessa 
einen Zugang zu den Gebieten Transnistriens bekommen, und der restliche 
ukrainische Staat  hätte dann keinen Zugang zum Meer. Zu den kaum 
wahrscheinlichen Szenarien gehört eine Offensive der russischen Truppen 
vom Osten und Norden zur Aufstellung einer neuen Grenze am Dnepr bzw. 
vollständiges Ergreifen des ukrainischen Territoriums. Vom Letzteren 
kann nur die Rede sein, wenn Putin neben Ergreifen von Belarus eine ganz 
neue Weltordnung in Europa schaffen will“. In dem Artikel werden 
eindeutig Materialien von „NBC“, „Guardian“ sowie mehrerer westlicher 
Studien zitiert.

Ähnlich sieht das Bild mir Veröffentlichungen in den Medien Schwedens 
aus. Die Materialien über eine „unvermeidliche/wahrscheinliche Invasion 
Russlands in der Ukraine“ enthalten vor allem Auszüge aus den 
Materialien der amerikanischen und britischen Medien (CNN, BBC u.a.) 
oder sind eine direkte Übersetzung der entsprechenden angelsächsischen 
Artikel. Der schwedische Medienraum kennzeichnet sich durch eine große 
Menge solcher Weiterveröffentlichungen. Behauptungen darüber, dass 
Russland eine Invasion in die Ukraine plant, tauchen regelmäßig in den 
meisten größten angesehenen Zeitungen des Königreichs („Expressen“, 
„Dagens Industri“, „Aftonbladet“, „Svenska Dagbladet“) auf. Es waren 
gerade die Schweden, die außerhalb Großbritanniens das Fake des 
britischen Außenministeriums über die Vorbereitung einer 
Marionettenregierung für die Ukraine in Moskau aktiv zitierten 
(„Aftonbladet“, 23.01.2022, Johan Edgar: „Nach vorhandenen Informationen 
plant Putin einen Staatsstreich in der Ukraine, nach dem eine 
prorussische Führung an die Macht kommen wird“).

Außerhalb des Kontinents gingen am aktivsten die Medien Australiens und 
Japans vor. Im ersten Fall nutzten die örtlichen Sender (darunter 
TV-Sender „Sky News“) Materialien ihrer britischen Kollegen. Auch wenn 
sie ergänzt wurden, dann geschah das auf eine durch London geprüfte 
Weise. Zudem konzentrierten sich mehrere Medien (Zeitung „The 
Australian“, Internetportal „News.com.au“) auf dem Fake über angebliche 
Erhöhung der Menge von Spenderblut durch Truppen im Hinterland des 
Militärbezirks Süd: Materialien von Maria Bervanakis vom 2. Februar 
dieses Jahres und Anne Kerri vom 1. Februar dieses Jahres. Was 
japanische Medien betrifft, ziehen Journalisten aus Tokio (J. Onoda, die 
Zeitung „Sankei“ und H. Shiroki, Internetportal „FNN Prime Online“) für 
sie zwar naheliegende, aber faktenbezogen falsche Parallele mit der 
Situation 2008, als eine Verbindung wegen der Austragung der Olympischen 
Spiele in Peking und dem Wachstum der Spannung an der Grenze Russlands 
gefunden wurde: „Im August 2008 brach im prowestlichen Georgien auf dem 
Territorium des prorussisch gestimmten Südossetiens ein bewaffneter 
Konflikt zwischen den Regierungstruppen und Einwohnern der Region aus. 
Russland, das zuvor Staatsbürgerschaft den Einwohnern Südossetiens 
gewährt hatte, griff in Georgien unter dem Vorwand des Schutzes seiner 
Staatsbürger ein“.



Lokale Medienexperten verzichteten auch nicht auf die sich nach Meinung 
der Regisseure dieser Kampagne gut bewährten Technik der Demonstration 
der „Karte der Invasion“. Am 1. Februar dieses Jahres wurde in einem der 
führenden japanischen TV-Sender „Nippon TV“ in der analytischen Sendung 
„Sinso News“ das Thema „Spannung um die Ukraine. Drei Richtungen der 
Offensive russischer Truppen. Einschätzungen der US-Experten“ 
aufgenommen. In der TV-Sendung wurde basierend auf Informationen des 
US-amerikanischen Center for Strategic and International Studies die im 
Voraus lügnerischen Informationen darüber, dass Russland angeblich eine 
Invasion in der wahrscheinlichen Richtungen vorbereitet, mit Genuss 
erörtert: „Wollen wir uns den Plan einer Invasion der russischen Truppen 
in die Ukraine detailliert ansehen“.



***

Die Position der offiziellen Personen der westlichen Länder unter 
Bedingungen einer massiven Desinformationskampagne gegen Russland  soll 
einzeln erwähnt werden. Sie vermeiden eine entsprechende Einschätzung, 
wobei de facto ihre Beteiligung an Fakes bestätigt wird. Bemerkenswert 
sind in diesem Kontext die Aussagen des Sprechers des außenpolitischen 
Dienstes der EU, Peter Stano, zur Situation um das Fake Bloombergs über 
angeblichen Beginn der „Invasion Russlands in die Ukraine“.

Selbst als die Desinformation offiziell als solche durch ihre Quelle 
eingestuft wurde, bezeichnete der Politiker bei einer erzwungenen 
Antwort auf eine Medienfrage (es handelt sich nicht um einen initiativen 
Kommentar) sie als „einen Fehler mit einer kurzen Lebensdauer“. Er gab 
also de facto eine eindeutige Fälschung zu und versuchte sie damit zu 
rechtfertigen, dass sie keine Folgen nach sich zog.

Damit kann von einer Absprache der Behörden westlicher Länder und der 
Medien zur Entfachung einer künstlichen Spannung um die Ukraine via 
massive und koordinierte Verbreitung falscher Informationen in 
geopolitischen Interessen, darunter zur Ablenkung der Aufmerksamkeit von 
eigenen aggressiven Handlungen, die Rede sein.

[toc] | [next] | [standalone]


#572731

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2022-10-30 10:29 +0100
Message-ID<tjlg4u$7658$4@solani.org>
In reply to#572728
Am 30.10.22 um 10:02 schrieb Mike Grantz:
> https://mid.ru/en/press_service/articles_and_rebuttals/rebuttals/nedostovernie-publikacii/1798160/?lang=de
> 
> Anbei der komplette Text, für den Fall, dass Genosse veith Meldung 
> erstattet und die Seite gelöscht wird.


Genosse Veith ist harmlos, ein armer Überzeugungstäter über dessen 
erfolgreiche propagandistische Konditionierung nur der Kopf geschüttelt 
wird bereits ab der mittleren politischen Etage. Schöne mindestens 
mittlere  Intelligenz, nur der Kompaß defekt...

Das Usenet-Kollektiv "Manfred" hingegen, das in der Sweat Shop Fabrik 
irgendwo hinter St. Petersburg erschöpfend arbeitet- das könnte die 
Sache schon zur Meldung und zur Löschung bringen...

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573054

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2022-11-02 19:53 -0400
Message-ID<tjuvth$198im$1@dont-email.me>
In reply to#572731
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 30.10.22 um 10:02 schrieb Mike Grantz:
>> 
>> Anbei der komplette Text, für den Fall, dass Genosse veith Meldung 
>> erstattet und die Seite gelöscht wird.
> 
> Genosse Veith ist harmlos, ein armer Überzeugungstäter über dessen 
> erfolgreiche propagandistische Konditionierung nur der Kopf geschüttelt 
> wird bereits ab der mittleren politischen Etage. Schöne mindestens 
> mittlere  Intelligenz, nur der Kompaß defekt...
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Die Wut im Osten sei wieder groß, sagt man. Wegen der gestiegenen
| Preise, der Inflation. Aber auch, weil viele Ostdeutsche einen anderen
| Blick auf Russland hätten. Und tatsächlich unterscheiden sich die
| Ansichten der Ostdeutschen über den russischen Angriffskrieg gegen die
| Ukraine zum Teil erheblich von denen der Westdeutschen: keine Aufnahme
| der Ukraine in die EU, keine Lieferung von schweren Waffen ins Land, ein
| sofortiger Stopp der europäischen Sanktionen. Viele im Osten fühlen sich
| Russland traditionell enger verbunden, kulturell und emotional, und
| waren und sind es nach Jahrzehnten als sozialistisches Brudervolk ja
| unweigerlich auch.
|
| Dennoch darf man sich darüber wundern, dass der Osten wie jetzt auf den
| zahlreichen Montagsdemonstrationen wieder eine Sonderrolle für sich
| reklamiert und dabei die eigenen Befindlichkeiten in den Mittelpunkt
| stellt. Denn es mag schon so sein, dass vierzig Jahre
| deutsch-sowjetische Freundschaft sich nicht von heute auf morgen
| aufkündigen lassen. Dass in Prägungen und Mentalitäten Haltungen und
| Einstellungen zum Ausdruck kommen, die historisch gewachsen und auch
| heute noch wirkmächtig sind. Wer wollte das bestreiten? Schon die
| Tausenden von Teilnehmern sprechen ja dafür.
|
| Nur hat sich mit dem russischen Einmarsch in der Ukraine auch im
| deutsch-deutschen Verhältnis eine Zeitenwende vollzogen. Lautlos
| beinahe, aber doch irreversibel. Hatte man sich bisher mit Händen und
| Füßen dagegen gewehrt, das Einmaleins der westlichen Schule zu
| beherrschen, weil es bedeutet hätte, ein Stück der eigenen ostdeutschen
| Identität preiszugeben, so findet man sich inzwischen in einer ungewohnt
| privilegierten Lage wieder, in der die zur Schau getragenen
| antiwestlichen Ressentiments nicht nur unbegründet und seltsam schief,
| sondern vor allem aus der Zeit gefallen erscheinen.
|
| Auch der Osten gehört heute zum globalen Westen. Auch im Osten genießt
| man heute die Vorzüge von Liberalismus und Demokratie. Von
| transatlantischem Verteidigungsbündnis und europäischer
| Staatengemeinschaft. Es ist eigentlich trivial, das zu betonen, denn
| natürlich war das bereits vor dem 24. Februar der Fall. Nur hat der
| Krieg mit aller Schärfe ins Bewusstsein gebracht, dass der Osten auf der
| politischen Landkarte jetzt eben dort liegt, wo von Russland aus gesehen
| ideologischer Westen ist. Und dass die Rolle des ostdeutschen Underdogs
| mit besonders feinem, ausgeprägtem Draht nach Moskau unter diesen
| Vorzeichen gar nicht mehr wirklich funktionieren kann. Ostdeutschland,
| das sich immer etwas abseits vom Westen wähnte, sich stets abseits vom
| vermeintlichen Mainstream hielt, lag noch nie so weit im Westen wie heute.
|
| Damit keine Missverständnisse aufkommen: Es stimmt, dass die Einkommen
| im Osten noch immer deutlich niedriger sind als im Westen des Landes.
| Und es stimmt auch, dass Ostdeutsche über weniger Rücklagen verfügen,
| kaum Vermögen haben und in gesellschaftlichen Spitzenpositionen
| weiterhin unterrepräsentiert sind. Dass also der Wohlstandspuffer im
| Westen um einiges größer ausfällt und dass viele Ostdeutsche in diesem
| energieteuren Winter tatsächlich um ihre Existenz fürchten müssen.
|
| Ebenfalls stimmt es, dass in den Jahren nach der Wiedervereinigung oft
| genug die Defizite des Ostens im Vordergrund standen und nicht genauso
| die gelungenen Momente, wie auch kürzlich der Bericht des
| Ostbeauftragten der Bundesregierung noch einmal unterstrichen hat. Die
| Zumutungen der Nachwendejahre bilden bis heute den Basso continuo der
| ostdeutschen Protestkultur. Der Maßstab war immer der Westen, und
| deshalb konnte der Osten, als der Globalisierungsboom in den
| Neunzigerjahren losging, auch nur das Nachsehen haben. Egal, wie sehr
| man sich anstrengte. Ganz gleich, wie eng man sich an den vormaligen
| goldenen Westen anschmiegte, wobei man sich oftmals bis zur
| Unkenntlichkeit verbog: Die Sieger der Geschichte, das waren stets die
| anderen. Und auch die Treppchen dahinter waren immer schon vergeben.
|
| *So richtig Osten kann der Osten gar nicht mehr sein*
|
| Und dennoch hat dieser ostdeutsche Reflex, das Gefühl, vom Mahlstrom der
| Geschichte in die Tiefe gerissen worden zu sein, seit dem Überfall auf
| die Ukraine an Suggestivkraft verloren. Denn so richtig Osten kann der
| Osten gar nicht mehr sein, wenn auch er gegenüber der Ukraine auf einmal
| in die Rolle des Westens geschlüpft ist, nach dessen rettenden Waffen
| man ruft. Mit dem Krieg Russlands und der neuen Grenze, die heute wieder
| über Demokratie und Diktatur, über freie und unfreie Welt entscheidet,
| ist der Osten ein bisschen weniger Osten geworden. Ein bisschen weniger
| besonders, weniger faszinierend, weniger anders und wild. Auch die
| Ostdeutschen gehören heute zu denen im globalen Westen, von denen man
| sich bisher immer abgrenzen zu müssen glaubte. Denen, die sich nicht
| mehr anzustrengen brauchen. Denen, die schon alles haben. Den
| Siegertypen. Von Charkiw aus gesehen ist das heutige Sachsen auch nur
| ein zweites Bonn.
|
| Wer heute in Europa den Osten auf der politischen Landkarte sucht,
| landet nicht mehr zuerst in Halle, Rostock oder Dresden, der denkt an
| die Proteste der Frauen in Belarus, die vom Lukaschenko-Regime
| schließlich brutal niedergeschlagen wurden. Der denkt an die Proteste
| gegen das Abtreibungsverbot in Polen, die sich ebenfalls im vergangenen
| Jahr nach dem Tod einer schwangeren Frau ereigneten. Der blickt also
| dorthin, wo in Europa heute wieder die grundlegenden Freiheitsrechte
| verteidigt werden oder überhaupt erst noch errungen werden müssen. Wenn
| es so etwas wie einen glücklichen Geist von 1989 gibt, dann weht er
| heute ganz sicher nicht mehr über dem zugigen Leipziger Innenstadtring.
|
| Und noch etwas ist auffällig an der gegenwärtigen deutsch-deutschen
| Zeitenwende: In einer Welt, in der die beiden bündnisfreien
| skandinavischen Länder Schweden und Finnland ihre Nato-Beitrittsgesuche
| stellen, um so schnell wie möglich unter das rettende Dach des
| Verteidigungsbündnisses zu schlüpfen, gehört eine ostdeutsche Stadt wie
| Görlitz an der Neiße, die östlichste Stadt Deutschlands, auf einmal
| direkter zum Westen als das finnische Lappeenranta an der
| nordwestrussischen Grenze, in dem man sich bereits für den Ernstfall
| bereithält. Auch hier hat die Bedrohung eines nuklearen Aggressors aus
| dem Osten die eingeübten Schemata der mentalen Selbstverortung außer
| Kraft gesetzt.
|
| Die Macht des Faktischen hat die Grenze zwischen Ost und West zum
| Verschwinden gebracht und dabei etwas Neues geschaffen. Zum globalen
| Westen zu gehören bedeutet heute nicht mehr nur, frei, sondern auch vor
| potenziellen Angreifern in Sicherheit zu sein. Das gilt im Übrigen nicht
| erst für den militärischen Verteidigungsfall, in dem mit internationaler
| Unterstützung von außen zu rechnen wäre. Schon beim Schutz der
| kritischen Infrastruktur, von Energie- und Gasversorgung, Bahn- und
| Straßenverkehr, vor möglicher Sabotage ist der globale Westen als
| Sicherheitsgemeinschaft in toto gefragt. Nicht dieser oder jener Teil,
| sondern die tiefenvernetzte westliche Gesellschaft im Ganzen.
|
| Not, wenn sie mit diesem Eskalationspotenzial auftritt, lässt sich nicht
| ausgrenzen. Nicht nach Ost und West, Nord oder Süd unterteilen. Denn
| wenn wie kürzlich beim Bahnchaos in Norddeutschland ein durchtrenntes
| Kabel im nordrhein-westfälischen Herne schon ausreicht, um den
| Zugverkehr auch in weiten Teilen des Ostens zum Erliegen zu bringen,
| lassen sich noch ganz andere Zwischenfälle denken, bei denen die
| symbolischen Grenzen, in denen eine Gesellschaft ihr kulturelles Kapital
| verwaltet, hinter den handfesten materiellen Grundlagen mit einem Schlag
| zurücktreten. Sie werden von den verborgenen Leitungen, den
| Kanalsystemen und Drahtgeflechten, die das Leben an der Oberfläche
| überhaupt erst ermöglichen und unter Normalbedingungen auch am Laufen
| halten, buchstäblich unterwandert. Durch jedes Kabel fließt die Energie
| des Ganzen. Und mit jedem Störfall, der sich ereignet, ist die
| Sicherheit von ausnahmslos allen bedroht – mögen die Lichter nun in
| Chemnitz, in Warschau oder in Duisburg ausgehen. Auch bei Sabotageakten
| müsste in Zukunft eigentlich der Bündnisfall gelten.
|
| Selbst wenn die Protestierenden im Osten gegenwärtig einen anderen Sound
| anstimmen und sich einmal mehr in der Rolle des Underdogs wähnen: Der
| lange Weg nach Westen hat mit dem Krieg in der Ukraine für den Osten ein
| abruptes Ende gefunden. Er gehört jetzt zum globalen Westen. Ob er will
| oder nicht.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.zeit.de/2022/44/ostdeutschland-ukraine-krieg-protest-russland/komplettansicht>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573055

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2022-11-03 04:47 +0100
Message-ID<tjvdle$1ct2b$1@dont-email.me>
In reply to#573054
Am 03.11.22 um 00:53 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:

> +--- <hier abknabbern> ---

> | stellt. Denn es mag schon so sein, dass vierzig Jahre
> | deutsch-sowjetische Freundschaft sich nicht von heute auf morgen
> | aufkündigen lassen.

Diese deutsch-sowjetische Freundschaft gab es zu DDR-Zeiten nie.
Und wurde auch von 98% der Bevölkerung so nicht gesehen.

Diese deutsch-sowjetische Freundschaft war institutionalisiert:
Das waren offizielle Veranstaltungen, da wurde gleichzeitig
darauf geachtet, dass sich da keine privaten Freundschaften
ergeben.

In kleinem Maß gab es Tauschhandel zwischen der Besatzungstruppe
und der angrenzenden Bevölkerung; heute wird das völlig über-
bewertet: Das betraf kaum 2% der Bevölkerung.

Um es zusammenzufassen:
Die ganz überwiegende Mehrheit hatte nie oder sehr selten
Kontakte zu Sowjetbürgern, es waren ja nicht nur Russen. Am
ehesten wurde der Blick noch durch geführte Touristenreisen
in die UdSSR geprägt.

Was auch immer zu der neuen Russlandliebe so einiger Ostdeutscher
führt - eigenes Erleben kann es kaum gewesen sein.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573097

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-11-03 04:18 -0700
Message-ID<7650c641-2dae-4180-bb74-3ee527bd659an@googlegroups.com>
In reply to#573055
Martin Ebertchen schrieb am Donnerstag, 3. November 2022 um 04:48:00 UTC+1:

> Die ganz überwiegende Mehrheit hatte nie oder sehr selten 
> Kontakte zu Sowjetbürgern, es waren ja nicht nur Russen. Am 
> ehesten wurde der Blick noch durch geführte Touristenreisen 
> in die UdSSR geprägt. 
> 
> Was auch immer zu der neuen Russlandliebe so einiger Ostdeutscher 
> führt - eigenes Erleben kann es kaum gewesen sein.

So etwas wie Ausrichtung von schulischem Fremdsprachenunterricht
hätte erwähnt gehört. Hole ich hiermit für Dich nach.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573126

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2022-11-03 14:50 +0100
Message-ID<jshv8hF99m9U2@mid.individual.net>
In reply to#573055
Am 03.11.22 um 04:47 schrieb Martin Ebert:

> Was auch immer zu der neuen Russlandliebe so einiger Ostdeutscher
> führt - eigenes Erleben kann es kaum gewesen sein.

Vielleicht habe einige Regierungssympathisanten 1953 nicht vergessen.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573263

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-11-04 18:48 +0100
Message-ID<tk3ja9$1tpto$2@dont-email.me>
In reply to#573126
Am 03.11.2022 um 14:50 schrieb Hermann Riemann:

> Am 03.11.22 um 04:47 schrieb Martin Ebert:
>> Was auch immer zu der neuen Russlandliebe so einiger Ostdeutscher
>> führt - eigenes Erleben kann es kaum gewesen sein.
> 
> Vielleicht habe einige Regierungssympathisanten 1953 nicht vergessen.

Hach, soviel gewolltes Unwissen, s.a.:
https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2008/05/der-17-juni-1953.html

Veith
-- 
"Deutschland wird erst dann Frei und Schön, wenn Ost und West
zusammen steh'n und Friedensfahnen weh'n!"
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573262

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-11-04 18:46 +0100
Message-ID<tk3j66$1tptp$2@dont-email.me>
In reply to#573054
Am 03.11.2022 um 00:53 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:

> Auch im Osten genießt man heute die Vorzüge von Liberalismus und
> Demokratie.

Ja, der ist immer gut!

Funktioniert nur, wenn man hier flächendeckendes HARTZ IV, Mindestlöhner
und in den letzten Jahren die Reisefreiheit in den Grenzen von 15km,
nächtliche Ausgangssperren und Ladenbesuche nach Voranmeldung[*]
konsequent verdrängt.

Wie machen das die Sprücheklopfer? Und keine Sorge, das war nur der
Anfang, die "Übung" sozusagen.

[*] Das hätte die DDR einführen sollen und schon hätte es auch "alles"
im Laden gegeben :-D

Veith
-- 
"Was für ein Glück für die Regierenden, daß die Menschen nicht denken!"
Adolf Hitler am 18./19. Januar 1942 in der Wolfsschanze
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573298

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-11-05 00:44 -0700
Message-ID<a8df1c30-c0aa-4c3d-a679-a0c3e1d40342n@googlegroups.com>
In reply to#573262
Peter Veith schrieb am Freitag, 4. November 2022 um 18:46:47 UTC+1:

> Funktioniert nur, wenn man hier flächendeckendes HARTZ IV, Mindestlöhner 
> und in den letzten Jahren die Reisefreiheit in den Grenzen von 15km, 
> nächtliche Ausgangssperren und Ladenbesuche nach Voranmeldung[*]
> konsequent verdrängt. 
> 
> Wie machen das die Sprücheklopfer? Und keine Sorge, das war nur der 
> Anfang, die "Übung" sozusagen. 
> 
> [*] Das hätte die DDR einführen sollen und schon hätte es auch "alles" 
> im Laden gegeben :-D 

Es gab ja auch immer Autoreparaturen in den offiziellen
Betrieben. Nur allzu oft nicht sonderlich zeitnah.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573307

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-11-05 10:29 +0100
Message-ID<tk5ae1$2ccs1$1@dont-email.me>
In reply to#573298
Am 05.11.2022 um 08:44 schrieb Ulf Kutzner:

> Peter Veith schrieb am Freitag, 4. November 2022 um 18:46:47 UTC+1:
>> Funktioniert nur, wenn man hier flächendeckendes HARTZ IV, Mindestlöhner 
>> und in den letzten Jahren die Reisefreiheit in den Grenzen von 15km, 
>> nächtliche Ausgangssperren und Ladenbesuche nach Voranmeldung[*]
>> konsequent verdrängt. (...)
>>
>> [*] Das hätte die DDR einführen sollen und schon hätte es auch "alles" 
>> im Laden gegeben :-D 
> 
> Es gab ja auch immer Autoreparaturen in den offiziellen
> Betrieben. Nur allzu oft nicht sonderlich zeitnah.

Richtig: In die Argumentation den Zeitfaktor einbauen!

Ich sach' immer: Ein bißchen bessere Propaganda, wie im Westen ("muss
man den Leuten richtig erklären" - Angela Merkel) und Montagsabends
"Erotisches zur Nacht" in DDR I und die (Rück-) "Wende" hätte es nie
gegeben.

Veith
-- 
"Wessen sollen wir uns rühmen, wenn nicht der DDR" Peter Hacks.
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573312

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2022-11-05 11:10 +0100
Message-ID<tk5cqg$2b58b$2@dont-email.me>
In reply to#573307
Am 05.11.2022 um 10:29 schrieb Peter Veith:
> Ich sach' immer: Ein bißchen bessere Propaganda, wie im Westen ("muss
> man den Leuten richtig erklären" - Angela Merkel) und Montagsabends
> "Erotisches zur Nacht" in DDR I und die (Rück-) "Wende" hätte es nie
> gegeben.

Der sichere Weg des Scheiterns. Einfach schon deswegen, weil die 
Menschen auf diesem Weg für dumm gehalten werden. Nicht, daß es dafür 
nicht jeden Grund gäbe - aber das funktioniert nur kurzfristig. Damit 
kann man mal eine kurzfristige Krise überbrücken, langfristig wird 
einfach die bessere Erzählung gebraucht.

Kürzlich stolperte ich über einen MfS-General, über den öffentlich 
erstaunlich wenig bekannt ist.

Geboren 1935, Eltern absolut nichts Bemerkenswertes.

Wie verlief dessen Leben, seine Kindheit, seine Jugend? Was hat er 
erlebt, was hat er mitbekommen, was hat ihn geprägt?

Warum ging er zum MfS, warum stieg er dort auf, was trieb ihn an?

Im Januar 1990 hat er sich erschossen.
-- 
"Das Problem ist nicht, dass eine relativ kleine Gruppe von Verrückten 
behauptet, dass zwei plus zwei fünf ergibt, dass es zwölf verschiedene 
Geschlechter gibt oder dass man bei der Energieversorgung die Gesetze 
der Thermodynamik ignorieren kann. Das Problem ist, daß sich die große 
Gruppe der Normalos künstlich dumm stellt und den selben Quatsch 
behauptet, weil sie von den Verrückten nicht als verrückt bezeichnet 
werden wollen."
                  --Vince Ebert

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573316

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-11-05 12:19 +0100
Message-ID<tk5gs9$2dnt3$1@dont-email.me>
In reply to#573312
Am 05.11.2022 um 11:10 schrieb Lars Gebauer:

> Am 05.11.2022 um 10:29 schrieb Peter Veith:
>> Ich sach' immer: Ein bißchen bessere Propaganda, wie im Westen ("muss
>> man den Leuten richtig erklären" - Angela Merkel) und Montagsabends
>> "Erotisches zur Nacht" in DDR I und die (Rück-) "Wende" hätte es nie
>> gegeben.
> 
> Der sichere Weg des Scheiterns. Einfach schon deswegen, weil die 
> Menschen auf diesem Weg für dumm gehalten werden. Nicht, daß es dafür 
> nicht jeden Grund gäbe - aber das funktioniert nur kurzfristig. Damit 
> kann man mal eine kurzfristige Krise überbrücken, langfristig wird 
> einfach die bessere Erzählung gebraucht.

Ja, die bessere Erzählung hatten wir doch: Das Paradies für die
Werktätigen schon im Diesseits. Das Problem daran: Erst für die nächsten
Genrationen, wenn die materielle Basis für _alle_ aufgebaut ist.

Als Gegenmodell hatte der Kapitalismus die "Goldene Milliarde" gewählt,
was nunmehr nicht mehr nötig ist. Hinweise: Marshallplan, wenige
"reiche" Staaten, Demokratiesimulation, Ablenkung und Zersetzung aller
potentiellen Gegenkräfte sowie Deindustrialisierung mit verstärkter
Ausbeutung der 3. Welt.

Zur Begrifflichkeit als Ansatz:
https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%97%D0%BE%D0%BB%D0%BE%D1%82%D0%BE%D0%B9_%D0%BC%D0%B8%D0%BB%D0%BB%D0%B8%D0%B0%D1%80%D0%B4#%D0%98%D1%81%D0%BF%D0%BE%D0%BB%D1%8C%D0%B7%D0%BE%D0%B2%D0%B0%D0%BD%D0%B8%D0%B5_%D0%B2%D1%8B%D1%80%D0%B0%D0%B6%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D1%8F_%D0%B2_%D0%A0%D0%BE%D1%81%D1%81%D0%B8%D0%B8

Ansonsten, wir werden sehen, wie es mittelfristig weiterläuft, wenn die
BRD - Wirtschaft sich nur noch über Kannibalisierung seiner Nachbarn am
Leben erhalten kann.

Mein Tip: Relativ kurzfristig US-Amerikanische (Lebens-) Verhältnisse.

Veith
-- 
"Weniger Dragqueens und mehr Chuck Norris."
Viktor Orbán am 4. August 2022 in Texas
https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573321

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2022-11-05 12:34 +0100
Message-ID<tk5hod$2e1mt$1@dont-email.me>
In reply to#573316
Am 05.11.22 um 12:19 schrieb Peter Veith:

> Zur Begrifflichkeit als Ansatz:
> https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%97%D0%BE%D0%BB%D0%BE%D1%82%D0%BE%D0%B9_%D0%BC%D0%B8%D0%BB%D0%BB%D0%B8%D0%B0%D1%80%D0%B4#%D0%98%D1%81%D0%BF%D0%BE%D0%BB%D1%8C%D0%B7%D0%BE%D0%B2%D0%B0%D0%BD%D0%B8%D0%B5_%D0%B2%D1%8B%D1%80%D0%B0%D0%B6%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D1%8F_%D0%B2_%D0%A0%D0%BE%D1%81%D1%81%D0%B8%D0%B8

Goldene Milliarde, den Begriff kannte ich bislang nicht.

Die russische Wikipedia funktioniert also noch!? Gut "angelegtes"
Geld, das ich Jimmy Wales jährlich zukommen lasse.

> Mein Tip: Relativ kurzfristig US-Amerikanische (Lebens-) Verhältnisse.

Angelsächsische. Dass "wir" dem UK ungefähr 5 Jahre hinterherhängen
(oder -hinken), ist (mir) schon seit Jahrzehnten bekannt. Das hätte
ich euch auch vor 1990 schon sagen können.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573328

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-11-05 13:03 +0100
Message-ID<tk5jf8$2ee7q$1@dont-email.me>
In reply to#573321
Am 05.11.2022 um 12:34 schrieb Carlo XYZ:

> Am 05.11.22 um 12:19 schrieb Peter Veith:
>> Mein Tip: Relativ kurzfristig US-Amerikanische (Lebens-)
>> Verhältnisse.
> 
> Angelsächsische. Dass "wir" dem UK ungefähr 5 Jahre hinterherhängen 
> (oder -hinken), ist (mir) schon seit Jahrzehnten bekannt.

Richtig. Zu UK gute 5 Jahre, hinter den USA aber deutlich über 10 Jahre.

> Das hätte ich euch auch vor 1990 schon sagen können.

Hinterher haben es immer alle gewußt.

Mir ist es erst Vorort aufgefallen. Jenseits des Tourismus, sieht es
dort teilweise aus, wie in analogen Gebieten in Polen.

Veith
-- 
"Die Wahrheit ist konkret, Genosse!" - Angela Merkel.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573333

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2022-11-05 13:27 +0100
Message-ID<tk5krl$2ep77$1@dont-email.me>
In reply to#573328
Am 05.11.22 um 13:03 schrieb Peter Veith:
> Am 05.11.2022 um 12:34 schrieb Carlo XYZ:

>> Angelsächsische. Dass "wir" dem UK ungefähr 5 Jahre hinterherhängen
>> (oder -hinken), ist (mir) schon seit Jahrzehnten bekannt.
> 
> Richtig. Zu UK gute 5 Jahre, hinter den USA aber deutlich über 10 Jahre.
> 
>> Das hätte ich euch auch vor 1990 schon sagen können.
> 
> Hinterher haben es immer alle gewußt.

Tut mir Leid, aber ich meinte vorher, nicht hinterher.

Du weißt vielleicht nicht, dass ich lange Jahre in UK
gelebt habe und schon immer politisch interessiert war.

Ich ahnte auch schon lange, dass es einen Krieg
in Europa geben würde. 2000 stand ich sogar schon
mit Ticket und Minimalgepäck in der Hand in der
Nähe eines Flughafens. Aber man kann ja nicht
alles und jeden zurücklassen, was und wer einem
lieb ist.

Und die Hoffnung stirbt ganz zuletzt, sagt man so.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#573372

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-11-05 16:16 +0100
Message-ID<tk5up2$2gu69$2@dont-email.me>
In reply to#573333
Am 05.11.2022 um 13:27 schrieb Carlo XYZ:

> Ich ahnte auch schon lange, dass es einen Krieg
> in Europa geben würde. 2000 stand ich sogar schon
> mit Ticket und Minimalgepäck in der Hand in der
> Nähe eines Flughafens. Aber man kann ja nicht
> alles und jeden zurücklassen, was und wer einem
> lieb ist.

Und niemand hat Dir geglaubt, ich weiß.

> Und die Hoffnung stirbt ganz zuletzt, sagt man so.

Aber, sie stirbt.

Veith
-- 
"Die Wahrheit ist konkret, Genosse!" - Angela Merkel.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#572732

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-10-30 02:34 -0700
Message-ID<e2a007e0-fcf1-41aa-aedc-53f66be32603n@googlegroups.com>
In reply to#572728
mike Meike Doppelgrunz schrieb am Sonntag, 30. Oktober 2022 um 10:02:36 UTC+1:
 
> Anbei

Du schon wieder...

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#572738

From"Wendelin Uez" <wuez@online.de>
Date2022-10-30 11:02 +0100
Message-ID<tjlj39$3on8$2@dont-email.me>
In reply to#572728
tl;dr

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#572741

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-10-30 11:32 +0100
Message-ID<tjljsd$2ouk$2@dont-email.me>
In reply to#572738
Am 30.10.2022 um 11:02 schrieb Wendelin Uez:

> tl;dr

ACK

Auch wenn mich MG mit namentlicher Nennung zu locken gedachte, das ist
mir zudem zu blöd.

Veith
-- 
"I appeal to the President of Russia Vladimir V. Putin to use the armed
forces of the Russian Federation to re-establish the rule of law, peace,
order, stability and to protect the people of Ukraine." UA-President,'14
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#572756

FromMike Grantz <invalid@invalid.invalid>
Date2022-10-30 13:28 +0100
Message-ID<tjlqki$58u5$1@dont-email.me>
In reply to#572738
On 30.10.2022 11:02, Wendelin Uez wrote:
> tl;dr

Macht nichts, selbst für Leseschwache.
Such dir einfach irgendeinen Absatz aus. Denn jeder Absatz ist für sich 
eine Comedyshow vom Feinsten.

Hier, ich machs dir vor: (Btw. Tag 249 der dreitägigen speziellen 
Operation.)

Manche „Fakes“ der US-Medien wurden nicht nur aus dem Finger gesogen, 
sondern auch in den schlimmsten Traditionen der Propaganda verfasst, so 
dass sie sich nur als Manipulationen bezeichnen lassen. Das kann man 
beispielsweise vom Bericht der CNN-Korrespondentin Natasha Bertrand am 
7. Februar über angeblich abgefangene Gespräche russischer Offiziellen 
sagen: „Die von den USA abgefangenen Berichte zeigten laut mit 
Geheimdienstdaten vertrauten Quellen, dass manche russische Offiziellen 
darüber besorgt sind, dass eine umfangreiche Invasion in die Ukraine 
viel kostspieliger und schwieriger wäre als der russische Präsident 
Wladimir Putin und andere Kreml-Leader denken.“

[toc] | [prev] | [standalone]


Back to top | Article view | ger.ct


csiph-web