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Groups > ger.ct > #568954 > unrolled thread
| Started by | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2022-09-30 05:32 -0700 |
| Last post | 2022-10-12 09:27 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 28 — 11 participants |
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Cause of death: "Old Age" Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-09-30 05:32 -0700
Re: Cause of death: "Old Age" Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-01 01:08 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2022-10-01 08:47 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-10-01 00:41 -0700
Re: Cause of death: "Old Age" Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2022-10-01 10:08 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-01 19:34 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2022-10-01 23:35 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-02 22:21 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-07 13:46 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-08 11:13 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2022-10-08 11:26 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-10-08 09:32 +0000
Re: Cause of death: "Old Age" Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-10-08 04:48 -0700
Re: Cause of death: "Old Age" Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-10-08 07:19 -0700
Re: Cause of death: "Old Age" Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-10-08 15:52 -0700
Re: Cause of death: "Old Age" Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-10-09 01:55 -0700
Re: Cause of death: "Old Age" Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-08 13:53 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-10-08 15:39 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-09 01:01 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-09 03:05 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-09 12:30 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-10-09 12:55 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-10-09 12:55 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-10-09 15:37 +0000
Re: Cause of death: "Old Age" Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-11 08:36 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-10-11 09:39 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-12 09:07 +0200
Re: Cause of death: "Old Age" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-10-12 09:27 +0200
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-30 05:32 -0700 |
| Subject | Cause of death: "Old Age" |
| Message-ID | <79d0b647-2426-4f68-8705-891eef1281c8n@googlegroups.com> |
2022-09-30 14:33:00 +0200 Niemand wird die TodesUrsache in diesem Dokument https://www.watson.de/imgdb/dccf/Qx,B,0,0,1400,2000,583,833,233,333/2878968482364658 anzweifeln. Aber natürlich kann auch bei der Diagnose "AltersSchwäche" die KausalitätsKette zum Tod weiter runtergebrochen werden. Irgendein Organ unterschreitet als erstes den MinimalBeitrag, um den ganzen Organismus am Laufen zu halten - und dann setzt alsbald eine KettenReaktion ein, und jedes Organ reisst alle anderen mit in den gemeinschaftlichen Untergang. Wenn jemand aber deutlich jünger als 96 ist, wird die Diagnose "AltersSchwäche" zunehmend unglaubwürdiger. So bürokratisch, wie die meisten europäischen Länder sind, muss es doch eine untere AltersGrenze geben, unter der dann noch einmal von Amts wegen die TodesUrsache auf jeden Fall untersucht wird, egal, wie plausibel die EreignisKette war, die zu diesem Tod führte? Herwig
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-10-01 01:08 +0200 |
| Message-ID | <633776F2.9677B3CD@yahoo.com> |
| In reply to | #568954 |
Herwig wrote: > > 2022-09-30 14:33:00 +0200 > > Niemand wird die TodesUrsache in diesem Dokument > > https://www.watson.de/imgdb/dccf/Qx,B,0,0,1400,2000,583,833,233,333/2878968482364658 > > anzweifeln. Aber natürlich kann auch bei der > Diagnose "AltersSchwäche" die KausalitätsKette > zum Tod weiter runtergebrochen werden. Irgendein > Organ unterschreitet als erstes den > MinimalBeitrag, um den ganzen Organismus am > Laufen zu halten - und dann setzt alsbald eine > KettenReaktion ein, und jedes Organ reisst alle > anderen mit in den gemeinschaftlichen Untergang. > > Wenn jemand aber deutlich jünger als 96 ist, wird > die Diagnose "AltersSchwäche" zunehmend > unglaubwürdiger. In Deutschland geht es nur darum ob es eine "natuerliche Todesursache" ist, oder ob da jemand nachgeholfen hat. > So bürokratisch, wie die meisten > europäischen Länder sind, muss es doch eine > untere AltersGrenze geben, unter der dann noch > einmal von Amts wegen die TodesUrsache > auf jeden Fall untersucht wird, egal, wie plausibel > die EreignisKette war, die zu diesem Tod führte? Wenn eine unnatuerliche Todesursache vermutet wird wird eine Obduktion von Amts wegen angeordnet, ansonsten ist das gar nicht so einfach, wenn der Tote zu seinen Lebzeiten nichts dazu hinterlassen hat, dann muessen die berechtigten Angehoerigen das genehmigen. Die Aerzte im Krankenhaus muss man dazu ueberreden eine machen zu lassen weil die befuerchten dass sich ihre Diagnose nach der behandelt, bzw. nicht behandelt wurde als falsch herausstellen koennte... Ich kenne da einen Fall: Vor der Obduktion: Lungenkrebs, nicht mehr behandelbar, nach der Obduktion Tuberkulose, da waere mit Behandlung eine Ueberlebenschance da gewesen...
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2022-10-01 08:47 +0200 |
| Message-ID | <gc.20221001084737.1318@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #568997 |
Carla Schneider schrieb: > Herwig wrote: >> Wenn jemand aber deutlich jünger als 96 ist, wird >> die Diagnose "AltersSchwäche" zunehmend >> unglaubwürdiger. > > In Deutschland geht es nur darum ob es eine "natuerliche Todesursache" > ist, oder ob da jemand nachgeholfen hat. Das trifft nicht zu. Die ärztliche Leichenschau, die in Deutschland in den Bestattungsgesetzen der Länder mit diversen Abweichungen im Detail, aber im Kern übereinstimmend geregelt ist, hat drei Aufgaben: - Feststellung des Todes (heute von keiner großen Bedeutung mehr, obwohl sie doch immer wieder mal fälschlich erfolgt) - Feststellung der Todesursache in Form einer Kausalkette, wobei die Angabe von Endzuständen unzulässig ist (und ich habe Zweifel, ob "old age" als zulässige Angabe akzeptiert würde) - Feststellung der Todesart (natürlich, nicht-natürlich oder ungeklärt) > Wenn eine unnatuerliche Todesursache vermutet wird > wird eine Obduktion von Amts wegen angeordnet, Das trifft nicht zu. Bei einer nicht-natürlichen (oder, wenn das Landesrecht das kennt, ungeklärten) Todesursache ist die Polizei zu verständigen, die ein Todesermittlungsverfahren (§ 159 StPO) einleitet und das Ergebnis ihrer Ermittlungen so schnell wie möglich der Staatsanwaltschaft übermittelt, die dann entscheidet, ob der Leichnam zur Bestattung freigegeben wird oder zuvor eine Obduktion oder andere Untersuchungen stattfinden. Die Obduktionsquote bei den nicht-natürlichen oder ungeklärten Todesfällen liegt hier eher bei 5% als bei 10%. > ansonsten ist das gar nicht so einfach, wenn der Tote > zu seinen Lebzeiten nichts dazu hinterlassen hat, > dann muessen die berechtigten Angehoerigen > das genehmigen. Korrekt. (Überwiegend. ;)) > Die Aerzte im Krankenhaus muss > man dazu ueberreden eine machen zu lassen weil > die befuerchten dass sich ihre Diagnose nach der > behandelt, bzw. nicht behandelt wurde als falsch > herausstellen koennte... Diesen Eindruck kann ich nicht bestätigen. Insbesondere wenn der Tod aus ärztlicher Sicht überraschend gekommen ist, wird in der Regel eine klinische Sektion angestrebt (was meistens eine vorherige Leichenfreigabe durch die Staatsanwaltschaft erfordert, denn ein überraschende Tod wird selten natürlich sein können); das erfordert die Zustimmung der Angehörigen. Klinische Sektionen erfolgen daneben, insbesondere an Universitätskliniken, zu Forschungszwecken. Strebt die Klinik keine Sektion an, können die totensorgeberechtigten Angehörigen eine Privat-Sektion durchführen lassen (und tragen dann allerdings auch die Kosten dafür). Weitgehend theoretisch gibt es dann noch Verwaltungssektionen durch die Gesundheitsbehörden als spezielle Gefahrenabwehrbehörden, bspw. nach § 25 Abs. 4 S. 2 IfSG. Dafür ist die Zustimmung der Angehörigen nicht erforderlich. -thh
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-01 00:41 -0700 |
| Message-ID | <ef8dc74c-c15b-47e4-b050-6c68ed107d53n@googlegroups.com> |
| In reply to | #569001 |
Thomas Hochstein schrieb am Samstag, 1. Oktober 2022 um 09:00:02 UTC+2: > Carla Schneider schrieb: > > Die Aerzte im Krankenhaus muss > > man dazu ueberreden eine machen zu lassen weil > > die befuerchten dass sich ihre Diagnose nach der > > behandelt, bzw. nicht behandelt wurde als falsch > > herausstellen koennte... > Diesen Eindruck kann ich nicht bestätigen. > > Insbesondere wenn der Tod aus ärztlicher Sicht überraschend gekommen ist, > wird in der Regel eine klinische Sektion angestrebt (was meistens eine > vorherige Leichenfreigabe durch die Staatsanwaltschaft erfordert, denn ein > überraschende Tod wird selten natürlich sein können); das erfordert die > Zustimmung der Angehörigen. Klinische Sektionen erfolgen daneben, > insbesondere an Universitätskliniken, zu Forschungszwecken. > > Strebt die Klinik keine Sektion an, können die totensorgeberechtigten > Angehörigen eine Privat-Sektion durchführen lassen (und tragen dann > allerdings auch die Kosten dafür). Sie können ggf. auf ein amtliches Todesermittlungsverfahren hinwirken, da der überraschende Tod ja nicht sogleich als natürlich zu unterstellen ist und die Frage der Auswirkung stattgehabter oder nicht stattgehabter...
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
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| Date | 2022-10-01 10:08 +0200 |
| Message-ID | <gc.20221001100825.1319@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #569004 |
Ulf Kutzner schrieb: > Thomas Hochstein schrieb am Samstag, 1. Oktober 2022 um 09:00:02 UTC+2: >> Strebt die Klinik keine Sektion an, können die totensorgeberechtigten >> Angehörigen eine Privat-Sektion durchführen lassen (und tragen dann >> allerdings auch die Kosten dafür). > > Sie können ggf. auf ein amtliches Todesermittlungsverfahren > hinwirken, da der überraschende Tod ja nicht sogleich als > natürlich zu unterstellen ist und die Frage der Auswirkung > stattgehabter oder nicht stattgehabter... Sicher können sie. Der Erfolg dieser Methode ist allerdings regelhaft überschaubar.
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-01 19:34 +0200 |
| Message-ID | <5hugjh9ipqipbuq83bvpb2i3dbs3jb5e1j@4ax.com> |
| In reply to | #569001 |
Thomas Hochstein <thh@thh.name> schrieb: > ein überraschender Tod wird selten natürlich sein können Hier spricht der Jurist und nicht der Mediziner. Überraschende Todesfälle kommen schon vor, und vermutlich haben sie häufiger eine natürliche als eine unnatürliche Ursache (gerade die, die man mangels genauerer Untersuchung unter "Altersschwäche" bucht, aber auch der erste Herzinfarkt, der gleichzeitig der letzte ist).
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2022-10-01 23:35 +0200 |
| Message-ID | <gc.20221001233509.1323@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #569020 |
Martin Gerdes schrieb: > Thomas Hochstein <thh@thh.name> schrieb: > >> ein überraschender Tod wird selten natürlich sein können > > Hier spricht der Jurist und nicht der Mediziner. Der Mediziner, der weiß, wie man eine Todesbescheinigung ausfüllt, wird das kaum anders sehen können. Ein natürlicher Tod liegt dann vor, wenn Befunde für eine (lebensbedrohliche) Krankheit bekannt sind, die einen Tod an dieser Krankheit plausibel erklären. Selbst wenn man das für die Praxis etwas lockerer fasst, ist ein Tod an einer lebensbedrohlichen Krankheit selten wirklich überraschend (es sei denn der konkrete Zeitpunkt) - und daher ist ein überraschender Tod kaum je ein natürlicher Tod. > Überraschende Todesfälle kommen schon vor, und vermutlich haben sie > häufiger eine natürliche als eine unnatürliche Ursache (gerade die, die > man mangels genauerer Untersuchung unter "Altersschwäche" bucht, aber > auch der erste Herzinfarkt, der gleichzeitig der letzte ist). Natürlich, aber das sieht man ja nun regelmäßig nicht bei der äußeren Leichenschau - und ein Tod, der sich nicht plausibel auf ein konkretes, bei dem Patienten bekanntes Krankheitsbild zurückführen lässt, mag eine natürliche Ursache haben (deshalb ja die geringe Obduktionsquote), ist aber kein natürlicher Tod im Sinne des Bestattungsrechts.
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-02 22:21 +0200 |
| Message-ID | <u1ghjhh55lobg1kst5ae9prubrtokgh8mj@4ax.com> |
| In reply to | #569028 |
Thomas Hochstein <thh@thh.name> schrieb: >>> ein überraschender Tod wird selten natürlich sein können >> Hier spricht der Jurist und nicht der Mediziner. > Der Mediziner, der weiß, wie man eine Todesbescheinigung ausfüllt, wird > das kaum anders sehen können. Welcher Mediziner weiß schon, wie man eine Todesbescheinigung ausfüllt? Nicht umsonst ist dies immer wieder Thema von Fortbildungsveranstaltungen. > Ein natürlicher Tod liegt dann vor, wenn Befunde für eine > (lebensbedrohliche) Krankheit bekannt sind, die einen Tod an dieser > Krankheit plausibel erklären. Ein natürlicher Tod liegt dann vor, wenn der Tod auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist. Es mag sein, daß man diese ggf. erst nach dem Tod des Patienten erkennt. Auch wenn es für Dich sicher schwer zu verstehen ist, existiert wirklich eine Welt außerhalb der Juristerei. Neulich ein Todesfall in der weiteren Bekanntschaft: Ein ausgesprochen rüstiger älterer Herr (92) war am Vormittag mit seinem Auto in Begleitung seiner Frau in die Stadt zum Einkaufen gefahren. Kurz vor Mittag kamen sie zurück, sie bereitete das Mittagessen vor, er legte sich bei heiterem Wetter in dieser Zeit in auf seine Terrasse in den Liegestuhl. Als das Essen fertig war, war er dahingeschieden. Ohne Frage überraschend, ohne konkrete Krankheit im Hintergrund. Vermutlich jeder wünscht sich einen solchen Tod. Was ist das, wenn nicht ein natürlicher Tod?
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-10-07 13:46 +0200 |
| Message-ID | <63401188.2833C040@yahoo.com> |
| In reply to | #569141 |
Martin Gerdes wrote: > > Thomas Hochstein <thh@thh.name> schrieb: > > >>> ein überraschender Tod wird selten natürlich sein können > > >> Hier spricht der Jurist und nicht der Mediziner. > > > Der Mediziner, der weiß, wie man eine Todesbescheinigung ausfüllt, wird > > das kaum anders sehen können. > > Welcher Mediziner weiß schon, wie man eine Todesbescheinigung ausfüllt? > Nicht umsonst ist dies immer wieder Thema von > Fortbildungsveranstaltungen. > > > Ein natürlicher Tod liegt dann vor, wenn Befunde für eine > > (lebensbedrohliche) Krankheit bekannt sind, die einen Tod an dieser > > Krankheit plausibel erklären. > > Ein natürlicher Tod liegt dann vor, wenn der Tod auf natürliche Ursachen > zurückzuführen ist. Es mag sein, daß man diese ggf. erst nach dem Tod > des Patienten erkennt. > > Auch wenn es für Dich sicher schwer zu verstehen ist, existiert wirklich > eine Welt außerhalb der Juristerei. > > Neulich ein Todesfall in der weiteren Bekanntschaft: Ein ausgesprochen > rüstiger älterer Herr (92) war am Vormittag mit seinem Auto in > Begleitung seiner Frau in die Stadt zum Einkaufen gefahren. Kurz vor > Mittag kamen sie zurück, sie bereitete das Mittagessen vor, er legte > sich bei heiterem Wetter in dieser Zeit in auf seine Terrasse in den > Liegestuhl. > > Als das Essen fertig war, war er dahingeschieden. Ohne Frage > überraschend, ohne konkrete Krankheit im Hintergrund. Meine Grossmutter ist auch so gestorben, aber sie war erst 74 Jahre alt, aber bei ihr war bekannt dass sie eigentlich einen Herzschrittmacher gebraucht haette, sich aber keinen einsetzen lassen wollte. Auch bei dem 92-Jaehrigen gibt es einen Grund fuer den ploetzlichen Tod, nur interessiert der niemanden ausser Wissenschaftler die sich mit sowas beschaeftigen. > Vermutlich jeder > wünscht sich einen solchen Tod. Das wuerde ich nicht sagen, gerade in diesem Fall nicht, weil er ja seine Frau allein zuruecklaesst. Meine Grossmutter dagegen schon weil ihr Mann vor 2 Jahren gestorben war, und sie nicht gluecklich war mit dem allein leben. > Was ist das, wenn nicht ein natürlicher Tod? Ein unnatuerlicher kann genauso aussehn, vertauschtes Medikament oder so...
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-08 11:13 +0200 |
| Message-ID | <hu71kh1uol8bhe22onjmi4osmrsf7gt99c@4ax.com> |
| In reply to | #569753 |
Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> schrieb: >>>>> ein überraschender Tod wird selten natürlich sein können >>>> Hier spricht der Jurist und nicht der Mediziner. >> Neulich ein Todesfall in der weiteren Bekanntschaft: Ein ausgesprochen >> rüstiger älterer Herr (92) war am Vormittag mit seinem Auto in >> Begleitung seiner Frau in die Stadt zum Einkaufen gefahren. Kurz vor >> Mittag kamen sie zurück, sie bereitete das Mittagessen vor, er legte >> sich bei heiterem Wetter in dieser Zeit in auf seine Terrasse in den >> Liegestuhl. >> Als das Essen fertig war, war er dahingeschieden. Ohne Frage >> überraschend, ohne konkrete Krankheit im Hintergrund. > Meine Grossmutter ist auch so gestorben, aber sie war erst 74 Jahre alt, > aber bei ihr war bekannt, dass sie eigentlich einen Herzschrittmacher > gebraucht haette, sich aber keinen einsetzen lassen wollte. War ihr Tod dann überraschend? Für wen? Für den Arzt, der wußte, daß er ihr eben drum gern einen Herzschrittmacher verpaßt hätte, weil ohne ein plötzlicher Herztod droht, oder für die Angehörigen, die letzteres nicht wußten und daher ersteres nicht so ernst nahmen? > Auch bei dem 92-Jaehrigen gibt es einen Grund fuer den ploetzlichen Tod, > nur interessiert der niemanden ausser Wissenschaftlern, die sich > mit sowas beschaeftigen. Jepp. Und doch ist die Wahrscheinlichkeit, daß es sich hierbei um einen natürlichen Tod handelt, nach menschlichem Ermessen groß. >> Vermutlich jeder >> wünscht sich einen solchen Tod. Gemeint war: für sich selbst. > Das wuerde ich nicht sagen, gerade in diesem Fall nicht, > weil er ja seine Frau allein zuruecklaesst. Das wird bei Ehepaaren in der Regel so sein. > Meine Grossmutter dagegen schon, weil ihr Mann vor 2 Jahren gestorben war, > und sie nicht gluecklich war mit dem Alleinleben. Möglicherweise hat sie deswegen den Herzschrittmacher abgelehnt und damit einen früheren Tod in Kauf genommen. >> Was ist das, wenn nicht ein natürlicher Tod? > Ein unnatuerlicher kann genauso aussehn, vertauschtes Medikament oder so... Übrigens: In der Natur sind die meisten Todesfälle unnatürlich. (Rf jreqra orqrhgraq zrue Gvrer trserffra nyf na Nygreffpujäpur fgreora)
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| From | Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-10-08 11:26 +0200 |
| Message-ID | <687E9F64B0108AD2@ggruber793.news.solani.org> |
| In reply to | #569858 |
Am 08.10.2022 um 11:13 schrieb Martin Gerdes: > Rf jreqra orqrhgraq zrue Gvrer trserffra nyf na Nygreffpujäpur fgreora Unnatürlich ist es, wenn sie vom Auto überfahren werden. Gefressen werden, ob von Tier oder Mensch, ist natürlich. Gejagt zwecks Trophähe ist, wenn auch äffisch, so doch eher mehr unnatürlich. -- LG Georg
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-10-08 09:32 +0000 |
| Message-ID | <thrg3g$1ej0$1@solani.org> |
| In reply to | #569861 |
Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> wrote: > Am 08.10.2022 um 11:13 schrieb Martin Gerdes: >> Rf jreqra orqrhgraq zrue Gvrer trserffra nyf na Nygreffpujäpur fgreora > > Unnatürlich ist es, wenn sie vom Auto überfahren werden. > Gefressen werden, ob von Tier oder Mensch, ist natürlich. > Gejagt zwecks Trophähe ist, wenn auch äffisch, so doch eher mehr > unnatürlich. > Da war doch mal dieser Dialog mit Doc Holliday. Der einem Revolver Duell-Opfer den natürlichen Tod bescheinigte. Er fand, wenn sechs Bleikugeln den Thorax durchqueren und der Mann noch leben würde, das wäre höchst unnatürlich. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-08 04:48 -0700 |
| Message-ID | <5d6e22a2-25cf-4df8-8d72-cced07a7ba1an@googlegroups.com> |
| In reply to | #569863 |
2022-10-08 13:49:00 +0200 > ... > Da war doch mal dieser Dialog mit Doc Holliday. Der einem Revolver > Duell-Opfer den natürlichen Tod bescheinigte. Er fand, wenn sechs > Bleikugeln den Thorax durchqueren und der Mann noch leben würde, das wäre > höchst unnatürlich. Jetzt habe ich mich wieder am MorgenTee verschluckt. Aber wieso kann jemand in einem Duell von sechs BleiKugeln sterben? Darf man denn so viele gleichzeitig abfeuern? Vielleicht war der Ärger über soviel RegelVerstoss tödlich? Herwig
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-08 07:19 -0700 |
| Message-ID | <bacaa0ab-4e37-4bd5-aeb2-c4c2747459d8n@googlegroups.com> |
| In reply to | #569895 |
Herwig schrieb am Samstag, 8. Oktober 2022 um 13:48:23 UTC+2: > 2022-10-08 13:49:00 +0200 > > > ... > > Da war doch mal dieser Dialog mit Doc Holliday. Der einem Revolver > > Duell-Opfer den natürlichen Tod bescheinigte. Er fand, wenn sechs > > Bleikugeln den Thorax durchqueren und der Mann noch leben würde, das wäre > > höchst unnatürlich. > Jetzt habe ich mich wieder am MorgenTee verschluckt. > Aber wieso kann jemand in einem Duell von sechs BleiKugeln > sterben? Darf man denn so viele gleichzeitig abfeuern? > Vielleicht war der Ärger über soviel RegelVerstoss tödlich? Und welche Revolver schießen (noch) mit Bleikugeln? Gruß, ULF
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-08 15:52 -0700 |
| Message-ID | <f42d35cf-7fc3-4803-a52e-80f07bcda585n@googlegroups.com> |
| In reply to | #569923 |
2022-10-09 00:53:00 +0200 > ... > Und welche Revolver schießen (noch) mit Bleikugeln? Ein typisches Beispiel der ConnotationsFähigkeit der Deutschen Sprache. Die Verwendung von "BleiKugeln" ist ein KontextHinweis, und hier würde mancheiner $BLEIKUGELN sagen. Oder es ist ein Hinweis, dass es textlokal um Geschosse und nicht um Geometrie geht. Wenn jemand von "BleiEllipsoiden" spräche, würde ich den Text nochmal lesen, um zu sehen, was ich nicht verstanden habe. Herwig
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-09 01:55 -0700 |
| Message-ID | <8906c319-9465-44f3-9b59-79bea7d79074n@googlegroups.com> |
| In reply to | #570023 |
Herwig schrieb am Sonntag, 9. Oktober 2022 um 00:52:16 UTC+2: > 2022-10-09 00:53:00 +0200 > > > ... > > Und welche Revolver schießen (noch) mit Bleikugeln? > Ein typisches Beispiel der ConnotationsFähigkeit der Deutschen > Sprache. Die Verwendung von "BleiKugeln" ist ein KontextHinweis, > und hier würde mancheiner $BLEIKUGELN sagen. Oder es ist > ein Hinweis, dass es textlokal um Geschosse und nicht um > Geometrie geht. Den Spruch mit der Bleivergiftung kenne ich, und er möge erhalten bleiben. > Wenn jemand von "BleiEllipsoiden" spräche, würde ich den > Text nochmal lesen, um zu sehen, was ich nicht verstanden > habe. Hier https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Handfeuerwaffen-Munitionsarten#Revolvermunition gibt es eine Auflistung von Revolvermunition. Es geht mir nicht nur um die Projektilform, sondern auch um das Material. Aber zumindest hier https://en.wikipedia.org/wiki/.500_S%26W_Magnum wird wohl noch Blei verwendet. Ich mache allerdings darauf aufmerksam, daß bei dieser Munition mehr als fünf Schüsse in rascher Folge den Einsatz zweier Faustfeuerwaffen bedingen. Gruß, ULF
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-10-08 13:53 +0200 |
| Message-ID | <634164B3.1ABF70D@yahoo.com> |
| In reply to | #569858 |
Martin Gerdes wrote: > > Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> schrieb: > > >>>>> ein überraschender Tod wird selten natürlich sein können > > >>>> Hier spricht der Jurist und nicht der Mediziner. > > >> Neulich ein Todesfall in der weiteren Bekanntschaft: Ein ausgesprochen > >> rüstiger älterer Herr (92) war am Vormittag mit seinem Auto in > >> Begleitung seiner Frau in die Stadt zum Einkaufen gefahren. Kurz vor > >> Mittag kamen sie zurück, sie bereitete das Mittagessen vor, er legte > >> sich bei heiterem Wetter in dieser Zeit in auf seine Terrasse in den > >> Liegestuhl. > > >> Als das Essen fertig war, war er dahingeschieden. Ohne Frage > >> überraschend, ohne konkrete Krankheit im Hintergrund. > > > Meine Grossmutter ist auch so gestorben, aber sie war erst 74 Jahre alt, > > aber bei ihr war bekannt, dass sie eigentlich einen Herzschrittmacher > > gebraucht haette, sich aber keinen einsetzen lassen wollte. > > War ihr Tod dann überraschend? Für wen? Für den Arzt, der wußte, daß er > ihr eben drum gern einen Herzschrittmacher verpaßt hätte, weil ohne ein > plötzlicher Herztod droht, oder für die Angehörigen, die letzteres nicht > wußten und daher ersteres nicht so ernst nahmen? > > > Auch bei dem 92-Jaehrigen gibt es einen Grund fuer den ploetzlichen Tod, > > nur interessiert der niemanden ausser Wissenschaftlern, die sich > > mit sowas beschaeftigen. > > Jepp. Und doch ist die Wahrscheinlichkeit, daß es sich hierbei um einen > natürlichen Tod handelt, nach menschlichem Ermessen groß. Sicher, aber Alterschwaeche war das nicht. > > >> Vermutlich jeder > >> wünscht sich einen solchen Tod. > > Gemeint war: für sich selbst. > > > Das wuerde ich nicht sagen, gerade in diesem Fall nicht, > > weil er ja seine Frau allein zuruecklaesst. > > Das wird bei Ehepaaren in der Regel so sein. Zwangslaeufig, aber normalerweise will keiner zuerst sterben also den Partner verlassen, und deshalb glaube ich nicht dass der 92Jaehrige sich so einen Tod gewuenscht hat. > > > Meine Grossmutter dagegen schon, weil ihr Mann vor 2 Jahren gestorben war, > > und sie nicht gluecklich war mit dem Alleinleben. > > Möglicherweise hat sie deswegen den Herzschrittmacher abgelehnt und > damit einen früheren Tod in Kauf genommen. Ja das waere irgendwie logisch - aber sie haette den Herzschrittmacher schon gebraucht da lebte ihr Mann noch. Ich glaube eher sie hatte Angst vor der Operation... > > >> Was ist das, wenn nicht ein natürlicher Tod? > > > Ein unnatuerlicher kann genauso aussehn, vertauschtes Medikament oder so... > > Übrigens: In der Natur sind die meisten Todesfälle unnatürlich. > > (Rf jreqra orqrhgraq zrue Gvrer trserffra nyf na Nygreffpujäpur fgreora) Ich glaube Alterschwaeche ist auch beim Menschen nur eine Ausrede dafuer die Todesursache nicht zu ermitteln.
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
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| Date | 2022-10-08 15:39 +0200 |
| Message-ID | <jqdcseFj55fU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #569893 |
Hej, Am 08.10.22 um 13:53 schrieb Carla Schneider: > Ich glaube Alterschwaeche ist auch beim Menschen nur eine Ausrede dafuer > die Todesursache nicht zu ermitteln. Bei entsprechend alten Menschen reicht eine Luftdruckänderung aus um den Tod zu verursachen. -- -- mfg Hartmut Ott
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-10-09 01:01 +0200 |
| Message-ID | <63420147.C05D82AF@yahoo.com> |
| In reply to | #569912 |
Hartmut Ott wrote: > > Hej, > > Am 08.10.22 um 13:53 schrieb Carla Schneider: > > > Ich glaube Alterschwaeche ist auch beim Menschen nur eine Ausrede dafuer > > die Todesursache nicht zu ermitteln. > > Bei entsprechend alten Menschen reicht eine Luftdruckänderung aus um den > Tod zu verursachen. So ab 110 Jahre, entsprechend selten kommt es vor, alle anderen sterben vorher an Krankheiten, Unfaellen, Fremdeinwirkung...
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-09 03:05 +0200 |
| Message-ID | <hl54khdm08t4lp46go0kkhr8kg4egu3ct1@4ax.com> |
| In reply to | #569893 |
Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> schrieb: > Ich glaube Alterschwaeche ist auch beim Menschen nur eine Ausrede dafuer, > die Todesursache nicht zu ermitteln. Je nu. Todesursache ist immer, daß mindestens ein lebenswichtiges Organ versagt (können auch mehrere sein, etwa in der Folge einer Art Domino-Effekt). Andererseits weiß man, daß die Organleistungen allgemein mit den Lebensjahren nachlassen, so daß zwangsläufig irgendein Organ irgendwann einmal an die Grenze kommt. Mehr Todesursachenermittlungen würde die Medizin sicher weiterbringen (in Österreich beispielsweise werden viel mehr Tote obduziert als bei uns), wenn es aber wirklich nur ein Multiorganversagen ohne konkreten Anlaß gab, bringt das keine neuen Erkenntnisse.
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