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Groups > ger.ct > #563044 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2022-08-02 08:22 +0200 |
| Last post | 2022-08-04 00:44 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 23 — 13 participants |
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Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-08-02 08:22 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-08-02 04:15 -0700
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-08-02 04:21 -0700
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-08-02 05:24 -0700
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-08-02 05:27 -0700
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Siegfried Blos <usenet@siegfried-blos.de> - 2022-08-03 20:38 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-08-04 14:59 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-08-08 16:41 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-08-09 08:26 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-08-09 14:27 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-08-09 21:26 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-08-10 08:35 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-08-09 23:48 -0700
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-08-10 10:20 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2022-08-10 10:57 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-08-10 11:29 +0200
BG-Rente bei anerkannter Berufskrankheit (was: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben) Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-08-10 17:35 +0200
Re: BG-Rente bei anerkannter Berufskrankheit Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-08-11 09:10 +0200
Re: BG-Rente bei anerkannter Berufskrankheit "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-08-11 09:25 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-08-02 13:15 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2022-08-02 10:42 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-08-02 20:51 +0200
Re: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-08-04 00:44 +0200
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-08-02 08:22 +0200 |
| Subject | Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben |
| Message-ID | <tcafs1$68vj$1@solani.org> |
Es braucht mir jetzt niemand erklären dass meine Einzelbeobachtungen keinerlei Aussagefähigkeit haben. Das ist mir selber klar. Aber gestern habe ich von drei Todesfälle aus dem direkten Bekanntenkreis erfahren, alle drei starben am Freitag dem 29. Juli. Die Ehefrau meines Cousins, 79 Jahre. Ein eng betreuter Herzinsuffizienz-Patient, 83 Jahre. Und heute Nacht kam die E-Mail rein daß mein alter Chef, Prof. Gerhard Riecker, ebenso am 29.7. verstorben ist. 96 Jahre. https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Riecker Seine alten Schüler werden eine Traueranzeige schalten in SZ und FAZ, voraussichtlich am Samstag. Riecker war- impressive. Most impressive. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-02 04:15 -0700 |
| Message-ID | <f0dc1c65-017e-44d1-9619-dacf24e43c86n@googlegroups.com> |
| In reply to | #563044 |
2022-08-02 13:15:00 +0200 > ... SommerHitze: gestern, am ersten August, von Augsburg zurückgekommen, wollte ich wie schon hunderte Male, von MühlDorf nach Töging zurückmarschieren. Lächerliche sechs KiloMeter. Nach der halben Strecke war der Ofen aus - ich war kurz vor BewusstseinsReboot. Der rettende WaldRand war noch einen halben KiloMeter entfernt. Anruf bei meiner BaLAG, um mich abholen zu lassen. Dann auf die LeitPlanke im Schatten einer StassenLaterne gesetzt (so üppig ist der Schatten einer StrassenLaterne nicht!) und abgewartet. BaLAG kam gleichzeitig mit einem RegenSchauer, der mich in die Lage versetzt hätte, weiterzumarschieren. Hätte es also keine BaLAG gegeben, dann hätte ich trotzdem überlebt - so gerade eben. Wenn der InnKanal sauberes Wasser führen würde, dann wäre es möglich, bis Töging zu schwimmen. Aber das ist verboten - man wird immer gleich durch die WasserWacht gerettet. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Innkanal ) Herwig
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-02 04:21 -0700 |
| Message-ID | <48238955-e50a-4df9-a2a8-849d47bc32d9n@googlegroups.com> |
| In reply to | #563105 |
Herwig schrieb am Dienstag, 2. August 2022 um 13:15:10 UTC+2: > 2022-08-02 13:15:00 +0200 > > > ... > > SommerHitze: gestern, am ersten August, von Augsburg > zurückgekommen, wollte ich wie schon hunderte Male, von > MühlDorf nach Töging zurückmarschieren. Lächerliche > sechs KiloMeter. > > Nach der halben Strecke war der Ofen aus - ich war > kurz vor BewusstseinsReboot Da fahren doch recht häufig Züge mit 4 oder 5 Minuten Reisedauer? Man hörte von einer recht günstigen karte für den gesamten August? Gruß, ULF
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-02 05:24 -0700 |
| Message-ID | <7e8a8e17-f70d-4bce-b701-ce3f8bf9f056n@googlegroups.com> |
| In reply to | #563109 |
2022-08-02 14:25:00 +0200 > ... > > SommerHitze: gestern, am ersten August, von Augsburg > > zurückgekommen, wollte ich wie schon hunderte Male, von > > MühlDorf nach Töging zurückmarschieren. Lächerliche > > sechs KiloMeter. > > Nach der halben Strecke war der Ofen aus - ich war > > kurz vor BewusstseinsReboot > Da fahren doch recht häufig Züge mit 4 oder 5 Minuten > Reisedauer? Man hörte von einer recht günstigen karte für > den gesamten August? Zu dem ZeitPunkt stand ich zwar neben der BahnGleise, aber dass die Züge *zwischen* MühlDorf und Töging extra für mich anhalten, habe ich nicht ernsthaft erwogen. Nebenbei: nur ein etwas günstigerer Faktor zwischen WegStrecken im vollen SonnenLicht und voll beschattet hätte das Ganze auch schon ungünstiger aussehen lassen. Erschwerend kam/kommt hinzu, dass ich im Moment die extreme SommerFrisur trage, die im direkten SonnenLicht aber suboptimal ist. Die Evolution hat sich bei der KopfBehaarung schon etwas gedacht. Herwig
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-02 05:27 -0700 |
| Message-ID | <62e7d258-437f-4463-a20d-8866a2ad3d7dn@googlegroups.com> |
| In reply to | #563124 |
Herwig schrieb am Dienstag, 2. August 2022 um 14:24:07 UTC+2: > 2022-08-02 14:25:00 +0200 > > ... > > > > SommerHitze: gestern, am ersten August, von Augsburg > > > zurückgekommen, wollte ich wie schon hunderte Male, von > > > MühlDorf nach Töging zurückmarschieren. Lächerliche > > > sechs KiloMeter. > > > > Nach der halben Strecke war der Ofen aus - ich war > > > kurz vor BewusstseinsReboot > > > Da fahren doch recht häufig Züge mit 4 oder 5 Minuten > > Reisedauer? Man hörte von einer recht günstigen karte für > > den gesamten August? > Zu dem ZeitPunkt stand ich zwar neben der BahnGleise, > aber dass die Züge *zwischen* MühlDorf und Töging > extra für mich anhalten, habe ich nicht ernsthaft > erwogen. Rechtzeitige und vorausschauende Planung sei des Mannes Werk! > Nebenbei: nur ein etwas günstigerer Faktor zwischen > WegStrecken im vollen SonnenLicht und voll beschattet > hätte das Ganze auch schon ungünstiger aussehen > lassen. > > Erschwerend kam/kommt hinzu, dass ich im Moment die > extreme SommerFrisur trage, die im direkten SonnenLicht > aber suboptimal ist. > > Die Evolution hat sich bei der KopfBehaarung schon > etwas gedacht. Und viele in sehr sonnigen Gegenden ansässige Völker bei ihren leichten bis strohig-ausladenden Kopfbedeckungen. Gruß, ULF
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| From | Siegfried Blos <usenet@siegfried-blos.de> |
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| Date | 2022-08-03 20:38 +0200 |
| Message-ID | <tcefce$1j7h$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #563124 |
Herwig <herwig.huener@t-online.de> schrieb: >Nebenbei: nur ein etwas günstigerer Faktor zwischen >WegStrecken im vollen SonnenLicht und voll beschattet >hätte das Ganze auch schon ungünstiger aussehen >lassen. > >Erschwerend kam/kommt hinzu, dass ich im Moment die >extreme SommerFrisur trage, die im direkten SonnenLicht >aber suboptimal ist. > >Die Evolution hat sich bei der KopfBehaarung schon >etwas gedacht. > Schon seit vielen Jahren nutze ich bei längerem Aufenthalt im sonnigen Freien eine Kopfbedeckung. Kein Mitleid mit jenen, die das nicht beachten und dann über ihren schlechten körperlichen Zustand jammern. Ist ja immer wieder festgestellt worden. Wer jeden Fehler selbst machen will, hat noch viel zu tun. :-) Siegfried
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
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| Date | 2022-08-04 14:59 +0200 |
| Message-ID | <jl1ufdFd011U5@mid.individual.net> |
| In reply to | #563288 |
Hej, Am 03.08.22 um 20:38 schrieb Siegfried Blos: >>Die Evolution hat sich bei der KopfBehaarung schon >>etwas gedacht. >> > > Schon seit vielen Jahren nutze ich bei längerem Aufenthalt im sonnigen > Freien eine Kopfbedeckung. Kein Mitleid mit jenen, die das nicht Schon immer habe ich den Sommer ohne Kopfbedeckung überstanden - außer ich musste eine tragen, z.B. bei der Bundeswehr - dafür decke ich den Kopf aber ab Herbst bis zum Frühjahr ab. Und das mit sehr kurzer Haarlänge, Menschen sind eben verschieden. Allerdings gehe ich lieber bei 20° spazieren. > beachten und dann über ihren schlechten körperlichen Zustand jammern. > Ist ja immer wieder festgestellt worden. Wer jeden Fehler selbst > machen will, hat noch viel zu tun. :-) Auch heute wieder zwischen 12 und 13 Uhr meinen Spaziergang gemacht, bei 31°. Und ja, auf den Rückweg fing das Schwitzen etwas an. Als es hier richtig heiß war, bin ich allerdings nur die Hälfte der Strecke gegangen, schließlich bin ich schon 73 - und habe früher auf Veranstaltungen Hitzeopfer erlebt, das waren alles ältere Leute. -- -- mfg Hartmut Ott
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-08 16:41 +0200 |
| Message-ID | <1st1fh96pqbb690apk6tcd42k2ehgblum7@4ax.com> |
| In reply to | #563388 |
Hartmut Ott <hottm@arcor.de> schrieb: >> Schon seit vielen Jahren nutze ich bei längerem Aufenthalt im sonnigen >> Freien eine Kopfbedeckung. Kein Mitleid mit jenen, die das nicht > Schon immer habe ich den Sommer ohne Kopfbedeckung überstanden > ... und das mit sehr kurzer Haarlänge, > Menschen sind eben verschieden. Das sicherlich. Hautkrebs hat allerdings eine ziemlich lange Vorlaufzeit. Es wäre eine Fehlinterpretation zu sagen: "75 Jahre hat mir die UV-Strahlung der Sonne nichts ausgemacht, und im 76. Jahr hat sie dann plötzlich zugeschlagen."
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-08-09 08:26 +0200 |
| Message-ID | <269npx9t5b4i.awv1zi71rygu$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #563621 |
Am Mon, 08 Aug 2022 16:41:38 +0200 schrieb Martin Gerdes: > Hartmut Ott <hottm@arcor.de> schrieb: > >>> Schon seit vielen Jahren nutze ich bei längerem Aufenthalt im sonnigen >>> Freien eine Kopfbedeckung. Kein Mitleid mit jenen, die das nicht > >> Schon immer habe ich den Sommer ohne Kopfbedeckung überstanden >> ... und das mit sehr kurzer Haarlänge, >> Menschen sind eben verschieden. > > Das sicherlich. > > Hautkrebs hat allerdings eine ziemlich lange Vorlaufzeit. > Es wäre eine Fehlinterpretation zu sagen: "75 Jahre hat mir die > UV-Strahlung der Sonne nichts ausgemacht, und im 76. Jahr hat sie dann > plötzlich zugeschlagen." Kann ich aus meiner Arbeit im Rentenausschuss der BG-Bau bestätigen. Da ist Hautkrebs seit ca. 10 Jahren eine anerkannte Berufskrankheit. Die allermeisten Fälle sind Leute im Rentenalter, die jahrzehntelang als Maurer oder Dachdecker viel mit nacktem Oberkörper im Freien gearbeitet haben, und dann im Alter an Hautkrebs erkranken. Zum Glück sind die Heilungschancen recht gut, wenn der Krebs frühzeitig erkannt und behandelt wird (die Fällen werden ja weiter verfolgt, und die meisten sind nach einigen OPs "geheilt", d.H. bleiben die nächsten drei Jahre symptomfrei, danach geht man davon aus, daß da nichts mehr nachkommt). Grüße, Frank
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-09 14:27 +0200 |
| Message-ID | <jlf3svFg564U5@mid.individual.net> |
| In reply to | #563664 |
Hej, Am 09.08.22 um 08:26 schrieb Frank Hucklenbroich: >>> Schon immer habe ich den Sommer ohne Kopfbedeckung überstanden > Kann ich aus meiner Arbeit im Rentenausschuss der BG-Bau bestätigen. Da ist > Hautkrebs seit ca. 10 Jahren eine anerkannte Berufskrankheit. > > Die allermeisten Fälle sind Leute im Rentenalter, die jahrzehntelang als > Maurer oder Dachdecker viel mit nacktem Oberkörper im Freien gearbeitet > haben, und dann im Alter an Hautkrebs erkranken. Da mein Spaziergang in der Sonne nur so eine Stunde dauert - ein Teil davon sogar im Schatten der Bäume - dürfte ich auf der sicheren Seite sein. -- -- mfg Hartmut Ott
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-09 21:26 +0200 |
| Message-ID | <5fm4fhl1brdv3aatfjg8i4t12rall2immh@4ax.com> |
| In reply to | #563664 |
Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb: >>> Schon immer habe ich den Sommer ohne Kopfbedeckung überstanden >>> ... und das mit sehr kurzer Haarlänge, >>> Menschen sind eben verschieden. >> Hautkrebs hat allerdings eine ziemlich lange Vorlaufzeit. >> Es wäre eine Fehlinterpretation zu sagen: "75 Jahre hat mir die >> UV-Strahlung der Sonne nichts ausgemacht, und im 76. Jahr hat sie dann >> plötzlich zugeschlagen." > Kann ich aus meiner Arbeit im Rentenausschuss der BG-Bau bestätigen. Da ist > Hautkrebs seit ca. 10 Jahren eine anerkannte Berufskrankheit. Was hilfts dem Patienten? > Die allermeisten Fälle sind Leute im Rentenalter, die jahrzehntelang als > Maurer oder Dachdecker viel mit nacktem Oberkörper im Freien gearbeitet > haben, und dann im Alter an Hautkrebs erkranken. > Zum Glück sind die Heilungschancen recht gut, wenn der Krebs frühzeitig > erkannt und behandelt wird Das ist bei Krebserkrankungen grundsätzlich so. Allerdings wachsen verschiedene Krankheiten unterschiedlich schnell, so daß "frühzeitig" relativ ist. > (die Fällen werden ja weiter verfolgt, und die meisten sind nach > einigen OPs "geheilt", d.H. bleiben die nächsten drei Jahre > symptomfrei, danach geht man davon aus, daß da nichts mehr nachkommt). Cum grano salis. Dies hier https://www.onmeda.de/onmeda/galerie-hautkrebs/image-thumb__29514__gallery/bg_praekanzerose_kopf.webp ist das typische Bild eines kahlköpfigen alten Mannes. Man sieht hier schon reichlich Veränderungen der Haut, die letztlich alle auf UV-Einwirkung zurückgehen. Ich sehe an diesem (schnell im Netz gefundenen) Bild nichts, bei dem es unmittelbar klingelt. Ich würde diesen Patienten dennoch vermutlich in einem Vierteljahr wieder einbestellen und mir den braunen Fleck an der oberen rechten Schläfe nochmal anschauen. Es ist ziemlich häufig, daß solche Leute nicht etwa 1 Krebs entwickeln, der nach seiner Entfernung 3 cm weiter wiederkommt, sondern daß sie mehrere Krebserkrankungen an verschiedenen Stellen in unterschiedlichen Stadien haben. Die Haut hat ja flächig zuviel UV abbekommen, da geht dann gern mal an mehreren Stellen etwas in engem (oder weiterem) zeitlichen Zusammenhang etwas los. Leute mit einer solchen Kopfhaut sollte man aus diesem Grund nie aus der Überwachung entlassen. Hat einer eine klar isolierte Krebserkrankung, die man abschließend behandelt hat, gilt er normalerweise nicht nach 3, sondern nach 5 Jahren als geheilt (Siehe auch die statistischen Überlebensraten, die meist nach 5 Jahren angegeben werden).
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-08-10 08:35 +0200 |
| Message-ID | <ir61u5zwyvwb.byxgqlbuio3f$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #563778 |
Am Tue, 09 Aug 2022 21:26:54 +0200 schrieb Martin Gerdes: > Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb: > >>>> Schon immer habe ich den Sommer ohne Kopfbedeckung überstanden >>>> ... und das mit sehr kurzer Haarlänge, >>>> Menschen sind eben verschieden. > >>> Hautkrebs hat allerdings eine ziemlich lange Vorlaufzeit. >>> Es wäre eine Fehlinterpretation zu sagen: "75 Jahre hat mir die >>> UV-Strahlung der Sonne nichts ausgemacht, und im 76. Jahr hat sie dann >>> plötzlich zugeschlagen." > >> Kann ich aus meiner Arbeit im Rentenausschuss der BG-Bau bestätigen. Da ist >> Hautkrebs seit ca. 10 Jahren eine anerkannte Berufskrankheit. > > Was hilfts dem Patienten? Er bekommt u.U. eine Rente dafür ausgezahlt, das war vorher nicht so. >> Die allermeisten Fälle sind Leute im Rentenalter, die jahrzehntelang als >> Maurer oder Dachdecker viel mit nacktem Oberkörper im Freien gearbeitet >> haben, und dann im Alter an Hautkrebs erkranken. > >> Zum Glück sind die Heilungschancen recht gut, wenn der Krebs frühzeitig >> erkannt und behandelt wird > > Das ist bei Krebserkrankungen grundsätzlich so. Allerdings wachsen > verschiedene Krankheiten unterschiedlich schnell, so daß "frühzeitig" > relativ ist. Stimmt. >> (die Fällen werden ja weiter verfolgt, und die meisten sind nach >> einigen OPs "geheilt", d.H. bleiben die nächsten drei Jahre >> symptomfrei, danach geht man davon aus, daß da nichts mehr nachkommt). > > Cum grano salis. > > Dies hier > https://www.onmeda.de/onmeda/galerie-hautkrebs/image-thumb__29514__gallery/bg_praekanzerose_kopf.webp > ist das typische Bild eines kahlköpfigen alten Mannes. Man sieht hier > schon reichlich Veränderungen der Haut, die letztlich alle auf > UV-Einwirkung zurückgehen. Ich sehe an diesem (schnell im Netz > gefundenen) Bild nichts, bei dem es unmittelbar klingelt. Ich würde > diesen Patienten dennoch vermutlich in einem Vierteljahr wieder > einbestellen und mir den braunen Fleck an der oberen rechten Schläfe > nochmal anschauen. > > Es ist ziemlich häufig, daß solche Leute nicht etwa 1 Krebs entwickeln, > der nach seiner Entfernung 3 cm weiter wiederkommt, sondern daß sie > mehrere Krebserkrankungen an verschiedenen Stellen in unterschiedlichen > Stadien haben. Die Haut hat ja flächig zuviel UV abbekommen, da geht > dann gern mal an mehreren Stellen etwas in engem (oder weiterem) > zeitlichen Zusammenhang etwas los. > > Leute mit einer solchen Kopfhaut sollte man aus diesem Grund nie aus der > Überwachung entlassen. Klar, das ja auch gemacht, die werden regelmäßig zur Kontrolle eingeladen. > Hat einer eine klar isolierte Krebserkrankung, die man abschließend > behandelt hat, gilt er normalerweise nicht nach 3, sondern nach 5 Jahren > als geheilt (Siehe auch die statistischen Überlebensraten, die meist > nach 5 Jahren angegeben werden). Bei der BG gilt er nach 3 Jahren als "geheilt", dann bekommt er keine Rentenzahlungen mehr. Ist aber in dem Fall eher eine juristische Entscheidung. Grüße, Frank
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
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| Date | 2022-08-09 23:48 -0700 |
| Message-ID | <809a151f-bf76-4d89-81be-81c3247210d4n@googlegroups.com> |
| In reply to | #563810 |
Frank Hucklenbroich schrieb am Mittwoch, 10. August 2022 um 08:35:19 UTC+2: > Am Tue, 09 Aug 2022 21:26:54 +0200 schrieb [...] Gerdes: > > > Frank Hucklenbroich <huckle...@gmx.net> schrieb: > > > >>>> Schon immer habe ich den Sommer ohne Kopfbedeckung überstanden > >>>> ... und das mit sehr kurzer Haarlänge, > >>>> Menschen sind eben verschieden. > > > >>> Hautkrebs hat allerdings eine ziemlich lange Vorlaufzeit. > >>> Es wäre eine Fehlinterpretation zu sagen: "75 Jahre hat mir die > >>> UV-Strahlung der Sonne nichts ausgemacht, und im 76. Jahr hat sie dann > >>> plötzlich zugeschlagen." > > > >> Kann ich aus meiner Arbeit im Rentenausschuss der BG-Bau bestätigen. Da ist > >> Hautkrebs seit ca. 10 Jahren eine anerkannte Berufskrankheit. > > > > Was hilfts dem Patienten? > > Er bekommt u.U. eine Rente dafür ausgezahlt, das war vorher nicht so. Und seine Behandlung geht zu Lasten der BG, da geht oft etwas mehr an Heilverfahren und Fahrtkostenerstattung, ferner ist die Sache dann Zuzahlungsfrei. > >> Die allermeisten Fälle sind Leute im Rentenalter, die jahrzehntelang als > >> Maurer oder Dachdecker viel mit nacktem Oberkörper im Freien gearbeitet > >> haben, und dann im Alter an Hautkrebs erkranken. > > > >> Zum Glück sind die Heilungschancen recht gut, wenn der Krebs frühzeitig > >> erkannt und behandelt wird > > > > Das ist bei Krebserkrankungen grundsätzlich so. Allerdings wachsen > > verschiedene Krankheiten unterschiedlich schnell, so daß "frühzeitig" > > relativ ist. > > Stimmt. Es gibt da wohldefinierte Stadien. Es mag auch noch immer Tumorerkrankungen geben, bei denen die Prognose selbst bei Erkennung im ersten Stadium nicht sonderlich günstig ist. > >> (die Fällen werden ja weiter verfolgt, und die meisten sind nach > >> einigen OPs "geheilt", d.H. bleiben die nächsten drei Jahre > >> symptomfrei, danach geht man davon aus, daß da nichts mehr nachkommt). > > > > Cum grano salis. > > > > Dies hier > > https://www.onmeda.de/onmeda/galerie-hautkrebs/image-thumb__29514__gallery/bg_praekanzerose_kopf.webp > > ist das typische Bild eines kahlköpfigen alten Mannes. Man sieht hier > > schon reichlich Veränderungen der Haut, die letztlich alle auf > > UV-Einwirkung zurückgehen. Ich sehe an diesem (schnell im Netz > > gefundenen) Bild nichts, bei dem es unmittelbar klingelt. Ich würde > > diesen Patienten dennoch vermutlich in einem Vierteljahr wieder > > einbestellen und mir den braunen Fleck an der oberen rechten Schläfe > > nochmal anschauen. > > > > Es ist ziemlich häufig, daß solche Leute nicht etwa 1 Krebs entwickeln, > > der nach seiner Entfernung 3 cm weiter wiederkommt, sondern daß sie > > mehrere Krebserkrankungen an verschiedenen Stellen in unterschiedlichen > > Stadien haben. Die Haut hat ja flächig zuviel UV abbekommen, da geht > > dann gern mal an mehreren Stellen etwas in engem (oder weiterem) > > zeitlichen Zusammenhang etwas los. > > > > Leute mit einer solchen Kopfhaut sollte man aus diesem Grund nie aus der > > Überwachung entlassen. > > Klar, das ja auch gemacht, die werden regelmäßig zur Kontrolle eingeladen. > > > Hat einer eine klar isolierte Krebserkrankung, die man abschließend > > behandelt hat, gilt er normalerweise nicht nach 3, sondern nach 5 Jahren > > als geheilt (Siehe auch die statistischen Überlebensraten, die meist > > nach 5 Jahren angegeben werden). > > Bei der BG gilt er nach 3 Jahren als "geheilt", Wobei ich mich gerade frage, wie sie Fälle mit fortlaufender Immuntherapie angehen. > dann bekommt er keine > Rentenzahlungen mehr. Ist aber in dem Fall eher eine juristische > Entscheidung. Es sei denn, es seien Einschränkungen verblieben, will mir scheinen. Der Grad der Schädigung wird dann aber entsprechend zurückgesetzt. Gruß, ULF
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-08-10 10:20 +0200 |
| Message-ID | <1meiqe5z7li9w.1ooqe37gamyt.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #563813 |
Am Tue, 9 Aug 2022 23:48:43 -0700 (PDT) schrieb Ulf Kutzner: > Frank Hucklenbroich schrieb am Mittwoch, 10. August 2022 um 08:35:19 UTC+2: >> Bei der BG gilt er nach 3 Jahren als "geheilt", > > Wobei ich mich gerade frage, wie sie Fälle mit fortlaufender Immuntherapie angehen. > >> dann bekommt er keine >> Rentenzahlungen mehr. Ist aber in dem Fall eher eine juristische >> Entscheidung. > > Es sei denn, es seien Einschränkungen verblieben, will mir scheinen. Das ist beim Hautkrebs aber eher nicht so der Fall, außer Narben bleiben da kaum Einschränkungen zurück. Jedenfalls in aller Regel nicht in einer Höhe, die eine Rente rechtfertigt. Grüße, Frank
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-10 10:57 +0200 |
| Message-ID | <tcvrt1$jnro$1@solani.org> |
| In reply to | #563820 |
Am 10.08.22 um 10:20 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am Tue, 9 Aug 2022 23:48:43 -0700 (PDT) schrieb Ulf Kutzner: > >> Frank Hucklenbroich schrieb am Mittwoch, 10. August 2022 um 08:35:19 UTC+2: > >>> Bei der BG gilt er nach 3 Jahren als "geheilt", >> >> Wobei ich mich gerade frage, wie sie Fälle mit fortlaufender Immuntherapie angehen. >> >>> dann bekommt er keine >>> Rentenzahlungen mehr. Ist aber in dem Fall eher eine juristische >>> Entscheidung. >> >> Es sei denn, es seien Einschränkungen verblieben, will mir scheinen. > > Das ist beim Hautkrebs aber eher nicht so der Fall, außer Narben bleiben da > kaum Einschränkungen zurück. Jedenfalls in aller Regel nicht in einer Höhe, > die eine Rente rechtfertigt. Einer meiner Bekannten hatte schwarzen Hautkrebs. Da kam auch keine Rente infrage. Es sah garnicht so schlimm aus, aber zwischen Diagnose und Grabstein lag kaum mehr als ein Monat. Das wird hier ziemlich verharmlost. Gerhard
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-10 11:29 +0200 |
| Message-ID | <tcvtpe$1psec$1@dont-email.me> |
| In reply to | #563826 |
Am 10.08.2022 um 10:57 schrieb Gerhard Hoffmann:
> Am 10.08.22 um 10:20 schrieb Frank Hucklenbroich:
>> Das ist beim Hautkrebs aber eher nicht so der Fall, außer Narben
>> bleiben da kaum Einschränkungen zurück. Jedenfalls in aller Regel
>> nicht in einer Höhe, die eine Rente rechtfertigt.
>
> Einer meiner Bekannten hatte schwarzen Hautkrebs. Da kam auch
> keine Rente infrage. Es sah garnicht so schlimm aus, aber
> zwischen Diagnose und Grabstein lag kaum mehr als ein Monat.
Es steht außer Frage, daß es auch schlimme Schicksale gibt.
> Das wird hier ziemlich verharmlost.
Ack. Eine Rentenzahlung hätte ihm gewiß geholfen.
--
"Nein, ich habe keine Angst vor der Klimakrise, also vor der Zukunft.
Wir sind ja mittendrin. Es ist doch nicht so, dass die Welt eine ganz
andere sein wird, sobald wir 1,5 Grad Erderhitzung erreichen."
--Friederike Otto
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-10 17:35 +0200 |
| Subject | BG-Rente bei anerkannter Berufskrankheit (was: Todesfälle und Sommerhitze? Prof. Gerhard Riecker verstorben) |
| Message-ID | <bg57fhpim09l2diqpqafe9pn3a30dkasiq@4ax.com> |
| In reply to | #563810 |
Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb: >>>>> Schon immer habe ich den Sommer ohne Kopfbedeckung überstanden >>>> Hautkrebs hat allerdings eine ziemlich lange Vorlaufzeit. >>>> Es wäre eine Fehlinterpretation zu sagen: "75 Jahre hat mir die >>>> UV-Strahlung der Sonne nichts ausgemacht, und im 76. Jahr hat sie dann >>>> plötzlich zugeschlagen." >>> Kann ich aus meiner Arbeit im Rentenausschuss der BG-Bau bestätigen. Da ist >>> Hautkrebs seit ca. 10 Jahren eine anerkannte Berufskrankheit. >> Was hilfts dem Patienten? > Er bekommt u.U. eine Rente dafür ausgezahlt, das war vorher nicht so. Wer 75 oder 76 ist, bekommt üblicherweise auch ohne Berufsgenossenschaft eine Rente ausgezahlt. Gibt es da eine BG-Rente obendrauf, wenn in diesem Alter noch eine Berufskrankheit ausbricht? >>> Die allermeisten Fälle sind Leute im Rentenalter, die jahrzehntelang als >>> Maurer oder Dachdecker viel mit nacktem Oberkörper im Freien gearbeitet >>> haben, und dann im Alter an Hautkrebs erkranken. >> Hat einer eine klar isolierte Krebserkrankung, die man abschließend >> behandelt hat, gilt er normalerweise nicht nach 3, sondern nach 5 Jahren >> als geheilt (Siehe auch die statistischen Überlebensraten, die meist >> nach 5 Jahren angegeben werden). > Bei der BG gilt er nach 3 Jahren als "geheilt", dann bekommt er keine > Rentenzahlungen mehr. Ist aber in dem Fall eher eine juristische > Entscheidung.
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-08-11 09:10 +0200 |
| Subject | Re: BG-Rente bei anerkannter Berufskrankheit |
| Message-ID | <1akny0kx7i1ag.14asyd15xpijn.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #563869 |
Am Wed, 10 Aug 2022 17:35:14 +0200 schrieb Martin Gerdes: > Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb: > >>>>>> Schon immer habe ich den Sommer ohne Kopfbedeckung überstanden > >>>>> Hautkrebs hat allerdings eine ziemlich lange Vorlaufzeit. >>>>> Es wäre eine Fehlinterpretation zu sagen: "75 Jahre hat mir die >>>>> UV-Strahlung der Sonne nichts ausgemacht, und im 76. Jahr hat sie dann >>>>> plötzlich zugeschlagen." > >>>> Kann ich aus meiner Arbeit im Rentenausschuss der BG-Bau bestätigen. Da ist >>>> Hautkrebs seit ca. 10 Jahren eine anerkannte Berufskrankheit. > >>> Was hilfts dem Patienten? > >> Er bekommt u.U. eine Rente dafür ausgezahlt, das war vorher nicht so. > > Wer 75 oder 76 ist, bekommt üblicherweise auch ohne Berufsgenossenschaft > eine Rente ausgezahlt. > > Gibt es da eine BG-Rente obendrauf, wenn in diesem Alter noch eine > Berufskrankheit ausbricht? Das wird soweit ich weiß verrechnet, zumindest ist es nach oben hin gedeckelt. Interessant ist das eher für die Frage, wer für die Behandlungskosten aufkommt - die Krankenkasse oder die BG. Grüße, Frank
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-08-11 09:25 +0200 |
| Subject | Re: BG-Rente bei anerkannter Berufskrankheit |
| Message-ID | <td2asf$kcsh$1@solani.org> |
| In reply to | #563927 |
Am 11.08.22 um 09:10 schrieb Frank Hucklenbroich: > Interessant ist das eher für die Frage, wer für die Behandlungskosten > aufkommt - die Krankenkasse oder die BG. Was halt wieder mehr die Krankenkasse und die BG interessiert. Dem Patienten kann das in Deutschland zum Glück egal sein, die primäre Behandlung wird immer so gut gemacht wie es die Ärzte und Kliniken irgend können. Bei Rehas und Kuren danach kann die BG allerdings besser sein. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-08-02 13:15 +0200 |
| Message-ID | <tcb80r.dls.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #563044 |
*Dr. Joachim Neudert* schrieb: > Es braucht mir jetzt niemand erklären dass meine Einzelbeobachtungen > keinerlei Aussagefähigkeit haben. Das ist mir selber klar. > > Aber gestern habe ich von drei Todesfälle aus dem direkten > Bekanntenkreis erfahren, alle drei starben am Freitag dem 29. Juli. Die > Ehefrau meines Cousins, 79 Jahre. Die Einschläge kommen näher. Mein Beileid für die Familie. > Ein eng betreuter Herzinsuffizienz-Patient, 83 Jahre. Und heute Nacht > kam die E-Mail rein daß mein alter Chef, Prof. Gerhard Riecker, > ebenso am 29.7. verstorben ist. 96 Jahre. > > https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Riecker Noch nicht aktualisiert. -- bis denne
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