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Groups > ger.ct > #560508 > unrolled thread
| Started by | Manfred <eu.bumerang.sanktionen@mail1a.de> |
|---|---|
| First post | 2022-07-08 22:07 +0200 |
| Last post | 2022-07-10 12:12 +0200 |
| Articles | 3 — 3 participants |
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USA treiben ihre Kolonie "EU" in den wirtschaftlichen Abnutzungskrieg mit Russland Manfred <eu.bumerang.sanktionen@mail1a.de> - 2022-07-08 22:07 +0200
Re: USA treiben ihre Kolonie "EU" in den wirtschaftlichen Abnutzungskrieg mit Russland Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-07-09 15:20 +0200
Re: USA treiben ihre Kolonie "EU" in den wirtschaftlichen Abnutzungskrieg mit Russland "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2022-07-10 12:12 +0200
| From | Manfred <eu.bumerang.sanktionen@mail1a.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-08 22:07 +0200 |
| Subject | USA treiben ihre Kolonie "EU" in den wirtschaftlichen Abnutzungskrieg mit Russland |
| Message-ID | <taa2qm$pk5$1@gioia.aioe.org> |
Goldembargo und Ölpreisgrenze Die USA treiben die EU in den wirtschaftlichen Abnutzungskrieg mit Russland Die Sanktionen des Westens zeigen deutlich: Die USA verhängen keine für sich selbst schmerzhaften Sanktionen, das überlassen sie der EU. Die westlichen Sanktionen zeigen, dass die USA davon absehen, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, die für die USA selbst existenziell gefährlich werden könnten. Dafür drängen die USA die EU dazu, selbstmörderische Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Die USA lassen die EU damit den wirtschaftlichen Abnutzungskrieg gegen Russland führen, und schauen relativ entspannt dabei zu. (....) Der politische Hintergrund Zunächst einmal muss man verstehen, dass unfreundliche Maß- nahmen seitens der USA und des vereinten Europas, vertreten durch die Europäische Union, für die russische Makroökonomie am bedeutendsten sind. Die Maßnahmen einer Reihe anderer Län- der sind in dieser Hinsicht entweder weniger effektiv oder eher demonstrativ. Darüber hinaus sind die Sanktionen der EU und der USA so be- deutend, da sie die wichtigsten Reservewährungen der Welt emittieren und somit die Geldströme in diesen Währungen kontrollieren. Damit ist auch ihr internationaler poli- tischer Einfluss weitgehend verbunden. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die USA zwar härte- re Sanktionen anstreben, dabei aber auch ihre eigene Wirtschaft im Auge haben. Offenbar hat man in Übersee die erfolglose Ge- schichte des Embargos gegen russisches Aluminium 2018 nicht vergessen. Diese Maßnahme traf die Vereinigten Staaten so hart, dass sie weniger als ein Jahr später wieder aufgehoben wurde. Offenbar aus demselben Grund hat die US-Regierung im Februar 2022 davon abgesehen, die Sanktionen gegen die russi- sche Aluminiumindustrie zu erneuern. Man muss auch verstehen, dass nordamerikanische Politiker die öffentliche Meinung nicht in dem Maße ignorieren können, wie es den EU-Politikern „erlaubt“ ist. Die Entscheidung, die Lieferungen von russischem Öl in die USA zu unterbrechen, hat die Position der Demokraten und von Prä- sident Joe Biden bereits ernsthaft erschüttert. Die Maßnahme trug zusätzlich zu dem sich bereits abzeichnenden Trend stei- gender Kraftstoffpreise bei, der in den Vereinigten Staaten traditionell zu den heißen innenpolitischen Themen gehört. Als Reaktion auf einen weiteren Tweet Bidens über die Notwen- digkeit, die Benzinpreise zu senken, empfahl der US-amerika- nische Öl- und Gasverband dem „Praktikanten“ aus dem Weißen Haus, der diese Nachricht verfasst hatte, einen Wirtschafts- kurs für Anfänger zu belegen. Die USA neigen daher jetzt eher zu einer gerissenen Haltung, die darauf basiert, dass die wirtschaftliche Last der Sank- tionen und Gegensanktionen weitgehend von Ländern getragen werden soll, die geografisch näher an Russland liegen. Die Aussage von Präsident Biden, dass „in einem bestimmten Sta- dium eine abwartende Taktik ins Spiel kommen wird“, ist in dieser Hinsicht sehr aufschlussreich. Offenbar meinte er damit, dass die Situation in der Ukraine zu einem Härtetest zwischen Europa und Russland werden kön- nte. Mit anderen Worten: Der US-Präsident deutet einen künftigen (oder bereits laufen. den) wirtschaftlichen Abnutzungskrieg an, in dem die USA (natürlich) keine führende Rolle spielen werden. (....) mehr: https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-usa-treiben-die-eu-in-den-wirtschaftlichen-abnutzungskrieg-mit-russland/ Oskar Lafontaine hat einen längeren Kommentar über den Wahn- sinn Deutschlands gegen Russland mit den Worten beendet: „Einen Kanzler Scholz, der in diesem Ausmaß die Ziele der USA zur Schwächung der deutschen und europäischen Wirt- schaft unterstützt, darf man getrost als „Bidens Trottel“ bezeichnen.“ Mehr braucht es nicht!
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
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| Date | 2022-07-09 15:20 +0200 |
| Message-ID | <jitermF3asbU8@mid.individual.net> |
| In reply to | #560508 |
Hej, Am 08.07.22 um 22:07 schrieb Manfred: > Goldembargo und Ölpreisgrenze > Die USA treiben die EU in den wirtschaftlichen Abnutzungskrieg > mit Russland > > Die Sanktionen des Westens zeigen deutlich: Die USA verhängen > keine für sich selbst schmerzhaften Sanktionen, das überlassen > sie der EU. Da dürften dir einige Amerikaner widersprechen, denn die haben berechnet das Sanktionen meist nur zu 30% wirken und oft genug bei Verhänger dieser Sanktionen negative Wirkungen zeigen. -- -- mfg Hartmut Ott
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-10 12:12 +0200 |
| Message-ID | <taeh6p$1cj99$2@dont-email.me> |
| In reply to | #560508 |
> „Einen Kanzler Scholz, der in diesem Ausmaß die Ziele der > USA zur Schwächung der deutschen und europäischen Wirt- > schaft unterstützt, darf man getrost als „Bidens > Trottel“ bezeichnen.“ Man darf so gesehen dann aber auch Lafontaine als Marxens Trottel sehen. Auch dessen Philosophie war angreifbar und wird von einseitig beleuchtenden Anhängern als Nonplusultra verteidigt, nur hat sich dieser nicht als beleidgte Leberwurst aus der Politik zurück gezogen und sich dafür noch überdurchschnittlich gut von genau denen bezahlen lassen, die er verbal bekämpft. Er schon.
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