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Verjährung der KriegsGründe

Started byHerwig <herwig.huener@t-online.de>
First post2022-06-08 03:45 -0700
Last post2022-06-10 14:04 +0200
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Contents

  Verjährung der KriegsGründe Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-06-08 03:45 -0700
    Re: Verjährung der KriegsGründe Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-06-08 04:46 -0700
      Re: Verjährung der KriegsGründe Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2022-06-08 16:12 +0200
        Re: Verjährung der KriegsGründe Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2022-06-09 18:14 +0200
      Re: Verjährung der KriegsGründe Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-06-09 00:35 -0700
        Re: Verjährung der KriegsGründe Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-06-09 11:02 +0200
    Re: Verjährung der KriegsGründe Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2022-06-08 20:25 +0200
      Re: Verjährung der KriegsGründe Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-06-08 22:08 +0200
        Re: Verjährung der KriegsGründe Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-06-09 00:49 -0700
      Re: Verjährung der KriegsGründe Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-06-09 00:44 -0700
        Re: Verjährung der KriegsGründe Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-06-09 11:07 +0200
          Re: Verjährung der KriegsGründe Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-06-09 05:10 -0700
            Re: Verjährung der KriegsGründe Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-06-13 11:04 +0200
        Re: Verjährung der KriegsGründe Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-06-09 11:12 +0000
          Re: Verjährung der KriegsGründe Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-06-10 06:48 +0200
            Re: Verjährung der KriegsGründe Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2022-06-10 08:30 +0200
              Re: Verjährung der KriegsGründe Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-06-10 01:28 -0700
            Re: Verjährung der KriegsGründe Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-06-10 06:56 +0000
              Re: Verjährung der KriegsGründe "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-06-10 09:11 +0200
            Re: Verjährung der KriegsGründe Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-06-10 01:24 -0700
          Re: Verjährung der KriegsGründe Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-06-10 02:53 -0700
      Re: Verjährung der KriegsGründe Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-06-10 02:46 -0700
        Re: Verjährung der KriegsGründe Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2022-06-10 14:04 +0200

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#557300 — Verjährung der KriegsGründe

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2022-06-08 03:45 -0700
SubjectVerjährung der KriegsGründe
Message-ID<5de8aba8-8208-403d-8e8f-8a1324c739b5n@googlegroups.com>
2022-06-08 12:46:00 +0200

Eine der interessanten Aussagen von Angela
Merkel gestern abend war, dass man sich davor
hüten sollte, alle TerritorialVeränderungen
in der Geschichte auszugraben - denn dann
gäbe es nur noch Kriege. Das ist das erste
Mal, dass ich diesen Hinweis von jemandem
anderen gehört habe - mir war die Argumentation
eigentlich schon immer vertraut.

Wo in der Vergangenheit sollte die zeitliche
Grenze sein, vor der man die Finger vom
Begleichungen "alter Rechnungen" lassen
sollte - also eine VerjährungsRegelung der
Historiker?

Natürlich - wenn es so eine allgemein
akzeptierte Verjährung gibt, gibt es damit auch
eine Motivation, diese alten Rechnungen
*schnell* zu begleichen.

Wie immer: PatentLösungen gibt es nicht.

Herwig

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#557314

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-06-08 04:46 -0700
Message-ID<6a1e5666-df5b-49af-86b0-f5a75b443bb3n@googlegroups.com>
In reply to#557300
Herwig schrieb am Mittwoch, 8. Juni 2022 um 12:45:54 UTC+2:

> Eine der interessanten Aussagen von Angela 
> Merkel gestern abend war, dass man sich davor 
> hüten sollte, alle TerritorialVeränderungen 
> in der Geschichte auszugraben - denn dann 
> gäbe es nur noch Kriege. 

Lustig, daß diese Forderung gerade jetzt aufgemacht wird.

Als mit 1990 beginnend allein die Nachkriegskrenzen in Eurpa
massiv verändert wurden, krähte komischerweise "keiner" danach: 
Beginnend mit der Einverleibung der DDR bis zum blutigen Krieg
gegen Jugoslawien.

> Wo in der Vergangenheit sollte die zeitliche 
> Grenze sein, vor der man die Finger vom 
> Begleichungen "alter Rechnungen" lassen 
> sollte - also eine VerjährungsRegelung der 
> Historiker? 

Quatsch, "Verjährungsregel": Bestehende Grenzen sind nicht in Frage
zu stellen (aka "unantastbar"), der Grundkonsens der Sieger des 2. 
Weltkrieges, Ausfluß von Jalta 1.0 und der UN-Gründung.

Natürlich von den Weltkriegsverlieren nicht akzeptiert, google nach
"Alleinbertretungsanspruch" und den "unerlösten Provinzen",
"Regermanisierung Königsbergs" inklusive.
 
> Wie immer: PatentLösungen gibt es nicht. 

Doch, s.o. ABER wenn die Büchse der Pandora (Kosovo) schon einmal
aufgemacht und R2P installiert wird, muß das Recht für alle gelten, ohne
Ansicht des Staates, sonst es ist Unrecht.

Eigentlich einfach, das.

Peter

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#557337

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2022-06-08 16:12 +0200
Message-ID<jgbp35F6cqsU1@mid.individual.net>
In reply to#557314
Am 08.06.22 um 13:46 schrieb Peter Veith:
> Herwig schrieb am Mittwoch, 8. Juni 2022 um 12:45:54 UTC+2:
> 
>> Eine der interessanten Aussagen von Angela
>> Merkel gestern abend war, dass man sich davor
>> hüten sollte, alle TerritorialVeränderungen
>> in der Geschichte auszugraben - denn dann
>> gäbe es nur noch Kriege.
> 
> Lustig, daß diese Forderung gerade jetzt aufgemacht wird.
> 
> Als mit 1990 beginnend allein die Nachkriegskrenzen in Eurpa
> massiv verändert wurden, krähte komischerweise "keiner" danach:

Bis auf Jugoslawien und den meisten Gebieten der ehemaligen
Sowjetunion verlief das friedlich.
Da wo es da zum Krieg kam ( z.B. Georgien)
waren die Herren von Russland beteiligt.

> Beginnend mit der Einverleibung der DDR

Es gab 1990 eine frei gewählte Volkskammer,
welche den Anschluss an die BRD haben wollte.
Es war also eine erzwungene Übernahme.
Das etliche damit nicht einverstanden waren und sind ist normal.

> bis zum blutigen Krieg gegen Jugoslawien.

Der Krieg war in Jugoslawien,
der militärisch Zusatz von außen kam später.

>> Wie immer: PatentLösungen gibt es nicht.

> Doch, s.o. ABER wenn die Büchse der Pandora (Kosovo) schon einmal
> aufgemacht und R2P installiert wird, muß das Recht für alle gelten, ohne
> Ansicht des Staates, sonst es ist Unrecht.

Eher die Regel, dass Staatengrenzen nicht militärisch geändert werden
dürfen, mit der Ausnahme, ein Staat wird angegriffen und benötigt
zur Sicherheit zusätzliches Gebiet.
Beispiel: Israel und Golan Höhen.

Eine weitere Ausnahme mag für Verlierer von Angriffskriegen
( z.B. Deutschland in WK II ) gelten.
Bei Russland könnte das bedeuten,
es muss alle in WK II gewonnene Gebiete abtreten,
aber nicht an D oder Japan, welche Angriffskriege geführt haben.

..

Bei Pandora denke ich an
Russland -> Ukraine
Türkei   -> Kurdengebiete
China    -> Taiwan ( ist angekündigt)

Hermann
    sich manchmal Nürnberg 2045 für neue Kriegsverbrecher vorstellend.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#557494

FromBernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com>
Date2022-06-09 18:14 +0200
Message-ID<jgekipFl5ppU1@mid.individual.net>
In reply to#557337
Am 08.06.2022 um 16:12 schrieb Hermann Riemann:
> Am 08.06.22 um 13:46 schrieb Peter Veith:
>> Herwig schrieb am Mittwoch, 8. Juni 2022 um 12:45:54 UTC+2:
>>
>>> Eine der interessanten Aussagen von Angela
>>> Merkel gestern abend war, dass man sich davor
>>> hüten sollte, alle TerritorialVeränderungen
>>> in der Geschichte auszugraben - denn dann
>>> gäbe es nur noch Kriege.
>>
>> Lustig, daß diese Forderung gerade jetzt aufgemacht wird.
>>
>> Als mit 1990 beginnend allein die Nachkriegskrenzen in Eurpa
>> massiv verändert wurden, krähte komischerweise "keiner" danach:
> 
> Bis auf Jugoslawien und den meisten Gebieten der ehemaligen
> Sowjetunion verlief das friedlich.
> Da wo es da zum Krieg kam ( z.B. Georgien)
> waren die Herren von Russland beteiligt.
> 
>> Beginnend mit der Einverleibung der DDR
> 
> Es gab 1990 eine frei gewählte Volkskammer,
> welche den Anschluss an die BRD haben wollte.
> Es war also eine erzwungene Übernahme.
> Das etliche damit nicht einverstanden waren und sind ist normal.
> 
>> bis zum blutigen Krieg gegen Jugoslawien.
> 
> Der Krieg war in Jugoslawien,
> der militärisch Zusatz von außen kam später.
> 
>>> Wie immer: PatentLösungen gibt es nicht.
> 
>> Doch, s.o. ABER wenn die Büchse der Pandora (Kosovo) schon einmal
>> aufgemacht und R2P installiert wird, muß das Recht für alle gelten, ohne
>> Ansicht des Staates, sonst es ist Unrecht.
> ----------------------------------------
> Eher die Regel, dass Staatengrenzen nicht militärisch geändert werden
> dürfen, mit der Ausnahme, ein Staat wird angegriffen und benötigt
> zur Sicherheit zusätzliches Gebiet.


> Beispiel: Israel und Golan Höhen.
>


Krim nicht vergessen...

> Eine weitere Ausnahme mag für Verlierer von Angriffskriegen
> ( z.B. Deutschland in WK II ) gelten.
> Bei Russland könnte das bedeuten,
> es muss alle in WK II gewonnene Gebiete abtreten,
> aber nicht an D oder Japan, welche Angriffskriege geführt haben.
> 
> ..

BU
> 
> Bei Pandora denke ich an
> Russland -> Ukraine
> Türkei   -> Kurdengebiete
> China    -> Taiwan ( ist angekündigt)
> 
> Hermann
>     sich manchmal Nürnberg 2045 für neue Kriegsverbrecher vorstellend.
> 

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#557404

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-06-09 00:35 -0700
Message-ID<35493e52-338e-431c-b1e4-6a74de1b9d2bn@googlegroups.com>
In reply to#557314
Peter Veith schrieb am Mittwoch, 8. Juni 2022 um 13:47:00 UTC+2:

> Quatsch, "Verjährungsregel": Bestehende Grenzen sind nicht in Frage 
> zu stellen (aka "unantastbar"), der Grundkonsens der Sieger

und Grenzverschieber

> des 2. 
> Weltkrieges, Ausfluß von Jalta 1.0 und der UN-Gründung. 
> 
> Natürlich von den Weltkriegsverlieren nicht akzeptiert, google nach 
> "Alleinbertretungsanspruch" und den "unerlösten Provinzen", 
> "Regermanisierung Königsbergs" inklusive.

Mit den Ostverträgen hat es in der Tat etwas gedauert. Es wird ähnlich lang dauern, bis Du das gugelst.

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#557436

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-06-09 11:02 +0200
Message-ID<t7scv4$p85$3@dont-email.me>
In reply to#557404
Am 09.06.2022 um 09:35 schrieb Ulf Kutzner:

> Peter Veith schrieb am Mittwoch, 8. Juni 2022 um 13:47:00 UTC+2:
>> Quatsch, "Verjährungsregel": Bestehende Grenzen sind nicht in
>> Frage zu stellen (aka "unantastbar"), der Grundkonsens der Sieger
> 
> und Grenzverschieber

Ja, klar, auf der Konferenz von Jalta im Grundsatz beschlossen.

>> des 2. Weltkrieges, Ausfluß von Jalta 1.0 und der UN-Gründung.
>> 
>> Natürlich von den Weltkriegsverlieren nicht akzeptiert, google
>> nach "Alleinbertretungsanspruch" und den "unerlösten Provinzen", 
>> "Regermanisierung Königsbergs" inklusive.
> 
> Mit den Ostverträgen hat es in der Tat etwas gedauert.

In der Tat, gute 20 Jahre.

Aber auch danach blieb die grundgesetzliche Verpflichtung alles für die
Heim-ins-Reichholung zu tun, für die westdeutsche Verwaltung und
Regierung bestehen, vgl. dazu u.a. das BVerfG-Urteil zum Grundlagenvertrag.

> Es wird ähnlich lang dauern, bis Du das gugelst.

Das muß ich nicht, so etwas weiß ich.

Nebenbei hat die bundesdeutsche Regierung die polnische Westgrenze im
Grenzvertrag lediglich "bestätigt" und nicht "anerkannt". Sie ist für
die BRD auch nicht "unantastbar", lies nach!

Nebenbei "gilt" der 2+4-Vertrag nur als Friedensvertrag, eine
Auffassung, die sich jederzeit ändern könnte. Gab es nicht schon
Stimmen, diesen nun für obsolet zu betrachten?

Veith
-- 
"I appeal to the President of Russia Vladimir V. Putin to use the armed
forces of the Russian Federation to re-establish the rule of law, peace,
order, stability and to protect the people of Ukraine." UA-President,'14
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#557367

FromChristian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net>
Date2022-06-08 20:25 +0200
Message-ID<uykgsdncng9s$.dlg@ID-425.user.individual.de>
In reply to#557300
Herwig schrieb:

> Eine der interessanten Aussagen von Angela
> Merkel gestern abend war, dass man sich davor
> hüten sollte, alle TerritorialVeränderungen
> in der Geschichte auszugraben - denn dann
> gäbe es nur noch Kriege.

Meines Erachtens ist die Frage-Stellung ein Hinweis auf das
Grundproblem: Der völlig falsche Blickwinkel.
Man redet über Territorium, aber keiner redet über die Leute, die auf
diesem Territorium wohnen.
Teile Polens waren früher deutsches Territorium. Aber die Menschen, die
dort leben, die dort ihre Heimat haben, sind Polen. 
Die Ukrainer interessieren sich nicht dafür, ob ihre Heimat mal
russisches Territorium war (1). Die Bürger Taiwans wollen Ihre Heimat
nicht unter chinesischer Herrschaft sehen.

Im Grunde genommen geht es aber gar nicht um Territorium. Es ist ein
wohlfeiles Argument, um das eigentliche Ziel zu verschleiern: Die Macht
über die Menschen, die auf dem jeweiligen Territorium leben.
Putin ist das ukrainische Territorium egal. Ihm geht es darum, dass sich
darauf nicht eine erfolgreiche Demokratie entwickelt, die das Versagen
seiner Regierung noch deutlicher hervorhebt.
China sieht in Taiwan eine Insel mit großer Wirtschaft-Kraft und hohem
technischem Niveau.

> Wo in der Vergangenheit sollte die zeitliche
> Grenze sein, vor der man die Finger vom
> Begleichungen "alter Rechnungen" lassen
> sollte - also eine VerjährungsRegelung der
> Historiker?

Rein über den Daumen gepeilt und total schwammig als Definition: Sobald
eine Generation auf dem Gebiet sich eine Leben und eine Heimat aufgebaut
hat, ist es deren Sache, welche Regierung sie haben wollen. 

Wenn man über Verjährung spricht, dann sollte das nicht in Bezug auf das
Gebiet getan werden, sondern in Bezug auf die Menschen. Es gibt
Territorien, die waren vor Generation die Heimat ganz anderer Leute, die
vertrieben wurden.
Hier kann man darüber reden, wie man diese Unrecht wieder gut macht, und
wann das verjährt. Auf jeden Fall nicht, indem man die Generationen, die
dort jetzt leben, auch vertreibt oder unterdrückt. 

(1) War die Ukraine jemals russische Territorium? Immerhin stammen die
Russen von den "Kiewer Rus" ab.

CU,
Christian

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#557377

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2022-06-08 22:08 +0200
Message-ID<t7qvkm$rrn$1@dont-email.me>
In reply to#557367
Am 08.06.2022 um 20:25 schrieb Christian Treffler:
> Herwig schrieb: 
>> Eine der interessanten Aussagen von Angela
>> Merkel gestern abend war, dass man sich davor
>> hüten sollte, alle TerritorialVeränderungen
>> in der Geschichte auszugraben - denn dann
>> gäbe es nur noch Kriege.

Deswegen weicht man heutzutage auf Reparationsforderungen aus. Ist, im 
Grunde, auch nichts anderes - hört sich aber "zivilisierter" an.

> Im Grunde genommen geht es aber gar nicht um Territorium. Es ist ein
> wohlfeiles Argument, um das eigentliche Ziel zu verschleiern: Die Macht
> über die Menschen, die auf dem jeweiligen Territorium leben.

Ach was, nein. Die muß man im Zweifel auch noch durchfüttern. Was soll das?

> Putin ist das ukrainische Territorium egal.

Überhaupt nicht. Der will einfach 1.000 km zwischen der NATO und 
Russland haben. Weil er den NATO-Staaten nicht traut; aus gutem Grund.

> Ihm geht es darum, dass sich
> darauf nicht eine erfolgreiche Demokratie entwickelt, die das Versagen
> seiner Regierung noch deutlicher hervorhebt.

Das ist einfach nur Quatsch. Denn aus seiner Sicht versagt seine 
Regierung keineswegs sondern agiert - ganz im Gegenteil - ausgesprochen 
großartig. Und sowas wie "westliche Lebensverhältnisse" will er sowieso 
nicht haben - und ist sich darüber mit einem Großteil seiner Bevölkerung 
einig.

> Rein über den Daumen gepeilt und total schwammig als Definition: Sobald
> eine Generation auf dem Gebiet sich eine Leben und eine Heimat aufgebaut
> hat, ist es deren Sache, welche Regierung sie haben wollen.

Oh! Klingt ja fast, als habest Du die Lösung des Nahost-Konfliktes 
gefunden? ;)

> (1) War die Ukraine jemals russische Territorium?

Auch, ja. Die Ukraine - das Grenzland - ist von Alters her ein hoch 
umstrittenes Territorium, in dem und um das alle möglichen Regional- und 
Großmächte um Macht und Einfluß kämpften. Zeitlich mit gewissem 
wechselndem Erfolg.

Die Idee eines "ukrainischen Staates" ist gerade mal so runde 100 
Jährchen alt.

> Immerhin stammen die Russen von den "Kiewer Rus" ab.

Jesses! Die Kiewer Rus war ein frühes Staatsgebilde, das als Keimzelle 
des russischen Staates gesehen wird.
-- 
@ZGIDeutschland: Während in Portugal die nächste Welle wütet, kündigt 
Scholz an, es werde keine Schulschließungen mehr geben und beschließt so 
einen Infantizid. Wir fordern, dass Kinder zumindest eine geringe Chance 
zum Überleben bekommen - deshalb: #WirWollenMaskenpflicht, und 1G an 
Schulen!

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#557406

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-06-09 00:49 -0700
Message-ID<3efac7a8-5177-463c-bbe7-e8ec04bc04cdn@googlegroups.com>
In reply to#557377
Lars Gebauer schrieb am Mittwoch, 8. Juni 2022 um 22:08:55 UTC+2:
> Am 08.06.2022 um 20:25 schrieb Christian Treffler: 
> > Herwig schrieb:

> >> Eine der interessanten Aussagen von Angela 
> >> Merkel gestern abend war, dass man sich davor 
> >> hüten sollte, alle TerritorialVeränderungen 
> >> in der Geschichte auszugraben - denn dann 
> >> gäbe es nur noch Kriege.

> Deswegen weicht man heutzutage auf Reparationsforderungen aus. Ist, im 
> Grunde, auch nichts anderes - hört sich aber "zivilisierter" an.

> > Im Grunde genommen geht es aber gar nicht um Territorium. Es ist ein 
> > wohlfeiles Argument, um das eigentliche Ziel zu verschleiern: Die Macht 
> > über die Menschen, die auf dem jeweiligen Territorium leben.

> Ach was, nein. Die muß man im Zweifel auch noch durchfüttern. Was soll das?

> > Putin ist das ukrainische Territorium egal.

> Überhaupt nicht. Der will einfach 1.000 km zwischen der NATO und 
> Russland haben. Weil er den NATO-Staaten nicht traut; aus gutem Grund.

Dann hätte er auch aus diesem Grund die Krim nicht annektieren dürfen.

> > Ihm geht es darum, dass sich 
> > darauf nicht eine erfolgreiche Demokratie entwickelt, die das Versagen 
> > seiner Regierung noch deutlicher hervorhebt.

> Das ist einfach nur Quatsch. Denn aus seiner Sicht versagt seine 
> Regierung keineswegs sondern agiert - ganz im Gegenteil - ausgesprochen 
> großartig. Und sowas wie "westliche Lebensverhältnisse" will er sowieso 
> nicht haben - und ist sich darüber mit einem Großteil seiner Bevölkerung 
> einig.

> > Rein über den Daumen gepeilt und total schwammig als Definition: Sobald 
> > eine Generation auf dem Gebiet sich eine Leben und eine Heimat aufgebaut 
> > hat, ist es deren Sache, welche Regierung sie haben wollen.

> Oh! Klingt ja fast, als habest Du die Lösung des Nahost-Konfliktes 
> gefunden?

> > (1) War die Ukraine jemals russische Territorium?

> Auch, ja. Die Ukraine - das Grenzland - ist von Alters her

Noch einmal.

Perejaslawl war u krajny, am Rande, wegen seiner steppennahen exponierten Lage.
Erst später wurde der Begriff geographisch ausgeweitet.

Die Russen bauten sich später Perejaslawl-II, genannt Perejaslaw.

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#557405

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-06-09 00:44 -0700
Message-ID<b693920b-7bb7-4cfe-a140-07ac058a6eb4n@googlegroups.com>
In reply to#557367
Christian Treffler schrieb am Mittwoch, 8. Juni 2022 um 20:25:04 UTC+2:
> Herwig schrieb:

> > Eine der interessanten Aussagen von Angela 
> > Merkel gestern abend war, dass man sich davor 
> > hüten sollte, alle TerritorialVeränderungen 
> > in der Geschichte auszugraben - denn dann

> > gäbe es nur noch Kriege.
> Meines Erachtens ist die Frage-Stellung ein Hinweis auf das 
> Grundproblem: Der völlig falsche Blickwinkel. 
> Man redet über Territorium, aber keiner redet über die Leute, die auf 
> diesem Territorium wohnen.

Die motiviert man, besonders seitdem sie auch auf dem Land alphabetisiert sind
und an gesamtstaatlichen Wahlen teilnehmen, gern mit Überredung, Verängstigung
oder Gewalt zum Gehen.

> Teile Polens waren früher deutsches Territorium. Aber die Menschen, die 
> dort leben, die dort ihre Heimat haben, sind Polen. 
> Die Ukrainer interessieren sich nicht dafür, ob ihre Heimat mal 
> russisches Territorium war (1). Die Bürger Taiwans wollen Ihre Heimat 
> nicht unter chinesischer Herrschaft sehen. 
> 
> Im Grunde genommen geht es aber gar nicht um Territorium. Es ist ein 
> wohlfeiles Argument, um das eigentliche Ziel zu verschleiern: Die Macht 
> über die Menschen, die auf dem jeweiligen Territorium leben.

Die Macht, den Menschen seines Wohlgefallens auf dem plötzlich freigewordenen Neuland
Grund und Boden zur Verfügung zu stellen.

> Putin ist das ukrainische Territorium egal. Ihm geht es darum, dass sich 
> darauf nicht eine erfolgreiche Demokratie entwickelt, die das Versagen 
> seiner Regierung noch deutlicher hervorhebt.

Du meinst, eine nicht moskautreue Demokratie? P. hält Demokratien für schwach,
schon weil in ihnen das Führungspersonal gelegentlich ausgewechselt wird, auch dann,
wenn es noch weiter amtieren wolte/könnte.

> China sieht in Taiwan eine Insel mit großer Wirtschaft-Kraft und hohem 
> technischem Niveau.

Das sehen sie bei sich auch schon, außer der Insellage. Gut, die Inselchips sollen noch
besser sein.

> > Wo in der Vergangenheit sollte die zeitliche 
> > Grenze sein, vor der man die Finger vom 
> > Begleichungen "alter Rechnungen" lassen 
> > sollte - also eine VerjährungsRegelung der 
> > Historiker?

> Rein über den Daumen gepeilt und total schwammig als Definition: Sobald 
> eine Generation auf dem Gebiet sich eine Leben und eine Heimat aufgebaut 
> hat, ist es deren Sache, welche Regierung sie haben wollen. 

P. und Konsorten müssen also nur 25 - 30 Jahre Gebiet besetzt halten?

> Wenn man über Verjährung spricht, dann sollte das nicht in Bezug auf das 
> Gebiet getan werden, sondern in Bezug auf die Menschen. Es gibt 
> Territorien, die waren vor Generation die Heimat ganz anderer Leute, die 
> vertrieben wurden. 

Sollte Österreich nicht Reparationen von der Türkei fordern? Die Türken haben doch
vor Wien bestimmt etwas Schaden verursacht...

Gruß, ULF

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#557437

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-06-09 11:07 +0200
Message-ID<t7sd8t$p85$4@dont-email.me>
In reply to#557405
Am 09.06.2022 um 09:44 schrieb Ulf Kutzner:

> P. und Konsorten müssen also nur 25 - 30 Jahre Gebiet besetzt halten?

Scheiße, da hätten "wir" ja nur noch ein bißchen in Afghanistan bleiben 
müssen und schon wäre es "unser"!?

Nun, die BRD- / USA-Führung u.a. als "Konsorten" zu bezeichnen - und das 
von Dir! - halte ich für etwas gewagt.

Veith
-- 
"I appeal to the President of Russia Vladimir V. Putin to use the armed 
forces of the Russian Federation to re-establish the rule of law, peace, 
order, stability and to protect the people of Ukraine." UA-President,'14
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#557472

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-06-09 05:10 -0700
Message-ID<788a1450-8454-4837-89cb-ca821916cda9n@googlegroups.com>
In reply to#557437
Peter Veith schrieb am Donnerstag, 9. Juni 2022 um 11:07:43 UTC+2:
> Am 09.06.2022 um 09:44 schrieb Ulf Kutzner: 
> 
> > P. und Konsorten müssen also nur 25 - 30 Jahre Gebiet besetzt halten?

> Scheiße, da hätten "wir" ja nur noch ein bißchen in Afghanistan bleiben 
> müssen und schon wäre es "unser"!? 

Du hast die ethnischen Säub^^ den Bevölkerungsaustausch vergessen.
Außerdem funktioniert es besser, wenn angrenzend an bislang eigenes Staatsgebiet

> Nun, die BRD- / USA-Führung u.a. als "Konsorten" zu bezeichnen - und das 
> von Dir! - halte ich für etwas gewagt.

Sie machen sich jedenfalls jetzt nicht mehr mit P. gemein.

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#557824

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2022-06-13 11:04 +0200
Message-ID<t86uib$nae$2@dont-email.me>
In reply to#557472
Am 09.06.2022 um 14:10 schrieb Ulf Kutzner:

> Peter Veith schrieb am Donnerstag, 9. Juni 2022 um 11:07:43 UTC+2:
>> Nun, die BRD- / USA-Führung u.a. als "Konsorten" zu bezeichnen - und das
>> von Dir! - halte ich für etwas gewagt.
> 
> Sie machen sich jedenfalls jetzt nicht mehr mit P. gemein.

Dafür kriechen sie dem senilen B. wie gewohnt in den Allerwertesten.

Dagegen war T. der Leibhaftige selbst, weil er keinen Krieg angefangen 
hat und diesen mit Sicherheit verhindert hätte aka eine 
Verhandlungslösung gefunden hätte.

Veith
-- 
"I appeal to the President of Russia Vladimir V. Putin to use the armed
forces of the Russian Federation to re-establish the rule of law, peace,
order, stability and to protect the people of Ukraine." UA-President,'14
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#557470

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2022-06-09 11:12 +0000
Message-ID<dt62a1d54dia3c90n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#557405
On Thu, 09 Jun 2022 09:44:54 Ulf Kutzner wrote:
>> Wenn man über Verjährung spricht, dann sollte das nicht in Bezug
>> auf das Gebiet getan werden, sondern in Bezug auf die Menschen.
>> Es gibt Territorien, die waren vor Generation die Heimat ganz
>> anderer Leute, die vertrieben wurden. 

> Sollte Österreich nicht Reparationen von der Türkei fordern? Die
> Türken haben doch vor Wien bestimmt etwas Schaden verursacht...

Wegen solchen Bagatellen machen wir keinen Aufstand. Dann schon
lieber Südtirol retour und (fast noch wichtiger) Triest. Über Mexiko
reden wir später auch noch.

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Wolke Nummer sieben zum verlieben. Mit Stefan. Ein geziertes Vergnügen!
(Sloganizer)

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#557521

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2022-06-10 06:48 +0200
Message-ID<t7uifp$qeo$1@dont-email.me>
In reply to#557470
Am 09.06.22 um 13:12 schrieb Stefan Froehlich:
> On Thu, 09 Jun 2022 09:44:54 wrote:

>> Sollte Österreich nicht Reparationen von der Türkei fordern? Die
>> Türken haben doch vor Wien bestimmt etwas Schaden verursacht...

> Wegen solchen Bagatellen machen wir keinen Aufstand. Dann schon
> lieber Südtirol retour und (fast noch wichtiger) Triest.

Nicht Dein ernst.

Als ich vor Jahren gen Triest fuhr, warnte mich der liebe Gott:
Er schüttete derart Regen aus, dass ich auf der Autobahn nur 60
fahren konnte.

Also ich kann mich da wirklich nur wundern: Drei Staaten meinen,
dass Ihnen das gehören könnte? Das Nest will man nicht geschenkt
haben: Abbruchhammer durch und gut.

Oder um es mit meinem Kindelein zu sagen: Bei Triest ist das "E"
zu viel.

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#557528

FromGeorg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net>
Date2022-06-10 08:30 +0200
Message-ID<46BF3334A3FFB4D6@ggruber793.news.solani.org>
In reply to#557521
Am 10.06.2022 um 06:48 schrieb Martin Ebert:
> Am 09.06.22 um 13:12 schrieb Stefan Froehlich:
>> On Thu, 09 Jun 2022 09:44:54 wrote:
> 
>>> Sollte Österreich nicht Reparationen von der Türkei fordern? Die
>>> Türken haben doch vor Wien bestimmt etwas Schaden verursacht...
> 
>> Wegen solchen Bagatellen machen wir keinen Aufstand. Dann schon
>> lieber Südtirol retour und (fast noch wichtiger) Triest.
> 
> Nicht Dein ernst.
> 
> Als ich vor Jahren gen Triest fuhr, warnte mich der liebe Gott:
> Er schüttete derart Regen aus, dass ich auf der Autobahn nur 60
> fahren konnte.
> 
> Also ich kann mich da wirklich nur wundern: Drei Staaten meinen,
> dass Ihnen das gehören könnte? Das Nest will man nicht geschenkt
> haben: Abbruchhammer durch und gut.
> 
> Oder um es mit meinem Kindelein zu sagen: Bei Triest ist das "E"
> zu viel.

Ich fände Abbazia auch schicker.
Scheiß Habsburger.

-- 
LG Georg

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#557552

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-06-10 01:28 -0700
Message-ID<60f120a4-2e9b-41b5-b174-af427457d691n@googlegroups.com>
In reply to#557528
Georg Gruber schrieb am Freitag, 10. Juni 2022 um 08:30:45 UTC+2:
> Am 10.06.2022 um 06:48 schrieb : 

> > Als ich vor Jahren gen Triest fuhr, warnte mich der liebe Gott: 
> > Er schüttete derart Regen aus, dass ich auf der Autobahn nur 60 
> > fahren konnte. 
> > 
> > Also ich kann mich da wirklich nur wundern: Drei Staaten meinen, 
> > dass Ihnen das gehören könnte? Das Nest will man nicht geschenkt 
> > haben: Abbruchhammer durch und gut. 
> > 
> > Oder um es mit meinem Kindelein zu sagen: Bei Triest ist das "E" 
> > zu viel.

> Ich fände Abbazia auch schicker. 
> Scheiß Habsburger. 

Die haben doch Sankt Jakobi erst zu Österreich gebracht?
https://en.wikipedia.org/wiki/Opatija#History

Gruß, ULF

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#557533

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2022-06-10 06:56 +0000
Message-ID<1t62a2eaf7ic6817n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#557521
On Fri, 10 Jun 2022 06:48:57 Martin Ebert wrote:
> Am 09.06.22 um 13:12 schrieb Stefan Froehlich:
>> On Thu, 09 Jun 2022 09:44:54 wrote:
>>> Sollte Österreich nicht Reparationen von der Türkei fordern? Die
>>> Türken haben doch vor Wien bestimmt etwas Schaden verursacht...
> 
>> Wegen solchen Bagatellen machen wir keinen Aufstand. Dann schon
>> lieber Südtirol retour und (fast noch wichtiger) Triest.

> Nicht Dein ernst. [...]
> Das Nest will man nicht geschenkt haben: Abbruchhammer durch und
> gut.

Meinetwegen auch das. Aber ein Hafen wäre halt schick.

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
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Ein entschlossenes Team, oder warum Stefan so fern treibt!
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#557540

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2022-06-10 09:11 +0200
Message-ID<t7uqqa$1rfhc$2@solani.org>
In reply to#557533
Am 10.06.22 um 08:56 schrieb Stefan Froehlich:
> On Fri, 10 Jun 2022 06:48:57 Martin Ebert wrote:
>> Am 09.06.22 um 13:12 schrieb Stefan Froehlich:
>>> On Thu, 09 Jun 2022 09:44:54 wrote:
>>>> Sollte Österreich nicht Reparationen von der Türkei fordern? Die
>>>> Türken haben doch vor Wien bestimmt etwas Schaden verursacht...
>>
>>> Wegen solchen Bagatellen machen wir keinen Aufstand. Dann schon
>>> lieber Südtirol retour und (fast noch wichtiger) Triest.
> 
>> Nicht Dein ernst. [...]
>> Das Nest will man nicht geschenkt haben: Abbruchhammer durch und
>> gut.
> 
> Meinetwegen auch das. Aber ein Hafen wäre halt schick.
> 
> Servus,
>     Stefan
> 

Wird auch überschätzt. Die Ukraine hat ihren Hafen Odessa zum Schutz vor 
einer russischen Landeoperation mit Seeminen vermint, und stellt nun 
fest sie besitzen keine Schiffe und schon gar keine Minenräumer um das 
wieder soweit abzubauen, daß sich mal wieder ein Getreidefrachter da 
reintrauen würde.

Wie ich eben aus anderem Anlaß schrub: alles Mist...

-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#557549

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-06-10 01:24 -0700
Message-ID<54e38b49-1a68-45b0-a167-969a7c2dbb3fn@googlegroups.com>
In reply to#557521
Martin Ebertchen schrieb am Freitag, 10. Juni 2022 um 06:48:59 UTC+2:
> Am 09.06.22 um 13:12 schrieb Stefan Froehlich:
> > On Thu, 09 Jun 2022 09:44:54 wrote: 
> 
> >> Sollte Österreich nicht Reparationen von der Türkei fordern? Die 
> >> Türken haben doch vor Wien bestimmt etwas Schaden verursacht... 
> 
> > Wegen solchen Bagatellen machen wir keinen Aufstand. Dann schon 
> > lieber Südtirol retour und (fast noch wichtiger) Triest.

> Nicht Dein ernst. 
> 
> Als ich vor Jahren gen Triest fuhr, warnte mich der liebe Gott: 
> Er schüttete derart Regen aus, dass ich auf der Autobahn nur 60 
> fahren konnte. 
> 
> Also ich kann mich da wirklich nur wundern: Drei Staaten meinen, 
> dass Ihnen das gehören könnte? Das Nest will man nicht geschenkt 
> haben: Abbruchhammer durch und gut. 

Du bist ein Schwätzer, wie er im Buche steht.

Seehafen ist schon ganz nett, auch wenn Du Deiner üblichen Raserei nicht frönen konntest.
So eine Stadt funktioniert wie Vancouver auch bei Regen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Triest#/media/Datei:Ayuntamiento,_Trieste,_Italia,_2017-04-15,_DD_10.jpg

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