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| Started by | Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> |
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| First post | 2022-03-03 20:23 +0100 |
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Paralympics Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-03-03 20:23 +0100
Re: Paralympics Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-03-03 20:40 +0100
Re: Paralympics Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-03-03 20:42 +0100
Re: Paralympics Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2022-03-03 20:53 +0100
Re: Paralympics Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-03-03 20:59 +0100
Re: Paralympics Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-03-03 19:41 +0000
Re: Paralympics Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-03-03 19:42 +0000
Re: Paralympics Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-03-03 20:45 +0100
Re: Paralympics Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-03-04 20:14 +0100
Re: Paralympics Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-03-04 00:15 +0100
Re: Paralympics Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-03-04 00:36 +0100
Re: Paralympics Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2022-03-04 09:01 +0100
Re: Paralympics Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2022-03-04 09:39 +0100
Re: Paralympics Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-04 06:49 +0100
Re: Paralympics Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-03-04 07:49 +0100
Re: Paralympics Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-03-04 08:08 +0100
Re: Paralympics Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-03-04 10:31 +0100
Re: Paralympics Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-03-04 10:48 +0100
Re: Paralympics Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-03-04 12:24 +0100
Re: Paralympics Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-03-04 11:07 +0100
Re: Paralympics Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-04 02:14 -0800
Re: Paralympics Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-03-04 11:20 +0100
Re: Paralympics "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-03-04 11:51 +0100
Re: Paralympics Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-03-04 12:26 +0100
Re: Paralympics Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-03-04 13:32 +0100
Re: Paralympics Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-04 08:57 -0500
Re: Paralympics Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-03-04 23:18 +0100
Re: Paralympics Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-03-04 10:00 +0100
Re: Paralympics Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-03-04 10:35 +0100
Re: Paralympics Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-03-04 11:04 +0100
Re: Paralympics Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2022-03-04 12:35 +0100
Re: Paralympics Volker Neurath <neanderix@gmx.de> - 2022-03-04 18:56 +0100
Re: Paralympics Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-04 21:38 +0100
Re: Paralympics Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-03-04 21:46 +0100
Re: Paralympics Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-03-04 21:45 +0100
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 02:14 -0800 |
| Message-ID | <e095f645-5d78-42e1-87b0-87d9ae580ca5n@googlegroups.com> |
| In reply to | #546195 |
Frank Hucklenbroich schrieb am Freitag, 4. März 2022 um 11:07:36 UTC+1: > Als Menschen im Jemen und in Syrien gestorben sind, im Irak und > Afghanistan, hat es keinen bei uns groß interessiert. Es kamen aus all diesen Ländern Flüchtlinge; Jemen weiß ich nicht so genau, das Land ist aber auch nicht sehr bevölkerungsreich. Nicht allen hat man gestattet, auf immer hierzubleiben. > Ja, das Land ist näher dran, vielleicht gehen uns die Bilder aber auch > näher, weil da blonde und blauäugige Kinder betroffen sind und keine > vollbärtigen Kaftanträger?! Ich spreche mich selbst gar nicht davon frei, > aber wir messen da wohl (unbewusst?) schon mit zweierlei Maß. Es geht auch darum, und beides verknüpft sich emotional, gegen wen die Truppen als nächstes oder übernächstes marschieren könnten, einmal abgesehen von der ballistischen Zielprogrammierung der Nulearwaffen.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 11:20 +0100 |
| Message-ID | <svsp3p$t4o$1@dont-email.me> |
| In reply to | #546195 |
Am 04.03.2022 um 11:07 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am Fri, 04 Mar 2022 10:31:03 +0100 schrieb Shinji Ikari: >> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> schrieb >>> Ich weiß schon, warum mir dieser moderne Pietismus völlig >>> zuwider ist. >> >> Weill Du Spass haben willst, wenn andere neben Dir sterben oder um ihr >> Leben fuerchten muessen? > > Als Menschen im Jemen und in Syrien gestorben sind, im Irak und > Afghanistan, hat es keinen bei uns groß interessiert. Ah, solche Kleinigkeiten fallen pietistischen Heuchlern doch nicht auf! > Ja, das Land ist näher dran, vielleicht gehen uns die Bilder aber auch > näher, weil da blonde und blauäugige Kinder betroffen sind und keine > vollbärtigen Kaftanträger?! Ich spreche mich selbst gar nicht davon frei, > aber wir messen da wohl (unbewusst?) schon mit zweierlei Maß. Es fehlte auch das mediale Dauerfeuer, welches ganz bewußt auf Emotionalisierung und Heroisierung setzt. Und da soll mir nochmal einer sagen, daß das (bei ihm) keine Wirkung zeigen würde. -- Der junge Alexander eroberte Indien. - Er allein? Cäsar schlug die Gallier. - Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? (Fragen eines lesenden Arbeiters)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 11:51 +0100 |
| Message-ID | <svsqup$23lbr$1@solani.org> |
| In reply to | #546199 |
Am 04.03.22 um 11:20 schrieb Lars Gebauer: > > Es fehlte auch das mediale Dauerfeuer, welches ganz bewußt auf > Emotionalisierung und Heroisierung setzt. Und da soll mir nochmal einer > sagen, daß das (bei ihm) keine Wirkung zeigen würde. Schau, ich wohne in Herrsching, am schönen Ammersee. Nett hier, ich mag es wirklich gern. Eigentlich müßte ich aber irgendwo in der Puszta 40 km vor Budapest wohnen, Felsőgalla, bei Tatabanya.Mit einem winzig kleinen Weinberg. Oder aber in Kösteldorf, oder Dotterwies, bei Karlsbad, in Tschechien. Holz machen im Wald. Tue ich nicht, weil meine Großeltern damals vor den anrückenden Russen geflohen sind, mit meiner damals 17-jährigen Mutter und ihrem Bruder, meinem Onkel Sani. Mein Vater war mit 18 schon irgendwo in Frankreich, bald in Kriegsgefangenschaft. Der kam erst 1946 nach, sie fanden sich wieder in Herrsching. Diese Sache- fliehen vor anrückenden russischen Truppen aus Osteuropa- kommt mir also irgendwie bekannt vor, vertraut. Davon habe ich (Jahrgang 1960) noch ein bisschen gehört von meinen Großeltern und Eltern. Nicht viel, aber doch etwas. Die Situation aktuell kann ich mir daher gut vorstellen. Jedenfalls ist mir diese Geschichte vertrauter als es Glaubenskrieger-Mujaheddin am Hindukusch oder Beduinen auf der arabischen Halbinsel sind. Wie auch immer. Bitte also um Verzeihung, meine mögliche (zu diskutierende) Voreingenommenheit liegt wohl auch an persönlicher bereits frühkindlicher Prägung.
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 12:26 +0100 |
| Message-ID | <7ot32h93jak01eimvsl9djas5a5r6jstdd@4ax.com> |
| In reply to | #546195 |
Guten Tag Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb >Am Fri, 04 Mar 2022 10:31:03 +0100 schrieb Shinji Ikari: >> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> schrieb >>> Ich weiß schon, warum mir dieser moderne Pietismus völlig >>>zuwider ist. >> Weill Du Spass haben willst, wenn andere neben Dir sterben oder um ihr >> Leben fuerchten muessen? >Als Menschen im Jemen und in Syrien gestorben sind, im Irak und >Afghanistan, hat es keinen bei uns groß interessiert. Sprich dahingehend bitte fuer Dich. Nur weil jemand auf etws verzichtet und humaitaere hilfe oder spende geleistet hat, muss er es nicht gross an die sprichwoertliche Glocke haengen. >Ja, das Land ist näher dran, vielleicht gehen uns die Bilder aber auch >näher, weil da blonde und blauäugige Kinder betroffen sind und keine >vollbärtigen Kaftanträger?! Ich spreche mich selbst gar nicht davon frei, >aber wir messen da wohl (unbewusst?) schon mit zweierlei Maß. Auch hier: Sprich fuer Dich.
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 13:32 +0100 |
| Message-ID | <1vdvjk5qqhcjp.1x9zi26b81c1x$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #546211 |
Am Fri, 04 Mar 2022 12:26:33 +0100 schrieb Shinji Ikari: > Guten Tag > > Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb > >>Am Fri, 04 Mar 2022 10:31:03 +0100 schrieb Shinji Ikari: >>> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> schrieb >>>> Ich weiß schon, warum mir dieser moderne Pietismus völlig >>>>zuwider ist. >>> Weill Du Spass haben willst, wenn andere neben Dir sterben oder um ihr >>> Leben fuerchten muessen? >>Als Menschen im Jemen und in Syrien gestorben sind, im Irak und >>Afghanistan, hat es keinen bei uns groß interessiert. > > Sprich dahingehend bitte fuer Dich. ...und für die hiesige Medienlandschaft. Keiner dieses Kriege hat ein annähernd so großes mediales Interesse ausgelöst. Grüße, Frank
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 08:57 -0500 |
| Message-ID | <svt5su$ge4$1@dont-email.me> |
| In reply to | #546223 |
Salve allerseits, Frank Hucklenbroich schrieb: > Am Fri, 04 Mar 2022 12:26:33 +0100 schrieb Shinji Ikari: >> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb >>>Am Fri, 04 Mar 2022 10:31:03 +0100 schrieb Shinji Ikari: >>>> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> schrieb >>>> >>>>> Ich weiß schon, warum mir dieser moderne Pietismus völlig >>>>>zuwider ist. >>>> >>>> Weill Du Spass haben willst, wenn andere neben Dir sterben oder um ihr >>>> Leben fuerchten muessen? >>> >>> Als Menschen im Jemen und in Syrien gestorben sind, im Irak und >>> Afghanistan, hat es keinen bei uns groß interessiert. >> >> Sprich dahingehend bitte fuer Dich. > > ...und für die hiesige Medienlandschaft. Keiner dieses Kriege hat ein > annähernd so großes mediales Interesse ausgelöst. > +--- <hier abknabbern> --- | Vorausgeschickt sei, dass die völkerrechtswidrige Invasion Russlands in | der Ukraine durch nichts zu rechtfertigen ist. Der Angriff ist | unerträglich und der barbarische Krieg muss sofort gestoppt werden, | statt massiv aufzurüsten und Waffen in das Kriegsgebiet zu schicken. | Doch fast genauso unerträglich ist die Heuchelei, mit der in diesem | Krieg argumentiert wird. | | "Gerade erleben wir den Beginn eines Krieges, wie wir ihn in Europa in | mehr als 75 Jahren nicht erlebt haben", hatte Bundeskanzler Olaf Scholz | zum Kriegsausbruch erklärt. Er sprach dabei von einem "furchtbaren Tag | für die Ukraine" und einem "düsteren Tag für Europa". | | *Moralische Verpflichtungen* | | Man kann bei dieser Betrachtung nur die fatale und bewusste Amnesie in | den Kreisen feststellen, die an die völkerrechtswidrigen Kriege im | eigenen Lager nicht erinnert werden wollen. Besonders dramatisch ist, | dass es vor gut 23 Jahren die Nato mit deutscher Beteiligung war, | ebenfalls mit einem sozialdemokratischen Kanzler (Gerhard Schröder) und | einem grünen Außenminister (Joschka Fischer), die in einen | völkerrechtswidrigen Krieg zog und ohne UNO-Mandat Jugoslawien | bombardierte. Nach Ansicht vieler Völkerrechtler hat die Nato damit | gegen das Gewaltverbot der UN-Charta verstoßen. Kaschiert wurde das mit | einer neuen Doktrin einer sogenannten "humanitären Intervention". | | Der Angriff auf Jugoslawien wurde damals mit der einer "moralischen | Verpflichtung" gerechtfertigt. Es sollte eine angeblich drohende | "humanitäre Katastrophe" abgewendet werden. Fischer instrumentalisierte | sogar die Shoa, um den Angriff auf Jugoslawien zu rechtfertigen. "Wir | haben immer gesagt: 'Nie wieder Krieg!' Aber wir haben auch immer | gesagt: 'Nie wieder Auschwitz!'" | | Stand Auschwitz Jahrzehnte in Deutschland für eine bedingungslose | Ablehnung von Krieg und Gewalt, so diente das bekannteste deutsche | Konzentrations- und Vernichtungslager nun plötzlich zur Rechtfertigung | für einen Krieg. Ein Paradigmenwechsel, wie wir ihn ähnlich nun mit dem | Beschluss sehen, Waffen an die Ukraine zu liefen. | | Wir haben damals aber genau die Bilder gesehen, die wir nun aus der | Ukraine sehen. Auch Splitterbomben wurden damals auf die | Zivilbevölkerung geworfen, wie der WDR berichtete, damals waren auch | Kinder unter den Opfern. Nur waren "wir" es damals, die Belgrad und | andere Städte bombardiert haben, wie Russland es nun in Kiew, Charkiw | oder anderen Städten der Ukraine tut. | | Die "Operation Allied Force" der Nato bildete einen der massivsten | Luftkriegsoperationen in der Militärgeschichte. Das war der Sündenfall | des ersten Krieges auf europäischem Boden nach dem Zweiten Weltkrieg und | nicht der Krieg jetzt in der Ukraine. | | Scholz hat den Jugoslawien-Krieg sicher nicht vergessen, weshalb man ihn | für seine Aussage der Propaganda bezichtigen darf. Wie Russland nun eine | Argumentation zur Rechtfertigung seiner Invasionen in der Ukraine | zusammenlügt, hat das auch die Nato in Jugoslawien getan. | | *Das angebliche Massaker war ein Fake* | | Als Vorwand für den sogenannten "Kosovokrieg" diente ein angebliches | Massaker an albanischen Zivilisten im kosovarischen Dorf Račak. Der | Vorgang wurde unverzüglich der serbisch-jugoslawischen Regierung als | Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Massaker angelastet. Es wurde | zur Legitimation der Nato-Luftangriffe benutzt, bei denen ebenfalls | hunderte Zivilisten ermordet wurden. | | Die Zahl der Opfer des Luftkrieges werden auf 1.200 bis 2.500 geschätzt, | darunter 79 Kinder. "Natürlich war die Episode in Račak entscheidend für | die Bombardierungen", erklärte William Walker, damaliger Chef der | OSZE-Mission im Kosovo. | | Dabei war das angebliche Massaker ein Fake, denn die angeblichen | Zivilisten waren mit größter Wahrscheinlichkeit UCK-Kämpfer, die in | Kampfhandlungen getötet worden waren. Die UCK soll die Szene | entsprechend als "Massaker" arrangiert haben, um die erhofften | Luftangriffe auf Jugoslawien durchzusetzen. Das gelang. Eine finnische | Untersuchung konnte später aber keine Beweise für ein Massaker finden, | wie auch der Spiegel feststellte. | | Durchgestochene Untersuchungsberichte, die auch Telepolis vorlagen, | verdeutlichten, dass es in Račak keine Hinrichtungen waren. Es wurden | keine Spuren von Schüssen aus nächster Nähe gefunden. "There is no | evidence of discharge or close-range fireing", heißt es in den | Berichten. Aus den Autopsien der vierzig Opfer geht hervor, dass die | Kugeln wie in einer Kampfsituation aus mehreren Richtungen in den Körper | der Opfer eingedrungen sind. Die Dokumente der Untersuchung wurden unter | Verschluss gehalten. | | *Rechtfertigungen und Blaupausen* | | Erfunden war auch ein angeblicher Hufeisenplan, um die Albaner durch | ethnische Säuberung aus dem Kosovo zu vertreiben, von dem der damalige | Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) fabulierte. Zu den | Fake-News aus dem Westen gehörte auch ein angebliches KZ in einem | Fußballstadion in Pristina… Wie die "Dämonisierung des serbischen | Präsidenten Milosevic" ablief, das hat gerade Sabine Schiffer in | Telepolis ausführlich in "Blaupausen für die Ukraine" dargestellt. | | Mit all diesen Unwahrheiten sollten damals Gefühle geweckt werden, um | die Fischer-Suada von "Auschwitz, Völkermord…" zu unterstreichen; um | einen Krieg zu rechtfertigen, der ebenfalls nicht zu rechtfertigen war. | | In Europa war es jedenfalls die Nato unter deutscher Beteiligung, die | die Büchse der Pandora zu völkerrechtswidrigen Kriegen mit abstrusen | Begründungen geöffnet hat. Denn nach der Charta der Vereinten Nationen | (UN) ist ausschließlich der UN-Sicherheitsrat befugt, militärische | Zwangsmaßnahmen gegen einen Staat zu verhängen, was aber nicht geschehen | war. | | Von den Lügen über angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak soll hier | nicht erneut gesprochen werden, mit denen ein weiterer illegaler Angriff | auf ein Land gerechtfertigt wurde. In dem Fall hatte sich Deutschland | allerdings zurückgehalten, anders als Länder wie Spanien zum Beispiel. | | *Putins Vorbild: Gerhard Schröder* | | Schaut man sich die Argumentation von Putin derzeit an, so fällt auf, | dass der russische Präsident ganz ähnliche Phrasen bemüht. Zur | Rechtfertigung des Angriffs führt er einen angeblichen "Genozid" im | Osten des Landes an, womit er auf die von der Nato geschaffenen Doktrin | einer "humanitären Intervention" abstellt. Er will natürlich auch nicht | von Krieg sprechen. | | Dabei folgt er Ex-Bundeskanzler Schröder. Der erklärte in einer | Fernsehansprache 1999 zum Angriff auf Jugoslawien: | | "Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen, eine friedliche | Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen." | | Im Kosovo haben die Nato und Europa einen Präzedenzfall auf | verschiedenen Ebenen geschaffen. So hatte Russland zum Beispiel schon im | Zusammenhang der Krim-Krise auf den Kosovo abgestellt und tut dies | erneut mit der Anerkennung der von der Ukraine abtrünnigen Gebiete | Donezk und Luhansk. | | Interessant dabei ist aber, dass Russland in der Frage der | Kosovo-Unabhängigkeit einst wiederum genau so argumentiert hat, wie es | später die USA, Europa und Deutschland im Fall der Krim oder nun im Fall | von Donezk und Luhansk getan haben. | | Die Rollen werden, je nach geostrategischen und ökonomische Interessen | jeweils nämlich nur vertauscht. Heuchelei auf allen Seiten, wie hier | schon einmal herausgearbeitet wurde. | | Was Russland im Kosovo noch ablehnte, nahm es für die Krim für sich aber | bald in Anspruch. Genau umgekehrt verhielt sich unsere ehemalige | Bundeskanzlerin Angela Merkel. | | *Merkel und die Sezession Kosovos* | | Die hatte sich gegenüber Russland wegen dessen Rolle auf der Krim weit | aus dem Fenster gelehnt. Während Merkel die Unabhängigkeit der Krim | ablehnte und sich für harte Sanktionen gegen Russland stark machte, hat | sie die Unabhängigkeit des Kosovo vorangetrieben. Deutschland hatte die | Sezession Kosovos schon weit vor den Kriegshandlungen betrieben. | | Schon 1995 hatte die Bundesregierung, unter dem Merkel-Vorgänger Helmut | Kohl, in Tirana eine deutsch-albanische Grundsatzerklärung "zur Lösung | der Kosovo-Frage" unterzeichnet. Propagiert wurde schon frühzeitig | ausdrücklich das Recht der Kosovo-Albaner auf Abspaltung von Jugoslawien. | | "Um die Kosovo-Krise voranzutreiben und den schwelenden Konflikt scharf | zu machen, wurde spätestens seit 1996 der Aufbau der militanten UCK vom | Bundesnachrichtendienst finanziell gefördert und personell betreut", | arbeitete der Politikwissenschaftler und Historiker Matthias Küntzel | heraus und bezog sich dabei auch auf Enthüllungen der Tageszeitung The | European. | | "Der deutsche zivile und militärische Geheimdienst hat sich an der | Ausbildung und der Ausrüstung der Rebellen beteiligt, um den deutschen | Einfluss in der Balkan-Region zu zementieren", so Küntzel. Und dies | geschah zunächst unter Missbilligung der USA. | | Wie sich die Lage im Kosovo nach dem Nato-Krieg über 78 Tagen | weiterentwickelt hat, ist allseits bekannt. Letztlich hat der Kosovo | sich im Februar 2008 einseitig, gegen den Widerstand von Serbien und | Russland, für unabhängig erklärt. | | Die albanische Bevölkerungsmehrheit im Kosovo hat dafür aus der EU und | aus den USA entsprechende Rückendeckung erhalten, nachdem die Abspaltung | vom Westen bewusst forciert worden war. | | Diese Abspaltung geschah sogar ohne eine Befragung der Bevölkerung per | Referendum allein über einen Parlamentsbeschluss. Und dieser | Präzedenzfall wurde vom Internationalen Gerichtshofs (IGH) im Fall | Kosovo 2010 abgesegnet: "Die Erklärung vom 17. Februar 2008 hat das | allgemeine internationale Recht nicht verletzt." | | Der Gerichtshof in Den Haag erklärte eindeutig, dass es keine | internationale Rechtsnorm gibt, die es einer Bevölkerung verbiete, sich | auch einseitig für unabhängig zu erklären. | | *Das Selbstbestimmungsrecht der Völker als Grundrecht* | | Letztlich basiert das Urteil auf einem Menschenrecht. Alle Mitglieder | der EU haben den UN-Sozialpakt ratifiziert. Der definiert das | Selbstbestimmungsrecht als ein Grundrecht. Gleich in Artikel 1 heißt es: | | Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts | entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in | Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung. | | UN-Sozialpakt | | Nimmt man den Sozialpakt und das IGH-Urteil ernst, dann gilt das genauso | für die Krim, Donezk, Luhansk aber auch für andere Regionen, wie | Schottland, Katalonien, das Baskenland … Doch auch Deutschland, die EU | und die USA gehen damit sehr selektiv um. Deshalb gab es in der | Ablehnungsfront gegen die Kosovo-Unabhängigkeit auch höchst erstaunliche | Allianzen. | | Denn nicht alle EU-Mitgliedsländer haben den Kosovo als unabhängigen | Staat anerkannt, nicht einmal bis heute. Neben Russland haben auch | Griechenland, Zypern, Rumänien, die Slowakei und auch Spanien den Kosovo | nicht anerkannt. | | Spanien hatte gute Gründe dafür, denn es war klar, dass mit der | Kosovo-Unabhängigkeit die Büchse der Pandora vollends geöffnet und es | immer schwieriger werden würde, den aufstrebenden | Unabhängigkeitsbewegungen im Baskenland und Katalonien zu begegnen. | Deshalb machte Spanien seinem Unmut darüber Luft, indem es seine Truppen | aus dem Kosovo abzog. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.heise.de/tp/features/Allseitige-Heuchelei-zum-Krieg-in-der-Ukraine-6528863.html?seite=all> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 23:18 +0100 |
| Message-ID | <dv352ht75hmsn5bbd3akum2pqqck26itpr@4ax.com> |
| In reply to | #546223 |
Guten Tag Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb >Am Fri, 04 Mar 2022 12:26:33 +0100 schrieb Shinji Ikari: >> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb >>>Am Fri, 04 Mar 2022 10:31:03 +0100 schrieb Shinji Ikari: >>>> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> schrieb >>>>> Ich weiß schon, warum mir dieser moderne Pietismus völlig >>>>>zuwider ist. >>>> Weill Du Spass haben willst, wenn andere neben Dir sterben oder um ihr >>>> Leben fuerchten muessen? >>>Als Menschen im Jemen und in Syrien gestorben sind, im Irak und >>>Afghanistan, hat es keinen bei uns groß interessiert. >> Sprich dahingehend bitte fuer Dich. >...und für die hiesige Medienlandschaft. Keiner dieses Kriege hat ein >annähernd so großes mediales Interesse ausgelöst. "keinen gross interessiert" ist fuer mich ein Unterschied zu 'die Medienlandschaft hat es nicht genauso breit getreten'.
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 10:00 +0100 |
| Message-ID | <bscwzk5ghaeq.1jmdjd8qag2r4$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #546103 |
Am Fri, 04 Mar 2022 00:15:29 +0100 schrieb Shinji Ikari: > Guten Tag > > Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> schrieb > >>Findet ihr es richtig, die Teilnehmer aus Russland und Belarus nicht an >>den Winter-Paralympics teilnehmen zu lassen? > > Ich finde es richtig in der aktuellen Situation lkeine Ressourcen fuer > irgendwelche *lympics zu verballern, sondern das Geld und die > Ressourcen fuer Menschen in Not zu verwenden. > Wieviele Fluechtlinge koennten in einem Olympischen Dorf mal ohne > Bombenhagel ruhig schlafen? > Wieviele Menschen koennten dort satt werfen ohne Angst haben zu > muessen an der naechsten haeuserecke durch Granatsplitter oder > Scharfschuetzen verletzt zu werden? > Wieviele Menschen könnten aus Kriegsgebieten evakuliert werden, wenn > man Transportkapazitäten aktuell nicht für sportlich basierte > Spassfluege verwenden wuerde? Wie willst Du die alle nach China bringen? Mal davon abgesehen, daß das ein politisches Statement seitens China gegen die Russen wäre, das man so nicht will. Und direkt aus der Ukraine ausfliegen kann man eh niemanden. Die müssten dann eh erst nach Polen, wo sie wohl recht gut von der Bevölkerung aufgenommen werden - die Sprachen sind sehr ähnlich, da gibt es kaum eine Sprachbarriere. Das finde ich besser, als die bei den Chinesen unterzubringen. >>Scheint wirklich eine problematische Situation zu sein: > > Ja, Gebt dem Volk "Brot und Spiele". Dann baruchen sie nicht ueber > ernsteres nachdenken. Bei den Paralympics geht es nicht so sehr um Brot und Spiele, sondern um die Integration von Behinderten. Was eigentlich eine sehr gute Sache ist. Grüße, Frank
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 10:35 +0100 |
| Message-ID | <03n32htf16q6ck9nsm07jjll52ne6hhl8o@4ax.com> |
| In reply to | #546178 |
Guten Tag Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb >Am Fri, 04 Mar 2022 00:15:29 +0100 schrieb Shinji Ikari: >> Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> schrieb >>>Findet ihr es richtig, die Teilnehmer aus Russland und Belarus nicht an >>>den Winter-Paralympics teilnehmen zu lassen? >> Ich finde es richtig in der aktuellen Situation lkeine Ressourcen fuer >> irgendwelche *lympics zu verballern, sondern das Geld und die >> Ressourcen fuer Menschen in Not zu verwenden. >> Wieviele Fluechtlinge koennten in einem Olympischen Dorf mal ohne >> Bombenhagel ruhig schlafen? >> Wieviele Menschen koennten dort satt werfen ohne Angst haben zu >> muessen an der naechsten haeuserecke durch Granatsplitter oder >> Scharfschuetzen verletzt zu werden? >> Wieviele Menschen könnten aus Kriegsgebieten evakuliert werden, wenn >> man Transportkapazitäten aktuell nicht für sportlich basierte >> Spassfluege verwenden wuerde? >Wie willst Du die alle nach China bringen? Alle schrieb ich nicht. >Mal davon abgesehen, daß das ein >politisches Statement seitens China gegen die Russen wäre, das man so nicht >will. Es waere in erster Linie menschliche Hilfe. Es geht ja nicht daum mit einem Flugzeugtraeger vor der ukraine einzugreifen, sondern veraengstigten menschen zu helfen in Sicherheit zu kommen. >Und direkt aus der Ukraine ausfliegen kann man eh niemanden. 1. kann man das doch 2. kann man auch aus den umliegenden Laendern fliegen 3. kann man das Geld nutzen den Fluechtlingen humanitaer zu helfen. >Die >müssten dann eh erst nach Polen, wo sie wohl recht gut von der Bevölkerung >aufgenommen werden - die Sprachen sind sehr ähnlich, da gibt es kaum eine >Sprachbarriere. Das finde ich besser, als die bei den Chinesen >unterzubringen. Und wenn man die Gelder, die fuer *lympische Spiele verwendet werden entsprechend umleitet, kann man die humanitaere Hilfe sogar foerdern.
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
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| Date | 2022-03-04 11:04 +0100 |
| Message-ID | <yjnkqdbe68mh$.odmyrwig5yan.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #546190 |
Am Fri, 04 Mar 2022 10:35:07 +0100 schrieb Shinji Ikari: > Guten Tag > > Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb >>Und direkt aus der Ukraine ausfliegen kann man eh niemanden. > > 1. kann man das doch Nein, da ist für zivile Flugzeuge eine Flugverbotszone verhängt. Schau mal auf Flightradar24, der Luftraum über der Ukraine ist komplett frei (Kampfjets werden natürlich nicht angezeigt). Es wäre viel zu gefährlich, daß einer ein Zivilflugzeug mit einem Bomber verwechselt und abschießt. > 2. kann man auch aus den umliegenden Laendern fliegen Das würde gehen, aber warum, wenn sie in Polen doch gut umsorgt sind? > 3. kann man das Geld nutzen den Fluechtlingen humanitaer zu helfen. Das wird ja aktuell getan, es werden überall Spenden gesammelt, auch Unternehmen haben schon größere Beträge gespendet: https://versicherungswirtschaft-heute.de/unternehmen-und-management/2022-02-28/allianz-spendet-zweistelligen-millionenbetrag-fuer-humanitaere-hilfe-in-der-ukraine/ >>Die >>müssten dann eh erst nach Polen, wo sie wohl recht gut von der Bevölkerung >>aufgenommen werden - die Sprachen sind sehr ähnlich, da gibt es kaum eine >>Sprachbarriere. Das finde ich besser, als die bei den Chinesen >>unterzubringen. > > Und wenn man die Gelder, die fuer *lympische Spiele verwendet werden > entsprechend umleitet, kann man die humanitaere Hilfe sogar foerdern. Die Gelder haben aber die Chinesen, und das meiste davon ist ja längst investiert, die Sportstätten und Unterkünfte sind fertig gebaut. Ob man da jetzt noch Wettkämpfe drin veranstaltet (die ja eh ohne Publikum sind), macht den Kohl nicht mehr fett. Grüße, Frank
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 12:35 +0100 |
| Message-ID | <ltt32hdk0f8olbebodact6s38ou19bq64t@4ax.com> |
| In reply to | #546194 |
Guten Tag Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb >Am Fri, 04 Mar 2022 10:35:07 +0100 schrieb Shinji Ikari: >> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb >>>Und direkt aus der Ukraine ausfliegen kann man eh niemanden. >> 1. kann man das doch >Nein, da ist für zivile Flugzeuge eine Flugverbotszone verhängt. Dir ist aufgefallen, dass man Menschen auch schon mit nicht zivilen Flugzeugten transportiert hat? >Schau mal >auf Flightradar24, der Luftraum über der Ukraine ist komplett frei >(Kampfjets werden natürlich nicht angezeigt). ...weil man nicht noch mit einem Transponder ein Ziel abgeben will. > Es wäre viel zu gefährlich, >daß einer ein Zivilflugzeug mit einem Bomber verwechselt und abschießt. Niemand sagt,d ass man es nicht mit offzieller Ankuendigung und breit vorher angekuendigter Erklaerung machen kann. >> 2. kann man auch aus den umliegenden Laendern fliegen >Das würde gehen, aber warum, wenn sie in Polen doch gut umsorgt sind? ...um noch mehr Menschen helfen zu koennen. Man kann nicht alle Fluechtline Grenznah versorgen. Die muesen sowieso zu einem Grossteil bei der Weiterreise unterstuetzt werden. >> 3. kann man das Geld nutzen den Fluechtlingen humanitaer zu helfen. >Das wird ja aktuell getan, nein. Man nutzt nicht "DAS" Geld, welches man fuer die *lympischen Spiele aufwaendet um den Fluechtlingen humaitaer zu helfen. >es werden überall Spenden gesammelt, auch >Unternehmen haben schon größere Beträge gespendet: Das ist "anderes" Geld. Es koennte mehr sein und damit mehr Hilfe gewaehrt werden. Bei dem Krieg wurden haeuser zerstoert. Die Leute werden schlimmstenfalls Jahre brauchen bis sie in der Ukraine wieder den selben Standard haben, wie vorher (sofern ueberhaupt). Die paar dutzend Millionen, die aktuell vorliegen werden kaum ein Jahr reichen.
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| From | Volker Neurath <neanderix@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 18:56 +0100 |
| Message-ID | <j8f26nF82ikU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #546066 |
On Thu, 3 Mar 2022 20:23:49 +0100 Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> wrote: > Findet ihr es richtig, die Teilnehmer aus Russland und Belarus nicht > an den Winter-Paralympics teilnehmen zu lassen? klares NEIN. Das trifft die Sportler, nicht das Land und schon gleich gar nicht dessen Führung.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
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| Date | 2022-03-04 21:38 +0100 |
| Message-ID | <svu0ss.b68.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #546266 |
*Volker Neurath* schrieb: > On Thu, 3 Mar 2022 20:23:49 +0100 > Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> wrote: > >> Findet ihr es richtig, die Teilnehmer aus Russland und Belarus nicht >> an den Winter-Paralympics teilnehmen zu lassen? > > klares NEIN. > > Das trifft die Sportler, nicht das Land und schon gleich gar nicht > dessen Führung. 90% der Maßnahmen treffen das einfache Volk. Es soll Unmut gegenüber der Führung erzeugen und zu einer Revolution von unten führen. -- bis denne
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-04 21:46 +0100 |
| Message-ID | <6upqmfqfkfzr$.1cyb05pmo85jh$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #546307 |
Am Fri, 4 Mar 2022 21:38:36 +0100 schrieb Ruediger Lahl: > *Volker Neurath* schrieb: > >> On Thu, 3 Mar 2022 20:23:49 +0100 >> Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> wrote: >> >>> Findet ihr es richtig, die Teilnehmer aus Russland und Belarus nicht >>> an den Winter-Paralympics teilnehmen zu lassen? >> >> klares NEIN. >> >> Das trifft die Sportler, nicht das Land und schon gleich gar nicht >> dessen Führung. > > 90% der Maßnahmen treffen das einfache Volk. Es soll Unmut gegenüber der > Führung erzeugen und zu einer Revolution von unten führen. Richtig, deshalb auch die Sanktionen. Das kann funktionieren, muss aber nicht (siehe z.B. Iran und Nordkorea). Grüße, Frank
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
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| Date | 2022-03-04 21:45 +0100 |
| Message-ID | <1djvppajimend$.soalwa2rbh57.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #546266 |
Am Fri, 4 Mar 2022 18:56:39 +0100 schrieb Volker Neurath: > On Thu, 3 Mar 2022 20:23:49 +0100 > Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> wrote: > >> Findet ihr es richtig, die Teilnehmer aus Russland und Belarus nicht >> an den Winter-Paralympics teilnehmen zu lassen? > > klares NEIN. > > Das trifft die Sportler, nicht das Land und schon gleich gar nicht > dessen Führung. Zumindest bei der "richtigen" Olympiade hat es Putin sich nicht nehmen lassen, sich mit Xi zu zeigen, was auch ein Zeichen an die Weltöffentlichkeit war. Aber für die Sportler tut es mir in diesem Fall auch leid, die haben vier Jahre lang auf diesen Moment hin trainiert, und sind bei den nächsten Spielen vielleicht schon zu alt. Grüße, Frank
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