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| Started by | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
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| First post | 2022-02-03 10:20 -0800 |
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Beginn der heiligen BumsPflicht? Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-02-03 10:20 -0800
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-02-03 20:09 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-04 08:31 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-03 23:46 -0800
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2022-02-04 09:25 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-04 09:49 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-04 00:59 -0800
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-02-04 10:18 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-04 10:29 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-02-04 12:15 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-04 04:56 -0800
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2022-02-04 14:30 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-04 11:27 -0800
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-05 10:00 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-02-06 02:02 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-02-05 20:20 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-02-06 02:20 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-06 09:30 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-06 00:50 -0800
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-06 10:02 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-06 01:06 -0800
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-06 08:37 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2022-02-04 20:57 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2022-02-05 11:19 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-02-04 10:17 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-04 10:35 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-02-04 10:58 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-02-04 12:16 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-02-04 20:46 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2022-02-04 13:10 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-04 04:43 -0800
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> - 2022-02-04 14:32 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-02-04 20:54 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-02-05 20:30 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-02-05 20:30 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-06 08:04 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2022-02-05 21:00 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2022-02-04 20:55 +0100
Re: Beginn der heiligen BumsPflicht? Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-02-05 11:32 +0100
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-06 01:06 -0800 |
| Message-ID | <2cca9f0d-d1d8-4120-990f-450354519ef5n@googlegroups.com> |
| In reply to | #542306 |
Lars Gebauer schrieb am Sonntag, 6. Februar 2022 um 10:02:17 UTC+1: > Am 06.02.2022 um 09:50 schrieb Ulf Kutzner: > > Lars Gebauer schrieb am Sonntag, 6. Februar 2022 um 09:30:46 UTC+1: > >> Darüber hinaus kenne ich noch vietnamesische Restaurants. Eins war > >> direkt in der Leipziger Innenstadt und eins in Oberhof (Panorama). Davon > >> wird es noch mehr gegeben haben und für unbedarfte DDR-Bürger galt > >> vermutlich alles als "japanisch", wo Reis serviert wurde. (Für > >> unbedarfte Bundesbürger gilt es als "chinesisch".) > > > > Weiß nicht, was deine Wessibeschimpfung soll, > Weiß nicht, wo Du die Wessibeschimpfung hernimmst. Mußtest Du lange > suchen, um die zu finden? > > Jedenfalls schrieb ich nicht ohne Grund von DDR-Bürgern in der > Vergangenheits- und von Bundesbürgern in der Gegenwartsform. In der Tat hatte ich übersehen, daß Ihr von Falschwahrnehmung schnell auf eine andere Falschwahrnehmung umgelernt hattet, danke für den Hinweis. Gut, wenn beim chinesischen Buffet auch noch Sushi ausliegt...
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-06 08:37 +0100 |
| Message-ID | <stntrh$fkc$1@dont-email.me> |
| In reply to | #542235 |
Am 05.02.2022 um 20:20 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am Fri, 4 Feb 2022 12:15:00 +0100 schrieb Martin Ebert: >> Und ihm wurde vorgeworfen, dass er ein japanisches Restaurant hatte. >> Selbiges war im Keller des betriebseigenen Kulturhauses, da bewirtete >> er japanische Gäste. Und wenn er da keine bewirtete, durften so normale >> Leute wie ich da hin. Also jetzt nicht als öffentliches Restaurant, >> schon als Betriebsangehöriger mit dem "Kollektiv", Teambildung halt. > > Noch ein japanisches Restaurant in der DDR? > > Ich kannte bisher (vom Hörensagen) nur dieses hier: > > https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Ansch%C3%BCtz Den kannte ich noch persönlich. War ein guter Bekannter meiner Eltern. > Übrigens auch in Suhl, wenn ich das recht verstehe. Auch? - Ja, der (originale) Waffenschmied war in Suhl. Nach der Wende eröffnete Anschütz ein japanisches Restaurant in Oberhof. Dem war allerdings kein Erfolg beschieden. Nicht, weil das Resaurant "schlecht" gewesen wäre sondern weil die Zeiten in den 90ern allgemein extrem schwierig für die Gastronomie waren, was er wohl ziemlich unterschätzt hatte. Wenn Du mal herkommst zeige ich Dir den Drehort, der in "Sushi in Suhl" den Waffenschmied darstellte. Der ist nicht in Suhl aber in einer auch sonst wunderhübschen und absolut sehenswerten Kleinstadt in der Nähe. Martin wird das Städtchen kennen - und lieben. Denn dort gibt es auch Luther und Reformation bis zum Abwinken. Und (hint!, hint!) meinem Schwager gehört dort rein zufällig eine Pension mitten (noch mittiger geht nicht!) in der historischen Altstadt. Ein liebevoll saniertes Bürgerhaus aus dem 13. Jh., meterdicke Mauern, "richtiges" Fachwerk, ... Mein Freund Markus war bei Sushi in Suhl Motiv-Aufnahmeleiter. Der kann Dir auch sämtliche anderen Drehorte zeigen. > War das am Ende der > gleiche Laden, oder hatten die wenigstens miteinander zu tun? Ne. Martin meint was völlig anderes. -- هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 20:57 +0100 |
| Message-ID | <stk0eg$j8e$2@dont-email.me> |
| In reply to | #542040 |
Am 04.02.2022 um 09:49 schrieb Lars Gebauer: > Das beste neuzeitliche Beispiel hierfür war unser Genosse Honecker: Dem > standen praktisch sämtliche staatliche Ressourcen zu Verfügung. Aber > rein vom privaten Vermögen her war das 'ne arme Sau. Na hätte er halt Tauschhandel betrieben. ;-)
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| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2022-02-05 11:19 +0100 |
| Message-ID | <1pmwhta.hm5b24aakrdfN@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #542160 |
Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> wrote: > Am 04.02.2022 um 09:49 schrieb Lars Gebauer: >> Das beste neuzeitliche Beispiel hierfür war unser Genosse Honecker: >> Dem standen praktisch sämtliche staatliche Ressourcen zu Verfügung. >> Aber rein vom privaten Vermögen her war das 'ne arme Sau. > Na hätte er halt Tauschhandel betrieben. ;-) Honecker gibt ein Interview. Am Ende fragt er die junge, hübsche Interviewerin, was sie denn vorschlage um den Sozialismus voranzubringen. Sie: Machen Sie die Grenzen auf. Er: Verstehe, Sie wollen mit mir allein sein. -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 10:17 +0100 |
| Message-ID | <k8bkqi9j8itf.zduizdd9jdyg.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #542027 |
Am Fri, 04 Feb 2022 09:25:55 +0100 schrieb Diedrich Ehlerding: > Lars Gebauer meinte: > >>> Das katholische Zölibat hatte früher nicht zuletzt den Zweck, das >>> weltliche Vermögen der katholischen Kirche zu mehren. Denn wer keine >>> Nachkommen hat, der vererbt als katholischer Priester sein Vermögen >>> (gerne Bauernhöfe oder Landgüter) an die Kirche. >> >> Eher nein. Wegen der Primogenitur hatten die, die ins Kloster gingen, >> meist sowieso nicht zu vererben. Und falls doch wurde beim Eintritt >> erwartet, daß dem weltlichen Besitz entsagt und dieser dem Kloster >> überschrieben wurde. > > Im Fall Kloster: ja, mag sein. Aber nicht im Fall Priester; der bekam > seine Pfründe; je nach Herkunft irgendeine Pfarrei im Nirgendwo, von der > er recht und schlecht lkeben kopnnte oder aber auch den Posten als > Erzbischof von Köln, der durchaus seinem Privatvermögen dienlich war. Jein. Der Erzbischof wohnt in einer Wohnung, die der Kirche gehört, nahe beim Dom (ich war da mal drin, also, in dieser Wohnung). Er hat natürlich hohe Bezüge, aber wenn er nicht gerade zu Lebzeiten alles verprasst (was bei dem Amt eher schwierig ist, er dürfte sich weder einen Ferrari leisten, noch auf Luxuskreuzfahrt gehen), dann fällt das Geld bei seinem Tod doch wieder in den Schoß der Kirche zurück. Man kann sich natürlich eine Goldene Badewanne in seinen Wohnsitz bauen, aber das kommt bei den Gläubigen nicht so gut an. Grüße, Frank
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 10:35 +0100 |
| Message-ID | <stis0k$rbk$1@dont-email.me> |
| In reply to | #542046 |
Am 04.02.2022 um 10:17 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am Fri, 04 Feb 2022 09:25:55 +0100 schrieb Diedrich Ehlerding: >> Lars Gebauer meinte: >>>> Das katholische Zölibat hatte früher nicht zuletzt den Zweck, das >>>> weltliche Vermögen der katholischen Kirche zu mehren. Denn wer keine >>>> Nachkommen hat, der vererbt als katholischer Priester sein Vermögen >>>> (gerne Bauernhöfe oder Landgüter) an die Kirche. >>> >>> Eher nein. Wegen der Primogenitur hatten die, die ins Kloster gingen, >>> meist sowieso nicht zu vererben. Und falls doch wurde beim Eintritt >>> erwartet, daß dem weltlichen Besitz entsagt und dieser dem Kloster >>> überschrieben wurde. >> >> Im Fall Kloster: ja, mag sein. Aber nicht im Fall Priester; der bekam >> seine Pfründe; je nach Herkunft irgendeine Pfarrei im Nirgendwo, von der >> er recht und schlecht lkeben kopnnte oder aber auch den Posten als >> Erzbischof von Köln, der durchaus seinem Privatvermögen dienlich war. > > Jein. Der Erzbischof wohnt in einer Wohnung, die der Kirche gehört, nahe > beim Dom (ich war da mal drin, also, in dieser Wohnung). Er hat natürlich > hohe Bezüge, aber wenn er nicht gerade zu Lebzeiten alles verprasst (was > bei dem Amt eher schwierig ist, er dürfte sich weder einen Ferrari leisten, > noch auf Luxuskreuzfahrt gehen), dann fällt das Geld bei seinem Tod doch > wieder in den Schoß der Kirche zurück. Was davon dann noch übrig ist. Den der Großteil fließt schon zu Lebzeiten über Spenden etc., zu denen er qua Amt verpflichtet ist, wieder an die Kirche bzw. in kirchliche Projekte zurück. > Man kann sich natürlich eine Goldene Badewanne in seinen Wohnsitz bauen, > aber das kommt bei den Gläubigen nicht so gut an. Franz-Peter Tebartz-van Elst. -- هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 10:58 +0100 |
| Message-ID | <1s2ocbrkw8vkt$.1m4ce9mblrlfp$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #542052 |
Am Fri, 4 Feb 2022 10:35:24 +0100 schrieb Lars Gebauer: > Am 04.02.2022 um 10:17 schrieb Frank Hucklenbroich: > >> Man kann sich natürlich eine Goldene Badewanne in seinen Wohnsitz bauen, >> aber das kommt bei den Gläubigen nicht so gut an. > > Franz-Peter Tebartz-van Elst. Genau der. Seinen schmucken Bungalow kann man übrigens besichtigen, ich war da letztes Jahr mal drin. Der hat sogar eine Privatkapelle mit kompletter Videoausrüstung in seinem Häuschen, um eigene Gottesdienste online zu streamen (bzw. sein Nachfolger, er wurde ja strafversetzt). Grüße, Frank
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 12:16 +0100 |
| Message-ID | <stj1to$lu8$2@dont-email.me> |
| In reply to | #542046 |
Am 04.02.22 um 10:17 schrieb Frank Hucklenbroich: > Jein. Der Erzbischof wohnt in einer Wohnung, die der Kirche gehört, nahe > beim Dom (ich war da mal drin, also, in dieser Wohnung). <lacht> Das war jetzt aber sehr knapp.
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 20:46 +0100 |
| Message-ID | <ketmrr6kniqj$.1w89o5fuhd9kd$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #542089 |
Am Fri, 4 Feb 2022 12:16:08 +0100 schrieb Martin Ebert: > Am 04.02.22 um 10:17 schrieb Frank Hucklenbroich: > >> Jein. Der Erzbischof wohnt in einer Wohnung, die der Kirche gehört, nahe >> beim Dom (ich war da mal drin, also, in dieser Wohnung). > > <lacht> > > Das war jetzt aber sehr knapp. Im Dom eh. Die Wohnung ist aber in fußläufiger Entfernung, mit einem schönen Garten drumherum, mitten in der City. Und überhaupt nicht protzig, zwar groß, aber so 50er Jahre-Flair. Eigentlich angemessen für einen Bischof und weit weg vom dem Limburger Protzbau. Grüße, Frank
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 13:10 +0100 |
| Message-ID | <6nhvcixai9.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #542046 |
Frank Hucklenbroich meinte: >>> Eher nein. Wegen der Primogenitur hatten die, die ins Kloster >>> gingen, meist sowieso nicht zu vererben. Und falls doch wurde beim >>> Eintritt erwartet, daß dem weltlichen Besitz entsagt und dieser dem >>> Kloster überschrieben wurde. >> >> Im Fall Kloster: ja, mag sein. Aber nicht im Fall Priester; der bekam >> seine Pfründe; je nach Herkunft irgendeine Pfarrei im Nirgendwo, von >> der er recht und schlecht lkeben kopnnte oder aber auch den Posten >> als Erzbischof von Köln, der durchaus seinem Privatvermögen dienlich >> war. > > Jein. Der Erzbischof wohnt in einer Wohnung, die der Kirche gehört, > nahe beim Dom (ich war da mal drin, also, in dieser Wohnung). Ja, der jetzige. Ich dachte an die Vergangenheit, also etwa an Clemens August (der mit dem Schloss Augustusburg, zu Bonner-Republik-Zeiten schauplatz von staatsempfängen, oder seinem Jagdschloss mit angeschlossenem Park in Sögel); das sind schon nette Wohnsitze gewesen. Und ja, das hübsche kleine Anwesen, dass sich Herr Tebartz-van Elst in Limburg hat bauen lassen, gehörte nach seinem Amtsverzicht nicht ihm (schade für ihn ...), aber es sollte seinem Wohlbefinden dienlich sein - insofern finde ich "Pfründe" schon als den richtigen Ausdruck. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 04:43 -0800 |
| Message-ID | <fc6eda5b-1829-49ca-b24b-058cebce5d90n@googlegroups.com> |
| In reply to | #542046 |
Frank Hucklenbroich schrieb am Freitag, 4. Februar 2022 um 10:17:20 UTC+1: > Am Fri, 04 Feb 2022 09:25:55 +0100 schrieb Diedrich Ehlerding: > > > Lars Gebauer meinte: > > > >>> Das katholische Zölibat hatte früher nicht zuletzt den Zweck, das > >>> weltliche Vermögen der katholischen Kirche zu mehren. Denn wer keine > >>> Nachkommen hat, der vererbt als katholischer Priester sein Vermögen > >>> (gerne Bauernhöfe oder Landgüter) an die Kirche. > >> > >> Eher nein. Wegen der Primogenitur hatten die, die ins Kloster gingen, > >> meist sowieso nicht zu vererben. Und falls doch wurde beim Eintritt > >> erwartet, daß dem weltlichen Besitz entsagt und dieser dem Kloster > >> überschrieben wurde. > > > > Im Fall Kloster: ja, mag sein. Aber nicht im Fall Priester; der bekam > > seine Pfründe; je nach Herkunft irgendeine Pfarrei im Nirgendwo, von der > > er recht und schlecht lkeben kopnnte oder aber auch den Posten als > > Erzbischof von Köln, der durchaus seinem Privatvermögen dienlich war. > Jein. Der Erzbischof wohnt in einer Wohnung, die der Kirche gehört, nahe > beim Dom (ich war da mal drin, also, in dieser Wohnung). Er hat natürlich > hohe Bezüge, aber wenn er nicht gerade zu Lebzeiten alles verprasst (was > bei dem Amt eher schwierig ist, er dürfte sich weder einen Ferrari leisten, > noch auf Luxuskreuzfahrt gehen), dann fällt das Geld bei seinem Tod doch > wieder in den Schoß der Kirche zurück. > > Man kann sich natürlich eine Goldene Badewanne in seinen Wohnsitz bauen, > aber das kommt bei den Gläubigen nicht so gut an. In Limburg kam die Prunksucht des Amtsinhaber gleich zweimal schlecht an, da jener nicht daran dachte, seiner Prunksucht allein durch Einsatz seines Angesparten zu frönen.
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| From | Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 14:32 +0100 |
| Message-ID | <j64o7rFucokU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #542046 |
Am 04.02.22 um 10:17 schrieb Frank Hucklenbroich: > ... > Jein. Der Erzbischof wohnt in einer Wohnung, die der Kirche gehört, nahe > beim Dom (ich war da mal drin, also, in dieser Wohnung). Er hat natürlich > hohe Bezüge, aber wenn er nicht gerade zu Lebzeiten alles verprasst (was > bei dem Amt eher schwierig ist, er dürfte sich weder einen Ferrari leisten, > noch auf Luxuskreuzfahrt gehen), dann fällt das Geld bei seinem Tod doch > wieder in den Schoß der Kirche zurück. > ... Was heißt 'wieder in den Schoß der Kirche zurück'? "... Während die evangelische Kirche im Jahr 2017 Einnahmen in Höhe von etwa 5,67 Milliarden Euro aus der Kirchensteuer erzielte, übertraf die katholische Kirche dies noch mit einem Betrag von 6,43 Milliarden Euro. Trotz dieser immensen Summe werden die Bischöfe von den Bundesländern bezahlt. Sie geben dafür jährlich nach Schätzungen der Zeit etwa 485 Millionen Euro aus. ..." <https://www.refrago.de/warum-werden-bischoefe-vom-staat-bezahlt-und-nicht-aus-der-kirchensteuer/> Genauer aufgedröselt und von der 'anderen' Seite: <https://www.katholisch.de/artikel/31678-wie-bischoefe-in-deutschland-bezahlt-werden> Schöne Grüße Jochen
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 20:54 +0100 |
| Message-ID | <tcrlj1om9toz.nlq3j8ohrtk6.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #542123 |
Am Fri, 4 Feb 2022 14:32:43 +0100 schrieb Jochen Kremer: > Am 04.02.22 um 10:17 schrieb Frank Hucklenbroich: >> ... >> Jein. Der Erzbischof wohnt in einer Wohnung, die der Kirche gehört, nahe >> beim Dom (ich war da mal drin, also, in dieser Wohnung). Er hat natürlich >> hohe Bezüge, aber wenn er nicht gerade zu Lebzeiten alles verprasst (was >> bei dem Amt eher schwierig ist, er dürfte sich weder einen Ferrari leisten, >> noch auf Luxuskreuzfahrt gehen), dann fällt das Geld bei seinem Tod doch >> wieder in den Schoß der Kirche zurück. >> ... > > Was heißt 'wieder in den Schoß der Kirche zurück'? > > "... Während die evangelische Kirche im Jahr 2017 Einnahmen in Höhe von > etwa 5,67 Milliarden Euro aus der Kirchensteuer erzielte, übertraf die > katholische Kirche dies noch mit einem Betrag von 6,43 Milliarden Euro. > Trotz dieser immensen Summe werden die Bischöfe von den Bundesländern > bezahlt. Sie geben dafür jährlich nach Schätzungen der Zeit etwa 485 > Millionen Euro aus. ..." > <https://www.refrago.de/warum-werden-bischoefe-vom-staat-bezahlt-und-nicht-aus-der-kirchensteuer/> > > Genauer aufgedröselt und von der 'anderen' Seite: > <https://www.katholisch.de/artikel/31678-wie-bischoefe-in-deutschland-bezahlt-werden> Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, es gibt doch nur 27 Bischhöfe in Deutschland, und vielleicht noch mal doppelt so viele Weihbischhöfe. Rechnen wir mal großzügig mit 100 Leuten, dann würde jeder 4,85 Mio EUR im Jahr verdienen/kosten. Laut Deinem 2.Link sind es aber eher 10-13k EUR pro Monat, also sowas um die 150k EUR pro Jahr. Sind da vielleicht die gut 12.000 Priester und deren Bezüge mit drin? Grüße, Frank
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-05 20:30 +0100 |
| Message-ID | <lm2tvgd6eoij6a9b5tfh7jr6ukri0ctprh@4ax.com> |
| In reply to | #542046 |
Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> schrieb: >> ... oder aber auch den Posten als Erzbischof von Köln, der >> durchaus seinem Privatvermögen dienlich war. > Jein. Der [heutige] Erzbischof [von Köln] wohnt in einer Wohnung, > die der Kirche gehört, nahe beim Dom (ich war da mal drin in dieser > Wohnung). Er hat natürlich hohe Bezüge, aber wenn er nicht gerade > zu Lebzeiten alles verprasst (was bei dem Amt eher schwierig ist ...) > dann fällt das Geld bei seinem Tod doch wieder in den Schoß der > Kirche zurück. Ist das rechtlich so? Erben nicht die Neffen und Nichten? > Man kann sich natürlich eine Goldene Badewanne in seinen Wohnsitz bauen, > aber das kommt bei den Gläubigen nicht so gut an. Man kann auch in der ersten Klasse nach Indien fliegen, um dort ein Sozialprojekt zu besichtigen. Oder einen Luxuswohnsitz in doppelter Ausführung bauen lassen - einmal oberirdisch, einmal unterirdisch. Soll alles schon vorgekommen sein. Sowas könnte einem Bischoff durchaus eine Versetzung nach Rom bescheren. Bischöfe vergangener Jahrhunderte waren allerdings andere Kaliber, das solltest Du nicht durcheinanderbringen.
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-05 20:30 +0100 |
| Message-ID | <812tvg5h103jqkod5ru1kfl68h9bq0m155@4ax.com> |
| In reply to | #542027 |
Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> schrieb: >>> Das katholische Zölibat hatte früher nicht zuletzt den Zweck, das >>> weltliche Vermögen der katholischen Kirche zu mehren. Denn wer keine >>> Nachkommen hat, der vererbt als katholischer Priester sein Vermögen >>> (gerne Bauernhöfe oder Landgüter) an die Kirche. >> Eher nein. Wegen der Primogenitur hatten die, die ins Kloster gingen, >> meist sowieso nicht zu vererben. Wenn die Eltern allerdings Geld hatten, ließen die die Nachgeborenen auch nicht verhungern, schon des eigenen Rufs wegen. Da hat man der hochwohlgeborenen Tochter, die man ins Kloster steckte, selbstverständlich eine entsprechende Mitgift mitgegeben. >> Und falls doch wurde beim Eintritt erwartet, daß dem weltlichen >> Besitz entsagt und dieser dem Kloster überschrieben wurde. Na klar. > Im Fall Kloster: ja, mag sein. Aber nicht im Fall Priester; der bekam > seine Pfründe; je nach Herkunft irgendeine Pfarrei im Nirgendwo, von der > er recht und schlecht leben konnte Von der Pfarrei konnte er natürlich nicht leben. Der Landpriester vergangener Tage bekam als Pfründe = Naturalentgelt einen kleinen Bauernhof, den er mit seiner Haushälterin zum eigenen Lebensunterhalt bewirtschaftete. Und wenn die dann (vom hl. Geist beschattet) Kinder bekam, brauchte man die lokalen Bauern nicht zu fragen, wie das wohl zugegangen sein mag. Die wußten das und akzeptierten das auch. > oder aber auch den Posten als Erzbischof von Köln, der durchaus > seinem Privatvermögen dienlich war. Einen solchen Posten erreichte früher nur ein Adliger. Und jawohl: Bischöfe waren in der Zeit reiche Leute. Ist das heute anders?
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-06 08:04 +0100 |
| Message-ID | <stnrud$ivq$1@dont-email.me> |
| In reply to | #542240 |
Am 05.02.2022 um 20:30 schrieb Martin Gerdes: > Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> schrieb: >>>> Das katholische Zölibat hatte früher nicht zuletzt den Zweck, das >>>> weltliche Vermögen der katholischen Kirche zu mehren. Denn wer keine >>>> Nachkommen hat, der vererbt als katholischer Priester sein Vermögen >>>> (gerne Bauernhöfe oder Landgüter) an die Kirche. > >>> Eher nein. Wegen der Primogenitur hatten die, die ins Kloster gingen, >>> meist sowieso nicht zu vererben. > > Wenn die Eltern allerdings Geld hatten, ließen die die Nachgeborenen > auch nicht verhungern, schon des eigenen Rufs wegen. Da hat man der > hochwohlgeborenen Tochter, die man ins Kloster steckte, > selbstverständlich eine entsprechende Mitgift mitgegeben. Selbtverständlich. Irgendwo muß das Vermögen der Kirche (des Klosters) ja herkommen. Das war ein Weg. >> Im Fall Kloster: ja, mag sein. Aber nicht im Fall Priester; der bekam >> seine Pfründe; je nach Herkunft irgendeine Pfarrei im Nirgendwo, von der >> er recht und schlecht leben konnte > > Von der Pfarrei konnte er natürlich nicht leben. Der Landpriester > vergangener Tage bekam als Pfründe = Naturalentgelt einen kleinen > Bauernhof, den er mit seiner Haushälterin zum eigenen Lebensunterhalt > bewirtschaftete. Dieser Hof war dann allerdings nicht sein Eigentum sondern immer noch an die Funtion gebunden. Er konnte insofern nicht vererbt werden sondern fiel nach seinem Tode wieder an die Kirche oder seinen Nachfolger. Die Kirche wußte schon immer, wie sie ihr Eigentum nicht nur vermehrt sondern auch bewahrt. -- هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-05 21:00 +0100 |
| Message-ID | <nj13dix2od.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #542240 |
Martin Gerdes meinte:
>> Im Fall Kloster: ja, mag sein. Aber nicht im Fall Priester; der bekam
>> seine Pfründe; je nach Herkunft irgendeine Pfarrei im Nirgendwo, von
^^^^^^^^^^^^^^^^
>> der er recht und schlecht leben konnte [...]
>> oder aber auch den Posten als Erzbischof von Köln, der durchaus
>> seinem Privatvermögen dienlich war.
>
> Einen solchen Posten erreichte früher nur ein Adliger.
Das meinte ich mit "je nach Herkunft"
> Und jawohl:
> Bischöfe waren in der Zeit reiche Leute. Ist das heute anders?
Wenn einer erstmal Bischof ist, hat er wohl heute und hierzulande ein
auskömmliches Einkommen (immer noch mindestens zum Teil aus
Steuermitteln, seitdem im frühen 19. Jh. die kirchlichen Latifundien
säkularisiert wurden). Zu feudalen Zeiten waren die Bischöfe allerdings
typischerweise schon reich, bevor sie Bischof wurden; das ist heute
immerhin nicht mehr zwingend der Fall.
--
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fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2022-02-04 20:55 +0100 |
| Message-ID | <stk0bn$j8e$1@dont-email.me> |
| In reply to | #541970 |
Am 03.02.2022 um 20:09 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am Thu, 3 Feb 2022 10:20:32 -0800 (PST) schrieb Herwig: > >> 2022-02-03 19:21:00 +0100 >> >> Nanu? Ist das noch die uns bekannte >> Katholische Kirche? Solche Töne - also >> Aufhebung des Zölibats - hätte ich in >> diesem Jahrtausend eigentlich nicht >> mehr erwartet. >> >> Aber die armen Kleriker wissen ja gar >> nicht, was sonst noch auf sie zukommt. >> Wer trägt jetzt den Müll runter? Und darf >> in diesem SpannungsFeld mit der Bibel >> argumentiert werden? > > Die können sich ja mal bei den griechisch-orthodoxen Popen erkundigen. Dort > ist es geradezu erwünscht, daß die eine Frau und (möglichst viele) Kinder > haben. Mit dem Argument, daß die nur so Familien beraten können, wenn sie > selbst eine haben. Ich fand das bei Griechenlandbesuchen immer erfrischend > lebensnah. > > Das katholische Zölibat hatte früher nicht zuletzt den Zweck, das weltliche > Vermögen der katholischen Kirche zu mehren. Denn wer keine Nachkommen hat, > der vererbt als katholischer Priester sein Vermögen (gerne Bauernhöfe oder > Landgüter) an die Kirche. Business konnten die schon im Mittelalter. Ich hatte das ein wenig anders Erinnerung, nämlich so, dass die durch das Zölibat so weniger Resourcen für die eigenen Geistlichen aufbringen musste weil die eben nicht indirekt noch ne Familie unterhalten mussten.
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-05 11:32 +0100 |
| Message-ID | <20220205113218.3622ded7.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #541963 |
Herwig <herwig.huener@t-online.de> wrote: > Aber die armen Kleriker wissen ja gar > nicht, was sonst noch auf sie zukommt. > Wer trägt jetzt den Müll runter? Und darf > in diesem SpannungsFeld mit der Bibel > argumentiert werden? Priester #1: "Wir werden das Ende des Zölibats sicher nicht mehr erleben." Priester #2: "Aber vielleicht unsere Kinder ..."
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