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Groups > ger.ct > #540970 > unrolled thread

Re: PHEV Effekt (Stellantis-Chef Tavares)

Started byspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
First post2022-01-28 20:24 +0100
Last post2022-01-28 22:21 +0100
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  Re: PHEV Effekt (Stellantis-Chef Tavares) spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2022-01-28 20:24 +0100
    Re: PHEV Effekt (Stellantis-Chef Tavares) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-01-28 22:21 +0100

#540970 — Re: PHEV Effekt (Stellantis-Chef Tavares)

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2022-01-28 20:24 +0100
SubjectRe: PHEV Effekt (Stellantis-Chef Tavares)
Message-ID<1pmhmgx.10i1c68quy8tlN@marc.my-fqdn.de>
Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> wrote:

> Das Ergebnis ist eindeutig: 93 Prozent der Befragten wollen ihr Auto in
> diesem Jahr nicht abschaffen (84 Prozent "auf keinen Fall", neun Prozent
> "eher nicht"). Drei Prozent sind unentschlossen, nur vier Prozent
> planen, sich im Jahr 2022 von ihrem privaten Pkw zu trennen, davon die
> Hälfte "auf jeden Fall"
> Nicht gefragt worden ist, wer gelegentlich mal umsteigen möchte, es geht
> wirklich knallhart darum, sein eigenes Auto abzuschaffen. Und da sagen
> halt 93 % entweder "auf keinen Fall" oder "eher nicht".

was der Bauer nicht kennt...


> Das mag man jetzt bedauern oder nicht, aber da ist noch ein ganzes Stück
> Volksumerziehungsarbeit nötig.

Autofahren bzw. sich ein eigenes Auto zu halten ist einfach zu billig.
IMHO müsste der Staat bzw. die Städte Car-Sharing von e-Autos massiv
fördern, vor allem durch Ausweisung von reservierten, kostenlosen
Parkplätzen (ein Teil gleich mit Ladesäule), um die Leute erst mal vom
_eigenen_ Auto wegzubringen. Ein geteiltes Auto muss nicht nur deutlich
billiger sein als ein eigenes, sondern auch bequemer (weil keine Park-
platzsuche). Außerdem hat man bei jeder Fahrt die Wahlmöglichkeit von
Smart bis Kleinbus.

Im zweiten Schritt macht man dann Auto-Alternativen schmackhaft. Wenn
man keine "eh-da"-Kosten des eigenen Autos mehr hat, kann man jede Fahrt
einzeln entscheiden ob es ein PKW sein muss oder ob Öffis, Fahrrad,
Pedelec oder e-Tretroller nicht doch ausreichen.
Mittelfristiges Ziel ist, die Zahl der PKW-Fahrten zu reduzieren und
somit die Zahl der benötigten CarSharing-Autos.

Das ist natürlich 100% gegen die Interessen der Automabilindustrie, die
ja Jahr für Jahr _mehr_ Fahrzeuge bauen und verkaufen will, und wird
deswegen in Deutschland niemals eingeführt...

-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

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#540985

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2022-01-28 22:21 +0100
Message-ID<j5j52qF45gnU3@mid.individual.net>
In reply to#540970
spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) writes:

> Im zweiten Schritt macht man dann Auto-Alternativen schmackhaft. Wenn
> man keine "eh-da"-Kosten des eigenen Autos mehr hat, kann man jede Fahrt
> einzeln entscheiden ob es ein PKW sein muss oder ob Öffis, Fahrrad,
> Pedelec oder e-Tretroller nicht doch ausreichen.
> Mittelfristiges Ziel ist, die Zahl der PKW-Fahrten zu reduzieren und
> somit die Zahl der benötigten CarSharing-Autos.

Na klar. Soll "der Staat" doch einfach die ganze Gegend mit Car Sharing
Autos pflastern. Oder Busse zu jeder Zeit und jedem Ziel anbieten. Und
wenn er damit fertig ist, brauche ich auch kein Auto mehr. Oh, da hier
gerade seit Monaten Busfahrerstreik ist, das Streikrecht für den ÖPNV
schaffen wir dann auch ab, ja?

-- 
Ich habe volles Vertrauen in unsere Regierenden und Behördenden, dass
sämtliche Verwaltungsprozesse aufgrund sorgfältiger Überlegungen mit
allerhöchster Kompetenz nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten gestaltet
wurden.

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