Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > ger.ct > #525467 > unrolled thread

Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft

Started by"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
First post2021-10-26 12:05 +0200
Last post2021-10-26 21:06 +0200
Articles 20 on this page of 124 — 23 participants

Back to article view | Back to ger.ct


Contents

  Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 12:05 +0200
    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 12:07 +0200
      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-26 13:16 +0200
        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2021-10-26 13:28 +0200
          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-26 13:58 +0200
          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-26 09:44 -0700
        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2021-10-26 13:56 +0200
        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-10-26 14:00 +0200
          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-26 14:27 +0200
            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 12:35 +0000
              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-10-26 17:55 +0200
                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 18:02 +0200
              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-10-26 18:14 +0200
                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2021-10-27 11:21 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-27 11:26 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-27 11:38 +0200
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-10-27 15:06 +0200
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-10-27 18:55 +0200
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-27 19:42 +0200
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2021-10-27 23:07 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-27 23:56 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-10-28 06:20 +0200
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-10-28 04:32 +0000
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-10-28 04:34 +0000
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-10-28 08:43 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-28 09:02 +0200
                              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-10-28 12:45 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-10-28 19:42 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-28 20:27 +0200
                              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-29 12:03 +0200
                                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-29 12:07 +0200
                                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2021-10-29 18:09 +0200
                                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-29 18:25 +0200
                                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-29 05:34 -0700
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2021-10-28 08:20 +0200
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2021-10-28 08:27 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-28 08:35 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2021-10-28 09:04 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-28 00:40 -0700
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-28 11:39 +0200
                              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2021-10-28 20:31 +0200
                                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-29 12:04 +0200
                                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2021-10-29 14:10 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-28 08:47 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-28 09:59 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-28 10:18 +0200
                              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2021-10-28 20:44 +0200
                                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-28 20:59 +0200
                                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-10-28 21:11 +0200
                                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2021-10-28 21:57 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-28 10:33 +0200
                              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-28 10:50 +0200
                              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-28 01:59 -0700
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2021-10-28 11:20 +0200
                              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-28 11:31 +0200
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-10-28 08:53 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-28 09:13 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-28 09:21 +0200
                              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-10-28 10:44 +0200
                                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-28 10:51 +0200
                                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-28 02:02 -0700
                                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-28 12:53 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-28 01:28 -0700
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-28 00:55 -0700
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-28 10:56 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-28 11:47 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2021-10-28 12:30 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-11-12 08:23 +0100
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-27 11:51 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-27 04:54 -0700
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2021-10-27 14:16 +0200
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-27 05:19 -0700
            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-10-26 15:19 +0200
        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-26 21:14 +0200
      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-26 14:23 +0200
        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-26 14:43 +0200
          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-26 15:36 +0200
            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-26 16:52 +0200
              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-26 17:36 +0200
                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 17:47 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-26 21:16 +0200
                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 17:49 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-26 18:01 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 18:07 +0200
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-26 18:16 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 18:12 +0200
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-10-26 22:21 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 18:02 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-10-26 18:46 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-26 21:17 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-10-26 19:30 +0000
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-10-27 06:28 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-10-26 22:23 +0200
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-27 08:23 +0200
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-27 04:49 -0700
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-10-27 19:19 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-28 08:49 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-28 09:27 +0200
                              Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-10-28 13:00 +0200
                                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2021-10-28 22:17 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-28 00:37 -0700
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-11-12 08:30 +0100
                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-26 17:54 +0200
                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-10-26 18:27 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-26 18:36 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-10-26 18:53 +0200
                Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-26 19:52 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-10-26 20:29 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-26 20:51 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-26 21:35 +0200
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-26 23:54 +0200
                        Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-27 11:02 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-27 11:11 +0200
                            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-27 11:29 +0200
                          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-27 13:16 +0200
                  Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-10-27 10:32 +0200
                    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2021-10-27 11:42 +0200
                      Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-10-27 14:44 +0200
          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2021-10-26 15:46 +0200
          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-10-26 09:49 -0700
          Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Herbert Leitgen <h.leitgen@web.de> - 2021-10-26 21:36 +0200
            Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-26 22:07 +0200
    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Gerd Rethberg <just@fuck.fff> - 2021-10-26 10:52 +0000
    Re: Frühe Erkenntnisse zum Klimawandel und der Kohlewirtschaft Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-10-26 21:06 +0200

Page 6 of 7 — ← Prev page 1 2 3 4 5 [6] 7  Next page →


#525785

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-10-28 00:37 -0700
Message-ID<e84c93fb-3090-460c-857e-afcb998ce99fn@googlegroups.com>
In reply to#525691
Fresse-Ebert schrieb am Mittwoch, 27. Oktober 2021 um 19:19:51 UTC+2:

> Gerade wurde ein Kohlekompromiss in Gesetz gegossen, Ausstieg 
> bis 2038. Da fließen Milliarden. Jetzt kommen andere angekaspert 
> und wollen das bis 2030. Allerdings hängt da mehr dran als 
> Massen an Leuten fristlos zu kündigen

Äh, ja, sicher.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#527992

FromMartin Τrautmann <t-usenet@gmx.net>
Date2021-11-12 08:30 +0100
Message-ID<slrnsos61c.2ira.t-usenet@ID-685.user.individual.de>
In reply to#525582
On Wed, 27 Oct 2021 08:23:21 +0200, Dietz Proepper wrote:
>> Hatte Bayern eigentlich Braunkohlentagebaue?
>
> In sehr, sehr überschaubarem Maße. 

Der Steinberger See ist der größte See der Oberpfalz, entstanden aus den
Braunkohletagebau, einer von einer Reihe von Seen des Oberpfälzer
Seenlandes, die durch Braunkohletagebau entstanden.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525508

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2021-10-26 17:54 +0200
Message-ID<sl98ca$n40$1@dont-email.me>
In reply to#525503
Carlo XYZ schrieb am 26.10.21 um 17:36:

> Elektro-Solar-Pkw gab's damals schon, siehe z.B.
> 
> <https://www.youtube.com/watch?v=kykv1QLM5pE>

Na gut, kein Solar. Solche fuhren aber auch schon vor
Jahrzehnten hier auf den Straßen herum, Ausführung
Dreirad. Von der Optik her eher so wie die ersten
Flugdrachen der Brüder Wright. Aber immerhin.

Und Solar für Kleinkram wie Taschenrechner gibt's
seit mehr als 40 Jahren, es war nur eine Frage der
Zeit und der Förderung, wie sich das entwickelt(e).

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525528

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2021-10-26 18:27 +0200
Message-ID<itqojvFg0m2U2@mid.individual.net>
In reply to#525503
Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> writes:

> Elektro-Solar-Pkw gab's damals schon, siehe z.B.
>
> <https://www.youtube.com/watch?v=kykv1QLM5pE>

Ich kann meinen Diesel auch Himbeersaft-Pkw nennen. Batterieautos gibt
es seit über 100 Jahren, das ist nun wirklich nichts Neues. Für
praktisch nutztbar hat sie in den letzten 100 Jahren aber kaum jemand
gehalten. Das ändert sich gerade jetzt.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525533

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2021-10-26 18:36 +0200
Message-ID<sl9apk$ajm$1@dont-email.me>
In reply to#525528
Michael Bode schrieb am 26.10.21 um 18:27:

> Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> writes:
> 
>> Elektro-Solar-Pkw gab's damals schon, siehe z.B.
>>
>> <https://www.youtube.com/watch?v=kykv1QLM5pE>
> 
> Ich kann meinen Diesel auch Himbeersaft-Pkw nennen.

Dein gutes Recht und nicht unerwartet. Es kommt ja
auch sonst allerlei Unsinniges aus deiner Ecke.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525538

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2021-10-26 18:53 +0200
Message-ID<itqq4rFg0m2U5@mid.individual.net>
In reply to#525533
Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> writes:

> Michael Bode schrieb am 26.10.21 um 18:27:
>
>> Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> writes:
>>
>>> Elektro-Solar-Pkw gab's damals schon, siehe z.B.
>>>
>>> <https://www.youtube.com/watch?v=kykv1QLM5pE>
>>
>> Ich kann meinen Diesel auch Himbeersaft-Pkw nennen.
>
> Dein gutes Recht und nicht unerwartet. Es kommt ja
> auch sonst allerlei Unsinniges aus deiner Ecke.

Freut mich, dass mir die Anpassung an dein Niveau gelungen ist.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525546

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-10-26 19:52 +0200
Message-ID<sl9f9d$h7b$1@tota-refugium.de>
In reply to#525503
Am 26.10.2021 um 17:36 schrieb Carlo XYZ:
> Stephan Bumberger schrieb am 26.10.21 um 16:52:
> 
>> Die Grünen wollten aber keinen Kohleausstieg, 
> 
> Doch, zumindest partiell, siehe Minute +-25 in op.cit.

"Wir können die größten Dreckschleudern abstellen (2 Stück, Ibbenbüren
und Buschhaus) und modernisieren die anderen."

Da ging es immer um die "Stinkeabgase", das Dioxin, Schwefel und was da
nicht alles in die Luft geblasen worden ist. Von Ausstieg war nie die Rede.
>> die wollten den Atomausstieg.
> 
> Den auch, und zwar komplett und sofort.

Ja.

>> Solar war damals noch Zukunftsmusik (in der Version, > bringt auch wirklich was. So Spielzeugsolarplatten gab es schon, aber
>> die lieferten auch nicht mehr als 2 AAA Batterien) und Windenergie? Ich
>> bitte Dich. Es gab GroWiAn, toll.
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Growian
> 
> Man kann auch sagen: "immerhin". Siehe auch Dänemark.
> Man hätte gut auch auf kleinerem und mittlerem Niveau
> weitermachen können.

Es war in Forschung, Entwicklung und Erprobung. Man war weit entfernt
davon, sowas in großem Maßstab installieren zu können. Das Know-how gab
es weltweit nicht, Growian war lange Zeit die größte Anlage der Welt.
Noch in den 1990er Jahren wollte eine Freundin von mir immer an der
Raststätte Dammer Berge Pause machen, weil sie dieses Windrad so toll
fand. Das war eines von ganz wenigen in D, die da überhaupt schon
installiert werden konnten.

> Elektro-Solar-Pkw gab's damals schon, siehe z.B.
> 
> <https://www.youtube.com/watch?v=kykv1QLM5pE>
> 
> und auch schon früher. Problem natürlich, dass man
> damit auf den BAB keinen Porsche überholen kann.
> Größeres Problem: keine Förderung; keine Visionen.

Pffft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Elektroautos#Verdr%C3%A4ngung_des_Elektroautos_nach_1900

>> Mit Wasserstoff hadern heute noch viele, zumindest hier in der
>> Geriatrie.ct-Gruppe. ;)
> 
> Na, Hanno würde ich nicht als geriatrisch bezeichnen.

Hanno ist ja auch nicht der einzige, der mir die ganze Zeit erklären
möchte, dass das Unsinn ist. Eigentlich alle hier. Was mich natürlich
nicht daran hindert, trotzdem das hohe Lied vom Wasserstoff zu singen.

> Aber mal sehen; fast alles ist besser als Kohle und Atom.

Nochmal zum Mitschreiben: Wasserstoff ist die Universallösung für die
Zukunft. Nein, nicht für PKWs, aber für sonst fast alles. Das ist BTW
auch die Meinung aller 3 zukünftigen Regierungsparteien, von daher...
>> Woher hätte also in den 1980er, 1990er Jahren der Strom kommen sollen,
>> wenn man da schon aus Kohle und Atomkraft hätte aussteigen wollen?
> 
> Das Totschlagargument schlechthin, bis heute.

Ja, weil kein Strom keine Lösung ist. Strom ist lebensnotwendig und muss
zuverlässig an 365 Tagen an 24 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen. In
Schaltjahren auch an 366 Tagen. Alles andere ist nicht akzeptabel. Wie
steigen einfach mal aus allem aus und gucken dann, was passiert ist kein
Konzept.

>> Kohlekraftwerke waren dreckig, da kam Dioxin aus dem Schornstein und
>> jede Menge anderer Kram. Das bekam man mit Filtern in den Griff.
> 
> Siehe nochmal op.cit., Minute etwa 25.

Nichts anderes hat sie gesagt. Ibbenbüren und Buschhaus abschalten und
die anderen modernisieren.

-- 
Stephan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525551

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2021-10-26 20:29 +0200
Message-ID<sl9hes$te5$1@dont-email.me>
In reply to#525546
Am 26.10.2021 um 19:52 schrieb Stephan Bumberger:
> Am 26.10.2021 um 17:36 schrieb Carlo XYZ:
>> Aber mal sehen; fast alles ist besser als Kohle und Atom.
> 
> Nochmal zum Mitschreiben: Wasserstoff ist die Universallösung für die
> Zukunft. Nein, nicht für PKWs, aber für sonst fast alles. Das ist BTW
> auch die Meinung aller 3 zukünftigen Regierungsparteien, von daher...

| Um die Zukunft der Mobilität zu sichern, fördert das BMVI alternative
| Antriebstechniken technologieoffen. Wasserstoff und Brennstoffzellen
| sind dabei Schlüsseltechnologien für die Elektrisierung der
| Verkehrsantriebe. Sie sind eine unverzichtbare Ergänzung zu den
| leistungs- und reichweitenbeschränkten Batteriefahrzeugen;
| insbesondere für lange Strecken, für Nutzfahrzeuge, für Busse, Züge,
| aber auch für den Schiffs- und Flugverkehr. Auch im Pkw-Segment kann
| die Brennstoffzellentechnologie gerade für Fahrzeuge der oberen
| Mittelklasse und Oberklasse eine wichtige Rolle spielen.
|
| Die Bundesregierung unterstützt diese Technologie gezielt seit 2007 im
| Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und
| Brennstoffzellentechnologie (NIP). Bundesregierung und Industrie
| stellten bis 2016 insgesamt 1,4 Mrd. Euro zur Technologieförderung und
| für Demonstrationsprojekte bereit.
|
| Dieser Pfad wird mit dem Anschlussprogramm 2016-2026 („NIP II“)
| fortgesetzt. Ziel ist es, die Wasserstoffmobilität in den nächsten
| Jahren zur Marktreife zu bringen.

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/elektromobilitaet-mit-wasserstoff.html
-- 
هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسان‌ها، سگ‌ها یا سایر گربه‌ها نکنید

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525553

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2021-10-26 20:51 +0200
Message-ID<sl9inm$71g$1@dont-email.me>
In reply to#525546
Stephan Bumberger schrieb am 26.10.21 um 19:52:

> Am 26.10.2021 um 17:36 schrieb Carlo XYZ:
>> Stephan Bumberger schrieb am 26.10.21 um 16:52:
>>
>>> Die Grünen wollten aber keinen Kohleausstieg,
>>
>> Doch, zumindest partiell, siehe Minute +-25 in op.cit.
> 
> "Wir können die größten Dreckschleudern abstellen (2 Stück, Ibbenbüren
> und Buschhaus) und modernisieren die anderen."

"Größte Dreckschleudern abstellen" fällt unter "partieller Ausstieg",
zumindest in meinem Diskursuniversum. Für weitere Details sollte man
das Wahlprogramm der Grünen für 1987 nachlesen. (Nein, ich nicht.)

> Es war in Forschung, Entwicklung und Erprobung. Man war weit entfernt
> davon, sowas in großem Maßstab installieren zu können. Das Know-how gab
> es weltweit nicht, Growian war lange Zeit die größte Anlage der Welt.

Groß oder nicht, wie gesagt, in DK gab es ebenfalls Know-How.
Dass man erstmal weit davon entfernt ist, etwas Neues in großem
Maßstab installieren zu können, versteht sich von selbst, das ist
immer so bei neuartigen Ideen. Man hätte allerdings weitaus stärker
in Pionierarbeiten investieren können. Bezüglich dieses Mankos
unterscheidet sich die damalige leider kaum von der heutigen Zeit.

> Noch in den 1990er Jahren wollte eine Freundin von mir immer an der
> Raststätte Dammer Berge Pause machen, weil sie dieses Windrad so toll
> fand. Das war eines von ganz wenigen in D, die da überhaupt schon

Von den Dammer Bergen aus sah man bis nach Schleswig-Holstein?
Alle Achtung. Das Wetter scheint ziemlich gut gewesen zu sein.

> installiert werden konnten.

> Nochmal zum Mitschreiben: Wasserstoff ist die Universallösung für die
> Zukunft. Nein, nicht für PKWs, aber für sonst fast alles. Das ist BTW
> auch die Meinung aller 3 zukünftigen Regierungsparteien, von daher...

Windkraft und Solar waren schon immer die Provinz der Grünen.
Dass sich das so schnell geändert haben soll, glaube ich nicht.

>>> Woher hätte also in den 1980er, 1990er Jahren der Strom kommen sollen,
>>> wenn man da schon aus Kohle und Atomkraft hätte aussteigen wollen?
>>
>> Das Totschlagargument schlechthin, bis heute.
> 
> Ja, weil kein Strom keine Lösung ist. Strom ist lebensnotwendig und muss
> zuverlässig an 365 Tagen an 24 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen. In
> Schaltjahren auch an 366 Tagen. Alles andere ist nicht akzeptabel. Wie
> steigen einfach mal aus allem aus und gucken dann, was passiert ist kein
> Konzept.

Wurde hier schon dutzendfach rauf und runter konjugiert+dekliniert.
Dass es tragfähige alternative Konzepte gibt, ignorierst du.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525566

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-10-26 21:35 +0200
Message-ID<sl9la0$jtp$2@tota-refugium.de>
In reply to#525553
Am 26.10.2021 um 20:51 schrieb Carlo XYZ:
> Stephan Bumberger schrieb am 26.10.21 um 19:52:
> 
>> Am 26.10.2021 um 17:36 schrieb Carlo XYZ:
>>> Stephan Bumberger schrieb am 26.10.21 um 16:52:
>>>
>>>> Die Grünen wollten aber keinen Kohleausstieg,
>>>
>>> Doch, zumindest partiell, siehe Minute +-25 in op.cit.
>>
>> "Wir können die größten Dreckschleudern abstellen (2 Stück, Ibbenbüren
>> und Buschhaus) und modernisieren die anderen."
> 
> "Größte Dreckschleudern abstellen" fällt unter "partieller Ausstieg",
> zumindest in meinem Diskursuniversum. 

Das ist die Stilllegung von 2 Kraftwerken. Das hat Laschet auch gemacht,
Datteln neu in Betrieb genommen und die ältesten Kraftwerke vom Netz
genommen. In Summe eine riesige Einsparung. Aber nun wirklich noch kein
Ausstieg.

> Für weitere Details sollte man
> das Wahlprogramm der Grünen für 1987 nachlesen. (Nein, ich nicht.)

Das Internet vergisst zwar nichts, was es jemals wusste, aber was vor
dieser Zeit war, das ist nur dann zu bekommen, wenn es jemand
nachträglich digitalisiert hat. Ich wüsste gar nicht, wo ich mit
vertretbarem Aufwand suchen sollte.

>> Noch in den 1990er Jahren wollte eine Freundin von mir immer an der
>> Raststätte Dammer Berge Pause machen, weil sie dieses Windrad so toll
>> fand. Das war eines von ganz wenigen in D, die da überhaupt schon
> 
> Von den Dammer Bergen aus sah man bis nach Schleswig-Holstein?
> Alle Achtung. Das Wetter scheint ziemlich gut gewesen zu sein.

Scherzkeks. Dammer Berge hat selber eines. Und ein Restaurant über der
Autobahn. Die wollte immer über der Straße sitzend was essen, die
ökumenische Kapelle angucken und dann das Windrad bestaunen. In der
Reihenfolge. Heutzutage könnte man in der Zeit ganze LKWs aufladen, was
das immer an Zeit gekostet hat. Growian wurde doch 1988 bereits
abgerissen, es wurde aber weiter experimentiert. Unter anderem eben auch da.

>> installiert werden konnten.
> 
>> Nochmal zum Mitschreiben: Wasserstoff ist die Universallösung für die
>> Zukunft. Nein, nicht für PKWs, aber für sonst fast alles. Das ist BTW
>> auch die Meinung aller 3 zukünftigen Regierungsparteien, von daher...
> 
> Windkraft und Solar waren schon immer die Provinz der Grünen.
> Dass sich das so schnell geändert haben soll, glaube ich nicht.

Das haben sie ja auch nicht. Nur wissen auch die Grünen, dass das
alleine nicht reicht.

https://cms.gruene.de/uploads/documents/Wahlprogramm-DIE-GRUENEN-Bundestagswahl-2021_barrierefrei.pdf
Seiten 24,25

"Eine grüne Wasserstoffstrategie
Wasserstoff aus erneuerbaren Energien, sogenannter grüner Wasserstoff,
ist zentral für die Versorgungssicherheit in einer klimaneutralen
Welt. Denn Wasserstoff ist gut speicherbar und, wenn er mit Strom
aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, auch klimafreundlich.
Deutschland ist bei den Technologien zur Erzeugung von Wasserstoff
weit vorne. Diese Führungsrolle wollen wir weiter ausbauen und die
entsprechende Infrastruktur dafür schaffen. Mit Marktanreizen und
einem umfassenden Förderprogramm werden wir die Kapazitäten zur
Wasserstoffherstellung in Deutschland schaffen. Auch wenn grüner
Wasserstoff prioritär bei uns produziert werden sollte, werden wir zur
Bedarfsdeckung Wasserstoff importieren müssen. Die Infrastruktur für
Wasserstoffimporte müssen wir jetzt etablieren. Für die Importe werden
wir faire Kooperationen mit wind- und sonnenreichen Ländern
anstoßen und ausbauen und die Exportländer bei der Energiewende
unterstützen. Für den Erfolg dieser Kooperationen ist es unabdingbar,
die lokale Bevölkerung einzubeziehen, Menschenrechte zu schützen, sich
an den nachhaltigen Entwicklungszielen zu orientieren und
dafür auch verbindliche Standards einzuführen. Damit Wasserstoff zur
Klimaneutralität beiträgt, muss er aus erneuerbaren Energien hergestellt
werden. Das gilt auch für Wasserstoffimporte. Unser Ziel ist, dass
erneuerbare Energien effizient und wirtschaftlich genutzt und
Elektrolyseure systemdienlich eingesetzt werden. Wasserstoff oder
synthetische Kraftstoffe dürfen nicht Teil einer Verzögerungstaktik
sein, sondern sollen aktiv zu Klimaneutralität beitragen. Die direkte
Nutzung von Strom über Batterien oder Wärmepumpen ist in der Regel
viel effizienter. Es gilt daher, Wasserstoff und synthetische
Kraftstoffe gerade dort zum Einsatz zu bringen, wo sie wirklich
gebraucht werden: etwa in der Industrie, in der Schifffahrt oder beim
Flugverkehr."

>>>> Woher hätte also in den 1980er, 1990er Jahren der Strom kommen sollen,
>>>> wenn man da schon aus Kohle und Atomkraft hätte aussteigen wollen?
>>>
>>> Das Totschlagargument schlechthin, bis heute.
>>
>> Ja, weil kein Strom keine Lösung ist. Strom ist lebensnotwendig und muss
>> zuverlässig an 365 Tagen an 24 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen. In
>> Schaltjahren auch an 366 Tagen. Alles andere ist nicht akzeptabel. Wie
>> steigen einfach mal aus allem aus und gucken dann, was passiert ist kein
>> Konzept.
> 
> Wurde hier schon dutzendfach rauf und runter konjugiert+dekliniert.
> Dass es tragfähige alternative Konzepte gibt, ignorierst du.

Kannst Du es in 3 Stichworten nochmal kurz zusammenfassen?
Wir haben jetzt etwa 50 % Ökostrom, die Differenz zu 100 % ohne
Atomstrom und ohne fossile Energieträger zu schließen ist Teil 1 der
Aufgabe. Teil 2 besteht darin, das auch bei massiv steigendem
Strombedarf zu tun. Wir wollen den Straßenverkehr elektrifizieren und
die Großindustrie auch komplett dekarbonisieren. Das geht nur mit viel
Strom, wenn man nichts fossiles mehr verbrennen will.

Vielleicht hatte ich die ultimative Lösung ja nur überlesen, kann ja sein.

-- 
Stephan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525577

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2021-10-26 23:54 +0200
Message-ID<sl9tef$kdq$1@dont-email.me>
In reply to#525566
Stephan Bumberger schrieb am 26.10.21 um 21:35:

> "Eine grüne Wasserstoffstrategie ...

Schaunmermal. Ich löchere demnächst meinen guten Bekannten bei Ørsted.

>>> Ja, weil kein Strom keine Lösung ist. Strom ist lebensnotwendig und muss
>>> zuverlässig an 365 Tagen an 24 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen. In
>>> Schaltjahren auch an 366 Tagen. Alles andere ist nicht akzeptabel. Wie
>>> steigen einfach mal aus allem aus und gucken dann, was passiert ist kein
>>> Konzept.
>>
>> Wurde hier schon dutzendfach rauf und runter konjugiert+dekliniert.
>> Dass es tragfähige alternative Konzepte gibt, ignorierst du.
> 
> Kannst Du es in 3 Stichworten nochmal kurz zusammenfassen?

Kurzgefasst: Saubere Energie allerorten. Langfassung: Produktion
und Nutzung [sauberer Energie] massiv rauf, Bedarf [an Energie
jedwelcher Art] massiv runter. Eine sich schließende Schere;
es gibt ein Bildchen dazu irgendwo in

<https://epub.wupperinst.org/frontdoor/deliver/index/docId/6107/file/6107_Energiewende.pdf>

Tragfähigkeit? Das ist ein Weg und bedürfte nur eines Willens.
Allerdings mangelt es an Letzterem. Altmeier hat uns schon ein
paar Jahre zurückgeworfen, unter Lindner/Scholz wird es leider
nicht viel besser werden. Tschüssikowski, Pariser Abkommen..

> Wir haben jetzt etwa 50 % Ökostrom, die Differenz zu 100 % ohne
> Atomstrom und ohne fossile Energieträger zu schließen ist Teil 1 der
> Aufgabe. Teil 2 besteht darin, das auch bei massiv steigendem
> Strombedarf zu tun. Wir wollen den Straßenverkehr elektrifizieren und
> die Großindustrie auch komplett dekarbonisieren. Das geht nur mit viel
> Strom, wenn man nichts fossiles mehr verbrennen will.

Zielvorgabencheck! .. mit Optimierung wie oben. Danach übernimmt GPM.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525594

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-10-27 11:02 +0200
Message-ID<slb4k3$5gh$1@tota-refugium.de>
In reply to#525577
Am 26.10.2021 um 23:54 schrieb Carlo XYZ:
> Stephan Bumberger schrieb am 26.10.21 um 21:35:
> 
>> "Eine grüne Wasserstoffstrategie ...
> 
> Schaunmermal. Ich löchere demnächst meinen guten Bekannten bei Ørsted.

Mach das. Ørsted ist sogar Technologieführer in D.
https://orsted.de/gruene-energie/gruener-wasserstoff
Bedenke aber, auch die Grünen wissen, dass D kein reiner Selbstversorger
sein können wird. Das heißt, so viel wie möglich selber produzieren und
den Rest (in Wahrheit: den Großteil) aus dem Ausland zukaufen.

>>>> Ja, weil kein Strom keine Lösung ist. Strom ist lebensnotwendig und muss
>>>> zuverlässig an 365 Tagen an 24 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen. In
>>>> Schaltjahren auch an 366 Tagen. Alles andere ist nicht akzeptabel. Wie
>>>> steigen einfach mal aus allem aus und gucken dann, was passiert ist kein
>>>> Konzept.
>>>
>>> Wurde hier schon dutzendfach rauf und runter konjugiert+dekliniert.
>>> Dass es tragfähige alternative Konzepte gibt, ignorierst du.
>>
>> Kannst Du es in 3 Stichworten nochmal kurz zusammenfassen?
> 
> Kurzgefasst: Saubere Energie allerorten. Langfassung: Produktion
> und Nutzung [sauberer Energie] massiv rauf, 

Ja, da gehe ich noch mit.

> Bedarf [an Energie
> jedwelcher Art] massiv runter. 

Never! Das ist für ein Industrieland völlig illusorisch.

Der Brennwert eines Kilogramms Superbenzins ist 12,19 kWh, der eines
Kilogramms Diesel etwa 11,97. Jetzt hat so ein Verbrenner natürlich
einen schlechten Wirkungsgrad, so pi x Daumen 40 %.
https://mediathek.fnr.de/biokraftstoffe-in-deutschland.html
"In 2020 wurden in Deutschland 51,9 Mio. Tonnen Kraftstoff verbraucht.
Neben Dieselkraftstoff mit 62,6 % und Ottokraftstoff mit 30,0 % lag der
Anteil biogener Kraftstoffe bei 6,5 Prozent - bezogen auf den Energiegehalt.

Biodiesel bleibt mit ca. 3,0 Mio. Tonnen der wichtigste Biokraftstoff in
Deutschland. Er wird als Reinkraftstoff und vor allem über die
Beimischung zu normalem Diesel genutzt. Pflanzenölkraftstoff fand
ausschließlich als Reinkraftstoff in angepassten Motoren Verwendung,
während Bioethanol nahezu vollständig über die Beimischung zu
Ottokraftstoff vertrieben wurde. Der Bioethanolabsatz in Deutschland
blieb in 2020 bei annähernd 1,1 Mio. t."

https://www.bdbe.de/daten/umrechnung-und-formeln
1000 m³ Ethanol	= 790.000 kg = 790 t
1000 m³ Benzin	= 750.000 kg = 750 t
1000 m³ Diesel	= 840.000 kg = 840 t
1000 m³ Biodiesel=880.000 kg = 880 t

Wenn ich jetzt meinen Taschenrechner anwerfe und mich nicht verrechnet
habe, dann sind das 32,5 Mio. t Diesel und 15,6 Mio. t Super.
Biokraftstoffe mal außen vor.

In Summe dann
389.025 GWh aus Diesel und
190.164 GWh aus Superbenzin.
--------------------------------
579.189 GWh

Diese Menge, bzw die effektive Menge nach Wirkungsgrad ist durch
Ökostrom zu ersetzen.

Eine Windenergieanlage hat 12 MW Leistung. Die Vollaststunden liegen
irgendwo im Bereich 1.500 - 1.700 Stunden pro Jahr, macht dann 19,2
GWh/Jahr. Ich komme da auf min. 12.066 Windkraftanlagen, die nur für die
Autos laufen müssen. Und das auch nur dann, wenn man den Wirkungsgrad
von 40 % auf 100 % erhöhen könnte. Kann man aber nicht, daher sind es
noch mehr Anlagen.

Nein, der Individualverkehr wird sich nicht nennenswert reduzieren, das
ist eine Annahme, die ich nicht akzeptiere.

Und das ist nur der Verkehrsbereich. Wenn man Bayer, BASF oder Thyssen
dekarbonisiert, dann brauchen die jeder alleine nochmal mehr als der
Verkehrssektor gesamt.

> Eine sich schließende Schere;
> es gibt ein Bildchen dazu irgendwo in
> 
> <https://epub.wupperinst.org/frontdoor/deliver/index/docId/6107/file/6107_Energiewende.pdf>

Ich habe es auf die Schnelle da nicht gefunden. Das klingt aber
irgendwie alles danach, als ob das Carla Reemtsma & Luisa Neubauer
Institut für angewandten Blödsinn, Verzichtslehre und Demokratieabbau¹
in Zusammenarbeit mit Claudia Kemfert am Werk gewesen wären.

¹ https://twitter.com/FridayForFuture/status/1451546298755211271
"BREAKING: Zusätzlich zum Willy-Brandt-Haus blockiert #FridaysForFuture
in diesem Moment die Parteizentrale von  @Die_Gruenen

Mit grün angestrichenem Kapitalismus und gefährlichen Kompromissen
werden wir die Klimakrise nicht bekämpfen. #IhrLasstUnsKeineWahl"

> Tragfähigkeit? Das ist ein Weg und bedürfte nur eines Willens.
> Allerdings mangelt es an Letzterem. Altmeier hat uns schon ein
> paar Jahre zurückgeworfen, unter Lindner/Scholz wird es leider
> nicht viel besser werden. Tschüssikowski, Pariser Abkommen..

Glaube mir, wir schaffen das! Das ergibt sich schon aus dem Pariser
Abkommen, dem European Green Deal und dem Urteil des BVerfG.

Und mit jedem €, den die Tonne CO2 mehr kosten wird, werden
Wasserstoffkraftwerke wirtschaftlicher.
https://www.erneuerbareenergien.de/energiewende-20/speicher/power-gas-power-dlr-baut-wasserstoffkraftwerk

>> Wir haben jetzt etwa 50 % Ökostrom, die Differenz zu 100 % ohne
>> Atomstrom und ohne fossile Energieträger zu schließen ist Teil 1 der
>> Aufgabe. Teil 2 besteht darin, das auch bei massiv steigendem
>> Strombedarf zu tun. Wir wollen den Straßenverkehr elektrifizieren und
>> die Großindustrie auch komplett dekarbonisieren. Das geht nur mit viel
>> Strom, wenn man nichts fossiles mehr verbrennen will.
> 
> Zielvorgabencheck! .. mit Optimierung wie oben. Danach übernimmt GPM.

Völlig unrealistisch. Deutschland wird nicht deindustralisiert.

Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass Deutschland als führende
Industrienation der Welt natürlich eine besondere Aufgabe zukommt. Mit
dem bisherigen Weg produziert man allerdings die "dümmste Energiepolitik
der Welt" (Wallstreet Journal), das wird so nie ein Exportschlager. Und
genau sowas brauchen wir, damit der Rest der Welt sehen kann, dass
Wohlstand und Klimaschutz kein Widerspruch sind. Deutschlands Anteil
alleine ist so marginal, der fällt gar nicht groß auf.
https://pbs.twimg.com/media/FCpULtDWUAce6N7?format=jpg&name=large

Technologiefüherschaft ist das Stichwort.

-- 
Stephan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525596

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-10-27 11:11 +0200
Message-ID<slb546$bgh$1@solani.org>
In reply to#525594
Am 27.10.21 um 11:02 schrieb Stephan Bumberger:
>> Bedarf [an Energie
>> jedwelcher Art] massiv runter.
> Never! Das ist für ein Industrieland völlig illusorisch.


Da bei einem Elektroantrieb rund 80% der Energie tasächlich an die 
Antriebsräder gelangen und nicht nur die Welt erwärmen, kann der 
Energiebedarf tatsächlich sinken.

-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525600

FromStephan Bumberger <bumberger@gmail.com>
Date2021-10-27 11:29 +0200
Message-ID<slb653$5gh$3@tota-refugium.de>
In reply to#525596
Am 27.10.2021 um 11:11 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 27.10.21 um 11:02 schrieb Stephan Bumberger:
>>> Bedarf [an Energie
>>> jedwelcher Art] massiv runter.
>> Never! Das ist für ein Industrieland völlig illusorisch.
> 
> 
> Da bei einem Elektroantrieb rund 80% der Energie tasächlich an die 
> Antriebsräder gelangen und nicht nur die Welt erwärmen, kann der 
> Energiebedarf tatsächlich sinken.

Das hatte ich ja berücksichtigt und sogar mit 100 % Wirkungsgrad beim
E-Auto gerechnet. Der Verkehrssektor macht trotzdem nur etwas über ein
Drittel des Gesamtenergiebedarfs aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Energieverbrauch#/media/Datei:Energieverbrauch_DE_2017.png

Nur mit Elektroautos ist noch nicht viel gewonnen, die größeren Probleme
liegen woanders.

-- 
Stephan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525618

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2021-10-27 13:16 +0200
Message-ID<slbceg$igo$1@dont-email.me>
In reply to#525594
Stephan Bumberger schrieb am 27.10.21 um 11:02:

> Nein, der Individualverkehr wird sich nicht nennenswert reduzieren, das
> ist eine Annahme, die ich nicht akzeptiere.

Und schon liegt der Hase im Pfeffer.

> Und das ist nur der Verkehrsbereich. Wenn man Bayer, BASF oder Thyssen
> dekarbonisiert, dann brauchen die jeder alleine nochmal mehr als der
> Verkehrssektor gesamt.

Bayer, BASF und Höchst kann man von mir aus zusammenlegen,
dabei gleich auch kritisch deren Produkteplanung überprüfen
und die Rolle der Monopolkommission insgesamt überdenken.

>> ... Tschüssikowski, Pariser Abkommen..
> 
> Glaube mir, ...

:-))

> ... wir schaffen das! Das ergibt sich schon aus dem Pariser > Abkommen, dem European Green Deal und dem Urteil des BVerfG.

Natürlich nicht. Das ist keine logische Folgerung.

> Und mit jedem €, den die Tonne CO2 mehr kosten wird, werden
> Wasserstoffkraftwerke wirtschaftlicher.
> https://www.erneuerbareenergien.de/energiewende-20/speicher/power-gas-power-dlr-baut-wasserstoffkraftwerk

Wie gesagt, schaunmermal. CO2-Bepreisung ist sicherlich nicht
sinnlos, aber bei Weitem nicht genug. Und die DLR-Leute sollen
erstmal herzeigen, was sie können außer Raketenantrieb. Zuallererst
könnten sie ihr eigenes ABC lernen, z.B. dass es "Standort" heißt,
nicht Stadtort, und "die" statt "der" Membran.
Außerordentlich vertrauenerweckend, dieser hingeschmierte Werbetext.

>>> Wir haben jetzt etwa 50 % Ökostrom, die Differenz zu 100 % ohne
>>> Atomstrom und ohne fossile Energieträger zu schließen ist Teil 1 der
>>> Aufgabe. Teil 2 besteht darin, das auch bei massiv steigendem
>>> Strombedarf zu tun. Wir wollen den Straßenverkehr elektrifizieren und
>>> die Großindustrie auch komplett dekarbonisieren. Das geht nur mit viel
>>> Strom, wenn man nichts fossiles mehr verbrennen will.
>>
>> Zielvorgabencheck! .. mit Optimierung wie oben. Danach übernimmt GPM.
> 
> Völlig unrealistisch. Deutschland wird nicht deindustralisiert.

Hab ich davon geredet? Nenn es "umindustrialisiert",
wenn dir danach wohler ist.

> Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass Deutschland als führende
> Industrienation der Welt natürlich eine besondere Aufgabe zukommt. Mit
> dem bisherigen Weg produziert man allerdings die "dümmste Energiepolitik

... der im Übrigen am Wenigsten von den Grünen zu verantworten ist.

> der Welt" (Wallstreet Journal), das wird so nie ein Exportschlager. Und
> genau sowas brauchen wir, damit der Rest der Welt sehen kann, dass
> Wohlstand und Klimaschutz kein Widerspruch sind. Deutschlands Anteil
> alleine ist so marginal, der fällt gar nicht groß auf.
> https://pbs.twimg.com/media/FCpULtDWUAce6N7?format=jpg&name=large
> 
> Technologiefüherschaft ist das Stichwort.

Wenn Lindner und Scholz so weitermachen, wird die bei Spanien liegen.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525591

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-10-27 10:32 +0200
Message-ID<yekqlbj0k8as.il96jcw3bfyi.dlg@40tude.net>
In reply to#525546
Am Tue, 26 Oct 2021 19:52:45 +0200 schrieb Stephan Bumberger:

> Es war in Forschung, Entwicklung und Erprobung. Man war weit entfernt
> davon, sowas in großem Maßstab installieren zu können. Das Know-how gab
> es weltweit nicht, Growian war lange Zeit die größte Anlage der Welt.
> Noch in den 1990er Jahren wollte eine Freundin von mir immer an der
> Raststätte Dammer Berge Pause machen, weil sie dieses Windrad so toll
> fand. Das war eines von ganz wenigen in D, die da überhaupt schon
> installiert werden konnten.

Ca. 1993 oder 1994 war ich auf Fuerteventura, die hatten da ein ziemlich
großes Windrad im Einsatz, das von der EU finanziert wurde, wie eine große
Tafel informierte. Das war schon eines wie die heutigen, also deutlich
größer als Growian. Und es macht da ja auch Sinn, wenn die von einem genug
haben, dann ist es Wind.

Grüße,

Frank

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525603

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2021-10-27 11:42 +0200
Message-ID<slb6uf$atq$1@dont-email.me>
In reply to#525591
Frank Hucklenbroich schrieb am 27.10.21 um 10:32:

> Ca. 1993 oder 1994 war ich auf Fuerteventura, die hatten da ein ziemlich
> großes Windrad im Einsatz, das von der EU finanziert wurde, wie eine große
> Tafel informierte. Das war schon eines wie die heutigen, also deutlich
> größer als Growian. Und es macht da ja auch Sinn, wenn die von einem genug
> haben, dann ist es Wind.

Gleiches gilt für halb Frankreich. Die sind extrem kurzsichtig,
wenn sie weiter [auch nur hauptsächlich] auf Atom setzen.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525633

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-10-27 14:44 +0200
Message-ID<8fd4bvvqx00m$.xuptk8ljfwdw$.dlg@40tude.net>
In reply to#525603
Am Wed, 27 Oct 2021 11:42:36 +0200 schrieb Carlo XYZ:

> Frank Hucklenbroich schrieb am 27.10.21 um 10:32:
> 
>> Ca. 1993 oder 1994 war ich auf Fuerteventura, die hatten da ein ziemlich
>> großes Windrad im Einsatz, das von der EU finanziert wurde, wie eine große
>> Tafel informierte. Das war schon eines wie die heutigen, also deutlich
>> größer als Growian. Und es macht da ja auch Sinn, wenn die von einem genug
>> haben, dann ist es Wind.
> 
> Gleiches gilt für halb Frankreich.

Das ist aber deutlich dichter besiedelt als Fuerteventura. Letzteres
besteht fast vollständig aus Wüste, mit ein paar Touristensiedlungen an den
Rändern.

> Die sind extrem kurzsichtig,
> wenn sie weiter [auch nur hauptsächlich] auf Atom setzen.

Die wollen das doch noch weiter ausbauen mit vielen kleinen AKWs?!

Grüße,

Frank

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525487

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2021-10-26 15:46 +0200
Message-ID<itqf5eFee78U1@mid.individual.net>
In reply to#525485
Am 26.10.21 um 14:43 schrieb Stephan Bumberger:
> Am 26.10.2021 um 14:23 schrieb Carlo XYZ:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb am 26.10.21 um 12:07:
>>
>>> Am 26.10.21 um 12:05 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>>> "Kurz vor der Bundestagswahl 1987 saß Franz Josef Strauß in einer
>>>> Talkshow mit Johannes Rau (SPD), Dauer-Ministerpräsident des
>>>> Kohlelandes Nordrhein-Westfalen. Ein Schnipsel aus dieser Sendung
>>>> machte Mitte August bei Twitter die Runde. Strauß sagt: »Wer mehr
>>>> Kohle verbrennen will, ist ein Verbrecher an unseren bioklimatischen
>>>> Verhältnissen und an der nächsten Generation.«
>>>>
>>>> SPD-Mann Rau unterbricht ihn: »Das bestreite ich ganz energisch.«"
>>>
>>> Hier das Original:
>>>
>>> https://twitter.com/textlastig/status/1426266026182942724?s=20
>>
>> Aus dem Kontext gerissen, siehe
>>
>> <https://www.youtube.com/watch?v=Ve5dVc21MGY>
>>
>> ff. ab Minute 18 etwa. Bis Minute 25 schauen,
>> wo Frau Ditfurth auch den (partiellen) Ausstieg
>> aus den "Dreckschleudern" fordert, bzw. zu fordern
>> versucht. Das wichtigste Wort im Strauß-Zitat ist
>> "mehr", und das ging eindeutig gegen Rau aus dem
>> Kohlenpott, der sich ja auch prompt eingeschaltet
>> hat. Vorher hatte Strauß noch gesagt "Wir brauchen
>> auf unabsehbare Zeit Öl, Kohle und Atom." Die Frage
>> im zitierten Spiegel-Artikel "Rechts will raus aus
>> der Kohle...?" ist somit komplett ungerechtfertigt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wendehals_(DDR)
Anpassung an gegen SPD

> Komplett hat er ja auch nicht gesagt. Es folgen ja die Ausführungen von
> ihm, dass das CO2 klimaschädlich ist zum Treibhauseffekt führt und daher
> man noch lange mit dem Mix aus Kohle, (Öl) und Atomstrom leben muss. Er
> sagte, wer *mehr* Kohle verbrennen will, der ist ein Verbrecher.

Der Atomminister ..

> Und so hat Bayern auch bis heute keine Kohlekraftwerke. Bayern ist
> längst fertig damit.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-kohlekraftwerk-demonstration-co2-ausstoss-swm-kritik-gaskraftwerk-zr-90185942.html

Hermann
    meinend das die Grünen sich in einiger Hinsicht
    nicht gegen Motorfan Schröder durchsetzen konnten
    und jetzt auch mit der zu FDP Kompromisse gezwungen sind.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#525537

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-10-26 09:49 -0700
Message-ID<3b7df217-1cb7-4032-9e25-c3eb55f933ffn@googlegroups.com>
In reply to#525485
bumb...@gmail.com schrieb am Dienstag, 26. Oktober 2021 um 14:43:05 UTC+2:

> Und so hat Bayern auch bis heute keine Kohlekraftwerke. Bayern ist 
> längst fertig damit.

Deutsche Sprache, schwere Sprache.

Bumberger, setzen.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 6 of 7 — ← Prev page 1 2 3 4 5 [6] 7  Next page →

Back to top | Article view | ger.ct


csiph-web