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Groups > ger.ct > #521457 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2021-10-01 10:24 +0200 |
| Last post | 2021-10-01 12:29 +0200 |
| Articles | 3 — 3 participants |
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Zu Impfungen "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-10-01 10:24 +0200
Re: Zu Impfungen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2021-10-01 02:20 -0700
Re: Zu Impfungen Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2021-10-01 12:29 +0200
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-10-01 10:24 +0200 |
| Subject | Zu Impfungen |
| Message-ID | <sj6gj8$kjr$1@solani.org> |
Paar Zeilen aus Medscape von heute: ================ Impfungen fördern – diese Maßnahmen schlagen Experten vor Dennoch halten Experten weitere Maßnahmen für erforderlich. Bei einem Press Briefing des Science Media Center Germany erläuterte Prof. Dr. Cornelia Betsch, worauf zu achten ist. Sie forscht an der Universität Erfurt und ist wissenschaftliche Leiterin des COSMO – COVID-19-Snapshot-Monitoring. Bei COSMO untersuchen Wissenschaftler regelmäßig Wissen, Risikowahrnehmung, Schutzverhalten und Vertrauen während der Pandemie. Aktuelle Zahlen wurden am 7. September 2021 erhoben. Jede Befragung umfasst rund 1.000 Personen. Aktuell geben 82,3% (n = 783) an, mindestens einmal geimpft worden zu sein. Weitere 3,6% (34) wären bereit, 1,7% (16) unsicher, 2,5% (24) zögerlich – und 9,9% (94) lehnen Impfungen ab. „Ungeimpfte sind jünger, eher weiblich, haben eher Kinder, haben einen niedrigeren Bildungsgrad, kenne niemanden mit COVID-19 und sind eher arbeitslos“, fasst Betsch zusammen. Bei Impfkampagnen sei die Frage, was Zögerer von Impfbereiten unterscheide, wichtig, so die Expertin. Zwischen Juli und September 2021 fand sie für Unsichere folgende Charakteristika: Sie verlassen sich eher auf andere Menschen. Sie neigen dazu, viele Informationen für oder gegen Impfungen zu suchen und Risiken stark abzuwägen. Sie bewerten Impfungen tendenziell als etwas unsicher, verglichen mit Impfbereiten. Sie sehen weniger als Impfbereite die Vorteile, etwa eine Rückkehr zur Normalität oder Kontakte zu anderen Menschen. Betsch leitet daraus ab, es sei entscheidend, den individuellen und sozialen Nutzen zu erklären, Sicherheitsbedenken zu adressieren und die zeitliche Dringlichkeit – Stichwort nächste SARS-CoV-2-Welle – zu verdeutlichen. Das COSMO-Team hat auch Beweggründe von Verweigerern unter die Lupe genommen. Daten dazu wurden zwischen Juli und September 2021 erhoben – jeweils im Vergleich zu anderen Ungeimpften. Die Ergebnisse: Verweigerer haben stärkere Sicherheitsbedenken. Sie halten Impfungen für überflüssig, weil COVID-19 keine Bedrohung darstelle. Praktische Barrieren, etwa der fehlende Kontakt zu Ärzten oder Terminknappheit, spielen hingegen keine Rolle. Die Tendenz, sich anderen Meinungen anzuschließen, ist höher. Sie sehen in Impfungen weniger die Möglichkeit, zur Normalität zurückzukehren. Was kann hier unternommen werden? „Ärzte sollten dabei unterstützt werden, Falschinformationen zu korrigieren und Sicherheitsbedenken mit guten Informationen begegnen“, so die Expertin. Impfpflicht durch die Hintertür? Auch der gesetzliche Druck steigt rapide an. Wer sich nicht impfen lässt, könnte bald den Anspruch auf Lohnfortzahlung verlieren, falls er aufgrund behördlicher Anweisungen in häusliche Isolation muss. Nordrhein-Westfalen lässt Verdienstausfallentschädigungen für Menschen ohne COVID-19-Impfschutz zum 11. Oktober auslaufen. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, behält jedoch den Anspruch. Ähnliche Pläne verfolgen Bremen und Niedersachsen. Ungeimpfte sollen auch laut Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) keinen Anspruch mehr auf eine Entschädigung haben, wenn sie in Corona-Quarantäne müssen. In Baden-Württemberg ist das Ende der Ersatzleistung zum 15. September schon beschlossen, und Rheinland-Pfalz zieht zum 1. Oktober nach. Auch in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern gibt es solche Pläne. Lancet: Wissenschaftliche Daten sprechen nicht für Auffrischungsimpfungen In der aktuellen Debatte geht es zwar um die Grundimmunisierung. Dennoch bleibt als Frage, wer von Auffrischungsimpfungen profitiert. Ein Expertenbericht einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern, darunter einige von der WHO und der FDA, kommt zu dem Schluss, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen schweres COVID-19 so hoch ist, dass Auffrischungsimpfungen für die Allgemeinbevölkerung momentan nicht erforderlich sind. Die in The Lancet veröffentlichte Studie fasst alle verfügbaren Erkenntnisse aus randomisierten, kontrollierten Studien und Beobachtungsstudien zusammen, die in Fachzeitschriften und auf Preprint-Servern veröffentlicht wurden. Ein übereinstimmendes Ergebnis der Beobachtungsstudien ist, dass die Impfstoffe nach wie vor hochwirksam gegen schwere Erkrankungen sind, einschließlich COVID-19 durch Virusvarianten. Im Durchschnitt ergab sich eine 95- prozentige Wirksamkeit der Impfung gegen schwere Erkrankungen sowohl bei der Delta- als auch bei der Alpha- Variante und eine über 80-prozentige Wirksamkeit beim Schutz gegen jegliche Infektion mit diesen Varianten. Bei allen Impfstofftypen ist die Wirksamkeit gegen schwere Erkrankungen größer als gegen leichte Erkrankungen. Obwohl Impfstoffe gegen asymptomatische Erkrankungen oder gegen die Übertragung weniger wirksam sind als gegen schwere Erkrankungen, sind ungeimpfte Menschen selbst in Populationen mit hoher Durchimpfungsrate immer noch der wichtigste Faktor, um SARS-CoV-2 zu verbreiten. Sollten Antikörperspiegel bei geimpften Personen im Laufe der Zeit abnehmen, bedeute dies nicht zwangsläufig eine Verringerung der Wirksamkeit der Impfstoffe gegen schwere Erkrankungen, schreiben die Autoren. Der Schutz werde nicht nur durch Antikörper, sondern auch durch Gedächtniszellen vermittelt. Wissenschaftler finden möglichen Biomarker für schweres COVID-19 Doch wer erkrankt an schwerem COVID-19? Bislang galten das Alter und diverse Vorerkrankungen als entscheidende Faktoren. US-amerikanische Forscher berichten jetzt, dass sich Autoimmunantikörper, die sich gegen DNA oder Phosphatidylserin richten, dafür eignen. Das geht aus der retrospektiven Untersuchung von 115 Blutproben aus New York hervor. Hohe Titer dieser Autoantikörper vergrößern die Wahrscheinlichkeit für schweres COVID-19 um das 5- bis 7-Fache. Die retrospektive Auswertung hat ergeben, dass 36% der Studienteilnehmer bei ihrer Hospitalisierung diese Autoimmunantikörper im Blut hatten. Und Patienten mit schwerem Verlauf hatten oft hohe Anti-DNA- (86%) bzw. Anti- Phosphatidylserin-Antikörper-Titer (93%). Gleichzeitig fanden die Autoren Assoziationen der Antikörperspiegel mit Thrombosen und mit der Zerstörung von Zellen, vor allem im Muskelgewebe. Ob die Antikörper lediglich Marker sind oder pathophysiologisch Bedeutung haben, bleibt unklar. Dennoch, so konstatieren die Autoren, seien Autoantikörper eine Möglichkeit, die Progression zu beurteilen. ============= Anti-DNA Antikörper: das wäre dann ein Lupus erythematodes. Eher selten. Danach sucht man häufiger, findet selten einen positiven Befund. Na ja, gut zu wissen. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2021-10-01 02:20 -0700 |
| Message-ID | <614623d8-267c-4a57-ad2b-7401813fe7e4n@googlegroups.com> |
| In reply to | #521457 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am Freitag, 1. Oktober 2021 um 10:24:09 UTC+2: > Paar Zeilen aus Medscape von heute: > ================ > Dennoch halten Experten weitere Maßnahmen für erforderlich. Bei einem > Press Briefing des Science Media Center Germany erläuterte Prof. Dr. > Cornelia Betsch, worauf zu achten ist. Sie forscht an der Universität > Erfurt und ist wissenschaftliche Leiterin des COSMO – > COVID-19-Snapshot-Monitoring. Ahhh, die Erfurter "Spezialisten" mit ihren kindgerechten Fragebögen, die unbedingt lesen! https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/ [nach 1.000 Befragten] > „Ungeimpfte sind jünger, eher weiblich, haben eher Kinder, haben einen > niedrigeren Bildungsgrad, kenne niemanden mit COVID-19 und sind eher > arbeitslos“ Ist das mit "weiblich" nicht diskriminierend? Da sollte mal die Frauen^^^ Gleichstellungsbeauftragte vorbeischauen! Ansonsten trifft eigentlich nur "haben eher Kinder" aka "tragen Verantwortung" zu - bei meinen ebenfalls nur subjektiven und eingeschränkten Beobachtungen. > fand sie für Unsichere folgende Charakteristika: (...) > Sie neigen dazu, viele Informationen für oder gegen Impfungen zu suchen > und Risiken stark abzuwägen. (...) Selbstdenker! Auf den Scheiterhaufen mit ihnen! Sie glauben ihren eigenen Augen mehr als der Regierung, geht gar nicht! > Sie sehen weniger als Impfbereite die Vorteile, etwa eine Rückkehr zur > Normalität oder Kontakte zu anderen Menschen. Pfeiff auf den Gesundheitsaspekt, in den Urlaub dürft ihr so wieder! Grundrechte nur noch für (regelmäßig) Geimpfte! > Das COSMO-Team hat auch Beweggründe von Verweigerern unter die Lupe > genommen. (...) > Verweigerer haben stärkere Sicherheitsbedenken. Teufelswerk, die wollen sichere Impfungen, sonst noch was?! > Sie halten Impfungen für überflüssig, weil COVID-19 keine Bedrohung > darstelle. (...) Die könne auch noch 30/36.000 vs. 985.000 ins Verhältnis setzen und sachlich statt panikgetrieben urteilen? An den Pranger mit ihnen! > Was kann hier unternommen werden? „Ärzte sollten dabei unterstützt > werden, Falschinformationen zu korrigieren und Sicherheitsbedenken mit > guten Informationen begegnen“, so die Expertin. Der Arzt als Propagandist und Agitator. Ja, dem wird offensichtlich willig nachgekommen. > Dennoch bleibt als Frage, wer von Auffrischungsimpfungen profitiert. Mmmh, wer wird das wohl sein, wer streicht den Profit ein? Komme noch drauf :-D > Ein Expertenbericht einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern, > darunter einige von der WHO und der FDA, kommt zu dem Schluss, dass die > Wirksamkeit des Impfstoffs gegen schweres COVID-19 so hoch ist, dass > Auffrischungsimpfungen für die Allgemeinbevölkerung momentan nicht > erforderlich sind. Das Wort "momentan" wurde durchaus zur Kenntnis genommen. Derzeit scheinen die Mächtigen in der Agitation einen kleinen Gang herunter zu schalten: Erst den Rest "überzeugen", dann weiter machen. > ============= Immer wieder erfrischend. Peter
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| From | Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-10-01 12:29 +0200 |
| Message-ID | <iro68gFmn1eU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #521471 |
Am 01.10.2021 um 11:20 schrieb Peter Veith: [...] Ich sach ja, Poster, die hier über GOOGLE-GROUPS einliefern, kannste eigentlich immer sofort in den Filter stecken. => Message-ID: <sj6aoo$54d$1@solani.org> -- bis denn, BEN
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