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| Started by | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
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| First post | 2021-07-15 21:15 +0200 |
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Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-15 21:15 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-16 08:40 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-16 09:39 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-16 11:21 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-16 12:12 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-16 13:06 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-16 14:10 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-17 15:38 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-17 20:23 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-07-18 16:07 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-16 15:04 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-07-20 04:56 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-17 19:19 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-18 10:58 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Goetz Schultz <ng.expire1221@goetz.co.uk> - 2021-07-16 09:39 +0100
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-16 12:27 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-16 16:32 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-16 20:39 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-16 19:55 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-16 14:07 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-18 12:44 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-16 14:48 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-07-17 11:54 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-17 04:14 -0700
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Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-19 09:36 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2021-07-19 10:16 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-19 10:27 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-07-16 22:22 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-16 16:43 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-18 01:00 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-18 16:57 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-18 14:12 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-19 09:41 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-19 00:57 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-19 10:20 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-19 01:31 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-19 10:50 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-19 02:20 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-19 02:27 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-19 11:36 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-20 13:07 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-20 11:40 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-20 11:52 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-20 02:56 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-07-19 11:51 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-19 08:57 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-19 15:21 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-19 09:49 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-07-20 05:06 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-16 16:33 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2021-07-17 11:11 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-18 01:27 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-18 10:50 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-18 11:01 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-18 11:07 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-07-20 05:01 -0700
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 11:36 +0200 |
| Message-ID | <sd3h32$3gd$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #510438 |
Am 19.07.2021 um 11:12 schrieb Stefan Froehlich: > On Mon, 19 Jul 2021 10:50:10 Stephan Bumberger wrote: >> Am 19.07.2021 um 10:31 schrieb Ulf Kutzner: >>> Stephan Bumberger schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 10:20:54 UTC+2: >>>> Am 19.07.2021 um 09:57 schrieb Ulf Kutzner: >>>>> Frank Hucklenbroich schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 09:41:35 UTC+2: >>>>>> Und bei Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit >>>>>> Solarenergie Strom erzeugen können, der die Klimaanlagen >>>>>> antreibt. > >>>>> [...] dürfte es wenig Grundgeben, genau dort zu siedeln oder >>>>> zu bleiben. > >>>> Doch. Man darf sich nur nicht in die pralle Sonne setzen. Ich >>>> finde ja + 40 °C viel angenehmer als - 40 °C. > > Zwischen +40 und +58 Grad ist ein massiver (und lebensbedrohender) > Unterschied. Mit 40 Grad plus kann man halbwegs umgehen, solange man > nicht körperlich oder geistig arbeiten möchte, bei 58 Grad ist man > tot. Ja, die 58 °C wären mir auch zu heiß. >>>> Das wären endlich mal Wassertemperaturen, die mir gefallen >>>> würden. Es wäre gefühlt anfangs immer noch kühl, da die >>>> Temperaturdifferenz zwischen Luft- und Wassertemperatur >>>> trotzdem über 20 °C liegt. > > Das Pool, das in so einer Umgebung ohne Kühlung bei 20° bleibt, > möchte ich gerne sehen. Und: Das soll es ja gar nicht, 20 °C kaltes Wasser ist arschkalt. Ich will einen Pool mit so etwa 35 °C warmen Wasser. Die 20 °C Differenz hat man trotzdem locker, denn die Temperatur wird ja im Schatten gemessen, in der prallen Sonne ist sie ja höher. >>>> Ich fand das in Thailand sehr schön. Da hatten wir in der Mitte >>>> vom Pool eine Bar, [...] > > Ja. Im Urlaub kann ich mit solchen Aussentemperaturen auch ganz gut > umgehen. > >>> [...] das Wasser wird ungefähr Tagesdurchschnittstempertaur >>> haben und etwas Verdunstungskühlung an der Oberfläche. > >> Nachts wird es in der Wüste sehr kalt. Bis auf knapp unter 0° C >> kann es gehen. Das kühlt so einen Pool dann doch arg. > > Das mit "Nachts wird es in der Wüste sehr kalt" darf man nicht zu > wörtlich nehmen. Natürlich ist (wegen meist klarem Himmel und > höherem Ausgangswert) der Temperaturhub größer als bei uns, aber > prinzipiell gelten die gleichen physikalischen Gesetze: Mehr als 30 > Grad Hub gibt es nur sehr selten. > > Es kann in der Wüste durchaus frieren, dann hat es tagsüber aber > keine 40 Grad, von 58 gar nicht erst zu reden. Oder es ist tagsüber > brüllheiss, dann sinken die Temperaturen aber auch nicht annähernd > bis zum Gefrierpunkt ab. https://www.tagesspiegel.de/themen/gesundheit/warum-ist-es-in-der-wueste-nachts-so-kalt/736224.html "Die Wüste lebt. Zumindest nachts. Auch wenn tagsüber Temperaturen von 40 oder 45 Grad im Schatten herrschen, kühlt es in der Nacht auf bis zu zehn oder 15 Grad Celsius ab. Im Winter werden in der Sahara nachts sogar Minustemperaturen gemessen. Derartige Temperaturschwankungen von bis zu 30 Grad Celsius sind nur bei extremer Trockenheit möglich." Deshalb ja u.a. auch der nächtliche Regen in meinem Wunschkonzert. >> Mein Wunschklima wäre ja tagsüber so um die 30 °C, nachts etwa 18 >> °C und jede Nacht von 2-4 Uhr ergiebiger Regen. Und das bitte an >> 365 Tagen im Jahr. Ich habe nur noch keinen Ort auf dieser Welt >> gefunden, auf den das zutreffen würde. > > Für Menschen, die gerne den Wohnort nach dem Klima auswählen, > empfehle ich Kolumbien: Da steht bei jedem Ortsschild die > Temperatur, und die hat es dann auch (ok, selbst dort mit Ausnahmen) > 365 Tage im Jahr. 30/18 ist eine realistische Spreizung und läuft > auf einen Ort in ca. 1500 Meter Seehöhe hinaus. Wenn es eine > Großstadt sein soll, käme zB Medellin in Frage, inklusive > ÖPNV-Seilbahn, kleinere Orte gibt es wie Sand am Meer. In Medellin werde ich ja erschossen, das ist mir zu gefährlich. Außerdem ist das schönste an Großstädten immer, wenn man sie wieder verlässt. Über die Orte drumherum könnten wir reden. > Einzig bei > den Regenfällen wirst Du Abstriche machen müssen, die halten sich an > keine Uhrzeit. Bei den genannten Temperaturen ist das aber nicht > ganz so schlimm. Doch, ich will es ja schön grün haben und Wassermangel ist übel. Zu viel Wasser auch, deshalb bitte den täglichen Regen, nicht zu lange und nicht zu kurz und vor allem nachts. Da stört er mich nicht, dann schlafe ich. Tagsüber nervt so ein Regen ungemein. -- Stephan Niemand schreibt ein Buch alleine.
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 13:07 +0200 |
| Message-ID | <1taf2pwwi7biw.1swmv9xn91c5p$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #510445 |
Am 19 Jul 2021 09:50:52 GMT schrieb Stefan Froehlich: > On Mon, 19 Jul 2021 11:36:35 Stephan Bumberger wrote: >> In Medellin werde ich ja erschossen, das ist mir zu gefährlich. > > So schnell wird man dort nicht erschossen, das wirkt aus der Ferne > meistens viel dramatischer. Ok, derzeit; im Fall von Kolumbien würde > ich keine Prognose wagen, ob das in einem Jahrzehnt immer noch so > ist. Ein Schulfreund von mir lebt dort. Der war zunächst als Architekt für die UNESCO in Shanghai, Addis Abeba und Havana tätig, wo er seine Frau kennenlernte, eine kubanische Architektin. Die beiden haben dann kurzzeitig in München gelebt, wo sie aber keine adäquate Arbeit fand. Also haben sie sich entschlossen, nach Bogota auszuwandern, wo sie beide als Architekten arbeiten können. Ihm gefällt es da sehr gut. Grüße, Frank
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 11:40 +0200 |
| Message-ID | <jafbzei9n1dv$.zgfmx11dehxr$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #510438 |
Am 19 Jul 2021 09:12:26 GMT schrieb Stefan Froehlich: > Das mit "Nachts wird es in der Wüste sehr kalt" darf man nicht zu > wörtlich nehmen. Natürlich ist (wegen meist klarem Himmel und > höherem Ausgangswert) der Temperaturhub größer als bei uns, aber > prinzipiell gelten die gleichen physikalischen Gesetze: Mehr als 30 > Grad Hub gibt es nur sehr selten. Ich war mal im Juni in Ägypten unterwegs, und kann mich an einen Ausflug nach Abu Simbel erinnern: Morgens um 3.00 Uhr ging es los, da waren es gefühlte 10 Grad, in jedem Fall brauchte man eine Jacke oder einen Pullover. Bei Sonnenaufgang waren es dann 20 Grad, eine Stunde später 30 Grad. Gegen Mittag dann 45 Grad. Aber das ist auch direkt an der Grenze zum Sudan und eine der heißesten Ecken der Erde. In Kom Ombo hatten wir 48 Grad im Schatten (den es da nicht gab). Grüße, Frank
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 11:52 +0200 |
| Message-ID | <sd66c6$svr$1@solani.org> |
| In reply to | #510656 |
Am 20.07.21 um 11:40 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am 19 Jul 2021 09:12:26 GMT schrieb Stefan Froehlich: > >> Das mit "Nachts wird es in der Wüste sehr kalt" darf man nicht zu >> wörtlich nehmen. Natürlich ist (wegen meist klarem Himmel und >> höherem Ausgangswert) der Temperaturhub größer als bei uns, aber >> prinzipiell gelten die gleichen physikalischen Gesetze: Mehr als 30 >> Grad Hub gibt es nur sehr selten. > > Ich war mal im Juni in Ägypten unterwegs, und kann mich an einen Ausflug > nach Abu Simbel erinnern: Morgens um 3.00 Uhr ging es los, da waren es > gefühlte 10 Grad, in jedem Fall brauchte man eine Jacke oder einen > Pullover. Bei Sonnenaufgang waren es dann 20 Grad, eine Stunde später 30 > Grad. Gegen Mittag dann 45 Grad. > > Aber das ist auch direkt an der Grenze zum Sudan und eine der heißesten > Ecken der Erde. In Kom Ombo hatten wir 48 Grad im Schatten (den es da nicht > gab). > > Grüße, > > Frank > Trockene Hitze auf dem Sinai oder sonst in Ägypten vertragen meine Frau und ich sehr gut. Aber als wir mit 29 Jahren zum ersten Mal in Colombo auf Sri Lanka aus dem Flieger stiegen in den gesättigten Tropendampf, dachten wir uns trifft der Hammer... -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 02:56 -0700 |
| Message-ID | <95ebe558-c528-437c-a654-944d869fc88an@googlegroups.com> |
| In reply to | #510656 |
Frank Hucklenbroich schrieb am Dienstag, 20. Juli 2021 um 11:40:02 UTC+2: > Ich war mal im Juni in Ägypten unterwegs, und kann mich an einen Ausflug > nach Abu Simbel erinnern: Morgens um 3.00 Uhr ging es los, da waren es > gefühlte 10 Grad, in jedem Fall brauchte man eine Jacke oder einen > Pullover. Bei Sonnenaufgang waren es dann 20 Grad, eine Stunde später 30 > Grad. Gegen Mittag dann 45 Grad. > > Aber das ist auch direkt an der Grenze zum Sudan und eine der heißesten > Ecken der Erde. In Kom Ombo hatten wir 48 Grad im Schatten (den es da nicht > gab). Das ist ja auch das Dauerproblem in Mauretanien. Dennoch fahren die Leute da lieber auf den Güterwagen mit als in den letztens gebraucht beschafften unklimatisierten böhmischen Schnellzugwagen, auch wenn dort die Fenster notdürftig und weitgehend verblecht wurden.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 11:51 +0200 |
| Message-ID | <sd3hvf$hs1$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #510423 |
On 7/19/21 11:49 AM, Dietz Proepper wrote: > Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> wrote: > >> Am Fri, 16 Jul 2021 16:43:00 -0400 schrieb Fidel Sebastián >>> Abgesehen davon: Die arabische Halbinsel ist dafür bekannt, dass >>> dort im Sommer regelmäßig Spitzentemperaturen von 52°C erreicht >>> werden! Das kann man mit genügend Wasser als Mensch gerade so noch >>> ertragen! Aber wenn die Temperaturen jenseits der 58°C sich >>> bewegen, dann nützt dir das Wasser ohne Schatten exakt gar nicht >>> weiter... ʚ(╹.╹)ɞ >> >> Dann baut man eben entsprechend. Kennst Du das Palmanhaus von >> Calatrava in Valencia? Das hat ein filigranes, rundes Dach mit einer >> Art von Kühlrippen. Es spendet Schatten und gleichzeitig wird es >> schön durchlüftet. Ich war da an einem sonnigen Tag mal drin, draußen >> waren es um die 30 Grad, drinnen sicherlich mindestens 5 Grad >> weniger. Ganz ohne Klimaanlagen und Energieverbrauch. > > Im nahen Osten hat man da auch ein paar Architekturprinzipien, die in > Verbindung mit ein wenig Wasser eine Klimaanlage mimen. Du meinst das hier? https://de.wikipedia.org/wiki/Badgir Gerrit
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 08:57 -0400 |
| Message-ID | <sd3srb$2f4$1@dont-email.me> |
| In reply to | #510423 |
Salve allerseits, Frank Hucklenbroich schrieb: > Am Fri, 16 Jul 2021 16:43:00 -0400 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >> Andreas Bockelmann schrieb: >>> Dr. Joachim Neudert schrieb: >>> >>>> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit >>>> den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und Öl-Scheich wird nicht >>>> unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein. >>> >>> Für die Ölscheichs brauchst Du keine Jahre mehr. Es wurden Kriege um Wasser >>> geführt (der Überfall der U$A auf Libyen, z.B.) In 50 Jahren wird es um >>> Trinkwasser gehen, nicht nicht mehr um Öl. >>> >> Abgesehen davon: Die arabische Halbinsel ist dafür bekannt, dass dort im >> Sommer regelmäßig Spitzentemperaturen von 52°C erreicht werden! Das kann >> man mit genügend Wasser als Mensch gerade so noch ertragen! Aber wenn >> die Temperaturen jenseits der 58°C sich bewegen, dann nützt dir das >> Wasser ohne Schatten exakt gar nicht weiter... ʚ(╹.╹)ɞ > > Dann baut man eben entsprechend. Kennst Du das Palmanhaus von > Calatrava in Valencia? Das hat ein filigranes, rundes Dach mit einer > Art von Kühlrippen. Es spendet Schatten und gleichzeitig wird es > schön durchlüftet. Ich war da an einem sonnigen Tag mal drin, draußen > waren es um die 30 Grad, drinnen sicherlich mindestens 5 Grad > weniger. Ganz ohne Klimaanlagen und Energieverbrauch. Und bei > Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit Solarenergie Strom > erzeugen können, der die Klimaanlagen antreibt. In den arabischen > WÜsten ist Platz genug für die Sonnenkollektoren. > Chlor! Man kann klimagerechte Häuser für 58°C-Aussentemperatur bauen! Aber dummerweise beginnt bereist ab 42°C sowohl die Proteine als auch die Enzyme im menschlichen Körper zu zerfallen an... <(°.°)> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 15:21 +0200 |
| Message-ID | <sd3u9g$k2s$1@solani.org> |
| In reply to | #510500 |
Am 19.07.21 um 14:57 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > Salve allerseits, > > Frank Hucklenbroich schrieb: >> Am Fri, 16 Jul 2021 16:43:00 -0400 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >>> Andreas Bockelmann schrieb: >>>> Dr. Joachim Neudert schrieb: >>>> >>>>> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit >>>>> den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und Öl-Scheich wird nicht >>>>> unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein. >>>> >>>> Für die Ölscheichs brauchst Du keine Jahre mehr. Es wurden Kriege um Wasser >>>> geführt (der Überfall der U$A auf Libyen, z.B.) In 50 Jahren wird es um >>>> Trinkwasser gehen, nicht nicht mehr um Öl. >>>> >>> Abgesehen davon: Die arabische Halbinsel ist dafür bekannt, dass dort im >>> Sommer regelmäßig Spitzentemperaturen von 52°C erreicht werden! Das kann >>> man mit genügend Wasser als Mensch gerade so noch ertragen! Aber wenn >>> die Temperaturen jenseits der 58°C sich bewegen, dann nützt dir das >>> Wasser ohne Schatten exakt gar nicht weiter... ʚ(╹.╹)ɞ >> >> Dann baut man eben entsprechend. Kennst Du das Palmanhaus von >> Calatrava in Valencia? Das hat ein filigranes, rundes Dach mit einer >> Art von Kühlrippen. Es spendet Schatten und gleichzeitig wird es >> schön durchlüftet. Ich war da an einem sonnigen Tag mal drin, draußen >> waren es um die 30 Grad, drinnen sicherlich mindestens 5 Grad >> weniger. Ganz ohne Klimaanlagen und Energieverbrauch. Und bei >> Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit Solarenergie Strom >> erzeugen können, der die Klimaanlagen antreibt. In den arabischen >> WÜsten ist Platz genug für die Sonnenkollektoren. >> > Chlor! Man kann klimagerechte Häuser für 58°C-Aussentemperatur bauen! Aber > dummerweise beginnt bereist ab 42°C sowohl die Proteine als auch die > Enzyme im menschlichen Körper zu zerfallen an... <(°.°)> > > M.f.G. > Schon im vorletzten Jahrhundert haben russische Forscher Selbstversuche gemacht mit trockener Hitze. 110° ging recht gut, kurzzeitig auch 150°. Also keinesfalls Dampfbad, das bringt einen in dieser Temperatur sofort um. Trockene Hitze. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 09:49 -0400 |
| Message-ID | <sd3vsj$91b$1@dont-email.me> |
| In reply to | #510505 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > Am 19.07.21 um 14:57 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >> Frank Hucklenbroich schrieb: >>> Am Fri, 16 Jul 2021 16:43:00 -0400 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >>>> Andreas Bockelmann schrieb: >>>>> Dr. Joachim Neudert schrieb: >>>>> >>>>>> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit >>>>>> den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und Öl-Scheich wird nicht >>>>>> unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein. >>>>> >>>>> Für die Ölscheichs brauchst Du keine Jahre mehr. Es wurden Kriege um Wasser >>>>> geführt (der Überfall der U$A auf Libyen, z.B.) In 50 Jahren wird es um >>>>> Trinkwasser gehen, nicht nicht mehr um Öl. >>>>> >>>> Abgesehen davon: Die arabische Halbinsel ist dafür bekannt, dass dort im >>>> Sommer regelmäßig Spitzentemperaturen von 52°C erreicht werden! Das kann >>>> man mit genügend Wasser als Mensch gerade so noch ertragen! Aber wenn >>>> die Temperaturen jenseits der 58°C sich bewegen, dann nützt dir das >>>> Wasser ohne Schatten exakt gar nicht weiter... ʚ(╹.╹)ɞ >>> >>> Dann baut man eben entsprechend. Kennst Du das Palmanhaus von >>> Calatrava in Valencia? Das hat ein filigranes, rundes Dach mit einer >>> Art von Kühlrippen. Es spendet Schatten und gleichzeitig wird es >>> schön durchlüftet. Ich war da an einem sonnigen Tag mal drin, draußen >>> waren es um die 30 Grad, drinnen sicherlich mindestens 5 Grad >>> weniger. Ganz ohne Klimaanlagen und Energieverbrauch. Und bei >>> Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit Solarenergie Strom >>> erzeugen können, der die Klimaanlagen antreibt. In den arabischen >>> WÜsten ist Platz genug für die Sonnenkollektoren. >>> >> Chlor! Man kann klimagerechte Häuser für 58°C-Aussentemperatur bauen! Aber >> dummerweise beginnt bereist ab 42°C sowohl die Proteine als auch die >> Enzyme im menschlichen Körper zu zerfallen an... <(°.°)> > > Schon im vorletzten Jahrhundert haben russische Forscher Selbstversuche > gemacht mit trockener Hitze. 110° ging recht gut, kurzzeitig auch 150°. > Also keinesfalls Dampfbad, das bringt einen in dieser Temperatur sofort > um. Trockene Hitze. > +--- <hier abknabbern> --- | In Deutschland gab es bereits im Juni neue Hitzerekorde. Bei | Temperaturen von teilweise mehr als 39 Grad Celsius scheint es fast | unerträglich, sich im Freien aufzuhalten. Aber wie viel Hitze kann ein | Mensch eigentlich aushalten? Und ab welchen Temperaturen wird es | lebensbedrohlich? | | Entscheidend ist nicht die Lufttemperatur, sondern die "gefühlte | Temperatur", sagt Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrums für | Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes, zu | n-tv.de. Bei der "gefühlten Temperatur" handelt sich um das | Wärmeempfinden der Menschen im Freien - es wird bedingt durch einen Mix | aus Lufttemperatur, Luftfeuchte, Wind und Sonneneinstrahlung. | | Die Lufttemperatur alleine sagt wenig darüber aus, wie wohl sich ein | Mensch fühlt. "Wenn sie etwa nach Doha am Persischen Golf gehen, ist die | Luft dort 50 Grad heiß. Aber trotzdem fallen die Menschen nicht um - | weil es trocken und windig ist", so Matzarakis. Fährt man hingegen in | tropische Gefilde, können aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit | Temperaturen in den 30ern bereits unerträglich werden. | | *Luftfeuchte erschwert das Schwitzen* | | Warum die Luftfeuchtigkeit eine so große Rolle spielt: Die Temperatur im | Körper muss konstant bei rund 37 Grad gehalten werden, auf der Haut sind | es etwa 33 bis 34 Grad. Wird die Luft in der Umgebung wärmer, muss der | Körper überschüssige Energie loswerden. "Die wichtigste Art für den | Körper, sich der Wärme zu entledigen, ist das Schwitzen", so Matzarakis. | Beim Schwitzen verdunstet Schweiß auf der Haut. Doch dafür muss die | Umgebungsluft auch Kapazitäten haben, Feuchtigkeit aufzunehmen. Das | heißt, sie muss trocken genug sein. Ist die Luftfeuchtigkeit hingegen | sehr hoch, kann das Schwitzen weniger kühlen. Bei einer Luftfeuchtigkeit | von 100 Prozent ist es praktisch nutzlos. | | Auch direkte Sonnenstrahlung und Windstille treiben die "gefühlte | Temperatur" nach oben. Sie liegt im Sommer daher meist über der | gemessenen Lufttemperatur - in Deutschland kann die Differenz bis zu 15 | Grad betragen. | | Bereits ab 32 Grad "gefühlter Temperatur" spricht der Deutsche | Wetterdienst von einer "starken Wärmebelastung" - die Lufttemperatur | beträgt dann möglicherweise aber nur 29 Grad. Schon bei 35 Grad im | Schatten kann die Wärmebelastung für den Menschen sogar "extrem" werden | - die "gefühlte Temperatur" liegt hier bei mehr als 38 Grad. | "Mittlerweile weiß man, dass ab dieser Temperatur die Sterblichkeit | deutlich zunimmt", so Matzarakis. | | *Nach wenigen Minuten wird es gefährlich* | | Aber wie lange kann ein Mensch es in brütender Hitze überhaupt | aushalten? Matzarakis nennt ein Beispiel: "In einem geparkten Auto kann | im Sommer die Temperatur in wenigen Minuten bis auf 60 Grad ansteigen. | Bei solchen Bedingungen dauert es fünf bis acht Minuten, bis die | Kernkörpertemperatur beginnt, hochzugehen." Steigt die Temperatur des | Körpers bis auf 41 Grad, wird es lebensgefährlich. Es droht unter | anderem ein Hitzeschlag, der tödlich enden kann. Daher niemals Kinder | oder gesundheitlich geschwächte Menschen in geparkten Autos lassen, rät | der Experte. | | Im Hitzesommer 2018 belief sich die Zahl der Todesfälle durch hohe | Temperaturen auf mehr als 1000 allein in Hessen und Berlin, teilte das | Robert-Koch-Institut Anfang Juni mit. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Wie-viel-Hitze-ueberlebt-ein-Mensch-article21112548.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 05:06 -0700 |
| Message-ID | <f11ff49b-3554-4ea9-b781-7d271abbf8d2n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510112 |
2021-07-20 14:06:00 +0200 > ... > ... In 50 Jahren wird es um > Trinkwasser gehen, nicht nicht mehr um Öl. MeerWasser. Osmotischer Druck entspricht etwa 300 Metern WasserSäule. Mit SolarEnergie aus der Sahara kriegen wir genug davon. Und wenn man das Wasser Jahrgangs-weise in Flaschen abfüllt, kann man sogar richtig reich werden. Ich fürchte da nur eins: Wasser vom Typ "lieblich". Oder Wasser, das korkt. Herwig
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-16 16:33 -0400 |
| Message-ID | <scsqet$ib0$1@dont-email.me> |
| In reply to | #510082 |
Salve allerseits, Stefan Froehlich schrieb: > On Fri, 16 Jul 2021 18:32:08 Dr. Joachim Neudert wrote: >> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> >> wrote: >> >> > Die anthropogene globale Erderwärmung lässt sich nicht mehr >> > aufhalten! Selbst, wenn wir ab morgen überhaupt keine >> > Treibhausgase mehr emittieren würden, was wir schlicht nicht >> > könnten, würden die bereits emittierten Treibhausgase den >> > Treibhauseffekt über die nächsten 70 Jahren weiter >> > voranschreiten lassen! > > Ein so schönes Muster, auch sonst gerne anzutreffen: Vor 40 Jahren > sagten die Leute "ist noch so weit weg, da brauchen wir uns noch > nicht drum zu kümmern". Derzeit kippt es nahezu ansatzlos in "das > Kind ist eh schon in den Brunnen gefallen, da nützt es nichts mehr, > wenn wir uns drum kümmern". > Du weißt aber schon, dass ich das nicht gesagt habe? Das Gros der Treibhausgase, die bis dato in der Atmosphäre emittiert wurden, werden dort mindestens für die nächsten 70 Jahren verbleiben! Methan hat z.B. eine Verweildauer von 10 Jahren, Lachgas von etwa ~100 Jahren und Hexafluorethan 10.000 Jahren! Das sind die Fakten! Daran kann man nichts ändern und wenn man noch so laut mit dem Fuß aufstampft! Und wir sollten auch realistisch bleiben: Wenn wir es schaffen, dass die anthropogene globale Erderwärmung unter 4°C bleibt, dann waren wir wirklich gut – und wenn nicht, dann werden einige Vollhonks feststellen, dass eine durchschnittliche globale Erderwärmung von 4°C durchaus bedeutet, dass es lokal bis zu 8°C wärmer werden kann, wodurch einige Orte sehr, sehr ungemütlich werden... (≖_≖ ) M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-17 11:11 +0200 |
| Message-ID | <ilfl61Ff70dU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #510082 |
Am 16.07.21 um 18:32 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Was meinst du, was für ein Geschrei los ist, wenn wir angenommen in 100
> Jahren die Technologie hätten das Kohlendioxid qualitativ und quantitativ
> rasch zu entfernen und die Erdtemperatur wieder um 1°bis 2° abzusenken.
Das Entfernen geht jetzt schon,
Die beste Technologie scheint mir verwitterungsfähiges Gesteinsmehl
in den Ozeanen einzubringen zu sein.
Kosten, Verzögerung und Ausmaß der Wirksamkeit sind mir nicht bekannt.
CO2 Abscheiden durch flüssige Luft scheint mir teurer und ineffektiver
zu sein.
Und technische Wunder a la fliegende Autos ..
Wenn zu viel entfernt würde,
käme es (wieder) zu einer Eiszeit.
Übrigens, Gletscher und Ozeane sind so etwas wie Kühlwasser
( oder Wärmeflaschen). Es verzögert globale Temperaturänderungen.
> Was glaubst du werden die Ananasbauern in Sibirien und die
> Erdbeerplantagen-Betreiber auf Grönland dazu sagen? Und die
> Tauchschulbetreiber in den norwegischen Fjords? Die Weinbauern in
> Finnland?
Wie viele Menschen werden dass sein?
https://www.mdr.de/wissen/weltkarte-verzerrtes-bild-von-der-welt100.html
Und was ist mit den übrigen? Ab in die Klimahölle?
Ist der Boden für den Anbau geeignet?
Wie viele werden davon satt bzw. angemessen ernährt ..
> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit
> den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben.
Die Menge kann sehr gering sein und aus Bandenchefs bestehen.
( So wie heute in Teilen von Afghanistan?. )
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/klimawandel-so-warm-war-es-im-eozaen-auf-der-erde-09-2019/
> Und Öl-Scheich wird nicht
> unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein.
Haben die keine Amazon Aktien mehr?
---------------
Weiter
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/klimawandel-so-warm-war-es-im-eozaen-auf-der-erde-09-2019/
steht
Eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass
bereits 2030 ein Klima wie im Pliozän, das vor 5,3 Millionen Jahren
begann, herrschen könnte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pliozän
Im Pliozän war das Klima relativ stabil und warm. Der Anteil an
Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre wurde durch Untersuchung von Δ13C
organischen Materials aus Meeressedimenten und versteinerten Blättern
ermittelt und betrug Mitte des Pliozän etwa 360 bis 400 ppm; eine
Konzentration von 400 ppm wurde im Jahr 2014 wieder erreicht.
Hermann
vermutend 2030 noch erlebend.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-18 01:27 +0000 |
| Message-ID | <pan$aa290$de5c09ca$2dd74e57$f232d0a3@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #510082 |
Am Fri, 16 Jul 2021 19:45:16 +0000 schrieb Stefan Froehlich: > On Fri, 16 Jul 2021 18:32:08 Dr. Joachim Neudert wrote: >> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> >> wrote: >> > Die anthropogene globale Erderwärmung lässt sich nicht mehr >> > aufhalten! Selbst, wenn wir ab morgen überhaupt keine >> > Treibhausgase mehr emittieren würden, was wir schlicht nicht >> > könnten, würden die bereits emittierten Treibhausgase den >> > Treibhauseffekt über die nächsten 70 Jahren weiter >> > voranschreiten lassen! > > Ein so schönes Muster, auch sonst gerne anzutreffen: Vor 40 Jahren > sagten die Leute "ist noch so weit weg, da brauchen wir uns noch > nicht drum zu kümmern". Derzeit kippt es nahezu ansatzlos in "das > Kind ist eh schon in den Brunnen gefallen, da nützt es nichts mehr, > wenn wir uns drum kümmern". > >> > Aber, wenn wir gar nichts machen, werden wir bis Ende des 21. >> > Jahrhunderts sogar das 4°-Ziel reizen – und dann Gnade uns >> > Gott... (っ- ‸ - ς) > > Ich kenne auch Modelle, die meinen, bei ungebremster > Weiterentwicklung hätten wir 2095 die 6° geknackt, und dann wäre der > Planet für uns (wenigstens vorübergehend) tatsächlich unbewohnbar; > wie realitätsnah diese Modelle modelliert sind, weiss ich nicht. > 2095 ist aber jedenfalls eine Jahreszahl, die man als sehr junger > Mensch mit "wow, da bin ich dann schon ziemlich alt" kommentiert und > nicht mehr mit "eh egal". > Dieae Taktik ist ungeheuer praktisch, man muß so rein gar nix am verhalten ändern. > Soll heissen: Der Prozess verläuft ja halbwegs kontinuierlich, und > wenn sowohl das Modell stimmt als auch tatsächlich niemand etwas > dagegen unternimmt, dann gibt es irgendwann zwischen jetzt und 2095 > nicht nur zunehmend Naturkatastrophen, sondern auch Revolution. > Erinnert mich jetzt ein bisschen an die Covid-Prognosen, warum auch > immer... > Das ist der Nachteil dieser Taktik, man ist in die Grube gefallen, die man sich selbst gegraben hat. > Die Revolution[TM] könntest Du dann schon auch noch erleben; an sich > ist das nichts, wo man als alter Mensch hineingeraten möchte. > >> Was meinst du, was für ein Geschrei los ist, wenn wir angenommen >> in 100 Jahren die Technologie hätten das Kohlendioxid qualitativ >> und quantitativ rasch zu entfernen und die Erdtemperatur wieder um >> 1°bis 2° abzusenken. >> >> Was glaubst du werden die Ananasbauern in Sibirien und die >> Erdbeerplantagen-Betreiber auf Grönland dazu sagen? Und die >> Tauchschulbetreiber in den norwegischen Fjords? Die Weinbauern in >> Finnland? >> >> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr >> gut mit den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und >> Öl-Scheich wird nicht unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen >> Reichtum sein. > > Ziemlich optimistische Sichtweise, dass ein so großer Umbruch mit so > minimalen Verwerfungen einhergeht, dass sich einfach unsere > derzeitigen Annehmlichkeiten ein paar Kilometer nach Norden > verschieben. Wenn ich mir ansehe, was der Untergang des römischen > Reichs mit Europa gemacht hat (und da wurde nichts unbewohnbar), > habe ich meine Zweifel. > Das ist der Glaube an Technik bei den Neoliberalen. Nun ja, wir sehen gerade das massive Häuser und Straßenzüge weggerissen werden und sich Kiesgruben auftun. Sowas kommt dann mal eben öfter vor. Auch das ist äußerst praktisch, weil man ja nix ändern muß. Mal abgesehen davon, daß es spätestens gegen die sozialen Probleme, die ja ganz überwiegend anderswo bereits jetzt entstehen, so rein gar nix hilft. Es wird kein gutes Ende mit solchen Leuten nehmen. Es werden nämlich Millionen einfach hierher kommen und die am nächsten Baum aufknüpfen.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-18 10:50 +0200 |
| Message-ID | <sd0pv5$koh$1@dont-email.me> |
| In reply to | #510082 |
Am 16.07.2021 um 21:45 schrieb Stefan Froehlich:
> Ich kenne auch Modelle, die meinen, bei ungebremster
> Weiterentwicklung hätten wir 2095 die 6° geknackt, und dann wäre der
> Planet für uns (wenigstens vorübergehend) tatsächlich unbewohnbar;
> wie realitätsnah diese Modelle modelliert sind, weiss ich nicht.
Ich natürlich auch nicht aber zumindest klingt es wunderbar dramatisch.
Und allermeist ist das Drama weit weniger groß, als vorhergesagt.
> Soll heissen: Der Prozess verläuft ja halbwegs kontinuierlich, und
> wenn sowohl das Modell stimmt als auch tatsächlich niemand etwas
> dagegen unternimmt, dann gibt es irgendwann zwischen jetzt und 2095
> nicht nur zunehmend Naturkatastrophen, sondern auch Revolution.
> Erinnert mich jetzt ein bisschen an die Covid-Prognosen, warum auch
> immer...
Corona-Prognosen sind ja auch allesamt eingetreten ... (Als nächstes
wirst Du erklären, warum die Prognosen nicht eingetreten sind. Das ist
so ein vorhersehbares Muster im Verhalten all derer, die mit Prognosen
hantieren: Erst eine Prognose bringen und hinterher gut erklären, warum
alles nur Quatsch war.)
> Die Revolution[TM] könntest Du dann schon auch noch erleben; an sich
> ist das nichts, wo man als alter Mensch hineingeraten möchte.
Ich schon. Meine Zukunftsangst ist nicht so riesig.
>> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr
>> gut mit den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und
>> Öl-Scheich wird nicht unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen
>> Reichtum sein.
>
> Ziemlich optimistische Sichtweise, dass ein so großer Umbruch mit so
> minimalen Verwerfungen einhergeht, dass sich einfach unsere
> derzeitigen Annehmlichkeiten ein paar Kilometer nach Norden
> verschieben. Wenn ich mir ansehe, was der Untergang des römischen
> Reichs mit Europa gemacht hat (und da wurde nichts unbewohnbar),
> habe ich meine Zweifel.
Ja was hat denn der Untergang des römischen Reiches mit Europa gemach?
Ich kann es Dir sagen, ist nämlich recht einfach: Der Untergang des
römischen Reiches hat den Weg für das Europa des 21. Jh. eröffnet. Und,
ich kann es drehen und wenden wie ich will, so ganz und gar furchtbar
und entsetzlich finde ich dieses Europa des 21. Jh. gar nicht.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-07-18 11:01 +0200 |
| Message-ID | <sd0qlb$t9p$3@solani.org> |
| In reply to | #510246 |
Am 18.07.21 um 10:50 schrieb Lars Gebauer: > > Ich kann es Dir sagen, ist nämlich recht einfach: Der Untergang des > römischen Reiches hat den Weg für das Europa des 21. Jh. eröffnet. Und, > ich kann es drehen und wenden wie ich will, so ganz und gar furchtbar > und entsetzlich finde ich dieses Europa des 21. Jh. gar nicht. Die ca. 16 Jahrhunderte dazwischen waren das Problem. Besonders die 1100 Jahre "schwarzes Mittelalter".
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-18 11:07 +0200 |
| Message-ID | <sd0qv9$qs4$4@dont-email.me> |
| In reply to | #510253 |
Am 18.07.2021 um 11:01 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 18.07.21 um 10:50 schrieb Lars Gebauer:
>> Ich kann es Dir sagen, ist nämlich recht einfach: Der Untergang des
>> römischen Reiches hat den Weg für das Europa des 21. Jh. eröffnet.
>> Und, ich kann es drehen und wenden wie ich will, so ganz und gar
>> furchtbar und entsetzlich finde ich dieses Europa des 21. Jh. gar nicht.
>
> Die ca. 16 Jahrhunderte dazwischen waren das Problem.
Inwiefern?
> Besonders die 1100 Jahre "schwarzes Mittelalter".
Bitte bitte! Nicht schon wieder /dieses/ Märchen.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-20 05:01 -0700 |
| Message-ID | <9cc6170c-d04a-482e-87c7-ede5c34a971fn@googlegroups.com> |
| In reply to | #510082 |
2021-07-20 14:02:00 +0200 > ... > Was meinst du, was für ein Geschrei los ist, wenn wir angenommen in 100 > Jahren die Technologie hätten das Kohlendioxid qualitativ und quantitativ > rasch zu entfernen und die Erdtemperatur wieder um 1°bis 2° abzusenken. Gleichzeitig mit den FusionsReaktoren? > Was glaubst du werden die Ananasbauern in Sibirien und die > Erdbeerplantagen-Betreiber auf Grönland dazu sagen? Und die > Tauchschulbetreiber in den norwegischen Fjords? Die Weinbauern in > Finnland? > > Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit > den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und Öl-Scheich wird nicht > unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein. Sondern der OlivenÖl-Scheich aus Nowaja Semlja? Der uns mit dem Trend-Öl Marke "Pawel Alexejewitsch Tscherenkow" versorgt, das im Dunklen so schön leuchtet? Herwig
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