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Groups > ger.ct > #503633 > unrolled thread

Ein Hologramm als BaLAG?! / OmniPräsenz der LGM

Started byHerwig <herwig.huener@t-online.de>
First post2021-06-03 15:58 -0700
Last post2021-06-04 11:39 -0700
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  Ein Hologramm als BaLAG?! / OmniPräsenz der LGM Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-06-03 15:58 -0700
    Re: Ein Hologramm als BaLAG?! / OmniPräsenz der LGM Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2021-06-04 05:56 +0200
    Re: Ein Hologramm als BaLAG?! / OmniPräsenz der LGM Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2021-06-04 11:53 +0200
      Re: Ein Hologramm als BaLAG?! / OmniPräsenz der LGM Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-06-04 11:27 -0700
        Re: Ein Hologramm als BaLAG?! / OmniPräsenz der LGM Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-06-04 11:39 -0700

#503633 — Ein Hologramm als BaLAG?! / OmniPräsenz der LGM

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2021-06-03 15:58 -0700
SubjectEin Hologramm als BaLAG?! / OmniPräsenz der LGM
Message-ID<63e08fd9-9ebe-4484-8555-7e62c9497e81n@googlegroups.com>
2021-06-04 00:57:00 +0200

Das Betreff lässt erkennen, dass ich endlich dazu komme,
"BladeRunner 2049" anzusehen. Und der Film hat eigentlich
Recht: Anstatt komplizierter Hardware-Lösungen für
eine LebensPartnerin ist ein HoloGramm doch viel
pflegeleichter - schmutzt überhaupt nicht, mit der richtigen
Programmierung widerspricht sie auch nie. Als SoftwareLösung
kann man sie auch im Handy mitnehmen, wenn man sie
gerade nicht braucht. Wahrscheinlich kann man sie auch
in die Cloud uploaden.

Nach dem Anflantschen eines Interface-Moduls - oder was
auch immer das sein soll - erlebt diese "Joi", wie sich echter
Regen auf der Haut anfühlt - dabei bleibt natürlich unklar,
worin der Vorteil gegenüber echten KindheitsErinnerungen
an eine echte Kindheit im echten Clausthal besteht.

Mir behagt dieses Konzept nicht. Bei einem vielpixeligen Etwas
sollte klar sein, welches Pixel virtuell und welches real ist. So
wie ein Bild einen Rahmen haben sollte. Bin ich schon zu sehr
auf meine zufälligen SehGewohnheiten festgelegt?

Spoiler: Später im Film wird deutlich, dass schon für eine
Darstellung eines sexuellen Interfaces ein OutSourcing
desselben erforderlich ist - und damit ist diese Joi auf
der Funktionalität eines JPEGs mit angeschlossener KI
angekommen. Damit entscheidet eigentlich nur noch
der Preis, ob man sich sowas zulegt.

Ein (inzwischen verstorbener) Kollege hatte einen Vorläufer
von sowas: Ein paar PixelMädchen, die auf dem BildSchirm
sich von Fenster zu Fenster turnten und dabei UhrZeit und
Nachrichten und SystemMessages und SourceTexte von
sich gaben - alle gleichzeitig, alle in unterschiedlichen
StimmLagen. Schon damals dachte ich: wie kann man sich
sowas freiwillig antun?

***

Dabei fällt mir ein SF-Roman ein, den ich in früher Kindheit
gelesen habe. Titel und Autor sind mir entfallen.
Also: Invasion vom Mars. Die LGM (Little Green Men) sind
es - man kann sie sehen und man kann sie hören. Eine andere
physikalische SchnittStelle haben diese einige Dutzend
Millionen QuälGeister nicht, dafür einen unfehlbaren Instinkt,
welche persönlichen Geheimnisse man lieber nicht
verbreiten möchte. Und natürlich haben sie Einblick in
alles, was überhaupt wissbar ist: Von einer Sekunde zur
anderen ist das Wort "Geheimnis" oder "PrivatSphäre" ein
sehr theoretisches Konzept.

Man muss zu jedem ZeitPunkt damit rechnen, dass einer
dieser Grünlinge neben einem steht und einen ätzenden
Kommentar von sich gibt. Zuschlagen? Besser nicht - in
diesen virtuellen NervenSägen können sich echte
Gegenstände verbergen. Und man kann sie nicht verletzen,
sich selbst aber schon.

Die Wirkung auf die Welt ist noch dramatischer als Corona -
die wenigen glücklichen, die taub und blind zugleich sind,
können die Wirtschaft allein natürlich nicht am Laufen halten,
und können auch gar nicht verstehen, was all die anderen
plötzlich haben.

Wie es ausgeht, weiss ich nicht mehr genau. Meiner Erinnerung
nach sind die LGM plötzlich weg, und keiner weiss, warum.

Hat irgendjemand eine Idee, welcher Roman das sein könnte?

Herwig

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#503635

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2021-06-04 05:56 +0200
Message-ID<ihtmisFfjt1U1@mid.individual.net>
In reply to#503633
Am 04.06.21 um 00:58 schrieb Herwig:
> 2021-06-04 00:57:00 +0200
> 
> Das Betreff lässt erkennen, dass ich endlich dazu komme,
> "BladeRunner 2049" anzusehen. Und der Film hat eigentlich
> Recht: Anstatt komplizierter Hardware-Lösungen für
> eine LebensPartnerin ist ein HoloGramm doch viel
> pflegeleichter - schmutzt überhaupt nicht, mit der richtigen
> Programmierung widerspricht sie auch nie. Als SoftwareLösung
> kann man sie auch im Handy mitnehmen, wenn man sie
> gerade nicht braucht. Wahrscheinlich kann man sie auch
> in die Cloud uploaden.

Redest Du von Lebenspartnerin oder von einem
menschlichem Körper nachgebildeten Sex oder Gesellschafts pielzeug?

Bei Hologramm fehlt noch die Berührung,
die nicht so leicht nachmachbar ist.

Tomb raider (1) .. als Hologramm oder in virtuelle Realität?

Oder die Transhumanisten Version:
    das Gehirn elektronisch uploaden
    mit besseren Möglichkeiten Realitäten zu ersetzen?

> Ein (inzwischen verstorbener) Kollege hatte einen Vorläufer
> von sowas: Ein paar PixelMädchen, die auf dem BildSchirm
> sich von Fenster zu Fenster turnten und dabei UhrZeit und
> Nachrichten und SystemMessages und SourceTexte von
> sich gaben - alle gleichzeitig, alle in unterschiedlichen
> StimmLagen. Schon damals dachte ich: wie kann man sich
> sowas freiwillig antun?

Ein Vorläufer von copyright Hinweisen von DVD Filmen
bzw. Einverständnisabfragen für cookies.

> Dabei fällt mir ein SF-Roman ein, den ich in früher Kindheit
> gelesen habe. Titel und Autor sind mir entfallen.
> Also: Invasion vom Mars. Die LGM (Little Green Men) sind
> es - man kann sie sehen und man kann sie hören. Eine andere
> physikalische SchnittStelle haben diese einige Dutzend
> Millionen QuälGeister nicht, dafür einen unfehlbaren Instinkt,
> welche persönlichen Geheimnisse man lieber nicht
> verbreiten möchte. Und natürlich haben sie Einblick in
> alles, was überhaupt wissbar ist: Von einer Sekunde zur
> anderen ist das Wort "Geheimnis" oder "PrivatSphäre" ein
> sehr theoretisches Konzept.

Tracker ..

> Man muss zu jedem ZeitPunkt damit rechnen, dass einer
> dieser Grünlinge neben einem steht und einen ätzenden
> Kommentar von sich gibt. Zuschlagen? Besser nicht - in
> diesen virtuellen NervenSägen können sich echte
> Gegenstände verbergen. Und man kann sie nicht verletzen,
> sich selbst aber schon.

Werbung ..

> Wie es ausgeht, weiss ich nicht mehr genau. Meiner Erinnerung
> nach sind die LGM plötzlich weg, und keiner weiss, warum.

Wenn die Grünen an die Macht kommen:

Ihr Umweltguthaben ist aufgebraucht.
Ziehen sie auf eine Müllhalde um.

Andere Parteien:

Keine Sorge, kann nicht passieren.

Was sie nicht erwähnen:
die Müllhalte kommt zu Ihnen.

Hermann
    der irgendwo schon von einer derzeitigen mittleren Nahrungsaufnahme
    von einer Plastikkarte pro ? in Form von Mikroplastik
    über Nahrung und Luft gehört hat

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#503694

FromShinji Ikari <shinji@gmx.net>
Date2021-06-04 11:53 +0200
Message-ID<70ujbg57vj6hr1m90l2olpc7qrbnl2i625@4ax.com>
In reply to#503633
Guten Tag

Herwig <herwig.huener@t-online.de> schrieb

>Das Betreff lässt erkennen, dass ich endlich dazu komme,
>"BladeRunner 2049" anzusehen. Und der Film hat eigentlich
>Recht: Anstatt komplizierter Hardware-Lösungen für
>eine LebensPartnerin ist ein HoloGramm doch viel
>pflegeleichter - schmutzt überhaupt nicht, mit der richtigen
>Programmierung widerspricht sie auch nie.

Alter Hut
https://www.youtube.com/watch?v=N2hsHndTkJA
Japaner heiratet Hologramm - YouTube

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#503749

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2021-06-04 11:27 -0700
Message-ID<efcf0246-7a43-4687-be39-3cfbf2fa1519n@googlegroups.com>
In reply to#503694
2021-06-04 20:28:00 +0200

> ...

> Alter Hut 
> https://www.youtube.com/watch?v=N2hsHndTkJA 
> Japaner heiratet Hologramm - YouTube

Und da denkt man, man thematisiert etwas völlig neues.

Ich hatte als Kind eine StoffGiraffe, die ich jede Nacht mit
ins Bett nahm. An eine EheSchliessung habe ich aber
nie gedacht. Diese StoffGiraffe konnte als Schlagzeug
gegen meinen Bruder eingesetzt werden.  Sie war sehr
handlich für diesen Zweck: Am Hals anfassen,
herumwirbeln und mit dem Arsch auf den Kopf meines
Bruders krachen lassen.

Vermutlich hätte das gereicht, dass auch diese StoffGiraffe
niemals eine EheSchliessung erwogen hätte.

Ein Hologramm hätte man so nicht einsetzen können.

Herwig

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#503753

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2021-06-04 11:39 -0700
Message-ID<3c4fab96-8309-41f0-89f1-3af81db770e0n@googlegroups.com>
In reply to#503749
2021-06-04 20:40:00 +0200 

> ...

> Und da denkt man, man thematisiert etwas völlig neues. 
> 
> Ich hatte als Kind eine StoffGiraffe, ...

Ich habe eben nachgegooglet und bei Amazon geschaut.
StoffGiraffen gibt es jede Menge, aber nicht genau die, die
ich hatte. Meiner Erinnerung nach handelte es sich um ein
SchnittMuster, das, nach Herstellung, mit StoffResten
aufgefüllt und dann vernäht wurde. Ferdisch.

Es hat mich so beeindruckt, dass ich vor einem SchauFenster
am Stachus stehen blieb, (Obletter) als dort eine Giraffe
in Plüsch und lebensgross ausgestellt war. PreisTag
vierstellig.

Naja - langfristig vielleicht immer noch billiger als ein
echtes Pony. Und haltbarer als ein Hologramm, wenn
dessen Firmware upgedatet wurde.

Herwig

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