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Re: Die Kardiologen und das Fax

Started by"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
First post2021-04-05 11:05 +0200
Last post2021-04-05 16:13 +0200
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Contents

  Re: Die Kardiologen und das Fax "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-04-05 11:05 +0200
    Re: Die Kardiologen und das Fax "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-04-05 11:24 +0200
      Re: Die Kardiologen und das Fax Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-04-05 11:53 +0200
        Re: Die Kardiologen und das Fax "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-04-05 12:13 +0200
          Re: Die Kardiologen und das Fax Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-04-05 03:35 -0700
          Re: Die Kardiologen und das Fax Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-04-05 14:18 +0200
      Re: Die Kardiologen und das Fax "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-04-05 12:12 +0200
        Re: Die Kardiologen und das Fax Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-04-05 17:46 +0200
          Re: Die Kardiologen und das Fax Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-04-05 20:49 +0200
            Re: Die Kardiologen und das Fax Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-04-06 21:32 +0200
              Re: Die Kardiologen und das Fax Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-04-06 22:03 +0200
                Re: Die Kardiologen und das Fax Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-04-07 03:37 -0700
                Re: Die Kardiologen und das Fax Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-04-07 13:29 +0200
                  Re: Die Kardiologen und das Fax Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2021-04-10 12:46 +0200
                    Re: Die Kardiologen und das Fax Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2021-04-10 12:53 +0200
                      Re: Die Kardiologen und das Fax Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2021-04-10 13:24 +0200
                      Re: Die Kardiologen und das Fax Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2021-04-10 21:50 +0200
      Re: Die Kardiologen und das Fax Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-04-05 03:25 -0700
      Re: Die Kardiologen und das Fax Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-04-05 03:28 -0700
    Re: Die Kardiologen und das Fax Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-04-05 02:45 -0700
    Re: Die Kardiologen und das Fax Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-04-05 12:19 +0200
      Re: Die Kardiologen und das Fax Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-04-05 12:46 +0200
        Re: Die Kardiologen und das Fax Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-04-05 11:15 +0000
          Re: Die Kardiologen und das Fax Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-04-05 04:38 -0700
        Re: Die Kardiologen und das Fax Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-04-06 21:39 +0200
          Re: Die Kardiologen und das Fax Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-04-06 14:07 -0700
      Re: Die Kardiologen und das Fax Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-04-05 16:13 +0200

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#496145 — Re: Die Kardiologen und das Fax

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-04-05 11:05 +0200
SubjectRe: Die Kardiologen und das Fax
Message-ID<s4ejse$7js$1@solani.org>
Am 05.04.21 um 11:00 schrieb Michael Bode:
> Es gibt offenbar auch welche, die davon nicht 100% begeistert sind:
> 
> https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-krise-aerztin-enise-lauterbach-sagt-deutschland-steckt-noch-in-der-steinzeit-a-e5d7afe9-86a4-4c0c-9a05-ed0def790b93
> 
> Lauterbach: Ich liebe meinen Beruf als Kardiologin – aber die Probleme,
> mit denen wir und unsere Patienten im Gesundheitssystem konfrontiert
> sind, haben mich dazu bewegt, etwas zu verändern. Deutschland steckt bei
> Innovationen teilweise noch in der Steinzeit.
> 
> SPIEGEL: Wie meinen Sie das?
> 
> Lauterbach: Der Informationsaustausch ist grottig, um es salopp zu
> sagen. In Deutschland kommunizieren Ärzte untereinander immer noch per
> Telefon, Fax und über die Post. Die meisten Dokumente kommen mit dem
> Briefträger. Die Einführung der elektronischen Patientenakte ist 2003
> beschlossen worden – und nichts hat sich getan.
> 
> Wenn ich eine Akte brauchte, ging das nur per Fax, oder die
> Informationen waren tagelang mit dem Postboten unterwegs. Wenn für
> Patienten Termine für Nachsorge-Untersuchungen gemacht werden müssen,
> sind stundenlange Warteschleifen für uns Beschäftige im Gesundheitswesen
> keine Seltenheit. Das ist eine Katastrophe, das hat mich wahnsinnig
> gemacht, immerhin geht es hier um Menschenleben. Manche
> Befundübermittlung duldet keine Zeitverzögerung. Ich wollte dagegen
> etwas tun.
> 

Du hast gelesen, daß sie als Kardiologin (in so einer Reha-Einrichtung, 
pfff...) nicht so recht reüssierte, und nun ihre geschäftliche Zukunft 
mit der Vernetzung und Digitalisierung des Arztwesens verbindet?

Auf gut deutsch: die treibt Eigenwerbung für ihr neues Business, weil 
das alte nicht so gut geklappt hat.

Würdest Du von dieser "Fachfrau" Dein Wohnhaus vernetzen lassen? Ob die 
das kann? Ob sie wohl einen Router von einem Switch von einem Hub 
unterscheiden könnte?

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#496155

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-04-05 11:24 +0200
Message-ID<s4ekvu$8lb$1@solani.org>
In reply to#496145
Am 05.04.21 um 11:18 schrieb Michael Bode:
> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes:
> 
>> Du hast gelesen, daß sie als Kardiologin (in so einer
>> Reha-Einrichtung, pfff...) nicht so recht reüssierte, und nun ihre
>> geschäftliche Zukunft mit der Vernetzung und Digitalisierung des
>> Arztwesens verbindet?
>>
>> Auf gut deutsch: die treibt Eigenwerbung für ihr neues Business, weil
>> das alte nicht so gut geklappt hat.
>>
>> Würdest Du von dieser "Fachfrau" Dein Wohnhaus vernetzen lassen? Ob
>> die das kann? Ob sie wohl einen Router von einem Switch von einem Hub
>> unterscheiden könnte?
> 
> Würdest du ein Handy verwenden, das ein Buchhalter gebaut hat?
> 
> Ich hab vor Jahrzehnten an Software für medizinische Diagnosen
> gearbeitet. Da hatten Mediziner die Leitung, die waren für den
> medizinischen Teil verantwortlich und Physiker für dem Messmethoden und
> Sensoren, Elektroniker für die Elektronik und beide zusammen für die
> Software. Hätten wir die Rollen anders verteilen sollen?
> 


Mei, da hab ich 30 Jahre lang Leute kommen und gehen gesehen, die das 
digitale Heil der Medizin als Vision beschworen haben. Angefangen von 
Prof. Karl Überla, der die Vernetzung der LMU München und des Klinikums 
Großhadern begann, mit Ethernet (zum Glück) und Apple Power PCs 
Pizzaboxen als Clients (weniger glückhaft).

99% sind Schaumschläger. Überla wurde dann später sogar sein Bundesamt 
geschlossen wegen Murks.

Da gab es nämlich mal ein "Bundesgesundheitsamt".

"Das Bundesgesundheitsamt (BGA) wurde 1952 als Nachfolgeorganisation des 
Reichsgesundheitsamts gegründet und war die zentrale staatliche 
Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der 
öffentlichen Gesundheit mit Sitz in Berlin. Es hatte den Auftrag, 
Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier früh zu erkennen, diese 
zu bewerten und im Rahmen seiner gesetzlichen Kompetenzen einzudämmen.

Die Regierung Kohl löste es schließlich am 30. Juni 1994 nach fast 600 
Toten infolge HIV-verseuchter Blutpräparate auf.[1][2] Vorangegangen 
waren nicht erfolgte Warnungen vor gesundheitsschädlichen 
Holzschutzmitteln.[3] Seine Aufgaben gingen auf drei Nachfolgeinstitute 
über.[4][5]"

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#496165

FromMartin Τrautmann <t-usenet@gmx.net>
Date2021-04-05 11:53 +0200
Message-ID<slrns6lnh2.1a8l.t-usenet@ID-685.user.individual.de>
In reply to#496155
On Mon, 5 Apr 2021 11:24:13 +0200, Dr. Joachim Neudert wrote:
> Mei, da hab ich 30 Jahre lang Leute kommen und gehen gesehen, die das 
> digitale Heil der Medizin als Vision beschworen haben. Angefangen von 
> Prof. Karl Überla, der die Vernetzung der LMU München und des Klinikums 
> Großhadern begann, mit Ethernet (zum Glück) und Apple Power PCs 
> Pizzaboxen als Clients (weniger glückhaft).

Innerhalb der Uniklink hier funkioniert das wenigstens tadellos - da
sehen die in der Orthopädie auch, was in der Augenklinik los war.

Da passt wohl auch die MRT-Software zusammen. Beim externen Kernspin
bekommt man inzwischen zwei DVDs mit, weil entweder die eine oder die
andere nicht ausgewertet werden kann. Dumm nur, wenn beide nix taugen.

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#496172

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-04-05 12:13 +0200
Message-ID<s4enrt$aur$2@solani.org>
In reply to#496165
Am 05.04.21 um 11:53 schrieb Martin Τrautmann:
> Innerhalb der Uniklink hier funkioniert das wenigstens tadellos - da
> sehen die in der Orthopädie auch, was in der Augenklinik los war.


Was je nach Erkrankung der Patient gar nicht so toll findet, wenn der 
Orthopäde sieht welchen Behandlungsplan der Psychiater erstellt hat...

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#496179

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-04-05 03:35 -0700
Message-ID<a412ff74-c614-4c53-a3f4-8fb4408bb708n@googlegroups.com>
In reply to#496172
JF  Nudrt schrieb am Montag, 5. April 2021 um 12:13:18 UTC+2:
> Am 05.04.21 um 11:53 schrieb Martin Τrautmann: 

> > Innerhalb der Uniklink hier funkioniert das wenigstens tadellos - da 
> > sehen die in der Orthopädie auch, was in der Augenklinik los war. 
> 
> 
> Was je nach Erkrankung der Patient gar nicht so toll findet, wenn der 
> Orthopäde sieht welchen Behandlungsplan der Psychiater erstellt hat...

Pat. klagte nach nur halb überstandener Infektion über massive
Beschwerden mit eher diffusem Bild. Zunächst wurde das Herz
abgechkeckt, vorwärts, rückwärts und seitwärts.

Dann kamen wir zur HNO, die ein CT veranßaßte, und siehe da:
massive Vereiterung. OP-Vorbesprechung, Anästhesist:

"Und wir müssen jetzt noch ein EKG machen."

Pat. war bereit, alle Freigaben zu unterschreiben, damit sich der Meister
das längst erstellteEKg mit und ohne Belastung auf den Schir holt. Nutzte
alles nichts; nach einigen Telefonaten lief ich dann mit der kardiologischen
Patientenakte übers Gelände.

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#496205

FromMartin Τrautmann <t-usenet@gmx.net>
Date2021-04-05 14:18 +0200
Message-ID<slrns6m014.1a8l.t-usenet@ID-685.user.individual.de>
In reply to#496172
On Mon, 5 Apr 2021 12:13:17 +0200, Dr. Joachim Neudert wrote:
> Am 05.04.21 um 11:53 schrieb Martin Τrautmann:
>> Innerhalb der Uniklink hier funkioniert das wenigstens tadellos - da
>> sehen die in der Orthopädie auch, was in der Augenklinik los war.
>
>
> Was je nach Erkrankung der Patient gar nicht so toll findet, wenn der 
> Orthopäde sieht welchen Behandlungsplan der Psychiater erstellt hat...

Ist so. Und deswegen darf es außerhalb des Betriebsgeländes eben keiner. 
Brief und Fax müssen eben reichen.

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#496169

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-04-05 12:12 +0200
Message-ID<s4enpn$aur$1@solani.org>
In reply to#496155
Am 05.04.21 um 11:40 schrieb Hanno Foest:
> On 05.04.21 11:24, Dr. Joachim Neudert wrote:
> 
>> Mei, da hab ich 30 Jahre lang Leute kommen und gehen gesehen, die das 
>> digitale Heil der Medizin als Vision beschworen haben.
> 
> In anderen Ländern hat das sogar funktioniert.
> 
> Hanno
> 

Z.B. in Israel.

Zur vollsten Zufriedenheit der IT und der Konzerne/Kassen  und der 
Regierung.

Ich suche ein Beispiel, wo auch Bürger und Datenschützer zufrieden waren.

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#496275

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-04-05 17:46 +0200
Message-ID<12zlkylp4vt5l.12vd5n0zfud4x$.dlg@40tude.net>
In reply to#496169
Am Mon, 5 Apr 2021 12:12:07 +0200 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Am 05.04.21 um 11:40 schrieb Hanno Foest:
>> On 05.04.21 11:24, Dr. Joachim Neudert wrote:
>> 
>>> Mei, da hab ich 30 Jahre lang Leute kommen und gehen gesehen, die das 
>>> digitale Heil der Medizin als Vision beschworen haben.
>> 
>> In anderen Ländern hat das sogar funktioniert.
>> 
>> Hanno
>> 
> 
> Z.B. in Israel.
> 
> Zur vollsten Zufriedenheit der IT und der Konzerne/Kassen  und der 
> Regierung.
> 
> Ich suche ein Beispiel, wo auch Bürger und Datenschützer zufrieden waren.

Die Bisa-App soll ziemlich gut sein:

https://bisaapp.com/

Die ist in Ghana und im Senegal im Einsatz.

Klar, das Gesundheitssystem ist da auf einem viel niedrigeren Niveau, umso
mehr helfen solche cleveren Lösungen.

Und SORMAS nicht zu vergessen:

https://www.giz.de/de/mediathek/92966.html

"Corona-Pandemie: Europa lernt von Afrika
Deutsche Gesundheitsämter setzen zur Kontaktverfolgung auf SORMAS. Erdacht
und erprobt wurde das Krankheitsüberwachungssystem in Nigeria.
Die langjährige GIZ-Projektleiterin Sabine Ablefoni ist begeistert: „Ein
funktionierendes System aus dem globalen Süden wird jetzt in Deutschland
eingesetzt, um die Corona-Pandemie besser zu kontrollieren.“ Die Rede ist
vom digitalen Krankheitsüberwachungssystem SORMAS (Surveillance, Outbreak
Response Management and Analysis System). Erdacht wurde es in Nigeria als
Antwort auf die Ebola-Epidemie in den Jahren 2014 bis 2016. Dort wurde es
zu Beginn der Corona-Pandemie umgehend auf die neue Krankheit COVID-19
ausgeweitet. Mit Beschluss der Bundesregierung soll SORMAS nun auch in
allen deutschen Gesundheitsämtern genutzt werden, um Infektionsketten
vollständig nachzuvollziehen. Damit nutzt Deutschland ein System, das sich
im globalen Süden bereits bewährt hat."

Grüße,

Frank

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#496303

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2021-04-05 20:49 +0200
Message-ID<id14d9Fb0dfU2@mid.individual.net>
In reply to#496275
Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> writes:

> Am Mon, 5 Apr 2021 12:12:07 +0200 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>
>> Am 05.04.21 um 11:40 schrieb Hanno Foest:
>>> On 05.04.21 11:24, Dr. Joachim Neudert wrote:
>>> 
>>>> Mei, da hab ich 30 Jahre lang Leute kommen und gehen gesehen, die das 
>>>> digitale Heil der Medizin als Vision beschworen haben.
>>> 
>>> In anderen Ländern hat das sogar funktioniert.
>>> 
>>> Hanno
>>> 
>> 
>> Z.B. in Israel.
>> 
>> Zur vollsten Zufriedenheit der IT und der Konzerne/Kassen  und der 
>> Regierung.
>> 
>> Ich suche ein Beispiel, wo auch Bürger und Datenschützer zufrieden waren.
>
> Die Bisa-App soll ziemlich gut sein:
>
> https://bisaapp.com/
>
> Die ist in Ghana und im Senegal im Einsatz.
>
> Klar, das Gesundheitssystem ist da auf einem viel niedrigeren Niveau, umso
> mehr helfen solche cleveren Lösungen.
>
> Und SORMAS nicht zu vergessen:

Das kann nix sein. Die haben nicht mal ne Faxnummer:

https://sormas.org/contact

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#496477

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-04-06 21:32 +0200
Message-ID<101uslyusmclv.1bpz95fz2l9md.dlg@40tude.net>
In reply to#496303
Am Mon, 05 Apr 2021 20:49:13 +0200 schrieb Michael Bode:

> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> writes:
> 
>> Am Mon, 5 Apr 2021 12:12:07 +0200 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>
>>> Am 05.04.21 um 11:40 schrieb Hanno Foest:
>>>> On 05.04.21 11:24, Dr. Joachim Neudert wrote:
>>>> 
>>>>> Mei, da hab ich 30 Jahre lang Leute kommen und gehen gesehen, die das 
>>>>> digitale Heil der Medizin als Vision beschworen haben.
>>>> 
>>>> In anderen Ländern hat das sogar funktioniert.
>>>> 
>>>> Hanno
>>>> 
>>> 
>>> Z.B. in Israel.
>>> 
>>> Zur vollsten Zufriedenheit der IT und der Konzerne/Kassen  und der 
>>> Regierung.
>>> 
>>> Ich suche ein Beispiel, wo auch Bürger und Datenschützer zufrieden waren.
>>
>> Die Bisa-App soll ziemlich gut sein:
>>
>> https://bisaapp.com/
>>
>> Die ist in Ghana und im Senegal im Einsatz.
>>
>> Klar, das Gesundheitssystem ist da auf einem viel niedrigeren Niveau, umso
>> mehr helfen solche cleveren Lösungen.
>>
>> Und SORMAS nicht zu vergessen:
> 
> Das kann nix sein. Die haben nicht mal ne Faxnummer:
> 
> https://sormas.org/contact

Ja verdammt, wie wollen die dann die ganzen Ärzte in Ghana und im Senegal
erreichen, wo je bekanntlich das Fax neben der Buschtrommel das
meistgenutzte Medium Nr. 1 ist, und wo wirklich alle Leute
Festnetzleitungen nutzen?

Die Trommel nehme ich lieber zurück, sonst gibt das noch einen Shitstorm.

Grüße,

Frank

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#496483

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-04-06 22:03 +0200
Message-ID<nehcuzwoj35d$.1vfx7k1l29yp$.dlg@40tude.net>
In reply to#496477
Am Tue, 6 Apr 2021 21:33:17 +0200 schrieb Dietz Proepper:

> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> wrote:
>> Ja verdammt, wie wollen die dann die ganzen Ärzte in Ghana und im
>> Senegal erreichen, wo je bekanntlich das Fax neben der Buschtrommel
>> das meistgenutzte Medium Nr. 1 ist, und wo wirklich alle Leute
>> Festnetzleitungen nutzen?
>> 
>> Die Trommel nehme ich lieber zurück, sonst gibt das noch einen
>> Shitstorm.
> 
> Du weißt vermutlich, dass man dort den Zwischenschritt "Festnetz"
> zugunsten von "Mobilfunk" häufig übersprungen hat ...

Ja eben.

In Afrika und in der Karibik, teilweise auch in Asien.

Die ersten Mobiltelefone in größerer Zahl sah ich in Thailand, am Pool
eines 5*-Hotels 1989. Die einheimischen Geschäftsleute da hatten sowas.

Und in Kenia bezahlen die Leute per Handy, lange bevor es hier als
Randphänomen üblich wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/M-Pesa

Seit 2007.

Grüße,

Frank

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#496535

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-04-07 03:37 -0700
Message-ID<3e4f9ea0-5dc4-4321-b9c9-a520927ef306n@googlegroups.com>
In reply to#496483
Peter McD schrieb am Mittwoch, 7. April 2021 um 12:31:54 UTC+2:
> Am 06.04.21 um 22:03 schrieb Frank Hucklenbroich:
> > Am Tue, 6 Apr 2021 21:33:17 +0200 schrieb Dietz Proepper: 
> > 
> >> Frank Hucklenbroich <huckle...@gmx.net> wrote: 
> >>> Ja verdammt, wie wollen die dann die ganzen Ärzte in Ghana und im 
> >>> Senegal erreichen, wo je bekanntlich das Fax neben der Buschtrommel 
> >>> das meistgenutzte Medium Nr. 1 ist, und wo wirklich alle Leute 
> >>> Festnetzleitungen nutzen? 
> >>> Die Trommel nehme ich lieber zurück, sonst gibt das noch einen 
> >>> Shitstorm. 
> >> 
> >> Du weißt vermutlich, dass man dort den Zwischenschritt "Festnetz" 
> >> zugunsten von "Mobilfunk" häufig übersprungen hat ... 
> > 
> > Ja eben. 
> > In Afrika und in der Karibik, teilweise auch in Asien. 
> > Die ersten Mobiltelefone in größerer Zahl sah ich in Thailand, am Pool 
> > eines 5*-Hotels 1989. Die einheimischen Geschäftsleute da hatten sowas. 
> > Und in Kenia bezahlen die Leute per Handy, lange bevor es hier als 
> > Randphänomen üblich wurde. 
> > https://de.wikipedia.org/wiki/M-Pesa 
> > Seit 2007.
> Der auslösende Faktor, die Telefonleitungen wurden geklaut, also war 
> drahtlos die günstigere Lösung. 


Oder man kam ger nicht erst dazu, welche zu verlegen.

Ganz blöde Frage: Gibt es Faxversand und -empfang über Mobilfunknetz?

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#496542

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2021-04-07 13:29 +0200
Message-ID<1kvdq2gjf9j8s.ivhzyec8w6jj.dlg@40tude.net>
In reply to#496483
Am Wed, 7 Apr 2021 12:31:52 +0200 schrieb Peter McD:

> Am 06.04.21 um 22:03 schrieb Frank Hucklenbroich:
>> Am Tue, 6 Apr 2021 21:33:17 +0200 schrieb Dietz Proepper:
>> 
>>> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> wrote:
>>>> Ja verdammt, wie wollen die dann die ganzen Ärzte in Ghana und im
>>>> Senegal erreichen, wo je bekanntlich das Fax neben der Buschtrommel
>>>> das meistgenutzte Medium Nr. 1 ist, und wo wirklich alle Leute
>>>> Festnetzleitungen nutzen?
>>>> Die Trommel nehme ich lieber zurück, sonst gibt das noch einen
>>>> Shitstorm.
>>>
>>> Du weißt vermutlich, dass man dort den Zwischenschritt "Festnetz"
>>> zugunsten von "Mobilfunk" häufig übersprungen hat ...
>> 
>> Ja eben.
>> In Afrika und in der Karibik, teilweise auch in Asien.
>> Die ersten Mobiltelefone in größerer Zahl sah ich in Thailand, am Pool
>> eines 5*-Hotels 1989. Die einheimischen Geschäftsleute da hatten sowas.
>> Und in Kenia bezahlen die Leute per Handy, lange bevor es hier als
>> Randphänomen üblich wurde.
>> https://de.wikipedia.org/wiki/M-Pesa
>> Seit 2007.
> 
> Der auslösende Faktor, die Telefonleitungen wurden geklaut, also war 
> drahtlos die günstigere Lösung.
> 
> Nicht ohne Probleme, wie bei Deinem Link nachlesen kannst.
> "Kritik: Es wird kritisiert, dass Safaricom seine monopolähnliche 
> Stellung ausnutze, um überhöhte Preise von seinen oft sehr armen Kunden 
> zu verlangen."

Das hat die Deutsche Telekom bis mitte der 90er Jahre auch gemacht. Ich
erinnere mich noch an Zeiten, wo die Minute USA 3 DM kosteten. Bis die
amerikanischen Telekommunikations-Firmen dann "Callback"- Verträge
angeboten haben, da kosteten die Gespräche dann nur noch einen Bruchteil
dessen.
Man rief eine Nummer in den USA an, hackte seinen Code ein, legte auf, und
wurde vom Computer zurück gerufen und hatte dann eine freie Leitung und
konnte die gewünschte Rufnummer wählen. Die Rechnung kam dann aus den USA.
Irgendwann kamen die Deutsche Telekom und das Finanzamt dahinter, denn
denen entging so ja die deutsche Mehrwertsteuer durch diese Praxis. Das
wurde dann irgendwann umgestellt und die rechneten über die Telekom ab, mit
Umsatzsteuer.

Grüße,

Frank

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#496785

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2021-04-10 12:46 +0200
Message-ID<d7956680-c5ed-0442-4417-9dbcb1427e30@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#496542
Michael Bode schrieb:
> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> writes:
> 
>> Am Wed, 7 Apr 2021 12:31:52 +0200 schrieb Peter McD:
>>
>>> Am 06.04.21 um 22:03 schrieb Frank Hucklenbroich:
>>>> Am Tue, 6 Apr 2021 21:33:17 +0200 schrieb Dietz Proepper:
>>>> 
>>>>> Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> wrote:
>>>>>> Ja verdammt, wie wollen die dann die ganzen Ärzte in Ghana und im
>>>>>> Senegal erreichen, wo je bekanntlich das Fax neben der Buschtrommel
>>>>>> das meistgenutzte Medium Nr. 1 ist, und wo wirklich alle Leute
>>>>>> Festnetzleitungen nutzen?
>>>>>> Die Trommel nehme ich lieber zurück, sonst gibt das noch einen
>>>>>> Shitstorm.
>>>>>
>>>>> Du weißt vermutlich, dass man dort den Zwischenschritt "Festnetz"
>>>>> zugunsten von "Mobilfunk" häufig übersprungen hat ...
>>>> 
>>>> Ja eben.
>>>> In Afrika und in der Karibik, teilweise auch in Asien.
>>>> Die ersten Mobiltelefone in größerer Zahl sah ich in Thailand, am Pool
>>>> eines 5*-Hotels 1989. Die einheimischen Geschäftsleute da hatten sowas.
>>>> Und in Kenia bezahlen die Leute per Handy, lange bevor es hier als
>>>> Randphänomen üblich wurde.
>>>> https://de.wikipedia.org/wiki/M-Pesa
>>>> Seit 2007.
>>> 
>>> Der auslösende Faktor, die Telefonleitungen wurden geklaut, also war 
>>> drahtlos die günstigere Lösung.
>>> 
>>> Nicht ohne Probleme, wie bei Deinem Link nachlesen kannst.
>>> "Kritik: Es wird kritisiert, dass Safaricom seine monopolähnliche 
>>> Stellung ausnutze, um überhöhte Preise von seinen oft sehr armen Kunden 
>>> zu verlangen."
>>
>> Das hat die Deutsche Telekom bis mitte der 90er Jahre auch gemacht.
> 
> Hat gemacht? Ich hab letztes Jahr Preise für den Wechsel vom S2M Anschluss
> auf SIP Trunk verglichen. Die Telekom war so nen Faktor 3 teurer als der Wettbewerb.
									   ^^^^^^^^^^

Ich habe dir da mal was unterstrichen.


        Bye Jörg

-- 
"Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des
Krieges und nach der Jagd."
(Otto von Bismarck)

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#496787

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2021-04-10 12:53 +0200
Message-ID<08666335-8dbb-5fc1-d129-8677c084db9c@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#496785
Michael Bode schrieb:
> Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> writes:
> 
>>> Hat gemacht? Ich hab letztes Jahr Preise für den Wechsel vom S2M Anschluss
>>> auf SIP Trunk verglichen. Die Telekom war so nen Faktor 3 teurer als
>>> der Wettbewerb.
>> 									   ^^^^^^^^^^
>>
>> Ich habe dir da mal was unterstrichen.
> 
> Was kostet denn aktuell die Deutschland-Flat für 30 Leitungen?

Keine Ahnung, du schriebst das die Telekom 3x teurer wäre als der
Wettbewerb. Wenn es Wettbewerb gibt, kann es nicht sein wie Mitte der
90er.


        Bye Jörg

-- 
No Linux inside

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#496793

FromMatthias Eißing <meissing@gmx.de>
Date2021-04-10 13:24 +0200
Message-ID<s4s1sg$hc1$1@solani.org>
In reply to#496787
Am 10.04.21 um 12:59 schrieb Michael Bode:
> Ich hab die Preise von 2020. Du meintest wohl da hätte sich 2021 was
> geändert. Also mal Zahlen auf den Tisch.

Vorab eine WARNUNG:
Das Produkt "DeutschlandLAN CloudPBX" funktioniert kaum mit normalen
SIP-Telefonen(*1). Ich hatte mal ein paar Testleitungen von der Telekom.
Unsere Polycom IP-Telephone gingen damit nicht (bzw: Nur
kompliziert(*2)) mit der DeutschlandLAN CloubPBX-"Lösung"). Die wollen
zentral "provioned" werden.....

Sind dann bei Vodafone gelandet... SIP-Trunk mit einem Asterisk geht
hier.... nach ca 30+ Telefonaten mit dem Support. Standard-SIP-Trunk;
als dann VF das endlich mal richtig auf deren Seite konfiguriert hat.
Ich stand kurz vor der Verzweiflung. Soviel Wireshark hab ich seit
Jahren nicht mehr gemacht. 2nd Level Support von VF aber kompetent!

Achja: SIP-Trunk pro Kanal (mit Rufnummerngasse von 200 Nummern) bei VF:
16,50 (national, Mobil: Flat) pro Sprachkanal und Monat.
Telekom CloudPBX lag so bei 55,- EUR.
Klar: Nicht so ganz vergleichbar. Aber ein lokales Asterisk hat auch
Vorteile und ist (mit etwas Gehirnschmalz) auch schnell eingerichtet.
Reporting, Voicemail, Fax2Mail mit Hylafax. Das hab ich lieber lokal.

(*1)
https://cpbx-hilfe.deutschland-lan.de/de/grundlagen/systemvoraussetzungen#_25234
(*2)
https://cpbx-hilfe.deutschland-lan.de/de/direkthilfe/mein-unternehmen/arbeitsplaetze-verwalten/endgeraete-einstellungen#_23300

-- 
cu://Matthias.Eißing.de

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#496861

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2021-04-10 21:50 +0200
Message-ID<fae414ae-31fe-5d24-3d15-d56b3d3a7364@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#496787
Michael Bode schrieb:
> Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> writes:
> 
>> Michael Bode schrieb:
>>> Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> writes:
>>> 
>>>>> Hat gemacht? Ich hab letztes Jahr Preise für den Wechsel vom S2M Anschluss
>>>>> auf SIP Trunk verglichen. Die Telekom war so nen Faktor 3 teurer als
>>>>> der Wettbewerb.
>>>> 									   ^^^^^^^^^^
>>>>
>>>> Ich habe dir da mal was unterstrichen.
>>> 
>>> Was kostet denn aktuell die Deutschland-Flat für 30 Leitungen?
>>
>> Keine Ahnung, du schriebst das die Telekom 3x teurer wäre als der
>> Wettbewerb. Wenn es Wettbewerb gibt, kann es nicht sein wie Mitte der
>> 90er.
> 
> Ich hab die Preise von 2020. Du meintest wohl da hätte sich 2021 was
> geändert. Also mal Zahlen auf den Tisch.

Nein ich meine nicht da hätte sich was geändert. Ich schrieb das es
Wettbewerb gibt, und das es deswegen nicht wie Mitte der 90er oder in
einigen Afrikanischen Ländern sein kann, worauf sich deine erste obige
Antwort bezog.


        Bye Jörg

-- 
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe.
(René Descartes)

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#496175

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-04-05 03:25 -0700
Message-ID<d956a097-a766-4137-829d-75873ce73fd2n@googlegroups.com>
In reply to#496155
JF Nudrt schrieb am Montag, 5. April 2021 um 11:24:14 UTC+2:

> die Vernetzung der LMU München und des Klinikums 
> Großhadern begann, mit Ethernet (zum Glück) und Apple Power PCs 
> Pizzaboxen als Clients (weniger glückhaft). 

Und das von Dir als Fanboi?

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#496176

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-04-05 03:28 -0700
Message-ID<ce5d5d10-ae2c-4585-bd5e-9293922d0e4en@googlegroups.com>
In reply to#496155
Dietz Proepper schrieb am Montag, 5. April 2021 um 11:48:39 UTC+2:

> > Prof. Karl Überla, der die Vernetzung der LMU München und des 
> > Klinikums Großhadern begann, mit Ethernet (zum Glück) und Apple Power 
> > PCs Pizzaboxen als Clients (weniger glückhaft).
> Oh, ich weiß zufällig, wie z.B. in Amiland Kliniken das digitale Heil 
> schon vor guten 15a umsetzten. 
> 
> Bilder wurden lokal geschossen, lagen dann 15min später bei einem 
> Befundungstank in Bangalore, wo sich die ein

für die USA approbierterund fachbestallter?

> Radiologe anschaute. 
> Auch wenn die Technik dahinter für damalige Verhältnisse nicht *ganz* 
> trivial war hat es sich wohl massiv gerechnet. 
> 
> Und "externe" Ärzte konnte aus ihren Praxen auf Patientendaten 
> zugreifen etc. etc. 
> 
> (Und bitte komme jetzt wer mit "das geht nicht wegen die böse 
> Datenschutz".)

Solch Fernradiologie hat auch andere Nachteile und ist
im föderalen D daher nur eingeschränkt zugelassen, auch
ohne Auslandsbeteiligung.

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#496162

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-04-05 02:45 -0700
Message-ID<5d1820b9-7d62-4cc3-b6a3-4fbcaf7a04fdn@googlegroups.com>
In reply to#496145
Dr. Joachim Neudert schrieb am Montag, 5. April 2021 um 11:05:19 UTC+2:
> Am 05.04.21 um 11:00 schrieb Michael Bode:
> > Es gibt offenbar auch welche, die davon nicht 100% begeistert sind: 
> > 
> > https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-krise-aerztin-enise-lauterbach-sagt-deutschland-steckt-noch-in-der-steinzeit-a-e5d7afe9-86a4-4c0c-9a05-ed0def790b93 

EL:
 
> > Wenn ich eine Akte brauchte, ging das nur per Fax, oder die 
> > Informationen waren tagelang mit dem Postboten unterwegs. Wenn für 
> > Patienten Termine für Nachsorge-Untersuchungen gemacht werden müssen, 
> > sind stundenlange Warteschleifen für uns Beschäftige im Gesundheitswesen 
> > keine Seltenheit. Das ist eine Katastrophe, das hat mich wahnsinnig 
> > gemacht, immerhin geht es hier um Menschenleben. Manche 
> > Befundübermittlung duldet keine Zeitverzögerung. Ich wollte dagegen 
> > etwas tun. 
> >
> Du hast gelesen, daß sie als Kardiologin (in so einer Reha-Einrichtung, 
> pfff...)

Ach ja, Reha. Pat. schickte also den erbetenen Schwung Unterlagen unter
Angabe einer stabilen KHK voraus.

Beim Aufnahmegespräch: 

"Wie, was? KHK? Und warum hat uns das keiner gesagt? Und was machen wir
jetzt mit unserem gefäßverengenden Medikationskonzept? Und werden Sie
die Rehaspaziergänge durchstehen?"

Pat. wurde am Folgetag zur Abklärung in eine Kardiologie geschickt, obgleich
am Wohnort universitätsmedizinisch bis hin zur Szintigraphie abgeklärt.

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