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| Started by | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
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| First post | 2020-10-27 19:56 +0100 |
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In 28 Tagen ist Schluß! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-27 19:56 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-10-28 01:06 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-28 01:42 -0700
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-28 10:18 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-28 13:29 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-28 13:50 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-28 15:29 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-28 15:39 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-10-28 15:16 +0000
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-28 16:33 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-28 16:40 +0100
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-28 16:50 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-28 16:59 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2020-10-28 23:14 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-29 07:11 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-10-29 06:17 +0000
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-29 20:44 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-10-29 20:31 +0000
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-29 13:34 -0700
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-10-29 20:35 +0000
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-10-29 21:44 +0000
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2020-10-29 11:08 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-28 17:01 +0100
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2020-10-29 19:48 +0000
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-10-29 22:29 +0100
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-10-30 08:39 +0100
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-10-30 09:58 +0100
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-10-30 17:39 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-30 09:47 -0700
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2020-10-30 16:56 +0000
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-10-30 18:13 +0100
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Re: In 28 Tagen ist Schluß! Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2020-10-30 20:28 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-30 12:50 -0700
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2020-10-30 21:43 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2020-10-30 22:50 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-30 19:50 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-10-30 20:10 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! point@tipota.de (Siegfrid Breuer) - 2020-10-30 21:40 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> - 2020-10-30 00:02 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-10-30 07:40 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-30 01:07 -0700
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2020-10-30 12:55 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-28 05:59 -0700
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-28 15:33 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-28 15:17 +0100
Re: In 28 Tagen ist Schluß! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-28 10:49 +0100
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-29 23:01 +0100 |
| Message-ID | <7nqr6h-bmoa.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #471848 |
Am 29.10.20 um 22:29 schrieb Michael Bode: > Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes: >> Macht nicht wirklich Sinn. Wenn schon Reiseverbot, dann doch bitte >> GERADE für diejenigen, die den Tag in engen, geschlossenen Räumen zu >> verbringen beabsichtigen, und nicht für diejenigen, die nur harmlos in >> freier Natur entspannen wollen. > > Was wäre so schlimm daran, wenn man ausnahmsweise mal das verbieten > würde, was man verhindern will, und nicht irgendwas anderes von dem man > vermutet, dass es lose damit zusammenhängen könnte? > > Also halt das stundenlange zusammenhocken in geschlossenen Räumen. Die konservative Wirtschaftslobby würde ein furchtbares Geheul veranstalten. Einschnitte bitte nur im Privatbereich und bei Kleingewerbe, nicht aber in den eingefahrenen Machtstrukturen der Konzerne!
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-29 23:35 +0100 |
| Message-ID | <i00udfF5i2mU6@mid.individual.net> |
| In reply to | #471861 |
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes: > Am 29.10.20 um 22:29 schrieb Michael Bode: > >> Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes: >>> Macht nicht wirklich Sinn. Wenn schon Reiseverbot, dann doch bitte >>> GERADE für diejenigen, die den Tag in engen, geschlossenen Räumen zu >>> verbringen beabsichtigen, und nicht für diejenigen, die nur harmlos in >>> freier Natur entspannen wollen. >> >> Was wäre so schlimm daran, wenn man ausnahmsweise mal das verbieten >> würde, was man verhindern will, und nicht irgendwas anderes von dem man >> vermutet, dass es lose damit zusammenhängen könnte? >> >> Also halt das stundenlange zusammenhocken in geschlossenen Räumen. > > Die konservative Wirtschaftslobby würde ein furchtbares Geheul > veranstalten. Einschnitte bitte nur im Privatbereich und bei > Kleingewerbe, nicht aber in den eingefahrenen Machtstrukturen der > Konzerne! "Die Wirtschaft" ist auch nicht so blöd, wie man sie gerne hinstellt. "Die Wirtschaft" hat nämlich auch keinen Vorteil davon, wenn die Betriebe lahmgelegt werden. Guck dir einfach die Zuwächse von Zoom an.
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 08:39 +0100 |
| Message-ID | <20201030083903.003e2a21.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #471861 |
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> wrote: > Am 29.10.20 um 22:29 schrieb Michael Bode: > > > Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes: > >> Macht nicht wirklich Sinn. Wenn schon Reiseverbot, dann doch bitte > >> GERADE für diejenigen, die den Tag in engen, geschlossenen Räumen > >> zu verbringen beabsichtigen, und nicht für diejenigen, die nur > >> harmlos in freier Natur entspannen wollen. > > > > Was wäre so schlimm daran, wenn man ausnahmsweise mal das verbieten > > würde, was man verhindern will, und nicht irgendwas anderes von dem > > man vermutet, dass es lose damit zusammenhängen könnte? > > > > Also halt das stundenlange zusammenhocken in geschlossenen Räumen. > > Die konservative Wirtschaftslobby würde ein furchtbares Geheul > veranstalten. Einschnitte bitte nur im Privatbereich und bei > Kleingewerbe, nicht aber in den eingefahrenen Machtstrukturen der > Konzerne! Also, die Großklitschen, welche ich etwas besser von innen kenne haben alle bereits weitgehend Homeoffice. Den Beancountern fällt gerade auf, dass das wohl durchaus funktioniert und sie fragen sich gerade, warum man eigentlich diese großen, relativ teuren Firmengebäude braucht. Die etwas hipperen Bürovermieter machen sich gerade ein wenig in die Hose.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 09:26 +0100 |
| Message-ID | <rngimp$ukg$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #471896 |
On 10/30/20 8:39 AM, Dietz Proepper wrote: > Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> wrote: > >> Am 29.10.20 um 22:29 schrieb Michael Bode: >> >>> Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes: >>>> Macht nicht wirklich Sinn. Wenn schon Reiseverbot, dann doch bitte >>>> GERADE für diejenigen, die den Tag in engen, geschlossenen Räumen >>>> zu verbringen beabsichtigen, und nicht für diejenigen, die nur >>>> harmlos in freier Natur entspannen wollen. >>> >>> Was wäre so schlimm daran, wenn man ausnahmsweise mal das verbieten >>> würde, was man verhindern will, und nicht irgendwas anderes von dem >>> man vermutet, dass es lose damit zusammenhängen könnte? >>> >>> Also halt das stundenlange zusammenhocken in geschlossenen Räumen. >> >> Die konservative Wirtschaftslobby würde ein furchtbares Geheul >> veranstalten. Einschnitte bitte nur im Privatbereich und bei >> Kleingewerbe, nicht aber in den eingefahrenen Machtstrukturen der >> Konzerne! > > Also, die Großklitschen, welche ich etwas besser von innen kenne haben > alle bereits weitgehend Homeoffice. > > Den Beancountern fällt gerade auf, dass das wohl durchaus funktioniert > und sie fragen sich gerade, warum man eigentlich diese großen, relativ > teuren Firmengebäude braucht. Wenn sie jetzt noch daran denken, daß ein Angestellter im Homeoffice auch Aufwendungen hat (Strom, Platz, Heizung) wäre das gut. Gerrit
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 01:32 -0700 |
| Message-ID | <612c2589-bf6d-4640-a5da-16c1932f3338o@googlegroups.com> |
| In reply to | #471922 |
Am Freitag, 30. Oktober 2020 09:26:02 UTC+1 schrieb Gerrit Heitsch: > >>>> Macht nicht wirklich Sinn. Wenn schon Reiseverbot, dann doch bitte > >>>> GERADE für diejenigen, die den Tag in engen, geschlossenen Räumen > >>>> zu verbringen beabsichtigen, und nicht für diejenigen, die nur > >>>> harmlos in freier Natur entspannen wollen. > >>> > >>> Was wäre so schlimm daran, wenn man ausnahmsweise mal das verbieten > >>> würde, was man verhindern will, und nicht irgendwas anderes von dem > >>> man vermutet, dass es lose damit zusammenhängen könnte? > >>> > >>> Also halt das stundenlange zusammenhocken in geschlossenen Räumen. > >> > >> Die konservative Wirtschaftslobby würde ein furchtbares Geheul > >> veranstalten. Einschnitte bitte nur im Privatbereich und bei > >> Kleingewerbe, nicht aber in den eingefahrenen Machtstrukturen der > >> Konzerne! > > > > Also, die Großklitschen, welche ich etwas besser von innen kenne haben > > alle bereits weitgehend Homeoffice. > > > > Den Beancountern fällt gerade auf, dass das wohl durchaus funktioniert > > und sie fragen sich gerade, warum man eigentlich diese großen, relativ > > teuren Firmengebäude braucht. > > Wenn sie jetzt noch daran denken, daß ein Angestellter im Homeoffice > auch Aufwendungen hat (Strom, Platz, Genauer: Umzug in größere Wohnung mit zuvor nicht benötigtem Arbeitszimmer. > Heizung) wäre das gut. Und wenn die Homeoffice-IT einmal in die Knie geht, dann bekommst Du das Ersatzgerät gebracht und ggf. zu Hause installiert?
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 09:58 +0100 |
| Message-ID | <rngkj9$hk4$2@dont-email.me> |
| In reply to | #471896 |
Am 30.10.20 um 08:39 schrieb Dietz Proepper: > Also, die Großklitschen, welche ich etwas besser von innen kenne haben > alle bereits weitgehend Homeoffice. Darum lassen wir die auch offen. Mal drüber nachdenken? Mt
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 10:20 +0100 |
| Message-ID | <6g2t6h-i3ua.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #471896 |
Am 30.10.20 um 08:39 schrieb Dietz Proepper: > Also, die Großklitschen, welche ich etwas besser von innen kenne haben > alle bereits weitgehend Homeoffice. Wenn dem so wäre, warum dann die pauschalen Ausnahmen von den Corona-Beschränkungen für Betriebe und Dienstreisen? Und warum ist das Homeoffice noch immer ein Gnadenakt, der vom Arbeitgeber explizit gewährt werden muss, und nicht ein Grundrecht, von dem nur im begründeten (während einer Pandemie: wirklich absolut notwendigen) Ausnahmefall abgewichen werden darf? > Die etwas hipperen Bürovermieter machen sich gerade ein wenig in die > Hose. Das Bürogebäude, in dem mein Arbeitsplatz ist (eine Art Gewerbepark mit zahlreichen Untermietern) ist so gut ausgebucht wie seit vielen Jahren nicht mehr...
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 17:39 +0100 |
| Message-ID | <20201030173917.3604f7a1.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #471955 |
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> wrote: > Am 30.10.20 um 08:39 schrieb Dietz Proepper: > > > Also, die Großklitschen, welche ich etwas besser von innen kenne > > haben alle bereits weitgehend Homeoffice. > > Wenn dem so wäre, warum dann die pauschalen Ausnahmen von den > Corona-Beschränkungen für Betriebe und Dienstreisen? Es *ist* so. Glaube mir. Ich will natürlich nicht für alle sprechen. > Und warum ist das Homeoffice noch immer ein Gnadenakt, der vom > Arbeitgeber explizit gewährt werden muss, und nicht ein Grundrecht, > von dem nur im begründeten (während einer Pandemie: wirklich absolut > notwendigen) Ausnahmefall abgewichen werden darf? Was fragst Du mich das? Ich war die längste Zeit freiberuflich unterwegs, da war so was Verhandlungssache. Dass es der deutsche, dumme Michel nicht hinbekommt, so ein Recht zu erstreiken - tja, nicht mein Problem. > > Die etwas hipperen Bürovermieter machen sich gerade ein wenig in die > > Hose. > > Das Bürogebäude, in dem mein Arbeitsplatz ist (eine Art Gewerbepark > mit zahlreichen Untermietern) ist so gut ausgebucht wie seit vielen > Jahren nicht mehr... Klar, mal so, mal so.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 09:47 -0700 |
| Message-ID | <f93b4b33-c9b5-449d-be8d-bde9b6174755o@googlegroups.com> |
| In reply to | #471955 |
Am Freitag, 30. Oktober 2020 10:30:02 UTC+1 schrieb Hergen Lehmann: > > Die etwas hipperen Bürovermieter machen sich gerade ein wenig in die > > Hose. > > Das Bürogebäude, in dem mein Arbeitsplatz ist (eine Art Gewerbepark mit > zahlreichen Untermietern) ist so gut ausgebucht wie seit vielen Jahren > nicht mehr... Und Du meinst, das seien, mal abgesehen vom Bestand, alles Buchungen, zu denen die Idee erst dieses Jahr aufkam?
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 18:55 +0100 |
| Message-ID | <gl0u6h-1p2b.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #472056 |
Am 30.10.20 um 17:47 schrieb Ulf.Kutzner@web.de: > Am Freitag, 30. Oktober 2020 10:30:02 UTC+1 schrieb Hergen Lehmann: >> Das Bürogebäude, in dem mein Arbeitsplatz ist (eine Art Gewerbepark mit >> zahlreichen Untermietern) ist so gut ausgebucht wie seit vielen Jahren >> nicht mehr... > > Und Du meinst, das seien, mal abgesehen vom Bestand, > alles Buchungen, zu denen die Idee erst dieses Jahr > aufkam? Schwer zu sagen. Es sind aber einige Untermieter erst im Laufe dieses Jahres eingezogen. Und der Standort ist unattraktiv (periphere Lage, penetranter Lärm durch einen benachbarten Schrottplatz, durchwachsener Gebäudezustand, Miete bei weitem nicht mehr so günstig wie damals als wir eingezogen waren).
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| From | Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 16:56 +0000 |
| Message-ID | <rnhgjo$rtu$1@news-1.m-online.net> |
| In reply to | #471955 |
Hergen Lehmann schrieb: > Am 30.10.20 um 08:39 schrieb Dietz Proepper: > >> Also, die Großklitschen, welche ich etwas besser von innen kenne haben >> alle bereits weitgehend Homeoffice. > > Wenn dem so wäre, warum dann die pauschalen Ausnahmen von den > Corona-Beschränkungen für Betriebe und Dienstreisen? Du wirst in Hotels kaum noch Vertreter auf Dienstreise finden. Weil wir aber noch immer produzierende Unternehmen haben, gibt es auch noch Servicetechniker und Monteure, die unterwegs sind und ein Dach über dem Kopf brauchen. -- Gruß Christian
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 18:13 +0100 |
| Message-ID | <i02vtdFk0e5U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #471955 |
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes: > Am 30.10.20 um 08:39 schrieb Dietz Proepper: > >> Also, die Großklitschen, welche ich etwas besser von innen kenne haben >> alle bereits weitgehend Homeoffice. > > Wenn dem so wäre, warum dann die pauschalen Ausnahmen von den > Corona-Beschränkungen für Betriebe und Dienstreisen? Weil man vermutlich vermeiden will, dass die paar nötigen Dienstreisen erst bei der Landesregierung genehmigt werden müssen? > Und warum ist das Homeoffice noch immer ein Gnadenakt, der vom > Arbeitgeber explizit gewährt werden muss, und nicht ein Grundrecht, > von dem nur im begründeten (während einer Pandemie: wirklich absolut > notwendigen) Ausnahmefall abgewichen werden darf? Vielleicht, weil es in manchen Jobs einfach unpraktikabel ist? Jeder bei VW schraubt jetzt nen Golf im Homeoffice zusammen, oder wie?
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 19:14 +0100 |
| Message-ID | <kp1u6h-su2b.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #472071 |
Am 30.10.20 um 18:13 schrieb Michael Bode: > Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes: >> Wenn dem so wäre, warum dann die pauschalen Ausnahmen von den >> Corona-Beschränkungen für Betriebe und Dienstreisen? > > Weil man vermutlich vermeiden will, dass die paar nötigen Dienstreisen > erst bei der Landesregierung genehmigt werden müssen? Ja, klar. Für den privaten Raum bastelt man hochkomplizierte Regeln, wie viele Personen wann wo bei welchem Verwandtschaftsverhältnis zusammen kommen dürfen. Aus der hiesigen Pressemitteilung: "Der Aufenthalt im öffentlichen Raum und im Innenraum ist nur allein oder mit Personen des eigenen Haushalts und zwei weiteren Personen aus verschiedenen Haushalten oder ein Haushalt plus ein weiterer Haushalt (maximal zehn Personen) erlaubt." Super, das muss man nur ungefähr fünf mal lesen, um alle möglichen Kombinationen der Klammern und Nebensätze zu erfassen. Eventuelle abweichende Interpretation der Aufsichtsbehörden inklusive. Aber wenn Cheffe sagt "Montag und Dienstag Anwesenheitspflicht zwecks Teambesprechung" [das ist für mich aktuell immer noch der Status Quo] ist das natürlich Ok. Da wird das Virus sich schon während der Besprechung und natürlich auch während der dreistündigen An- und Abfahrt im ÖPNV zurück halten. Die sind ja alle SOOOO verantwortungsbewusst, da muss die Politik wirklich nichts regeln. >> Und warum ist das Homeoffice noch immer ein Gnadenakt, der vom >> Arbeitgeber explizit gewährt werden muss, und nicht ein Grundrecht, >> von dem nur im begründeten (während einer Pandemie: wirklich absolut >> notwendigen) Ausnahmefall abgewichen werden darf? > > Vielleicht, weil es in manchen Jobs einfach unpraktikabel ist? Jeder bei > VW schraubt jetzt nen Golf im Homeoffice zusammen, oder wie? Das kann man ja nun wirklich extrem leicht begründen, sollte es wider Erwarten zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen AN und AG kommen. Die überwiegende Mehrzahl der AN arbeitet heute aber im Büro mit Computer und Telefon. Das sind Jobs, bei denen das Homeoffice ganz wunderbar der Standard sein könnte, sofern nicht der ausdrückliche Wunsch des AN oder ganz konkrete betriebliche Gründe im Einzelfall dagegen sprechen.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 11:33 -0700 |
| Message-ID | <08ae6a94-2d40-40fd-8174-415b5f73946bo@googlegroups.com> |
| In reply to | #472089 |
Am Freitag, 30. Oktober 2020 19:30:02 UTC+1 schrieb Hergen Lehmann: > Die überwiegende Mehrzahl der AN arbeitet heute aber im Büro mit > Computer und Telefon. Das sind Jobs, bei denen das Homeoffice ganz > wunderbar der Standard sein könnte, sofern nicht der ausdrückliche > Wunsch des AN oder ganz konkrete betriebliche Gründe im Einzelfall > dagegen sprechen. Ohne weitere Arbeitsmittel? Hast Du da Daten?
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 20:28 +0100 |
| Message-ID | <736u6h-hg3b.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #472090 |
Am 30.10.20 um 19:33 schrieb Ulf.Kutzner@web.de: > Am Freitag, 30. Oktober 2020 19:30:02 UTC+1 schrieb Hergen Lehmann: > >> Die überwiegende Mehrzahl der AN arbeitet heute aber im Büro mit >> Computer und Telefon. Das sind Jobs, bei denen das Homeoffice ganz >> wunderbar der Standard sein könnte, sofern nicht der ausdrückliche >> Wunsch des AN oder ganz konkrete betriebliche Gründe im Einzelfall >> dagegen sprechen. > > Ohne weitere Arbeitsmittel? Hab ich das geschrieben? Bei Homeoffice wird der AG natürlich ein Notebook mit VPN-Zugang bereitstellen müssen. Je nach Tätigkeitsfeld ggf. auch weitere Hilfsmittel wie z.B. ein gutes Headset zum telefonieren, einen Drucker oder externe Monitore. Bei dauerhaftem Homeoffice sogar Kostenbeteiligung für Strom und Internetzugang. Das alles kommt ihn mit Sicherheit deutlich günstiger als ein vollständig ausgerüsteter Arbeitsplatz im Büro nebst Miete für die Bürofläche.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 12:50 -0700 |
| Message-ID | <3b518e8a-2939-4678-be25-2b10a5d8b425o@googlegroups.com> |
| In reply to | #472117 |
Am Freitag, 30. Oktober 2020 20:30:03 UTC+1 schrieb Hergen Lehmann: > >> Die überwiegende Mehrzahl der AN arbeitet heute aber im Büro mit > >> Computer und Telefon. Das sind Jobs, bei denen das Homeoffice ganz > >> wunderbar der Standard sein könnte, sofern nicht der ausdrückliche > >> Wunsch des AN oder ganz konkrete betriebliche Gründe im Einzelfall > >> dagegen sprechen. > > > > Ohne weitere Arbeitsmittel? > > Hab ich das geschrieben? Ich frage nach, ob die überwiegende Mehrheit der AN tatsächlich Büroleute i.e.S. sind, also nicht etwa niedergelassene Ärzte, Abschleppfahrer, Handwerker etc. ebenfalls mit Computer und Telefon. > Bei Homeoffice wird der AG natürlich ein Notebook mit VPN-Zugang > bereitstellen müssen. Je nach Tätigkeitsfeld ggf. auch weitere > Hilfsmittel wie z.B. ein gutes Headset zum telefonieren, einen Drucker > oder externe Monitore. Bei dauerhaftem Homeoffice sogar > Kostenbeteiligung für Strom und Internetzugang. Und wenn es nur ein Vierteljahr ist, ist es persönliches Pech des AN? Und das Arbeitszimmer kommt kostenlos in die Wohnräume des AN? > Das alles kommt ihn mit Sicherheit deutlich günstiger als ein > vollständig ausgerüsteter Arbeitsplatz im Büro nebst Miete für die > Bürofläche. Nebenan schreibt jemand aus dem Umfeld von Softwareerstellung, der da meint, reines Homeoffice wäre für konzeptionelle Arbeit arg kontraproduktiv.
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 21:43 +0100 |
| Message-ID | <vfau6h-l34b.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #472128 |
Am 30.10.20 um 20:50 schrieb Ulf.Kutzner@web.de: > Am Freitag, 30. Oktober 2020 20:30:03 UTC+1 schrieb Hergen Lehmann: > >>>> Die überwiegende Mehrzahl der AN arbeitet heute aber im Büro mit >>>> Computer und Telefon. Das sind Jobs, bei denen das Homeoffice ganz >>>> wunderbar der Standard sein könnte, sofern nicht der ausdrückliche >>>> Wunsch des AN oder ganz konkrete betriebliche Gründe im Einzelfall >>>> dagegen sprechen. >>> >>> Ohne weitere Arbeitsmittel? >> >> Hab ich das geschrieben? > > Ich frage nach, ob die überwiegende Mehrheit der > AN tatsächlich Büroleute i.e.S. sind, also nicht etwa Willst du jetzt über Arbeitsmittel reden oder über die Zahl der AN? Ok, "überwiegende Mehrzahl der AN arbeitet im Büro" war unglücklich formuliert, richtig müsste es heißen "Bürokräfte stellen heute die mit Abstand größte Gruppe der AN". >> Bei Homeoffice wird der AG natürlich ein Notebook mit VPN-Zugang >> bereitstellen müssen. Je nach Tätigkeitsfeld ggf. auch weitere >> Hilfsmittel wie z.B. ein gutes Headset zum telefonieren, einen Drucker >> oder externe Monitore. Bei dauerhaftem Homeoffice sogar >> Kostenbeteiligung für Strom und Internetzugang. > > Und wenn es nur ein Vierteljahr ist, ist es persönliches > Pech des AN? Ganz ehrlich: Mir wäre das ziemlich egal. Die Zeitersparnis durch den Wegfall der Pendelstrecke ist derart immens, das ich dafür die Nebenkosten mindestens tausend mal bezahlen kann. Von der extrem hilfreichen Wirkung eines gelegentlichen 10min-Nickerchen während der anstrengen Entwicklungsarbeit ganz zu schweigen. Geht im Büro auch nicht. > Und das Arbeitszimmer kommt kostenlos in die Wohnräume > des AN? Das ist schon seit ziemlich vielen Jahren steuerlich absetzbar. >> Das alles kommt ihn mit Sicherheit deutlich günstiger als ein >> vollständig ausgerüsteter Arbeitsplatz im Büro nebst Miete für die >> Bürofläche. > > Nebenan schreibt jemand aus dem Umfeld von Softwareerstellung, > der da meint, reines Homeoffice wäre für konzeptionelle Arbeit > arg kontraproduktiv. Dazu gibt es unterschiedliche Ansichten. ICH finde es extrem kontraproduktiv, wenn ich im Besprechungsraum zu 9 von 10 konzeptionellen Fragestellungen antworten muss "dazu kann ich mich aus dem Stehgreif nicht qualifiziert äußern, lass uns das bitte vertagen". Während der Videokonferenz mal eben auf dem anderen Bildschirm zu spicken und gleich Konkretes sagen zu können, ist um ein Vielfaches effizienter. ICH finde es auch extrem kontraproduktiv, wenn ich im Besprechungsraum eine Stunde lang entnervt einer Debatte folgen muss, die mich überhaupt nicht tangiert. Der Videokonferenz kann ich mit einem halben Ohr folgen und währenddessen schon mal ein wenig Doku schreiben oder emails beantworten oder was Anderes, das keine volle Konzentration erfordert.
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 22:50 +0100 |
| Message-ID | <i03g5fFnkn1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #472140 |
On Fri, 30 Oct 2020 21:43:11 +0100, "Hergen Lehmann" posted: ... >> Und das Arbeitszimmer kommt kostenlos in die Wohnräume >> des AN? > >Das ist schon seit ziemlich vielen Jahren steuerlich absetzbar. Damit zahlt der AN aber trotzdem über die Hälfte der Kosten aus eigener Tasche. -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 19:50 +0100 |
| Message-ID | <rnhn9v$pfp$1@dont-email.me> |
| In reply to | #472089 |
Am 30.10.2020 um 19:14 schrieb Hergen Lehmann:
> Am 30.10.20 um 18:13 schrieb Michael Bode:
>> Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes:
>>> Wenn dem so wäre, warum dann die pauschalen Ausnahmen von den
>>> Corona-Beschränkungen für Betriebe und Dienstreisen?
>>
>> Weil man vermutlich vermeiden will, dass die paar nötigen Dienstreisen
>> erst bei der Landesregierung genehmigt werden müssen?
>
> Ja, klar. Für den privaten Raum bastelt man hochkomplizierte Regeln, wie
> viele Personen wann wo bei welchem Verwandtschaftsverhältnis zusammen
> kommen dürfen.
Und dann wundert man sich darüber, daß diese Regeln diskutiert werden,
daß man sich darüber lustig macht und daß sie zum Schluß womöglich
ignoriert werden.
Beim Militär unterscheidet man zwischen Befehls- und Auftragstaktik.
Bei der Befehlstaktik gibt der Vorgesetzte dem Untergebenen genau vor,
wann er wo zu sein hat, was er dort zu tun hat usw.
Bei der Auftragstaktik erläutert der Vorgesetzte dem Untergeben das Ziel
einer Aktion und überläßt die konkrete Ausführung im wesentlichen dem
Untergebenen.
Die Auftragstaktik ist für den Vorgesetzten schwieriger. Sie ist aber
auch die klügere Taktik.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-30 20:10 +0100 |
| Message-ID | <i036pvFlet4U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #472089 |
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes: > Am 30.10.20 um 18:13 schrieb Michael Bode: > >> Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> writes: >>> Wenn dem so wäre, warum dann die pauschalen Ausnahmen von den >>> Corona-Beschränkungen für Betriebe und Dienstreisen? >> >> Weil man vermutlich vermeiden will, dass die paar nötigen Dienstreisen >> erst bei der Landesregierung genehmigt werden müssen? > > Ja, klar. Für den privaten Raum bastelt man hochkomplizierte Regeln, > wie viele Personen wann wo bei welchem Verwandtschaftsverhältnis > zusammen kommen dürfen. > > Aus der hiesigen Pressemitteilung: "Der Aufenthalt im öffentlichen > Raum und im Innenraum ist nur allein oder mit Personen des eigenen > Haushalts und zwei weiteren Personen aus verschiedenen Haushalten oder > ein Haushalt plus ein weiterer Haushalt (maximal zehn Personen) > erlaubt." Dann formulier das doch mal für betrieblich bedingte Reisen so, dass keine unerwünschten Effekte auftreten. Kann ja nicht so schwer sein. Ich hatte ja schon mal vorgeschlagen, ggf. Servicetechniker einfliegen zu lassen, um die Übernachtung zu vermeiden, und wurde belehrt, dass das nicht reichen würde. Na gut, die F35B gibt es wohl nur als Einsitzer, aber vielleicht klappt es ja mit ner Osprey. > Das kann man ja nun wirklich extrem leicht begründen, sollte es wider > Erwarten zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen AN und AG kommen. > > Die überwiegende Mehrzahl der AN arbeitet heute aber im Büro mit > Computer und Telefon. Das sind Jobs, bei denen das Homeoffice ganz > wunderbar der Standard sein könnte, sofern nicht der ausdrückliche > Wunsch des AN oder ganz konkrete betriebliche Gründe im Einzelfall > dagegen sprechen. Was genau soll denn der Standard werden? Telearbeit? Mobiles Arbeiten? Wer ist für den Arbeitsschutz zuständig? Wer für den Datenschutz? Darf oder muss der AG die Einhaltung vor Ort kontrollieren? Wo ist überhaupt "vor Ort"? Und wie sieht überhaupt die Feiertagsregelung bei mobilem Arbeiten aus? Da darf ich ja überall arbeiten. Für die Feiertagsregelung gilt aber wohl immer der Feiertag am (nicht-)Arbeitsort, also im Büro, oder im Homeoffice.
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