Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > ger.ct > #466424 > unrolled thread

FVI: "If your number is up, you go to the stars"

Started byHerwig Huener <herwig.huener@t-online.de>
First post2020-09-26 02:40 -0700
Last post2020-09-29 03:13 -0700
Articles 15 — 10 participants

Back to article view | Back to ger.ct


Contents

  FVI: "If your number is up, you go to the stars" Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-09-26 02:40 -0700
    Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2020-09-26 11:07 +0000
      Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2020-09-26 16:59 +0200
        Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-26 09:20 -0700
          Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2020-09-27 17:42 +0200
            Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Frank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de> - 2020-09-27 15:52 +0000
      Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2020-09-26 20:00 +0200
        Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-09-26 18:25 +0000
    Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2020-09-26 13:25 +0200
      Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2020-09-26 16:59 +0200
        Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-09-28 01:09 -0700
          Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2020-09-28 11:27 +0200
          Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-09-28 02:37 -0700
            Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-09-28 02:55 -0700
              Re: FVI: "If your number is up, you go to the stars" Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-09-29 03:13 -0700

#466424 — FVI: "If your number is up, you go to the stars"

FromHerwig Huener <herwig.huener@t-online.de>
Date2020-09-26 02:40 -0700
SubjectFVI: "If your number is up, you go to the stars"
Message-ID<2eaf33b1-838f-4da4-976c-46bf1323e679o@googlegroups.com>
2020-09-26 11:41:00 +0200

Wer von euch kennt die Story "The Seed of
Earth" von Robert Silverberg?

https://en.wikipedia.org/wiki/The_Seed_of_Earth

Einer weltweiten Lotterie unterworfen zu sein,
die jeden zwischen 19 und 40 erwischen kann, und
die die FahrKarte zu den Sternen bedeutet - ohne
RückFahrKarte, versteht sich. Gründet da eine
Kolonie der Erde. Sink or swim.

Dieses Szenario hat mich immer fasziniert - in
der letzten Zeit (so ab 40) weniger. Zwischen
19 und 40 kann jeden Tag der EinberufungsBefehl
kommen - für, wenn ich mich recht erinnere,
6000 Frauen und Männer, zu verteilen auf 60
RaumSchiffe. Freiwillige Meldung war möglich,
immerhin eine gute Tat, da so jemand anderes
vor dieser Reise bewahrt wurde.

Interessant an dieser Geschichte: Die "Selektion",
wie dieser Vorgang genannt wird, findet in einer
Realität statt wo die Menschheit gerade man
7 Milliarden überschritten hat - das wenigstens
haben wir ja schon erreicht! Die 6000
ZwangsRekrutierten jeden Tag sind zwar kein grosser
Beitrag zur BevölkerungsBegrenzung, aber die
psychologische Wirkung auf potentielle Eltern
könnte sich verstärkt auswirken.

Es mag viele Leute geben, für die diese
ZwangsEinberufung nicht Amargeddon sondern
Erlösung bedeutet - auch dieser Aspekt wird
erwähnt (Einer der Protagonisten in diesem
Buch meldet sich aus Langweile freiwillig).
Schulden oder eine unerträgliche Ehe könnten
der Grund sein. Selektiert zu werden ist
rechtlich wie sterben. Ob Robert Silverberg
an die Bedeutung dieses Worts in der
deutschen Geschichte gedacht hat, ist nicht
bekannt.

Die erste Hälfte des Buches ist im wesentlichen
die Beschreibung der inneren Befindlichkeit
der Auserwählten. Im zweiten Teil, nach der
Landung und "Auswilderung" im ZielSystem,
hat man es mit den dortigen Eingeborenen
zu tun - also im Prinzip ein ThemenWechsel.
Ganz ordentlich geschrieben, aber na ja -
das Thema kennen wir ja schon tausendfach
aus anderen SF-Werken.

SelektionsKriterien sind naheliegender Weise
so ähnlich wie die Kriterien für unsere
Wehrtauglichkeit: Gesundheit und Fertilität
zum Beispiel. Was HomoSexualität betrifft,
beschreibt Silverberg nicht - wäre ein
eigenes Thema, denn nach Landung im
ZielSystem werden so ziemlich als erstes
die 50 Männer mit den 50 Frauen verheiratet
- die meisten haben sich vor der Selektion
im Leben noch nie gesehen. Vielleicht ist
so eine überstürzte ZwangsVerehelichung
sinnvoll, denn die HauptAufgabe in der
nächsten Zeit ist: "Am Leben bleiben".
Dass das nicht für jede dieser Gruppen
gelingt ist klar, aber da sich die
Geschichte nur auf eine einzige Gruppe
- die Reisenden des SternenSchiffs
"GegenSchein" - fokussiert, erfahren wir
davon nichts. Für MöchteGern-SchriftSteller
könnte das Thema also noch weiter abgegrast
werden.

Bei Amazon ist das Buch noch zu haben, und
dort gibt es auch einen (zu) kurzen Preview.

Wahrscheinlich ist das Buch für die unter
uns, die noch unter 40 sind, am
interessantesten!

Herwig

[toc] | [next] | [standalone]


#466455

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2020-09-26 11:07 +0000
Message-ID<9t5f6f206di7e12n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#466424
On Sat, 26 Sep 2020 11:40:43 Herwig Huener wrote:
> [...] nach Landung im ZielSystem werden so ziemlich als erstes die
> 50 Männer mit den 50 Frauen verheiratet - die meisten haben sich
> vor der Selektion im Leben noch nie gesehen. Vielleicht ist so
> eine überstürzte ZwangsVerehelichung sinnvoll, denn die
> HauptAufgabe in der nächsten Zeit ist: "Am Leben bleiben".

Angesichts der zu erwartenden Ausfallsquote scheinen mir 50 Paare
eine relativ kleine Populationsgröße für eine hinkünftig gute
genetische Durchmischung. In ein paar Generationen hast Du die
gleichen Probleme, die hier die kleinen Dörfer am Land haben...

> Wahrscheinlich ist das Buch für die unter uns, die noch unter 40
> sind, am interessantesten!

Wer sollte das denn sein?

Abgesehen davon: Weshalb? Die Eintrittswahrscheinlichkeit für so ein
Szenario dürfte von Null nicht unterscheidbar sein, und Kopfkino
kann man in jedem Alter daraus machen (oder halt nicht).

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan, so eigenhändig wie die Berge. Lust für's Leben!
(Sloganizer)

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466489

FromGerald Gruner <gerald314@yahoo.de>
Date2020-09-26 16:59 +0200
Message-ID<usf6hcw1ua50$.dlg@10235314.user.individual.de>
In reply to#466455
Stefan Froehlich schrieb am 26.09.20:

> On Sat, 26 Sep 2020 11:40:43 Herwig Huener wrote:
>> [...] nach Landung im ZielSystem werden so ziemlich als erstes die
>> 50 Männer mit den 50 Frauen verheiratet - die meisten haben sich
>> vor der Selektion im Leben noch nie gesehen. Vielleicht ist so
>> eine überstürzte ZwangsVerehelichung sinnvoll, denn die
>> HauptAufgabe in der nächsten Zeit ist: "Am Leben bleiben".

Historisch gesehen ist die "Liebesheirat" eine eher junge Erscheinung und
die Zweckehe, oft auch arrangiert, die Realität.
Das galt schon bei den realen irdschen Auswandern z.B. nach Amerika und
dann auchbei den Siedlertreks nach Westen. "Am Leben zu bleiben" war die
eigentliche Aufgabe.

> Angesichts der zu erwartenden Ausfallsquote scheinen mir 50 Paare
> eine relativ kleine Populationsgröße für eine hinkünftig gute
> genetische Durchmischung. In ein paar Generationen hast Du die
> gleichen Probleme, die hier die kleinen Dörfer am Land haben...

In anderen SF-Romanen meine ich mal gelesen zu haben, dass 30-40 gesunde
Paare reichen würden. (Keine Ahnung, ob das auch wissenschaftlich richtig
ist.) 
Sinnvollerweise würde man dann aber gerade NICHT in Monogamie
("verheiraten") leben, sondern im Gegenteil möglich viel -ähm-
Durchmischung fördern. Das hatte man zu der Zeit aber wohl nicht so
schreiben können. ;-)

MfG
  Gerald

-- 
"Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Und schwimmen
kann er auch nicht."
- Berti Vogts als Reaktion auf diverse Kritiker 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466496

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-09-26 09:20 -0700
Message-ID<b9ebb9a0-6d2d-4d2e-b786-b3234af7c0e8o@googlegroups.com>
In reply to#466489
Am Samstag, 26. September 2020 16:59:59 UTC+2 schrieb Gerald Gruner:
> Stefan Froehlich schrieb am 26.09.20:
 
> > Angesichts der zu erwartenden Ausfallsquote scheinen mir 50 Paare
> > eine relativ kleine Populationsgröße für eine hinkünftig gute
> > genetische Durchmischung. In ein paar Generationen hast Du die
> > gleichen Probleme, die hier die kleinen Dörfer am Land haben...
> 
> In anderen SF-Romanen meine ich mal gelesen zu haben, dass 30-40 gesunde
> Paare reichen würden. (Keine Ahnung, ob das auch wissenschaftlich richtig
> ist.) 
> Sinnvollerweise würde man dann aber gerade NICHT in Monogamie
> ("verheiraten") leben, sondern im Gegenteil möglich viel -ähm-
> Durchmischung fördern. Das hatte man zu der Zeit aber wohl nicht so
> schreiben können. ;-)

Dann braucht es Abstammungstests für die
Festlegung von Heirats- und sonstigen
Verboten für nachfolgende Generationen.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466645

FromGerald Gruner <gerald314@yahoo.de>
Date2020-09-27 17:42 +0200
Message-ID<t0vc9i4ywhwh$.dlg@10235314.user.individual.de>
In reply to#466496
Ulf.Kutzner@web.de schrieb am 26.09.20:

> Am Samstag, 26. September 2020 16:59:59 UTC+2 schrieb Gerald Gruner:
>> Stefan Froehlich schrieb am 26.09.20:
>  
>>> Angesichts der zu erwartenden Ausfallsquote scheinen mir 50 Paare
>>> eine relativ kleine Populationsgröße für eine hinkünftig gute
>>> genetische Durchmischung. In ein paar Generationen hast Du die
>>> gleichen Probleme, die hier die kleinen Dörfer am Land haben...
>> 
>> In anderen SF-Romanen meine ich mal gelesen zu haben, dass 30-40 gesunde
>> Paare reichen würden. (Keine Ahnung, ob das auch wissenschaftlich richtig
>> ist.) 
>> Sinnvollerweise würde man dann aber gerade NICHT in Monogamie
>> ("verheiraten") leben, sondern im Gegenteil möglich viel -ähm-
>> Durchmischung fördern. Das hatte man zu der Zeit aber wohl nicht so
>> schreiben können. ;-)
> 
> Dann braucht es Abstammungstests für die
> Festlegung von Heirats- und sonstigen
> Verboten für nachfolgende Generationen.

Ja, bei einer so geringen Population wäre das wohl notwendig, um möglichst
viele genetische Linien zu erhalten und zu durchmischen.

Ich meine gelesen zu haben, dass in Island durch die Insellage und die
geringe Bevölkerung vor einer Heirat durchaus auf eine mögliche
Verwandtschaft geschaut wird.

MfG
  Gerald

-- 
It is well enough that people of the nation do not understand our
banking and monetary system, for if they did, I believe there would
be a revolution before tomorrow morning.
- Henry Ford über das Banken- und Geldsystem 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466646

FromFrank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de>
Date2020-09-27 15:52 +0000
Message-ID<62p64h-7u7.ln1@user-304389.user.individual.de>
In reply to#466645
Gerald Gruner wrote:
[...]
>>> In anderen SF-Romanen meine ich mal gelesen zu haben, dass 30-40 gesunde
>>> Paare reichen würden. (Keine Ahnung, ob das auch wissenschaftlich richtig
>>> ist.) 
>>> Sinnvollerweise würde man dann aber gerade NICHT in Monogamie
>>> ("verheiraten") leben, sondern im Gegenteil möglich viel -ähm-
>>> Durchmischung fördern. Das hatte man zu der Zeit aber wohl nicht so
>>> schreiben können. ;-)
>> 
>> Dann braucht es Abstammungstests für die
>> Festlegung von Heirats- und sonstigen
>> Verboten für nachfolgende Generationen.
>
> Ja, bei einer so geringen Population wäre das wohl notwendig, um möglichst
> viele genetische Linien zu erhalten und zu durchmischen.

In anderen Szenarien (z.B. "Interstellar"(2014)) wird den
Erstbesiedlern ein Pool an Eizellen und Samenzellen mit auf den Weg
gegeben.

Frank

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466509

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2020-09-26 20:00 +0200
Message-ID<p6qumfduaphn7lknu03v1udb6sacthnure@4ax.com>
In reply to#466455
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb:

>> [...] nach Landung im ZielSystem werden so ziemlich als erstes die
>> 50 Männer mit den 50 Frauen verheiratet - die meisten haben sich
>> vor der Selektion im Leben noch nie gesehen. Vielleicht ist so
>> eine überstürzte ZwangsVerehelichung sinnvoll, denn die
>> HauptAufgabe in der nächsten Zeit ist: "Am Leben bleiben".

>Angesichts der zu erwartenden Ausfallsquote scheinen mir 50 Paare
>eine relativ kleine Populationsgröße für eine hinkünftig gute
>genetische Durchmischung. In ein paar Generationen hast Du die
>gleichen Probleme, die hier die kleinen Dörfer am Land haben...

So sehr Fiktion scheint mir die Geschichte nicht zu sein, wenn ich mich
recht entsinne, haben die alten Griechen das sinngemäß ähnlich gemacht. 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466519

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2020-09-26 18:25 +0000
Message-ID<rko126$i7m$1@solani.org>
In reply to#466509
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb:
> 



> 



> 
> So sehr Fiktion scheint mir die Geschichte nicht zu sein, wenn ich mich
> recht entsinne, haben die alten Griechen das sinngemäß ähnlich gemacht. 
> 
> 

Polynesier eher noch mehr. Die trafen wirklich auf unbesiedelte Eilande.
Die meisten werden natürlich untergegangen sein.

-- 
please forgive my iPhone typos

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466464

FromLothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de>
Date2020-09-26 13:25 +0200
Message-ID<15bx4o9hscenw$.dlg@kimmeringer.de>
In reply to#466424
Herwig Huener wrote:

> Zwischen
> 19 und 40 kann jeden Tag der EinberufungsBefehl
> kommen - für, wenn ich mich recht erinnere,
> 6000 Frauen und Männer, zu verteilen auf 60
> RaumSchiffe.

[...]

> Die 6000
> ZwangsRekrutierten jeden Tag sind zwar kein grosser
> Beitrag zur BevölkerungsBegrenzung, aber die
> psychologische Wirkung auf potentielle Eltern
> könnte sich verstärkt auswirken.

Was jetzt? 6000 insgesamt oder 6000 mit 60 Raketenstarts
jeden Tag? 


Gruesse, Lothar
-- 
Lothar Kimmeringer                E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
               PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
                 questions!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466488

FromGerald Gruner <gerald314@yahoo.de>
Date2020-09-26 16:59 +0200
Message-ID<1cliky8ayv57d.dlg@10235314.user.individual.de>
In reply to#466464
Lothar Kimmeringer schrieb am 26.09.20:

> Herwig Huener wrote:
> 
>> Zwischen
>> 19 und 40 kann jeden Tag der EinberufungsBefehl
>> kommen - für, wenn ich mich recht erinnere,
>> 6000 Frauen und Männer, zu verteilen auf 60
>> RaumSchiffe.
> 
> [...]
> 
>> Die 6000
>> ZwangsRekrutierten jeden Tag sind zwar kein grosser
>> Beitrag zur BevölkerungsBegrenzung, aber die
>> psychologische Wirkung auf potentielle Eltern
>> könnte sich verstärkt auswirken.
> 
> Was jetzt? 6000 insgesamt oder 6000 mit 60 Raketenstarts
> jeden Tag? 

"sixty ships, six thousand people, left eart every day [...] somewhat more
than two million Earthmen headed starward each year."
Allerdings fliegen sie zu verschiedenen Planeten.

MfG
  Gerald

-- 
"Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln."
- Jean Cocteau, franz. Schriftsteller und Maler 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466697

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2020-09-28 01:09 -0700
Message-ID<96d4d85d-0f4a-4e35-8d7e-a24a8cfee1deo@googlegroups.com>
In reply to#466488
Gerald Gruner tat kund:

> Lothar Kimmeringer schrieb am 26.09.20:
> 
> > Herwig Huener wrote:
> > 
> >> Zwischen
> >> 19 und 40 kann jeden Tag der EinberufungsBefehl
> >> kommen - für, wenn ich mich recht erinnere,
> >> 6000 Frauen und Männer, zu verteilen auf 60
> >> RaumSchiffe.
> > 
> > [...]
> > 
> >> Die 6000
> >> ZwangsRekrutierten jeden Tag sind zwar kein grosser
> >> Beitrag zur BevölkerungsBegrenzung, aber die
> >> psychologische Wirkung auf potentielle Eltern
> >> könnte sich verstärkt auswirken.
> > 
> > Was jetzt? 6000 insgesamt oder 6000 mit 60 Raketenstarts
> > jeden Tag? 
> 
> "sixty ships, six thousand people, left eart every day [...] somewhat more
> than two million Earthmen headed starward each year."
> Allerdings fliegen sie zu verschiedenen Planeten.

60 Raumschiffe am Tag - wieviele Menschen 
zwischen 19 und 40 braucht man, um die zu bauen? 
Und wieviele Ressourcen?

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466704

FromPeter McD <peter.posts@gmx.net>
Date2020-09-28 11:27 +0200
Message-ID<htdoktFnbruU2@mid.individual.net>
In reply to#466697
Am 28.09.20 um 10:09 schrieb Lothar Frings:
> Gerald Gruner tat kund:
>> Lothar Kimmeringer schrieb am 26.09.20:
>>> Herwig Huener wrote:
>>>
>>>> Zwischen
>>>> 19 und 40 kann jeden Tag der EinberufungsBefehl
>>>> kommen - für, wenn ich mich recht erinnere,
>>>> 6000 Frauen und Männer, zu verteilen auf 60
>>>> RaumSchiffe.
>>>
>>> [...]
>>>
>>>> Die 6000
>>>> ZwangsRekrutierten jeden Tag sind zwar kein grosser
>>>> Beitrag zur BevölkerungsBegrenzung, aber die
>>>> psychologische Wirkung auf potentielle Eltern
>>>> könnte sich verstärkt auswirken.
>>>
>>> Was jetzt? 6000 insgesamt oder 6000 mit 60 Raketenstarts
>>> jeden Tag?
>>
>> "sixty ships, six thousand people, left eart every day [...] somewhat more
>> than two million Earthmen headed starward each year."
>> Allerdings fliegen sie zu verschiedenen Planeten.
> 
> 60 Raumschiffe am Tag - wieviele Menschen
> zwischen 19 und 40 braucht man, um die zu bauen?
> Und wieviele Ressourcen?

Alles eine Frage der Alternativen.

Peter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466709

FromHerwig Huener <herwig.huener@t-online.de>
Date2020-09-28 02:37 -0700
Message-ID<d645348b-c135-4a1d-b37a-525362673c4ao@googlegroups.com>
In reply to#466697
2020-09-28 11:38:00 +0200

> ...

> > "sixty ships, six thousand people, left eart every day [...] somewhat more
> > than two million Earthmen headed starward each year."
> > Allerdings fliegen sie zu verschiedenen Planeten.
> 
> 60 Raumschiffe am Tag - wieviele Menschen 
> zwischen 19 und 40 braucht man, um die zu bauen? 
> Und wieviele Ressourcen?

Du musst Robert Silverberg fragen. Was nicht in dem
Buch steht, ist auch auf anderen Wegen nicht bekannt.
In der Science Fiction macht man das üblicherweise
so, dass man irgendeine noch zu entwickelnde
Technologie referenziert, die das Ganze einfach und
machbar macht.

Und wenn diese Technologie nicht mit bekannten
NaturGesetzen kollidiert, dann ist sie gut. Perry
Rhodan wollen wir an dieser Stelle schamvoll
verschweigen ...

Herwig

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466717

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2020-09-28 02:55 -0700
Message-ID<a74decae-7c18-4b09-ac17-7d3df78e2349o@googlegroups.com>
In reply to#466709
Herwig Huener tat kund:

> 2020-09-28 11:38:00 +0200
> 
> > ...
> 
> > > "sixty ships, six thousand people, left eart every day [...] somewhat more
> > > than two million Earthmen headed starward each year."
> > > Allerdings fliegen sie zu verschiedenen Planeten.
> > 
> > 60 Raumschiffe am Tag - wieviele Menschen 
> > zwischen 19 und 40 braucht man, um die zu bauen? 
> > Und wieviele Ressourcen?
> 
> Du musst Robert Silverberg fragen. Was nicht in dem
> Buch steht, ist auch auf anderen Wegen nicht bekannt.
> In der Science Fiction macht man das üblicherweise
> so, dass man irgendeine noch zu entwickelnde
> Technologie referenziert, die das Ganze einfach und
> machbar macht.

Und die womöglich so viele Ressourcen
gekostet hat, daß man jetzt Menschen ins All
schicken muß.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#466833

FromHerwig Huener <herwig.huener@t-online.de>
Date2020-09-29 03:13 -0700
Message-ID<09b460f3-c992-4d1a-bb06-a8f60fe1f9b5o@googlegroups.com>
In reply to#466717
2020-09-29 12:14:00 +0200

> ...

> Und die womöglich so viele Ressourcen
> gekostet hat, daß man jetzt Menschen ins All
> schicken muß.

Das ist das, was wir gerade IRL machen. Mit
dem Unterschied, dass und keine RaumFahrtTechnologie
für Millionen Menschen zur Verfügung steht.

Aber, wie gesagt, in der SF gibt man der Technologie
die Eigenschaften, die man für die Story braucht.
Oder man ignoriert das Thema - in einer nur endlich
langen Story kann niemand alle Probleme der Welt
lösen.

Hat Harriet Beecher Stowe sich über das Klima
Gedanken gemacht?

Herwig

[toc] | [prev] | [standalone]


Back to top | Article view | ger.ct


csiph-web