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Groups > ger.ct > #466453 > unrolled thread
| Started by | Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2020-09-26 04:03 -0700 |
| Last post | 2020-09-28 17:08 +0200 |
| Articles | 14 — 10 participants |
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WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-09-26 04:03 -0700
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Goetz Schultz <ng.expire1220@suelze.de> - 2020-09-26 12:12 +0100
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-09-26 21:01 +0200
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-09-26 22:53 +0200
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Goetz Schultz <ng.expire1220@suelze.de> - 2020-09-27 10:17 +0100
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-09-27 11:31 +0200
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-09-27 11:18 +0200
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Goetz Schultz <ng.expire1220@goetz.co.uk> - 2020-09-27 10:29 +0100
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-09-27 12:00 +0200
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2020-09-27 13:32 +0200
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2020-09-27 13:31 +0200
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-27 05:07 -0700
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-09-27 14:21 +0200
Re: WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten Sebastian Peters <petseb@nymph.paranoici.org> - 2020-09-28 17:08 +0200
| From | Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-26 04:03 -0700 |
| Subject | WhatsApp testet selbstlöschende Nachrichten |
| Message-ID | <a3ac0be6-024c-4453-b9b6-daf3246f3be5o@googlegroups.com> |
2020-09-26 13:04:00 +0200 https://www.t-online.de/digital/handy/id_86938102/whatsapp-messenger-testet-selbstloeschende-nachrichten-vor-und-nachteile.html Eine der nichtabwählbaren staatsbürgerlichen Pflichten ist die Einvernahme als Zeuge. Wenn man sich da nicht kooperativ zeigt, hat der Staat eine Reihe von MotivationsMöglichkeiten. Was, wenn man diese Kooperation durch die Verwendung von selbstlöschenden Nachrichten sabotiert? Nicht, dass die ProblemStellung neu wäre - Inhalte verschlüsseln, löschen, oder LöschScripte vorbereiten war ja schon immer möglich. Und - jetzt komparativ - möglicher war es, solche Mechanismen zu umgehen. Das ist auch bei selbstlöschenden Nachrichten der Fall. Was man sich auf jeden Fall mit dieser Funktionalität einhandelt: Das Produkt wird komplexer und damit fehleranfälliger. Ein sich selbst runtertragender MüllEimer - *das* wäre etwas wirklich nützliches gewesen! Und wenn man in diesen ein SmartPhone mit WhatsApp hineinwirft, hat man auch die Funktionalität mit den selbstlöschenden Nachrichten realisiert! Herwig
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1220@suelze.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-26 12:12 +0100 |
| Message-ID | <rkn7n2$265$3@dont-email.me> |
| In reply to | #466453 |
On 26/09/2020 12:03, Herwig Huener wrote:
> 2020-09-26 13:04:00 +0200
>
> https://www.t-online.de/digital/handy/id_86938102/whatsapp-messenger-testet-selbstloeschende-nachrichten-vor-und-nachteile.html
>
[...]
> Was man sich auf jeden Fall mit dieser Funktionalität
> einhandelt: Das Produkt wird komplexer und damit
> fehleranfälliger.
>
> Ein sich selbst runtertragender MüllEimer - *das*
> wäre etwas wirklich nützliches gewesen! Und wenn
> man in diesen ein SmartPhone mit WhatsApp
> hineinwirft, hat man auch die Funktionalität
> mit den selbstlöschenden Nachrichten realisiert!
>
> Herwig
>
Warum sollte ich dann nicht direkt SIGNAL nehmen? Hat es drin und
funktioniert.
--
Cheers
G.
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2020-09-26 21:01 +0200 |
| Message-ID | <z53rv6ylflb4.4us7t2nyqj0o.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #466461 |
Am Sat, 26 Sep 2020 12:12:34 +0100 schrieb Goetz Schultz: > On 26/09/2020 12:03, Herwig Huener wrote: >> 2020-09-26 13:04:00 +0200 >> >> https://www.t-online.de/digital/handy/id_86938102/whatsapp-messenger-testet-selbstloeschende-nachrichten-vor-und-nachteile.html >> > > [...] > >> Was man sich auf jeden Fall mit dieser Funktionalität >> einhandelt: Das Produkt wird komplexer und damit >> fehleranfälliger. >> >> Ein sich selbst runtertragender MüllEimer - *das* >> wäre etwas wirklich nützliches gewesen! Und wenn >> man in diesen ein SmartPhone mit WhatsApp >> hineinwirft, hat man auch die Funktionalität >> mit den selbstlöschenden Nachrichten realisiert! >> >> Herwig >> > > Warum sollte ich dann nicht direkt SIGNAL nehmen? Hat es drin und > funktioniert. +1, das benutzen wir schon seit ein paar Jahren. Da kannst Du ganz genau eingeben, wie lange Dein Posting sichtbar bleibt. Und Du kannst per "Pairing-Party" (nein, das ist kein Schweinkram) die einzelnen Handies besonders sicher vernetzen, dabei müssen sich die Teilnehmer einer Gruppe physisch an einem Ort treffen und sich gegenseitig QR-Codes vom Display scannen. Danach kann die Kommunikation in dieser Gruppe angeblich selbst von NSA&Co. nicht mehr geknackt werden. Grüße, Frank
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-26 22:53 +0200 |
| Message-ID | <ht9o2jFsc3gU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #466525 |
Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> writes: >> Warum sollte ich dann nicht direkt SIGNAL nehmen? Hat es drin und >> funktioniert. > > +1, das benutzen wir schon seit ein paar Jahren. > > Da kannst Du ganz genau eingeben, wie lange Dein Posting sichtbar bleibt. > Und Du kannst per "Pairing-Party" (nein, das ist kein Schweinkram) die > einzelnen Handies besonders sicher vernetzen, dabei müssen sich die > Teilnehmer einer Gruppe physisch an einem Ort treffen und sich gegenseitig > QR-Codes vom Display scannen. > > Danach kann die Kommunikation in dieser Gruppe angeblich selbst von NSA&Co. > nicht mehr geknackt werden. Da sind wir doch schon wieder beim Vorteil der Messenger: es gibt so viele davon, da ist für jeden was dabei: Whatsapp, Signal, Telegram, Threema, Wechat, Line, Teams, Skype, Zoom,... Ich bin jetzt beruflich bei Zoom und privat wieder bei XMPP. Sicherheit wie bei Signal und dezentrale Server. -- Sent from my Galaxy Tab
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1220@suelze.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-27 10:17 +0100 |
| Message-ID | <rkplc7$ppi$1@dont-email.me> |
| In reply to | #466538 |
On 26/09/2020 21:53, Michael Bode wrote:
> Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> writes:
>
>>> Warum sollte ich dann nicht direkt SIGNAL nehmen? Hat es drin und
>>> funktioniert.
>>
>> +1, das benutzen wir schon seit ein paar Jahren.
>>
>> Da kannst Du ganz genau eingeben, wie lange Dein Posting sichtbar bleibt.
>> Und Du kannst per "Pairing-Party" (nein, das ist kein Schweinkram) die
>> einzelnen Handies besonders sicher vernetzen, dabei müssen sich die
>> Teilnehmer einer Gruppe physisch an einem Ort treffen und sich gegenseitig
>> QR-Codes vom Display scannen.
>>
>> Danach kann die Kommunikation in dieser Gruppe angeblich selbst von NSA&Co.
>> nicht mehr geknackt werden.
>
> Da sind wir doch schon wieder beim Vorteil der Messenger: es gibt so
> viele davon, da ist für jeden was dabei: Whatsapp, Signal, Telegram,
> Threema, Wechat, Line, Teams, Skype, Zoom,... Ich bin jetzt beruflich bei
> Zoom und privat wieder bei XMPP. Sicherheit wie bei Signal und
> dezentrale Server.
>
Was ich Dir gebe bei XMPP ist, Du kannst Deinen eigenen Server
betreiben. Besser geht es nicht.
--
Cheers
G.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-27 11:31 +0200 |
| Message-ID | <htb4fvF6334U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #466574 |
Goetz Schultz <ng.expire1220@suelze.de> writes: >> Da sind wir doch schon wieder beim Vorteil der Messenger: es gibt so >> viele davon, da ist für jeden was dabei: Whatsapp, Signal, Telegram, >> Threema, Wechat, Line, Teams, Skype, Zoom,... Ich bin jetzt beruflich bei >> Zoom und privat wieder bei XMPP. Sicherheit wie bei Signal und >> dezentrale Server. >> > > Was ich Dir gebe bei XMPP ist, Du kannst Deinen eigenen Server > betreiben. Besser geht es nicht. Die Verschlüsselung ist mit Omemo die gleiche wie bei Signal. Je nach Client kann man die Partner per QR Code oder halt per Hex-Key abgleichen. -- Sent from my Galaxy Tab
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-27 11:18 +0200 |
| Message-ID | <rkplam$pnt$1@dont-email.me> |
| In reply to | #466525 |
Am 26.09.2020 um 21:01 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Danach kann die Kommunikation in dieser Gruppe angeblich selbst von NSA&Co.
> nicht mehr geknackt werden.
Da auch $TERRORISTEN Messenger benutzen, treiben die TLAs garantiert
einen enormen Aufwand, um in die Kommunikation einzubrechen.
Sollte ihnen das gelingen / gelungen sein, werden sie es strengstens
geheim halten.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1220@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2020-09-27 10:29 +0100 |
| Message-ID | <rkpm1c$uns$1@dont-email.me> |
| In reply to | #466573 |
On 27/09/2020 10:18, Lars Gebauer wrote:
> Am 26.09.2020 um 21:01 schrieb Frank Hucklenbroich:
>> Danach kann die Kommunikation in dieser Gruppe angeblich selbst von
>> NSA&Co.
>> nicht mehr geknackt werden.
>
> Da auch $TERRORISTEN Messenger benutzen, treiben die TLAs garantiert
> einen enormen Aufwand, um in die Kommunikation einzubrechen.
>
> Sollte ihnen das gelingen / gelungen sein, werden sie es strengstens
> geheim halten.
>
Im Moment versucht "die Regierung" das mit der Snooper-Charta zu
unterwandern. Ähnlich dem Bundestrojaners; und warum? Weil die genau
wissen das die erstmal keine Chance haben dran zu kommen. Es wird raus
kommen wenn ein Audit gefahren wird und die Leute sind idR Unabhängig.
Aber ein Beigeschmack bleibt: Siehe FreeBSD und Network-Stack und NSA ....
--
Cheers
G.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-27 12:00 +0200 |
| Message-ID | <rkpnou$993$1@dont-email.me> |
| In reply to | #466579 |
Am 27.09.2020 um 11:29 schrieb Goetz Schultz:
> On 27/09/2020 10:18, Lars Gebauer wrote:
>> Am 26.09.2020 um 21:01 schrieb Frank Hucklenbroich:
>>> Danach kann die Kommunikation in dieser Gruppe angeblich selbst von
>>> NSA&Co. nicht mehr geknackt werden.
>>
>> Da auch $TERRORISTEN Messenger benutzen, treiben die TLAs garantiert
>> einen enormen Aufwand, um in die Kommunikation einzubrechen.
>>
>> Sollte ihnen das gelingen / gelungen sein, werden sie es strengstens
>> geheim halten.
>
> Im Moment versucht "die Regierung" das mit der Snooper-Charta zu
> unterwandern. Ähnlich dem Bundestrojaners; und warum?
Sowas ist immer gut. Es dient der Verunsicherung der Zielgruppe. Weicht
diese, wegen der geschürten Verunsicherung, auf andere Wege aus, wird
manches eventuell einfacher.
"Tue Böses und rede darüber." Oder erzähle wenigstens, daß Du Böses tust.
Das FBI hat mit dieser Taktik Ende der 60er fast die gesamte
US-Friedensbewegung lahm gelegt. Da hat zum Schluß niemand mehr
niemandem getraut. Jeder vermutete im Anderen den FBI-V-Mann.
> Weil die genau
> wissen das die erstmal keine Chance haben dran zu kommen. Es wird raus
> kommen wenn ein Audit gefahren wird und die Leute sind idR Unabhängig.
Da wäre ich mir *nie* sicher. Nicht, weil diese Leute nicht unabhängig
wären, sondern weil ihnen einfach die Kompetenz fehlt.
Wie viele *tatsächlich kompetente* Kryptologen gibt es auf dieser Welt?
Zwei Dutzend? Oder eher weniger? Wie viele davon arbeiten für die NSA?
Sollte 1 dieser wenigen Leute einen Weg finden und diesen geheim halten,
so wird der Rest davon erstmal nichts erfahren.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-27 13:32 +0200 |
| Message-ID | <mr964hxdqi.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #466586 |
Lars Gebauer meinte: > Wie viele *tatsächlich kompetente* Kryptologen gibt es auf dieser > Welt? Zwei Dutzend? Oder eher weniger? Wie viele davon arbeiten für > die NSA? Vermutlich die Mehrheit, wieviele Kompetente es auch sein mögen. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-27 13:31 +0200 |
| Message-ID | <6p964hxdqi.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #466573 |
Lars Gebauer meinte: >> Danach kann die Kommunikation in dieser Gruppe angeblich selbst von >> NSA&Co. nicht mehr geknackt werden. > > Da auch $TERRORISTEN Messenger benutzen, treiben die TLAs garantiert > einen enormen Aufwand, um in die Kommunikation einzubrechen. Wenn sie nicht sogar bereits eine Backdoor haben einbauen lassen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ausreichend distinguierte Herren mit sunkler sonnenbrilloe und feinem Nadelstreifenanzug bei den Betreibern von $MESSENGER um einen Termin nachgesucht haben und sehr überzeugungskräftige Argumente vorgebracht haben - sei es in Fortm von Dollarscheinen, oder sei es in Form von Drohungen. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-27 05:07 -0700 |
| Message-ID | <5f1356fd-ff7d-438b-bbff-109bd8f3b5e7o@googlegroups.com> |
| In reply to | #466597 |
Am Sonntag, 27. September 2020 13:46:18 UTC+2 schrieb Fehlerstink: > Herren mit > sunkler sonnenbrilloe Vor allem werden sie alkoholnüchtern gekommen sein.
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-27 14:21 +0200 |
| Message-ID | <20200927142102.56d70c29.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #466597 |
Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> wrote: > Lars Gebauer meinte: > > >> Danach kann die Kommunikation in dieser Gruppe angeblich selbst von > >> NSA&Co. nicht mehr geknackt werden. > > > > Da auch $TERRORISTEN Messenger benutzen, treiben die TLAs garantiert > > einen enormen Aufwand, um in die Kommunikation einzubrechen. > > Wenn sie nicht sogar bereits eine Backdoor haben einbauen lassen. Deren Nichtexistenzbeweis im Zweifelsfall beliebig schwierig wird. > Ich > kann mir sehr gut vorstellen, dass ausreichend distinguierte Herren > mit sunkler sonnenbrilloe und feinem Nadelstreifenanzug bei den > Betreibern von $MESSENGER um einen Termin nachgesucht haben und sehr > überzeugungskräftige Argumente vorgebracht haben - sei es in Fortm > von Dollarscheinen, oder sei es in Form von Drohungen. Umm, bei allem, was open source ist wird sowas sehr schwierig. Auch bei closed source - entsprechende Änderungen wären grundsätzlich auffindbar. Da ist es viel effektiver, z.B. in den entsprechenden Normierungsgremien mitzuwirken und schon auf Spec-Ebene "Hintertüren" einzubauen. Sehr beliebt hierbei: Aufblähen der Spec, 3/4 als "optional" kennzeichnen, "Debug"-Funktionen vorzusehen, die Spec widersprüchlich gestalten.
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| From | Sebastian Peters <petseb@nymph.paranoici.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-28 17:08 +0200 |
| Message-ID | <20200928150825.1FF1F3CC80@remailer.paranoici.org> |
| In reply to | #466604 |
Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> schrieb: >Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> wrote: > >> Lars Gebauer meinte: >> >> >> Danach kann die Kommunikation in dieser Gruppe angeblich selbst von >> >> NSA&Co. nicht mehr geknackt werden. >> > >> > Da auch $TERRORISTEN Messenger benutzen, treiben die TLAs garantiert >> > einen enormen Aufwand, um in die Kommunikation einzubrechen. >> >> Wenn sie nicht sogar bereits eine Backdoor haben einbauen lassen. > >Deren Nichtexistenzbeweis im Zweifelsfall beliebig schwierig wird. > >> Ich >> kann mir sehr gut vorstellen, dass ausreichend distinguierte Herren >> mit sunkler sonnenbrilloe und feinem Nadelstreifenanzug bei den >> Betreibern von $MESSENGER um einen Termin nachgesucht haben und sehr >> überzeugungskräftige Argumente vorgebracht haben - sei es in Fortm >> von Dollarscheinen, oder sei es in Form von Drohungen. > >Umm, bei allem, was open source ist wird sowas sehr schwierig. Na ja, klappt oft erstaunlich gut. > Auch bei >closed source - entsprechende Änderungen wären grundsätzlich auffindbar. > >Da ist es viel effektiver, z.B. in den entsprechenden Normierungsgremien >mitzuwirken und schon auf Spec-Ebene "Hintertüren" einzubauen. Sehr >beliebt hierbei: Aufblähen der Spec, 3/4 als "optional" kennzeichnen, >"Debug"-Funktionen vorzusehen, die Spec widersprüchlich gestalten. Und insbesondere neue SuperDuper-PostQuantum-ElipticCurve-Algorithmen in den Markt zu drücken, die aber dann in den eigene Richtlinien 'vergessen' werden. <https://en.wikipedia.org/wiki/Commercial_National_Security_Algorithm_Suite>
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