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Groups > ger.ct > #464167 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2020-09-05 20:20 +0200 |
| Last post | 2020-09-23 05:23 -0700 |
| Articles | 20 — 9 participants |
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6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-09-05 20:20 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-09-05 20:45 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-05 11:57 -0700
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-09-05 18:58 +0000
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-05 12:05 -0700
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-09-05 21:12 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-09-05 19:22 +0000
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-09-05 21:55 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-09-05 20:03 +0000
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-09-05 22:25 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-09-06 17:20 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Thomas Einzel <usenet-2020@einzel.de> - 2020-09-06 19:28 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-09-06 19:44 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-09-06 19:35 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-06 11:53 -0700
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-05 11:46 -0700
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2020-09-06 08:29 +0200
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-09-06 07:17 +0000
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2020-09-06 15:14 +0000
Re: 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-23 05:23 -0700
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 20:20 +0200 |
| Subject | 6000 Infizierte aus Ischgl und Tirol allein (Guardian-Artikel) |
| Message-ID | <rj0kt2$k4j$1@solani.org> |
Hier mal eine schöne journalistische Darstellung vom 6.9. im Guardian was in Ischgl passiert ist. Immerhin 6000 in Ischgl oder sonstwo in Tirol Infizierte haben sich der Sammelklage schon angeschlossen: https://www.theguardian.com/world/2020/sep/05/everyone-was-drenched-in-the-virus-was-this-austrian-ski-resort-a-covid-19-ground-zero "At least 6,000 people say they caught coronavirus in Ischgl, dubbed ‘Ibiza on ice’, and their class action is gaining pace. Those who were there recall a terrifying week" 6000 Infizierte alle aus einem Ort ist schon eine Leistung der Tiroler Behörden und Tourismusbranche. vom 29.2. bis 7.3. waren wir ja zu viert selber dort Skifahren. Aber nicht in Bars und im Après-Ski. Meine Tochter hat gemeint: "Wie wir da nur rausgekommen sind". Ihr Freund meinte trocken-lakonisch dazu: "Im BMW Hybrid✌️" Letzteres ist sogar ein wichtiger Punkt. Bei der überstürzten erzwungenen Abreise der "Gäste" (rausgeworfen hat man sie, am 13.7.) waren viele über Stunden in überfüllten Bussen im Stau gestanden, ein Brite schreibt in dem Artikel er saß von Galtür bis Landeck 7 1/2 Stunden im rappelvollen Bus (normal 40 Minuten zum Bahnhof Landeck), und ab Landeck ging es ja nicht besser weiter Richtung Innsbruck oder München. Mitte September will der Anwalt die erste Klage einreichen. Mal weiter beobachten.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 20:45 +0200 |
| Message-ID | <hri4n0F76o5U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #464167 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes: > Hier mal eine schöne journalistische Darstellung vom 6.9. im Guardian > was in Ischgl passiert ist. Immerhin 6000 in Ischgl oder sonstwo in > Tirol Infizierte haben sich der Sammelklage schon angeschlossen: > > https://www.theguardian.com/world/2020/sep/05/everyone-was-drenched-in-the-virus-was-this-austrian-ski-resort-a-covid-19-ground-zero > > "At least 6,000 people say they caught coronavirus in Ischgl, dubbed > ‘Ibiza on ice’, and their class action is gaining pace. Those who were > there recall a terrifying week" > > > 6000 Infizierte alle aus einem Ort ist schon eine Leistung der Tiroler > Behörden und Tourismusbranche. > > vom 29.2. bis 7.3. waren wir ja zu viert selber dort Skifahren. Aber > nicht in Bars und im Après-Ski. 24.2. war Rosenmontag. Am 22.2 und 23.2 waren hier im Ort und im Nachbarort die Umzüge. Anschließend geht man in die Stadthalle zum weiterfeiern. Die hab ich mir verkniffen, weil mir schon klar war, was passiert, wenn man da aufeinander hockt und Party macht. Die 6000 Party Animals aus Ischgl sollten m.E. keinen Cent bekommen sondern rechts und links eine runtergehauen. Gerne auch ein paar mehr.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 11:57 -0700 |
| Message-ID | <bc7ca3b7-a595-4799-957f-9ee0f0c97f36o@googlegroups.com> |
| In reply to | #464168 |
Am Samstag, 5. September 2020 20:45:54 UTC+2 schrieb Michael Bode: > Die 6000 Party > Animals aus Ischgl sollten m.E. keinen Cent bekommen sondern rechts und > links eine runtergehauen. Gerne auch ein paar mehr. Kommst Du?
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 18:58 +0000 |
| Message-ID | <rj0n4s$lnk$1@solani.org> |
| In reply to | #464168 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes: > >> Hier mal eine schöne journalistische Darstellung vom 6.9. im Guardian >> was in Ischgl passiert ist. Immerhin 6000 in Ischgl oder sonstwo in >> Tirol Infizierte haben sich der Sammelklage schon angeschlossen: >> >> https://www.theguardian.com/world/2020/sep/05/everyone-was-drenched-in-the-virus-was-this-austrian-ski-resort-a-covid-19-ground-zero >> >> "At least 6,000 people say they caught coronavirus in Ischgl, dubbed >> ‘Ibiza on ice’, and their class action is gaining pace. Those who were >> there recall a terrifying week" >> >> >> 6000 Infizierte alle aus einem Ort ist schon eine Leistung der Tiroler >> Behörden und Tourismusbranche. >> >> vom 29.2. bis 7.3. waren wir ja zu viert selber dort Skifahren. Aber >> nicht in Bars und im Après-Ski. > > 24.2. war Rosenmontag. Am 22.2 und 23.2 waren hier im Ort und im > Nachbarort die Umzüge. Anschließend geht man in die Stadthalle zum > weiterfeiern. Die hab ich mir verkniffen, weil mir schon klar war, was > passiert, wenn man da aufeinander hockt und Party macht. Die 6000 Party > Animals aus Ischgl sollten m.E. keinen Cent bekommen sondern rechts und > links eine runtergehauen. Gerne auch ein paar mehr. > Wie in dem Artikel stand: einige haben sich erst bei der überstürzten Heimreise nach der Quarantäne in Bussen infiziert. Der 68-jährige und 72-jährige Wiener, der 72-jährige verstarb. Die waren in keiner Bar. Und die zwei britischen Frauen aus Sankt Anton die auf der erzwungenen Flucht in einem PKW nach München mitfuhren, haben sich auch erst im Auto angesteckt. Wir hätten uns auch bei sonst untadeliger Führung jederzeit in einer der Gondelbahnen anstecken können. 18 bis 24 Leute gehen da rein, und sind morgens auch drin. Also bitte nicht so schnell pauschalieren und urteilen. Unsere Schutzengel haben wohl Überstunden geleistet... -- please forgive my iPhone typos
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 12:05 -0700 |
| Message-ID | <82be3025-1382-4f7f-908e-bcbb14dcc2beo@googlegroups.com> |
| In reply to | #464171 |
Am Samstag, 5. September 2020 20:58:37 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Unsere Schutzengel haben wohl Überstunden geleistet... Von Dir ein Satz, den ich unterschreiben kann? Ja.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 21:12 +0200 |
| Message-ID | <hri68mF76o5U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #464171 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: > Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: >> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes: >> >>> Hier mal eine schöne journalistische Darstellung vom 6.9. im Guardian >>> was in Ischgl passiert ist. Immerhin 6000 in Ischgl oder sonstwo in >>> Tirol Infizierte haben sich der Sammelklage schon angeschlossen: >>> >>> https://www.theguardian.com/world/2020/sep/05/everyone-was-drenched-in-the-virus-was-this-austrian-ski-resort-a-covid-19-ground-zero >>> >>> "At least 6,000 people say they caught coronavirus in Ischgl, dubbed >>> ‘Ibiza on ice’, and their class action is gaining pace. Those who were >>> there recall a terrifying week" >>> >>> >>> 6000 Infizierte alle aus einem Ort ist schon eine Leistung der Tiroler >>> Behörden und Tourismusbranche. >>> >>> vom 29.2. bis 7.3. waren wir ja zu viert selber dort Skifahren. Aber >>> nicht in Bars und im Après-Ski. >> >> 24.2. war Rosenmontag. Am 22.2 und 23.2 waren hier im Ort und im >> Nachbarort die Umzüge. Anschließend geht man in die Stadthalle zum >> weiterfeiern. Die hab ich mir verkniffen, weil mir schon klar war, was >> passiert, wenn man da aufeinander hockt und Party macht. Die 6000 Party >> Animals aus Ischgl sollten m.E. keinen Cent bekommen sondern rechts und >> links eine runtergehauen. Gerne auch ein paar mehr. >> > > Wie in dem Artikel stand: einige haben sich erst bei der überstürzten > Heimreise nach der Quarantäne in Bussen infiziert. Der 68-jährige und > 72-jährige Wiener, der 72-jährige verstarb. Die waren in keiner Bar. Und > die zwei britischen Frauen aus Sankt Anton die auf der erzwungenen Flucht > in einem PKW nach München mitfuhren, haben sich auch erst im Auto > angesteckt. Und deshalb ist da auch von'Ibiza on Ice' die Rede, weil da jeder um 20:00 im Hotelzimmer saß und die Tagesschau und den Tatort geguckt hat. > > Wir hätten uns auch bei sonst untadeliger Führung jederzeit in einer der > Gondelbahnen anstecken können. 18 bis 24 Leute gehen da rein, und sind > morgens auch drin. Und das habt ihr auch schon vorher gewusst, dass ihr da nicht hoch wandert sondern mit der Gondel fahrt und das nicht alleine.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 19:22 +0000 |
| Message-ID | <rj0oi3$mqu$1@solani.org> |
| In reply to | #464173 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: > >> Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: >>> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes: >>> >>>> Hier mal eine schöne journalistische Darstellung vom 6.9. im Guardian >>>> was in Ischgl passiert ist. Immerhin 6000 in Ischgl oder sonstwo in >>>> Tirol Infizierte haben sich der Sammelklage schon angeschlossen: >>>> >>>> https://www.theguardian.com/world/2020/sep/05/everyone-was-drenched-in-the-virus-was-this-austrian-ski-resort-a-covid-19-ground-zero >>>> >>>> "At least 6,000 people say they caught coronavirus in Ischgl, dubbed >>>> ‘Ibiza on ice’, and their class action is gaining pace. Those who were >>>> there recall a terrifying week" >>>> >>>> >>>> 6000 Infizierte alle aus einem Ort ist schon eine Leistung der Tiroler >>>> Behörden und Tourismusbranche. >>>> >>>> vom 29.2. bis 7.3. waren wir ja zu viert selber dort Skifahren. Aber >>>> nicht in Bars und im Après-Ski. >>> >>> 24.2. war Rosenmontag. Am 22.2 und 23.2 waren hier im Ort und im >>> Nachbarort die Umzüge. Anschließend geht man in die Stadthalle zum >>> weiterfeiern. Die hab ich mir verkniffen, weil mir schon klar war, was >>> passiert, wenn man da aufeinander hockt und Party macht. Die 6000 Party >>> Animals aus Ischgl sollten m.E. keinen Cent bekommen sondern rechts und >>> links eine runtergehauen. Gerne auch ein paar mehr. >>> >> >> Wie in dem Artikel stand: einige haben sich erst bei der überstürzten >> Heimreise nach der Quarantäne in Bussen infiziert. Der 68-jährige und >> 72-jährige Wiener, der 72-jährige verstarb. Die waren in keiner Bar. Und >> die zwei britischen Frauen aus Sankt Anton die auf der erzwungenen Flucht >> in einem PKW nach München mitfuhren, haben sich auch erst im Auto >> angesteckt. > > Und deshalb ist da auch von'Ibiza on Ice' die Rede, weil da jeder um > 20:00 im Hotelzimmer saß und die Tagesschau und den Tatort geguckt hat. > >> >> Wir hätten uns auch bei sonst untadeliger Führung jederzeit in einer der >> Gondelbahnen anstecken können. 18 bis 24 Leute gehen da rein, und sind >> morgens auch drin. > > Und das habt ihr auch schon vorher gewusst, dass ihr da nicht hoch > wandert sondern mit der Gondel fahrt und das nicht alleine. > Und die ganze Woche verkündeten die Tiroler Behörden und Medien: "Es gibt nur genau 2 Coronafälle in ganz Tirol, zwei junge italienische Angestellte in einem Innsbrucker Hotel, und die sind in Quarantäne." https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldung/artikel/coronavirus-islaendische-gaeste-im-tiroler-oberland-duerften-sich-bei-rueckflug-im-flugzeug-mit-coronav/ https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/artikel/erhebungen-zu-am-coronavirus-erkrankten-norweger-im-bezirk-landeck-weiter-im-gange/ Immerhin hat die Tiroler Landesregierung den Mut, ihre Statements weiter im Netz zu haben. Nach den Meldungen Tirols und von tt.com konnte man davon ausgehen, das Infektionsrisiko im Paznaun sei niedriger als irgendwo in Deutschland zu diesem Zeitpunkt. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 21:55 +0200 |
| Message-ID | <hri8pnF76o5U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #464174 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: > Nach den Meldungen Tirols und von tt.com konnte man davon ausgehen, das > Infektionsrisiko im Paznaun sei niedriger als irgendwo in Deutschland zu > diesem Zeitpunkt. Ja, es war wirklich für niemanden vorhersehbar, dass da was passieren kann, wenn sich halb Europa zur Party trifft. Es ist ein völliges Rätsel.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 20:03 +0000 |
| Message-ID | <rj0que$ohh$1@solani.org> |
| In reply to | #464175 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: > >> Nach den Meldungen Tirols und von tt.com konnte man davon ausgehen, das >> Infektionsrisiko im Paznaun sei niedriger als irgendwo in Deutschland zu >> diesem Zeitpunkt. > > Ja, es war wirklich für niemanden vorhersehbar, dass da was passieren > kann, wenn sich halb Europa zur Party trifft. Es ist ein völliges Rätsel. > Du lässt außer Acht, wie viele Menschen da zum Skifahren hingehen und nicht für eine Party. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 22:25 +0200 |
| Message-ID | <hriahqF76o5U4@mid.individual.net> |
| In reply to | #464176 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: > Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: >> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: >> >>> Nach den Meldungen Tirols und von tt.com konnte man davon ausgehen, das >>> Infektionsrisiko im Paznaun sei niedriger als irgendwo in Deutschland zu >>> diesem Zeitpunkt. >> >> Ja, es war wirklich für niemanden vorhersehbar, dass da was passieren >> kann, wenn sich halb Europa zur Party trifft. Es ist ein völliges Rätsel. >> > > Du lässt außer Acht, wie viele Menschen da zum Skifahren hingehen und nicht > für eine Party. Und die quetschen sich dann alle zusammen in die Gondeln, Hütten und Restaurants.
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2020-09-06 17:20 +0200 |
| Message-ID | <z04r1m7vgv0e$.1orpilnzc70f5$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #464175 |
Am Sat, 05 Sep 2020 21:55:35 +0200 schrieb Michael Bode: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: > >> Nach den Meldungen Tirols und von tt.com konnte man davon ausgehen, das >> Infektionsrisiko im Paznaun sei niedriger als irgendwo in Deutschland zu >> diesem Zeitpunkt. > > Ja, es war wirklich für niemanden vorhersehbar, dass da was passieren > kann, wenn sich halb Europa zur Party trifft. Es ist ein völliges Rätsel. Und in Köln (und Düsseldorf und Mainz) war Karneval, da haben Hunderttausende gefeiert (und wir sind nach Belgien geflüchtet). Auf den Straßen, aber auch dichtgedrängt in den Kneipen und auf Sitzungen. Da gab es null-komma-null Hotspots oder große Infektionen. Nur in Gangelt, in der tiefsten Provinz. Eigentlich hätten wir hier ja im März viele zehntausende Infizierte haben müssen, wenn man die Zahlen aus Ischgl hochrechnet. Hatten wir aber nicht. So wirklich nachvollziehbar ist das nicht, da scheint viel Zufall im Spiel zu sein. Grüße, Frank
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| From | Thomas Einzel <usenet-2020@einzel.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-06 19:28 +0200 |
| Message-ID | <4a41795d-dd8e-f4b8-f825-a8bb0ff0df92@news.einzel.de> |
| In reply to | #464222 |
Am 06.09.2020 um 17:20 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am Sat, 05 Sep 2020 21:55:35 +0200 schrieb Michael Bode: > >> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: >> >>> Nach den Meldungen Tirols und von tt.com konnte man davon ausgehen, das >>> Infektionsrisiko im Paznaun sei niedriger als irgendwo in Deutschland zu >>> diesem Zeitpunkt. >> >> Ja, es war wirklich für niemanden vorhersehbar, dass da was passieren >> kann, wenn sich halb Europa zur Party trifft. Es ist ein völliges Rätsel. > > Und in Köln (und Düsseldorf und Mainz) war Karneval, da haben > Hunderttausende gefeiert (und wir sind nach Belgien geflüchtet). Auf den > Straßen, aber auch dichtgedrängt in den Kneipen und auf Sitzungen. > > Da gab es null-komma-null Hotspots oder große Infektionen. Nur in Gangelt, > in der tiefsten Provinz. > > Eigentlich hätten wir hier ja im März viele zehntausende Infizierte haben > müssen, wenn man die Zahlen aus Ischgl hochrechnet. Hatten wir aber nicht. > > So wirklich nachvollziehbar ist das nicht, da scheint viel Zufall im Spiel > zu sein. *Natürlich* ist da Zufall im Spiel, nämlich ob Infizierte dabei sind oder nicht. 5000 Leute auf einem Haufen, aber kein Infizierter, keine Folgen, 5000 Leute auf einem Haufen, 3 waren infiziert - Katastrophe, aber erst Tage bis 2 Wochen später messbar. Das ist ja gerade das (scheinbar) komplizierte, es ist bezüglich der Anzahl eng versammelten Menschen nicht deterministisch und nur mit Latenz zu bemerken. Also hilf es IMO nur bis auf weiteres "auf Verdacht" vorsichtig zu sein. Ich kann 1000 mal problemlos nur auf Verdacht "unnütz" vorsichtig sein, aber ich kann nur 1x sterben. -- Thomas
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-06 19:44 +0200 |
| Message-ID | <rj375b$a11$1@dont-email.me> |
| In reply to | #464228 |
Am 06.09.2020 um 19:28 schrieb Thomas Einzel:
> Am 06.09.2020 um 17:20 schrieb Frank Hucklenbroich:
>> Eigentlich hätten wir hier ja im März viele zehntausende Infizierte haben
>> müssen, wenn man die Zahlen aus Ischgl hochrechnet. Hatten wir aber nicht.
>>
>> So wirklich nachvollziehbar ist das nicht, da scheint viel Zufall im Spiel
>> zu sein.
>
> *Natürlich* ist da Zufall im Spiel, nämlich ob Infizierte dabei sind
> oder nicht. 5000 Leute auf einem Haufen, aber kein Infizierter, keine
> Folgen, 5000 Leute auf einem Haufen, 3 waren infiziert - Katastrophe,
> aber erst Tage bis 2 Wochen später messbar.
Überhaupt einem Infektiösen über den Weg zu laufen, scheint der größte
Zufall zu sein.
> Also hilf es IMO nur bis auf weiteres "auf Verdacht" vorsichtig zu sein.
Vorsicht vor einem kaum vorhandenen Risiko.
> Ich kann 1000 mal problemlos nur auf Verdacht "unnütz" vorsichtig sein,
> aber ich kann nur 1x sterben.
Keine Angst, Du wirst 1x sterben.
--
"Wenn du etwas riskierst, erlebst du auch schlimme Dinge, aber du lebst
und verstehst immer mehr. Vor allem wirst du nicht langweilig. Das ist
das Allerschlimmste: langweilig werden."
Françoise Gilot
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-06 19:35 +0200 |
| Message-ID | <hrkkv3Fms8oU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #464222 |
Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> writes: > Am Sat, 05 Sep 2020 21:55:35 +0200 schrieb Michael Bode: > >> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: >> >>> Nach den Meldungen Tirols und von tt.com konnte man davon ausgehen, das >>> Infektionsrisiko im Paznaun sei niedriger als irgendwo in Deutschland zu >>> diesem Zeitpunkt. >> >> Ja, es war wirklich für niemanden vorhersehbar, dass da was passieren >> kann, wenn sich halb Europa zur Party trifft. Es ist ein völliges Rätsel. > > Und in Köln (und Düsseldorf und Mainz) war Karneval, da haben > Hunderttausende gefeiert (und wir sind nach Belgien geflüchtet). Auf den > Straßen, aber auch dichtgedrängt in den Kneipen und auf Sitzungen. > > Da gab es null-komma-null Hotspots oder große Infektionen. Nur in Gangelt, > in der tiefsten Provinz. > > Eigentlich hätten wir hier ja im März viele zehntausende Infizierte haben > müssen, wenn man die Zahlen aus Ischgl hochrechnet. Hatten wir aber nicht. > > So wirklich nachvollziehbar ist das nicht, da scheint viel Zufall im Spiel > zu sein. Am 13.3. bin ich hier schon kostenlos Bus gefahren, weil man beim Fahrer kein Ticket mehr kaufen konnte. Am 14.3. gab es hier im Ort nur noch Pizza vom Lieferservice. Der lokale Italiener hatte ab da für Monate geschlossen. Es gab knapp 3800 Infizierte in D. Irgendwas war da wohl. -- Sent from my Galaxy Tab
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-06 11:53 -0700 |
| Message-ID | <b909e086-d18a-4d55-8943-a5f422735001o@googlegroups.com> |
| In reply to | #464231 |
Am Sonntag, 6. September 2020 19:35:33 UTC+2 schrieb Michael Bode: > >>> Nach den Meldungen Tirols und von tt.com konnte man davon ausgehen, das > >>> Infektionsrisiko im Paznaun sei niedriger als irgendwo in Deutschland zu > >>> diesem Zeitpunkt. > >> > >> Ja, es war wirklich für niemanden vorhersehbar, dass da was passieren > >> kann, wenn sich halb Europa zur Party trifft. Es ist ein völliges Rätsel. > > > > Und in Köln (und Düsseldorf und Mainz) war Karneval, da haben > > Hunderttausende gefeiert (und wir sind nach Belgien geflüchtet). Auf den > > Straßen, aber auch dichtgedrängt in den Kneipen und auf Sitzungen. > > > > Da gab es null-komma-null Hotspots oder große Infektionen. Nur in Gangelt, > > in der tiefsten Provinz. > > > > Eigentlich hätten wir hier ja im März viele zehntausende Infizierte haben > > müssen, wenn man die Zahlen aus Ischgl hochrechnet. Hatten wir aber nicht. > > > > So wirklich nachvollziehbar ist das nicht, da scheint viel Zufall im Spiel > > zu sein. > > Am 13.3. bin ich hier schon kostenlos Bus gefahren, weil man beim Fahrer > kein Ticket mehr kaufen konnte. Unsere Verkehrsgesellschaft kombinierte das ganz zwanglos mit Kontrollgreiftrupps. Erst seit vergangenem Monatswechsel werden in hierfür teils deutlich früher ausgerüsteten Fahrzeugen wieder Fahrausweise verkauft.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-05 11:46 -0700 |
| Message-ID | <3c19eb11-2625-40d7-b1c0-3e835fd90cc7o@googlegroups.com> |
| In reply to | #464167 |
Am Samstag, 5. September 2020 20:20:19 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Hier mal eine schöne journalistische Darstellung vom 6.9. im Guardian > was in Ischgl passiert ist. Immerhin 6000 in Ischgl oder sonstwo in > Tirol Infizierte haben sich der Sammelklage schon angeschlossen: > Mitte September will der Anwalt die erste Klage einreichen. > > Mal weiter beobachten. Haben sich der Sammelklage angeschlossen, eine solche gibt es aber noch nicht. Aha.
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-06 08:29 +0200 |
| Message-ID | <vc09lflfsb51t18rdj860lu1149svi2gjj@4ax.com> |
| In reply to | #464167 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> schrieb: > Hier mal eine schöne journalistische Darstellung vom 6.9. im Guardian > was in Ischgl passiert ist. Immerhin 6000 in Ischgl oder sonstwo in > Tirol Infizierte haben sich der Sammelklage schon angeschlossen: >https://www.theguardian.com/world/2020/sep/05/everyone-was-drenched-in-the-virus-was-this-austrian-ski-resort-a-covid-19-ground-zero > "At least 6,000 people say they caught coronavirus in Ischgl, dubbed > ‘Ibiza on ice’, and their class action is gaining pace. Those who were > there recall a terrifying week" Gibts in Österreich Sammelklagen? > 6000 Infizierte alle aus einem Ort ist schon eine Leistung der Tiroler > Behörden und Tourismusbranche. Hinterher ist man immer schlauer. Damals wars nur der übliche Erwerbstrieb, den letztlich jeder Erwerbstätige bis zu einem gewissen Grad hat. Kölner Sprichwort: "Es ist ja bisher immer gutgegangen!" (Ich kanns nicht auf kölsch und versuche es daher gleich nicht). > vom 29.2. bis 7.3. waren wir ja zu viert selber dort Skifahren. Aber > nicht in Bars und im Après-Ski. Das macht man als Senior ja auch nicht! > Meine Tochter hat gemeint: "Wie wir da nur rausgekommen sind". > Ihr Freund meinte trocken-lakonisch dazu: "Im BMW Hybrid??" Wäre einer von Euch vieren infiziert gewesen, wären es nach der Fahrt alle vier gewesen. > Letzteres ist sogar ein wichtiger Punkt. Bei der überstürzten > erzwungenen Abreise der "Gäste" (rausgeworfen hat man sie, am 13.7.) 13.3.? > [sind] viele über Stunden in überfüllten Bussen im Stau gestanden, ein > Brite schreibt in dem Artikel er saß von Galtür bis Landeck 7 1/2 > Stunden im rappelvollen Bus (normal 40 Minuten zum Bahnhof Landeck), und > ab Landeck ging es ja nicht besser weiter Richtung Innsbruck oder München. So ein BMW-Hybrid ist schließlich auch nur ein Kleinbus mit 4 Sitzplätzen. > Mitte September will der Anwalt die erste Klage einreichen. Vermutlich die eine einzige, wenn ich das Prinzip der österreichischen "Sammelklage" (die es so bei uns auch gibt), richtig verstanden habe. > Mal weiter beobachten. Wir werden es dann wohl gewahr.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-06 07:17 +0000 |
| Message-ID | <rj22eb$h12$1@solani.org> |
| In reply to | #464183 |
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote: > "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> schrieb: > >> Hier mal eine schöne journalistische Darstellung vom 6.9. im Guardian >> was in Ischgl passiert ist. Immerhin 6000 in Ischgl oder sonstwo in >> Tirol Infizierte haben sich der Sammelklage schon angeschlossen: > >> https://www.theguardian.com/world/2020/sep/05/everyone-was-drenched-in-the-virus-was-this-austrian-ski-resort-a-covid-19-ground-zero > >> "At least 6,000 people say they caught coronavirus in Ischgl, dubbed >> ‘Ibiza on ice’, and their class action is gaining pace. Those who were >> there recall a terrifying week" > > Gibts in Österreich Sammelklagen? Weiß ich nicht. Zumindest der Anwalt, Kolba, scheint Österreicher zu sein. Ganz aussichtslos scheint er seine Klage nicht zu sehen. Stefan, weißt Du was zur entsprechenden Rechtslage in Österreich? Die Staatsanwaltschaft hat jedenfalls Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Ischgl bekannt gegeben. Der hat geleugnet dass in manchen Bars (Trofana, Schatzi-Bar) noch nach dem 10.3. weiter gefeiert wurde, und das ist nun zweifelsfrei bewiesen. Der Besitzer der Trofana Bar ist auch der Sprecher. Findet sich in dem Artikel schön beschrieben, das ist einer der Sprachführer der Gemeinde. > >> 6000 Infizierte alle aus einem Ort ist schon eine Leistung der Tiroler >> Behörden und Tourismusbranche. > > Hinterher ist man immer schlauer. Aber ja. > > Damals wars nur der übliche Erwerbstrieb, den letztlich jeder > Erwerbstätige bis zu einem gewissen Grad hat. Kölner Sprichwort: "Es ist > ja bisher immer gutgegangen!" (Ich kanns nicht auf kölsch und versuche > es daher gleich nicht). > >> vom 29.2. bis 7.3. waren wir ja zu viert selber dort Skifahren. Aber >> nicht in Bars und im Après-Ski. > > Das macht man als Senior ja auch nicht! Sag das nicht. Aber wir hatten ja auch unsere junge Generation dabei. Zum Glück hatten die auch keinerlei Bedürfnis an Remmi-Demmi. In Ischgl sind im Après-Ski überdurchschnittlich viele Männer und Frauen von 40 bis Ende 50 unterwegs. Wenn man zynisch ist, würde man vermuten: Lebenshungrige nach der ersten Scheidung... Für junge Leute ist es heute wohl schlicht zu teuer, beim Skifahren auf Partnersuche zu gehen. > >> Meine Tochter hat gemeint: "Wie wir da nur rausgekommen sind". >> Ihr Freund meinte trocken-lakonisch dazu: "Im BMW Hybrid??" > > Wäre einer von Euch vieren infiziert gewesen, wären es nach der Fahrt > alle vier gewesen. Aber ja. > >> Letzteres ist sogar ein wichtiger Punkt. Bei der überstürzten >> erzwungenen Abreise der "Gäste" (rausgeworfen hat man sie, am 13.7.) > > 13.3.? Stimmt. 13. März, nicht Juli. > >> [sind] viele über Stunden in überfüllten Bussen im Stau gestanden, ein >> Brite schreibt in dem Artikel er saß von Galtür bis Landeck 7 1/2 >> Stunden im rappelvollen Bus (normal 40 Minuten zum Bahnhof Landeck), und >> ab Landeck ging es ja nicht besser weiter Richtung Innsbruck oder München. > > So ein BMW-Hybrid ist schließlich auch nur ein Kleinbus mit 4 > Sitzplätzen. > >> Mitte September will der Anwalt die erste Klage einreichen. > > Vermutlich die eine einzige, wenn ich das Prinzip der österreichischen > "Sammelklage" (die es so bei uns auch gibt), richtig verstanden habe. > >> Mal weiter beobachten. > > Wir werden es dann wohl gewahr. > > Ich bleibe gerne dran. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2020-09-06 15:14 +0000 |
| Message-ID | <1t5f54fb85i2aa1n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #464184 |
On Sun, 06 Sep 2020 09:17:31 Dr. Joachim Neudert wrote: > Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote: > > Gibts in Österreich Sammelklagen? > Weiß ich nicht. Zumindest der Anwalt, Kolba, scheint Österreicher > zu sein. Ganz aussichtslos scheint er seine Klage nicht zu sehen. > Stefan, weißt Du was zur entsprechenden Rechtslage in Österreich? Ein Jurist würde das verneinen, weil "Sammelklage" eine sehr spezifische Bedeutung hat; man kann allerdings (aber nur vor Prozessbeginn) seine Ansprüche an jmd anderen abtreten, der diese dann - stellvertretend für mehrere/viele Betroffene - vor Gericht vertritt. Das wird in den Medien gerne als Sammelklage bezeichnet. Peter Kolba ist Anwalt, im Verbraucherschutz engagiert und ein bisschen Hans Dampf in allen Gassen. IdR hat das, was er sagt, aber schon Hand und Fuss. > Die Staatsanwaltschaft hat jedenfalls Ermittlungen gegen den > Bürgermeister von Ischgl bekannt gegeben. Der hat geleugnet dass > in manchen Bars (Trofana, Schatzi-Bar) noch nach dem 10.3. weiter > gefeiert wurde, und das ist nun zweifelsfrei bewiesen. Ich weiss ja nicht, worauf die Privatbeteiligten klagen, aber je nachdem könnte der gerichtsfeste, individuelle Nachweis der Schädigung ganz schön schwierig sein, auch wenn man in Summe (schon rein statistisch) davon ausgehen kann, dass sie bei den meisten gegeben sein wird. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Was für ein schwarzer Gedanke: Stefan! (Sloganizer)
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-23 05:23 -0700 |
| Message-ID | <1a76da77-eaca-4e3a-ad43-35700f161544o@googlegroups.com> |
| In reply to | #464218 |
Am Sonntag, 6. September 2020 17:14:31 UTC+2 schrieb Stefan Froehlich: > On Sun, 06 Sep 2020 09:17:31 Dr. Joachim Neudert wrote: > > Weiß ich nicht. Zumindest der Anwalt, Kolba, scheint Österreicher > > zu sein. Ganz aussichtslos scheint er seine Klage nicht zu sehen. > > Stefan, weißt Du was zur entsprechenden Rechtslage in Österreich? > > Ein Jurist würde das verneinen, weil "Sammelklage" eine sehr > spezifische Bedeutung hat; man kann allerdings (aber nur vor > Prozessbeginn) seine Ansprüche an jmd anderen abtreten, der diese > dann - stellvertretend für mehrere/viele Betroffene - vor Gericht > vertritt. Das wird in den Medien gerne als Sammelklage bezeichnet. > > Peter Kolba ist Anwalt, im Verbraucherschutz engagiert und ein > bisschen Hans Dampf in allen Gassen. Ein Multitalent. Die Klagewilligen hat er lt. https://www.tagesschau.de/ausland/ischgl-klage-coronavirus-101.html als Vorsitzender des Verbraucherschutzes akquiriert. Gruß, ULF
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