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| Started by | Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> |
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| First post | 2020-08-15 05:29 -0700 |
| Last post | 2020-09-08 17:03 +0200 |
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Die Ethanol-Ökonomie Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-08-15 05:29 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2020-08-15 15:06 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-08-15 11:13 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2020-08-16 00:51 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-08-16 02:27 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2020-08-16 07:17 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-08-17 00:02 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-08-16 23:37 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> - 2020-08-17 11:31 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-08-17 05:00 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-08-17 09:02 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-08-17 11:59 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2020-08-17 09:27 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> - 2020-08-17 11:29 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-08-15 22:48 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-08-15 19:07 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-09-07 12:02 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-07 12:08 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-09-07 19:11 +0000
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-07 12:34 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2020-09-07 21:56 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-09-08 06:33 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-08 07:36 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-09-08 16:29 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Wolfgang Εnzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2020-09-12 00:01 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-09-11 17:20 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Wolfgang Εnzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2020-09-14 22:15 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-09-12 12:09 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-12 04:22 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Wolfgang Εnzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2020-09-14 22:16 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-14 13:37 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-09-15 08:04 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-09-14 01:15 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-13 23:17 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Wolfgang Εnzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2020-09-14 22:18 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2020-09-07 19:36 +0000
Re: Die Ethanol-Ökonomie Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-07 12:47 -0700
Re: Die Ethanol-Ökonomie Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2020-09-07 22:24 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-09-07 22:27 +0200
Re: Die Ethanol-Ökonomie Achim Lesmeister <lesmeister.valid.2020-06@nurfuerspam.de> - 2020-09-08 17:03 +0200
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| From | Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-08-15 05:29 -0700 |
| Subject | Die Ethanol-Ökonomie |
| Message-ID | <ffea5e31-6244-40dd-9769-c5e10dad7ee5o@googlegroups.com> |
2020-08-25 14:30:00 +0200 Ethanol ist ein Stoff mit unheimlich vielen Anwendungen: Mit SprühFlasche Insekten niederkämpfen, Kühlung, wenn auf die Haut gesprüht, LösungsMittel für Medikamente (und Probleme), und VerbrennungsMotoren. Für all diese Zwecke sollte der Ethanol rein sein, also TrinkQualität, wenigstens. Was Ethanol als EnergieTräger betrifft: 7.5 kWh pro KiloGramm, verglichen mit 10 - 11 kWh pro KiloGramm bei Benzin und Diesel. VerbrennungsProdukt ist Wasser und CO2. Die Technik der VerbrennungsMotoren muss für Ethanol nicht mehr neu entwickelt werden, sie ist im wesentlichen schon da. Aufbewahrung von Ethanol: Wie Benzin. Also ein Tank. In kleineren Mengen: Flasche. Wie heute schon. Das vergleiche man mit WasserStoff. Einziges Problem: Die Umwandlung von PrimärEnergie, wie etwa in SolarKraftWerken erzeugt, in Ethanol ist nur mit zu geringen WirkungsGraden möglich. Allein da ist EntwicklungsArbeit notwendig. Angenommen, einen solchen UmwandlungsProzess gäbe es. Was ist jetzt mit der AlkoholSteuer? Mein Vorschlag: Keine Steuer, oder höchstens so etwas wie die Steuer auf heutige KraftStoffe. Und, um allen Anwendungen gerecht zu werden muss der Ethanol *rein* sein, mit eventuell geringen Beimengen von Wasser. Wenn der noch hypothetische SyntheseProzess azeotropischen Ethanol oder sogar ganz reinen Ethanol erzeugt, ist Wasser kein obligatorischer BestandTeil eines solchen KraftStoffes. Wie aber geht die Gesellschaft mit einem SuchtMittel um, an das jeder ganz leicht und kostengünstig herankommen kann? Antwort: gar nicht. Schädliches Verhalten unter AlkoholEinfluss wird intensiv unter Strafe gestellt, medizinische Folgen darf der Betroffene SuchtKranke selbst auskosten. Dazu gibt es spezielle ReHa-Einrichtungen, in die man sich freiwillig begeben kann oder in die man durch GerichtsUrteil eingewiesen wird. Dort gibt es alle Hilfen zur Entziehung, wer möchte, darf sich aber dort totsaufen. Das ist ein GrundRecht: jeder darf sein eigenes Leben wegwerfen. So, wie man im Moment ja auch nicht daran gehindert wird, von einem Turm herunterzuspringen oder sich vor den Zug zu werfen. Wobei letztere SelbstMordMethode deutlich assozialer ist als sich totzusaufen, wenn man die Wirkung von BahnSelbstMorden auf FahrPlan und ZugFührer bedenkt. Dieses ganze GedankenSpiel also unter dem Vorbehalt einer effizienten UmwandlungsMethode von elektrischer Energie in Ethanol. Ein kleiner Teil der Sahara könnte den EnergieHunger der Menschheit stillen. Die Einzelheiten dieser effizienten UmwandlungsMethode weiss ich nicht - wüsste ich sie, dann wäre WasserStoff als EnergieTräger schon praktisch abgeschrieben. Aber es ist Hoffnung - in der belebten Natur gibt es jede Menge GärProzesse, bei denen - meist ziemlich ineffizient - Ethanol entsteht. Da müssen die Gen-Ingenieure mal ran. Ach ja, eine Kleinigkeit habe ich noch vergessen: Bei der Herstellung von Ethanol wird CO2 gebunden - und bleibt das auch, bis der Ethanol wieder verbrannt wird. Ein KreisLauf für den KohlenStoff. Den KlimaWandel wird es kurzfristig nicht mehr aufhalten. Aber auch da schweben mir Lösungen vor: für je 10 erzeugte und verbrauchte KiloGramm Ethanol muss ein KiloGramm in die EndLagerung verbracht werden - etwa TiefenVerpressung, oder ins Meer. Dann könnten wir eines Tages wieder 280 ppm CO2 haben, das Klima wird wieder vernünftig - und MeerWasser könnte als alkoholisches Getränk durchgehen. - Das letzte war natürlich ein Scherz. Was wir gelernt haben in diesem Posting: eine Zahl zum merken: Ethanol: 7.5 kWh / kg Benzin: 10.5 kWh / kg Beste Akkus: 0.3 kWh / kg BleiAkku: 0.03 kWh / kg Falls man in irgendwelchen Disskussionen kompetent mitreden möchte. Herwig
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
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| Date | 2020-08-15 15:06 +0200 |
| Message-ID | <rh8ml1$2um$1@solani.org> |
| In reply to | #462194 |
Am 15.08.20 um 14:29 schrieb Herwig Huener: > > Dieses ganze GedankenSpiel also unter dem > Vorbehalt einer effizienten UmwandlungsMethode > von elektrischer Energie in Ethanol. Ein kleiner > Teil der Sahara könnte den EnergieHunger der > Menschheit stillen. Das würde den Tunesiern oder Marokkanern langfristig eher nicht gefallen. Die würden umgehend in die Russland/Iran/Venezuela-Riege aufgenommen oder überhaupt gleich vorbeugend besetzt. Davon abgesehen wären das die letzten, die etwas positives davon hätten. > Die Einzelheiten dieser effizienten UmwandlungsMethode > weiss ich nicht - wüsste ich sie, dann wäre > WasserStoff als EnergieTräger schon praktisch > abgeschrieben. Aber es ist Hoffnung - in der > belebten Natur gibt es jede Menge GärProzesse, > bei denen - meist ziemlich ineffizient - Ethanol > entsteht. Da müssen die Gen-Ingenieure mal ran. Am besten wäre eine Alge, die statt Stärke gleich ALk produziert. Methanol wäre womöglich einfacher. (Trinkt schneller, Kumpels, es wird schon dunkel!) Aber mit schlechtem Wirkungsgrad Wasserstoff zu erzeugen ist immer noch besser als die Windräder abzustellen bloß weil gerade ein Überangebot herrscht. Gruß, Gerhard
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| From | Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-08-15 11:13 -0700 |
| Message-ID | <e32f49ad-2dc5-4782-844c-3d25d80fddc0o@googlegroups.com> |
| In reply to | #462202 |
2020-08-15 20:13:00 +0200 > ... > Am besten wäre eine Alge, die statt Stärke gleich > ALk produziert. Methanol wäre womöglich einfacher. > (Trinkt schneller, Kumpels, es wird schon dunkel!) Oder SeeTang. - Methanol würde ich nicht empfehlen, schon weil es etwa 5 kWn / kg hat, und wegen genau dieser Giftigkeit die UnfallWahrscheinlichkeit grösser ist. Man sollte es schon ausnutzen, dass Jahrmillionen paralleler Evolution von Mensch und Alkohol dafür gesorgt haben, dass diese sich nicht gegenseitig weh tun. Herwig
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| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2020-08-16 00:51 +0200 |
| Message-ID | <1ov7d7s.vpjlmw17zswxiN@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #462202 |
Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> wrote: > Aber mit schlechtem Wirkungsgrad Wasserstoff zu erzeugen > ist immer noch besser als die Windräder abzustellen > bloß weil gerade ein Überangebot herrscht. So ein Elektrolyseur rechnet sich erst ab 1000 bis 1500 Vollaststunden pro Jahr. Den kann man wirtschaftlich nicht nur mit Überschussstrom betreiben. Ganz zu schweigen davon dass der ja auch einen ökologischen Rucksack der Herstellung mitbringt - es macht einfach keinen Sinn was hinzustellen das erst in 20 Jahren die Herstellungsenergie wieder einge- bracht hat weil es so selten läuft. Es ist viel sinnvoller, Überschussstrom für die Ladung von e-Autos zu verwenden, oder Kühlhäuser mehr abkühlen als notwendig, oder in Gasthermen parallel einen simplen Heizwiderstand einzubauen und Gas einzusparen. Ja, dafür braucht man Leitungen. Aber wenn man die nicht hat, kommt zu den o.g. Problemen von Elektrolyseuren noch der Transport des Wasserstoffs dazu. ==> nein, Deine Annahme funktioniert nicht. -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-08-16 02:27 +0200 |
| Message-ID | <rh9uib$t9h$1@dont-email.me> |
| In reply to | #462194 |
Am 15.08.20 um 20:39 schrieb Hermann Riemann: > Es gibt die Speicherarten für elektrische Energie: Bezogen auf die angebotene überschüssige Energie gibt es die nicht - und es ist auch nicht erkennbar, dass es sie in absehbarer Zeit geben könnte. Man beachte "bezogen auf die angebotene überschüssige Energie", wir reden hier nicht über zusammengepappte Notebook-Lithium- Akkus! Wir stehen genau da, wo wir vor 30 Jahren standen, wir sind keinen Schritt weiter: Physik lässt sich nicht überlisten: Seit 30 Jahren höre ich, dass der Durchbruch unmittelbar bevorstünde, nächstes Jahr mit Sicherheit ... Nein, das wird nicht passieren. Das ist alles Gedöhns von Instituten, die damit Förderkohle abgreifen. Mt
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2020-08-16 07:17 +0200 |
| Message-ID | <hprtruFr02jU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #462246 |
Am 16.08.20 um 02:27 schrieb Martin Ebert:
>> Es gibt die Speicherarten für elektrische Energie:
> Bezogen auf die angebotene überschüssige Energie gibt es
> die nicht - und es ist auch nicht erkennbar, dass es sie
> in absehbarer Zeit geben könnte.
https://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/netzbetreiber-drosselt-windraeder-stromerzeugung-100.html
Die Alternative wäre Wasserstoff Erzeugung.
Allerdings braucht es dazu Investition in Herstellung,
Lagerung und Transport.
Experimente sollen bereits laufen.
> Man beachte "bezogen auf die angebotene überschüssige Energie",
> wir reden hier nicht über zusammengepappte Notebook-Lithium-
> Akkus!
Über
https://www.saurugg.net/2019/blog/energiezellensystem/die-autobatterie-als-stromspeicher-fuer-zu-hause
> Wir stehen genau da, wo wir vor 30 Jahren standen, wir sind
> keinen Schritt weiter: Physik lässt sich nicht überlisten:
> Seit 30 Jahren höre ich, dass der Durchbruch unmittelbar
> bevorstünde, nächstes Jahr mit Sicherheit ...
Das mag auf wirtschaftliche Kernfusion zutreffen.
( perpetuum mobile, Überlicht sind ausgeschlossen
Antigravitation wird es nach meiner Einschätzung nicht geben.)
Aber die Übertragung der Speicherarten ist bekannte Technik.
Es ist eine Frage von Wirtschaftlichkeit,
wobei zunehmend ökologische Nebenwirkungen berücksichtigt werden.
Hermann
keine cororna sichere billige Kabinen
für Flugzeuge vermutend.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-08-17 00:02 +0200 |
| Message-ID | <rhcadd$nb5$1@dont-email.me> |
| In reply to | #462255 |
Am 16.08.20 um 07:17 schrieb Hermann Riemann: > Am 16.08.20 um 02:27 schrieb Martin Ebert: >>> Es gibt die Speicherarten für elektrische Energie: >> Bezogen auf die angebotene überschüssige Energie gibt es >> die nicht - und es ist auch nicht erkennbar, dass es sie >> in absehbarer Zeit geben könnte. > Die Alternative wäre Wasserstoff Erzeugung. > Allerdings braucht es dazu Investition in Herstellung, > Lagerung und Transport. > Experimente sollen bereits laufen. Die laufen seit 30 Jahren. Nein, das stellt sich weder physikalisch noch ökonomisch dar: Die Wirkungsgrade sind jenseits von gut und böse. Wasserstoff (mit einem Proton) kann man schlecht komprimieren, da manschst Du zudem ständig mit Wärmemengen rum, die Du händeln musst. Wasserstoff diffundiert durch Metall. Und hochexplosiv ist der Krempel auch noch. Wasserstoff ist ein Irrweg. Die Russen nutzen Brennstoffzellen für Leuchttürme auf Inseln, die man alle 10 Jahre mal erreicht. Damit ist der Einsatzraum im Grunde vorgegeben. Mt
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-08-16 23:37 -0700 |
| Message-ID | <ebca459e-de5e-4476-8533-90457b3d753bo@googlegroups.com> |
| In reply to | #462369 |
Am Montag, 17. August 2020 00:02:22 UTC+2 schrieb Lerrstelle: > Wasserstoff (mit einem Proton) > kann man schlecht komprimieren Bei welchen technischen Gasen versucht man sich sonst an der Komprimierung des Atomkerns?
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| From | Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> |
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| Date | 2020-08-17 11:31 +0200 |
| Message-ID | <rhdip1$1cfn$2@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #462379 |
Am 17.08.2020 um 08:37 schrieb Ulf.Kutzner@web.de: > Am Montag, 17. August 2020 00:02:22 UTC+2 schrieb Lerrstelle: > >> Wasserstoff (mit einem Proton) >> kann man schlecht komprimieren > > Bei welchen technischen Gasen versucht man sich > sonst an der Komprimierung des Atomkerns? > Ach Ulfilein. Besser Klappe halten bei Themen ohne Ahnung. Warum stellste dich dauernd als Volldepp dar? Biste einer?
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| From | Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-08-17 05:00 -0700 |
| Message-ID | <652710e0-824e-4a2f-bd73-c877903989c4o@googlegroups.com> |
| In reply to | #462379 |
2020-08-17 14:00:00 +0200 > ... > > Wasserstoff (mit einem Proton) > > kann man schlecht komprimieren > > Bei welchen technischen Gasen versucht man sich > sonst an der Komprimierung des Atomkerns? Vielleicht denkt er an einen NeutronenStern. So kann man WasserStoff tatsächlich komprimieren. Nur: Wir können es nicht. Und wer zeitweilig einen künstlichen NeutronenStern erschaffen kann, hat keine EnergieProbleme. Herwig (morning reboot)
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-08-17 09:02 -0700 |
| Message-ID | <c0dc84cd-2dee-46a4-8fe7-b35faedd2eb9o@googlegroups.com> |
| In reply to | #462442 |
Am Montag, 17. August 2020 14:00:05 UTC+2 schrieb Herwig Huener: > 2020-08-17 14:00:00 +0200 > > > Wasserstoff (mit einem Proton) > > > kann man schlecht komprimieren > > > > Bei welchen technischen Gasen versucht man sich > > sonst an der Komprimierung des Atomkerns? > > Vielleicht denkt er an einen NeutronenStern. Enthält der komprimierte Protonen? Ach so, wenn man das Elektron auf das Proton komprimiert... Zudem sind Wasserstoffatome mit mehr als einem Proton unbekannt. > So kann man WasserStoff tatsächlich komprimieren. > Nur: Wir können es nicht. Und wer zeitweilig einen > künstlichen NeutronenStern erschaffen kann, hat > keine EnergieProbleme. Ich riet denen, die auf Schildern atomfreie Zonen plakativ forderten, bereits zu nochmaligem Nachdenken.
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| From | Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-08-17 11:59 -0700 |
| Message-ID | <fd7a4bc5-a26d-405b-86b6-a8a645eda563o@googlegroups.com> |
| In reply to | #462477 |
2020-08-17 21:00:00 +0200 > ... > Ich riet denen, die auf Schildern atomfreie Zonen > plakativ forderten, bereits zu nochmaligem > Nachdenken. Das ist wie bei der Empfehlung, bei längeren Reisen AscorbinSäure in ReinstForm mit sich zu führen. Das GegenArgument: "Das ist ja Chemie!" Herwig
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| From | Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2020-08-17 09:27 +0200 |
| Message-ID | <rhdbh2$ft3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #462369 |
Am 17.08.20 um 00:02 schrieb Martin Ebert: > Am 16.08.20 um 07:17 schrieb Hermann Riemann: >> Am 16.08.20 um 02:27 schrieb Martin Ebert: > >>>> Es gibt die Speicherarten für elektrische Energie: >>> Bezogen auf die angebotene überschüssige Energie gibt es >>> die nicht - und es ist auch nicht erkennbar, dass es sie >>> in absehbarer Zeit geben könnte. > >> Die Alternative wäre Wasserstoff Erzeugung. >> Allerdings braucht es dazu Investition in Herstellung, >> Lagerung und Transport. >> Experimente sollen bereits laufen. > > Die laufen seit 30 Jahren. Nee seit ca 40-50 Jahren. Nein, das stellt sich weder > physikalisch noch ökonomisch dar: Die Wirkungsgrade sind > jenseits von gut und böse. Wasserstoff (mit einem Proton) > kann man schlecht komprimieren, da manschst Du zudem ständig > mit Wärmemengen rum, die Du händeln musst. Wasserstoff > diffundiert durch Metall. Und hochexplosiv ist der Krempel > auch noch. Wasserstoff ist ein Irrweg. Naja er hat viele Probleme. > Die Russen nutzen Brennstoffzellen für Leuchttürme auf > Inseln, die man alle 10 Jahre mal erreicht. Damit ist > der Einsatzraum im Grunde vorgegeben. > Richtig Aber ethanol BZW E85 und E100 sind in de ja auch Tot gemacht worden. Vor paar Jahren konnte man damit noch prima Auto fahren. Heute bekommst du auf normalen Weg, gar keinen mehr. DE ist als Innovationsland völlig ungeeignet. Da sind 2 Generationen völlig falsch erzogen. Bestes Beispiel ist ja hier diese Gruppe. Alles was nicht der eigenen Meinung entspricht, wird Zerredet. Pragmatismus Null. ( Von paar Ausnahmen mal abgesehen.) MfG Der Bööse Ossinazi. -- Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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| From | Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> |
|---|---|
| Date | 2020-08-17 11:29 +0200 |
| Message-ID | <rhdilu$1cfn$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #462369 |
Am 17.08.2020 um 00:02 schrieb Martin Ebert: > Am 16.08.20 um 07:17 schrieb Hermann Riemann: >> Am 16.08.20 um 02:27 schrieb Martin Ebert: > >>>> Es gibt die Speicherarten für elektrische Energie: >>> Bezogen auf die angebotene überschüssige Energie gibt es >>> die nicht - und es ist auch nicht erkennbar, dass es sie >>> in absehbarer Zeit geben könnte. > >> Die Alternative wäre Wasserstoff Erzeugung. >> Allerdings braucht es dazu Investition in Herstellung, >> Lagerung und Transport. >> Experimente sollen bereits laufen. > > Die laufen seit 30 Jahren. Nein, das stellt sich weder > physikalisch noch ökonomisch dar: Die Wirkungsgrade sind > jenseits von gut und böse. Wasserstoff (mit einem Proton) > kann man schlecht komprimieren, da manschst Du zudem ständig > mit Wärmemengen rum, die Du händeln musst. Wasserstoff > diffundiert durch Metall. Und hochexplosiv ist der Krempel > auch noch. Wasserstoff ist ein Irrweg. > > Die Russen nutzen Brennstoffzellen für Leuchttürme auf > Inseln, die man alle 10 Jahre mal erreicht. Damit ist > der Einsatzraum im Grunde vorgegeben. > > Mt > Update deiner Kenntnisse dringend nötig
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-08-15 22:48 -0700 |
| Message-ID | <15061e44-62c6-4f1b-bb31-38c2d033ecb0o@googlegroups.com> |
| In reply to | #462246 |
Am Sonntag, 16. August 2020 02:27:55 UTC+2 schrieb Leerstelle: > sind > keinen Schritt weiter: Physik lässt sich nicht überlisten: > Seit 30 Jahren höre ich Jaja.
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| From | Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-08-15 19:07 -0700 |
| Message-ID | <f0f8e835-ebed-4720-b205-e73a810e0bb4o@googlegroups.com> |
| In reply to | #462194 |
2020-08-16 04:08:00 +0200 > ... > > Für all diese Zwecke sollte > > der Ethanol rein sein, also TrinkQualität, wenigstens. > > Man kann es "vergällen". Ja eben nicht! Wenn es viele AnwendungsSzenarien gibt, dann kommt nicht jede dieser Anwendungen mit jedem Zusatz klar. Deshalb erwähnte ich die Reha-Kliniken, zum Entzug oder zum Totsaufen. Oder mal das eine und mal das andere. Viel selbstbestimmter als Vergällen. Herwig
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| From | Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-07 12:02 -0700 |
| Message-ID | <7fe4ddb1-4544-42e5-9002-131770337b7do@googlegroups.com> |
| In reply to | #462194 |
2020-09-07 21:03:00 +0200 > ... > Was Ethanol als EnergieTräger betrifft: 7.5 kWh > pro KiloGramm, verglichen mit 10 - 11 kWh pro > KiloGramm bei Benzin und Diesel. VerbrennungsProdukt > ist Wasser und CO2. Die Technik der > VerbrennungsMotoren muss für Ethanol nicht > mehr neu entwickelt werden, sie ist im wesentlichen > schon da. Aufbewahrung von Ethanol: Wie Benzin. > Also ein Tank. In kleineren Mengen: Flasche. Wie > heute schon. Nur zur Abrundung dieses Themas: https://www.heise.de/hintergrund/Synthetisches-Benzin-Wenig-effizient-aber-sinnvoll-4882635.html > ... > Einziges Problem: Die Umwandlung von PrimärEnergie, > wie etwa in SolarKraftWerken erzeugt, in Ethanol > ist nur mit zu geringen WirkungsGraden möglich. > Allein da ist EntwicklungsArbeit notwendig. Sach ich doch. Und Ethanol ist mir da lieber. Dual-Use - verständlich?! > ... > Was wir gelernt haben in diesem Posting: eine > Zahl zum merken: Noch ne Zahl dazu: Ethanol: 7.5 kWh / kg syn. Ethanol: ?.? kWh / kg Benzin: 10.5 kWh / kg syn. Benzin: 16.1 kWh / kg Beste Akkus: 0.3 kWh / kg BleiAkku: 0.03 kWh / kg Herwig
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-07 12:08 -0700 |
| Message-ID | <83a2fdb2-d74a-4a41-9d60-4e28921f322ao@googlegroups.com> |
| In reply to | #464316 |
Am Montag, 7. September 2020 21:02:17 UTC+2 schrieb Herwig Huener: > 2020-09-07 21:03:00 +0200 > > Einziges Problem: Die Umwandlung von PrimärEnergie, > > wie etwa in SolarKraftWerken erzeugt, in Ethanol > > ist nur mit zu geringen WirkungsGraden möglich. > > Allein da ist EntwicklungsArbeit notwendig. > > Sach ich doch. Und Ethanol ist mir da lieber. > Dual-Use - verständlich?! So lange Du Dich nicht wegen Schnapssteuer auf Kraftstoff ereiferst...
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-07 19:11 +0000 |
| Message-ID | <rj60lf$fp9$1@solani.org> |
| In reply to | #464316 |
Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> wrote: > 2020-09-07 21:03:00 +0200 > > > > Nur zur Abrundung dieses Themas: > > https://www.heise.de/hintergrund/Synthetisches-Benzin-Wenig-effizient-aber-sinnvoll-4882635.html > > > > Sach ich doch. Und Ethanol ist mir da lieber. > Dual-Use - verständlich?! > > > > Noch ne Zahl dazu: > > Ethanol: 7.5 kWh / kg > syn. Ethanol: ?.? kWh / kg > Benzin: 10.5 kWh / kg > syn. Benzin: 16.1 kWh / kg > Beste Akkus: 0.3 kWh / kg > BleiAkku: 0.03 kWh / kg > > Herwig > Irgendwann kam doch ein ökologischer Grundsatz-Krieger auf den Trichter, dass es unmoralisch sei Lebensmittel zu verbrennen. Das war's dann mit Bioethanol. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-07 12:34 -0700 |
| Message-ID | <69644f61-bcf2-42ab-86d0-5eb7e7ac08ffo@googlegroups.com> |
| In reply to | #464321 |
Am Montag, 7. September 2020 21:11:44 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Irgendwann kam doch ein ökologischer Grundsatz-Krieger auf den Trichter, > dass es unmoralisch sei Lebensmittel zu verbrennen. > > Das war's dann mit Bioethanol. Irgendwann flog die Lufthansa teilweiser mit dem Zeug. Man fragte dann allerdings, ob es gut sei, deshalben Regenwald niederzulegen.
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