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Groups > ger.ct > #406060 > unrolled thread

Galileo TITSUP

Started byMichael Bode <m.g.bode@web.de>
First post2019-07-14 15:58 +0200
Last post2019-07-18 12:59 +0200
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Contents

  Galileo TITSUP Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2019-07-14 15:58 +0200
    Re: Galileo TITSUP Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-07-15 05:57 -0700
      Re: Galileo TITSUP Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2019-07-16 05:16 +0000
        Re: Galileo TITSUP Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2019-07-16 13:00 +0200
    Re: Galileo TITSUP "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2019-07-15 15:33 +0200
    Re: Galileo TITSUP Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2019-07-16 13:12 +0200
      Re: Galileo TITSUP Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2019-07-16 11:34 +0000
        Re: Galileo TITSUP Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2019-07-16 13:52 +0200
          Re: Galileo TITSUP Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2019-07-16 11:59 +0000
            Re: Galileo TITSUP Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2019-07-16 14:29 +0200
              Re: Galileo TITSUP Ulf.Kutzner@web.de - 2019-07-16 05:36 -0700
          Re: Galileo TITSUP Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2019-07-16 15:43 +0000
            Re: Galileo TITSUP Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2019-07-16 22:50 +0200
              Re: Galileo TITSUP Ulf.Kutzner@web.de - 2019-07-16 23:22 -0700
              Re: Galileo TITSUP Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2019-07-17 07:46 +0000
                Re: Galileo TITSUP Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2019-07-17 12:13 +0200
            Re: Galileo TITSUP Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2019-07-17 14:24 +0000
              Re: Galileo TITSUP Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2019-07-18 13:13 +0200
            Re: Galileo TITSUP Ulf.Kutzner@web.de - 2019-07-17 08:11 -0700
          Re: Galileo TITSUP Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-07-17 20:54 +0200
            Re: Galileo TITSUP Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2019-07-17 18:57 +0000
              Re: Galileo TITSUP Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-07-17 21:07 +0200
            Re: Galileo TITSUP Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2019-07-18 13:05 +0200
              Re: Galileo TITSUP Ulf.Kutzner@web.de - 2019-07-18 06:34 -0700
          Re: Galileo TITSUP Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-07-17 23:43 +0200
          Re: Galileo TITSUP Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2019-07-18 12:59 +0200

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#406060 — Galileo TITSUP

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2019-07-14 15:58 +0200
SubjectGalileo TITSUP
Message-ID<gp0qomFa3r4U1@mid.individual.net>
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ausfall-des-europaeischen-Navigationssatelliten-Systems-Galileo-4469702.html

"Demnach soll das Problem von einer Bodenstation in Italien ausgehen –
der Precise Timing Facility –, die für die Übermittlung der
Galileo-Systemzeit an die Satelliten zuständig ist."

Ob das was mit dem europäischen (Sommer-)Zeitchaos zu tun hat? Offenbar
ist Europa ja nicht mal in der Lage, eine Zeitumstellung einfach sein zu
lassen. Da will man das Timing für ein SatNav System stemmen?

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#406258

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2019-07-15 05:57 -0700
Message-ID<8074f364-562f-44d7-8d5e-89c2c051113d@googlegroups.com>
In reply to#406060
2019-07-15 14:57:00 +0200

> ...

> Ob das was mit dem europäischen (Sommer-)Zeitchaos zu tun hat? Offenbar
> ist Europa ja nicht mal in der Lage, eine Zeitumstellung einfach sein zu
> lassen. Da will man das Timing für ein SatNav System stemmen?

Stell Dir das nicht zu einfach vor. Die Genauigkeit eines
SatellitenNavigationsSystems erfordert einerseits die
Berücksichtigung der Allgemeinen RelativitätsTheorie.
Andererseits sagt gerade die ART, dass es eine allen RaumPunkten
gemeinsame ZeitKoordinate nicht geben kann. An der Stellle muss
man sich etwas geeignetes hindefinieren - und da gibt es mehrere
Möglichkeiten. An der Stelle ist das PflichtenHeft knallhart -
und alle Leser müssen es verstehen.

Es kann also durchaus sein, dass Galileo an einem
intellektuellen Problem leidet.

Herwig

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#406383

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2019-07-16 05:16 +0000
Message-ID<qgjmk6$uo7$1@news.albasani.net>
In reply to#406258
Michael Bode <michael.bode@laserline.com> wrote:
> Am 15.07.19 um 14:57 schrieb Herwig AQSR:
>> 2019-07-15 14:57:00 +0200
>> 
>>> ...
>> 
>>> Ob das was mit dem europäischen (Sommer-)Zeitchaos zu tun hat? Offenbar
>>> ist Europa ja nicht mal in der Lage, eine Zeitumstellung einfach sein zu
>>> lassen. Da will man das Timing für ein SatNav System stemmen?
>> 
>> Stell Dir das nicht zu einfach vor. Die Genauigkeit eines
>> SatellitenNavigationsSystems erfordert einerseits die
>> Berücksichtigung der Allgemeinen RelativitätsTheorie.
>> Andererseits sagt gerade die ART, dass es eine allen RaumPunkten
>> gemeinsame ZeitKoordinate nicht geben kann. An der Stellle muss
>> man sich etwas geeignetes hindefinieren - und da gibt es mehrere
>> Möglichkeiten. An der Stelle ist das PflichtenHeft knallhart -
>> und alle Leser müssen es verstehen.
> 
> Die Amis kriegen es hin. Die Chinesen kriegen es hin. Die Russen kriegen
> es hin.
> 

Die haben ja auch keine Kontrollzentren in Italien. 
Chianti, anyone?

-- 
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap

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#406454

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2019-07-16 13:00 +0200
Message-ID<qgkao8$gk0$1@dont-email.me>
In reply to#406383
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Michael Bode <michael.bode@laserline.com> wrote:
>> Am 15.07.19 um 14:57 schrieb Herwig AQSR:
>>> 
>>>> Ob das was mit dem europäischen (Sommer-)Zeitchaos zu tun hat? Offenbar
>>>> ist Europa ja nicht mal in der Lage, eine Zeitumstellung einfach sein zu
>>>> lassen. Da will man das Timing für ein SatNav System stemmen?
>>> 
>>> Stell Dir das nicht zu einfach vor. Die Genauigkeit eines 
>>> SatellitenNavigationsSystems erfordert einerseits die 
>>> Berücksichtigung der Allgemeinen RelativitätsTheorie. 
>>> Andererseits sagt gerade die ART, dass es eine allen RaumPunkten 
>>> gemeinsame ZeitKoordinate nicht geben kann. An der Stellle muss 
>>> man sich etwas geeignetes hindefinieren - und da gibt es mehrere 
>>> Möglichkeiten. An der Stelle ist das PflichtenHeft knallhart - 
>>> und alle Leser müssen es verstehen.
>> 
>> Die Amis kriegen es hin. Die Chinesen kriegen es hin. Die Russen kriegen
>> es hin.
> 
> Die haben ja auch keine Kontrollzentren in Italien. 
> Chianti, anyone?
> 
--- <hier abknabbern> ---
Wir wollen mal hoffen, dass das zeitliche Zusammentreffen der zwei
Nachrichten Zufall war. Das europäische Navigationsnetz „Galileo“, das
sich auf ein Satellitensystem im Weltall stützt, erlebt einen nahezu
kompletten Ausfall. Und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will ein
Verteidigungssystem im Orbit aufbauen, um sein Land und Europa besser
gegen Cyberattacken zu schützen.

*Software-Versagen oder ein Cyberangriff*?

Über die Ursachen des „Galileo“-Ausfalls hört man wenig Konkretes. Mal
wird die Software als Ursache genannt, mal eine Bodenstation in Italien,
die die „Galileo“-Systemzeit an die mehr als zwei Dutzend Satelliten
übertragen soll. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um auch
einen gezielten Cyberangriff zumindest in Erwägung zu ziehen. Die
Störung trat seit vergangenem Donnerstag auf – kurz danach stellte
Macron sein Projekt einer Cyber-Abwehr im All vor. Was der Fehler war,
muss eine Untersuchung klären. Hoffentlich erfährt die Öffentlichkeit
die Ergebnisse ungeschönt.

Der Vorfall zeigt, wie verwundbar Europa ist. Er sollte Anlass sein, den
Blickwinkel auf europäische Gemeinschaftsprojekte zu überprüfen. In der
guten alten Zeit, als „Galileo“ geplant wurde, ging man nach der Devise
vor: Alle Beteiligten sollen ein Stück vom Kuchen abbekommen. Das Risiko
durch Cyberangriffe war noch nicht im öffentlichen Bewusstsein
verankert. Die Kontrollzentren stehen in Deutschland und Italien, der
Betreiber sitzt in Prag, weitere EU-Staaten wurden mit Teilaufträgen für
den Satellitenbau und Dienstleistungen bedacht. „Galileo“ ging mit acht
Jahren Verspätung in Betrieb, die Kosten vervielfachten sich.

*Viele EU-Regeln sind für Gutwetter gemacht. Und versagen bei Sturm*

Europa war mit sich selbst beschäftigt, die Zufriedenheit aller Partner
war wichtiger als das Risiko der Verwundbarkeit. Das Muster gilt für
viele Bereiche, vom Euro über den Umgang mit Migration bis zur
Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaat. Die Regeln der EU sind für
Sonnenschein gemacht; wenn ein Unwetter aufzieht, funktionieren sie
nicht verlässlich, und die nötige Abhilfe lässt sich meist nicht
durchsetzen.
--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.tagesspiegel.de/politik/panne-bei-navigationsnetz-der-galileo-ausfall-zeigt-wie-verwundbar-europa-ist/24594050.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#406269

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2019-07-15 15:33 +0200
Message-ID<qghvc7$khg$2@news.albasani.net>
In reply to#406060
Am 14.07.19 um 15:58 schrieb Michael Bode:
> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ausfall-des-europaeischen-Navigationssatelliten-Systems-Galileo-4469702.html
> 
> "Demnach soll das Problem von einer Bodenstation in Italien ausgehen –
> der Precise Timing Facility –, die für die Übermittlung der
> Galileo-Systemzeit an die Satelliten zuständig ist."
> 
> Ob das was mit dem europäischen (Sommer-)Zeitchaos zu tun hat? Offenbar
> ist Europa ja nicht mal in der Lage, eine Zeitumstellung einfach sein zu
> lassen. Da will man das Timing für ein SatNav System stemmen?
> 

Salvini sabotiert?


(Hybsche Allteration und nette Verschwörungshypothese zugleich...  :-) )

Schon recht blamabel, ja:

https://www.gsc-europa.eu/system-status/Constellation-Information

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#406455

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2019-07-16 13:12 +0200
Message-ID<qgkbfm$k7g$1@dont-email.me>
In reply to#406060
Salve allerseits,

Ruediger Lahl schrieb:
> On 14.07.2019 15:58, Michael Bode wrote:
> 
>>| Demnach soll das Problem von einer Bodenstation in Italien ausgehen –
>>| der Precise Timing Facility –, die für die Übermittlung der
>>| Galileo-Systemzeit an die Satelliten zuständig ist.
>>
>> Ob das was mit dem europäischen (Sommer-)Zeitchaos zu tun hat?
> 
> Nein, schließlich haben wir nur eine Zeitzone.
> 
In der technisch hochkomplexen Precise Timing Facility liegt offenbar
das aktuelle Problem¹! Eigentlich sollten sowohl die Kontrollzentren im
bayerischen Oberpfaffenhofen und im italienischen Fucino den Betrieb bei
Problemen am jeweils anderen Ort auch allein stemmen können – wir haben es
also mit ein klassisches Theorie-Praxis-Problem zu tun... ¯\_(ツ)_/¯

	M.f.G.

___
¹<https://www.gsa.europa.eu/newsroom/news/update-availability-some-galileo-initial-services>
-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#406461

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2019-07-16 11:34 +0000
Message-ID<qgkcp1$omv$1@news.albasani.net>
In reply to#406455
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
wrote:
> Salve allerseits,
> 
> Ruediger Lahl schrieb:



> In der technisch hochkomplexen Precise Timing Facility liegt offenbar
> das aktuelle Problem¹! Eigentlich sollten sowohl die Kontrollzentren im
> bayerischen Oberpfaffenhofen und im italienischen Fucino den Betrieb bei
> Problemen am jeweils anderen Ort auch allein stemmen können – wir haben es
> also mit ein klassisches Theorie-Praxis-Problem zu tun... ¯\_(ツ)_/¯


Etwas was jede Generation Techniker und Ingenieure immer wieder neu lernen
muß, in Chernobyl, Fukushima, 

Da war eigentlich jeder Ausfall immer vorgeplant und vorgedacht.
Eigentlich. 



-- 
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#406466

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2019-07-16 13:52 +0200
Message-ID<qgkdpt$m1$1@dont-email.me>
In reply to#406461
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
> wrote:
> 
>> In der technisch hochkomplexen Precise Timing Facility liegt offenbar
>> das aktuelle Problem¹! Eigentlich sollten sowohl die Kontrollzentren im
>> bayerischen Oberpfaffenhofen und im italienischen Fucino den Betrieb bei
>> Problemen am jeweils anderen Ort auch allein stemmen können – wir haben es
>> also mit ein klassisches Theorie-Praxis-Problem zu tun... ¯\_(ツ)_/¯
> 
> Etwas was jede Generation Techniker und Ingenieure immer wieder neu lernen
> muß, in Chernobyl, Fukushima, 
> 
Nope! In Tschernobyl war weder theoretisch noch praktisch erlaubt, was
unter der Leitung von Anatoli Stepanowitsch Djatlow durchgeführt wurde!
Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#406467

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2019-07-16 11:59 +0000
Message-ID<qgke6b$m7i$1@news.albasani.net>
In reply to#406466
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
wrote:
> Salve allerseits,
> 
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
>> wrote:
>> 
>>> In der technisch hochkomplexen Precise Timing Facility liegt offenbar
>>> das aktuelle Problem¹! Eigentlich sollten sowohl die Kontrollzentren im
>>> bayerischen Oberpfaffenhofen und im italienischen Fucino den Betrieb bei
>>> Problemen am jeweils anderen Ort auch allein stemmen können – wir haben es
>>> also mit ein klassisches Theorie-Praxis-Problem zu tun... ¯\_(ツ)_/¯
>> 
>> Etwas was jede Generation Techniker und Ingenieure immer wieder neu lernen
>> muß, in Chernobyl, Fukushima, 
>> 
> Nope! In Tschernobyl war weder theoretisch noch praktisch erlaubt, was
> unter der Leitung von Anatoli Stepanowitsch Djatlow durchgeführt wurde!
> Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
> gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...
> 
> 	M.f.G.
> 

Wie entstehen denn die anderen Tsunamis alle, ohne Erdbeben?

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#406473

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2019-07-16 14:29 +0200
Message-ID<qgkg08$cfd$1@dont-email.me>
In reply to#406467
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
> wrote:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
>>> wrote:
>>> 
>>>> In der technisch hochkomplexen Precise Timing Facility liegt offenbar
>>>> das aktuelle Problem¹! Eigentlich sollten sowohl die Kontrollzentren im
>>>> bayerischen Oberpfaffenhofen und im italienischen Fucino den Betrieb bei
>>>> Problemen am jeweils anderen Ort auch allein stemmen können – wir haben es
>>>> also mit ein klassisches Theorie-Praxis-Problem zu tun... ¯\_(ツ)_/¯
>>> 
>>> Etwas was jede Generation Techniker und Ingenieure immer wieder neu lernen
>>> muß, in Chernobyl, Fukushima, 
>>> 
>> Nope! In Tschernobyl war weder theoretisch noch praktisch erlaubt, was
>> unter der Leitung von Anatoli Stepanowitsch Djatlow durchgeführt wurde!
>> Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
>> gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...
> 
> Wie entstehen denn die anderen Tsunamis alle, ohne Erdbeben?
> 
Du weißt genau, dass Erdbebenwogen immer bei Erdbeben entstehen! Ist
seit dem Erbeben vor Peru 1868 bekannt! Aber die Wahrscheinlichkeit, dass
ein Erdbeben unter dem Meeresboden 163 Kilometer nordöstlich des Kraftwerks
stattfindet, wodurch eine Schnellabschaltung der Reaktoren ausgelöst wird
und zugleich die externe Stromversorgung komplett ausfällt und nicht mal
eine Stunde später eine 15m hohe Tsunamiwellen die Notstromversorgung
für mehrere Tage ausfallen lässt, ist schon nach nach menschlichem
Ermessen außerordentlich unglaubwürdig – Shit happens...

	M.f.G.

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wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#406477

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2019-07-16 05:36 -0700
Message-ID<b861082e-800f-442b-b626-c2f78615443b@googlegroups.com>
In reply to#406473
Am Dienstag, 16. Juli 2019 14:30:01 UTC+2 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
 
> Du weißt genau, dass Erdbebenwogen immer bei Erdbeben entstehen! Ist
> seit dem Erbeben vor Peru 1868 bekannt! Aber die Wahrscheinlichkeit, dass
> ein Erdbeben unter dem Meeresboden 163 Kilometer nordöstlich des Kraftwerks

Die Magnitude 9 galt für wo eigentlich genau?

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#406523

FromLars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>
Date2019-07-16 15:43 +0000
Message-ID<slrnqirs3k.b5e.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com>
In reply to#406466
* Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
> gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...

Quatsch. Das AKW hat das Erdbeben und den Tsunami unbeschadet
überstanden. Erst danach begann die Katastrophe; ausgelöst durch das
Versagen der Tepco-Manager.

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#406560

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2019-07-16 22:50 +0200
Message-ID<qgldaa$3bc$1@dont-email.me>
In reply to#406523
Salve allerseits,

Lars Gebauer schrieb:
> * Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>
>> Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
>> gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...
> 
> Quatsch. Das AKW hat das Erdbeben und den Tsunami unbeschadet
> überstanden. Erst danach begann die Katastrophe; ausgelöst durch das
> Versagen der Tepco-Manager.
> 
Nonsens! Niemand konnte sich vorher vorstellen, dass sowohl die externe
Stromversorgung komplett und synchron dazu auch die Notstromversorgung für
mehrere Tage ausfallen könnte! Die Kernschmelze in den Blöcken 1, 2 und 3
war dann schlicht nicht mehr abzuwenden! Und der Umstand, dass auch noch
die Meerwasserpumpen vom Tsunami zerstört wurden, machten den Station
Blackout makellos – selbst, wenn Tepco hätte Notstromgeneratoren
heranschaffen können, was wegen Verkehrsstaus und versperrter
Zufahrtswege unmöglich war, hätte man keine ausreichende
Kühlung mehr gewährleisten können...

	M.f.G.

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wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#406579

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2019-07-16 23:22 -0700
Message-ID<0ad0f8ec-89e3-41d6-adf5-82f84371693c@googlegroups.com>
In reply to#406560
Am Dienstag, 16. Juli 2019 22:50:24 UTC+2 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:

> Niemand konnte sich vorher vorstellen, dass sowohl die externe
> Stromversorgung komplett und synchron dazu auch die Notstromversorgung für
> mehrere Tage ausfallen könnte!

Solche Szenarien bezeichnet man zwecks Wegdefinition als Restrisiko.

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#406598

FromLars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>
Date2019-07-17 07:46 +0000
Message-ID<slrnqitkgt.1op.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com>
In reply to#406560
* Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> Lars Gebauer schrieb:
>> * Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>>> Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
>>> gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...
>> 
>> Quatsch. Das AKW hat das Erdbeben und den Tsunami unbeschadet
>> überstanden. Erst danach begann die Katastrophe; ausgelöst durch das
>> Versagen der Tepco-Manager.
>> 
> Nonsens! Niemand konnte sich vorher vorstellen, dass sowohl die externe
> Stromversorgung komplett und synchron dazu auch die Notstromversorgung für
> mehrere Tage ausfallen könnte!

Doch, das konnte man sich sehr wohl vorstellen. Was man sich nicht
vorstellen konnte war, daß es mit der vorhandenen Notstromtechnik
anschlußseitig ein Problem geben könnte weil irgendein spezieller
Stecker nicht vorhanden war.

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#406620

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2019-07-17 12:13 +0200
Message-ID<qgmsc4$uaf$1@dont-email.me>
In reply to#406598
Salve allerseits,

Lars Gebauer schrieb:
> * Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Lars Gebauer schrieb:
>>> * Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>>>
>>>> Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
>>>> gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...
>>> 
>>> Quatsch. Das AKW hat das Erdbeben und den Tsunami unbeschadet
>>> überstanden. Erst danach begann die Katastrophe; ausgelöst durch das
>>> Versagen der Tepco-Manager.
>>> 
>> Nonsens! Niemand konnte sich vorher vorstellen, dass sowohl die externe
>> Stromversorgung komplett und synchron dazu auch die Notstromversorgung für
>> mehrere Tage ausfallen könnte!
> 
> Doch, das konnte man sich sehr wohl vorstellen. Was man sich nicht
> vorstellen konnte war, daß es mit der vorhandenen Notstromtechnik
> anschlußseitig ein Problem geben könnte weil irgendein spezieller
> Stecker nicht vorhanden war.
> 
Da war aber kein spezieller Stecker nicht vorhanden! Alle Anschlusspunkte
wurden durch die Überschwemmung schlicht zerstört! Nur in den Blöcken 5
und 6 konnte die Stromversorgung durch den noch funktionsfähigen
Generator rechtzeitig wiederhergestellt werden...

	M.f.G.

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wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#406656

FromLars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>
Date2019-07-17 14:24 +0000
Message-ID<slrnqiubqc.9t7.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com>
In reply to#406523
* Hartmut Ott:
> Am 16.07.2019 um 17:43 schrieb Lars Gebauer:
>> * Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>>> Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
>>> gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...
>> 
>> Quatsch. Das AKW hat das Erdbeben und den Tsunami unbeschadet
>> überstanden. Erst danach begann die Katastrophe; ausgelöst durch das
>> Versagen der Tepco-Manager.
>
> Der Treppenwitz dabei war doch,

Kein Treppenwitz.

> das genau im Moment des Erdbebens schon
> wieder ein Wissenschaftler die Manager von Tepco auf die Gefahren
> aufmerksam zu machen versuchte, weil das eben so alle gut 400 Jahre
> passierte (entsprechende Markierungen/Gedenktafeln ehemaliger Tsunami
> gibt es ja) und schon überfällig war. Und nach dem Erdbeben beteuerten
> die Manager von Tepco erneut, das alles in Ordnung sei und keine Gefahr
> bestünde.

Zu diesem Zeitpunkt war auch noch alles i.O. Das AKW war planmäßig in
die Schnellabschaltung gegangen und befand sich so in einem sicheren
Zustand.

Auch nach dem Tsunami war noch alles i.O.

Das Problem begann erst runde 24 h später, als man mitkriegte, daß die
Anschluß-Notstromversorgung wegen irgendeinem fehlenden/nicht passenden
Stecker (Adapter?) auf der Kippe stand. Hier hätte das Management
*sofort* um Hilfe von außerhalb nachsuchen müssen. Hat es aber nicht.
Ab da war die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten.

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#406742

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2019-07-18 13:13 +0200
Message-ID<qgpk8p$4kq$1@dont-email.me>
In reply to#406656
Salve allerseits,

Lars Gebauer schrieb:
> * Hartmut Ott:
>> Am 16.07.2019 um 17:43 schrieb Lars Gebauer:
>>> * Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>>>
>>>> Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
>>>> gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...
>>> 
>>> Quatsch. Das AKW hat das Erdbeben und den Tsunami unbeschadet
>>> überstanden. Erst danach begann die Katastrophe; ausgelöst durch das
>>> Versagen der Tepco-Manager.
>>
>> Der Treppenwitz dabei war doch,
> 
> Kein Treppenwitz.
> 
>> das genau im Moment des Erdbebens schon
>> wieder ein Wissenschaftler die Manager von Tepco auf die Gefahren
>> aufmerksam zu machen versuchte, weil das eben so alle gut 400 Jahre
>> passierte (entsprechende Markierungen/Gedenktafeln ehemaliger Tsunami
>> gibt es ja) und schon überfällig war. Und nach dem Erdbeben beteuerten
>> die Manager von Tepco erneut, das alles in Ordnung sei und keine Gefahr
>> bestünde.
> 
> Zu diesem Zeitpunkt war auch noch alles i.O. Das AKW war planmäßig in
> die Schnellabschaltung gegangen und befand sich so in einem sicheren
> Zustand.
> 
> Auch nach dem Tsunami war noch alles i.O.
> 
> Das Problem begann erst runde 24 h später, als man mitkriegte, daß die
> Anschluß-Notstromversorgung wegen irgendeinem fehlenden/nicht passenden
> Stecker (Adapter?) auf der Kippe stand. Hier hätte das Management
> *sofort* um Hilfe von außerhalb nachsuchen müssen. Hat es aber nicht.
> Ab da war die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten.
> 
Nonsens! Nach dem Station Blackout standen nur die Notstromgeneratoren
von Block 6 zur Verfügung, die mit der Kühlung absolut überfordert waren!
Man versuchte dann noch einzelne Systeme mit Autobatterien und tragbare
Stromgeneratoren anzuschließen – was aber eher von wechselndem Erfolg
war, um es mal euphemistisch zu umschreiben... (ಠ_ಠ)┌∩┐

	M.f.G.

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#406666

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2019-07-17 08:11 -0700
Message-ID<772c64ff-b49d-47ec-be55-8eb4f7b5a2e9@googlegroups.com>
In reply to#406523
Am Mittwoch, 17. Juli 2019 16:00:36 UTC+2 schrieb Hartmut Ott:
 
> Der Treppenwitz dabei war doch, das genau im Moment des Erdbebens schon
> wieder ein Wissenschaftler die Manager von Tepco auf die Gefahren
> aufmerksam zu machen versuchte, weil das eben so alle gut 400 Jahre
> passierte (entsprechende Markierungen/Gedenktafeln ehemaliger Tsunami
> gibt es ja) und schon überfällig war. Und nach dem Erdbeben

Vor Ankunft der Flutwelle?

> beteuerten
> die Manager von Tepco erneut, das alles in Ordnung sei und keine Gefahr
> bestünde.

Als es im Block 1 schon mindestens eine Druckwasserleitung
zerlegt hatte?

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#406690

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2019-07-17 20:54 +0200
Message-ID<qgnqtl$p8b$1@news.bawue.net>
In reply to#406466
On 7/17/19 8:51 PM, Lothar Kimmeringer wrote:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:
> 
>> Und in Fukushima war es schlicht Pech! Kein Mensch hatte auch nur daran
>> gedacht, dass ein Erdbeben und ein Tsunami nacheinander vorkommen könnten...
> 
> Ich weiss nicht. Alle Generatoren an eine Stelle zu bauen,
> die von einem Tsunami ueberschwemmt werden koennen, ist weniger
> mit Pech, sondern mehr mit fehlender Vorstellungskraft bei
> der Planung zu erklaeren.

Sie hatten eine Schutzwand zur See die vor Tsunamis schützen sollte. War 
nur für diesen Tsunami leider etwas zu niedrig.

  Gerrit

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