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Groups > ger.ct > #390415 > unrolled thread

FYI: Perry Rhodan: Heft 3000

Started byHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
First post2019-02-23 04:30 -0800
Last post2019-02-26 10:29 +0100
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Contents

  FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-02-23 04:30 -0800
    Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2019-02-23 17:26 +0100
      Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-02-23 13:00 -0800
        Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2019-02-24 08:37 +0100
          Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-02-24 02:52 -0800
            Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2019-02-24 12:04 +0100
              Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2019-02-25 00:56 -0800
            Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2019-02-24 17:38 +0000
              Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2019-02-24 18:05 +0000
                Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2019-02-24 19:30 +0100
                  Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-02-24 15:07 -0800
                Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Frank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de> - 2019-02-24 20:27 +0100
                  Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2019-02-24 20:33 +0100
                    Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Frank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de> - 2019-02-24 20:58 +0100
                      Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2019-02-25 10:01 +0100
              Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-02-24 15:00 -0800
                Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2019-02-25 10:41 +0100
                  Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2019-02-25 12:03 +0100
                    Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2019-02-25 12:15 +0100
                      Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2019-02-26 09:46 +0100
                        Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2019-02-26 10:24 +0100
                        Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-02-26 05:35 -0800
                    Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2019-02-25 04:32 -0800
                Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2019-02-25 03:29 -0800
        Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2019-02-25 10:46 +0100
      Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2019-02-25 10:21 +0100
        Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2019-02-25 18:00 +0100
          Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2019-02-26 09:49 +0100
            Re: FYI: Perry Rhodan: Heft 3000 Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2019-02-26 10:29 +0100

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#390415 — FYI: Perry Rhodan: Heft 3000

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2019-02-23 04:30 -0800
SubjectFYI: Perry Rhodan: Heft 3000
Message-ID<6cef2a02-2eea-4ac8-a4be-131a3f5ff901@googlegroups.com>
2019-02-23 13:31:00 +0100

Nicht, dass jemand den Termin verpasst:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/3000-Hefte-Perry-Rhodans-unendliche-Geschichte-4310734.html

Wenn die in den 3000 Heften wenigstens einmal
Rosamunde Pilcher als Autorin gewonnen hätten,
hätten die die Auflage noch einmal verdoppeln
können!

Herwig

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#390431

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2019-02-23 17:26 +0100
Message-ID<3389229.MHq7AAxBmi@rotfl.franken.de>
In reply to#390415
Herwig AQSR wrote:

> 2019-02-23 13:31:00 +0100
> 
> Nicht, dass jemand den Termin verpasst:
> 
> https://www.heise.de/newsticker/meldung/3000-Hefte-Perry-Rhodans-unendliche-Geschichte-4310734.html
> 
> Wenn die in den 3000 Heften wenigstens einmal
> Rosamunde Pilcher als Autorin gewonnen hätten,
> hätten die die Auflage noch einmal verdoppeln
> können!

Und hätte Rhodan Helene Fischer geehelicht ...

-- 
CASE NIGHTMARE GREEN

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#390448

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2019-02-23 13:00 -0800
Message-ID<b387fee8-fda2-4d47-a12b-993f2bc7b7cd@googlegroups.com>
In reply to#390431
2019-02-23 22:00:00 +0100

> ...

> Und hätte Rhodan Helene Fischer geehelicht ...

Das bringt einen ganz zwanglos zu der rein
hypothetischen Frage, ob es den Erfolg steigert,
wenn etwa ein SchlagerSänger sich "Perry Rhodan"
nennt.

Wie kommt PR unter den Teenies von heute überhaupt
an? Ist doch eigentlich ein Medium der Grufties!

Herwig

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#390468

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2019-02-24 08:37 +0100
Message-ID<66u9kfxoou.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#390448
Herwig AQSR meinte:

> Wie kommt PR unter den Teenies von heute überhaupt
> an? Ist doch eigentlich ein Medium der Grufties!

Beziehungsweise: es war ein  Medium derjenigen, die heute Grufties sind, 
als sie noch Teenies waren.

-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#390475

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2019-02-24 02:52 -0800
Message-ID<0bdb8d0b-d0cf-41a3-bc49-8065b056df6f@googlegroups.com>
In reply to#390468
2019-02-24 11:52:00 +0100

> ...

> > Wie kommt PR unter den Teenies von heute überhaupt
> > an? Ist doch eigentlich ein Medium der Grufties!
> 
> Beziehungsweise: es war ein  Medium derjenigen, die heute Grufties sind, 
> als sie noch Teenies waren.

Aber diese Grufties erzählen heute noch vom Krieg gegen
die Arkoniden, oder wen auch immer, als ob sie dabei
gewesen wären! Und in Anbetracht der "HyperRaumTechnologie"
klagt so mancher, dass es *immer* *noch* *keinen*
*HyperRaumFlug* gibt, und wirft der Physik Stagnation
vor!

Herwig

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#390478

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2019-02-24 12:04 +0100
Message-ID<11241946.O9o76ZdvQC@rotfl.franken.de>
In reply to#390475
Herwig AQSR wrote:

> 2019-02-24 11:52:00 +0100
> 
>> ...
> 
>> > Wie kommt PR unter den Teenies von heute überhaupt
>> > an? Ist doch eigentlich ein Medium der Grufties!
>> 
>> Beziehungsweise: es war ein  Medium derjenigen, die heute Grufties sind,
>> als sie noch Teenies waren.
> 
> Aber diese Grufties erzählen heute noch vom Krieg gegen
> die Arkoniden, oder wen auch immer, als ob sie dabei
> gewesen wären!

Waren sie ja. Zumindest im Geiste. Und "Krieg" ist am schönsten, wenn es nicht 
die eigenen Eingeweide sind, welche den Weltraum verschmutzen ...

> Und in Anbetracht der "HyperRaumTechnologie"
> klagt so mancher, dass es *immer* *noch* *keinen*
> *HyperRaumFlug* gibt, und wirft der Physik Stagnation
> vor!

Da man immer auch das Gute im Menschen sehen soll - es ist doch schön, dass 
sich manche ihre kindliche Phantasie bewahrt haben ...

-- 
CASE NIGHTMARE GREEN

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#390542

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2019-02-25 00:56 -0800
Message-ID<5d8f9399-edb8-4b66-bd7d-231beaff1dde@googlegroups.com>
In reply to#390478
dietz...@rotfl.franken.de tat kund:

> Herwig AQSR wrote:
> 
> > 2019-02-24 11:52:00 +0100
> > 
> >> ...
> > 
> >> > Wie kommt PR unter den Teenies von heute überhaupt
> >> > an? Ist doch eigentlich ein Medium der Grufties!
> >> 
> >> Beziehungsweise: es war ein  Medium derjenigen, die heute Grufties sind,
> >> als sie noch Teenies waren.
> > 
> > Aber diese Grufties erzählen heute noch vom Krieg gegen
> > die Arkoniden, oder wen auch immer, als ob sie dabei
> > gewesen wären!
> 
> Waren sie ja. Zumindest im Geiste. Und "Krieg" ist am schönsten, wenn es nicht 
> die eigenen Eingeweide sind, welche den Weltraum verschmutzen ...

Ja, das steht schon im "Faust".
Ist vielleicht eine ewige Erkenntnis.

Wenn diejenigen, die Kriege anzetteln, 
auch darunter litten, lebten alle Menschen
in Frieden.

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#390513

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2019-02-24 17:38 +0000
Message-ID<q4ukqd$16l$1@news.albasani.net>
In reply to#390475
Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote:


> 
> Aber diese Grufties erzählen heute noch vom Krieg gegen
> die Arkoniden, oder wen auch immer, als ob sie dabei
> gewesen wären! Und in Anbetracht der "HyperRaumTechnologie"
> klagt so mancher, dass es *immer* *noch* *keinen*
> *HyperRaumFlug* gibt, und wirft der Physik Stagnation
> vor!
> 
> Herwig
> 
> 

Sabine Hossenfelder heute wieder auf Heise:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Milliardenplan-fuer-neuen-Teilchenbeschleuniger-nutzt-das-der-Physik-4313709.html

-- 
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap

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#390515

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2019-02-24 18:05 +0000
Message-ID<q4umdc$s2o$1@news.albasani.net>
In reply to#390513
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote:
> 
> 



> 
> Sabine Hossenfelder heute wieder auf Heise:
> 
> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Milliardenplan-fuer-neuen-Teilchenbeschleuniger-nutzt-das-der-Physik-4313709.html
> 

Wenn man das so liest: ob das CERN wohl bald Killerkommandos auf Frau
Hossenfelder ansetzen wird? Es geht um Milliarden Euros, die sie dem
Physikbusiness und dem Physiker-Wissenschaftsbetrieb zu entziehen droht. 

Für so viele Milliarden Euros sind schon ganz andere Sachen passiert.


"
Nach 10 Jahren Protonenkollisionen so klug als wie zuvor

Deshalb verschieben die Teilchenphysiker ihre Hoffnungen jetzt auf den
nächstgrößeren Beschleuniger. Die Methode ist nicht neu. Schon im Jahre
1996 schrieben die Stringtheoretiker David Gross und Edward Witten im Wall
Street Journal: "Es gibt eine große Wahrscheinlichkeit, dass
Supersymmetrie, wenn sie die Rolle spielt, die Physiker vermuten, im
kommenden Jahrzehnt bestätige wird." Das war wohl zu optimistisch.

Im Jahre 2004 schrieb Fabiola Gianotti – die derzeit amtierende Direktorin
des CERN – von Theorien wie der Supersymmetrie und zusätzlichen
Raumdimensionen. Diese, so Gianotti, seien eine "starke Motivation für eine
Maschine wie den LHC, der in der Lage ist, diesen Energiebereich direkt und
im Detail zu untersuchen". 2007 meinte der Teilchenphysiker Michael Dine
ganz ähnlich in Physics Today, dass der LHC "entweder eine spektakuläre
Entdeckung machen, oder die Supersymmetrie vollständig ausschließen wird."
Man erwartete, dass der LHC die neuen Teilchen sofort sieht.

Dann fing der LHC an zu messen, doch die neuen Teilchen tauchten nicht auf.
Physiker trösteten sich, dass es vielleicht doch nicht so einfach sei und
man eben auf mehr Daten warten müsste. Noch im Jahr 2012 schrieb der
Teilchenphysiker Gordon Kane in Nature: "Die Eigenschaften und die Masse
des am LHC gefundenen Higgs-Boson legen nahe, dass Physiker bald die
supersymmetrischen Partnerteilchen finden werden, und dass wir begonnen
haben, Stringtheorie mit der Realität zu verbinden."

Inzwischen ist es 2019 und nichts dergleichen ist passiert. Laut den
Theorien der Teilchenphysiker hätte der LHC die neuen Teilchen lange sehen
sollen. Wir wissen daher jetzt, dass die zuvor gemachten Vorhersagen alle
falsch waren.

Immer wieder Argumente für größeren Beschleuniger

Natürlich könnte trotzdem noch etwas zu finden sein, entweder in den Daten,
die noch nicht ausgewertet sind, oder in der nächsten Phase der
Experimente. Es könnte auch etwas sein, was keiner vorhergesagt hat.

Aber je länger der LHC läuft, und je mehr Messungen gesichtet wurden, ohne
etwas Neues zu finden, desto klarer machen uns die Physiker, dass man ihre
schönen Theorien nicht ausschließen kann. Die Teilchen könnten ja einfach
noch mehr Masse haben, als gedacht. Und um das zu testen, braucht man einen
größeren Beschleuniger.

2008 war der Teilchenphysiker Howard Baer noch besorgt, dass das Signal der
neuen Teilchen am LHC so dominant sein könnte, dass es die Kalibrierung der
Detektoren ruinieren würde. Heute schreibt er, dass man nicht erwarten
sollte, dass der LHC schon Teilchen hätte finden sollen. Die könnte man
erst bei höheren Energien sehen.

Es gibt gute Gründe davon auszugehen, dass das Standardmodell der
Teilchenphysik nicht vollständig ist. Die Supersymmetrie ist keiner davon.
Extradimensionen auch nicht. Aber viele Physiker erwarten, dass es von
einer Art Teilchen im Standardmodell – den Neutrinos – noch drei weitere
gibt. Man braucht die zusätzlichen Neutrinos, um aus der Mathematik des
Standardmodells Sinn zu machen.

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Im Gegenteil jedoch zu den bereits bekannten Neutrinos, die sehr leicht
sind, sind die noch fehlenden Neutrinos sehr schwer. Wie schwer genau, weiß
leider keiner. Man weiß nur, bei welchen Energien man sie spätestens finden
sollte. Das ist mehr als eine Billion Mal höher, als was man heute am LHC
testen kann. Der FCC würde Energien erreichen, die lediglich 6-mal so hoch
sind wie die des LHCs. Vielleicht gibt es die Teilchen auch nicht.

Weiter fehlt im Standardmodell die Gravitation, und wenn man die
miteinfügt, sollte man bei extrem hohen Energien neue Effekte sehen, zum
Beispiel die benannten winzigen Schwarzen Löcher. Aber wenn man abschätzt,
bei welchen Energien solche Effekte messbar werden, findet man auch hier,
dass diese Energien viele Größenordnungen über denen des FCCs liegen
können. Um den Energiesprung abzudecken, müsste ein Beschleuniger mit
heutiger Technologie einen Radius ähnlich dem der Milchstraße haben. Dazu
sind selbst 20 Milliarden Euro nicht genug.

Man kann etwas finden, aber sicher ist nichts

Ja, und die Dunkle Materie. Eigentlich sind Physiker sich nicht mal einig,
dass es ein Teilchen ist. Und selbst wenn es ein Teilchen ist, gibt es
keinen besonderen Grund, warum der FCC es sehen sollte. Es könnte natürlich
sein. Ausschließen kann man das nicht, bevor man es nicht versucht hat.

Genau so steht es mit der Dunklen Energie und der Frage, wieso es so wenig
Antimaterie gibt im Universum: Ein großes Vielleicht. Dass der FCC uns
damit weiterhelfen könnte, ist eine vage Hoffnung. Man kann nicht beweisen,
dass es unmöglich ist. Aber wissenschaftliche Argumente, dass ein größerer
Beschleuniger hier Einsichten bringen würde, haben die Physiker keine.

Für den LHC war das natürlich auch schon so. Aber damals hatte man zudem
noch die Vorhersage für das Higgs. Das war eine gute Vorhersage, denn das
Higgs musste im Energiebereich des LHCs zu finden sein, sonst funktioniert
das Standardmodell nicht. Aber jetzt, da das Standardmodell vollständig
ist, gibt es keinen guten Grund, wieso es an einem größeren Beschleuniger
noch etwas Neues zu finden geben sollte.

Wozu also eine weitere Riesenmaschine bauen? Naja, man kann damit die
Eigenschaften der bekannten Teilchen und deren Wechselwirkungen noch besser
vermessen. Insbesondere für das Higgs-Boson interessieren sich die
Teilchenphysiker, weil das noch so neu ist. Aber wäre das eine gute
Investition?

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Neue Technologien sind noch nicht verfügbar

In der Beschleunigertechnologie hat es seit den 90er Jahren keine
nennenswerten Fortschritte gegeben. Magnete werden in Babyschritten etwas
stärker, aber die ausschlaggebende Maßnahme, um höhere Energien zu
erreichen, ist immer noch, längere Tunnel zu graben. Man muss Beschleuniger
in Tunneln vergraben, weil sie im Betrieb gesundheitsschädliche Strahlung
abgeben. Diese Strahlung ist zwar sehr kurzlebig und hinterlässt keine
dauerhafte radioaktive Belastung, aber man sollte besser nicht daneben
stehen, wenn das Ding läuft. Deshalb also die teuren Tunnel; da kommt man
nicht drum rum.

Nun ist es aber so, dass es derzeit zwei aktive Forschungsbereiche gibt,
die in den nächsten Jahrzehnten zu großen Fortschritten in der
Beschleunigertechnologie führen könnten. Der eine ist
Hochtemperatursupraleitung. Diese würde es wesentlich einfacher (und
hoffentlich billiger) machen, die für Beschleuniger nötigen, starken
Magnete herzustellen. Der andere ist die sogenannte "Plasma Wakefield
Acceleration", eine komplett neue Methode, um Teilchen zu beschleunigen.

Mit der Plasma Wakefield Acceleration haben Forscher es inzwischen
geschafft, auf nur einem Meter Beschleunigungsstrecke Energien zu
erreichen, für die man mit den üblichen Magneten 1 Kilometer brauchen
würde. Das ist eine wahrlich erstaunliche Leistung. Jedoch sind die
Gesamtenergien, die man mit Plasma Wakefield Acceleration derzeit erreichen
kann, immer noch etwa um einen Faktor Zehntausend unter den Energien, die
der nächstgrößere Beschleuniger erreichen sollte.

Diese beiden neuen Beschleunigertechnologien sind vielversprechend, aber im
Moment einfach noch nicht einsatzfähig. Wir können nicht vorausplanen, wann
man denn damit rechnen darf; in den nächsten 10 Jahren aber sicherlich
nicht.

Schwammige Argumente

Natürlich hätte ein wissenschaftliches Großexperiment mit 20 Milliarden
Euro in Finanzierungsmitteln positive Einflüsse auf die Ausbildung von
Nachwuchsforschern und auf die Wissenschaftskollaboration. Die
eingebundenen Industriesektoren würden zweifellos auch profitieren. Aber
solche Auswirkungen erwartet man von jedem Experiment dieses Ausmaßes, und
daher sind solche Nebenwirkungen zwar begrüßenswert, aber keine guten
Gründe, um ausgerechnet in einen Beschleuniger zu investieren.

Genauso schwammig ist das Argument, dass man eben einfach unerforschte
Bereiche untersuchen muss, vielleicht hat man Glück und findet was Neues.
Es stimmt zwar durchaus, dass man Glück haben könnte, aber natürlich ist
das für alle Experimente in der Grundlagenforschung so. Anstatt höhere
Kollisionsenergien zu erreichen, kann man auch höhere Präzision bei
niedrigen Energien anstreben. Oder höhere Auflösung mit besseren
Teleskopen. Oder höhere Zahlen von Teilchen in Quantenkollektiven.
"Vielleicht finden wir was Neues", lässt sich in jedem dieser Beispiele
anwenden.

Hinzu kommt, dass die Suche nach etwas Neuem in den Grundlagen der Physik
schon seit 40 Jahren nicht funktioniert. Seitdem die Mathematik des
Standardmodells in den 70er Jahren fertiggestellt wurde, waren alle
weiteren Vorhersagen für neue Effekte, die das Standardmodell nicht
beinhaltet, falsch. Wenn Physiker von diesen Fehlern nicht lernen, ist das
ist nicht nur Pech, sondern schlechte Wissenschaft.

So dachte man nach der Fertigstellung des Standardmodells, es solle eine
"Große Vereinheitlichte Kraft" geben, die zu Protonenzerfall führt. Man hat
Experimente gebaut und danach gesucht, aber nichts gefunden. Seit Mitte der
80er sucht man außerdem auch nach Teilchen, die die Dunkle Materie
ausmachen sollen. Aber trotz dutzenden von Experimenten hat man nicht
gefunden. Genauso lief es jetzt mit der Suche nach Supersymmetrie und
Extradimensionen. Anstatt sich auf gutes Glück zu verlassen, sollten
Physiker daher lieber darüber nachdenken, wieso ihre Vorhersagen so
miserabel sind.

Der einzige Aspekt, in dem Teilchenbeschleuniger wirklich hervorstechen,
sind die Kosten. In den Grundlagen der Physik sind die nächstteuren
Experimente große Teleskope, oder – noch teurer – große Teleskope auf
Satelliten. Aber selbst die Kosten für das James-Webb-Weltraumteleskop der
NASA werden Schätzungen zufolge "nur" etwa 9 Milliarden Euro betragen.

Die Aufgabe dieses Teleskops ist es unter anderem, junge Galaxien zu
studieren. Das wird uns helfen, Dunkle Materie besser zu verstehen. Ein
Experiment, was noch mehr Geld kostet, sollte eine noch bessere
wissenschaftliche Motivation haben. Diese gibt es für einen nächstgrößeren
Beschleuniger aber derzeit nicht.

Was kann man mit 20 Milliarden sonst noch machen?

20 Milliarden Euro sind eine Menge Geld. Wenn sie die in 100-Euro-Scheinen
um den Äquator legen, komme ich gerne zum Aufsammeln. Mit solchen Summen
bewegt man was. Und mit Einfluss kommt Verantwortung.

Man kann sich natürlich allgemein die Frage stellen, ob es nicht wichtigere
Investitionsziele gibt, als die Grundlagenforschung der Physik. Weil in
Afrika verhungern Kinder und Klimawandel und Energiekriese und
Sie-wissen-schon. Auch ich habe Verwandte, die an Krebs gestorben sind, und
wünschte, man könnte diese Krankheit endlich heilen. Dies sind akute,
aktuelle Probleme, die unsere Aufmerksamkeit – und auch unsere Finanzmittel
– erfordern.

Trotzdem darf man Langzeitinvestitionen in unsere Zukunft nicht vergessen.
Die Technologien, die heute unseren Fortschritt antreiben, beruhen allesamt
auf Durchbrüchen in den Grundlagen der Physik. Transistoren, Mikrochips,
LASER, LEDs, Digitalkameras, und vielleicht auch bald Quantencomputer:
Alles Physik. Genauso ist es mit bildgebenden Verfahren in der Medizin:
Röntgen, Ultraschall, Spektroskopie, Magnetspinresonanz,
Emissionscomputertomographie, Rastertunnelmikroskope. Es gibt keinen
Zweifel, ohne Grundlagenforschung in der Physik wären wir heute nicht, wo
wir sind.

Und es gibt mehr zu entdecken. Nicht nur die Probleme mit der Dunklen
Materie und mit der Quantisierung der Gravitation sind schon seit 80 Jahren
ungelöst. Auch gibt es in der Quantentheorie selbst etliche
Ungereimtheiten, mit deren Klärung man Durchbrüche erreichen könnte. Es
gibt zudem Labormessungen, die man mit den existierenden Theorien nicht in
Einklang bringen kann, zum Beispiel bei der Lebenszeit des Neutrons, dem
Radius des Protons, und dem magnetischen Moment des Muons. Das Higgs
genauer zu vermessen ist nicht das Einzige, was Physiker noch tun können.

Also, ja, Grundlagenforschung in der Physik ist wichtig, und fertig sind
die Physiker dort lange nicht. Investitionen in diesen Fachbereich sind
daher wohlbegründet. Aber genau in was investieren? Dieser Frage sollten
sich die Physiker in der Grundlagenforschung gemeinsam annehmen. Gebraucht
wird eine Analyse der Fehlschläge der letzten Jahrzehnte und eine
feldübergreifende Diskussion.

Die Pläne für den Future Circular Collider werden dieses Jahr im Mai
zusammen mit anderen Plänen auf einem Strategiekongress der Europäischen
Teilchenphysiker diskutiert. Das ist gut. Aber dort geht es um die Frage
"Teilchenphysik oder Teilchenphysik?" Hingegen werden viele der
Motivationen für einen nächstgrößeren Beschleuniger – Dunkle Materie,
Dunkle Energie, fehlende Antimaterie – auch in der Astrophysik und
Kosmologie verfolgt. Deshalb muss man diese Bereiche mit einbeziehen. Und
kleine Forschungsbereiche, die wichtige Beiträge machen können, wie etwa
die Quantengravitation oder die Grundlagen der Quantenmechanik, werden bei
solchen Planungen häufig komplett übersehen.

Ohne eine gemeinsame Strategie in den Grundlagen der Physik besteht das
Risiko, dass letzten Endes die finanziert werden, die am meisten Einfluss
haben. Und das sind in der Regel die, die sowieso schon am meisten Geld und
am meisten Personal haben. Auf die Art und Weise macht man keinen
Fortschritt, man macht mehr von dem, was man vorher auch schon gemacht hat.

Es wird spannend

Im Dezember 2018 endete die zweite Messphase am LHC. Der Beschleuniger wird
jetzt weiter ausgebaut, um dann weitere Kollisionen bei etwas höherer
Energie zu machen, voraussichtlich ab Mitte 2020. Danach gibt es einen
weiteren Ausbau, der bis 2025 fertiggestellt sein soll. Der Zweck des
zweiten Ausbaus ist nicht, die Energie weiter zu erhöhen, sondern die
Anzahl der Kollisionen pro Zeit zu erhöhen. Mit mehr Kollisionen kann man
besser zwischen wahren Signalen und statistischen Schwankungen
unterschieden. Auch dabei gibt es noch Enddeckungspotential.

Wenn es nach Teilchenphysikern ginge, dann sollte der vorgeschlagene Future
Circular Collider nach dem zweiten noch anstehenden LHC Ausbaus in Betrieb
gehen. Dazu müsste der Bau am 100-Kilometer-Tunnel aber schon bald begonnen
werden.

Die Daten von der zweiten LHC Messphase sind bisher nicht komplett
ausgewertet, aber vermutlich müssen wir nicht mehr lange warten. In der
Teilchenphysik versuchen die meisten experimentellen Kollaborationen für
die jährliche Konferenz "Rencontres de Moriond" zumindest vorläufige
Ergebnisse vorzulegen. Diese Konferenz wird am 16. März beginnen. Dann wird
es spannend.

Sollte es in diesen Daten klare Hinweise auf neue Teilchen geben, wird der
neue Beschleuniger zweifelsohne gebaut. Es wäre der größte Durchbruch seit
der Erfindung des Steinkeils, zumindest wenn sie einen Teilchenphysiker
fragten. Wenn das passiert, können Sie alles vergessen, was Sie gerade
gelesen haben; die Diskussion Riesenbeschleuniger-oder-nicht wäre damit
hinfällig.

Aber was, wenn es in den LHC Daten nichts Neues zu finden gibt? In dem
Falle müssen die Teilchenphysiker wohl auf eine altbewährte Methode
zurückgreifen: Denken. (mho)"

-- 
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap

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#390520

FromBernd Ohm <invalid@invalid.invalid>
Date2019-02-24 19:30 +0100
Message-ID<gdg66oF9olbU1@mid.individual.net>
In reply to#390515
Am 24.02.2019 um 19:05 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> ob das CERN wohl bald Killerkommandos auf Frau
> Hossenfelder ansetzen wird? 

Nee, glaube ich nicht.
Aber sie muss die Postings eines hier bekannten COBOL-Programmierers
fürchten.

-- 
bis denn, BEN

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#390537

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2019-02-24 15:07 -0800
Message-ID<15ccfeb9-bae7-4503-940e-9e44d747afa6@googlegroups.com>
In reply to#390520
2019-02-25 00:07:00 +0100

> ...

> > ob das CERN wohl bald Killerkommandos auf Frau
> > Hossenfelder ansetzen wird? 

WarenTerminGeschäfte mit Beton?

> Nee, glaube ich nicht.
> Aber sie muss die Postings eines hier bekannten COBOL-Programmierers
> fürchten.

Wenn sie etwas fürchten muss, dann MusikKritiker
- sie braucht noch etwas StimmAusBildung. Aber
das Potential hat sie - ihre YT-Gruppe habt ihr
gesehen/gehört? Jedenfalls hat sie ein zweites
StandBein, falls sie einmal aus der
Physikerschaft exkommuniziert wird.

Hoffentlich liest sie hier nicht mit - ich
überlege im HinterKopf immer schon, wie man
zurückhaltend formuliert.

Herwig

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#390524

FromFrank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de>
Date2019-02-24 20:27 +0100
Message-ID<hq7bkf-9n.ln1@320040907424-xxx.dialin.t-online.de>
In reply to#390515
Dr  Joachim Neudert wrote:
[...]
>> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Milliardenplan-fuer-neuen-Teilchenbeschleuniger-nutzt-das-der-Physik-4313709.html
>> 
>
> Wenn man das so liest: ob das CERN wohl bald Killerkommandos auf Frau
> Hossenfelder ansetzen wird? Es geht um Milliarden Euros, die sie dem
> Physikbusiness und dem Physiker-Wissenschaftsbetrieb zu entziehen droht. 

Es liegt bestimmt daran, dass nicht genuegend viel Apple-Technik
eingesetzt wird. Mit einem grossen Haufen von iPhones und iPads
ist das Reality-Distortion-Field stark genug, um jedes
Elementarteilchen nachzuweisen, Bilder vom Maxwellschen Daemon, dem
Monster von Loch Ness und Mephisto zu machen. 

Der Haufen wuerde allerdings 200 Milliarden Euro kosten.

Frank

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#390525

FromBernd Ohm <invalid@invalid.invalid>
Date2019-02-24 20:33 +0100
Message-ID<gdg9rsFahn8U1@mid.individual.net>
In reply to#390524
Am 24.02.2019 um 20:27 schrieb Frank Klingenhoefer:

> Der Haufen wuerde allerdings 200 Milliarden Euro kosten.

Das könnte APPLE locker bar bezahlen.

-- 
bis denn, BEN

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#390528

FromFrank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de>
Date2019-02-24 20:58 +0100
Message-ID<2k9bkf-9n.ln1@320040907424-xxx.dialin.t-online.de>
In reply to#390525
Bernd Ohm wrote:
[...]
>> Der Haufen wuerde allerdings 200 Milliarden Euro kosten.
>
> Das koennte APPLE locker bar bezahlen.

Nein, nein, das ist dass, wal Apple fuer ihre Feldemitter verlangt.

Uebrigens, hat Apples neues Hauptquartier nicht eine merkwuerdige
Form und Groesse, so ringfoermig?

Frank

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#390547

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2019-02-25 10:01 +0100
Message-ID<1o3jt48.odbsv9a6eqynN@marc.my-fqdn.de>
In reply to#390528
Frank Klingenhoefer <frank.private@t-online.de> wrote:

> Uebrigens, hat Apples neues Hauptquartier nicht eine merkwuerdige
> Form und Groesse, so ringfoermig?

Aber nicht 100km Umfang - nichtmal 27.
Also kein Collider...

-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

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#390536

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2019-02-24 15:00 -0800
Message-ID<efe8d3a8-21fb-455f-8cfb-5345dbd8fad6@googlegroups.com>
In reply to#390513
2019-02-25 00:00:00 +0100

> ...

> Sabine Hossenfelder heute wieder auf Heise:
> 
> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Milliardenplan-fuer-neuen-Teilchenbeschleuniger-nutzt-das-der-Physik-4313709.html

Zumindest, was ihre Kritik an dem teuren Projekt betrifft, hat sie ja
auch Recht. Aber dann bleibt einem in experimentell erreichbarer
Physik eben nur Theorie übrig, bis man Dinge findet, die billiger
falsifizierbar sind.

Ausserdem könnte man den FCC auch in NiederBayern bauen - als
NebenEffekt hätte man dann dort überall eine anständige
NetzAbdeckung, und dann fragt niemand mehr nach den Kosten.
Und das geupdatete LaufWasserKraftWerk hier in Töging hätte
einen zuverlässigen StromAbnehmer.

100 km DurchMesser - man könnte das Ding auch um München herum
bauen - als NebenEffekt müsste der ÖPNV (MVG) weiter
ausgebaut werden. Wäre auch nicht falsch.

Und noch ein Argument für den FCC: Man könnte gezielt die
Zeiten mit StromÜberProduktion nutzen. Das ist billiger
als Akkus für Millionen von KiloWattStunden.

Herwig

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#390553

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2019-02-25 10:41 +0100
Message-ID<2655688.e9J7NaK4W3@rotfl.franken.de>
In reply to#390536
Herwig AQSR wrote:
[FCC]
> 100 km DurchMesser - man könnte das Ding auch um München herum
> bauen - als NebenEffekt müsste der ÖPNV (MVG) weiter
> ausgebaut werden. Wäre auch nicht falsch.

Widerspruch! Die Gegend um Nürnberg herum ist geologisch viel geeigneter!!111

-- 
CASE NIGHTMARE GREEN

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#390555

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2019-02-25 12:03 +0100
Message-ID<gdi0bqFlqodU1@mid.individual.net>
In reply to#390553
Am 25.02.19 um 10:41 schrieb Dietz Proepper:
> Herwig AQSR wrote:

>> 100 km DurchMesser - man könnte das Ding auch um München herum
>> bauen - als NebenEffekt müsste der ÖPNV (MVG) weiter
>> ausgebaut werden. Wäre auch nicht falsch.

Warum nicht Erdradius statt 100 km?

> Widerspruch! Die Gegend um Nürnberg herum ist geologisch viel geeigneter!!111

Warum dann nicht gleich im Vogtland?
https://www.mdr.de/wissen/umwelt/vogtland-vulkan-beben-gfz-100.html

Hermann
    Der die Ablenkung von Protonen
    durch kleine Erdbewegungen nicht kennt.


-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#390557

FromMatthias Eißing <meissing@gmx.de>
Date2019-02-25 12:15 +0100
Message-ID<q50ip3$8bt$1@solani.org>
In reply to#390555
Am 25.02.19 um 12:03 schrieb Hermann Riemann:
> Am 25.02.19 um 10:41 schrieb Dietz Proepper:
>> Herwig AQSR wrote:
> 
>>> 100 km DurchMesser - man könnte das Ding auch um München herum
>>> bauen - als NebenEffekt müsste der ÖPNV (MVG) weiter
>>> ausgebaut werden. Wäre auch nicht falsch.
> 
> Warum nicht Erdradius statt 100 km?

(i) Weil der RADIUS etwas kompliziert wäre.... Wie willst du zum
Mittelpunkt der Erde kommen?
(ii) Klar könnte man einen Kreis auf die Oberfläche legen, wie hier (2p=r):
http://what-when-how.com/Tutorial/topic-topic-14966j69j2/Einfuhrung-in-die-Geophysik_images/img-gen1947.png
aber dann kommt....
(iii) Die Erde ist mitnichten rund.
https://d3rp5jatom3eyn.cloudfront.net/assets/images/4856/13-04-15-Sterne.400_03.jpg

-- 
cu://Matthias.Eißing.de

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#390593

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2019-02-26 09:46 +0100
Message-ID<gdkcmqF7b46U1@mid.individual.net>
In reply to#390557
Am 25.02.19 um 12:15 schrieb Matthias Eißing:
> Am 25.02.19 um 12:03 schrieb Hermann Riemann:
>> Am 25.02.19 um 10:41 schrieb Dietz Proepper:
>>> Herwig AQSR wrote:
>>
>>>> 100 km DurchMesser - man könnte das Ding auch um München herum
>>>> bauen - als NebenEffekt müsste der ÖPNV (MVG) weiter
>>>> ausgebaut werden. Wäre auch nicht falsch.
>>
>> Warum nicht Erdradius statt 100 km?
> 
> (i) Weil der RADIUS etwas kompliziert wäre.... Wie willst du zum
> Mittelpunkt der Erde kommen?

Kreisumfang=2πr. Radius lässt sich also aus dem Erdumfang berechnen.


> (ii) Klar könnte man einen Kreis auf die Oberfläche legen, wie hier (2p=r):
> http://what-when-how.com/Tutorial/topic-topic-14966j69j2/Einfuhrung-in-die-Geophysik_images/img-gen1947.png
> aber dann kommt....

Beim Pol käme zur Verzerrung durch die Erdrotation auch noch die
Corioliskraft hinzu. Beides müsste sich durch Magnetfelder kompensieren 
lassen.

> (iii) Die Erde ist mitnichten rund.
> https://d3rp5jatom3eyn.cloudfront.net/assets/images/4856/13-04-15-Sterne.400_03.jpg

Kleinere Abweichungen lassen sich kompensieren.
Die Ozeane mit ihren Strömungen könnten allerdings Probleme bereiten,
insbesondere, wenn sie wegen El Niño und/oder Klimaänderung ihre 
Richtung ändern.

Hermann
    der neben finanzielle auch politische und religiöse
    Probleme vermutet.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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