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Groups > ger.ct > #338028 > unrolled thread

Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß,

Started byRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
First post2018-01-26 22:00 +0100
Last post2018-01-27 20:30 +0100
Articles 20 on this page of 41 — 16 participants

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  Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-26 22:00 +0100
    Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2018-01-26 22:12 +0100
      Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-27 00:44 +0100
    Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-27 00:30 +0100
      Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Rainer Fonrobert <rfonrobert@vodafone.de> - 2018-01-27 01:07 +0100
        Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-27 01:48 +0100
          Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-27 10:16 +0100
            Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-27 20:19 +0100
          Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, point@tipota.de (Siegfrid Breuer) - 2018-01-27 23:29 +0100
            Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2018-01-27 23:54 +0100
            Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-28 00:16 +0100
        Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-27 10:13 +0100
          Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-27 20:24 +0100
            Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-28 11:43 +0100
              Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-28 16:44 +0100
                Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-28 17:45 +0100
          Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-01-27 21:23 +0100
            Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-28 11:49 +0100
      Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-27 01:33 +0100
        Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-27 05:48 +0000
          Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-27 09:45 +0100
      Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-27 10:09 +0100
      Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-27 10:09 +0100
      Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-01-27 18:31 +0100
        Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2018-01-27 18:41 +0100
          Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-01-27 19:00 +0100
            Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2018-01-27 20:07 +0100
              Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-01-27 20:13 +0100
                Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2018-01-27 20:18 +0100
                  Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-01-27 20:28 +0100
                Sammelthread (was: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß) Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-01-27 23:14 +0100
                  Re: Sammelthread Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-01-28 08:26 +0100
                    Re: Sammelthread Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-01-28 18:49 +0100
                  Re: Sammelthread Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-28 12:33 +0000
          Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2018-01-27 19:47 +0000
          Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Ulf.Kutzner@web.de - 2018-01-29 10:22 -0800
    Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Rainer Fonrobert <rfonrobert@vodafone.de> - 2018-01-27 01:01 +0100
    Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Jörg Barres <news@traicon.net> - 2018-01-27 14:39 +0100
    Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2018-01-27 14:57 +0100
      Sammelthread (was: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß) Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-01-27 23:14 +0100
    Re: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß, Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2018-01-27 20:30 +0100

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#338057

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2018-01-27 09:45 +0100
Message-ID<fd2sh7F740uU1@mid.individual.net>
In reply to#338053
On Sat, 27 Jan 2018 05:48:03 +0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert"
posted:

>Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote:
>
>
>
>> 
>> Es wären drei Posten gewesen. Turnusmäßig wäre bei der 80k-Inspektion
>> der Zahnriemen dran gewesen, Verschleißtechnisch die Bremsen vorne und
>> aktuell Fehlertechnisch die 'Gaßrampen' der LPG-Anlage.
>> 
>> Der Neuwagen-Händler hat uns für "das Wrack" (lief wegen der Gasrampen
>> nur noch in einem unrunden Not-Betrieb-Modus) noch 2.5k€ gegeben.
>> 
>> Rechnet man die anstehenden Instandhaltungskosten des Dacias dazu, hat
>> man schon einen brauchbaren Sockel für einen Neuwagen. Nein, das war
>> dann kein Dacia mehr. Der passte für uns 2010, aber nicht mehr 2017.
>> 
>> Rue- 4 Neuwagen in 9 Jahren -iger ;-)
>
>Gestern hab ich 105 € von der Allianz zurücküberwiesen bekommen. 

Hoffentlich gleich ins AT-Maut-Schweinchen gesteckt.
;-)

-- 
Wolfgang

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#338063

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2018-01-27 10:09 +0100
Message-ID<2849604.5fSG56mABF@rotfl.franken.de>
In reply to#338041
Bernd Ullrich wrote:

> Am 27.01.2018 um 00:30 schrieb Ruediger Lahl:
>> On 26.01.2018 23:24, Dietz Proepper wrote:
>> 
>>> Ruediger Lahl wrote:
>>>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>>>> PKW-Vorliebe hier freimüeines PKW tig bekennen?
>>>
>>> Dacia. Qualifiziert das für "balls of steel"?
> 
>> Wenn deren Diesel amtliche Dreckschweine sind, die vorsätzlich Tiere mit
>> Feinstaub füttern, ja. Wir haben unseren Dacia übrigens gerade
>> abgestoßen, weil in diesem Jahr Reparaturen für etwa 3k € angestanden
>> hätten.
> 
> Eine Reparatur eines PKW für 3k ist eine Hochstapelei, der Rotz musss weg.

Du schmarrst.

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#338064

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2018-01-27 10:09 +0100
Message-ID<8203605.CDJkKcVGEf@rotfl.franken.de>
In reply to#338041
Ruediger Lahl wrote:

> On 26.01.2018 23:24, Dietz Proepper wrote:
> 
>> Ruediger Lahl wrote:
>>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>>> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
>>
>> Dacia. Qualifiziert das für "balls of steel"?
> 
> Wenn deren Diesel amtliche Dreckschweine sind, die vorsätzlich Tiere mit
> Feinstaub füttern, ja.

Ich habe dummerweise den Artikel erst nach dem Posten gelesen, dachte aber, 
dass "perverse PKW-Vorliebe" hält.

> Wir haben unseren Dacia übrigens gerade
> abgestoßen, weil in diesem Jahr Reparaturen für etwa 3k € angestanden
> hätten.

Ich habe mir bei meinem die all-inclusive-Garantie geleistet (hey, erster 
Neuwagen meines Lebens, da kommt auch nur das gute Shell-Benzin rein, nicht 
die Pömpe von Supol nebenan ...) und in zwei Monaten ist der erste Service. 
Mal schauen, was sie zu den Geräuschen im Getriebe sagen ...

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#338103

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2018-01-27 18:31 +0100
Message-ID<p4id1q$8ag$1@news.bawue.net>
In reply to#338041
On 01/27/2018 12:30 AM, Ruediger Lahl wrote:
> On 26.01.2018 23:24, Dietz Proepper wrote:
> 
>> Ruediger Lahl wrote:
>>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>>> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
>>
>> Dacia. Qualifiziert das für "balls of steel"?
> 
> Wenn deren Diesel amtliche Dreckschweine sind, die vorsätzlich Tiere mit
> Feinstaub füttern, ja.

Wieso? War bei den Tests von VW, Daimler, BMW usw. der Partikelfilter 
ausgebaut?

  Gerrit

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#338105

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2018-01-27 18:41 +0100
Message-ID<fd3rusFea4iU1@mid.individual.net>
In reply to#338103
Am 27.01.2018 um 18:31 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 01/27/2018 12:30 AM, Ruediger Lahl wrote:
>> On 26.01.2018 23:24, Dietz Proepper wrote:
>>
>>> Ruediger Lahl wrote:
>>>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>>>> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
>>>
>>> Dacia. Qualifiziert das für "balls of steel"?
>>
>> Wenn deren Diesel amtliche Dreckschweine sind, die vorsätzlich Tiere mit
>> Feinstaub füttern, ja.
> 
> Wieso? War bei den Tests von VW, Daimler, BMW usw. der Partikelfilter
> ausgebaut?

Gib es einfach auf. Der Unterschied zwischen NOx und Feinstaub
interessiert kein Schwein. Weder in der Politik noch den Medien noch
hier. Und wenn man die Hälfte der Autos aus der Stadt aussperrt, werden
die Feinstaubwerte auch sinken, egal welchen Antrieb die haben. Das
würde auch mit Elektroautos funktionieren, wenn es so viele geben würde,
die man aussperren könnte.

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#338108

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2018-01-27 19:00 +0100
Message-ID<p4ieo5$8qp$1@news.bawue.net>
In reply to#338105
On 01/27/2018 06:41 PM, Michael Bode wrote:
> Am 27.01.2018 um 18:31 schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 01/27/2018 12:30 AM, Ruediger Lahl wrote:
>>> On 26.01.2018 23:24, Dietz Proepper wrote:
>>>
>>>> Ruediger Lahl wrote:
>>>>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>>>>> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
>>>>
>>>> Dacia. Qualifiziert das für "balls of steel"?
>>>
>>> Wenn deren Diesel amtliche Dreckschweine sind, die vorsätzlich Tiere mit
>>> Feinstaub füttern, ja.
>>
>> Wieso? War bei den Tests von VW, Daimler, BMW usw. der Partikelfilter
>> ausgebaut?
> 
> Gib es einfach auf. Der Unterschied zwischen NOx und Feinstaub
> interessiert kein Schwein. Weder in der Politik noch den Medien noch
> hier. Und wenn man die Hälfte der Autos aus der Stadt aussperrt, werden
> die Feinstaubwerte auch sinken, egal welchen Antrieb die haben.

Das Problem ist, die Leute müssen zur Arbeit kommen. Die fahren dann 
entweder trotzdem oder nehmen den kleinen Benziner (mit Turbo) der Frau. 
Der stößt mehr Feinstaub aus als ein Diesel mit Filter. Es ist also 
möglich, daß die Werte bei Fahrverboten für Diesel _steigen_ werden.

  Gerrit

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#338124

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2018-01-27 20:07 +0100
Message-ID<fd40vdFfenuU1@mid.individual.net>
In reply to#338108
Am 27.01.2018 um 19:00 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 01/27/2018 06:41 PM, Michael Bode wrote:
>> Am 27.01.2018 um 18:31 schrieb Gerrit Heitsch:
>>> On 01/27/2018 12:30 AM, Ruediger Lahl wrote:
>>>> On 26.01.2018 23:24, Dietz Proepper wrote:
>>>>
>>>>> Ruediger Lahl wrote:
>>>>>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>>>>>> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
>>>>>
>>>>> Dacia. Qualifiziert das für "balls of steel"?
>>>>
>>>> Wenn deren Diesel amtliche Dreckschweine sind, die vorsätzlich Tiere
>>>> mit
>>>> Feinstaub füttern, ja.
>>>
>>> Wieso? War bei den Tests von VW, Daimler, BMW usw. der Partikelfilter
>>> ausgebaut?
>>
>> Gib es einfach auf. Der Unterschied zwischen NOx und Feinstaub
>> interessiert kein Schwein. Weder in der Politik noch den Medien noch
>> hier. Und wenn man die Hälfte der Autos aus der Stadt aussperrt, werden
>> die Feinstaubwerte auch sinken, egal welchen Antrieb die haben.
> 
> Das Problem ist, die Leute müssen zur Arbeit kommen. Die fahren dann
> entweder trotzdem oder nehmen den kleinen Benziner (mit Turbo) der Frau.
> Der stößt mehr Feinstaub aus als ein Diesel mit Filter. Es ist also
> möglich, daß die Werte bei Fahrverboten für Diesel _steigen_ werden.

Wenn die Frau mit dem Benziner auch gefahren wäre, vielleicht nicht.
Wenn sich mehr Leute in den ÖPNV quetschen, vielleicht nicht. Wenn es
mehr Fahrgemeinschaften (mit Benziner) gibt, vielleicht nicht. Wenn
Unternehmen aus der Stadt ins Umland ziehen (my favorite), vielleicht nicht.

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#338125

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2018-01-27 20:13 +0100
Message-ID<p4ij12$amc$1@news.bawue.net>
In reply to#338124
On 01/27/2018 08:07 PM, Michael Bode wrote:
> Am 27.01.2018 um 19:00 schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 01/27/2018 06:41 PM, Michael Bode wrote:
>>> Am 27.01.2018 um 18:31 schrieb Gerrit Heitsch:
>>>> On 01/27/2018 12:30 AM, Ruediger Lahl wrote:
>>>>> On 26.01.2018 23:24, Dietz Proepper wrote:
>>>>>
>>>>>> Ruediger Lahl wrote:
>>>>>>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>>>>>>> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
>>>>>>
>>>>>> Dacia. Qualifiziert das für "balls of steel"?
>>>>>
>>>>> Wenn deren Diesel amtliche Dreckschweine sind, die vorsätzlich Tiere
>>>>> mit
>>>>> Feinstaub füttern, ja.
>>>>
>>>> Wieso? War bei den Tests von VW, Daimler, BMW usw. der Partikelfilter
>>>> ausgebaut?
>>>
>>> Gib es einfach auf. Der Unterschied zwischen NOx und Feinstaub
>>> interessiert kein Schwein. Weder in der Politik noch den Medien noch
>>> hier. Und wenn man die Hälfte der Autos aus der Stadt aussperrt, werden
>>> die Feinstaubwerte auch sinken, egal welchen Antrieb die haben.
>>
>> Das Problem ist, die Leute müssen zur Arbeit kommen. Die fahren dann
>> entweder trotzdem oder nehmen den kleinen Benziner (mit Turbo) der Frau.
>> Der stößt mehr Feinstaub aus als ein Diesel mit Filter. Es ist also
>> möglich, daß die Werte bei Fahrverboten für Diesel _steigen_ werden.
> 
> Wenn die Frau mit dem Benziner auch gefahren wäre, vielleicht nicht.

Die fährt aber nicht notwendigerweise in die Stadt runter.


> Wenn sich mehr Leute in den ÖPNV quetschen, vielleicht nicht.

Der wäre hier schon jetzt an der Kapazitätsgrenze. 10% mehr sind schon 
nicht mehr drin.

Auch fallen dann andere Dinge flach. Wie z.B. direkt nach der Arbeit, 
oder davor zum Sport/Einkaufen/usw. Da die aber auch erledigt werden 
müssen gibts extra Abgase woanders.

  Wenn es
> mehr Fahrgemeinschaften (mit Benziner) gibt, vielleicht nicht.

Geht nur wenn genug Leute die nahe beieinander wohnen an den gleichen 
Ort müssen. Ginge für mich z.B. nicht.

  Gerrit

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#338128

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2018-01-27 20:18 +0100
Message-ID<fd41kcFfkeoU1@mid.individual.net>
In reply to#338125
Am 27.01.2018 um 20:13 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 01/27/2018 08:07 PM, Michael Bode wrote:
>> Am 27.01.2018 um 19:00 schrieb Gerrit Heitsch:
>>> On 01/27/2018 06:41 PM, Michael Bode wrote:
>>>> Am 27.01.2018 um 18:31 schrieb Gerrit Heitsch:
>>>>> On 01/27/2018 12:30 AM, Ruediger Lahl wrote:
>>>>>> On 26.01.2018 23:24, Dietz Proepper wrote:
>>>>>>
>>>>>>> Ruediger Lahl wrote:
>>>>>>>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>>>>>>>> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
>>>>>>>
>>>>>>> Dacia. Qualifiziert das für "balls of steel"?
>>>>>>
>>>>>> Wenn deren Diesel amtliche Dreckschweine sind, die vorsätzlich Tiere
>>>>>> mit
>>>>>> Feinstaub füttern, ja.
>>>>>
>>>>> Wieso? War bei den Tests von VW, Daimler, BMW usw. der Partikelfilter
>>>>> ausgebaut?
>>>>
>>>> Gib es einfach auf. Der Unterschied zwischen NOx und Feinstaub
>>>> interessiert kein Schwein. Weder in der Politik noch den Medien noch
>>>> hier. Und wenn man die Hälfte der Autos aus der Stadt aussperrt, werden
>>>> die Feinstaubwerte auch sinken, egal welchen Antrieb die haben.
>>>
>>> Das Problem ist, die Leute müssen zur Arbeit kommen. Die fahren dann
>>> entweder trotzdem oder nehmen den kleinen Benziner (mit Turbo) der Frau.
>>> Der stößt mehr Feinstaub aus als ein Diesel mit Filter. Es ist also
>>> möglich, daß die Werte bei Fahrverboten für Diesel _steigen_ werden.
>>
>> Wenn die Frau mit dem Benziner auch gefahren wäre, vielleicht nicht.
> 
> Die fährt aber nicht notwendigerweise in die Stadt runter.
> 
> 
>> Wenn sich mehr Leute in den ÖPNV quetschen, vielleicht nicht.
> 
> Der wäre hier schon jetzt an der Kapazitätsgrenze. 10% mehr sind schon
> nicht mehr drin.

Guck mal, wie das in Tokio oder Shanghai aussieht. Da geht noch was.

> Auch fallen dann andere Dinge flach. Wie z.B. direkt nach der Arbeit,
> oder davor zum Sport/Einkaufen/usw. Da die aber auch erledigt werden
> müssen gibts extra Abgase woanders.

Wenn es nicht an einer Messstelle passiert, ist es egal.

>  Wenn es
>> mehr Fahrgemeinschaften (mit Benziner) gibt, vielleicht nicht.
> 
> Geht nur wenn genug Leute die nahe beieinander wohnen an den gleichen
> Ort müssen. Ginge für mich z.B. nicht.

Aber für andere.

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#338132

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2018-01-27 20:28 +0100
Message-ID<p4ijtp$b10$1@news.bawue.net>
In reply to#338128
On 01/27/2018 08:18 PM, Michael Bode wrote:
> Am 27.01.2018 um 20:13 schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 01/27/2018 08:07 PM, Michael Bode wrote:
>>> Am 27.01.2018 um 19:00 schrieb Gerrit Heitsch:
>>>> On 01/27/2018 06:41 PM, Michael Bode wrote:
>>>>> Am 27.01.2018 um 18:31 schrieb Gerrit Heitsch:
>>>>>> On 01/27/2018 12:30 AM, Ruediger Lahl wrote:
>>>>>>> On 26.01.2018 23:24, Dietz Proepper wrote:
>>>>>>>
>>>>>>>> Ruediger Lahl wrote:
>>>>>>>>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>>>>>>>>> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
>>>>>>>>
>>>>>>>> Dacia. Qualifiziert das für "balls of steel"?
>>>>>>>
>>>>>>> Wenn deren Diesel amtliche Dreckschweine sind, die vorsätzlich Tiere
>>>>>>> mit
>>>>>>> Feinstaub füttern, ja.
>>>>>>
>>>>>> Wieso? War bei den Tests von VW, Daimler, BMW usw. der Partikelfilter
>>>>>> ausgebaut?
>>>>>
>>>>> Gib es einfach auf. Der Unterschied zwischen NOx und Feinstaub
>>>>> interessiert kein Schwein. Weder in der Politik noch den Medien noch
>>>>> hier. Und wenn man die Hälfte der Autos aus der Stadt aussperrt, werden
>>>>> die Feinstaubwerte auch sinken, egal welchen Antrieb die haben.
>>>>
>>>> Das Problem ist, die Leute müssen zur Arbeit kommen. Die fahren dann
>>>> entweder trotzdem oder nehmen den kleinen Benziner (mit Turbo) der Frau.
>>>> Der stößt mehr Feinstaub aus als ein Diesel mit Filter. Es ist also
>>>> möglich, daß die Werte bei Fahrverboten für Diesel _steigen_ werden.
>>>
>>> Wenn die Frau mit dem Benziner auch gefahren wäre, vielleicht nicht.
>>
>> Die fährt aber nicht notwendigerweise in die Stadt runter.
>>
>>
>>> Wenn sich mehr Leute in den ÖPNV quetschen, vielleicht nicht.
>>
>> Der wäre hier schon jetzt an der Kapazitätsgrenze. 10% mehr sind schon
>> nicht mehr drin.
> 
> Guck mal, wie das in Tokio oder Shanghai aussieht. Da geht noch was.

Mag sein... Aber das hier ist nicht Tokio oder Shanghai und ich muss mit 
dem ÖPNV leben wie er hier ist. Ohne neue Tunnel für die S-Bahn ist in 
Stuttgart nichts zu machen, die Stammstrecke der S-Bahn ist am Limit.



>> Auch fallen dann andere Dinge flach. Wie z.B. direkt nach der Arbeit,
>> oder davor zum Sport/Einkaufen/usw. Da die aber auch erledigt werden
>> müssen gibts extra Abgase woanders.
> 
> Wenn es nicht an einer Messstelle passiert, ist es egal.

Ach so... Na dann ziehen wir doch eine Plastiktüte über die Meßstelle 
und die Sache ist erledigt.



>>   Wenn es
>>> mehr Fahrgemeinschaften (mit Benziner) gibt, vielleicht nicht.
>>
>> Geht nur wenn genug Leute die nahe beieinander wohnen an den gleichen
>> Ort müssen. Ginge für mich z.B. nicht.
> 
> Aber für andere.

Sowas wie die Frühschicht zum Daimler? Die kommt schon lange in ganzen 
Busflotten zur Arbeit.

Wer Fahrgemeinschaften kann, der tut das schon lange weil es auch Geld 
spart.

  Gerrit

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#338179 — Sammelthread (was: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß)

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2018-01-27 23:14 +0100
SubjectSammelthread (was: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß)
Message-ID<rdup6dtb639va3hlkibd1kusnsb08e0mkp@4ax.com>
In reply to#338125
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> schrieb:

>> Wenn sich mehr Leute in den ÖPNV quetschen, vielleicht nicht.

> Der wäre hier schon jetzt an der Kapazitätsgrenze. 10% mehr sind schon 
> nicht mehr drin.

Es geht viel, wenn man will :-)

> Auch fallen dann andere Dinge flach. Wie z.B. direkt nach der Arbeit, 
> oder davor zum Sport/Einkaufen/usw. Da die aber auch erledigt werden 
> müssen, gibts extra Abgase woanders.

>>  Wenn es mehr Fahrgemeinschaften (mit Benziner) gibt, vielleicht nicht.

> Geht nur wenn genug Leute die nahe beieinander wohnen an den gleichen 
> Ort müssen. Ginge für mich z.B. nicht.

Es geht viel, wenn man will oder wenn man muß. 

Wir haben in einem Menschenleben die Massenmotorisierung erlebt. In
meiner Kinderzeit waren die Ränder der Wohnstraßen meistenteils frei,
man konnte auf den Straßen Ball spielen, nur selten unterbrochen
("Achtung! Auto!") von gelegentlich durchfahrenden Kraftfahrern. Die
Väter gingen wie selbstverständlich zu Fuß ins Büro (bei 1 1/2 oder 2 km
Weg eine der allgemeinen Gesundheit durchaus förderliche Maßnahme). Dann
kamen Autos auf, und die Straßen wurden gesäumt von Käfern. 

Heute sind diese Wohnstraßen völlig vollgeparkt. Wer früh genug von der
Arbeit kommt, finden einen der letzten Parkplätze und hat dann am Abend
die Option, mit seinem Auto wegzufahren. Wenn er wiederkommt, findet er
keinen Parkplatz mehr und kurvt und kurvt und kurvt, bis er dann aus der
vermeintlichen Not eine Feuerwehreinfahrt zuparkt. Ist das wirklich
"Freiheit"? 

Warum sollte diese Entwicklung nicht rückwärts laufen? In immer mehr
Städten werden Wohnquartiere zu Anwohnerparkzonen erklärt. Anwohner
könnten eine Anwohnerparkkarte kaufen, die aber nicht wie bei uns 10
Euro Ausstellgebühr kostet, sondern z.B. 300 Euro im Jahr. Nichtanwohner
zahlen Parkgebühr, am besten (weil einfachsten) gleich per Handy. Das
spart öffentliche Hardware. Wenn ab diesem Jahr alle Neuwagen mit
Telemetrieinterface verkauft werden, kann man das Parkgeldbezahlen
gleich in die Software des Autos einbauen. Wenn aber ein Anwohner schon
300 Flocken im Jahr für den Parkplatz am Straßenrand latzt, wird er
berechtigt sauer, wenn er dann immer noch keinen Parkplatz bekommt (etwa
deswegen, weil die Stadt 1500 Parkkarten für 1000 Parkplätze verkauft
hat. Das gibt dann berechtigt Ärger, und die Stadt wird nicht
umhinkommen, die überzähligen 500 Parkkarten zu kassieren. Das heißt
dann aber in dem Quartier, daß ein Zuzügler keine Parkkarte bekommt,
also sein Auto nicht stellen kann. Wenn er schlau ist, weiß er das
vorher und disponiert entsprechend. 

Wenn man will, kann man -- und zumindest hierzustadt besteht der Bedarf
sehr wohl.

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#338203 — Re: Sammelthread

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2018-01-28 08:26 +0100
SubjectRe: Sammelthread
Message-ID<p4jtuc$rb8$1@news.bawue.net>
In reply to#338179
On 01/27/2018 11:14 PM, Martin Gerdes wrote:
> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> schrieb:
> 
>>> Wenn sich mehr Leute in den ÖPNV quetschen, vielleicht nicht.
> 
>> Der wäre hier schon jetzt an der Kapazitätsgrenze. 10% mehr sind schon
>> nicht mehr drin.
> 
> Es geht viel, wenn man will :-)

Nein, irgendwann ist der Zug voll und dann können an den letzten paar 
Haltestellen keine Leute mehr einsteigen.


>> Auch fallen dann andere Dinge flach. Wie z.B. direkt nach der Arbeit,
>> oder davor zum Sport/Einkaufen/usw. Da die aber auch erledigt werden
>> müssen, gibts extra Abgase woanders.
> 
>>>   Wenn es mehr Fahrgemeinschaften (mit Benziner) gibt, vielleicht nicht.
> 
>> Geht nur wenn genug Leute die nahe beieinander wohnen an den gleichen
>> Ort müssen. Ginge für mich z.B. nicht.
> 
> Es geht viel, wenn man will oder wenn man muß.
> 
> Wir haben in einem Menschenleben die Massenmotorisierung erlebt. In
> meiner Kinderzeit waren die Ränder der Wohnstraßen meistenteils frei,
> man konnte auf den Straßen Ball spielen, nur selten unterbrochen
> ("Achtung! Auto!") von gelegentlich durchfahrenden Kraftfahrern. Die
> Väter gingen wie selbstverständlich zu Fuß ins Büro (bei 1 1/2 oder 2 km
> Weg eine der allgemeinen Gesundheit durchaus förderliche Maßnahme). Dann
> kamen Autos auf, und die Straßen wurden gesäumt von Käfern.

Ja, das ging zu einer Zeit als man sein Arbeitsleben lang bei einer 
Firma gearbeitet hat, da hat man sich eine passend gelegene Wohnung 
gesucht und fertig. Aber heute wird ja überall Flexibilität verlangt und 
Arbeitsstellen sind nicht mehr sicher. Da müsstest du bei jedem Wechsel 
des Arbeitsplatzes umziehen und hoffen, daß du die Probezeit überstehst.


> Heute sind diese Wohnstraßen völlig vollgeparkt. Wer früh genug von der
> Arbeit kommt, finden einen der letzten Parkplätze und hat dann am Abend
> die Option, mit seinem Auto wegzufahren. Wenn er wiederkommt, findet er
> keinen Parkplatz mehr und kurvt und kurvt und kurvt, bis er dann aus der
> vermeintlichen Not eine Feuerwehreinfahrt zuparkt. Ist das wirklich
> "Freiheit"?

Es ist nicht überall so. Hier z.B. nicht. Das was du beschreibst 
passiert in Vierteln die vor der Verbreitung des Autos gebaut wurden, in 
denen gibt es natürlich nicht genug Stellplätze.



> Warum sollte diese Entwicklung nicht rückwärts laufen? 

Klar, geht.. Wenn sich wirklich _alles_ ändert und nicht nur die 
Parkplatzvergabe. Also auch wieder loyale Arbeitgeber, Arbeitsplätze 
nahe den Wohnungen... Alles machbar, dauert aber ein paar Jahrzehnte und 
es muss der politische Wille da sein. Im Moment läufts nach dem Prinzip 
'Ich macht dem Autofahrer das Leben sauer aber am Rest ändere ich 
nichts' und das funktioniert nicht.




> Das heißt
> dann aber in dem Quartier, daß ein Zuzügler keine Parkkarte bekommt,
> also sein Auto nicht stellen kann. Wenn er schlau ist, weiß er das
> vorher und disponiert entsprechend.

So er kann... Dazu muss der ÖPNV dort aber sehr gut sein, also so alle 
5, max. 10 min der Bus/Bahn.

  Gerrit

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#338321 — Re: Sammelthread

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2018-01-28 18:49 +0100
SubjectRe: Sammelthread
Message-ID<jd2s6dl0i7m0s486hohd3ja75ej2fis80g@4ax.com>
In reply to#338203
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> schrieb:

>>>> Wenn sich mehr Leute in den ÖPNV quetschen, vielleicht nicht.
 
>>> Der wäre hier schon jetzt an der Kapazitätsgrenze. 10% mehr sind schon
>>> nicht mehr drin.
 
>> Es geht viel, wenn man will :-)

>Nein, irgendwann ist der Zug voll und dann können an den letzten paar 
>Haltestellen keine Leute mehr einsteigen.

Es geht viel, wenn man will.

>> Wir haben in einem Menschenleben die Massenmotorisierung erlebt. In
>> meiner Kinderzeit waren die Ränder der Wohnstraßen meistenteils frei,
>> man konnte auf den Straßen Ball spielen, nur selten unterbrochen
>> ("Achtung! Auto!") von gelegentlich durchfahrenden Kraftfahrern. Die
>> Väter gingen wie selbstverständlich zu Fuß ins Büro (bei 1 1/2 oder 2 km
>> Weg eine der allgemeinen Gesundheit durchaus förderliche Maßnahme). Dann
>> kamen Autos auf, und die Straßen wurden gesäumt von Käfern.

> Ja, das ging zu einer Zeit als man sein Arbeitsleben lang bei einer 
> Firma gearbeitet hat, da hat man sich eine passend gelegene Wohnung 
> gesucht und fertig. Aber heute wird ja überall Flexibilität verlangt und 
> Arbeitsstellen sind nicht mehr sicher. Da müsstest du bei jedem Wechsel 
> des Arbeitsplatzes umziehen und hoffen, daß du die Probezeit überstehst.

Grundsätzlich ja. Die Gewichte verschieben sich aber gerade wieder:
Nicht Leute suchen Arbeitsplätze, sondern Arbeitsplätze suchen Leute. 

Unsere Welt ist komplex und vieles hängt mit vielem zusammen. Man wird
nicht mal einfach so alles lösen können.

>> Heute sind diese Wohnstraßen völlig vollgeparkt. Wer früh genug von der
>> Arbeit kommt, finden einen der letzten Parkplätze und hat dann am Abend
>> die Option, mit seinem Auto wegzufahren. Wenn er wiederkommt, findet er
>> keinen Parkplatz mehr und kurvt und kurvt und kurvt, bis er dann aus der
>> vermeintlichen Not eine Feuerwehreinfahrt zuparkt. Ist das wirklich
>> "Freiheit"?

>Es ist nicht überall so. Hier z.B. nicht. Das was du beschreibst 
>passiert in Vierteln die vor der Verbreitung des Autos gebaut wurden, in 
>denen gibt es natürlich nicht genug Stellplätze.

Klar. Es muß auch nicht alles überall gleich sein. Wo genügend Parkraum
vorhanden ist, kann man ja alles so weiterlaufen lassen, wie es ist. Wo
aber aus "Parkplatznot" Falschparken die Regel ist, sollte man etwas
machen. Warum nicht das Parken dort verteuern? Warum nicht
Anwohnerparkkarten zu ordentlichem Tarif verkaufen? 

In Manhattan ist Parkraum absolut knapp. Viele Pendler haben zuhause
zwar ein Auto (Jeder Amerikaner, der es sich nur irgendwie leisten kann,
hat ein Auto), aber wer den Parkplatz in downtown Manhattan nicht
bezahlen will, fährt halt Öffi. Nolens oder volens.

>> Warum sollte diese Entwicklung nicht rückwärts laufen? 

>Klar, geht.. Wenn sich wirklich _alles_ ändert und nicht nur die 
>Parkplatzvergabe. Also auch wieder loyale Arbeitgeber, Arbeitsplätze 
>nahe den Wohnungen... Alles machbar, dauert aber ein paar Jahrzehnte und 
>es muss der politische Wille da sein. Im Moment läufts nach dem Prinzip 
>'Ich macht dem Autofahrer das Leben sauer, aber am Rest ändere ich 
>nichts', und das funktioniert nicht.

Macht bei Euch irgendjemand dem Autofahrer das Leben sauer? Hier nicht,
außer die Autofahrer untereinander. 

Kein Autofahrer steht im Stau, er IST der Stau.

>> Das heißt dann aber in dem Quartier, daß ein Zuzügler keine Parkkarte 
>> bekommt, also sein Auto nicht stellen kann. Wenn er schlau ist, weiß er das
>> vorher und disponiert entsprechend.

>So er kann... Dazu muss der ÖPNV dort aber sehr gut sein, also so alle 
>5, max. 10 min der Bus/Bahn.

Klar. Die massivsten Parkprobleme gibt es in der Großstadt. Dort gibt es
meist einen gut ausgebauten ÖPNV (der in der Rushhour normalerweise
sogar schneller ist als der MIV).

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#338260 — Re: Sammelthread

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2018-01-28 12:33 +0000
SubjectRe: Sammelthread
Message-ID<13t5a6dc24bi1f8bn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#338179
On Sat, 27 Jan 2018 23:14:54 Martin Gerdes wrote:
> Warum sollte diese Entwicklung nicht rückwärts laufen?

Weil die Arbeitsplätze längst nicht mehr so gleichmäßig verteilt
sind wie früher. Sofern es nicht gelingt, Teleworking auf breiter
Basis zu etablieren (und das zeichnet sich bis dato ganz und gar
nicht ab), wird sich daran auch nichts ändern - ergo werden wir
noch einige Jahrzehnte mit dieser im Wortsinn verfahrenen
Entwicklung leben müssen.

> In immer mehr Städten werden Wohnquartiere zu Anwohnerparkzonen
> erklärt.

Was aber die ursächliche Entwicklung ganz und gar nicht bekämpft,
sondern nur an den Symptomen herumdoktort. Denn:

> Das heißt dann aber in dem Quartier, daß ein Zuzügler keine
> Parkkarte bekommt, also sein Auto nicht stellen kann. Wenn er
> schlau ist, weiß er das vorher und disponiert entsprechend. 

...dass der potentiell verärgerte Zuzügler nicht in die Stadt zieht
(wo vielleicht auch sein Arbeitsplatz wäre), sondern in den
Speckgürtel, wo Grund einen Tick billiger ist und Parkplätze keine
Luxusware sind. Das löst das Problem nicht, sondern verschärft es
noch.

Servus,
   Stefan

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Stefan. Für wilde Kessel in intelligenten Galaxien!
(Sloganizer)

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#338140

FromLars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>
Date2018-01-27 19:47 +0000
Message-ID<slrnp6plpt.7ff.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com>
In reply to#338105
* Michael Bode:
> Und wenn man die Hälfte der Autos aus der Stadt aussperrt, werden
> die Feinstaubwerte auch sinken, egal welchen Antrieb die haben.

Natürlich. Die Frage ist nur, ob sie in relevanter Größe sinken.

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#338511

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2018-01-29 10:22 -0800
Message-ID<561b6a60-0ac4-4cde-ad98-02e068c74467@googlegroups.com>
In reply to#338105
Moin,

Am Samstag, 27. Januar 2018 18:41:49 UTC+1 schrieb Michael Bode:
>  Und wenn man die Hälfte der Autos aus der Stadt aussperrt, werden
> die Feinstaubwerte auch sinken, egal welchen Antrieb die haben. Das
> würde auch mit Elektroautos funktionieren, wenn es so viele geben würde,
> die man aussperren könnte.

Es würde auch funktionieren, wenn man sie auf ihren
innerstädtischen Parkplätzen einsperrt.

Es geht nämlich weniger um den Bestand als
um Straßenabrieb.

Gruß, ULF

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#338042

FromRainer Fonrobert <rfonrobert@vodafone.de>
Date2018-01-27 01:01 +0100
Message-ID<p4gfgp$125$1@solani.org>
In reply to#338028
Am 26.01.2018 um 22:00 schrieb Ruediger Lahl:
> On 26.01.2018 18:34, Bernd Ullrich wrote:
> 
>> das Management hat die Probleme von harmlosen Affen austragenn\erdulden
>> lassen...
>>
>> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Tierversuche-VW-BMW-und-Daimler-setzten-Affen-fuer-Diesel-Abgastests-ein-3952376.html
> 
> Hat BMW schon widersprochen? "Unsere Affen bekamen vor den Test genügend
> Adblue zu saufen, so dass ihnen nichts passiert ist. Wir achten immer
> darauf, dass wir genug Adblue verwenden. Anders lautende Aussagen,
> kommen von unseren neidenden Mitbewerbern. BMW ist gaaanz lieb."
> 
> Da kann Joachim auch morgen mit ruhigem Gewissen den Achtender starten. :-)
> 
> Fidel ist es egal, was Mercedes macht, solange es ihn persönlich bereichert.
> 
> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
> 
> Rued -Hyundai- iger

Hyundai hat wohl auch Schummelsoftware im Gebrauch. Die Euro 6 er sind 
noch schlimmer als die Euro 5er. Aber die Firma hüllt sich in diskretes 
Schweigen.

Rainer immer noch auf eine Lösung für meinen Santa Fe wartend..

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#338079

FromJörg Barres <news@traicon.net>
Date2018-01-27 14:39 +0100
Message-ID<fd3dp4Fb0qcU1@mid.individual.net>
In reply to#338028
Am 26.01.2018 um 22:00 schrieb Ruediger Lahl:
> 
> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
> 

Ich fahre VW. Ohne jede Schummelsoftware.
Könnte als Dreckschleuder bezeichnet werden, ich bin mir aber ziemlich 
sicher, dass auch ein nicht nach modernen Standards gereinigter Diesel 
ökologisch besser dasteht, wenn man ihn über die gesamte Lebensdauer 
nutzt, pflegt und wartet und nicht aus pseudo-ökologischen Gründen wie 
Abwrackprämie gegen was neues ersetzt.
Etwas Neues, was mit Schummelsoftware sehr oft viel Dreck macht, in der 
Produktion durch die viele eingebaute IT schon mit einer riesigen 
Umweltsauereibilanz startet und in der Haltbarkeit (vielleicht) mit Ach 
und Krach 10 Jahre alt wird.

Jö - T3 forever - rg

PS: Meine Frau ist meinen Eiern sehr zufrieden :-)

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#338082

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2018-01-27 14:57 +0100
Message-ID<fd3epdFb822U1@mid.individual.net>
In reply to#338028
Am 26.01.2018 um 22:00 schrieb Ruediger Lahl:

> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?

Wenn dann mit Winker?
https://de.wikipedia.org/wiki/Winker

Hermann
    nach dessen Erinnerung der Winker des VW Käfers
    seine Vaters nicht beleuchtet war.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#338178 — Sammelthread (was: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß)

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2018-01-27 23:14 +0100
SubjectSammelthread (was: Tierversuche sind sowas wie unzeitgemäß)
Message-ID<qupp6dpf51hh5859n8jj7oh6q5bv6ugtpc@4ax.com>
In reply to#338082
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> schrieb:

>> VW-Fahrer unter uns, die Eier wie Felsen haben und ihre perverse
>> PKW-Vorliebe hier freimütig bekennen?
>
>Wenn dann mit Winker?
>https://de.wikipedia.org/wiki/Winker

>Hermann
>    nach dessen Erinnerung der Winker des VW Käfers
>    seine Vaters nicht beleuchtet war.

Der Winker war beleuchtet, aber er war zu der Zeit, an die Du Dich
erinnerst, möglicherweise schon deaktiviert. 

Wir hatten mal einen Käfer (wer hatte in den 60er-Jahren keinen?) mit
deaktivierten, aber noch vorhandenen Winkern. Man konnte das Ding
manuell herausklappen (wenn der Vater es nicht sah), aber Blinkleuchten
vorn und hinten waren schon verpflichtend nachgerüstet worden.

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