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Groups > ger.ct > #337099 > unrolled thread
| Started by | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2018-01-18 12:47 -0800 |
| Last post | 2018-01-19 16:14 +0100 |
| Articles | 2 — 2 participants |
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Mein Kampf gegen den Anästhesisten. Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-01-18 12:47 -0800
Re: Mein Kampf gegen den Anästhesisten. Juergen <schreibsklave@web.de> - 2018-01-19 16:14 +0100
| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-18 12:47 -0800 |
| Subject | Mein Kampf gegen den Anästhesisten. |
| Message-ID | <b55812a9-cd38-4b97-8906-3ca50a42e67a@googlegroups.com> |
2018-01-18 21:47:00 +0100 Ein Betreff eines Postings mit "Mein Kampf ..." anfangen zu lassen ist vielleicht politisch unkorrekt - aber GutMenschen eine Arena für ihre Profilierung zu geben ist doch gelebte NächstenLiebe, oder? ThemaVerfehlung. Ich bin das erste Mal im Leben intubiert worden. Als ich das Verfahren das erste mal beschrieben bekommen habe, dachte ich "das geht bei mir nicht". Stimmt nicht - geht doch. Und es fehlt mir die Erinnerung, ob und wie ich mich angestellt habe. - Bei einer MagenSpiegelung vor einigen Jahren war im Protokoll auch was von "hat heftig gewürgt" zu lesen - ich weiss von nichts. Eine Chance des Mitwirkens hat man beim Einleiten der Narkose. Einfach mal wachbleiben, wenn der Arzt (war immerhin der ChefArzt der Anästhesie) sagt: "wir fangen gleich an." Ein schöner Sport - und man verliert eigentlich immer. Und überhaupt ist das Abenteuer aus einer Operation irgendwie verschwunden. Wie war das denn früher? Für eine Appendektomie war man drei Wochen im KrankenHaus, davon drei Tage ohne Wasser und ohne Brot. Heute sitze ich 48 Stunden nach der OP schon wieder zu Hause vor meinem Rechner - und das Beissen in meiner Leiste bei längerem dort-sitzen ist *weg*. Naja - ich will nicht zu euphorisch sein - mir fallen immer noch BewegungsMuster ein, die mich die Wände hochgehen lassen - und Husten geht auch noch nicht so richtig. Als mein Bruder mit vier Jahren eine Appendektomie hatte, hat man während der Operation festgestellt, dass er mehr als einen Liter Urin in der Blase hatte - ein vierjähriges Kind! Und für die Narkose haben sie weiland noch mit Chloroform herumgepantscht. Und beim ZahnArzt hiess es damals immer, "der hält das aus, der ist doch noch jung!" Sie haben schon was geschafft, in der Medizin in den letzten sechs Jahrzehnten. Was sie nicht geschafft haben: Sie reden immer noch von einer Krankheit namens "Erkältung". Die. gibt. es. nicht. Herwig
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| From | Juergen <schreibsklave@web.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-19 16:14 +0100 |
| Message-ID | <fceg9gFgibnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #337099 |
Am Thu, 18 Jan 2018 12:47:10 -0800 (PST) schrieb Herwig AQSR
>Und beim ZahnArzt hiess es
>damals immer, "der hält das aus, der ist doch
>noch jung!"
Damit haben sich die Zahnärzte eine lukrative Generation mit größeren
Kariesschäden erzeugt, weil oft rausgeschoben wurde bis es kaum mehr
auszuhalten war. Nebenwirkung waren so viel Leute mit Angst vorm
Zahnarzt dass es längst genau darauf eingerichtete Praxen gibt.
cu.
Juergen
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