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| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2018-01-14 08:13 +0000 |
| Last post | 2018-01-15 07:35 -0800 |
| Articles | 20 on this page of 27 — 13 participants |
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OT: FASZ zu US-Medien und Trump Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-14 08:13 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2018-01-14 11:19 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2018-01-14 13:41 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-14 15:27 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2018-01-14 15:02 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-14 16:17 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2018-01-14 19:23 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2018-01-14 19:02 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2018-01-15 08:39 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2018-01-15 07:06 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-14 19:04 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2018-01-14 19:20 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-15 07:52 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-15 09:45 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2018-01-15 09:26 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2018-01-14 15:23 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-01-14 15:42 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2018-01-14 16:19 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-14 17:21 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2018-01-14 19:23 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-14 19:08 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-14 19:05 +0000
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-01-15 01:44 -0800
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-15 10:58 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-01-15 07:10 -0800
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-15 16:25 +0100
Re: OT: FASZ zu US-Medien und Trump Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-01-15 07:35 -0800
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 08:13 +0000 |
| Subject | OT: FASZ zu US-Medien und Trump |
| Message-ID | <p3f3fe$68b$1@news.albasani.net> |
Heute auf Seite 2 und 3 ein Artikel von Andreas Ross zu Trump gegen die US Medien. Eine kluge konservative Frau wird mit Beobachtungen von bemerkenswerter Präzision zu Wort gelassen: (OCR Fehler nicht alle korrigiert, es ist lesbar. War einspaltig volle Zeitungshöhe, also sehr kleine Buchstaben für die Kamera des iPads) „Seit dem Kollaps des Kommunismus habe sie sonst keinen gemeinsamen Feind mehr und erst recht keine verbindende Zu- kunftsvision. Selbst Republikaner, die mit Trump am liebsten nichts zu tun hät- ten, hoffen, dass er sie vom Gängelband der Medien befreit. Mollie Hemingway kann das erklären. Die 43 Jahre alte Medienkritikerin wurde von Fox News kurz nach 'Trumps Amts- antritt als Kommentatorin verpflichtet. „Für mich war das Maß spätestens bei Mitt Romney voll“, sagt sie und erinnert an den Präsidentenwahlkampf von 2012. Da hatte der Republikaner erzählt, wie er als Gouverneur weibliche Kabinetts- mitglieder gesucht und „Aktenordner vol- ler Frauen“ erhalten habe - er meinte Empfehlungen. „Diese Formulierung reichte den Medien, um Romney zum Frauenfeind zu stempeln“, sagt Heming- way. In übler Erinnerung hat sie auch den angeblichen Medienkonsens, dass Romney auf einer Europa-Reise von Fett- napf zu Fettnapf gestolpert sei. Heming- way hat noch im Ohr, was Reporter Rom- ney nach einer Kranzniederlegung in Warschau zuriefen: „Was sagen Sie zu Ih- ren Patzern? Haben die Patzer Ihre Rei- se überschattet?“ Die frühere Zeitungsjoumalistin sitzt im Schneidersitz in ihrem Wohnzimmer. „Romney ist vielleicht der netteste Mensch auf der Welt. Wenn selbst er so behandelt wird, dann vergeht vielen Leu- ten die Lust, sich noch freundlich mit den Medien auseinanderzusetzen.“ Nach kurzer Pause fügt sie an: „Dabei war ich noch nicht einmal für Romney.“ Auch von Donald Trump ist Hemingway kein Fan. Sie hat sich nicht daran gewöhnt, dass ihr seit dem Wechsel zum Fernsehen mitunter das Etikett einer „Pro-Trump- Kommentatorin“ angeheftet wird. „Aber gern vertrete idı Trumps Wähler. Immer- hin haben die Amerikaner den Mann zum Pràidenten gemacht. Trotzdem ist ihre Perspektive im Fernsehen kaum ver- treten.“ Damit meint sie nicht die Leute mit den ,Make America Great Again“- Mützen, die sich jeden Abend auf Fox News von Trump-Huldigımgen berieseln lassen können. „Sondem die Mehrheit de- rer, die in den Vorwahlen jeden anderen der 17 Republikaner vorgezogen hätten - aber im November dann doch bei Trump ihr Kreuz machten.“ Auf Hemingways Kaminsims steht Martin Luther als Playmobil-Figur. Die Kirche, sagt sie, sei in ihrer Familie der Mittelpunkt. „Die Medien aber haben entschieden, dass sexuelle Freiheit viel wichtiger ist als Religionsfreiheit.“ Diese Meinung dürften Leitartikler auch gern vertreten. „Aber wenn Reporter in die Provinz ausschwärrnen, um die Inhaber christlich geführter Läden im Fernsehen bloßzustellen, weil ihr Glaube und ihre Haltung zur Homo-Ehe den Leuten in New York nicht passen - dann fühlen sich sehr viele Menschen persönlich be- droht. Und wenn dann ein Donald Trump daherkommt und sagt, Reporter seien böse Leute, dann denken viele Amerikaner: Stimmt, das ist uns auch schon aufgefallen.“ Ein Beispiel möchte Hemingway noch loswerden: den Prozess gegen Kermit Gosnell, der 2013 wegen dreifachen Mor- des verurteilt wurde. Ohne Approbation hatte er mehr als drei Jahrzehnte lang eine Abtreibungsklinik nahe Philadel- phia betreiben können, wo er unter er- bärmlichen Umständen illegale Spätab- Abtreibungen vornahm. „Der Fall hatte al- les, wonach unsere Medien dürsten“, Sagt Hemingway, „Sogar Babyleichen im Kühlschrank. Dafür hat er wenig Wirbel verursacht. Kein Reporter hat alle Abtrei- bungsbefürworter abgeklappert und um einen Kommentar gebeten. Sobald aber irgendwo ein Lebensschützer etwas Dummes sagt oder tut, müssen sich alle Republikaner rund um die Uhr dafür ver- antworten.“ Die für Gesundheitsthemen zuständige „Washington Post“-Redakteu- rin habe es abgelehnt, den Prozess zu ver- folgen, weil es sich bloß um einen loka- len Kriminalfall handle. „Dass sich natio- nale Medien nicht für lokale Kriminalfäl- le interessieren, ist allen Leuten neu“, so Hemingway, „die viel über den Amok- lauf in Newtown in Connecticut, den tödlichen Polizeischuss auf Michael Brown in Ferguson oder die Krawalle von Baltimore zu lesen bekamen.“ Die Medien, meint Hemingway, hätten einen „Gesellschaftsvertrag“ gebrochen.“ Interessanter Artikel. Gönnt Euch mal beim Semmeln holen eine FASZ. Erinnert mich von der Medienkritik an das was Dobrindt kürzlich formulierte: „Viele Bürger hätten das Gefühl, „dass sie in den Debatten mit ihren Positionen, ihren Meinungen und ihrem Alltag nicht mehr stattfinden. Dass der politische Kampf um Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und Toleranz allen gilt, nur nicht ihnen. Dass diejenigen, die viel über Vielfalt reden, in Wahrheit nur eine Meinung akzeptieren – ihre eigene“, so der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Die Mehrheit der Menschen im Land lebe und denke aber bürgerlich. „ Die Medien in den USA sind schon weiter mit ihrem Problem und haben zum Dank und als Trotzreaktion der Bürger einen Präsidenten Trump bekommen. Dumm gelaufen für das ganze Land und besonders die Linke. Wie es in den FASZ Artikel weiter heißt: „Morrill bestätigt, dass der Beruf des Journalisten vor allem linksliberale Mittelklasse-Weiße reize.“ Tja, daher könnte die tendentiöse Berichterstattung gut stammen. Letztlich sind m.E. 85% unserer Presse nur eine linksliberale Echokammer, alle SZ Redakteure sind sich absolut sicher daß die Welt am besten so aussehen sollte, wie die noch verbliebenen 19% SPD Wähler sie wollen.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 11:19 +0100 |
| Message-ID | <fc0p6fFapcqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #336593 |
Am 14.01.2018 um 09:13 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Heute auf Seite 2 und 3 ein Artikel von Andreas Ross zu Trump gegen die US > Die Medien, meint Hemingway, hätten > einen „Gesellschaftsvertrag“ gebrochen.“ Fox News auch? Die zählen doch noch zu den Medien? > Interessanter Artikel. Gönnt Euch mal beim Semmeln holen eine FASZ. > > > Erinnert mich von der Medienkritik an das was Dobrindt kürzlich > formulierte: > > „Viele Bürger hätten das Gefühl, „dass sie in den Debatten mit ihren > Positionen, ihren Meinungen und ihrem Alltag nicht mehr stattfinden. Dass > der politische Kampf um Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und Toleranz > allen gilt, nur nicht ihnen. Dass diejenigen, die viel über Vielfalt reden, > in Wahrheit nur eine Meinung akzeptieren – ihre eigene“, so der Vorsitzende > der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Die Mehrheit der Menschen im Land lebe > und denke aber bürgerlich. „ Und warum haben die kein FAZ oder Welt Abo? Da stehen doch solche Sachen. > Die Medien in den USA sind schon weiter mit ihrem Problem und haben zum > Dank und als Trotzreaktion der Bürger einen Präsidenten Trump bekommen. > Dumm gelaufen für das ganze Land und besonders die Linke. Die etwas besser gestellten Linken können sich am Kurs des Dow und ihren Aktiendepots erfreuen. Chefredakteure der Medien oder demkokratische Politiker. Schlechter sieht es aus für die Trump'schen Stammwähler. Man könnte sagen, man kriegt, was man verdient. > Wie es in den FASZ Artikel weiter heißt: „Morrill bestätigt, dass der Beruf > des Journalisten vor allem linksliberale Mittelklasse-Weiße reize.“ Tja, > daher könnte die tendentiöse Berichterstattung gut stammen. Die Rechten sind schon lange bei Twitter, oder wie? > Letztlich sind m.E. 85% unserer Presse nur eine linksliberale Echokammer, > alle SZ Redakteure sind sich absolut sicher daß die Welt am besten so > aussehen sollte, wie die noch verbliebenen 19% SPD Wähler sie wollen. Und wenn >50% der Leute das Zeug nicht lesen wollen, das die SZ schreibt, können sie gerne die FAZ lesen. Hat niemand was dagegen, am wenigsten die FAZ.
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 13:41 +0000 |
| Message-ID | <slrnp5mnh1.1nb.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #336593 |
* Dr Joachim Neudert: > Die Medien, meint Hemingway, hätten > einen „Gesellschaftsvertrag“ gebrochen.“ Das kann man durchaus so sehen. Tendentiöse Berichterstattung ist ja nun nichts neues. Aber in der Vergangenheit hat das viele Leute micht weiter interessiert. Andere haben sich damit arrangiert, wieder andere fanden es sogar richtig. Das änderte sich 2015. Ende 2015 wurde vielen Leuten ganz klar, daß der Riß nicht nur "durch die Gesellschaft" sondern sogar durch die Familien, also die kleinsten Zellen der Gesellschaft, ging. Und seit dem das offensichtlich wurde, sind "unsere" Medien permanent am lavieren. > Erinnert mich von der Medienkritik an das was Dobrindt kürzlich > formulierte: > > „Viele Bürger hätten das Gefühl, „dass sie in den Debatten mit ihren > Positionen, ihren Meinungen und ihrem Alltag nicht mehr stattfinden. Dass > der politische Kampf um Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und Toleranz > allen gilt, nur nicht ihnen. Dass diejenigen, die viel über Vielfalt reden, > in Wahrheit nur eine Meinung akzeptieren – ihre eigene“, so der Vorsitzende > der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Die Mehrheit der Menschen im Land lebe > und denke aber bürgerlich. „ Vor vielen Jahren, Ratze war gerade Papst geworden, ging ich abends in meine Stammkneipe. (Damals eine andere als heute.) Der Wirt, mit dem ich befreundet war, empfing mich mit den Worten "Hat Du schon gehört, was der Papst über die Homosexuellen gesagt hat?! Ist ja unerhört! So was kann man doch nicht sagen!" Ich schaute Fritz, den Wirt, kurz an und antwortete "Und? Hat der Papst damit etwa nicht recht?" Fritz guckte etwas irritiert und meinte "Ja freilich hat er recht." > Die Medien in den USA sind schon weiter mit ihrem Problem und haben zum > Dank und als Trotzreaktion der Bürger einen Präsidenten Trump bekommen. > Dumm gelaufen für das ganze Land und besonders die Linke. Das wird auch hier noch spannend. > Wie es in den FASZ Artikel weiter heißt: „Morrill bestätigt, dass der Beruf > des Journalisten vor allem linksliberale Mittelklasse-Weiße reize.“ Tja, > daher könnte die tendentiöse Berichterstattung gut stammen. Natürlich. Andere bekommen ja in den Mainstream-Medien keinen Fuß auf den Boden. > Letztlich sind m.E. 85% unserer Presse nur eine linksliberale Echokammer, > alle SZ Redakteure sind sich absolut sicher daß die Welt am besten so > aussehen sollte, wie die noch verbliebenen 19% SPD Wähler sie wollen. Klar. Sie bekommen ja von ihresgleichen immer wieder bestätigt, daß sie auf dem Richtigen Weg[tm] sind. Die, die das nicht bestätigen, sind definitionsgemäß Nazis, Populisten, Hetzer und Rassisten.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 15:27 +0100 |
| Message-ID | <p3fpc0$ibi$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #336640 |
Am 14.01.18 um 14:41 schrieb Lars Gebauer: >> Letztlich sind m.E. 85% unserer Presse nur eine linksliberale Echokammer, >> alle SZ Redakteure sind sich absolut sicher daß die Welt am besten so >> aussehen sollte, wie die noch verbliebenen 19% SPD Wähler sie wollen. > > Klar. Sie bekommen ja von ihresgleichen immer wieder bestätigt, daß > sie auf dem Richtigen Weg[tm] sind. Die, die das nicht bestätigen, > sind definitionsgemäß Nazis, Populisten, Hetzer und Rassisten. > In dem Artikel hat das ein weiterer Journalist sehr schön beschrieben: Die Journalisten bemerken es selbst in ihrer Echokammer genauso wenig, wie Fische bemerken daß sie naß sind...
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 15:02 +0000 |
| Message-ID | <slrnp5ms97.4mo.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #336647 |
* Dr. Joachim Neudert: > Am 14.01.18 um 14:41 schrieb Lars Gebauer: >>> Letztlich sind m.E. 85% unserer Presse nur eine linksliberale Echokammer, >>> alle SZ Redakteure sind sich absolut sicher daß die Welt am besten so >>> aussehen sollte, wie die noch verbliebenen 19% SPD Wähler sie wollen. >> >> Klar. Sie bekommen ja von ihresgleichen immer wieder bestätigt, daß >> sie auf dem Richtigen Weg[tm] sind. Die, die das nicht bestätigen, >> sind definitionsgemäß Nazis, Populisten, Hetzer und Rassisten. > > In dem Artikel hat das ein weiterer Journalist sehr schön beschrieben: > Die Journalisten bemerken es selbst in ihrer Echokammer genauso wenig, > wie Fische bemerken daß sie naß sind... Ich glaube, mittlerweile bemerken die das schon. Die "Lügenpresse-Kampagne" hat da einiges bewirkt. Journalisten sind ja auch nicht ganz doof und einige von denen wissen schon, daß all die Vorwürfe nicht alle an den Haaren herbeigezerrt waren. Aber sie wissen immer noch nicht, wie sie damit umgehen sollen.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 16:17 +0100 |
| Message-ID | <p3fsac$c0h$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #336654 |
Am 14.01.18 um 16:02 schrieb Lars Gebauer: > * Dr. Joachim Neudert: >> Am 14.01.18 um 14:41 schrieb Lars Gebauer: >>>> Letztlich sind m.E. 85% unserer Presse nur eine linksliberale Echokammer, >>>> alle SZ Redakteure sind sich absolut sicher daß die Welt am besten so >>>> aussehen sollte, wie die noch verbliebenen 19% SPD Wähler sie wollen. >>> >>> Klar. Sie bekommen ja von ihresgleichen immer wieder bestätigt, daß >>> sie auf dem Richtigen Weg[tm] sind. Die, die das nicht bestätigen, >>> sind definitionsgemäß Nazis, Populisten, Hetzer und Rassisten. >> >> In dem Artikel hat das ein weiterer Journalist sehr schön beschrieben: >> Die Journalisten bemerken es selbst in ihrer Echokammer genauso wenig, >> wie Fische bemerken daß sie naß sind... > > Ich glaube, mittlerweile bemerken die das schon. Die > "Lügenpresse-Kampagne" hat da einiges bewirkt. Journalisten sind ja > auch nicht ganz doof und einige von denen wissen schon, daß all die > Vorwürfe nicht alle an den Haaren herbeigezerrt waren. > > Aber sie wissen immer noch nicht, wie sie damit umgehen sollen. > In dem Artikel sind einige US-Journalisten zitiert, die sehr nachdenklich wurden durch die Wahl Trumps. Als das Video "grab 'em by the pussy" vor der Wahl erschien, von Trump nicht dementiert waren sich alle politischen Kreise und Journalisten in New York und Washington sicher, das ist das Ende des Kandidaten Trump. Als sie dann gemerkt haben, nicht mal den Leuten im Bible Belt ist das "grab 'em by the pussy" zuviel, so groß ist deren Wut auf das politische Establishment und dessen Verachtung für das "Fly-over-Country", haben sie gemerkt es liegt wohl an ihnen selbst, nicht an den 50% Menschen. Die der NYT Chefredakteur dann plötzlich anstelle "Fly-over country" als "American Heartland" bezeichnete.
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| From | Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 19:23 +0100 |
| Message-ID | <xcyx198gcofq.dlg@10235314.user.individual.de> |
| In reply to | #336654 |
Lars Gebauer schrieb am 14.01.18: > * Dr. Joachim Neudert: >> Am 14.01.18 um 14:41 schrieb Lars Gebauer: >>>> Letztlich sind m.E. 85% unserer Presse nur eine linksliberale Echokammer, >>>> alle SZ Redakteure sind sich absolut sicher daß die Welt am besten so >>>> aussehen sollte, wie die noch verbliebenen 19% SPD Wähler sie wollen. >>> >>> Klar. Sie bekommen ja von ihresgleichen immer wieder bestätigt, daß >>> sie auf dem Richtigen Weg[tm] sind. Die, die das nicht bestätigen, >>> sind definitionsgemäß Nazis, Populisten, Hetzer und Rassisten. >> >> In dem Artikel hat das ein weiterer Journalist sehr schön beschrieben: >> Die Journalisten bemerken es selbst in ihrer Echokammer genauso wenig, >> wie Fische bemerken daß sie naß sind... > > Ich glaube, mittlerweile bemerken die das schon. Die > "Lügenpresse-Kampagne" hat da einiges bewirkt. Journalisten sind ja > auch nicht ganz doof und einige von denen wissen schon, daß all die > Vorwürfe nicht alle an den Haaren herbeigezerrt waren. Journalisten, insbesondere die in den Leitmedien (große Zeitung, ÖR-TV), sind sicherlich nicht doof (iSv. unintelligent), aber teils so extrem von sich selbst und ihrer absoluten moralischen Überlegenheit überzeugt, dass sie sich für unfehlbar halten. Und bei regierungsnahen Themen gilt das gleich doppelt so stark. > Aber sie wissen immer noch nicht, wie sie damit umgehen sollen. Das kommt noch dazu. Gerade die empörten bis aggressiven Reaktionen, wenn Zweifel geäußert oder gar Fehler aufgedeckt werden, sprechen Bände... MfG Gerald -- No trees were killed in the sending of this message. However a large number of electrons were terribly inconvenienced.
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 19:02 +0000 |
| Message-ID | <slrnp5naba.92s.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #336688 |
* Gerald Gruner: > Lars Gebauer schrieb am 14.01.18: >> Ich glaube, mittlerweile bemerken die das schon. Die >> "Lügenpresse-Kampagne" hat da einiges bewirkt. Journalisten sind ja >> auch nicht ganz doof und einige von denen wissen schon, daß all die >> Vorwürfe nicht alle an den Haaren herbeigezerrt waren. > > Journalisten, insbesondere die in den Leitmedien (große Zeitung, ÖR-TV), > sind sicherlich nicht doof (iSv. unintelligent), aber teils so extrem von > sich selbst und ihrer absoluten moralischen Überlegenheit überzeugt, dass > sie sich für unfehlbar halten. Ja, aber ich glaube schon, daß diese Überzeugung mittlerweile ins Wanken gekommen ist. Vielleicht nicht bei allen, aber doch bei einigen. > Und bei regierungsnahen Themen gilt das gleich doppelt so stark. Das sowieso. Und erst recht, wenn die Regierung etwas tut, was der eigenen Überzeugung recht nahe kommt. Dann hat man ja gewissermaßen die amtliche Bestätigung, daß die eigene Überzeugung nicht ganz falsch ist. >> Aber sie wissen immer noch nicht, wie sie damit umgehen sollen. > > Das kommt noch dazu. > Gerade die empörten bis aggressiven Reaktionen, wenn Zweifel geäußert oder > gar Fehler aufgedeckt werden, sprechen Bände... Ja.
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-15 08:39 +0100 |
| Message-ID | <p3ifcd$sr2$3@dont-email.me> |
| In reply to | #336696 |
Salve allerseits, Lars Gebauer schrieb: > * Gerald Gruner: >> Lars Gebauer schrieb am 14.01.18: >> >>> Ich glaube, mittlerweile bemerken die das schon. Die >>> "Lügenpresse-Kampagne" hat da einiges bewirkt. Journalisten sind ja >>> auch nicht ganz doof und einige von denen wissen schon, daß all die >>> Vorwürfe nicht alle an den Haaren herbeigezerrt waren. >> >> Journalisten, insbesondere die in den Leitmedien (große Zeitung, ÖR-TV), >> sind sicherlich nicht doof (iSv. unintelligent), aber teils so extrem von >> sich selbst und ihrer absoluten moralischen Überlegenheit überzeugt, dass >> sie sich für unfehlbar halten. > > Ja, aber ich glaube schon, daß diese Überzeugung mittlerweile ins > Wanken gekommen ist. Vielleicht nicht bei allen, aber doch bei > einigen. > <http://www.deutschlandfunk.de/meingroessterfail-journalisten-praesentieren-ein-best-of.2849.de.html?drn:news_id=836572> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | g.kuehne <kuehne123@front.ru> |
|---|---|
| Date | 2018-01-15 07:06 +0100 |
| Message-ID | <almarsoft.4112722920285025992@news.eternal-september.org> |
| In reply to | #336654 |
On Sun, 14 Jan 2018 15:02:54 -0000 (UTC), Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> wrote: > Ich glaube, mittlerweile bemerken die das schon. Die > "Lügenpresse-Kampagne" hat da einiges bewirkt. Journalisten sind ja > auch nicht ganz doof und einige von denen wissen schon, daß all die > Vorwürfe nicht alle an den Haaren herbeigezerrt waren. > Aber sie wissen immer noch nicht, wie sie damit umgehen sollen. Da habe ich noch immense Zweifel. Aber es mag ja Ausnahmen geben. -- ohne
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 19:04 +0000 |
| Message-ID | <1t5a5ba8b1i7c2en3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #336640 |
On Sun, 14 Jan 2018 14:41:44 Lars Gebauer wrote: > > Dass diejenigen, die viel über Vielfalt reden, in Wahrheit nur > > eine Meinung akzeptieren – ihre eigene“, so der Vorsitzende der > > CSU-Landesgruppe im Bundestag. Die Mehrheit der Menschen im Land > > lebe und denke aber bürgerlich. „ > > Vor vielen Jahren, Ratze war gerade Papst geworden, ging ich > abends in meine Stammkneipe. (Damals eine andere als heute.) Der > Wirt, mit dem ich befreundet war, empfing mich mit den Worten "Hat > Du schon gehört, was der Papst über die Homosexuellen gesagt hat?! > Ist ja unerhört! So was kann man doch nicht sagen!" > Ich schaute Fritz, den Wirt, kurz an und antwortete "Und? Hat der > Papst damit etwa nicht recht?" Fritz guckte etwas irritiert und > meinte "Ja freilich hat er recht." Ja, genau solche Leute sind ein Problem, aber früher dachte ich immer, das hat etwas mit deren Alter und den Umständen zu tun, unter denen sie aufgewachsen sind - sie wussten es halt nicht besser und sind nicht mehr zur Einsicht fähig. Sehr viel irritierender finde ich, dass es auch junge, intelligente Menschen gibt, die Homosexualität als etwas zu therapierendes betrachten. Da läuft schon etwas grob schief. Und von wegen: über Vielfalt reden, aber in Wahrheit nur die eigene Meinung akzeptieren. Meinungen, bei denen es um Diskriminierung geht, muss und darf man in der Tat nicht akzeptieren - da gibt es einfach keine Symmetrie. Wenn die Stimmung (z.B.) gegen Homosexuelle ausschlägt, betrifft mich das persönlich rein gar nicht, dennoch ist es vollkommen untragbar. > Sie bekommen ja von ihresgleichen immer wieder bestätigt, daß sie > auf dem Richtigen Weg[tm] sind. Die, die das nicht bestätigen, > sind definitionsgemäß Nazis, Populisten, Hetzer und Rassisten. Ist ja auch so. Natürlich kann man von sich behaupten, man sei aufgeklärt, liberal und verdamme Homosexualität. Ist dann aber halt ein Oxymoron. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan, mit dem scharfen Stempel der Erhabenheit. (Sloganizer)
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 19:20 +0000 |
| Message-ID | <slrnp5nbcn.92s.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #336697 |
* Stefan Froehlich: > On Sun, 14 Jan 2018 14:41:44 Lars Gebauer wrote: >>> Dass diejenigen, die viel über Vielfalt reden, in Wahrheit nur >>> eine Meinung akzeptieren – ihre eigene“, so der Vorsitzende der >>> CSU-Landesgruppe im Bundestag. Die Mehrheit der Menschen im Land >>> lebe und denke aber bürgerlich. „ >> >> Vor vielen Jahren, Ratze war gerade Papst geworden, ging ich >> abends in meine Stammkneipe. (Damals eine andere als heute.) Der >> Wirt, mit dem ich befreundet war, empfing mich mit den Worten "Hat >> Du schon gehört, was der Papst über die Homosexuellen gesagt hat?! >> Ist ja unerhört! So was kann man doch nicht sagen!" > >> Ich schaute Fritz, den Wirt, kurz an und antwortete "Und? Hat der >> Papst damit etwa nicht recht?" Fritz guckte etwas irritiert und >> meinte "Ja freilich hat er recht." > > Ja, genau solche Leute sind ein Problem, Du magst "diese Leute" als Problem empfinden. Ich ganz gewiß nicht. > aber früher dachte ich immer, das hat etwas mit deren Alter Gewiß hat das auch was mit dem Alter zu tun. Da ist man einach nicht mehr so für jeden modernistischen Humbug zu begeistern. > und den Umständen zu tun, unter > denen sie aufgewachsen sind - sie wussten es halt nicht besser und > sind nicht mehr zur Einsicht fähig. Einsicht? Von was redest Du? Daß jeder Nonsens mitgemacht wird und daß abweichende Ansichten nicht opportun sind? > Sehr viel irritierender finde ich, dass es auch junge, intelligente > Menschen gibt, die Homosexualität als etwas zu therapierendes > betrachten. Das finde ich überhaupt nicht irritierend. Gut, über das "therapierbar" können wir reden - aber daß die fortwährende Schwulenreklame manchen Leuten, auch den jüngeren, gehörig auf den Zeiger geht, das wundert mich kein bisschen. > Da läuft schon etwas grob schief. Nö. Das läuft genau richtig. Irgendwann muß die Korrektur ja einsetzen. > Und von wegen: über Vielfalt reden, aber in Wahrheit nur die eigene > Meinung akzeptieren. Meinungen, bei denen es um Diskriminierung > geht, muss und darf man in der Tat nicht akzeptieren - da gibt es > einfach keine Symmetrie. Wenn die Stimmung (z.B.) gegen Homosexuelle > ausschlägt, betrifft mich das persönlich rein gar nicht, dennoch ist > es vollkommen untragbar. Woher die Gewißheit, daß Deine eigene Meinung die einzig wahre, richtige, gute und schöne ist? >> Sie bekommen ja von ihresgleichen immer wieder bestätigt, daß sie >> auf dem Richtigen Weg[tm] sind. Die, die das nicht bestätigen, >> sind definitionsgemäß Nazis, Populisten, Hetzer und Rassisten. > > Ist ja auch so. Was sonst? Nur wer Deiner Meinung folgt, ist kein Nazi, kein Populist, kein Hetzer und auch kein Rassist. Richtig? > Natürlich kann man von sich behaupten, man sei aufgeklärt, liberal > und verdamme Homosexualität. Ist dann aber halt ein Oxymoron. Kaum. Bzw. nur für Dich.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2018-01-15 07:52 +0000 |
| Message-ID | <9t5a5c5badi61b5n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #336703 |
On Sun, 14 Jan 2018 20:20:46 Lars Gebauer wrote: > * Stefan Froehlich: > > On Sun, 14 Jan 2018 14:41:44 Lars Gebauer wrote: > >> "Hat Du schon gehört, was der Papst über die Homosexuellen > >> gesagt hat?! Ist ja unerhört! So was kann man doch nicht > >> sagen!" > >> Ich schaute Fritz, den Wirt, kurz an und antwortete "Und? Hat > >> der Papst damit etwa nicht recht?" Fritz guckte etwas irritiert > >> und meinte "Ja freilich hat er recht." > > > Ja, genau solche Leute sind ein Problem, > Du magst "diese Leute" als Problem empfinden. Ich ganz gewiß nicht. Ja, und genau deshalb bist Du eines der Probleme dieser Gesellschaft. > Gewiß hat das auch was mit dem Alter zu tun. Da ist man einach > nicht mehr so für jeden modernistischen Humbug zu begeistern. Du musst jetzt ganz tapfer sein: Homosexualität ist nicht modernistischer Humbug, sondern die hat es auch früher schon gegeben. Die Zahl der homosexuellen Menschen hängt auch nicht davon ab, wie "modernistisch" das Thema gerade ist, sondern ist ziemlich konstant - bloß wurden die Leute früher halt deutlich mehr diskriminiert. Wenn man asozial genug ist, kann man das gut finden. > Von was redest Du? Daß jeder Nonsens mitgemacht wird und daß > abweichende Ansichten nicht opportun sind? Was - die Ansicht, dass Homosexualität in unserer Gesellschaft nichts verloren hat? Das ist keine Abweichende "Ansicht", nein. Homosexualität ist überhaupt keine "Ansicht". > > Sehr viel irritierender finde ich, dass es auch junge, > > intelligente Menschen gibt, die Homosexualität als etwas zu > > therapierendes betrachten. > Das finde ich überhaupt nicht irritierend. Ich schrieb ja bereits, Du bist eines der Probleme unserer Gesellschaft. > [...] daß die fortwährende Schwulenreklame manchen Leuten, auch > den jüngeren, gehörig auf den Zeiger geht, das wundert mich kein > bisschen. Wo bitte gibt es Schwulenreklame? Hat Dich irgendjemand aufgefordert, mit einem Mann ins Bett zu gehen oder Dir auch nur erzählt, dass das bereichernd für Dein Leben wäre? Die Leute wollen bloß, dass genauso normal mit ihnen umgegangen wird, wie mit allen anderen auch. Für mich ist das nachvollziehbar und berechtigt. > Das läuft genau richtig. Irgendwann muß die Korrektur ja > einsetzen. Wie hätten wir es denn gerne? Homosexualität wieder als Straftatbestand? Bloß Gefängnis, oder eventuell doch auch Therapie? Oder soll man gnädig sein und Gnade walten lassen, solange sie nicht öffentlich händchenhaltend auf der Straße gehen und sich auch sonst möglichst still verhalten? > Woher die Gewißheit, daß Deine eigene Meinung die einzig wahre, > richtige, gute und schöne ist? Tut mir leid, aber das ist nicht einfach eine "Meinung", ebensowenig, wie die "Ansicht" weiter oben eine Ansicht ist. > Nur wer Deiner Meinung folgt, ist kein Nazi, kein Populist, kein > Hetzer und auch kein Rassist. Richtig? Ex falso quodlibet. > > Natürlich kann man von sich behaupten, man sei aufgeklärt, > > liberal und verdamme Homosexualität. Ist dann aber halt ein > > Oxymoron. > Kaum. Bzw. nur für Dich. Nein, es gibt da schon noch zwei, drei andere, die das so sehen. Ernsthaft: Ich staune gerade, mit wie wenigen Worten Du Dich zum Brot machen kannst. Das muss man auch erst einmal schaffen. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - Extase der Leichtigkeit.</b (Sloganizer)
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-15 09:45 +0100 |
| Message-ID | <fc380kFs6vhU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #336730 |
On 15 Jan 2018 07:52:05 GMT, "Stefan Froehlich" posted: ... >Du musst jetzt ganz tapfer sein: Homosexualität ist nicht >modernistischer Humbug, sondern die hat es auch früher schon >gegeben. und gibt es ebenso im Tierreich. ... >Wie hätten wir es denn gerne? Homosexualität wieder als >Straftatbestand? Bloß Gefängnis, oder eventuell doch auch Therapie? Prügelstrafe natürlich. ... >> Kaum. Bzw. nur für Dich. > >Nein, es gibt da schon noch zwei, drei andere, die das so sehen. >Ernsthaft: Ich staune gerade, mit wie wenigen Worten Du Dich zum >Brot machen kannst. Das muss man auch erst einmal schaffen. Naja, das schafft Herr Gebauer doch ständig und in allen Gruppen, in denen er schreibt. Ich bewundere ja Deine Geduld, aber für mich ist der Herr Zeitverschwendung und hat folglich einen sicheren Platz im Filter. -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-15 09:26 +0000 |
| Message-ID | <slrnp5ostt.1r1.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #336730 |
* Stefan Froehlich: > On Sun, 14 Jan 2018 20:20:46 Lars Gebauer wrote: >> * Stefan Froehlich: >>> On Sun, 14 Jan 2018 14:41:44 Lars Gebauer wrote: >>>> "Hat Du schon gehört, was der Papst über die Homosexuellen >>>> gesagt hat?! Ist ja unerhört! So was kann man doch nicht >>>> sagen!" > >>>> Ich schaute Fritz, den Wirt, kurz an und antwortete "Und? Hat >>>> der Papst damit etwa nicht recht?" Fritz guckte etwas irritiert >>>> und meinte "Ja freilich hat er recht." >> >> > Ja, genau solche Leute sind ein Problem, > >> Du magst "diese Leute" als Problem empfinden. Ich ganz gewiß nicht. > > Ja, und genau deshalb bist Du eines der Probleme dieser > Gesellschaft. Eine Rolle, in der ich mich gut zurechtfinde. >> Gewiß hat das auch was mit dem Alter zu tun. Da ist man einach >> nicht mehr so für jeden modernistischen Humbug zu begeistern. > > Du musst jetzt ganz tapfer sein: Homosexualität ist nicht > modernistischer Humbug, Ja? Mach' Sachen! Wo schrieb ich denn, daß Homosexualität modernistischer Unfug wäre? Du mußt jetzt auch tapfer sein: Lerne lesen! >> Von was redest Du? Daß jeder Nonsens mitgemacht wird und daß >> abweichende Ansichten nicht opportun sind? > > Was - die Ansicht, dass Homosexualität in unserer Gesellschaft > nichts verloren hat? Lesen lernen hilft. >>> Sehr viel irritierender finde ich, dass es auch junge, >>> intelligente Menschen gibt, die Homosexualität als etwas zu >>> therapierendes betrachten. > >> Das finde ich überhaupt nicht irritierend. > > Ich schrieb ja bereits, Du bist eines der Probleme unserer > Gesellschaft. Eines, daß man ausmerzen muß. Richtig? >> [...] daß die fortwährende Schwulenreklame manchen Leuten, auch >> den jüngeren, gehörig auf den Zeiger geht, das wundert mich kein >> bisschen. > > Wo bitte gibt es Schwulenreklame? Daß Dir das nicht auffällt, wundert mich jetzt nicht. >> Woher die Gewißheit, daß Deine eigene Meinung die einzig wahre, >> richtige, gute und schöne ist? > > Tut mir leid, aber das ist nicht einfach eine "Meinung", Was sonst? Etwa die alleinseligmachende Wahrheit? >> Nur wer Deiner Meinung folgt, ist kein Nazi, kein Populist, kein >> Hetzer und auch kein Rassist. Richtig? > > Ex falso quodlibet. Klar. >>> Natürlich kann man von sich behaupten, man sei aufgeklärt, >>> liberal und verdamme Homosexualität. Ist dann aber halt ein >>> Oxymoron. > >> Kaum. Bzw. nur für Dich. > > Nein, es gibt da schon noch zwei, drei andere, die das so sehen. Gut. Also nur für Dich und noch zwei, drei andere.
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 15:23 +0100 |
| Message-ID | <1v0zd2azx8fpn.1g8iib5tj5i2k$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #336593 |
Am Sun, 14 Jan 2018 08:13:34 +0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert: > Heute auf Seite 2 und 3 ein Artikel von Andreas Ross zu Trump gegen die US > Medien. Eine kluge konservative Frau wird mit Beobachtungen von > bemerkenswerter Präzision zu Wort gelassen: Den habe ich heute Morgen auch gelesen, sehr interessant, und ich kann nur zustimmen, daß die Presse da nach wie vor Fehler macht. Wenn man sich die CNN Morgenshow (dort abends) mit Wolf Blitzer anschaut, dann wird in einer Tour gegen Trump argumentiert, um nicht zu sagen gehetzt. Das ist, bei aller berechtigten Kritik, schon auffällig. Und bei allem was man gegen Trump sagen kann - er ist ein Showman, und weiß sich in Szene zu setzen. Und viele der skandalösen Äußerungen von ihm sind zeitlich wohlgesetzt, um von anderen Dingen abzulenken. So doof, wie CNN ihn uns verkaufen will, ist er nicht. Da ist viele gut kalkuliert und kommt bei seiner Zielgruppe an. > Die Medien in den USA sind schon weiter mit ihrem Problem und haben zum > Dank und als Trotzreaktion der Bürger einen Präsidenten Trump bekommen. > Dumm gelaufen für das ganze Land und besonders die Linke. Zumal die Linke mit Hillary nun wirklich keine Alternative hatte. > Wie es in den FASZ Artikel weiter heißt: „Morrill bestätigt, dass der Beruf > des Journalisten vor allem linksliberale Mittelklasse-Weiße reize.“ Tja, > daher könnte die tendentiöse Berichterstattung gut stammen. So ist es. > Letztlich sind m.E. 85% unserer Presse nur eine linksliberale Echokammer, > alle SZ Redakteure sind sich absolut sicher daß die Welt am besten so > aussehen sollte, wie die noch verbliebenen 19% SPD Wähler sie wollen. Der hiesige WDR gilt seit den 70ern als "Rotfunk", weil viele der Redakteure ein SPD-Parteibuch haben. Ob man allerdings Ken Jebsen & Co. wirklich als Alternative will, lasse ich mal dahingestellt. Grüße, Frank
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 15:42 +0100 |
| Message-ID | <p3fq8a$5k2$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #336645 |
On 01/14/2018 03:23 PM, Frank Hucklenbroich wrote: > Am Sun, 14 Jan 2018 08:13:34 +0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Heute auf Seite 2 und 3 ein Artikel von Andreas Ross zu Trump gegen die US >> Medien. Eine kluge konservative Frau wird mit Beobachtungen von >> bemerkenswerter Präzision zu Wort gelassen: > > Den habe ich heute Morgen auch gelesen, sehr interessant, und ich kann nur > zustimmen, daß die Presse da nach wie vor Fehler macht. Wenn man sich die > CNN Morgenshow (dort abends) mit Wolf Blitzer anschaut, dann wird in einer > Tour gegen Trump argumentiert, um nicht zu sagen gehetzt. Das ist, bei > aller berechtigten Kritik, schon auffällig. > > Und bei allem was man gegen Trump sagen kann - er ist ein Showman, und weiß > sich in Szene zu setzen. Und viele der skandalösen Äußerungen von ihm sind > zeitlich wohlgesetzt, um von anderen Dingen abzulenken. So doof, wie CNN > ihn uns verkaufen will, ist er nicht. Da ist viele gut kalkuliert und kommt > bei seiner Zielgruppe an. > >> Die Medien in den USA sind schon weiter mit ihrem Problem und haben zum >> Dank und als Trotzreaktion der Bürger einen Präsidenten Trump bekommen. >> Dumm gelaufen für das ganze Land und besonders die Linke. > > Zumal die Linke mit Hillary nun wirklich keine Alternative hatte. Berni Sanders wäre eine gewesen. Aber den haben sie ja mit unfeinen Methoden an der Kandidatur gehindert, schliesslich wollte Hillary... Gerrit
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| From | Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 16:19 +0100 |
| Message-ID | <p3fsdb$s5j$1@dont-email.me> |
| In reply to | #336645 |
Am 14.01.18 um 15:23 schrieb Frank Hucklenbroich: > Den habe ich heute Morgen auch gelesen, sehr interessant, und ich kann nur > zustimmen, daß die Presse da nach wie vor Fehler macht. Wenn man sich die > CNN Morgenshow (dort abends) mit Wolf Blitzer anschaut, dann wird in einer > Tour gegen Trump argumentiert, um nicht zu sagen gehetzt. Das ist, bei > aller berechtigten Kritik, schon auffällig. Auffällig und unangenehm überheblich besonders hier in D. > Und bei allem was man gegen Trump sagen kann - er ist ein Showman, und weiß > sich in Szene zu setzen. Mehr oder weniger gut. Aber das ist nicht wichtig. Wirklich relevant ist das, was abseits passiert: -- Aufrüstung aus allen Rohren (inklusive nuklear) -- Sozialabbau an allen Fronten -- Gewissenlose Ausbeutung aller Ressourcen der Natur .. um die drei vielleicht wichtigsten Themen zu nennen. Diese sind weitgehend aus den Schlagzeilen raus, statt dessen arbeiten sich die Journalisten und das Publikum an der Trump-Show ab. Egal, wie gut oder schlecht sie ist, Hauptsache jeden Tag auf Seite 1.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 17:21 +0100 |
| Message-ID | <p3g027$2bi$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #336666 |
Am 14.01.18 um 16:19 schrieb Carlo XYZ: > Diese sind weitgehend aus den Schlagzeilen raus, statt > dessen arbeiten sich die Journalisten und das Publikum > an der Trump-Show ab. Egal, wie gut oder schlecht sie > ist, Hauptsache jeden Tag auf Seite 1. Richtig, das schreibt dieser medienkritische Artikel der FASZ auch, und er nennt Beispiele für Tage an denen Entscheidungen getroffen wurden, aber die US-Medien arbeiteten sich an einem irrelevanten Trump-Tweet ab. Klappt jedes Mal wieder.
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| From | Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-14 19:23 +0100 |
| Message-ID | <u9liumfreuqx.dlg@10235314.user.individual.de> |
| In reply to | #336645 |
Frank Hucklenbroich schrieb am 14.01.18: > Den habe ich heute Morgen auch gelesen, sehr interessant, und ich kann nur > zustimmen, daß die Presse da nach wie vor Fehler macht. Wenn man sich die > CNN Morgenshow (dort abends) mit Wolf Blitzer anschaut, dann wird in einer > Tour gegen Trump argumentiert, um nicht zu sagen gehetzt. Das ist, bei > aller berechtigten Kritik, schon auffällig. Ähnliches gibt es doch hierzulande auch, vielleicht nicht ganz so intensiv. Die hiesigen Medien haben sich doch von ihrer eigentlichen Aufgabe als "vierter Säule der Demokratie", die Wahrheit zu berichten, verabschiedet und sich so etwas wie einen "Belehrungsauftrag" gegeben, die dummen Bürger in die einzig "richtige" Richtung zu pressen. Das klappt nur nicht so. Man könnte fast glauben, dass sie sich Orwells "1984" (das Miniwahr und dessen Neuformulierungen der Wahrheit) oder "Brave New World" (die Indoktrination, "62400 Wiederholungen ergeben eine Wahrheit) zum Vorbild genommen haben. > Und bei allem was man gegen Trump sagen kann - er ist ein Showman, und weiß > sich in Szene zu setzen. Und viele der skandalösen Äußerungen von ihm sind > zeitlich wohlgesetzt, um von anderen Dingen abzulenken. So doof, wie CNN > ihn uns verkaufen will, ist er nicht. Da ist viele gut kalkuliert und kommt > bei seiner Zielgruppe an. Ich vermute mal, hier in der NG kennt man die "Dilbert"-Cartoons. Dessen Autor Scott Adams hat den Wahlkampf Trumps in seinem Blog begleitet, analysiert und kommentiert. Und sein Credo schon lang vor(!) der Wahl war ungefähr das, was du auch geschrieben hast, dass Trump längst nicht so dumm ist, wie er von den Medien gemacht wird, und dass manche seiner Ausrutscher gepant sind. Er hat ihn teilweise sogar als "Master Persuader" oder als "Clown Genius" bezeichnet. Und er hat erschreckenderweise damit recht behalten. Trump wurde trotz (oder wegen?) der ununterbrochenen Medienattacken letztlich gewählt. Das muss für die Medien ein schwerer Schock gewesen sein. MfG Gerald http://www.businessinsider.de/dilbert-creator-scott-adams-explains-trumps-persuasion-style-2017-10 -- No trees were killed in the sending of this message. However a large number of electrons were terribly inconvenienced.
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