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Groups > ger.ct > #336151 > unrolled thread
| Started by | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2018-01-11 18:58 +0100 |
| Last post | 2018-01-13 22:04 +0100 |
| Articles | 9 — 6 participants |
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[OT] Danke, Mrs. May! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-11 18:58 +0100
Re: [OT] Danke, Mrs. May! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2018-01-12 15:28 +0100
Re: [OT] Danke, Mrs. May! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-12 16:34 +0100
Re: [OT] Danke, Mrs. May! Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2018-01-12 18:07 +0100
Re: [OT] Danke, Mrs. May! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2018-01-13 14:58 +0100
Re: [OT] Danke, Mrs. May! Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-01-13 18:38 +0100
Re: [OT] Danke, Mrs. May! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-13 19:35 +0100
Re: [OT] Danke, Mrs. May! Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-01-13 13:19 +0100
Re: [OT] Danke, Mrs. May! Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2018-01-13 22:04 +0100
| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-11 18:58 +0100 |
| Subject | [OT] Danke, Mrs. May! |
| Message-ID | <fbpmu5FmcfeU1@mid.individual.net> |
http://www.hessenschau.de/gesellschaft/wegen-brexit-banken-bunkern-plaetze-an-privatschulen,privatschulen-brexit-100.html -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2018-01-12 15:28 +0100 |
| Message-ID | <11omch7kmx31f$.1qpe22gvf9s62$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #336151 |
Am Thu, 11 Jan 2018 18:58:28 +0100 schrieb Wolfgang Kynast: > http://www.hessenschau.de/gesellschaft/wegen-brexit-banken-bunkern-plaetze-an-privatschulen,privatschulen-brexit-100.html Naja, bei 20.000 EUR Schulgeld pro Jahr dürfte der Anteil deutscher Normalschüler an solchen Schulen doch eher gering sein. Wir haben hier in Köln auch so eine englische Schule, die ähnlich teuer ist. Da gehen zum größten Teil Kinder von englischsprechenden Expats hin, die für ein paar Jahre in Deutschland sind, um anschließend wieder in England zur Schule zu gehen, ohne irgendwie den Anschluß zu verpassen. Die unterrichten nämlich nach dem englischen Schulsystem, als mit Trimestern, A- und O-Levels. Das ist für deutsche Schüler weitgehend uninteressant, weil man mit so einem Abschluß in Deutschland nicht so ohne weiteres studieren darf. Die müßten dann in der Oberstufe auf ein Gymnasium wechseln (und sich komplett umstellen) und da das deutsche Abitur machen. Nur wer schon weiß, daß er mal in England studieren will, für den ist das interessant. Aber das dürfte seit dem Brexit eh nicht mehr viele Deutsche betreffen (man weiß ja gar nicht, ob das in Zukunft überhaupt noch geht). Grüße, Frank
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-12 16:34 +0100 |
| Message-ID | <fbs2sqF8hl3U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #336284 |
On Fri, 12 Jan 2018 15:28:51 +0100, "Frank Hucklenbroich" posted: >Am Thu, 11 Jan 2018 18:58:28 +0100 schrieb Wolfgang Kynast: > >> http://www.hessenschau.de/gesellschaft/wegen-brexit-banken-bunkern-plaetze-an-privatschulen,privatschulen-brexit-100.html > >Naja, bei 20.000 EUR Schulgeld pro Jahr dürfte der Anteil deutscher >Normalschüler an solchen Schulen doch eher gering sein. Das ist für eine geeignete Definition von "Normal" ganz sicher richtig :-) Wobei ich die Zahl schon erstaunlich finde: "Das ist ein Anteil von 8,9 Prozent an der Gesamtschülerzahl" http://www.privatschulen.de/presse-journalisten-pressemitteilung/pressemitteilungen-mainmenu-40/1355-zahl-der-privatsch%C3%BCler-in-deutschland-steigt-kontinuierlich-%E2%80%93-jeder-elfte-sch%C3%BCler-besucht-eine-privatschule.html Ich fand HR-Artikel die Aussagen am Rande ganz interessant: "... heißt es zum Beispiel bei der Deutschen Bank, die wegen des Brexit tausende Mitarbeiter aus London abziehen will. Auch die US-Bank Goldman Sachs trifft nach eigenen Aussagen Vorbereitungen. Sie soll sich in Frankfurt rund 80 Schulplätze geschnappt haben." Dass in Sachen Brexit was im Busche ist, munkelt man (gerade beim HR) ja schon länger, aber dass Banken schon konkret handeln, war mir neu. >Wir haben hier in Köln auch so eine englische Schule, die ähnlich teuer >ist. Da gehen zum größten Teil Kinder von englischsprechenden Expats hin, >die für ein paar Jahre in Deutschland sind, um anschließend wieder in >England zur Schule zu gehen, ohne irgendwie den Anschluß zu verpassen. Die >unterrichten nämlich nach dem englischen Schulsystem, als mit Trimestern, >A- und O-Levels. Das ist für deutsche Schüler weitgehend uninteressant, >weil man mit so einem Abschluß in Deutschland nicht so ohne weiteres >studieren darf. Die müßten dann in der Oberstufe auf ein Gymnasium wechseln >(und sich komplett umstellen) und da das deutsche Abitur machen. Nur wer >schon weiß, daß er mal in England studieren will, für den ist das >interessant. Aber das dürfte seit dem Brexit eh nicht mehr viele Deutsche >betreffen (man weiß ja gar nicht, ob das in Zukunft überhaupt noch geht). Danke, interessante Infos. -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-12 18:07 +0100 |
| Message-ID | <3j6niex4ls.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #336285 |
Wolfgang Kynast meinte: > Dass in Sachen Brexit was im Busche ist, munkelt man (gerade beim HR) > ja schon länger, Ob Frankfurt wirklich endgültig zu Bankfurt wird, blieben noch anzuwarten - gerade der HR spricht da ja vielleicht ein bisschen nach der Devise "Gerüchte muss man solange verbreiten, bis sie nicht mehr dementiert werden können"; > aber dass Banken schon konkret handeln, war mir neu. Nun ja, sooo lange ist der Brexit nicht mehr entfernt. Und besser, man sichert sich rechtzeitig die Sahnestücke - kurz vor dem 30. März 2019 dürfte es nicht mehr viel Auswhl geben. Diedrich -- pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2018-01-13 14:58 +0100 |
| Message-ID | <1ik4phfxqq1li$.1epzmv5ofkvr4$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #336285 |
Am Fri, 12 Jan 2018 16:34:48 +0100 schrieb Wolfgang Kynast: > On Fri, 12 Jan 2018 15:28:51 +0100, "Frank Hucklenbroich" posted: > >>Am Thu, 11 Jan 2018 18:58:28 +0100 schrieb Wolfgang Kynast: >> >>> http://www.hessenschau.de/gesellschaft/wegen-brexit-banken-bunkern-plaetze-an-privatschulen,privatschulen-brexit-100.html >> >>Naja, bei 20.000 EUR Schulgeld pro Jahr dürfte der Anteil deutscher >>Normalschüler an solchen Schulen doch eher gering sein. > > Das ist für eine geeignete Definition von "Normal" ganz sicher richtig > :-) > > Wobei ich die Zahl schon erstaunlich finde: > "Das ist ein Anteil von 8,9 Prozent an der Gesamtschülerzahl" > http://www.privatschulen.de/presse-journalisten-pressemitteilung/pressemitteilungen-mainmenu-40/1355-zahl-der-privatsch%C3%BCler-in-deutschland-steigt-kontinuierlich-%E2%80%93-jeder-elfte-sch%C3%BCler-besucht-eine-privatschule.html Da sind aber vermutlich auch ganz normale Internate dabei, die beileibe nicht so teuer sind. Ein damaliger Freund von mir ging auf ein katholisches Internat in Münstereifel, sein Vater war Handwerker mit einem ganz kleinen Betrieb. Der hat sicher keine 40.000 DM im Jahr für diese Schule bezahlt. Und ein Freund von meinem Sohn hat vor ein paar Jahren aus gesundheitlichen Gründen (schwere Allergien) auf ein kleines Internat auf einer Nordseeinsel gewechselt, die Mutter ist alleinerziehende Heilpraktikerin. Da gibt es duchaus viele Schulen, die sich auch Durchschnittsverdiener leisten können. > Ich fand HR-Artikel die Aussagen am Rande ganz interessant: > "... heißt es zum Beispiel bei der Deutschen Bank, die wegen des > Brexit tausende Mitarbeiter aus London abziehen will. Auch die US-Bank > Goldman Sachs trifft nach eigenen Aussagen Vorbereitungen. Sie soll > sich in Frankfurt rund 80 Schulplätze geschnappt haben." > > Dass in Sachen Brexit was im Busche ist, munkelt man (gerade beim HR) > ja schon länger, aber dass Banken schon konkret handeln, war mir neu. Die müssen schon ziemlich flexibel reagieren und haben recht gute "Frühwarnsysteme". Grüße, Frank
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2018-01-13 18:38 +0100 |
| Message-ID | <p3dg64$8lp$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #336285 |
On 01/12/2018 04:34 PM, Wolfgang Kynast wrote: > > Dass in Sachen Brexit was im Busche ist, munkelt man (gerade beim HR) > ja schon länger, aber dass Banken schon konkret handeln, war mir neu. Du, manche Projekte haben wirklich lange Vorlaufzeiten, da sind die nicht mal mehr 18 Monate bis zum Brexit eher knapp. Die werden mit konkreten Planungen und Handlungen direkt nach der Abstimmung angefangen haben. Gerrit
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
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| Date | 2018-01-13 19:35 +0100 |
| Message-ID | <fbv1rtFtgd1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #336523 |
On Sat, 13 Jan 2018 18:38:11 +0100, "Gerrit Heitsch" posted: >On 01/12/2018 04:34 PM, Wolfgang Kynast wrote: >> >> Dass in Sachen Brexit was im Busche ist, munkelt man (gerade beim HR) >> ja schon länger, aber dass Banken schon konkret handeln, war mir neu. > >Du, manche Projekte haben wirklich lange Vorlaufzeiten, da sind die >nicht mal mehr 18 Monate bis zum Brexit eher knapp. Die werden mit >konkreten Planungen und Handlungen direkt nach der Abstimmung angefangen >haben. Kein Widerspruch. Nur was Konkretes hab ich halt bisher nicht gelesen. Obwohl, nee, dass die Banken (und Fondsgesellschaften?) im Raum FFM Büroflächen anmieten, stand iirc schon mal irgendwo. -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
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| Date | 2018-01-13 13:19 +0100 |
| Message-ID | <m2uj5dduie8u1bqma6ujs0ge9q05neq0uf@4ax.com> |
| In reply to | #336284 |
Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> schrieb: >Am Thu, 11 Jan 2018 18:58:28 +0100 schrieb Wolfgang Kynast: >> http://www.hessenschau.de/gesellschaft/wegen-brexit-banken-bunkern-plaetze-an-privatschulen,privatschulen-brexit-100.html >Naja, bei 20.000 EUR Schulgeld pro Jahr dürfte der Anteil deutscher >Normalschüler an solchen Schulen doch eher gering sein. >Wir haben hier in Köln auch so eine englische Schule, die ähnlich teuer >ist. Da gehen zum größten Teil Kinder von englischsprechenden Expats hin, >die für ein paar Jahre in Deutschland sind, um anschließend wieder in >England zur Schule zu gehen, ohne irgendwie den Anschluß zu verpassen. Die >unterrichten nämlich nach dem englischen Schulsystem, als mit Trimestern, >A- und O-Levels. Das ist für deutsche Schüler weitgehend uninteressant, >weil man mit so einem Abschluß in Deutschland nicht so ohne weiteres >studieren darf. Echt? Ich möchte es bezweifeln; die hiesige englische Schule stellt explizit klar, daß man mit ihrem Abschluß auch in Deutschland studieren kann. >Die müßten dann in der Oberstufe auf ein Gymnasium wechseln >(und sich komplett umstellen) und da das deutsche Abitur machen. >Nur wer schon weiß, daß er mal in England studieren will, für den ist das >interessant. Aber das dürfte seit dem Brexit eh nicht mehr viele Deutsche >betreffen (man weiß ja gar nicht, ob das in Zukunft überhaupt noch geht). Wer ein anglophones Abitur hat, dürfte auch leicht nach Amerika oder sonstwo gehen können. Und keine Sorge: Wer Eltern hat, die 20 TEUR Schulgeld pro Jahr bezahlen können, tut sich mit dem Überwinden bürokratischer Hindernisse leichter als ein Kind von Hartz-IV-Empfängern. Ein Reicher findet ggf. auch bei schlechterem Abitur mit juristischer Hilfe einen Medizin-Studienplatz.
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| From | Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> |
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| Date | 2018-01-13 22:04 +0100 |
| Message-ID | <p3ds9n$73q$1@dont-email.me> |
| In reply to | #336284 |
Am 12.01.18 um 15:28 schrieb Frank Hucklenbroich: > .. nämlich nach dem englischen Schulsystem, als mit Trimestern, > A- und O-Levels. Das ist für deutsche Schüler weitgehend uninteressant, > weil man mit so einem Abschluß in Deutschland nicht so ohne weiteres > studieren darf. Das wäre mir neu. Ein typischer A-level-Abschluss dürfte hier akzeptiert werden, außer vielleicht wenn es sich um exotische Fächer und/oder um NC-Studiengänge (Numerus Clausus) handelt. Das Problem ist eher andersherum: Engländer wollen hier nicht studieren. Warum auch eine neue Sprache lernen, dazu noch so eine komplizierte? Umgekehrt würden viele Deutsche gern in England studieren, aber die Studiengebühren schrecken ab. Wieder ein netter kleiner Trick der Queen, unerwünschte (sprich nicht-reiche) Ausländer wegzuhalten.
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