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| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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Wir ändern unser Leben nicht "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-08-19 11:18 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Heinz Lohmann <gomi@sofort-mail.de> - 2017-08-19 18:53 +0800
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Re: Wir ändern unser Leben nicht Heinz Lohmann <gomi@sofort-mail.de> - 2017-08-20 08:52 +0800
Re: Wir aendern unser Leben nicht v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-08-22 19:54 +0000
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Re: Wir aendern unser Leben nicht Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-08-30 12:53 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-08-30 13:42 +0200
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Re: Wir aendern unser Leben nicht Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2017-08-30 18:17 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2017-09-02 23:31 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-30 07:59 -0700
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Re: Wir aendern unser Leben nicht Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-31 00:03 -0700
Re: Wir aendern unser Leben nicht Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-08-31 12:37 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Alex <me@privacy.invalid> - 2017-09-01 22:26 +0000
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Re: Wir aendern unser Leben nicht Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-09-02 07:24 +0200
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Re: Wir aendern unser Leben nicht Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-09-02 09:46 +0000
Re: Wir aendern unser Leben nicht Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-09-02 17:47 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-09-03 23:02 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-04 19:55 +0200
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Re: Wir aendern unser Leben nicht Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2017-09-06 17:43 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-06 09:10 -0700
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Re: Wir aendern unser Leben nicht Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2017-09-02 12:09 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-09-02 17:50 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-09-03 14:15 -0700
Re: Wir aendern unser Leben nicht Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-09-04 09:43 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-09-03 14:04 -0700
Re: Wir aendern unser Leben nicht Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-09-04 09:52 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-04 02:41 -0700
Re: Wir aendern unser Leben nicht Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-09-04 03:43 -0700
Re: Wir aendern unser Leben nicht Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-06 07:49 -0700
Re: Wir aendern unser Leben nicht Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-02 18:30 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-02 19:38 +0200
Re: Wir aendern unser Leben nicht Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-08-30 07:18 -0700
Re: Wir aendern unser Leben nicht Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-08-30 16:58 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-30 01:11 -0700
Re: Wir ändern unser Leben nicht Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-08-28 18:29 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-08-28 22:23 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-08-28 16:24 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-08-28 19:17 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-08-28 19:29 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-08-28 19:42 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-08-28 19:53 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-08-28 20:00 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-08-28 20:04 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-08-28 21:14 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-08-28 22:09 +0200
Re: Wir ??ndern unser Leben nicht v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-08-28 20:11 +0000
Re: Oktoberfest (was: Wir ändern unser Leben nicht) Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-08-29 07:46 +0200
Re: Wir ändern unser Leben nicht Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2017-08-29 00:02 +0200
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 11:07 +0000 |
| Message-ID | <1t59996bb2i5d90n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #320849 |
On Sun, 20 Aug 2017 12:07:49 Michael Bode wrote: > Am 20.08.2017 um 11:08 schrieb Jörg Tewes: > > [...] > > Also sind auch deiner Meinung nach die Aufmerksamkeitsspender mit > > Schuld. > Nein, Schuld sind die Terroristen und niemand sonst. Schuld am Terror sind jedenfalls die Terroristen, und zwar ausschließlich diese - nur falls das aus meinem Posting nicht klar genug herauszulesen war. Schuld daran, dass sich hier (IMHO: sehr kleine) Teile der Bevölkerung zunehmend weniger aus dem Haus trauen, sind hingegen die durchaus nicht wenigen einheimischen Meinungsmacher, die nicht müde werden, auf das immense Risiko hinzuweisen, dem wir uns permanent alleine durch die Existenz von Terroristen aussetzen. Das hält nämlich einer nüchternen Betrachtung schlicht nicht stand, dementsprechend gesteht man den Terroristen damit mehr Bedeutung zu, als sie real haben - aus durchaus unterschiedlichen Motiven. (Und ja, ich kann mir auch eine Welt vorstellen, in dem Terrorismus daran schuld ist, sich nicht mehr aus dem Haus zu trauen. In so einer Welt möchte ich noch weniger leben, als in der tatsächlichen; aber weder sehe ich momentan das akute Risiko, dass es dazu kommt, noch sehe ich, dass Panik irgendetwas dazu betitragen könnte, so eine Entwicklung zu verhindern, ganz im Gegenteil. Panik bezieht sich dabei sowohl auf Einzelpersonen, als auch auf diverse, sehr überstürzte Gesetzesentwürfe, die man in Österreich in den letzten Monaten bestaunen kann) > Man muss das Problem ja nicht unbedingt bei den Schuldigen lösen. Die Angst vor Terror durch Elimination aller Terroristen zu lösen ist zwar ein verführerisches Konzept, nur leider völlig undurchführbar. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Heulen in der Suppe der Zeit - Stefan, so fies wie die Freude! (Sloganizer)
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 14:23 +0000 |
| Message-ID | <slrnopj72s.6l6.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #320857 |
* Stefan Froehlich: > Schuld daran, dass sich hier (IMHO: sehr kleine) Teile der > Bevölkerung zunehmend weniger aus dem Haus trauen, sind hingegen > die durchaus nicht wenigen einheimischen Meinungsmacher, die nicht > müde werden, auf das immense Risiko hinzuweisen, dem wir uns > permanent alleine durch die Existenz von Terroristen aussetzen. Henne-Ei-Problem. Angst machen funktioniert nur dann, wenn sich jemand Angst machen läßt. Also sind die "Schuld", die sich Angst machen lassen? - So funktioniert das nicht. Die Toten sind ganz real. Die verschwinden nicht einfach, wenn man nicht hinguckt. Und es gibt nunmal Menschen, denen das Angst macht. Ist einfach so. Der Mensch ist nicht dafür bekannt, besonders rational zu sein.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 17:12 +0200 |
| Message-ID | <onc8s4$5f4$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #320877 |
Am 20.08.17 um 16:23 schrieb Lars Gebauer: > * Stefan Froehlich: >> Schuld daran, dass sich hier (IMHO: sehr kleine) Teile der >> Bevölkerung zunehmend weniger aus dem Haus trauen, sind hingegen >> die durchaus nicht wenigen einheimischen Meinungsmacher, die nicht >> müde werden, auf das immense Risiko hinzuweisen, dem wir uns >> permanent alleine durch die Existenz von Terroristen aussetzen. > > Henne-Ei-Problem. Angst machen funktioniert nur dann, wenn sich jemand > Angst machen läßt. Also sind die "Schuld", die sich Angst machen > lassen? - So funktioniert das nicht. > > Die Toten sind ganz real. Die verschwinden nicht einfach, wenn man > nicht hinguckt. Oh doch. Köpferl-in-Sand, und weg sind sie. Glauben offenbar manche. Oder was empfiehlt Stefan? Nachrichtensperre, Verbot von Handy-Fotos und Videos, IMSI-Catcher an allen Tatorten und lokale Blockade der Mobilfunknetze? Sofortiges cleanen von Facebook und Twitter? Klar, in stalinistischen Gesellschaften ging das so. Bei uns tauschen sich die lästigen Bürger heute aber rasch selber aus, wenn 135 Opfer aus 35 Ländern an so einem touristischen Ort wie Barcelona "passieren" (in Stefans Diktion "passieren" solche Attentate ähnlich wie Verkehrsunfälle schicksalshaft halt nun mal eben "passieren"), dann breitet sich diese Nachricht rasch in den sozialen Netzen all dieser Heimatländer aus. Und die Menschen ziehen daraus selbst ihre Schlüsse. Wie er das verbieten will, muß er noch darlegen. > > Und es gibt nunmal Menschen, denen das Angst macht. Ist einfach so. So ist es. > Der Mensch ist nicht dafür bekannt, besonders rational zu sein. In westeuropäischen Großstädten ist das Risiko doch bereits real und rational abwägbar. In Stefans Wohnstadt Wien z.B. sterben im Jahr nur etwa 14 bis 18 Menschen durch Verkehrsunfälle. Um dieses Risiko machen sich die Menschen aber auch schon viele Gedanken, die Radfahrer besonders, und suchen nach Wegen es zu verringern (Radwege, Radampeln, Abbiege-Kameras etc.) Das Terror-Risiko für die Metropolen Berlin, London, Paris, Barcelona, München, Nizza lag in den letzten eineinhalb Jahren bereits in ähnlicher Größenordnung oder deutlich höher (Nizza, Paris). Todesfälle: Berlin 12, Paris 132 (plus die Charlie Hebdo Redaktion nochmal ca. 14), Nizza 86, Barcelona 13, in London waren es 8 an der London Bridge und am Parlament Westminster 4. Münchens Amoklauf: auch 9 Tote. Zu glauben das sei weiter statistisch vernachlässigbar gegenüber dem Strassenverkehrsrisiko in diesen Städten, stimmt einfach nicht mehr.
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 16:55 +0000 |
| Message-ID | <slrnopjg06.970.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #320880 |
* Dr. Joachim Neudert: > Am 20.08.17 um 16:23 schrieb Lars Gebauer: >> Und es gibt nunmal Menschen, denen das Angst macht. Ist einfach so. > > So ist es. Der Witz ist, auch die ängstlich(er)en Menschen verschwinden nicht einfach, wenn man sie ignoriert. Ganz im Gegenteil, das werden immer mehr. Jeder neue Anschlag sorgt dafür. "Wir ignorieren einfach die Terroristen" ist nicht die richtige Antwort auf deren Fragen. "Die Wahrscheinlichkeit, daß dich ein Auto überfährt, ist höher" kommt denen auch nur wie Verarsche vor.
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| From | Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 19:08 +0200 |
| Message-ID | <evttvkF5r9bU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #320880 |
Am 20.08.2017 um 17:12 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Um dieses Risiko machen > sich die Menschen aber auch schon viele Gedanken, die Radfahrer > besonders, und suchen nach Wegen es zu verringern >(Radwege, Radwege bauen heisst Fallen zu bauen, besonders mit Hilfe rechtabbiegender KFZ.[1] > Radampeln, Die gleichzeitig wie bei rechtsabbiegenden KFZ grün haben? Siehe [1] > Abbiege-Kameras etc.) kein Kutscher guckt dann auf die Monitore, genausowenig wie in die Spiegel. Ein toter Radfahrer ist für die Kutscher billig. Die wissen das. Du träumst... BU
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 20:36 +0200 |
| Message-ID | <2e9e1cd7-5bb4-80cf-cfd8-7359ccc1e7ef@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #320880 |
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 20.08.17 um 16:23 schrieb Lars Gebauer:
>> * Stefan Froehlich:
>>> Schuld daran, dass sich hier (IMHO: sehr kleine) Teile der
>>> Bevölkerung zunehmend weniger aus dem Haus trauen, sind hingegen
>>> die durchaus nicht wenigen einheimischen Meinungsmacher, die nicht
>>> müde werden, auf das immense Risiko hinzuweisen, dem wir uns
>>> permanent alleine durch die Existenz von Terroristen aussetzen.
>>
>> Henne-Ei-Problem. Angst machen funktioniert nur dann, wenn sich jemand
>> Angst machen läßt. Also sind die "Schuld", die sich Angst machen
>> lassen? - So funktioniert das nicht.
>>
>> Die Toten sind ganz real. Die verschwinden nicht einfach, wenn man
>> nicht hinguckt.
>
> Oh doch. Köpferl-in-Sand, und weg sind sie. Glauben offenbar manche.
Das ist halt wie bei den Apple Usern mit der Malware.
>> Und es gibt nunmal Menschen, denen das Angst macht. Ist einfach so.
>
> So ist es.
Du und der Lars einer Meinung, dass man das noch erleben darf. ;-)
Bye Jörg
--
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat.
Wenn Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles
über der Tür hängen?
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| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2017-09-02 12:37 +0200 |
| Message-ID | <1nbq5a9.18fmvs3sszsyjN@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #320880 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > In westeuropäischen Großstädten ist das Risiko doch bereits real und > rational abwägbar. In Stefans Wohnstadt Wien z.B. sterben im Jahr nur > etwa 14 bis 18 Menschen durch Verkehrsunfälle. Um dieses Risiko machen > sich die Menschen aber auch schon viele Gedanken, die Radfahrer > besonders, und suchen nach Wegen es zu verringern (Radwege, Radampeln, > Abbiege-Kameras etc.) Du sagst es ja selber, es sterben JEDES JAHR Menschen im Straßenverkehr. In jeder Stadt... > Das Terror-Risiko für die Metropolen Berlin, London, Paris, Barcelona, > München, Nizza lag in den letzten eineinhalb Jahren bereits in > ähnlicher Größenordnung oder deutlich höher (Nizza, Paris). Todesfälle: > Berlin 12, Paris 132 (plus die Charlie Hebdo Redaktion nochmal ca. 14), > Nizza 86, Barcelona 13, in London waren es 8 an der London Bridge und > am Parlament Westminster 4. Münchens Amoklauf: auch 9 Tote. Und hier sind es eben singuläre Ereignisse. > Zu glauben das sei weiter statistisch vernachlässigbar gegenüber dem > Strassenverkehrsrisiko in diesen Städten, stimmt einfach nicht mehr. Addiere _alle_ Verkehrstote _aller_ europäischen Großstädte, sowie alle Terrorismusopfer in Europa, und dann hat man das wahre statistische Risiko im Vergleich. Wenn man die paar Amokläufe in Kleinstädten dazunimmt muss man auch die Verkehrstoten aller Kleinstädte auf der anderen Seite berücksichtigen, was das Vergleichsrisiko nochmal sinken lässt. Insofern widerspreche ich Deiner letzten Aussage. Es ist immer noch vernachlässigbar. -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-09-02 12:54 +0200 |
| Message-ID | <ooe2lb$nm5$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #321625 |
Am 02.09.17 um 12:37 schrieb Marc Stibane: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > >> In westeuropäischen Großstädten ist das Risiko doch bereits real und >> rational abwägbar. In Stefans Wohnstadt Wien z.B. sterben im Jahr nur >> etwa 14 bis 18 Menschen durch Verkehrsunfälle. Um dieses Risiko machen >> sich die Menschen aber auch schon viele Gedanken, die Radfahrer >> besonders, und suchen nach Wegen es zu verringern (Radwege, Radampeln, >> Abbiege-Kameras etc.) > > Du sagst es ja selber, es sterben JEDES JAHR Menschen im Straßenverkehr. > In jeder Stadt... > > >> Das Terror-Risiko für die Metropolen Berlin, London, Paris, Barcelona, >> München, Nizza lag in den letzten eineinhalb Jahren bereits in >> ähnlicher Größenordnung oder deutlich höher (Nizza, Paris). Todesfälle: >> Berlin 12, Paris 132 (plus die Charlie Hebdo Redaktion nochmal ca. 14), >> Nizza 86, Barcelona 13, in London waren es 8 an der London Bridge und >> am Parlament Westminster 4. Münchens Amoklauf: auch 9 Tote. > > Und hier sind es eben singuläre Ereignisse. > > >> Zu glauben das sei weiter statistisch vernachlässigbar gegenüber dem >> Strassenverkehrsrisiko in diesen Städten, stimmt einfach nicht mehr. > > Addiere _alle_ Verkehrstote _aller_ europäischen Großstädte, sowie alle > Terrorismusopfer in Europa, und dann hat man das wahre statistische > Risiko im Vergleich. > > Wenn man die paar Amokläufe in Kleinstädten dazunimmt muss man auch die > Verkehrstoten aller Kleinstädte auf der anderen Seite berücksichtigen, > was das Vergleichsrisiko nochmal sinken lässt. Ich hatte daher bewußt nur die Großstädte genommen. Nicht das Ariana Grande Konzert in Manchester, nur die Haupt- und Großstädte Deutschlands, Englands, Frankreichs, Spaniens, Schwedens (Stockholm hatte auch einen LKW-Anschlag). Die genannten sind alle betroffen. > > Insofern widerspreche ich Deiner letzten Aussage. Es ist immer noch > vernachlässigbar. Nicht für diese Hauptstädte und nicht in der Gegenwart (in den letzten 2 Jahren). Oder glaubst Du es hat jetzt aufgehört? Gruß Joachim, dem es in Barcelona weiter gut gefallen hat. Du hast ja meine Fotos vom Strand, den Clubs, vom Passeig de Gracia und von der Rambla bekommen. Beeindruckendes Blumenmeer dort. Etwa 30 Stellen waren geschmückt von den Bürgern.
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2017-09-02 13:41 +0200 |
| Message-ID | <p0iq7e-iht.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #321629 |
Am 02.09.2017 um 12:54 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Ich hatte daher bewußt nur die Großstädte genommen. Nicht das Ariana > Grande Konzert in Manchester, nur die Haupt- und Großstädte > Deutschlands, Englands, Frankreichs, Spaniens, Schwedens (Stockholm > hatte auch einen LKW-Anschlag). Die genannten sind alle betroffen. Selbst dann stimmt deine Aussage (zumindest für Deutschland) nicht. In Berlin z.B. hatten wir *einmalig* 12 Terror-Tote. Dagegen stehen jedes Jahr um die 50 Verkehrstote. Plus rund 2000 Schwerverletzte, die später teilweise auch noch an den Unfallfolgen sterben, ohne das die Statistik diesbezüglich korrigiert würde. Hergen
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-09-02 14:09 +0200 |
| Message-ID | <ooe711$dvc$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #321635 |
Am 02.09.17 um 13:41 schrieb Hergen Lehmann: > Am 02.09.2017 um 12:54 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Ich hatte daher bewußt nur die Großstädte genommen. Nicht das Ariana >> Grande Konzert in Manchester, nur die Haupt- und Großstädte >> Deutschlands, Englands, Frankreichs, Spaniens, Schwedens (Stockholm >> hatte auch einen LKW-Anschlag). Die genannten sind alle betroffen. > > Selbst dann stimmt deine Aussage (zumindest für Deutschland) nicht. > > In Berlin z.B. hatten wir *einmalig* 12 Terror-Tote. > Dagegen stehen jedes Jahr um die 50 Verkehrstote. Plus rund 2000 > Schwerverletzte, die später teilweise auch noch an den Unfallfolgen > sterben, ohne das die Statistik diesbezüglich korrigiert würde. > > Hergen Das ist doch dann dieselbe Größenordnung, oder? 50 und 12 sind für mich nicht dieselbe Zahl, aber beides 2-stellige Opferzahlen, liegen also im selben Größenbereich. Und wegen der 50 Verkehrstoten macht der Stadtrat doch (auch ganz zurecht) ein großes Bohei, überlegt wie man Radwege dort und Kreisverkehre da baut und ändert. Wenn man glaubt diese 50 Verkehrstoten sind zuviel, aber 12 andere Tote sind irrelevant, ist das ... hm... ungewöhnlich. Da ist man mitten im Augen zukneifen. Jetzt mal von den 132+15 in Paris und 86 in Nizza ganz abgesehen. Gruß Joachim
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| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2017-09-02 23:19 +0200 |
| Message-ID | <1nbqz3v.tse9by1jqrddbN@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #321638 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> Am 02.09.17 um 13:41 schrieb Hergen Lehmann:
>> Am 02.09.2017 um 12:54 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>> Ich hatte daher bewußt nur die Großstädte genommen. Nicht das Ariana
>>> Grande Konzert in Manchester, nur die Haupt- und Großstädte
>>> Deutschlands, Englands, Frankreichs, Spaniens, Schwedens (Stockholm
>>> hatte auch einen LKW-Anschlag). Die genannten sind alle betroffen.
Ich würde Manchester mit 520.000 Einwohnern durchaus als Großstadt
einstufen.
>> Selbst dann stimmt deine Aussage (zumindest für Deutschland) nicht.
>> In Berlin z.B. hatten wir *einmalig* 12 Terror-Tote.
^^^^^^^^
>> Dagegen stehen jedes Jahr um die 50 Verkehrstote. Plus rund 2000
^^^^^^^^^^
>> Schwerverletzte, die später teilweise auch noch an den Unfallfolgen
>> sterben, ohne das die Statistik diesbezüglich korrigiert würde.
> Das ist doch dann dieselbe Größenordnung, oder? 50 und 12 sind für mich
> nicht dieselbe Zahl, aber beides 2-stellige Opferzahlen, liegen also im
> selben Größenbereich.
> Wenn man glaubt diese 50 Verkehrstoten sind zuviel, aber 12 andere Tote
> sind irrelevant
Ich habe Dir da oben mal was unterstrichen.
Wenn der dritte Anschlag in Berlin war, dann mag sich das Risiko da wohl
geändert haben, aber halt immer noch nicht in Hamburg, Köln, Frankfurt,
Stuttgart, ...
Aber dort sterben jedes Jahr wieder hunderte Menschen im Verkehr. Jedes
Jahr auf's Neue.
--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-09-03 22:59 +0200 |
| Message-ID | <637f40aa-b416-2f24-ce95-4538da772d74@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #321638 |
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 02.09.17 um 13:41 schrieb Hergen Lehmann:
>> Am 02.09.2017 um 12:54 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>
>>> Ich hatte daher bewußt nur die Großstädte genommen. Nicht das Ariana
>>> Grande Konzert in Manchester, nur die Haupt- und Großstädte
>>> Deutschlands, Englands, Frankreichs, Spaniens, Schwedens (Stockholm
>>> hatte auch einen LKW-Anschlag). Die genannten sind alle betroffen.
>>
>> Selbst dann stimmt deine Aussage (zumindest für Deutschland) nicht.
>>
>> In Berlin z.B. hatten wir *einmalig* 12 Terror-Tote.
>> Dagegen stehen jedes Jahr um die 50 Verkehrstote. Plus rund 2000
>> Schwerverletzte, die später teilweise auch noch an den Unfallfolgen
>> sterben, ohne das die Statistik diesbezüglich korrigiert würde.
>
> Das ist doch dann dieselbe Größenordnung, oder? 50 und 12 sind für mich
> nicht dieselbe Zahl, aber beides 2-stellige Opferzahlen, liegen also im
> selben Größenbereich.
Für dich wären dann auch 99 Tote und 10 Tote im selben Größenbereich?
> Und wegen der 50 Verkehrstoten macht der Stadtrat doch (auch ganz
> zurecht) ein großes Bohei, überlegt wie man Radwege dort und
> Kreisverkehre da baut und ändert.
> Wenn man glaubt diese 50 Verkehrstoten sind zuviel, aber 12 andere Tote
> sind irrelevant, ist das ... hm... ungewöhnlich. Da ist man mitten im
> Augen zukneifen.
Das ist nicht ungewöhnlich, dann diese 12 Toten waren einmalig. die 50
Verkehrstoten sind aber jährlich, sprich jedes Jahr. Wenn man deine 2
Jahre nimmt, sind es 100 Verkehrstote und immer noch 12 Terrortote.
Bei 5 Jahren wären es 250 zu 12.
Bye Jörg
--
Woran erkennen Sie, daß Sie ein Pechvogel sind?
Sie wollten noch mal schnell in den Fahrstuhl furzen und dann bleibt
er stecken!
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2017-09-02 11:18 +0000 |
| Message-ID | <3t59aa9360i6146n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #321625 |
On Sat, 02 Sep 2017 12:37:58 Marc Stibane wrote: > Wenn man die paar Amokläufe in Kleinstädten dazunimmt muss man auch die > Verkehrstoten aller Kleinstädte auf der anderen Seite berücksichtigen, > was das Vergleichsrisiko nochmal sinken lässt. > > Insofern widerspreche ich Deiner letzten Aussage. Es ist immer noch > vernachlässigbar. Und dazu kommt ja noch, dass offenbar auch das (aktuelle) Risiko von Verkehrsunfällen als vernachlässigbar betrachtet wird, sonst würde man ja mehr dagegen unternehmen. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Die Lust zu sein, oder warum Stefan so verziert spinnt! (Sloganizer)
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| From | Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2017-09-03 17:15 +0200 |
| Message-ID | <yy8myyivv3li$.dlg@10235314.user.individual.de> |
| In reply to | #321625 |
Marc Stibane schrieb am 2.09.17: >> Das Terror-Risiko für die Metropolen Berlin, London, Paris, Barcelona, >> München, Nizza lag in den letzten eineinhalb Jahren bereits in >> ähnlicher Größenordnung oder deutlich höher (Nizza, Paris). Todesfälle: >> Berlin 12, Paris 132 (plus die Charlie Hebdo Redaktion nochmal ca. 14), >> Nizza 86, Barcelona 13, in London waren es 8 an der London Bridge und >> am Parlament Westminster 4. Münchens Amoklauf: auch 9 Tote. > > Und hier sind es eben singuläre Ereignisse. Eine ganze Serie "singulärer Ereignisse"... BTW: Ist der "Einzelfall" inzwischen auch auf dem Index der nicht mehr politisch korrekten Begriffe gelandet und wird nun durch "singuläres Ereignis" ersetzt? Wie lang wird das durchhalten? MfG Gerald -- No trees were killed in the sending of this message. However a large number of electrons were terribly inconvenienced.
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| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2017-09-03 20:43 +0200 |
| Message-ID | <1nbsm2o.3kc4ae1f917z5N@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #321694 |
Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> wrote: > Marc Stibane schrieb am 2.09.17: >>> Das Terror-Risiko für die Metropolen Berlin, London, Paris, >>> Barcelona, München, Nizza lag in den letzten eineinhalb Jahren >>> bereits in ähnlicher Größenordnung oder deutlich höher (Nizza, >>> Paris). Todesfälle: Berlin 12, Paris 132 (plus die Charlie Hebdo >>> Redaktion nochmal ca. 14), Nizza 86, Barcelona 13, in London waren >>> es 8 an der London Bridge und am Parlament Westminster 4. Münchens >>> Amoklauf: auch 9 Tote. >> Und hier sind es eben singuläre Ereignisse. > Eine ganze Serie "singulärer Ereignisse"... Unbestritten. In (bisher) rund einem Dutzend Großstädten in Europa. Jeweils nur 1 (bis 2) mal pro Stadt. Verkehrstote gibt es in jeder Stadt. Andauernd. Seit Jahrzehnten. Ohne Pause. Vielleicht wird sich das ändern wenn autonome Autos die Mehrzahl aller Fahrten durchführen. Bis dahin sind Terrorismusopfer aber deutlich in der Minderzahl. Und das Risiko dafür vernachlässigbar. 'nough said. EOD für mich hier. -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 20:12 +0000 |
| Message-ID | <5t5999e753i7c60n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #320877 |
On Sun, 20 Aug 2017 16:23:15 Lars Gebauer wrote: > * Stefan Froehlich: > > Schuld daran, dass sich hier (IMHO: sehr kleine) Teile der > > Bevölkerung zunehmend weniger aus dem Haus trauen, sind hingegen > > die durchaus nicht wenigen einheimischen Meinungsmacher, die > > nicht müde werden, auf das immense Risiko hinzuweisen, dem wir > > uns permanent alleine durch die Existenz von Terroristen > > aussetzen. > Henne-Ei-Problem. Angst machen funktioniert nur dann, wenn sich > jemand Angst machen läßt. Also sind die "Schuld", die sich Angst > machen lassen? - So funktioniert das nicht. > Die Toten sind ganz real. Die verschwinden nicht einfach, wenn man > nicht hinguckt. Habe ich das irgendwo behauptet? Nicht, dass ich wüsste. Sie sind ebenso real, wie Verkehrs- und Drogentote oder Seuchenopfer, und dementsprechend ist es ebenso höchst sinnvoll, etwas gegen Terror zu unternehmen, wie man etwas gegen Verkehrssünder, Drogendealer oder Krankheitserreger unternimmt (wobei das zum Teil ja auch so eine Sache mit Populismuspotential ist, aber jetzt einmal rein prinzipiell). Panik hilft allerdings *nie* bei der Bekämpfung von irgendetwas, ganz egal ob es nun die Hühnergrippe, die lokale Drogenszene oder der IS ist. Politische Maßnahmen, die synchron zu solcher Panik getroffen werden, helfen auch nie - ich denke da an die knapp 8 Mio. Atemmasken, die unser Gesundheitsministerium in einem Anflug geistiger Umnachtung im Jahr 2006 öffentlichkeitswirksam für das Wohlergehen unserer Bevölkerung angeschafft hat. > Und es gibt nunmal Menschen, denen das Angst macht. Ist einfach > so. Der Mensch ist nicht dafür bekannt, besonders rational zu > sein. Geschenkt. Wenn ich das Pech habe, kommende Woche am gleichen Platz wie ein Selbstmordattentäter zu sein, aber das Glück habe, zu den Überlebenden zu gehören, dann bin ich vermutlich auch panisch. Auf deutlich über 99,9% der Bevölkerung trifft das jedoch nicht zu, und spätestens dann sollte man als erwachsener, geistig gesunder Mensch in der Lage sein, reflektiert zu denken. Das trifft umso mehr zu, wenn man z.B. ein Studium abgeschlossen hat, z.B. einen Beruf mit Verantwortung und Vorbildfunktion ausübt, oder natürlich noch viel mehr, wenn man in seiner Position Gesetestexte entwirft und zur Beschlussfassung vorlegt. Nun haben wir, um nicht wieder auf die differentiell kleinen Beiträge hiesiger Schreiber einzugehen, in Österreich einen Innenminister, der ob jedes noch so kleinen Anschlags in den Nachbarländern eine deutliche Ausweitung jeglicher Überwachung als dringend(!) bezeichnet hat, da sonst die Sicherheit der Bevölkerung nicht gewährleistet werden kann - das trägt wunderbar zur Panik bei, bringt aber genau gar nichts (vielleicht abgesehen davon, dass man hinterher vom allfälligen Selbstmordattentäter verkaufswirksames Filmmaterial für die Medien hat). Blöderweise ist vorige Woche die aktuelle Kriminalstatistik herausgekommen und hat einen Rückgang der Kriminalität attestiert... nach einer kurzen Schrecksekunde wurde umgeschwenkt und (natürlich zusätzlich zur bereits geforderten Überwachung) eine Erhöhung der Strafrahmen für Gewalttäter gefordert, weil man sonst die Sicherheit der Bevölkerung... Rest wie gehabt. Wenn sich jemand einbildet, Knall auf Fall eine zweistellige Anzahl von Menschen aus dem Leben zu befördern, dann wird man das - und wenn's mir noch so leid tut - nicht verhindern können. Stellt man hier Betonpoller auf, wird der Anschlag da passieren, postiert man da bewaffnete Sicherheitskräfte, passiert er dort. Schau Dir doch einmal die Täter an, wenn man da *überhaupt* etwas verhindern hätte können, dann nur sehr langfristig, indem man für Lebensbedingungen sort, die halbwegs angemessen sind. Aber nein, weit gefehlt: Man kürzt hier Mindestsicherungen auf 500 Euro, wundert sich, dass davon kein anständiges Leben möglich ist, wird irritiert reagieren, dass dann die Kriminalität (und oh Schreck, trotz der inzwischen höheren Strafrahmen) wieder steigt und letztendlich ein paar wenige davon so ausrasten, dass sie schadensmaximierend Attentate verüben. Wehret den Anfängen... Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Happy mit Stefan, standhaft und gierig! (Sloganizer)
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 13:47 +0200 |
| Message-ID | <f831a5bb-5625-4c66-bf1f-955864add1b7@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #320849 |
Michael Bode schrieb:
> Am 20.08.2017 um 11:08 schrieb Jörg Tewes:
>> Michael Bode schrieb:
>>> Am 20.08.2017 um 01:40 schrieb Jörg Tewes:
>>>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>>>> Am 19.08.17 um 17:52 schrieb Gerald Gruner:
>>>>>> Stefan Froehlich schrieb am 19.08.17:
>>>>>>
>>>>>>> Auslöser für die Misere sind die Terroristen, klar.
>>>>>>> *Schuld* daran sind aber in meinen Augen Leute wie
>>>>>>> Joachim, die Angst und Panik verbreiten
>>>>>>
>>>>>> Ach ja, die klassische Haltung: Köpft den Boten der
>>>>>> schlechten Nachricht. Du willst dir die Welt lieber
>>>>>> schönlügen?
>>>>>
>>>>> Nun, gut daß dank Stefan die Schuldfrage endlich geklärt
>>>>> ist. Wieder 14 Tote und wieder weitere 120 Verletzte in
>>>>> einer westeuropäischen Botschaft. Und *schuld* ist der
>>>>> Neudert.
>>>>
>>>> Stell dir mal die Frage, ob die Terroristen wirklich so
>>>> weiter machen würden, wenn es keinerlei Aufmerksamkeit nach
>>>> so einem Anschlag gäbe. Sprich neimand berichtet darüber, und
>>>> wenn jemand gefangen genommen wird und verurteilt wird,
>>>> passiert nicht in den Medien. Der IS wäre ohne die
>>>> Aufmerksamkeit die ihnen zuteil wird vermutlich schon längst
>>>> auseinandergefallen.
>>>
>>> Das ist ungefähr gleich wahrscheinlich, wie dass irgendeine
>>> Antiterror-Spezialeinheit einfach alle Islamisten aufspüren
>>> und terminieren würde. Wirksamkeit: 100%. Machbarkeit: 0%.
>>
>> Also sind auch deiner Meinung nach die Aufmerksamkeitsspender mit
>> Schuld.
>
> Nein, Schuld sind die Terroristen und niemand sonst.
An den Toten ja, aber an der Tat? Da sind die Medien mit Schuld.
> Man muss das Problem ja nicht unbedingt bei den Schuldigen lösen.
> Wir könnten auch einfach alle dem IS beitreten. Problem solved.
> Also bist du Schuld, weil du das nicht machst.
Du bist also wie Joachim der Meinung es gibt nur Extreme? Na gut, Wenn
man also nicht *alle* Flüchtlinge hier haben will, kann man nur AfD
oder eine andere Ultrarechte Partei wählen. Parteien die eine
Begrenzung befürworten kommen nicht in Frage. Und wer nicht dein
Freund ist ist automatisch dein Feind. Ja das ist eine Lebensprämisse,
wenn auch keine wirklich gute. Man verpasst soviel wenn man immer nur
in Angst lebt wie ihr beide.
Bye Jörg
--
Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie
kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du
darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form
veröffentlichen! ;-)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 13:56 +0200 |
| Message-ID | <evtbmjF1jqkU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #320861 |
Am 20.08.2017 um 13:47 schrieb Jörg Tewes: > Du bist also wie Joachim der Meinung es gibt nur Extreme? Das sagt jemand, der so ein Ereignis komplett unter den Teppich kehren will? Der war echt gut.
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 14:27 +0000 |
| Message-ID | <slrnopj7b6.6l6.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #320861 |
* Jörg Tewes: > Michael Bode schrieb: >> Nein, Schuld sind die Terroristen und niemand sonst. > > An den Toten ja, aber an der Tat? Da sind die Medien mit Schuld. Blödsinn. Die Medien haben niemanden umgebracht. Und: Die Berichterstattung ist eine Kernaufgabe der Medien.
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-08-20 21:22 +0200 |
| Message-ID | <E7CYcMcemyB@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #320878 |
Lars Gebauer schrub
> * Jörg Tewes:
>> Michael Bode schrieb:
>>> Nein, Schuld sind die Terroristen und niemand sonst.
>> An den Toten ja, aber an der Tat? Da sind die Medien mit Schuld.
> Blödsinn. Die Medien haben niemanden umgebracht.
Echt nicht? Ja stimmt, die Toten an der ehemaligen deutsch-duetschen
Mauer haben sich auch alle selbst umgebracht.
> Und: Die Berichterstattung ist eine Kernaufgabe der Medien.
Und für dich gibts auch keinen Unterschied zwischen der
Berichterstattung der Boulvardmedien und und seriösen Medien?
Bye Jörg
--
A theologian is like a blind man in a dark room searching for a black cat
which isn't there - and finding it!
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