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Groups > ger.ct > #320673 > unrolled thread

[OT] Was ist eigentlich peinlicher ...

Started byWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
First post2017-08-16 13:39 +0200
Last post2017-08-18 17:27 +0200
Articles 20 on this page of 49 — 20 participants

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Contents

  [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-08-16 13:39 +0200
    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2017-08-16 15:11 +0200
      Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-16 06:21 -0700
    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-08-16 22:39 +0200
      Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2017-08-16 23:50 +0200
        Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Wolfgang  Εnzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2017-08-17 02:07 +0200
        Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-08-17 05:08 +0000
        Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-08-17 07:21 +0200
        Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-17 00:13 -0700
          Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-08-17 09:36 +0200
            Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Robert Pichler <rpw@post.com> - 2017-08-17 08:14 +0000
              Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-17 02:00 -0700
                Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2017-08-17 11:37 +0200
                  Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-17 03:04 -0700
                    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-08-17 10:43 +0000
                      Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-08-17 12:03 +0000
                  Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-08-17 13:14 +0200
                    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2017-08-17 22:18 +0200
                    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-18 00:35 -0700
                  Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2017-08-17 22:15 +0200
                    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2017-08-18 09:02 +0200
                      Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... gunter Kühne <kuehne123@front.ru> - 2017-08-18 17:35 +0200
                Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Robert Pichler <rpw@post.com> - 2017-08-18 09:10 +0000
                  Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-18 02:23 -0700
            Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-08-17 02:28 -0700
              Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2017-08-17 22:47 +0200
          Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-08-17 18:12 +0200
            Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-08-17 18:23 +0200
              Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-08-18 03:28 -0700
              Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-08-18 03:46 -0700
              Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-08-18 14:29 +0200
                Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-08-18 13:01 +0000
                  Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-08-18 13:26 +0000
                    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-08-18 13:43 +0000
                      Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-08-18 17:25 +0200
                        Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-08-18 15:39 +0000
                      Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2017-08-19 16:03 +0200
                    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-08-18 14:38 +0000
                  Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... DonCaron <d.caron2000@gmail.com> - 2017-08-18 16:21 +0200
                    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2017-08-18 18:24 +0200
                      Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... DonCaron <d.caron2000@gmail.com> - 2017-08-19 09:10 +0200
              Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-08-18 18:57 +0200
                Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-08-18 17:00 +0000
                  Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-08-18 19:26 +0200
                  Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-08-18 17:27 +0000
                    Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-08-18 20:00 +0200
                      Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-08-18 18:08 +0000
            Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Carsten Thumulla <Carsten@Thumulla.com> - 2017-08-18 13:51 +0200
              Re: [OT] Was ist eigentlich peinlicher ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-08-18 17:27 +0200

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#320741

FromPeter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net>
Date2017-08-18 09:02 +0200
Message-ID<evnho9FlusbU1@mid.individual.net>
In reply to#320737
Am 17.08.2017 um 22:15 schrieb g.kuehne:
> On Thu, 17 Aug 2017 11:37:01 +0200, Peter Mc Donough 
> <mcd-mail-lists@gmx.net> wrote:
>> Wenn in der Demokratie ein Idiot an die Macht kommt, repräsentiert 
> er
>> die Ansichten seiner Wähler und die ändern sich nicht, wenn er 
> Opfer
>> radikaler Abwahlmethoden wird.
> 
> Na und.
> Für jeden gibt es Ersatz.

Bei den Wählern dauert das und wie beim nächsten Präsidenten ist eine 
Verbesserung ein Frage der Alternativen.

Gruß
Peter

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#320775

Fromgunter Kühne <kuehne123@front.ru>
Date2017-08-18 17:35 +0200
Message-ID<on71gc$1bs$1@news.albasani.net>
In reply to#320741
Am 18.08.2017 um 09:02 schrieb Peter Mc Donough:
> Am 17.08.2017 um 22:15 schrieb g.kuehne:
>> On Thu, 17 Aug 2017 11:37:01 +0200, Peter Mc Donough 
>> <mcd-mail-lists@gmx.net> wrote:
>>> Wenn in der Demokratie ein Idiot an die Macht kommt, repräsentiert 
>> er
>>> die Ansichten seiner Wähler und die ändern sich nicht, wenn er 
>> Opfer
>>> radikaler Abwahlmethoden wird.
>>
>> Na und.
>> Für jeden gibt es Ersatz.
> 
> Bei den Wählern dauert das und wie beim nächsten Präsidenten ist eine 
> Verbesserung ein Frage der Alternativen.
> 
> Gruß
> Peter
Und auch das, ist eine Frage der Sichtweise. :)

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#320750

FromRobert Pichler <rpw@post.com>
Date2017-08-18 09:10 +0000
Message-ID<on6aui$c43$1@tota-refugium.de>
In reply to#320713
* Lothar Frings:

> Robert Pichler tat kund:
> 
>> * Wolfgang Kynast:
>> 
>> [Trump]
>> > Er hat NULL Gefühl, wann es angebracht ist, sein Jacket zu schließen?
>> 
>> Er hat NULL Gefühl, wann es angebracht ist, sich zu erschießen.
>> (Stabsoffiziere taten es dem Vernehmen nach)
> 
> Vielleicht folgt ja jemand dem Aufruf der "Titanic" zum Mordanschlag. Es
> würde mich sehr interessieren, wie das dann in der Presse kommentiert
> würde.

Das war nur ein Verweis auf den unglaublichen Schuldenberg, den dieser 
Gestörte angehäuft hat.
Bitte nicht um- bzw. fehlinterpretieren.

Der Job als Präsidentenmarionette war offensichtlich seine letzte Chance, 
wenigstens einen Teil seines Schuldenberges abzutragen und seine 
Altersversorgung sicherzustellen.

-- 
/&

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#320751

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-08-18 02:23 -0700
Message-ID<03ec3684-876d-445f-9fb0-4d9b7dad672b@googlegroups.com>
In reply to#320750
Robert Pichler tat kund:

> * Lothar Frings:
> 
> > Robert Pichler tat kund:
> > 
> >> * Wolfgang Kynast:
> >> 
> >> [Trump]
> >> > Er hat NULL Gefühl, wann es angebracht ist, sein Jacket zu schließen?
> >> 
> >> Er hat NULL Gefühl, wann es angebracht ist, sich zu erschießen.
> >> (Stabsoffiziere taten es dem Vernehmen nach)
> > 
> > Vielleicht folgt ja jemand dem Aufruf der "Titanic" zum Mordanschlag. Es
> > würde mich sehr interessieren, wie das dann in der Presse kommentiert
> > würde.
> 
> Das war nur ein Verweis auf den unglaublichen Schuldenberg, den dieser 
> Gestörte angehäuft hat.
> Bitte nicht um- bzw. fehlinterpretieren.

Was ist an "Zur Sicherheit muß Trump eliminiert 
werden. Dies wäre kein besonderer Vorgang, 
Präsidentenmord hat in den Staaten schließlich Tradition."

fehlzuinterpretieren?

Zumindest im Internetartikel steht kein Wort
über den Schuldenberg, auch nicht, warum das
ein Grund ist, jemanden zu ermorden. Bei
Kohl, der wohl von allen Bundeskanzlern den
größten finanziellen Schaden angerichtet hat, 
war von Mord keine Rede.

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#320714

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-08-17 02:28 -0700
Message-ID<aff411a4-c867-46d5-a753-e35462a534f7@googlegroups.com>
In reply to#320709
Wolfgang Kynast tat kund:

> On Thu, 17 Aug 2017 00:13:19 -0700 (PDT), "Donald Frings" posted:
> 
> >Peter Mc Donough tat kund:
> >
> >> Am 16.08.2017 um 22:39 schrieb Wolfgang Kynast:
> >> > On Wed, 16 Aug 2017 13:39:37 +0200, "Wolfgang Kynast" posted:
> >> > 
> >> > ....
> >> >> Der Exodus hält an:
> >> >>
> >> >> "Noch ein Berater geht
> >> >>
> >> >> Aus Protest gegen die Äußerungen Trumps zur Gewalt in Charlottesville
> >> >> hat sich nun auch der Chef des größten Gewerkschaftsdachverbands aus
> >> >> einem der Beratergremien des Präsidenten zurückgezogen. "Wir können
> >> >> nicht dem Beirat eines Präsidenten angehören, der Intoleranz und
> >> >> heimischen Terrorismus toleriert", erklärte Richard Trumka von dem
> >> >> Verband AFL-CIO. Er warf Trump vor, mit seinen jüngsten Bemerkungen
> >> >> seine "aufgezwungene" Erklärung zu den Vorfällen vom Vortag zu
> >> >> widerrufen. Zuvor hatten bereits Merck-Chef Kenneth Frazier sowie die
> >> >> Vorstandsvorsitzenden von Intel und Under Armour, Brian Krzanich und
> >> >> Kevin Plank, Trump ihre Unterstützung aufgekündigt."
> >> > 
> >> > und da werden die Beratergremien, mit denen der Horrorclown sich
> >> > schmücken wollte, eben aufgelöst.
> >> > http://www.tagesschau.de/ausland/trump-charlottesville-107.html
> >> 
> >> Na, ja.
> >> http://www.politico.com/story/2017/08/16/inge-thulin-3m-quits-trump-manufacturing-council-241705
> >> 
> >> Esssenz: Kein Anfall von Gewissen sondern öffentlicher Druck
> >
> >Auch eine gute Idee. Es muß nur irgendwas Negatives 
> >sein. Man könnte eine Datenbank mit negativen
> >Gründen machen und die dann zufällig durchiterieren.
> 
> Er ist zu doof, seine Krawatte auf die korrekte Länge zu binden/binden
> zu lassen?
> 
> Er hat NULL Gefühl, wann es angebracht ist, sein Jacket zu schließen?

Geht alles. Bis "Er liest eine Rede vom Blatt ab"
ist die Presse schon runter. Vielleicht ist er auch
kein Veganer oder spricht kein Chinesisch.

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#320732

FromMichael Zink <michael@swamp.franken.de>
Date2017-08-17 22:47 +0200
Message-ID<evmdm6Fej52U1@mid.individual.net>
In reply to#320714
On Thu, 17 Aug 2017 02:28:11 -0700 (PDT), Lothar Frings wrote:

>Geht alles. Bis "Er liest eine Rede vom Blatt ab"
>ist die Presse schon runter. Vielleicht ist er auch
>kein Veganer oder spricht kein Chinesisch.

Wenn Du Dich wieder am Blatt hochziehst, solltest Du aber auch den
Kontext beachten.

Es gibt Politiker, die generell nach sorgfältiger Analyse sorgfältig
geplante Reden halten oder Meldungen veröffentlichen. Kann man gut
finden, muß man aber sicher nicht. Wenn so jemand auch eine bestimmte
Rede abliest, ist das keine Meldung wert.

Beim aktuellen POTUS sieht das aber etwas anders aus. Er ist dafür
bekannt, immer sofort seine Meinung ohne große Analyse zu verkünden.
Wenn er da eine bestimmte Meldung, die anscheinend viele für wichtig
halten, dann doch erst nach ein paar Tagen abliest (und wieder ein
paar Tage später das Gegenteil twittert) kann einem das schon zu
denken geben.

Kann, muß nicht ...

Auf Wiederlesen

Michael

-- 
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!

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#320727

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2017-08-17 18:12 +0200
Message-ID<evltimFarmaU1@mid.individual.net>
In reply to#320707
On Thu, 17 Aug 2017 00:13:19 -0700 (PDT), "Lothar Frings" posted:

>Peter Mc Donough tat kund:
>
>> Am 16.08.2017 um 22:39 schrieb Wolfgang Kynast:
>> > On Wed, 16 Aug 2017 13:39:37 +0200, "Wolfgang Kynast" posted:
>> > 
>> > ....
>> >> Der Exodus hält an:
>> >>
>> >> "Noch ein Berater geht
>> >>
>> >> Aus Protest gegen die Äußerungen Trumps zur Gewalt in Charlottesville
>> >> hat sich nun auch der Chef des größten Gewerkschaftsdachverbands aus
>> >> einem der Beratergremien des Präsidenten zurückgezogen. "Wir können
>> >> nicht dem Beirat eines Präsidenten angehören, der Intoleranz und
>> >> heimischen Terrorismus toleriert", erklärte Richard Trumka von dem
>> >> Verband AFL-CIO. Er warf Trump vor, mit seinen jüngsten Bemerkungen
>> >> seine "aufgezwungene" Erklärung zu den Vorfällen vom Vortag zu
>> >> widerrufen. Zuvor hatten bereits Merck-Chef Kenneth Frazier sowie die
>> >> Vorstandsvorsitzenden von Intel und Under Armour, Brian Krzanich und
>> >> Kevin Plank, Trump ihre Unterstützung aufgekündigt."
>> > 
>> > und da werden die Beratergremien, mit denen der Horrorclown sich
>> > schmücken wollte, eben aufgelöst.
>> > http://www.tagesschau.de/ausland/trump-charlottesville-107.html
>> 
>> Na, ja.
>> http://www.politico.com/story/2017/08/16/inge-thulin-3m-quits-trump-manufacturing-council-241705
>> 
>> Esssenz: Kein Anfall von Gewissen sondern öffentlicher Druck
>
>Auch eine gute Idee. Es muß nur irgendwas Negatives 
>sein. Man könnte eine Datenbank mit negativen
>Gründen machen und die dann zufällig durchiterieren.

Außer dir haben es wohl inzwischen fast alle kapiert, was sie da für
einen Idioten haben:

"Es gilt als ungeschriebenes Gesetz, dass frühere Präsidenten den
aktuellen Amtsinhaber nicht kritisieren. Umso bemerkenswerter ist das
gemeinsame Statement, das die beiden republikanischen Ex-Präsidenten
George H. Walker Bush und George W. Bush - Vater und Sohn -
veröffentlichten: "Amerika muss rassistische Vorurteile,
Antisemitismus und Hass immer und in jeder Form zurückweisen!"

Auch republikanische Gouverneure distanzierten sich von Trumps
Verharmlosung ultrarechter Gruppen: "Erbärmlich ist das, einfach
erbärmlich!", sagte der Gouverneur von Ohio, John Kasich. "Der
Präsident der Vereinigten Staaten muss diese Hassgruppen verurteilen!"
Und Ex-CIA-Chef John Brennan erklärte, "Trumps Worte und die
Einstellung, die sie repräsentieren, sind eine nationale Schande".
...
Ebenfalls bemerkenswert die Reaktion der Oberbefehlshaber der vier
Zweige des US-Militärs. Sie bezogen deutlich Stellung gegen Rassismus
und Extremismus. Auch hochbetagte US-Veteranen aus dem Zweiten
Weltkrieg meldeten sich zu Wort. Der 93-jährige Henry Beckham sagte im
Sender CBS, dafür habe er vor 70 Jahren nicht gegen die Nazis
gekämpft: "Unglaublich, dass wir eine Nazi-Partei in den USA haben!"
...
Auch Spitzensportler meldeten sich zu Wort. Der beste Basketballer
Amerikas, NBA-Superstar LeBron James, rief seine Fans zu mehr
Zivilcourage auf: "Es geht mir nicht um den Typen, den sogenannten
Präsidenten der Vereinigten Staaten. Wir alle müssen in den Spiegel
schauen und uns fragen: Was können wir besser machen, damit sich die
Dinge ändern?" Mehrere Städte im Süden der USA kündigten an, auch sie
wollten die Statuen zu Ehren der Konföderierten Staaten und ihrer
Anführer beseitigen und in Museen bringen. Zumal viele von ihnen nicht
nach dem Bürgerkrieg aufgestellt wurden, sondern in den sechziger
Jahren aus Protest gegen die schwarze Bürgerrechtsbewegung.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/ausland/trump-charlottesville-109.html

Frings, du bist mehr als peinlich.

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#320728

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2017-08-17 18:23 +0200
Message-ID<on4ft6$790$1@news.albasani.net>
In reply to#320727
Am 17.08.17 um 18:12 schrieb Wolfgang Kynast:

> Mehrere Städte im Süden der USA kündigten an, auch sie
> wollten die Statuen zu Ehren der Konföderierten Staaten und ihrer
> Anführer beseitigen und in Museen bringen. 

Wenn man eine große Zahl der Bürger der US-Südstaaten bis aufs Messer
provozieren will, ist das natürlich der ideale Weg, klar. Der nächste
Bürgerkrieg wird sich doch irgendwie vom Zaun brechen lassen?

Robert E. Lee ist in seiner historisch-pyschologischen Bedeutung für die
Nachkommen der Verlierer des Bürgerkriegs kaum zu überschätzen. Man
sollte erst etwas mehr über ihn lesen, bevor man ihn zum Buhmann erklärt.

Wer nicht so gerne lesen mag, dem empfehle ich die großartige
Video-Reportage von Ken Burns über den US-Bürgerkrieg:

https://www.amazon.de/gp/product/B002C395YK

Etwa 13 Stunden. Habs angesehen, es ist die Zeit wert.

Vielleicht sollte man den Nachkommen der Verlierer des Bürgerkrieges
nicht den verbliebenen  Stolz auf "ihren" General rauben. Das halte ich
zumindest für unklug und kontraproduktiv.

Just my 2 Cents.

(und das hat mit Trump jetzt mal nichts zu tun)

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#320754

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-08-18 03:28 -0700
Message-ID<7384213f-6b51-4055-95b3-84de6e23e7f8@googlegroups.com>
In reply to#320728
2017-08-18 12:30:00 +0200

> ...

> Wer nicht so gerne lesen mag, dem empfehle ich die großartige
> Video-Reportage von Ken Burns über den US-Bürgerkrieg:
> 
> https://www.amazon.de/gp/product/B002C395YK
> 
> Etwa 13 Stunden. Habs angesehen, es ist die Zeit wert.

Ach was? Auf DVD, ohne Streaming?

Belegt meine These vom anderen Thread: Wenn etwas elitär
genug ist, dann ist es nicht im Internet zu finden.

Herwig

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#320758

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-08-18 03:46 -0700
Message-ID<d1a595e5-ff41-489d-9b86-37cc3300858b@googlegroups.com>
In reply to#320728
2017-08-18 12:46:00 +0200

> ...

> https://www.amazon.de/gp/product/B002C395YK
> 
> Etwa 13 Stunden. Habs angesehen, es ist die Zeit wert.
> 
> Vielleicht sollte man den Nachkommen der Verlierer des Bürgerkrieges
> nicht den verbliebenen  Stolz auf "ihren" General rauben. Das halte ich
> zumindest für unklug und kontraproduktiv.

Welche Kriege / BürgerKriege / Revolutionen / historischen Ereignisse
zu kennen ist eigentlich BürgerPflicht? Alle zu kennen geht nicht, dazu
sind es zu viele und dazu ist Geschichte auch zu unstrukturiert.

   WW I
   WW II
   Französische Revolution
   Amerikanischer BürgerKrieg
   und ab hier kämen die ersten FrageZeichen.

> (und das hat mit Trump jetzt mal nichts zu tun)

dito!

Herwig

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#320765

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2017-08-18 14:29 +0200
Message-ID<evo4tbFq9f0U1@mid.individual.net>
In reply to#320728
On Thu, 17 Aug 2017 18:23:02 +0200, "Dr. Joachim Neudert" posted:

>
>Am 17.08.17 um 18:12 schrieb Wolfgang Kynast:
>
>> Mehrere Städte im Süden der USA kündigten an, auch sie
>> wollten die Statuen zu Ehren der Konföderierten Staaten und ihrer
>> Anführer beseitigen und in Museen bringen. 
>
>Wenn man eine große Zahl der Bürger der US-Südstaaten bis aufs Messer
>provozieren will, ist das natürlich der ideale Weg, klar. Der nächste
>Bürgerkrieg wird sich doch irgendwie vom Zaun brechen lassen?
>
>Robert E. Lee ist in seiner historisch-pyschologischen Bedeutung für die
>Nachkommen der Verlierer des Bürgerkriegs kaum zu überschätzen. Man
>sollte erst etwas mehr über ihn lesen, bevor man ihn zum Buhmann erklärt.

Lee war ein glühender Anhänger der Sklaverei. Das reicht.

Baltimore hat es richtig gemacht - unangekündigt, bei Nacht:
http://www.sueddeutsche.de/news/politik/demonstrationen-nach-protesten-us-staedte-entfernen-buergerkriegs-statuen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170816-99-664718

Der Horrorclown lügt schon wieder:
http://faktenfinder.tagesschau.de/barcelona-trump-pershing-101.html

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#320766

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2017-08-18 13:01 +0000
Message-ID<on6og0$l7l$1@news.albasani.net>
In reply to#320765
Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote:
> On Thu, 17 Aug 2017 18:23:02 +0200, "Dr. Joachim Neudert" posted:
> 
>> 
>> Am 17.08.17 um 18:12 schrieb Wolfgang Kynast:
>> 
>>> Mehrere Städte im Süden der USA kündigten an, auch sie
>>> wollten die Statuen zu Ehren der Konföderierten Staaten und ihrer
>>> Anführer beseitigen und in Museen bringen. 
>> 
>> Wenn man eine große Zahl der Bürger der US-Südstaaten bis aufs Messer
>> provozieren will, ist das natürlich der ideale Weg, klar. Der nächste
>> Bürgerkrieg wird sich doch irgendwie vom Zaun brechen lassen?
>> 
>> Robert E. Lee ist in seiner historisch-pyschologischen Bedeutung für die
>> Nachkommen der Verlierer des Bürgerkriegs kaum zu überschätzen. Man
>> sollte erst etwas mehr über ihn lesen, bevor man ihn zum Buhmann erklärt.
> 
> Lee war ein glühender Anhänger der Sklaverei. 

Nicht nach den Quellen, die mir vorlagen. Und "glühend" schon gar nicht,
das war ein sehr zurückhaltender Mann. Abraham Lincoln wollte ihn unbedingt
als militärischen Führer der Union gewinnen, er hat sich nach längerem
Zögern dann doch für die Armee der Konföderierten entschieden, und nicht
leichten Herzens. Daß er der fähigste General seiner Zeit war, wahr 
Lincoln schon vor Kriegsausbruch bewußt. Sein Privathaus hatte Lee übrigens
in Arlington bei Washington. Dort wo heute der riesige Militärfriedhof
steht. Er mußte erst wieder aus Washington in den Süden reisen um dort zu
dienen.

Er wurde auch nach dem verlorenen Krieg amnestiert.

A propos Amnestie. Schau mal im Vergleich an, was der Unions-General
William Tecumseh Sherman auf seinem "March to the sea", nach der Einnahme
Atlantas quer durchs Land nach Savannah, Georgia by the sea, angestellt
hat. Wenn er nicht auf der Gewinnerseite gestanden hätte, wäre er
zweifellos als Kriegsverbrecher verurteilt worden, mit seinen
Terrormaßnahmen und der Vernichtung der Lebensbasis der Zivilbevölkerung.

Geschichte ist nicht ganz einfach. Natürlich stand Lee auf der falschen
Seite, das ist seine besondere Tragik. Aber du machst es dir mal wieder zu
einfach mit ihm. "Glühend" war an diesem Mann nach allen seriösen Quellen
genau gar nichts.





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#320768

FromLars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>
Date2017-08-18 13:26 +0000
Message-ID<slrnopdr12.7al.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com>
In reply to#320766
* Dr  Joachim Neudert:
> Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote:
>> On Thu, 17 Aug 2017 18:23:02 +0200, "Dr. Joachim Neudert" posted:
>>> Robert E. Lee ist in seiner historisch-pyschologischen Bedeutung für die
>>> Nachkommen der Verlierer des Bürgerkriegs kaum zu überschätzen. Man
>>> sollte erst etwas mehr über ihn lesen, bevor man ihn zum Buhmann erklärt.
>> 
>> Lee war ein glühender Anhänger der Sklaverei. 
>
> Nicht nach den Quellen, die mir vorlagen. Und "glühend" schon gar nicht,
> das war ein sehr zurückhaltender Mann.

Selbst wenn: Washington, Franklin, Lincoln, ...

> Geschichte ist nicht ganz einfach. Natürlich stand Lee auf der falschen
> Seite, das ist seine besondere Tragik. Aber du machst es dir mal wieder zu
> einfach mit ihm. "Glühend" war an diesem Mann nach allen seriösen Quellen
> genau gar nichts.

ACK Er war zuerst einmal ein Kind seiner Zeit. Einer Zeit, in der
Skaverei als "normal" galt. Einer Zeit, in der sich aber auch -
langsam - die Erkenntnis durchsetzte, daß Sklaverei vielleicht doch
nicht ganz so "normal" sei. Auch für Lincoln war die Sklavenbefreiung
anfänglich nur ein taktischer Schachzug.

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#320769

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2017-08-18 13:43 +0000
Message-ID<on6qtd$fqj$1@news.albasani.net>
In reply to#320768
Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> wrote:
> * Dr  Joachim Neudert:
>> Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote:
>>> On Thu, 17 Aug 2017 18:23:02 +0200, "Dr. Joachim Neudert" posted:
>>>> Robert E. Lee ist in seiner historisch-pyschologischen Bedeutung für die
>>>> Nachkommen der Verlierer des Bürgerkriegs kaum zu überschätzen. Man
>>>> sollte erst etwas mehr über ihn lesen, bevor man ihn zum Buhmann erklärt.
>>> 
>>> Lee war ein glühender Anhänger der Sklaverei. 
>> 
>> Nicht nach den Quellen, die mir vorlagen. Und "glühend" schon gar nicht,
>> das war ein sehr zurückhaltender Mann.
> 
> Selbst wenn: Washington, Franklin, Lincoln, ...

Abraham Lincoln wohl nicht, aber der Verfasser der
Unabhängigkeitserklärung, Thomas Jefferson. Sein Anwesen Monticello in
Virginia nahe Charlottesville haben wir letztes  Jahr auch besucht. Ja,
dieser Mann der Aufklärung war ein Sklavenhalter, und hatte einige Kinder
mit seinen Sklavinnen, die Linie läßt sich in DNA Analysen bis zu seinen
heutigen Nachkommen nachweisen.

Es ist deutlich komplizierter, als es der oberflächliche Betrachter erst
glaubt.

> 
>> Geschichte ist nicht ganz einfach. Natürlich stand Lee auf der falschen
>> Seite, das ist seine besondere Tragik. Aber du machst es dir mal wieder zu
>> einfach mit ihm. "Glühend" war an diesem Mann nach allen seriösen Quellen
>> genau gar nichts.
> 
> ACK Er war zuerst einmal ein Kind seiner Zeit. Einer Zeit, in der
> Skaverei als "normal" galt. Einer Zeit, in der sich aber auch -
> langsam - die Erkenntnis durchsetzte, daß Sklaverei vielleicht doch
> nicht ganz so "normal" sei. Auch für Lincoln war die Sklavenbefreiung
> anfänglich nur ein taktischer Schachzug.
> 

Lee hat klar erkannt, daß die Sklaverei nicht rechtens ist und auslaufen
mußte. 

"“It is useless to expatiate on its disadvantages. I think it, however, a
greater evil to the white than to the black race, and while my feelings are
strongly interested in behalf of the latter, my sympathies are stronger for
the former. The blacks are immeasurably better off here than in Africa,
morally, socially, and physically. The painful discipline they are
undergoing is necessary for their instruction as a race, and, I hope, will
prepare and lead them to better things. How long their subjection may be
necessary is known and ordered by a wise and merciful Providence. Their
emancipation will sooner result from a mild and melting influence than the
storms and contests of fiery controversy. This influence, though slow, is
sure. […] While we see the course of the final abolition of slavery is
onward, and we give it the aid of our prayers and all justifiable means in
our power, we must leave the progress as well as the result in his hands,
who sees the end and who chooses to work by slow things, and with whom a
thousand years are but as a single day.”

Er war allerdings offenbar zu  bequem und dachte, es würde länger dauern
und sanfter ablaufen mit dem Auslaufen der Sklaverei.

Nicht unähnlich dem, wie viele sich jetzt gerade  den Abschied vom
Verbrennungsmotor-Auto vorstellen.


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#320773

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2017-08-18 17:25 +0200
Message-ID<evof76Fsku6U1@mid.individual.net>
In reply to#320769
On Fri, 18 Aug 2017 13:43:09 +0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert"
posted:

...
>Er war allerdings offenbar zu  bequem und dachte, es würde länger dauern
>und sanfter ablaufen mit dem Auslaufen der Sklaverei.

Er hat sie auf seinem Anwesen ganz selbstverständlich genutzt und
ebenso selbstverständlich wurden Sklaven, die wegliefen,
ausgepeitscht.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis halt.

Bei unseren heutigen Politikern nennt man das "Wasser predigen und
Wein saufen".

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#320776

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2017-08-18 15:39 +0000
Message-ID<on71o8$24j$1@news.albasani.net>
In reply to#320773
Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote:
> On Fri, 18 Aug 2017 13:43:09 +0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert"
> posted:
> 
> ...
>> Er war allerdings offenbar zu  bequem und dachte, es würde länger dauern
>> und sanfter ablaufen mit dem Auslaufen der Sklaverei.
> 
> Er hat sie auf seinem Anwesen ganz selbstverständlich genutzt und
> ebenso selbstverständlich wurden Sklaven, die wegliefen,
> ausgepeitscht.

Dazu muss man wissen, er hat in Washington bei Arlington gelebt, nicht im
Süden. Ohne Sklaven. Er hat aber wohl auch ein Anwesen im Süden geerbt, da
hat er die geerbten Sklaven nach 5 Jahren freigelassen wie es im Erbvertrag
stand, aber auch zuvor so gehandelt oder handeln lassen, wie Du schreibst. 


Worauf ich aber raus will: weißt Du wie General Lee weiße
Südstaaten-Soldaten behandelt hat, die davonliefen?

Diese Deserteure wurden gleich standrechtlich erschossen. 

( Ist im Krieg bis heute nicht unüblich. )


Also war er bei den disziplinarischen Härten wohl zumindest recht
konsequent. 


> 
> Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis halt.
> 
> Bei unseren heutigen Politikern nennt man das "Wasser predigen und
> Wein saufen".

S. o. Er war gleichermaßen eine harte Hand, auch zu den eigenen Südstaaten
Soldaten. 

1975 hat Präsident Ford alle seine bürgerlichen Ehrenrechte offiziell
wieder hergestellt. Das war zuvor durch einen Ablage-Fehler wohl nicht
passiert.

Gruß 

Joachim



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#320816

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2017-08-19 16:03 +0200
Message-ID<evqv4mFfdq6U1@mid.individual.net>
In reply to#320769
Hej,

Am 18.08.2017 um 15:43 schrieb Dr. Joachim Neudert:

>>>> Lee war ein glühender Anhänger der Sklaverei. 
>>> 
>>> Nicht nach den Quellen, die mir vorlagen. Und "glühend" schon gar nicht,
>>> das war ein sehr zurückhaltender Mann.
>> 
>> Selbst wenn: Washington, Franklin, Lincoln, ...
> 
> Abraham Lincoln wohl nicht, aber der Verfasser der

Dem wurde, von der einen Seite, ja vorgeworfen, das seine Frau Tochter
eines Sklavenhalters sei. Und die andere Seite warf ihn vor, das er
nicht für die Sklaverei eintrete.


mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
-- 
Trage es lachend

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#320772

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2017-08-18 14:38 +0000
Message-ID<3t5996fb39i6c23n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#320768
On Fri, 18 Aug 2017 15:26:50 Lars Gebauer wrote:
> [Lee] war zuerst einmal ein Kind seiner Zeit. Einer Zeit, in der
> Skaverei als "normal" galt. Einer Zeit, in der sich aber auch -
> langsam - die Erkenntnis durchsetzte, daß Sklaverei vielleicht
> doch nicht ganz so "normal" sei.

Das sei ihm zugestanden, und damit geht er halt zwar nicht als der
große Aufklärer oder Reformer in die Geschichte der Vereinigten
Staaten ein, aber er ist deshalb auch nicht *der* Bösewicht
schlechthin.

Lee starb im Jahr 1870, das Denkmal für ihn wurde im Jahr 1924
aufgestellt, und da war die Meinungsbildung bezüglich Sklaverei
doch weitgehend abgeschlossen (beim verbleibenden Rest ist sie
das eventuell bis heute nicht). Es geht lediglich um die Entfernung
des Denkmals, nicht um die Tilgung Lees aus den Geschichtsbüchern.

Servus,
   Stefan

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#320771

FromDonCaron <d.caron2000@gmail.com>
Date2017-08-18 16:21 +0200
Message-ID<on6t63$ai0$1@news.albasani.net>
In reply to#320766
Am 18.08.2017 um 15:01 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> A propos Amnestie. Schau mal im Vergleich an, was der Unions-General
> William Tecumseh Sherman auf seinem "March to the sea", nach der Einnahme
> Atlantas quer durchs Land nach Savannah, Georgia by the sea, angestellt
> hat. Wenn er nicht auf der Gewinnerseite gestanden hätte, wäre er
> zweifellos als Kriegsverbrecher verurteilt worden, mit seinen
> Terrormaßnahmen und der Vernichtung der Lebensbasis der Zivilbevölkerung.

Wenn ich so überlege USA un Völkermord... ok ist etwas länger her, 18 
und 19. Jahrhundert.  Am MAssenmord hat heute noch der verbliebene Rest 
der Urbevölkerung zu leiden. Wäre auch mal interesant zu untersuchen wie 
viele Verträge die USA in dieser zeit gebrochen hat.

-- 
DonCaron

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#320777

FromBernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com>
Date2017-08-18 18:24 +0200
Message-ID<evoim2FtdohU1@mid.individual.net>
In reply to#320771
Am 18.08.2017 um 16:21 schrieb DonCaron:
> Am 18.08.2017 um 15:01 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> A propos Amnestie. Schau mal im Vergleich an, was der Unions-General
>> William Tecumseh Sherman auf seinem "March to the sea", nach der Einnahme
>> Atlantas quer durchs Land nach Savannah, Georgia by the sea, angestellt
>> hat. Wenn er nicht auf der Gewinnerseite gestanden hätte, wäre er
>> zweifellos als Kriegsverbrecher verurteilt worden, mit seinen
>> Terrormaßnahmen und der Vernichtung der Lebensbasis der Zivilbevölkerung.
> 
> Wenn ich so überlege USA un Völkermord... ok ist etwas länger her, 18 
> und 19. Jahrhundert. 

Vietnam und Korea hast du unter anderen vergessen.

BU

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