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Groups > ger.ct > #318114 > unrolled thread

"Das tut man nicht in Deutschland."

Started byFrank Möller <butterspiegeleiauftoast42@protonmail.com>
First post2017-07-24 19:27 +0200
Last post2017-07-26 09:57 +0800
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Contents

  "Das tut man nicht in Deutschland." Frank Möller <butterspiegeleiauftoast42@protonmail.com> - 2017-07-24 19:27 +0200
    Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-07-24 18:17 -0700
      Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-07-25 04:49 +0000
        Re: "Das tut man nicht in Deutschland." "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-07-25 08:51 +0200
          Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Emil Schuster <emil@wieslauf.sub.de> - 2017-07-25 09:19 +0200
            Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-07-25 10:20 +0200
        Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-07-25 07:55 -0700
          Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-07-26 07:24 +0200
            Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Klaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net> - 2017-07-26 18:15 +0200
              Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-07-26 09:22 -0700
                Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-07-26 11:36 -0700
                  Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-07-26 18:47 -0700
                    Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Wolfgang  Εnzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2017-07-30 11:12 +0200
                      Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Klaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net> - 2017-07-30 16:21 +0200
                        Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-07-31 00:07 -0700
                          Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-07-31 09:18 +0200
        Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Alfredo Mondamini <news-without-spam@kaerner.net> - 2017-07-30 02:53 +0200
      Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Heinz Lohmann <gomi@sofort-mail.de> - 2017-07-25 18:57 +0800
        Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-07-25 07:59 -0700
          Re: "Das tut man nicht in Deutschland." Heinz Lohmann <gomi@sofort-mail.de> - 2017-07-26 09:57 +0800

#318114 — "Das tut man nicht in Deutschland."

FromFrank Möller <butterspiegeleiauftoast42@protonmail.com>
Date2017-07-24 19:27 +0200
Subject"Das tut man nicht in Deutschland."
Message-ID<240717.192746.629#18@m-id.net.gr.vu>
"Das tut man nicht in Deutschland. Nein, in Deutschland tut man das nicht."

Das sagte ich neulich - betont ruhig, aber eindringlich, mit vorgeschobenem
Unterkiefer und mit zugegebenermaßen zusammengekniffenen Augen - zu einem
neuen arabischen Nachbarn. Danach hat er tatsächlich _unverzüglich_ und
ohne einen einzigen "Rückfall" aufgehört, nachts lautstark über Stunden
hinweg mit offenem Fenster ins Telephon zu schreien, während ich versuchte
einzuschlafen (bei der Hitze natürlich auch mit offenem Fenster).

Vorher hatte ich seit dem letzten Jahr etliche Male mit allen möglichen
Worten und Bitten versucht, ihm beizubiegen, daß er das nun bitte, bitte,
bitte endlich unterlassen möge. Ich war inzwischen wirklich kurz davor,
seinen Vermieter auf offiziellem Wege zu kontaktieren. _Das_ hatte ich ihm
vorher mehrere Male angedroht, ohne daß die Wirkung länger als einige
wenige Tage anhielt.

Ich bin zugegebenermaßen etwas verblüfft über die unverzügliche und
durchschlagende Wirkung jener o. g. "Zauberformel".

Lag die Wirkung der "Zauberformel" vielleicht daran, daß ich gerade einen
frischen Haarschnitt (Haarlänge 2 mm) hatte und er daher einen "Besuch" von
eventuellen "Kumpelz" von mir befürchtet(e)? Dabei habe ich solche
"Kumpelz" überhaupt nicht, die wären mir viel zu blöd.

Trotzdem ertappe ich mich bei einem etwas schmutzig grinsenden Kopfwiegen
und einem seltsamen "John-Wayne-Feeling"... ;->

-- 
 

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#318135

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-07-24 18:17 -0700
Message-ID<6e54af05-8f6f-4d60-80f9-f2cb403da504@googlegroups.com>
In reply to#318114
2017-07-25 03:19:00 +0200

> ...

> Lag die Wirkung der "Zauberformel" vielleicht daran, daß ich gerade einen
> frischen Haarschnitt (Haarlänge 2 mm) hatte und er daher einen "Besuch" von
> eventuellen "Kumpelz" von mir befürchtet(e)? Dabei habe ich solche
> "Kumpelz" überhaupt nicht, die wären mir viel zu blöd.

Gut, dass Du mich daran erinnerst - der nächste Friseur-Besuch
ist bei mir schon Monate lang überfällig.

Wobei 2 mm übertrieben sein mögen - im April 2007 war ich auf dem
HochStaufen bei Bad Reichenhall - mit frisch geschnittenen Haaren.
Am nächsten Tag hatte ich so einen SonnenBrand auf dem Schädel, dass
ich nicht bergfähig war.

Herwig

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#318138

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2017-07-25 04:49 +0000
Message-ID<ol6ik2$qc2$1@news.albasani.net>
In reply to#318135
Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote:
> 2017-07-25 03:19:00 +0200
> 
>> ...
> 
>> Lag die Wirkung der "Zauberformel" vielleicht daran, daß ich gerade einen
>> frischen Haarschnitt (Haarlänge 2 mm) hatte und er daher einen "Besuch" von
>> eventuellen "Kumpelz" von mir befürchtet(e)? Dabei habe ich solche
>> "Kumpelz" überhaupt nicht, die wären mir viel zu blöd.
> 
> Gut, dass Du mich daran erinnerst - der nächste Friseur-Besuch
> ist bei mir schon Monate lang überfällig.
> 
> Wobei 2 mm übertrieben sein mögen - im April 2007 war ich auf dem
> HochStaufen bei Bad Reichenhall - mit frisch geschnittenen Haaren.
> Am nächsten Tag hatte ich so einen SonnenBrand auf dem Schädel, dass
> ich nicht bergfähig war.
> 
> Herwig
> 

Du kannst froh sein, daß der Haarwuchs sich nochmal gut erholt hat. Den
Fehler haben schon viele begangen, aus Zorn über dünne Stellen sehr kurz
geschnitten und den Rest per Sonnenbrand dann auch eliminiert.

Gruß 

Joachim

-- 
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap

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#318146

From"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx>
Date2017-07-25 08:51 +0200
Message-ID<miqdncprolh7ru000vdbaib6llecquii23@4ax.com>
In reply to#318138
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:

>Du kannst froh sein, daß der Haarwuchs sich nochmal gut erholt hat. Den

Wenn das Zeugs nicht mehr wüchse, dann könnte ich mit die dämliche
Rasiererei sparen.


-ras

-- 
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/ http://www.mygargoyles.net/

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#318147

FromEmil Schuster <emil@wieslauf.sub.de>
Date2017-07-25 09:19 +0200
Message-ID<ol6re0$uh5$1@wieslauf.sub.de>
In reply to#318146
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> 
>>Du kannst froh sein, daß der Haarwuchs sich nochmal gut erholt hat. Den
> 
> Wenn das Zeugs nicht mehr wüchse, dann könnte ich mit die dämliche
> Rasiererei sparen.
> 
> 
> -ras
> 
Du weisst doch dank Joachim jetzt, wie es geht :-)

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#318159

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2017-07-25 10:20 +0200
Message-ID<etod9nF6cj2U2@mid.individual.net>
In reply to#318147
Am 25.07.2017 um 09:19 schrieb Emil Schuster:

>> Wenn das Zeugs nicht mehr wüchse, dann könnte ich mit die dämliche
>> Rasiererei sparen.

> Du weisst doch dank Joachim jetzt, wie es geht :-)

Ob das auch im Gesicht funktioniert?

Hermann
    der Ungöäubige

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#318197

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-07-25 07:55 -0700
Message-ID<eb3f9178-6906-4733-8449-0b7ed05f7fcc@googlegroups.com>
In reply to#318138
2017-07-25 16:56:00 +0200

> ...

> Du kannst froh sein, daß der Haarwuchs sich nochmal gut erholt hat. Den
> Fehler haben schon viele begangen, aus Zorn über dünne Stellen sehr kurz
> geschnitten und den Rest per Sonnenbrand dann auch eliminiert.

Irgendetwas mache ich falsch mit meinen Haaren - ich
habe noch nicht den mindesten Ansatz einer Glatze.
Das ist in meiner Verwandtschaft völlig unüblich.

Allerdings - die FarbGebung ändert sich seit einiger
Zeit deutlich. Will die Evolution mich mit Tarnung
für den WinterKampf ausstatten?

Herwig

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#318286

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2017-07-26 07:24 +0200
Message-ID<skll4ex7jh.ln2@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de>
In reply to#318197
Herwig AQSR meinte:

> Allerdings - die FarbGebung ändert sich seit einiger
> Zeit deutlich. Will die Evolution mich mit Tarnung
> für den WinterKampf ausstatten?

Nein. Ich weiß zwar nicht, was du früher für eine Haarfarbe hattest; 
meine waren früher dunkel (da kam dann die schwarze Seele zum Vorschein); 
bei blonden Freunden kam eher das Stroh aus dem Kopf.

Beide - Stroh und schwarze Seele - sind jetzt draußen. Jetzt kommt die 
Weißheit zum Vorschein!

Diedrich
-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#318444

FromKlaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net>
Date2017-07-26 18:15 +0200
Message-ID<olaf5u$kf8$1@solani.org>
In reply to#318286
Am 26.07.2017 um 07:24 schrieb Diedrich Ehlerding:
> Nein. Ich weiß zwar nicht, was du früher für eine Haarfarbe hattest; 
> meine waren früher dunkel (da kam dann die schwarze Seele zum Vorschein); 
> bei blonden Freunden kam eher das Stroh aus dem Kopf.
> 
> Beide - Stroh und schwarze Seele - sind jetzt draußen. Jetzt kommt die 
> Weißheit zum Vorschein!

Ich rede vorsichtigerweise von minimaler Pigmentierung.

Klaus

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#318445

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-07-26 09:22 -0700
Message-ID<e1b16411-fa24-4965-bdd9-06227bf4e1dc@googlegroups.com>
In reply to#318444
Klaus Dahlwitz tat kund:

> Am 26.07.2017 um 07:24 schrieb Diedrich Ehlerding:
> > Nein. Ich weiß zwar nicht, was du früher für eine Haarfarbe hattest; 
> > meine waren früher dunkel (da kam dann die schwarze Seele zum Vorschein); 
> > bei blonden Freunden kam eher das Stroh aus dem Kopf.
> > 
> > Beide - Stroh und schwarze Seele - sind jetzt draußen. Jetzt kommt die 
> > Weißheit zum Vorschein!
> 
> Ich rede vorsichtigerweise von minimaler Pigmentierung.

"Friedhofsblond" gefällt mir.

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#318482

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-07-26 11:36 -0700
Message-ID<4c5b2fc5-889d-4ec6-bc55-ebdf32a5a848@googlegroups.com>
In reply to#318445
2017-07-26 20:37:00 +0200

> ...

> "Friedhofsblond" gefällt mir.

Apropos FriedHof.

In alten Zeiten - 50-ger Jahre - war ich ja noch
mit MärchenLiteratur versorgt und rudimentär
Gespenster-gläubig. Bei einem Physiker hält
sich das natürlich nicht - aber da sind immer
noch tiefe BewustseinsSchichten, die einen
zur Wachsamkeit auffordern, wenn man mal
nächtens über den FriedHof geht. Die frühkindlichen
Ängste wird man nie wieder los.

Heute übrigens noch leicht dadurch gefördert,
dass man weiss, dass neurologische Probleme
ungewöhnliche Wahrnehmungen fördern können - und
irgendwas ist dann ja auch wirklich kaputt.

Wer hier hat rudimentäre Ängste, nachts über den
FriedHof zu gehen?

In Anbetracht unseres DurchschnittsAlters ist
das ja wirklich plemplem - eigentlich sollten
wir dorten bereits an unseren HeimatsGefühlen
arbeiten.

Herwig (erwartete RestLaufZeit: 35 Jahre.)

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#318519

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-07-26 18:47 -0700
Message-ID<8af286d1-fea4-4349-b2a7-ab560d718965@googlegroups.com>
In reply to#318482
2017-07-27 03:47:00 +0200

> ...

> Stimmt. :-) Hinzu kommt, dass der deutsche Begriff dafür ja auch nichts
> Unheimliches hat, im Gegenteil. Friedhof. Schönes Wort. Für dich übersetzt:
> keine plappernden Kollegen. *g*

"FriedWald" genauso. - Du bringst mich auf eine Idee:
Man müsste einen ReligionsKundigen fragen, wie das mit
der himmlischen Unterbringung ist - also was diejenigen
von uns betrifft, die überhaupt in den Himmel kommen:
GrossRaumHimmel? Extra-Räume für das Hosiana-Singen?

In der Unterwelt hat man ja wenigstens das heimische
Knistern des FegeFeuers - und viele wirklich interessante
Leute.

Herwig (Luja)

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#318929

FromWolfgang Εnzinger <we_usenet@nurfuerspam.de>
Date2017-07-30 11:12 +0200
Message-ID<1evdoj24ea2ib.1mvqp2zvc3uwk$.dlg@40tude.net>
In reply to#318519
Am Wed, 26 Jul 2017 18:47:05 -0700 (PDT) schrieb Herwig AQSR:

> Man müsste einen ReligionsKundigen fragen, wie das mit
> der himmlischen Unterbringung ist - also was diejenigen
> von uns betrifft, die überhaupt in den Himmel kommen:
> GrossRaumHimmel?

Man muss sich zur Klärung dieser Frage eigentlich nur in ein zuständiges
Kompetenzzentrum aka Barockkirche begeben und die Deckengemälde anschauen
(sofern die HWS das noch mitmacht) - sieht eher nicht nach Privatsphäre
aus, mehr so nach französischer Revolution.

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#318961

FromKlaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net>
Date2017-07-30 16:21 +0200
Message-ID<olkpvu$5cp$1@solani.org>
In reply to#318929
Am 30.07.2017 um 11:12 schrieb Wolfgang Εnzinger:
> Am Wed, 26 Jul 2017 18:47:05 -0700 (PDT) schrieb Herwig AQSR:
> 
>> Man müsste einen ReligionsKundigen fragen, wie das mit
>> der himmlischen Unterbringung ist - also was diejenigen
>> von uns betrifft, die überhaupt in den Himmel kommen:
>> GrossRaumHimmel?
> Man muss sich zur Klärung dieser Frage eigentlich nur in ein zuständiges
> Kompetenzzentrum aka Barockkirche begeben und die Deckengemälde anschauen
> (sofern die HWS das noch mitmacht) - sieht eher nicht nach Privatsphäre
> aus, mehr so nach französischer Revolution.

Kann man da wenigstens essen wie Gott in Frankreich?

Klaus

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#319018

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-07-31 00:07 -0700
Message-ID<32ca040f-3c6a-4a94-9aa8-89ca8ebc2109@googlegroups.com>
In reply to#318961
Klaus Dahlwitz tat kund:

> Am 30.07.2017 um 11:12 schrieb Wolfgang Εnzinger:
> > Am Wed, 26 Jul 2017 18:47:05 -0700 (PDT) schrieb Herwig AQSR:
> > 
> >> Man müsste einen ReligionsKundigen fragen, wie das mit
> >> der himmlischen Unterbringung ist - also was diejenigen
> >> von uns betrifft, die überhaupt in den Himmel kommen:
> >> GrossRaumHimmel?
> > Man muss sich zur Klärung dieser Frage eigentlich nur in ein zuständiges
> > Kompetenzzentrum aka Barockkirche begeben und die Deckengemälde anschauen
> > (sofern die HWS das noch mitmacht) - sieht eher nicht nach Privatsphäre
> > aus, mehr so nach französischer Revolution.
> 
> Kann man da wenigstens essen wie Gott in Frankreich?

5 Brote und 2 Fische für 5.000 -
ich sehe schwarz. Und die hat
man noch einem Jungen geraubt.

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#319019

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-07-31 09:18 +0200
Message-ID<olmlcf$p7a$1@dont-email.me>
In reply to#319018
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Klaus Dahlwitz tat kund:
>> Am 30.07.2017 um 11:12 schrieb Wolfgang Εnzinger:
>> > Am Wed, 26 Jul 2017 18:47:05 -0700 (PDT) schrieb Herwig AQSR:
>> > 
>> >> Man müsste einen ReligionsKundigen fragen, wie das mit
>> >> der himmlischen Unterbringung ist - also was diejenigen
>> >> von uns betrifft, die überhaupt in den Himmel kommen:
>> >> GrossRaumHimmel?
>> > Man muss sich zur Klärung dieser Frage eigentlich nur in ein zuständiges
>> > Kompetenzzentrum aka Barockkirche begeben und die Deckengemälde anschauen
>> > (sofern die HWS das noch mitmacht) - sieht eher nicht nach Privatsphäre
>> > aus, mehr so nach französischer Revolution.
>> 
>> Kann man da wenigstens essen wie Gott in Frankreich?
> 
> 5 Brote und 2 Fische für 5.000 -
> ich sehe schwarz.
> 
--- <hier abknabbern> ---
Ganz oben in meinem Bücherregal steht ein großformatiger, 550 Seiten
dicker Prachtband, ein Auto-Schinken, den mir vor Jahren der
Oberbürgermeister der Autostadt Wolfsburg geschenkt hat. Er heißt "Die
Wolfsburg-Saga"; der Historiker Christoph Stölzl hat das Buch im Jahr
2008 konzipiert und herausgegeben. Aus aktuellem Anlass, am kommenden
Mittwoch ist ja in Berlin der sogenannte Auto-Gipfel, habe ich darin
geblättert.

Als ich die Bilder aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren des
vergangenen Jahrhunderts angeschaut habe, als ich die Erzählungen über
den Pioniergeist gelesen habe, das alles garniert mit den alten
VW-Slogans - da war ich, ich muss das zugeben, ein wenig gerührt.
Gerührt, weil mich das an die frühe Kindheit und an meinen Vater
erinnerte, der seinen ersten Käfer bei Regen flugs nach Hause in die
Garage gefahren hat - auf dass, bei allem Vertrauen in deutsche
Wertarbeit, das Auto nicht vielleicht doch zu rosten anfange. Der Umgang
mit dem Käfer war sehr pfleglich, ja liebevoll. Die Autonummern der
eigenen Autos, die ich selber im Lauf der Jahrzehnte besaß, habe ich
vergessen. Aber an das Kennzeichen des ersten Vater-Autos kann ich mich
so gut erinnern wie an die ersten Gebete, die ersten Gedichte und den
ersten Schultag: ROD-M-611. Das Auto war das Symbol der neuen Zeit:
Aufbruch.

Die Wissenschaftler schreiben vom Volkswagen "als Epochensymbol", sie
beschreiben ihn als "Synonym für das deutsche Wirtschaftswunder". Das
ist gewiss alles richtig. Auf Seite 120 der "Wolfsburg-Saga" findet sich
dazu eine der klassischen VW-Anzeigen: Da ist ein roter Käfer abgebildet
und darunter liest man die Zeile, die alles zusammenfasst: "Da weiß man,
was man hat". Heute, und das ist ein Grund für den
Diesel-Auto-Krisen-Gipfel am kommenden Mittwoch, weiß man das nicht mehr
- weil die Angaben der Hersteller über den Schadstoff-Ausstoß hinten und
vorn nicht stimmen, weil getrickst wurde und getrickst wird, weil der
Pionier- und Tüftlergeist von einst sich in jüngerer Zeit auf den Einbau
von betrügerischer Software kaprizieret hat.

Heinrich Nordhoff, von 1948 an Generaldirektor der Volkswagenwerk GmbH
und von 1960 an Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, genannt der
"König von Wolfsburg" wird auf Seite 124 des Auto-Schinkens zitiert mit
dem Satz "Die Zukunft wird so sein, wie wir sie gestalten". Das war
seinerzeit ein entschlossen-optimistischer und fröhlicher Satz. Heute
klingt er resigniert, bitter und ein wenig elend, weil die deutsche
Automobilbranche dabei ist, die Zukunft zu verschlafen, zu verspielen
und zu versumpfen. Die Marktführer für Elektromobilität und
Hybridtechnik sitzen nicht in Wolfsburg, nicht in Ingolstadt, nicht in
München, nicht in Stuttgart; sie sitzen nicht im Noch-Autoland Deutschland.

*Ein Mythos geht zu Ende*

Das inoffizielle Motto des Auto-Gipfels lautet daher: "Es läuft nicht
und es läuft nicht und es läuft nicht." Es geht ein Mythos zu Ende.
Dagegen helfen keine Kartellabsprachen. Da helfen nicht einmal autonome
Fahrzeuge. Was soll das ingenieur-machistische Gewese, das um die
selbstfahrenden Autos gemacht wird, solange es keinen einzigen deutschen
Hersteller gibt, der Elektrobusse ausliefern kann? Von den kommunalen
Verkehrsbetrieben bis hin zu den Feuerwehren: überall sind viele
rollende Groß-Stinker in Betrieb, meist jahrzehntealt - ein vernünftiger
und umweltschonender Ersatz E-Bus soll 2018 auf den Markt gebracht
werden. Man lässt sich mehr Zeit, als man hat.

Der "Dieselgipfel" ist nun das erste Treffen im Rahmen des "Nationalen
Forums Diesel", das Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ins Leben gerufen haben.
Eingeladen sind die Vorstandsvorsitzenden der Automobilkonzerne, deren
Verbände, die Ministerpräsidenten und Bürgermeister der sieben am
meisten betroffenen Bundesländer und Stadtstaaten, dazu der Städtetag,
die Industriegewerkschaft Metall und die Bundesvereinigung Deutscher
Arbeitgeberverbände. Die Umwelt- und die Verbraucherverbände sind nicht
eingeladen. Soll - wieder einmal - zwischen Politik und Autoindustrie
gekungelt werden?

Das hätte eine ungute Tradition. Man sollte sich aus Anlass des
Autogipfels im August 2017 an einen Autogipfel im August 1996 erinnern:
Die Ministerpräsidenten des BMW-Landes Bayern, des VW-Landes
Niedersachsen und des Mercedes-Landes Baden-Württemberg, also
Regierungschefs von CDU, CSU und SPD, traten damals nach einem
sogenannten Autogipfel vor die Mikrofone und legten einen neuen
Rütli-Schwur ab - nämlich nichts zu tun, was den Interessen der
Autoindustrie irgendwie zuwider laufen könnte. Und sie gelobten, alles
zu tun, um eine Energiesteuer und höhere Benzinpreise abzuwenden.

Ein Kartell aus Bundespolitik, Landespolitik und Autowirtschaft war und
ist sich seit jeher einig darin, dass es stets gilt, neue und strengere
Auflagen für die Automobilindustrie aus Brüssel abzumildern.
Gleichzeitig wurden und werden die Mahnungen aus Brüssel, endlich das
Stickoxid-Problem in den Großstädten anzugehen, einvernehmlich überhört.
Das Kartell aus Politik und Autowirtschaft, aus Kanzleramt und Industrie
ist viel enger als die Kartelle der Autobauer, über die ja derzeit viel
recherchiert und diskutiert wird - und dieses politische Kartell liegt
ganz offen zu Tage. Es personifiziert und symbolisiert sich in Matthias
Wissmann. Der Ex-Verkehrsminister und CDU-Mann wurde 2007 Chef des
Verbands der Automobilindustrie. Angela Merkel hatte ihn dorthin
empfohlen. Sie ist die oberste Kartellschwester der Republik.
--- </hier abknabbern> ---

©<http://www.sueddeutsche.de/politik/prantls-blick-es-laeuft-nicht-und-laeuft-nicht-und-laeuft-nicht-1.3609926>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#318913

FromAlfredo Mondamini <news-without-spam@kaerner.net>
Date2017-07-30 02:53 +0200
Message-ID<oljaet$p7q$1@dont-email.me>
In reply to#318138

Am 25.07.2017 um 06:49 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote:
> Du kannst froh sein, daß der Haarwuchs sich nochmal gut erholt hat. Den
> Fehler haben schon viele begangen, aus Zorn über dünne Stellen sehr kurz
> geschnitten und den Rest per Sonnenbrand dann auch eliminiert.

Wäre schön, wenn das so einfach wäre. Habe ich mehrfach versucht, bis 
hin zur Blasenbildung. Meine Kopfhaut und Haarwurzeln scheissen mir 
eins... ich muss nach wie vor meinen Schädel täglich rasieren.

Alfredo, nach wie vor nur eine kahle Stelle am Schädel habend

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#318171

FromHeinz Lohmann <gomi@sofort-mail.de>
Date2017-07-25 18:57 +0800
Message-ID<etomgnF8iriU1@mid.individual.net>
In reply to#318135
Am 25.07.2017 um 09:17 schrieb Herwig AQSR:
> Wobei 2 mm übertrieben sein mögen - im April 2007 war ich auf dem
> HochStaufen bei Bad Reichenhall - mit frisch geschnittenen Haaren.
> Am nächsten Tag hatte ich so einen SonnenBrand auf dem Schädel, dass
> ich nicht bergfähig war.

Kopfbedeckung vergessen?

"Freundin" benennt online mutig das Problem
https://goo.gl/aLguvi

  ...und andere Stellen, die häufig vergessen werden:
https://goo.gl/4FtnVW

-- 
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.  W.B.

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#318200

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-07-25 07:59 -0700
Message-ID<d73290d2-e34e-4b7e-8b9c-39753d75a766@googlegroups.com>
In reply to#318171
2017-07-25 17:00:00 +0200

> ...

> Kopfbedeckung vergessen?

Ich trage nie KopfBedeckung. Oder fast nie.

1988 haben wir drei super-mediterane Wochen in
SchottLand erwischt. Mir hat es die Waschln
verbrannt (norddeutsch: Ohren), so dass ich
provisorisch Tempos zwischen BrillenBügeln und
Ohren klemmen musste. Funktionierte - sah aber
sowas von bekloppt aus.

Herwig

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#318283

FromHeinz Lohmann <gomi@sofort-mail.de>
Date2017-07-26 09:57 +0800
Message-ID<etqb8pFkatjU1@mid.individual.net>
In reply to#318200
Am 25.07.2017 um 22:59 schrieb Herwig AQSR:
> 2017-07-25 17:00:00 +0200
> 
>> ...
> 
>> Kopfbedeckung vergessen?
> 
> Ich trage nie KopfBedeckung. Oder fast nie.
> 
> 1988 haben wir drei super-mediterane Wochen in
> SchottLand erwischt. Mir hat es die Waschln
> verbrannt (norddeutsch: Ohren), so dass ich
> provisorisch Tempos zwischen BrillenBügeln und
> Ohren klemmen musste. Funktionierte - sah aber
> sowas von bekloppt aus.

Bei Wanderungen im Sommer trag ich Baseballkappe mit dünnem Handtuch 
drunter. Das schützt Nacken und Ohren und lässt sich sonst noch 
vielseitig einsetzen.
Hab ich mir beim Bergwandern in Japan abgeguckt. Da haben alle so ein 
dünnes Handtuch, und es sieht dann auch nicht so bekloppt aus.
-- 
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.  W.B.

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