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Groups > ger.ct > #315277 > unrolled thread

Petya

Started byFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
First post2017-07-01 17:00 +0200
Last post2017-07-03 08:03 +0200
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Contents

  Petya Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-07-01 17:00 +0200
    Re: Petya Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2017-07-01 15:22 +0000
      Re: Petya Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-07-01 17:26 +0200
    Re: Petya Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-07-01 17:22 +0200
      Re: Petya Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-07-01 15:31 +0000
        Re: Petya Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-07-01 19:10 +0200
    Re: Petya Klaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net> - 2017-07-01 17:31 +0200
    Re: Petya Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-01 18:14 +0200
      Re: Petya Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-07-01 19:49 +0000
        Re: Petya Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-01 21:55 +0200
          Re: Petya Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-07-01 20:01 +0000
            Re: Petya Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-01 22:04 +0200
              Re: Petya Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-07-02 06:18 +0000
          Re: Petya Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-07-01 23:16 +0200
            Re: Petya Goetz Schultz <ng-delete-mailer@goetz.co.uk> - 2017-07-01 23:40 +0100
            Re: Petya Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-02 08:22 +0200
              Re: Petya Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-07-02 13:43 +0200
                Re: Petya Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2017-07-02 14:12 +0200
                  Re: Petya Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-02 14:20 +0200
                    Re: Petya Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-07-02 12:45 +0000
                    Re: Petya Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2017-07-02 15:11 +0200
                  Re: Petya Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2017-07-02 20:11 +0200
                    Re: Petya Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-02 21:00 +0200
                      Re: Petya Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-02 21:17 +0200
                      Re: Petya g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2017-07-03 11:57 +0200
                    Re: Petya Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2017-07-02 22:00 +0200
                    Re: Petya g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2017-07-03 11:52 +0200
                    Re: Petya g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2017-07-03 11:54 +0200
                      Re: Petya g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2017-07-03 12:10 +0200
                  Re: Petya "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-07-03 08:08 +0200
                    Re: Petya "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-07-03 11:05 +0200
                  Re: Petya Martin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de> - 2017-07-05 14:52 +0200
                    Re: Petya Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-07-05 13:12 +0000
            Re: Petya Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-07-02 06:22 +0000
              Re: Petya Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-02 08:23 +0200
              Re: Petya Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-07-02 07:16 +0000
            Re: Petya g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2017-07-02 08:23 +0200
        Re: Petya Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-07-02 06:29 +0000
        Re: Petya g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2017-07-02 08:18 +0200
          Re: Petya Martin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de> - 2017-07-05 14:52 +0200
            Re: Petya gunter Kühne <kuehne123@front.ru> - 2017-07-05 17:01 +0200
      Re: Petya Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-07-02 17:25 +0200
        Re: Petya Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-02 17:46 +0200
          Re: Petya Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-07-02 18:07 +0200
            Re: Petya Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2017-07-03 15:50 +0200
    Re: Petya "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-07-03 08:03 +0200

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#315277 — Petya

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2017-07-01 17:00 +0200
SubjectPetya
Message-ID<131shz7x6rhj7$.1czd70jaknvba.dlg@40tude.net>
Hallo,

noch kein Petya-Tread?

Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen sich im
Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den entsprechenden
Kommissionen machen. Oft erfolglos. Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann
noch per Fax bestellen, aber auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was
noch auf Lager ist.
130 Standorte weltweit, rund 4000 Mitarbeiter. Platt. Für uns unkritisch,
wir können auf Wettbewerber ausweichen. Aber für den Konzern sehr, sehr
bitter. Heute kam, nach 5(!) Tagen die offizielle Rundmail, daß deren EDV
down ist.

Grüße,

Frank

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#315278

FromMartin Τrautmann <t-usenet@gmx.net>
Date2017-07-01 15:22 +0000
Message-ID<slrnolffh0.bom.t-usenet@ID-685.user.individual.de>
In reply to#315277
On Sat, 1 Jul 2017 17:00:36 +0200, Frank Hucklenbroich wrote:
> 130 Standorte weltweit, rund 4000 Mitarbeiter. Platt. Für uns unkritisch,
> wir können auf Wettbewerber ausweichen. Aber für den Konzern sehr, sehr
> bitter. Heute kam, nach 5(!) Tagen die offizielle Rundmail, daß deren EDV
> down ist.

Quatsch, die tun nur so. Wären sie platt, die Rundmail käme per
Briefpost. Oder hatte die Sekretärin 'nen Mac?

Schönen Gruß
Martin

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#315280

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2017-07-01 17:26 +0200
Message-ID<1psvjr6mi9k65$.zol395yngu5b$.dlg@40tude.net>
In reply to#315278
Am Sat, 1 Jul 2017 15:22:08 +0000 (UTC) schrieb Martin Τrautmann:

> On Sat, 1 Jul 2017 17:00:36 +0200, Frank Hucklenbroich wrote:
>> 130 Standorte weltweit, rund 4000 Mitarbeiter. Platt. Für uns unkritisch,
>> wir können auf Wettbewerber ausweichen. Aber für den Konzern sehr, sehr
>> bitter. Heute kam, nach 5(!) Tagen die offizielle Rundmail, daß deren EDV
>> down ist.
> 
> Quatsch, die tun nur so.

Ich war am Dienstag bei denen, die waren ziemlich verzweifelt. Und die
handgekritzelten Lieferscheine habe ich bei mir in der Firma, sowas habe
ich seit >20 Jahren nicht mehr gesehen, zumindest nicht bei einem Laden
dieser Größe.

> Wären sie platt, die Rundmail käme per
> Briefpost. Oder hatte die Sekretärin 'nen Mac?

Im Zweifelsfall von einem privaten Account eines der Geschäftsführer. Die
Kundendaten hat man wohl irgendwo extern gesichert. Ein paar Rundmails zu
verschicken ist ja nicht das Ding, aber wenn man nicht mehr an seine
Warenwirtschaft rankommt, das ist schon ziemlich übel.

Grüße,

Frank

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#315279

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2017-07-01 17:22 +0200
Message-ID<erpt17Fsl68U1@mid.individual.net>
In reply to#315277
Am 01.07.2017 um 17:00 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Hallo,
> 
> noch kein Petya-Tread?
> 
> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
> französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
> werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen sich im
> Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den entsprechenden
> Kommissionen machen. Oft erfolglos. Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann
> noch per Fax bestellen, aber auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was
> noch auf Lager ist.
> 130 Standorte weltweit, rund 4000 Mitarbeiter. Platt. Für uns unkritisch,
> wir können auf Wettbewerber ausweichen. Aber für den Konzern sehr, sehr
> bitter. Heute kam, nach 5(!) Tagen die offizielle Rundmail, daß deren EDV
> down ist.

Verwendet der Lieferant denn auch die ukrainische Steursoftware?

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#315283

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2017-07-01 15:31 +0000
Message-ID<oj8f89$m51$1@news.albasani.net>
In reply to#315279
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote:
> Am 01.07.2017 um 17:00 schrieb Frank Hucklenbroich:
>> Hallo,
>> 
>> noch kein Petya-Tread?

Doch, ich hatte einen gestartet. Eigener Thread.
"Neues Spiel, neues Glück"

>> 
>> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
>> französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
>> werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen sich im
>> Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den entsprechenden
>> Kommissionen machen. Oft erfolglos. Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann
>> noch per Fax bestellen, aber auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was
>> noch auf Lager ist.
>> 130 Standorte weltweit, rund 4000 Mitarbeiter. Platt. Für uns unkritisch,
>> wir können auf Wettbewerber ausweichen. Aber für den Konzern sehr, sehr
>> bitter. Heute kam, nach 5(!) Tagen die offizielle Rundmail, daß deren EDV
>> down ist.
> 
> Verwendet der Lieferant denn auch die ukrainische Steursoftware?
> 

Es hat ja gereicht, wenn eine Firma in der Ukraine eine Dependence hatte
die musste dann diese Steuer Software verwenden und damit war der Wurm im
lokalen Netz. Per VPN dann bald in allen weltweiten Filialen.

-- 
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap

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#315306

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2017-07-01 19:10 +0200
Message-ID<erq3cjFu351U1@mid.individual.net>
In reply to#315283
Am 01.07.2017 um 17:31 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote:
>> Am 01.07.2017 um 17:00 schrieb Frank Hucklenbroich:
>>> Hallo,
>>>
>>> noch kein Petya-Tread?
> 
> Doch, ich hatte einen gestartet. Eigener Thread.
> "Neues Spiel, neues Glück"
> 
>>>
>>> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
>>> französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
>>> werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen sich im
>>> Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den entsprechenden
>>> Kommissionen machen. Oft erfolglos. Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann
>>> noch per Fax bestellen, aber auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was
>>> noch auf Lager ist.
>>> 130 Standorte weltweit, rund 4000 Mitarbeiter. Platt. Für uns unkritisch,
>>> wir können auf Wettbewerber ausweichen. Aber für den Konzern sehr, sehr
>>> bitter. Heute kam, nach 5(!) Tagen die offizielle Rundmail, daß deren EDV
>>> down ist.
>>
>> Verwendet der Lieferant denn auch die ukrainische Steursoftware?
>>
> 
> Es hat ja gereicht, wenn eine Firma in der Ukraine eine Dependence hatte
> die musste dann diese Steuer Software verwenden und damit war der Wurm im
> lokalen Netz. Per VPN dann bald in allen weltweiten Filialen.

Das Verrückte ist, dass indische Geldautomaten offenbar auch Filialen in
der Ukraine haben:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Indien-will-Windows-Rabatt-um-Erpressungstrojaner-auszubremsen-3760730.html

"Das Sicherheitsteam von Rai hat nach eigener Aussage dafür gesorgt,
dass auf 200.000 Geldautomaten der Patch für Windows XP installiert
wurde, so habe man das Ausmaß des Petya/NotPetya-Ausbruchs im Land
begrenzen können."

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#315282

FromKlaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net>
Date2017-07-01 17:31 +0200
Message-ID<oj8f7r$gb0$1@solani.org>
In reply to#315277
Am 01.07.2017 um 17:00 schrieb Frank Hucklenbroich:
> noch kein Petya-Tread?
> 
> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt,

Die Ursache kenne ich nicht, aber bei Beiersdorf (Nivea, Eucerin usw.)
gab es einen Totalausfall der EDV etc durch einen "Hackerangriff":
<https://www.welt.de/regionales/hamburg/article166086663/Eine-Jahrhundertentscheidung-fuer-Hamburg.html>

Klaus

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#315290

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-07-01 18:14 +0200
Message-ID<oj8he0$5ak$1@news.bawue.net>
In reply to#315277
On 07/01/2017 05:00 PM, Frank Hucklenbroich wrote:
> Hallo,
> 
> noch kein Petya-Tread?
> 
> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
> französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
> werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen sich im
> Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den entsprechenden
> Kommissionen machen. Oft erfolglos. Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann
> noch per Fax bestellen, aber auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was
> noch auf Lager ist.

Hat man sich dort keine Gedanken über solche Szenarien gemacht? Es hätte 
ihnen ja auch der Server abfackeln können... Zumindest Backups sollten 
da sein.

Manchmal kann so ein 'wird schon gutgehen' sehr teuer werden.

  Gerrit

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#315328

FromHolger Marzen <holger@marzen.de>
Date2017-07-01 19:49 +0000
Message-ID<oj8uc9$j21$1@news.marzen.de>
In reply to#315290
* On Sat, 1 Jul 2017 18:14:48 +0200, Gerrit Heitsch wrote:

> On 07/01/2017 05:00 PM, Frank Hucklenbroich wrote:
>> 
>> noch kein Petya-Tread?
>> 
>> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
>> französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
>> werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen
>> sich im Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den
>> entsprechenden Kommissionen machen. Oft erfolglos.
>> Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann noch per Fax bestellen, aber
>> auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was noch auf Lager ist.
>
> Hat man sich dort keine Gedanken über solche Szenarien gemacht? Es
> hätte ihnen ja auch der Server abfackeln können... Zumindest Backups
> sollten da sein.

In den meisten Firmen gibt es zu Windows kein alternatives Szenario,
selbst wenn noch ein z/OS oder ein AIX für SAP läuft. Die ganzen Clients
für SAP und die Bürosoftware laufen als Microsoft-Monokultur, und das
ist noch nie in Frage gestellt worden – auch nicht von der Revision.
Nein, dass die Thin Clients erst mal ein Linux booten und den
Citrix-Receiver starten, ist kein alternatives Szenario.

Was nutzt das Zurückspielen der Backups, wenn die Systeme gleich drauf
wieder infiziert werden?

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#315329

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-07-01 21:55 +0200
Message-ID<oj8ub2$afb$1@news.bawue.net>
In reply to#315328
On 07/01/2017 09:49 PM, Holger Marzen wrote:
> * On Sat, 1 Jul 2017 18:14:48 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
> 
>> On 07/01/2017 05:00 PM, Frank Hucklenbroich wrote:
>>>
>>> noch kein Petya-Tread?
>>>
>>> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
>>> französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
>>> werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen
>>> sich im Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den
>>> entsprechenden Kommissionen machen. Oft erfolglos.
>>> Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann noch per Fax bestellen, aber
>>> auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was noch auf Lager ist.
>>
>> Hat man sich dort keine Gedanken über solche Szenarien gemacht? Es
>> hätte ihnen ja auch der Server abfackeln können... Zumindest Backups
>> sollten da sein.
> 
> In den meisten Firmen gibt es zu Windows kein alternatives Szenario,
> selbst wenn noch ein z/OS oder ein AIX für SAP läuft. Die ganzen Clients
> für SAP und die Bürosoftware laufen als Microsoft-Monokultur, und das
> ist noch nie in Frage gestellt worden – auch nicht von der Revision.
> Nein, dass die Thin Clients erst mal ein Linux booten und den
> Citrix-Receiver starten, ist kein alternatives Szenario.

Ist es schon, nur wollte sich bisher keiner die Mühe machen. Ändert sich 
jetzt vielleicht wenn sich zeigt wie teuer Windows werden kann.


> Was nutzt das Zurückspielen der Backups, wenn die Systeme gleich drauf
> wieder infiziert werden?

Ich dachte für die verwendeten Exploits gibt es Patches? Wenn man die 
bisher nicht installiert hatte kann man das jetzt tun bevor die Clients 
wieder ans Netz dürfen.

  Gerrit

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#315331

FromHolger Marzen <holger@marzen.de>
Date2017-07-01 20:01 +0000
Message-ID<oj8v2u$jgl$1@news.marzen.de>
In reply to#315329
* On Sat, 1 Jul 2017 21:55:06 +0200, Gerrit Heitsch wrote:

> On 07/01/2017 09:49 PM, Holger Marzen wrote:
>> 
>> In den meisten Firmen gibt es zu Windows kein alternatives Szenario,
>> selbst wenn noch ein z/OS oder ein AIX für SAP läuft. Die ganzen Clients
>> für SAP und die Bürosoftware laufen als Microsoft-Monokultur, und das
>> ist noch nie in Frage gestellt worden – auch nicht von der Revision.
>> Nein, dass die Thin Clients erst mal ein Linux booten und den
>> Citrix-Receiver starten, ist kein alternatives Szenario.
>
> Ist es schon, nur wollte sich bisher keiner die Mühe machen. Ändert sich 
> jetzt vielleicht wenn sich zeigt wie teuer Windows werden kann.

Thin Clients laufen häufig unter Linux. Aber wenn sie bloß auf
Windows-Terminalserver zugreifen, ist das eben kein zu Windows
alternatives Szenario.

>> Was nutzt das Zurückspielen der Backups, wenn die Systeme gleich drauf
>> wieder infiziert werden?
>
> Ich dachte für die verwendeten Exploits gibt es Patches? Wenn man die 
> bisher nicht installiert hatte kann man das jetzt tun bevor die Clients 
> wieder ans Netz dürfen.

Ja, das ist der Weg. Maschinen neu aufsetzen, patchen, Daten aus der
Sicherung zurückladen. Was wäre, wenn Microsoft betroffen gewesen wäre
und einige Wochen lang keinen Patch hätte entwickeln können? Das Warten
auf den Microsoft-Fix ist die einzige Strategie der meisten Unternehmen,
selbst wenn sie die Notfallvorsorge ernst nehmen und z.B. auch die
Zerstörung der Büroräume-/Gebäude in ihren Plänen abdecken.

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#315332

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-07-01 22:04 +0200
Message-ID<oj8utc$aic$2@news.bawue.net>
In reply to#315331
On 07/01/2017 10:01 PM, Holger Marzen wrote:
> * On Sat, 1 Jul 2017 21:55:06 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
> 
>> On 07/01/2017 09:49 PM, Holger Marzen wrote:
>>>
>>> In den meisten Firmen gibt es zu Windows kein alternatives Szenario,
>>> selbst wenn noch ein z/OS oder ein AIX für SAP läuft. Die ganzen Clients
>>> für SAP und die Bürosoftware laufen als Microsoft-Monokultur, und das
>>> ist noch nie in Frage gestellt worden – auch nicht von der Revision.
>>> Nein, dass die Thin Clients erst mal ein Linux booten und den
>>> Citrix-Receiver starten, ist kein alternatives Szenario.
>>
>> Ist es schon, nur wollte sich bisher keiner die Mühe machen. Ändert sich
>> jetzt vielleicht wenn sich zeigt wie teuer Windows werden kann.
> 
> Thin Clients laufen häufig unter Linux. Aber wenn sie bloß auf
> Windows-Terminalserver zugreifen, ist das eben kein zu Windows
> alternatives Szenario.

Ein paar Terminalserver kann man allerdings etwas besser absichern als 
hunderte von Büro-PCs.

  Gerrit

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#315353

FromHolger Marzen <holger@marzen.de>
Date2017-07-02 06:18 +0000
Message-ID<oja378$4c7$1@news.marzen.de>
In reply to#315332
* On Sat, 1 Jul 2017 22:04:51 +0200, Gerrit Heitsch wrote:

> On 07/01/2017 10:01 PM, Holger Marzen wrote:
>> * On Sat, 1 Jul 2017 21:55:06 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
>> 
>>> On 07/01/2017 09:49 PM, Holger Marzen wrote:
>>>>
>>>> In den meisten Firmen gibt es zu Windows kein alternatives Szenario,
>>>> selbst wenn noch ein z/OS oder ein AIX für SAP läuft. Die ganzen Clients
>>>> für SAP und die Bürosoftware laufen als Microsoft-Monokultur, und das
>>>> ist noch nie in Frage gestellt worden – auch nicht von der Revision.
>>>> Nein, dass die Thin Clients erst mal ein Linux booten und den
>>>> Citrix-Receiver starten, ist kein alternatives Szenario.
>>>
>>> Ist es schon, nur wollte sich bisher keiner die Mühe machen. Ändert sich
>>> jetzt vielleicht wenn sich zeigt wie teuer Windows werden kann.
>> 
>> Thin Clients laufen häufig unter Linux. Aber wenn sie bloß auf
>> Windows-Terminalserver zugreifen, ist das eben kein zu Windows
>> alternatives Szenario.
>
> Ein paar Terminalserver kann man allerdings etwas besser absichern als 
> hunderte von Büro-PCs.

Ist trotzdem kein alternatives Szenario sondern Windows-Monokultur.

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#315339

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2017-07-01 23:16 +0200
Message-ID<5f5da680-6a41-5a47-ba0c-e1ab9dfd75ce@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#315329
Gerrit Heitsch schrieb:
> On 07/01/2017 09:49 PM, Holger Marzen wrote:
>> * On Sat, 1 Jul 2017 18:14:48 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
>> 
>>> On 07/01/2017 05:00 PM, Frank Hucklenbroich wrote:
>>>>
>>>> noch kein Petya-Tread?
>>>>
>>>> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
>>>> französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
>>>> werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen
>>>> sich im Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den
>>>> entsprechenden Kommissionen machen. Oft erfolglos.
>>>> Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann noch per Fax bestellen, aber
>>>> auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was noch auf Lager ist.
>>>
>>> Hat man sich dort keine Gedanken über solche Szenarien gemacht? Es
>>> hätte ihnen ja auch der Server abfackeln können... Zumindest Backups
>>> sollten da sein.
>> 
>> In den meisten Firmen gibt es zu Windows kein alternatives Szenario,
>> selbst wenn noch ein z/OS oder ein AIX für SAP läuft. Die ganzen Clients
>> für SAP und die Bürosoftware laufen als Microsoft-Monokultur, und das
>> ist noch nie in Frage gestellt worden – auch nicht von der Revision.
>> Nein, dass die Thin Clients erst mal ein Linux booten und den
>> Citrix-Receiver starten, ist kein alternatives Szenario.
> 
> Ist es schon, nur wollte sich bisher keiner die Mühe machen. Ändert sich 
> jetzt vielleicht wenn sich zeigt wie teuer Windows werden kann.

Und wenn jetzt alle Firmen auf Linux umrüsten, dann gibts solche
Trojaner nicht mehr? Ich bin mir ziemlich sicher, daß wenn Linux einen
Marktanteil von 80% in den Firmen hat, das die Angriffe dann genauso
stattfinden werden. Und es werden Lücken gefunden werden. Das es
Lücken gibt, liest man ja fast jede Woche in den entsprechenden
Newslettern.

>> Was nutzt das Zurückspielen der Backups, wenn die Systeme gleich drauf
>> wieder infiziert werden?
> 
> Ich dachte für die verwendeten Exploits gibt es Patches? Wenn man die 
> bisher nicht installiert hatte kann man das jetzt tun bevor die Clients 
> wieder ans Netz dürfen.

Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. udn gegen Gier auch nicht.


        Bye Jörg

-- 
"You have always been here."
(Kosh (to Sheridan), "All Alone in the Night")

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#315344

FromGoetz Schultz <ng-delete-mailer@goetz.co.uk>
Date2017-07-01 23:40 +0100
Message-ID<oj98ch$lg7$1@gioia.aioe.org>
In reply to#315339
On 01/07/17 22:16, Jörg Tewes wrote:
> Gerrit Heitsch schrieb:
>>
>> Ist es schon, nur wollte sich bisher keiner die Mühe machen. Ändert sich 
>> jetzt vielleicht wenn sich zeigt wie teuer Windows werden kann.
> 
> Und wenn jetzt alle Firmen auf Linux umrüsten, dann gibts solche
> Trojaner nicht mehr? Ich bin mir ziemlich sicher, daß wenn Linux einen
> Marktanteil von 80% in den Firmen hat, das die Angriffe dann genauso
> stattfinden werden. Und es werden Lücken gefunden werden. Das es
> Lücken gibt, liest man ja fast jede Woche in den entsprechenden
> Newslettern.


Sicher - aber wenn in Firmen nur Windows erlaubt ist und überhaupt kein
Gedanke an andere OS verschwendet wird (ich spreche hier aus Erfahrung
für einen großen ISP) dann wird das nichts. Die Monokultur wird
ausgelegt mit Zwang zu AD und nur OS WIN in de Firewall. So lange jemand
so denkt, so sage ich: Haste verdient. Zum Glück habe ich Kontakte um
"alternativen OS" zum Leben zu verhelfen, aber sollte nicht sein.

> 
> 
>         Bye Jörg
> 

Cheers
  G.

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#315354

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-07-02 08:22 +0200
Message-ID<oja32g$p0u$1@news.bawue.net>
In reply to#315339
On 07/01/2017 11:16 PM, Jörg Tewes wrote:
> Gerrit Heitsch schrieb:
>> On 07/01/2017 09:49 PM, Holger Marzen wrote:
>>> * On Sat, 1 Jul 2017 18:14:48 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
>>>
>>>> On 07/01/2017 05:00 PM, Frank Hucklenbroich wrote:
>>>>>
>>>>> noch kein Petya-Tread?
>>>>>
>>>>> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
>>>>> französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
>>>>> werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen
>>>>> sich im Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den
>>>>> entsprechenden Kommissionen machen. Oft erfolglos.
>>>>> Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann noch per Fax bestellen, aber
>>>>> auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was noch auf Lager ist.
>>>>
>>>> Hat man sich dort keine Gedanken über solche Szenarien gemacht? Es
>>>> hätte ihnen ja auch der Server abfackeln können... Zumindest Backups
>>>> sollten da sein.
>>>
>>> In den meisten Firmen gibt es zu Windows kein alternatives Szenario,
>>> selbst wenn noch ein z/OS oder ein AIX für SAP läuft. Die ganzen Clients
>>> für SAP und die Bürosoftware laufen als Microsoft-Monokultur, und das
>>> ist noch nie in Frage gestellt worden – auch nicht von der Revision.
>>> Nein, dass die Thin Clients erst mal ein Linux booten und den
>>> Citrix-Receiver starten, ist kein alternatives Szenario.
>>
>> Ist es schon, nur wollte sich bisher keiner die Mühe machen. Ändert sich
>> jetzt vielleicht wenn sich zeigt wie teuer Windows werden kann.
> 
> Und wenn jetzt alle Firmen auf Linux umrüsten, dann gibts solche
> Trojaner nicht mehr? Ich bin mir ziemlich sicher, daß wenn Linux einen
> Marktanteil von 80% in den Firmen hat, das die Angriffe dann genauso
> stattfinden werden. Und es werden Lücken gefunden werden. Das es
> Lücken gibt, liest man ja fast jede Woche in den entsprechenden
> Newslettern.

Die sollen ja nicht alle umrüsten, es soll nur weniger Monokultur werden.


>>> Was nutzt das Zurückspielen der Backups, wenn die Systeme gleich drauf
>>> wieder infiziert werden?
>>
>> Ich dachte für die verwendeten Exploits gibt es Patches? Wenn man die
>> bisher nicht installiert hatte kann man das jetzt tun bevor die Clients
>> wieder ans Netz dürfen.
> 
> Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. udn gegen Gier auch nicht.

Und deshalb wird es erstmal weiter bei Windows bleiben. Ich denke die 
jetzt betroffenen Firmen werden den Fehler überall suchen, aber nicht in 
der OS-Monokultur und nicht bei den Usern.

  Gerrit

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#315395

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2017-07-02 13:43 +0200
Message-ID<54068ca7-1970-0921-dad2-db1143051b5e@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#315354
Gerrit Heitsch schrieb:
> On 07/01/2017 11:16 PM, Jörg Tewes wrote:
>> Gerrit Heitsch schrieb:
>>> On 07/01/2017 09:49 PM, Holger Marzen wrote:
>>>> * On Sat, 1 Jul 2017 18:14:48 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
>>>>
>>>>> On 07/01/2017 05:00 PM, Frank Hucklenbroich wrote:
>>>>>>
>>>>>> noch kein Petya-Tread?
>>>>>>
>>>>>> Aktuell hat es einen unserer Lieferanten erwischt, einen großen
>>>>>> französischen Konzern. Seit Dienstag keinerlei IT mehr, Lieferscheine
>>>>>> werden von Hand auf Papier gekritzelt und die Lagerarbeiter müssen
>>>>>> sich im Großregallager mit Zetteln auf die Suche nach den
>>>>>> entsprechenden Kommissionen machen. Oft erfolglos.
>>>>>> Warenwirtschaftssystem? Weg. Man kann noch per Fax bestellen, aber
>>>>>> auf eigenes Risiko. Die wissen ja nicht, was noch auf Lager ist.
>>>>>
>>>>> Hat man sich dort keine Gedanken über solche Szenarien gemacht? Es
>>>>> hätte ihnen ja auch der Server abfackeln können... Zumindest Backups
>>>>> sollten da sein.
>>>>
>>>> In den meisten Firmen gibt es zu Windows kein alternatives Szenario,
>>>> selbst wenn noch ein z/OS oder ein AIX für SAP läuft. Die ganzen Clients
>>>> für SAP und die Bürosoftware laufen als Microsoft-Monokultur, und das
>>>> ist noch nie in Frage gestellt worden – auch nicht von der Revision.
>>>> Nein, dass die Thin Clients erst mal ein Linux booten und den
>>>> Citrix-Receiver starten, ist kein alternatives Szenario.
>>>
>>> Ist es schon, nur wollte sich bisher keiner die Mühe machen. Ändert sich
>>> jetzt vielleicht wenn sich zeigt wie teuer Windows werden kann.
>> 
>> Und wenn jetzt alle Firmen auf Linux umrüsten, dann gibts solche
>> Trojaner nicht mehr? Ich bin mir ziemlich sicher, daß wenn Linux einen
>> Marktanteil von 80% in den Firmen hat, das die Angriffe dann genauso
>> stattfinden werden. Und es werden Lücken gefunden werden. Das es
>> Lücken gibt, liest man ja fast jede Woche in den entsprechenden
>> Newslettern.
> 
> Die sollen ja nicht alle umrüsten, es soll nur weniger Monokultur werden.

Naja wenn die Firmen merken wie teuer Windows werden kann, wie du oben
schreibst, dann glaubbst du doch nicht das mehr als die wo es
unbddingt notwendig ist nicht umschwenken. Es wird dann also eine
Linux Monokultur geben, weil alle wollen ja sparen. Dummn nur das sie
wie immer bei solchen Aktionen auf die Nase fallen werden.


        Bye Jörg

-- 
Aber Frauen sind ja nicht an der Kohle, sondern am Charakter des
Mannes interessiert. "Deshalb sieht man auch so viele achtzigjährige
Sozialhilfeempfänger mit hübschen jungen Frauen am Arm."
(Richard Fish, "Ally McBeal").

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#315409

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2017-07-02 14:12 +0200
Message-ID<ri4n2e-91e.ln1@hergen.dyndns.org>
In reply to#315395
Am 02.07.2017 um 13:43 schrieb Jörg Tewes:

>> Die sollen ja nicht alle umrüsten, es soll nur weniger Monokultur werden.
> 
> Naja wenn die Firmen merken wie teuer Windows werden kann, wie du oben
> schreibst, dann glaubbst du doch nicht das mehr als die wo es
> unbddingt notwendig ist nicht umschwenken.

Doch, natürlich.

Es wird immer Unternehmen geben, bei denen die aufgelaufenen Kosten 
trotz Erpressungstrojaner&Co immer noch geringer sind als die, welche 
bei Umstellung anfallen würden.

Es wird immer Unternehmen geben, welche nicht mehr umstellen können, 
weil bereits eine zu große Abhängigkeit der Geschäftsprozesse von einer 
bestimmten Software entstanden ist.

Und es wird auch diejenigen geben, die den richtigen Schluss ziehen - 
nämlich den, das jede IT-Monokultur auf Dauer teuer wird. Sei es durch 
Angriffe oder sei es durch entstehende Abhängigkeiten von Zulieferern.

Hergen

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#315411

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-07-02 14:20 +0200
Message-ID<ojao38$1lh$2@news.bawue.net>
In reply to#315409
On 07/02/2017 02:12 PM, Hergen Lehmann wrote:
> 
> Es wird immer Unternehmen geben, welche nicht mehr umstellen können, 
> weil bereits eine zu große Abhängigkeit der Geschäftsprozesse von einer 
> bestimmten Software entstanden ist.

Auch hier gilt 'nicht wollen' und nicht 'nicht können'. Es geht immer, 
es ist die Frage was es kostet und wie lange es dauert.

Bei Teilen will man sich auf keinen Fall von einem Zulieferer abhängig 
machen, aber die gleichen Leute haben kein Problem damit, wenn das bei 
der IT passiert.

  Gerrit

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#315418

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2017-07-02 12:45 +0000
Message-ID<1t5958eab0i67fdn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#315411
On Sun, 02 Jul 2017 14:20:50 Gerrit Heitsch wrote:
> On 07/02/2017 02:12 PM, Hergen Lehmann wrote:
> > Es wird immer Unternehmen geben, welche nicht mehr umstellen
> > können, weil bereits eine zu große Abhängigkeit der
> > Geschäftsprozesse von einer bestimmten Software entstanden ist.
 
> Auch hier gilt 'nicht wollen' und nicht 'nicht können'. Es geht
> immer, es ist die Frage was es kostet und wie lange es dauert.

Naja, wenn die Kosten höher werden, als die Menge Geld, die zur
Verfügung steht, dann "geht es nicht", jedenfalls nicht für dieses
Unternehmen.

Servus,
   Stefan 

-- 
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stolze Schleimer verdient der Staat: Stefan!
(Sloganizer)

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