Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > ger.ct > #313140 > unrolled thread

Arduino kaputt?

Started byHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
First post2017-06-14 12:02 +0200
Last post2017-06-15 23:17 +0200
Articles 5 — 4 participants

Back to article view | Back to ger.ct


Contents

  Arduino kaputt? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-06-14 12:02 +0200
    Re: Arduino kaputt? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2017-06-14 12:26 +0200
      Re: Arduino kaputt? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2017-06-14 14:35 +0000
        Re: Arduino kaputt? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-06-15 15:43 +0200
    Re: Arduino kaputt? Anonymous <anonymous@hoi-polloi.org> - 2017-06-15 23:17 +0200

#313140 — Arduino kaputt?

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2017-06-14 12:02 +0200
SubjectArduino kaputt?
Message-ID<eqcftfFcqv2U1@mid.individual.net>
So wie ich

https://heise.de/-3742601

gelesen habe, bekomme ich den Eindruck,
das die Entwicklung von Arduino kaputtgeht :-(

Hermann
    der gerne Weiterentwicklungen von Arduino artigen Rechner hätte,
    allerdings ohne Funk und ohne M$..

-- 
http://www.hermann-riemann.de

[toc] | [next] | [standalone]


#313150

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2017-06-14 12:26 +0200
Message-ID<gkf71e-b0f.ln1@hergen.dyndns.org>
In reply to#313140
Am 14.06.2017 um 12:02 schrieb Hermann Riemann:

> https://heise.de/-3742601
> 
> gelesen habe, bekomme ich den Eindruck,
> das die Entwicklung von Arduino kaputtgeht :-(

Naja, das meiste steht unter GPL und die IDE ist ohnehin nicht wirklich 
der Hit. Wenn die kommerziellen Parteien sich streitet, ist der fork 
nicht weit...

>     der gerne Weiterentwicklungen von Arduino artigen Rechner hätte,

Was willst du da groß weiter entwickelt haben?

Im Prinzip sind das Experimentier-Boards für die jeweiligen 
Mikrocontroller. Sobald es um speziellere Projektanforderungen geht, 
bietet es sich an, den Chip einfach direkt bei Atmel zu kaufen und auf 
eine selbst gezimmerte Leiterplatte zu löten.

Und sobald es um mehr Rechenleistung und Speicherkapazität geht, ist das 
Arduino-Konzept eh am Ende. Da wird man lieber auf eines der zahlreichen 
ARM-Boards mit Linux setzen.

Hergen

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#313191

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2017-06-14 14:35 +0000
Message-ID<eqcvt7Fg8euU1@mid.individual.net>
In reply to#313150
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> wrote:
>Am 14.06.2017 um 12:02 schrieb Hermann Riemann:

>> https://heise.de/-3742601
>> 
>> gelesen habe, bekomme ich den Eindruck,
>> das die Entwicklung von Arduino kaputtgeht :-(

>Naja, das meiste steht unter GPL und die IDE ist ohnehin nicht wirklich 
>der Hit. Wenn die kommerziellen Parteien sich streitet, ist der fork 
>nicht weit...

>>     der gerne Weiterentwicklungen von Arduino artigen Rechner hätte,

>Was willst du da groß weiter entwickelt haben?

>Im Prinzip sind das Experimentier-Boards für die jeweiligen 
>Mikrocontroller. Sobald es um speziellere Projektanforderungen geht, 
>bietet es sich an, den Chip einfach direkt bei Atmel zu kaufen und auf 
>eine selbst gezimmerte Leiterplatte zu löten.

Der einzige Vorteil, den ich bei den Arduinos sehe, ist die Standardisierung der
Anschlüsse. Das nützt dir aber nichts, wenn es für deinen Einsatzfall kein
passendes Shield gibt. Und selbst wenn, dann ist eine Arduinolösung oft teurer
und weniger leistungsfähig als ein RPi ähnliches Board.
Daß die Bibliotheken subobtimal sind, wenn man alle Features des Controllers,
insbesondere die Energiesparoptionen, ausreizen möchte, kommt noch hinzu.

-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#313372

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2017-06-15 15:43 +0200
Message-ID<eqfh8jF3pieU1@mid.individual.net>
In reply to#313191
Am 14.06.2017 um 16:35 schrieb Peter Heitzer:

> Der einzige Vorteil, den ich bei den Arduinos sehe,
> ist die Standardisierung der Anschlüsse.

Die sind auch schon bei microcontroller mehr oder weniger gut beschrieben.

> Das nützt dir aber nichts, wenn es für deinen Einsatzfall kein
> passendes Shield gibt. Und selbst wenn, dann ist eine Arduinolösung oft teurer
> und weniger leistungsfähig als ein RPi ähnliches Board.

Das hängt von der Anwendung ab.
Mit einem Arduino kannst Du über deren USB Maus und Tastatur
emulieren. Bei RPI hat das 1. andere USB-Richtung
und dann wird die serielle Schnittstelle für den
  USB Anschluß bei RPi auch noch anderweitig wie LA verwendet,
was die Programmierung behindert.

Bei Arduino kannst Du schon bei Platinenauswahl
zwischen 3,3 un 5 V wählen,
Es gibt mega2560 oder Due mit 4 seriellen Schnittstellen
und sehr vielen IO ports.

Hinzu kommt geringerer Stromverbrauch,
Assemmblerprogrammiermöglichkeit der Schnnitstellen ..

Das mit den shields ist auch bei RPi problemtatisch.
meist ist das nur für ein shield ausgelegt,
und Gehäuse sehen meist kein Platz dafür vor

> Daß die Bibliotheken subobtimal sind, wenn man alle Features des Controllers,
> insbesondere die Energiesparoptionen, ausreizen möchte, kommt noch hinzu.

Da gibt es noch t-boards von elektor.

Hermann
    der Arduino Einsatz vorhat.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#313418

FromAnonymous <anonymous@hoi-polloi.org>
Date2017-06-15 23:17 +0200
Message-ID<991bcaf221d6baf8565cff31cf1a757a@hoi-polloi.org>
In reply to#313140
Hermann Riemann schrieb:

>So wie ich
>
>https://heise.de/-3742601
>
>gelesen habe, bekomme ich den Eindruck,
>das die Entwicklung von Arduino kaputtgeht :-(

Das Projekt ist in Gefahr, an Eitelkeit und Egoismus der derzeit
federführenden Personen grossen Schaden zu nehmen. Aber wen wundert's,
betrachtet man diese zwielichtigen Gestalten.

Ohne die konsequente Umsetzung des Open Source-Gedanken durch den
eigentlichen Entwickler des Wiring- a.k.a. Arduino-Systems, Hernando
Barragán Romero, wäre es nie in grosserem Masse bekannt geworden.

Aber so wie Massimo Banzi das zugrundliegende Wiring-Projekt an sich
riss, es in Arduino umbenannte und seither als selbsternannter Schöpfer
konsequent den tatsächlichen Ursprung verleugnet, scheinen auch andere
wie Federico Musto aus frei erfundenen Heldentaten Kapital schlagen zu
wollen.

https://arduinohistory.github.io/
https://design.uniandes.edu.co/arq_equipo/hernando-barragan-m-a/

Mir scheint, einzig eine 'Free Arduino Foundation' ohne Würdigung der
derzeitigen G'schäftlemacher, vielleicht sogar unter Beteiligung des
wahren Erfinders, würde Wunden heilen und dieses wichtige Projekt wieder
voran bringen. Es ist und bleibt ein sehr einfach zugängliches System,
was von der Linux-basierten Raspberry Pi-Plattform nicht unbedingt
behauptet werden kann.

[toc] | [prev] | [standalone]


Back to top | Article view | ger.ct


csiph-web