Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > ger.ct > #312524 > unrolled thread
| Started by | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2017-06-08 18:13 -0700 |
| Last post | 2017-06-10 12:30 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 28 — 11 participants |
Back to article view | Back to ger.ct
Zwei Technologien im Clinch Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-06-08 18:13 -0700
Re: Zwei Technologien im Clinch "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-06-09 09:11 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2017-06-09 09:33 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-06-09 10:10 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> - 2017-06-09 12:28 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2017-06-09 12:49 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2017-06-09 13:18 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> - 2017-06-09 14:20 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-06-09 16:46 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-06-09 07:55 -0700
Re: Zwei Technologien im Clinch Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-06-09 16:57 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-06-09 14:58 +0000
Re: Zwei Technologien im Clinch Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-06-09 17:09 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> - 2017-06-09 17:30 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-06-09 17:36 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Arno Lutz <invalid@freakmail.de> - 2017-06-09 23:18 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-06-09 18:02 -0700
Re: Zwei Technologien im Clinch Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-06-10 03:11 +0000
Re: Zwei Technologien im Clinch Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-06-10 06:09 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-06-10 06:14 +0000
Re: Zwei Technologien im Clinch Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-06-10 13:06 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-06-10 18:32 +0000
Re: Zwei Technologien im Clinch Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-06-11 06:44 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-06-11 09:14 +0000
Re: Zwei Technologien im Clinch Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-06-11 12:06 -0700
Re: Zwei Technologien im Clinch Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-06-11 11:56 -0700
Re: Zwei Technologien im Clinch Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-06-13 16:11 +0200
Re: Zwei Technologien im Clinch Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-06-10 12:30 +0200
Page 1 of 2 [1] 2 Next page →
| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-08 18:13 -0700 |
| Subject | Zwei Technologien im Clinch |
| Message-ID | <a7b2612e-cef9-4ccf-9182-4cde537fa267@googlegroups.com> |
2017-06-09 03:14:00 +0200 (Pi Uhr!) Auf YouTube findet man die Beiträge von Hobbyisten, die tolle LED-ScheinWerfer gebaut haben - und mit ein wenig Geschick kann man heute aus 2 KiloWatt ohne weiteres 200_000 Lumen machen. Das ist etwa die Sonneneinstrahlung auf 2 QuadratMeter. Nächtens ist das ziemlich viel Licht. Und wenn man das in YouTube vorführen möchte, dann muss man ein Filmchen drehen - nachts eine Landschaft anleuchten, zum Beispiel. Und was passiert dann? Eine moderen Kamera beherrscht diese LichtMenge mit Leichtigkeit und regelt runter. Das Bild sieht nicht anders aus als ob es mit einer TaschenLampe von ein paar hundert Lumen angefertigt worden wäre. Was tun? Den Eindruck von Helligkeit zu schaffen und noch etwas erkennbar zu haben? Ich fürchte, es ist unmöglich. Sogar wenn man IRL mit verschieden starken LichtQuellen umgeht, gewöhnt man sich schnell an unterschiedliche Beleuchtungen. Mit meiner Fenix LD41 ( wahlweise 960 Lumen, 400 Lumen, 160 Lumen, 6 Lumen) ändert sich das Sehen in der Nähe fast gar nicht - lediglich der fernste Punkt, der noch als angeleuchtet erkannt werden kann, ist mit steigender LeuchtKraft weiter entfernt, wird aber zunehmend von der LichtStreuung in der Luft direkt vor der Lampe überdeckt. Mit einer (handlichen?!) Lampe von 200_000 Lumen könnte ich nicht so viel mehr sehen als wie mit 960 Lumen. Ich könnte die Betreiber von SternWarten in der Nähe ärgern, wenn ich das wollte - das ist alles. Wie schwer die Visualisierung von grossen Helligkeiten ist, kennen wir von den FilmDokumenten über KernWaffenTests. Was sieht man zuerst? Weiss. Je nach Kaliber einige 100 MilliSekunden bis ein paar Dutzend Sekunden. Zeugen, die bei richtigen KernWaffenExplosionen dabei waren, berichten, dass man nicht einmal die Richtung, aus der das Licht kommt, feststellen kann - es ist einfach nur unerträglich hell. Es brennt auf der Haut, wenn man unvorsichtig ist, oder es kocht einem sogar die AugÄpfel raus. Noch näher dran zu sein, davon gibt es keine Berichte. Eine 200_000 Lumen Lampe zu bauen und zu dokumentieren ist technisch sicher sehr nett (und weniger gefährlich als eine KernWaffe) - aber ein praktischen Nutzen sehe ich nicht. Man könnte sich in seinen eigenen vier Wänden SonnenLicht machen. Vor etlichen Jahren habe ich Experimente mit beschleunigter PhotoSynthese bei Picea Abies gemacht und mir damals eine MetallDampfLampe (400 Watt, 40_000 Lumen) und eine NatriumDampfLampe (400 Watt, 70_000 Lumen) zugelegt. Nach Abschluss dieser Experimente habe ich diese Lampen nie wieder gebraucht - ich mag es gerne hell, aber diese Lampen sind *zu* *hell*. ReichWeitenExperimente im Freien wären recht nett gewesen, aber meine Lampen sind auf die übliche WechselStromVersorgung angewiesen. Ausserdem hätte es nicht lange gedauert, bis man mit solchen LichtExperimenten die Polizei, von irgendjemanden alarmiert, auf den Plan ruft, auch, wenn man nichts illegales tut. Ich bin aber nicht der einzige oder der erste, der sich in unserer Familie mit LichtTechnologien beschäftigt. Mein Vater war im Kriege "LampenWart", dass heisst, er hatte bei Flak-ScheinWerfern diese zu putzen - ein hervorragender Job in KriegsZeiten im Winter, denn während die Kameraden irgendwelchen Aktivitäten draussen in der SauKälten nachgehen mussten, konnte mein Vater in den ScheinWerfer kriechen, die Abdeckung schliessen und gemütlich seiner Aufgabe nachgehen - der ScheinWerfer war von der vorherigen Nacht meist noch schön warm. Die Technologie der WWII-FlakScheinWerfer war natürlich noch keine LEDs - man verwendete den KohleLichtBogen, das ist ja auch der Grund, warum diese Lampen so wartungsintensiv waren. Und, was viele nicht wissen: Die BrennSpannung eines LichtBogens von einigen KiloWatt ist 50 bis 55 Volt. Vier davon hintereinandergeschaltet sind wieviel? Genau. Unsere heutigen LEDs und alle anderen elektrischen Maschinen müssen noch mit der Hinterlassenschaft der KohleBogenLampe in Form der 230 Volt NetzSpannung klarkommen. Das wäre übrigens eine Frage, die durchaus interessant zu diskutieren wäre: Angenommen, heute müsste eine neue elektrische InfraStruktur auf den Kiel gelegt werden - eventuell in einer Kolonie auf einem ausserirdischen Planeten. Müssen es unbedingt 230 Volt und 50 Hertz sein? Muss sich DrehStrom unbedingt rechts herum drehen? Vielleicht gibt es Gründe für andere FestLegungen? Und muss es nur eine Frequenz sein - vielleicht hat RauschSpannung als EnergieVersorgung irgendwelche Vorteile (mir fallen allerdings keine ein)? Oder ist mit moderner Elektronik schon ein VorTeil in einer reinen GleichSpannungsEnergieWirtschaft zu finden, so, wie es bei der Übertragung grosser Leistungen über weite Entfernungen jetzt schon der Fall ist? Herwig
[toc] | [next] | [standalone]
| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 09:11 +0200 |
| Message-ID | <teikjchbuok3ngfm4qmm2ij4cip4rl2ef8@4ax.com> |
| In reply to | #312524 |
Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote: >Das wäre übrigens eine Frage, die durchaus interessant zu >diskutieren wäre: Angenommen, heute müsste eine neue >elektrische InfraStruktur auf den Kiel gelegt werden >- eventuell in einer Kolonie auf einem ausserirdischen >Planeten. Müssen es unbedingt 230 Volt und 50 Hertz >sein? Muss sich DrehStrom unbedingt rechts herum >drehen? Vielleicht gibt es Gründe für andere FestLegungen? >Und muss es nur eine Frequenz sein - vielleicht hat >RauschSpannung als EnergieVersorgung irgendwelche Vorteile >(mir fallen allerdings keine ein)? Oder ist mit moderner >Elektronik schon ein VorTeil in einer reinen >GleichSpannungsEnergieWirtschaft zu finden, so, wie es bei >der Übertragung grosser Leistungen über weite Entfernungen >jetzt schon der Fall ist? Ich würde sowas wie die 230 bis 500 V AC weiterhin für schwerere Verbraucher ausbauen, und parallel dazu lokal Gleichstromnetze mit irgendwas zwischen 24 und 42 V, für all die Kleinverbraucher, die heute eh eine Wandwarze oder ein Netzteil haben. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/ http://www.mygargoyles.net/
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 09:33 +0200 |
| Message-ID | <6jvp0e-iat.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #312524 |
Am 09.06.2017 um 03:13 schrieb Herwig AQSR: > Auf YouTube findet man die Beiträge von Hobbyisten, > die tolle LED-ScheinWerfer gebaut haben - und mit > ein wenig Geschick kann man heute aus 2 KiloWatt > ohne weiteres 200_000 Lumen machen. Wobei noch zu klären wäre wie viel Lumen da wirklich 'raus kommen. Bei den für solche Basteleien meist verwendeten Billig-LED-Modulen aus China kommt mit Sicherheit nicht einmal annähernd das heraus, was in der Werbung stand. > Und was passiert dann? Eine moderen Kamera beherrscht > diese LichtMenge mit Leichtigkeit und regelt runter. > Das Bild sieht nicht anders aus als ob es mit einer > TaschenLampe von ein paar hundert Lumen angefertigt > worden wäre. Ein bisschen mehr Ausleuchtung in der Tiefe wird man schon haben. > Was tun? Den Eindruck von Helligkeit zu schaffen > und noch etwas erkennbar zu haben? Ich fürchte, es > ist unmöglich. HDR existiert, trifft allerdings ebenfalls wieder auf Grenzen beim Display und beim menschlichen Auge. Letzteres hat zwar einen enormen Dynamikbereich, deckt diesen aber auch nicht gleichzeitig ab, sondern nur durch Ab-/Aufblenden mit Hilfe der Iris. > Nähe fast gar nicht - lediglich der fernste Punkt, > der noch als angeleuchtet erkannt werden kann, ist > mit steigender LeuchtKraft weiter entfernt, wird > aber zunehmend von der LichtStreuung in der Luft > direkt vor der Lampe überdeckt. Daher verwendet der Profi bei der Ausleuchtung einer Filmszene auch mehrere Lampen und platziert diese NICHT direkt neben die Kamera. > Mit einer > (handlichen?!) Lampe von 200_000 Lumen könnte ich > nicht so viel mehr sehen als wie mit 960 Lumen. Was genau willst du denn "mehr" sehen? Auch ohne zusätzliche Lichtquellen liefert eine gute (also nicht Handy;-) Kamera nachts schon weit mehr Details, als das unbewaffnete Auge erkennen könnte. > Eine 200_000 Lumen Lampe zu bauen und zu dokumentieren > ist technisch sicher sehr nett (und weniger gefährlich > als eine KernWaffe) - aber ein praktischen Nutzen sehe > ich nicht. Man könnte sich in seinen eigenen vier > Wänden SonnenLicht machen. Nö, nicht mal das. :-P LED-Licht ist spektral doch recht weit von Sonnenlicht entfernt. Wenn du in diese Richtung willst, kommst du mit einem altmodischen HQI/CDM-Brenner weiter. > waren. Und, was viele nicht wissen: Die BrennSpannung eines > LichtBogens von einigen KiloWatt ist 50 bis 55 Volt. Vier > davon hintereinandergeschaltet sind wieviel? Genau. Unsere > heutigen LEDs und alle anderen elektrischen Maschinen müssen > noch mit der Hinterlassenschaft der KohleBogenLampe in > Form der 230 Volt NetzSpannung klarkommen. Das ist Unsinn. Du kannst Lichtbogenlampen nicht sinnvoll in Reihe schalten, sondern brauchst immer einen Ballast (Vorwiderstand). > Planeten. Müssen es unbedingt 230 Volt und 50 Hertz > sein? Muss sich DrehStrom unbedingt rechts herum > drehen? Es hat sich bewährt. 230V/400V Drehstrom sind deutlich effizienter als die amerikanischen 2*110V, wo es mit größeren Verbrauchern im Haushalt schon mal Probleme gibt. Noch höhere Spannungen würden ernstlich gefährlich, die 230V überlebt ein gesunder Mensch meist gerade noch. Von den 50-60Hz kommt man auch nicht allzu weit weg. Weniger bedeutet größere Trafos, mehr bedeutet größere Verluste auf langen Strecken. Das haben die Jungs damals schon ausprobiert, bevor sie sich auf Konventionen geeinigt haben. Was im Zuge des Solar-Booms vielleicht kommen könnte, ist ein zusätzliches Kleinspannungs-DC-Netz im Haus. Wozu erst aufwändig und mit Verlusten wechselrichten, wenn der Verbraucher das wenige Meter weiter eh wieder gleichrichtet? Aber das macht praktisch nur Inhouse Sinn, sonst werden die Verluste zu groß. > (mir fallen allerdings keine ein)? Oder ist mit moderner > Elektronik schon ein VorTeil in einer reinen > GleichSpannungsEnergieWirtschaft zu finden, so, wie es bei > der Übertragung grosser Leistungen über weite Entfernungen > jetzt schon der Fall ist? Der Wirkungsgrad eines Großtransformators ist deutlich besser als der beste DC-Wandler, vom Aufwand ganz zu schweigen. HVDC macht man deshalb nur dort, wo man auf der Strecke mehr einspart, als der Mehraufwand und die Wandlerverluste ausmachen. Das wird haarklein durchgerechnet und viele Strecken dann doch wieder klassisch AC gebaut. Hergen
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 10:10 +0200 |
| Message-ID | <krlkjcd9pg47h14kqje378ac4hg8fv9drk@4ax.com> |
| In reply to | #312540 |
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> wrote: >Der Wirkungsgrad eines Großtransformators ist deutlich besser als der >beste DC-Wandler, vom Aufwand ganz zu schweigen. Alleine schon ein normaler, hochwertiger Ringkerntrafo im 100-200W-Bereich, das muß man mit einem switcher erst mal hinkriegen. Mein Netzwerkgedöns daheim betreibe ich so, da wird am Netzteil nix warm und geht auch nix kaputt. Trafo, zwei Schottkydioden (klassische uralte Schaltung mit Mittelanzapfung des Trafos), fetter Elko, mehr ist da nicht drin an Technik :) -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/ http://www.mygargoyles.net/
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 12:28 +0200 |
| Message-ID | <dLu_A.19125$644.4913@fx12.iad> |
| In reply to | #312524 |
Am 09.06.2017 um 03:13 schrieb Herwig AQSR: > Und was passiert dann? Eine moderen Kamera beherrscht > diese LichtMenge mit Leichtigkeit und regelt runter. > Das Bild sieht nicht anders aus als ob es mit einer > TaschenLampe von ein paar hundert Lumen angefertigt > worden wäre. Dürfte eigentlich nicht passieren, wenn Du das Video mit einer DSLR aufnimmst, die fest auf ISO 100 runtergestellt ist. > Mit einer > (handlichen?!) Lampe von 200_000 Lumen könnte ich > nicht so viel mehr sehen als wie mit 960 Lumen. Eine gute Kamera braucht nicht mal das: https://www.youtube.com/watch?v=7RyiS-mrp1c > Müssen es unbedingt 230 Volt und 50 Hertz > sein? Muss sich DrehStrom unbedingt rechts herum > drehen? Vielleicht gibt es Gründe für andere FestLegungen? > Oder ist mit moderner > Elektronik schon ein VorTeil in einer reinen > GleichSpannungsEnergieWirtschaft zu finden, so, wie es bei > der Übertragung grosser Leistungen über weite Entfernungen > jetzt schon der Fall ist? Einen Test Gleichstrom vs Wechselstrom gab es ja schon im Stromkrieg: https://de.wikipedia.org/wiki/Stromkrieg Die Vorteile von Wechselstrom überwiegen mMn immer noch, auch was die mögliche Reichweite und das Gefährdungspotential angeht. Klar, durch das runtertransformieren im Schaltnetzteil geht noch ein bisschen was flöten, aber die meisten PC-Netzteile und USB-Ladegeräte haben einen Wirkungsgrad von 80%+ Wenn man so etwas neu aufzieht, wäre vielleicht eine höhere Spannung auf der letzten Meile nützlich. Ich denke da an E-Auto-Ladesäulen. Gruß Daniel
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 12:49 +0200 |
| Message-ID | <1n7crar.8lcpnr1g6ytv3N@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #312553 |
Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> wrote: > Am 09.06.2017 um 03:13 schrieb Herwig AQSR: >> Und was passiert dann? Eine moderen Kamera beherrscht diese >> LichtMenge mit Leichtigkeit und regelt runter. Das Bild sieht nicht >> anders aus als ob es mit einer TaschenLampe von ein paar hundert >> Lumen angefertigt worden wäre. > Dürfte eigentlich nicht passieren, wenn Du das Video mit einer DSLR > aufnimmst, die fest auf ISO 100 runtergestellt ist. > >> Mit einer (handlichen?!) Lampe von 200_000 Lumen könnte ich nicht so >> viel mehr sehen als wie mit 960 Lumen. > Eine gute Kamera braucht nicht mal das: > https://www.youtube.com/watch?v=7RyiS-mrp1c Nachts aufgenommen, aber mit Farben: https://youtu.be/8bTgG2Ft4xQ Absolut verblüffend wenn ein Auto vorbeifährt: https://youtu.be/8bTgG2Ft4xQ?t=110 -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 13:18 +0200 |
| Message-ID | <1qcq0e-885.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #312553 |
Am 09.06.2017 um 12:28 schrieb Daniel Pache: > Einen Test Gleichstrom vs Wechselstrom gab es ja schon im Stromkrieg: > > https://de.wikipedia.org/wiki/Stromkrieg Möglicherweise hat gerade dieser Stromkrieg für die in den USA relativ niedrige Haushaltsspannung gesorgt, immerhin war ja Edison mit der vermeintlichen Gefährlichkeit der Wechselspannung massiv hausieren gegangen... > Wenn man so etwas neu aufzieht, wäre vielleicht eine höhere Spannung auf > der letzten Meile nützlich. Ich denke da an E-Auto-Ladesäulen. Mittelspannungsnetze mit meist 10-30kV existieren flächendeckend und sollten für diesen Anwendungsfall locker ausreichen. Kleine Trafobox (welche auch gleich die nötige Steuerung für die Säulen aufnehmen kann), ein paar Säulen daneben, fertig. Im Haushalt will man das aber eher nicht haben, denn bei Fehlern wird es spektakulär... Hergen
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 14:20 +0200 |
| Message-ID | <Rnw_A.60339$Kr.22754@fx04.iad> |
| In reply to | #312566 |
Am 09.06.2017 um 13:18 schrieb Hergen Lehmann: > Möglicherweise hat gerade dieser Stromkrieg für die in den USA relativ > niedrige Haushaltsspannung gesorgt, immerhin war ja Edison mit der > vermeintlichen Gefährlichkeit der Wechselspannung massiv hausieren > gegangen... Jupp. Ausreichend laut krakeelt wurde ja und Fakten zählen bei den Amis eh nicht so. > Im Haushalt will man das aber eher nicht haben, denn bei Fehlern wird es > spektakulär... Ach, mann darf das nicht so negativ sehen. Ab und zu die geistig benachteiligten sich selbst aussortieren lassen, nen Darwin Award vergeben und mit gestärktem Genpool weitermachen ;-) Gruß Daniel
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 16:46 +0200 |
| Message-ID | <ohec4v$7me$1@dont-email.me> |
| In reply to | #312553 |
On 09.06.2017 12:28, Daniel Pache wrote: >> Müssen es unbedingt 230 Volt und 50 Hertz >> sein? Muss sich DrehStrom unbedingt rechts herum >> drehen? Vielleicht gibt es Gründe für andere FestLegungen? >> Oder ist mit moderner >> Elektronik schon ein VorTeil in einer reinen >> GleichSpannungsEnergieWirtschaft zu finden, so, wie es bei >> der Übertragung grosser Leistungen über weite Entfernungen >> jetzt schon der Fall ist? > > Einen Test Gleichstrom vs Wechselstrom gab es ja schon im Stromkrieg: > > https://de.wikipedia.org/wiki/Stromkrieg Viel interessanter finde ich die Frage, ob die Menschheit vielleicht etwas komplett übersehen hat, bzw. noch nicht in der Lage ist, es zu entdecken. Etwas, was "Strom" komplett ersetzt, bzw. es wie Steinzeittechnologie aussehen lässt.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 07:55 -0700 |
| Message-ID | <7338e0d4-4844-4d2d-b598-7edc8f7d70b8@googlegroups.com> |
| In reply to | #312587 |
2017-06-09 16:55:00 +0200 > ... > Viel interessanter finde ich die Frage, ob die Menschheit vielleicht > etwas komplett übersehen hat, bzw. noch nicht in der Lage ist, es zu > entdecken. Etwas, was "Strom" komplett ersetzt, bzw. es wie > Steinzeittechnologie aussehen lässt. Hier in der Nähe fliesst der InnKanal vorbei, der das KraftWerk in Töging mit bis zu 340 Tonnen Wasser pro Sekunde bei 30 Meter FallHöhe versorgt - macht fast 100 MegaWatt. Der geplante NeuBau wird dann 120 MegaWatt machen. Der Kanal macht landschaftlich weitaus mehr her als eine 100 MegaWatt ÜberlandLeitung. Kann man neben einer HochSpannungsTrasse im MondLicht entlanggehen und den Mond im Wasser spiegeln sehen? Und das Wasser eines Kanals kann man anfassen, ohne einen gewischt zu kriegen. - Da muss noch viel EntwicklungsArbeit in die LeistungsStromTechnologie investiert werden. Herwig
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 16:57 +0200 |
| Message-ID | <ohecpk$9gi$1@dont-email.me> |
| In reply to | #312589 |
On 09.06.2017 16:55, Herwig AQSR wrote: > Und das Wasser eines Kanals kann man anfassen, ohne einen gewischt > zu kriegen. - Da muss noch viel EntwicklungsArbeit in die > LeistungsStromTechnologie investiert werden. Viel Spass bei der Umsetzung auf der ISS.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Holger Marzen <holger@marzen.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 14:58 +0000 |
| Message-ID | <ohed2b$6e4$1@news.marzen.de> |
| In reply to | #312589 |
* On Fri, 9 Jun 2017 07:55:02 -0700 (PDT), Herwig AQSR wrote: > 2017-06-09 16:55:00 +0200 > >> ... > >> Viel interessanter finde ich die Frage, ob die Menschheit vielleicht >> etwas komplett übersehen hat, bzw. noch nicht in der Lage ist, es zu >> entdecken. Etwas, was "Strom" komplett ersetzt, bzw. es wie >> Steinzeittechnologie aussehen lässt. > > Hier in der Nähe fliesst der InnKanal vorbei, der das KraftWerk in > Töging mit bis zu 340 Tonnen Wasser pro Sekunde bei 30 Meter FallHöhe > versorgt - macht fast 100 MegaWatt. Der geplante NeuBau wird dann > 120 MegaWatt machen. > > Der Kanal macht landschaftlich weitaus mehr her als eine 100 MegaWatt > ÜberlandLeitung. Kann man neben einer HochSpannungsTrasse im MondLicht > entlanggehen und den Mond im Wasser spiegeln sehen? > > Und das Wasser eines Kanals kann man anfassen, ohne einen gewischt > zu kriegen. - Da muss noch viel EntwicklungsArbeit in die > LeistungsStromTechnologie investiert werden. Das ist ja die selbe Steinzeittechnologie. Ein ganz neuer Ansatz wäre weg vom Prozess, hin zum gewünschten Ergebnis. D.h. wir brauchen keinen Strom, um mit einer Kreissäge das Holz zu schneiden, sondern wir erzeugen eine Realität, in der das Holz geschnitten ist.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 17:09 +0200 |
| Message-ID | <ohedg2$c8e$2@dont-email.me> |
| In reply to | #312592 |
On 09.06.2017 16:58, Holger Marzen wrote: > Das ist ja die selbe Steinzeittechnologie. Ein ganz neuer Ansatz wäre > weg vom Prozess, hin zum gewünschten Ergebnis. D.h. wir brauchen keinen > Strom, um mit einer Kreissäge das Holz zu schneiden, sondern wir > erzeugen eine Realität, in der das Holz geschnitten ist. Das ist mal Out of the Box. Gefällt mir. Allerdings auch sehr gefährlich.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 17:30 +0200 |
| Message-ID | <jaz_A.37320$id6.20645@fx19.iad> |
| In reply to | #312593 |
Am 09.06.2017 um 17:09 schrieb Mike Grantz: >> Das ist ja die selbe Steinzeittechnologie. Ein ganz neuer Ansatz wäre >> weg vom Prozess, hin zum gewünschten Ergebnis. D.h. wir brauchen keinen >> Strom, um mit einer Kreissäge das Holz zu schneiden, sondern wir >> erzeugen eine Realität, in der das Holz geschnitten ist. > Das ist mal Out of the Box. Gefällt mir. > Allerdings auch sehr gefährlich. Bevor die Technik Marktreife erlangt, wird irgendeine Nation sie schon als Waffe einsetzen.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 17:36 +0200 |
| Message-ID | <ohef32$ias$1@dont-email.me> |
| In reply to | #312594 |
On 09.06.2017 17:30, Daniel Pache wrote: > Bevor die Technik Marktreife erlangt, wird irgendeine Nation sie schon > als Waffe einsetzen. Vielleicht wird sie auch schon regelmässig eingesetzt.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Arno Lutz <invalid@freakmail.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 23:18 +0200 |
| Message-ID | <20170609231847.14750ff8@arno.site> |
| In reply to | #312593 |
Mike Grantz schrieb: >> Das ist ja die selbe Steinzeittechnologie. Ein ganz neuer Ansatz wäre >> weg vom Prozess, hin zum gewünschten Ergebnis. D.h. wir brauchen keinen >> Strom, um mit einer Kreissäge das Holz zu schneiden, sondern wir >> erzeugen eine Realität, in der das Holz geschnitten ist. > >Das ist mal Out of the Box. Gefällt mir. >Allerdings auch sehr gefährlich. Wieso gefährlich? Die Kreissäge ist doch gar nicht mehr im Spiel! Gruß Arno -- Jeder hat dumme Gedanken, nur der Kluge verschweigt sie.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-09 18:02 -0700 |
| Message-ID | <f4ed782b-f5e1-496c-ad1d-6e706c92791e@googlegroups.com> |
| In reply to | #312592 |
2017-06-10 03:03:03 +0200 > ... > Das ist ja die selbe Steinzeittechnologie. Ein ganz neuer Ansatz wäre > weg vom Prozess, hin zum gewünschten Ergebnis. D.h. wir brauchen keinen > Strom, um mit einer Kreissäge das Holz zu schneiden, sondern wir > erzeugen eine Realität, in der das Holz geschnitten ist. Die haben wir. Nach der VielWeltenInterpretation der QuantenMechanik gibt es RealitätsZweige, wo das Holz, getrieben durch die zufällig gerichtete Brownsche MolekularBewegung, sauber in Scheiben zerfällt. Es gibt auch ein RealitätsZweig, in dem die zufällig gerichtete Brownsche MolekularBewegung mir aus HausStaub und BlumenErde eine fesche Maid zusammensetzt und ins Bett legt. Diese RealitätsZweige sind dummerweise immer irgendwo anders - ausgenommen, man verwendet einen "entropy pivot". Was das ist, erkläre ich jetzt aber nicht, weil ich gleich ins Bett gehe (ohne Schneewittchen). Ein Physiker sollte aber aus der blossen WortSchöpfung dahinter kommen. Herwig
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-06-10 03:11 +0000 |
| Message-ID | <ohfo0j$f0c$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #312652 |
Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote: > 2017-06-10 03:03:03 +0200 > >> ... > >> Das ist ja die selbe Steinzeittechnologie. Ein ganz neuer Ansatz wäre >> weg vom Prozess, hin zum gewünschten Ergebnis. D.h. wir brauchen keinen >> Strom, um mit einer Kreissäge das Holz zu schneiden, sondern wir >> erzeugen eine Realität, in der das Holz geschnitten ist. > > Die haben wir. Nach der VielWeltenInterpretation der > QuantenMechanik gibt es RealitätsZweige, wo das Holz, > getrieben durch die zufällig gerichtete Brownsche > MolekularBewegung, sauber in Scheiben zerfällt. > > Es gibt auch ein RealitätsZweig, in dem die zufällig > gerichtete Brownsche MolekularBewegung mir aus HausStaub > und BlumenErde eine fesche Maid zusammensetzt und ins > Bett legt. Das ist was Physiker glauben. Ein Mathematiker würde mit dem Cantorschen Diagonalargument eine Konstruktionsweise für ein weiteres Paralleluniversum angeben, das dann nicht mehr in der unendlichen Menge deiner Paralleluniversen enthalten ist. Und sofort bricht das auf Null zusammen, und Du sitzt fest in dem einen einzigen Universum das Du bisher besucht hast... Joachim, am Flughafen. Unchristliche Zeit. Na ja, wie Nachtdiensteinsatz, nur ohne Stress und Adrenalinkick > > Diese RealitätsZweige sind dummerweise immer irgendwo > anders - ausgenommen, man verwendet einen "entropy pivot". > Was das ist, erkläre ich jetzt aber nicht, weil ich gleich > ins Bett gehe (ohne Schneewittchen). Ein Physiker sollte > aber aus der blossen WortSchöpfung dahinter kommen. > > Herwig > -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-10 06:09 +0200 |
| Message-ID | <eq19ogFq40oU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #312652 |
Am 10.06.2017 um 03:02 schrieb Herwig AQSR:
>> Das ist ja die selbe Steinzeittechnologie. Ein ganz neuer Ansatz wäre
>> weg vom Prozess, hin zum gewünschten Ergebnis. D.h. wir brauchen keinen
>> Strom, um mit einer Kreissäge das Holz zu schneiden, sondern wir
>> erzeugen eine Realität, in der das Holz geschnitten ist.
> Die haben wir. Nach der VielWeltenInterpretation der
> QuantenMechanik gibt es RealitätsZweige, wo das Holz,
> getrieben durch die zufällig gerichtete Brownsche
> MolekularBewegung, sauber in Scheiben zerfällt.
Nur ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du in so einem Realitätszweig
existierst, prinzipiell so hoch wie ein
Realitätszweig, in der das Perpetuum Mobile funktioniert.
Hermann
der sich seinen Realitätszweig so wenig aussuchen kann
wie seine Existenzform nach seinem Tode.
--
http://www.hermann-riemann.de
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Holger Marzen <holger@marzen.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-10 06:14 +0000 |
| Message-ID | <ohg2ne$upf$1@news.marzen.de> |
| In reply to | #312654 |
* On Sat, 10 Jun 2017 06:09:52 +0200, Hermann Riemann wrote: > Am 10.06.2017 um 03:02 schrieb Herwig AQSR: > >>> Das ist ja die selbe Steinzeittechnologie. Ein ganz neuer Ansatz wäre >>> weg vom Prozess, hin zum gewünschten Ergebnis. D.h. wir brauchen keinen >>> Strom, um mit einer Kreissäge das Holz zu schneiden, sondern wir >>> erzeugen eine Realität, in der das Holz geschnitten ist. > >> Die haben wir. Nach der VielWeltenInterpretation der >> QuantenMechanik gibt es RealitätsZweige, wo das Holz, >> getrieben durch die zufällig gerichtete Brownsche >> MolekularBewegung, sauber in Scheiben zerfällt. > > Nur ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du in so einem Realitätszweig > existierst, prinzipiell so hoch wie ein > Realitätszweig, in der das Perpetuum Mobile funktioniert. Die Annahme, dass es alle Realitäten schon gibt und wir uns bloß den richtigen Weg dahin suchen müssen, ist nur eine von vielen. Die andere ist (Kopenhagener Interpretation), dass ein System solange unentschlossen ist, bis es beobachtet wird, d.h. wir erschaffen permanent die Realität. Wir müssen also nur dafür sorgen, dass die von uns erwünschte Realität die wahrscheinlichste ist. Oder wir schaffen ein Verfahren, das eine Beobachtung rückgängig macht und es wieder probiert, so lange, bis das Ergebnis gefällt.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
Page 1 of 2 [1] 2 Next page →
Back to top | Article view | ger.ct
csiph-web