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Mal gute Nachrichten aus den USA: Supreme Court zu Druckerkartuschen uvam

Started by"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
First post2017-06-01 17:10 +0200
Last post2017-06-02 12:07 +0000
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  Mal gute Nachrichten aus den USA: Supreme Court zu Druckerkartuschen uvam "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-06-01 17:10 +0200
    Re: Mal gute Nachrichten aus den USA: Supreme Court zu Druckerkartuschen uvam v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-06-01 18:17 +0000
      Re: Mal gute Nachrichten aus den USA: Supreme Court zu Druckerkartuschen uvam Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-06-01 19:18 +0000
      Re: Mal gute Nachrichten aus den USA: Supreme Court zu Druckerkartuschen uvam Thomas Heuving <heuving@gmx.de> - 2017-06-02 10:52 +0200
        Re: Mal gute Nachrichten aus den USA: Supreme Court zu Druckerkartuschen uvam Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-06-02 13:57 +0200
          Re: Mal gute Nachrichten aus den USA: Supreme Court zu Druckerkartuschen uvam Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-06-02 12:07 +0000

#311509 — Mal gute Nachrichten aus den USA: Supreme Court zu Druckerkartuschen uvam

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2017-06-01 17:10 +0200
SubjectMal gute Nachrichten aus den USA: Supreme Court zu Druckerkartuschen uvam
Message-ID<ogpapb$4e8$1@news.albasani.net>
https://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Urteil-zu-Druckerpatronen-Patente-sind-keine-Waffe-gegen-Refiller-3729562.html

7:1 hat der Supreme Court gegen die vorherigen Instanzen entschieden.

""Nach dem Erschöpfungsgrundsatz endet das Patentrecht an einem Stück,
sobald es verkauft ist", erklärte Feldman, die an der University of
California Hastings lehrt. "Mit anderen Worten, wenn ich einen Hammer
kaufe, sollte ich damit jeden beliebigen Nagel einschlagen oder den
Hammer an jedermann weiterverkaufen dürfen." Es wäre schlecht für den
Wirtschaftskreislauf, wenn Patentinhaber das unterbinden könnten."

Geil. Sowas noch zu unseren Lebzeiten, und sogar aus den US of A...

Lexmark wollte vorschreiben, was die Leute mit den gekauften Kartuschen
machen dürfen. Sogar auf im Auslang gekaufte Kartuschen wollte Lexmark
Ansprüche geltend machen, was der Kunde damit tun darf.

In your Face, Lexmark.

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#311543

Fromv_borchert@despammed.com (Volker Borchert)
Date2017-06-01 18:17 +0000
Message-ID<ogploi$571$6@Gaia.teknon.de>
In reply to#311509
Dr. Joachim Neudert wrote:

> Lexmark wollte vorschreiben, was die Leute mit den gekauften Kartuschen
> machen dürfen. Sogar auf im Auslang gekaufte Kartuschen wollte Lexmark
> Ansprüche geltend machen, was der Kunde damit tun darf.

Mögliche Reaktion von Lexmark wäre, die Kartuschen nicht mehr zu
verkaufen, sondern nur noch zu vermieten. Oder gleich den ganzen
Drucker einschließlich zwingendem Wartungsdienst zu verleasen.

-- 

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert  <v_borchert@despammed.com>

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#311551

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2017-06-01 19:18 +0000
Message-ID<ogppaj$cir$1@news.albasani.net>
In reply to#311543
Volker Borchert <v_borchert@despammed.com> wrote:
> Dr. Joachim Neudert wrote:
> 
>> Lexmark wollte vorschreiben, was die Leute mit den gekauften Kartuschen
>> machen dürfen. Sogar auf im Auslang gekaufte Kartuschen wollte Lexmark
>> Ansprüche geltend machen, was der Kunde damit tun darf.
> 
> Mögliche Reaktion von Lexmark wäre, die Kartuschen nicht mehr zu
> verkaufen, sondern nur noch zu vermieten. Oder gleich den ganzen
> Drucker einschließlich zwingendem Wartungsdienst zu verleasen.
> 

Da gehören natürlich auch noch Mieter dazu.
Das mit dem Leasing war mal ein Modell, als Fotokopierer 12000 DM kosteten.

1:0 für die Kundschaft, würde ich sagen.

-- 
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap

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#311632

FromThomas Heuving <heuving@gmx.de>
Date2017-06-02 10:52 +0200
Message-ID<fjl70e-u7p.ln1@ID-32009.user.uni-berlin.de>
In reply to#311543
Volker Borchert schrieb am 1 Jun 2017 18:17:54 GMT:
> Dr. Joachim Neudert wrote:
>
>> Lexmark wollte vorschreiben, was die Leute mit den gekauften Kartuschen
>> machen dürfen. Sogar auf im Auslang gekaufte Kartuschen wollte Lexmark
>> Ansprüche geltend machen, was der Kunde damit tun darf.
>
> Mögliche Reaktion von Lexmark wäre, die Kartuschen nicht mehr zu
> verkaufen, sondern nur noch zu vermieten. Oder gleich den ganzen
> Drucker einschließlich zwingendem Wartungsdienst zu verleasen.

Kyocera hat einen Chip in seinen Tonerbehältern und eine
Identifikation im Drucker. In EMEA-Druckern kannst du auch nur
EMEA-Toner verwenden.

Tschüß
-- 
Thomas Heuving

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#311658

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2017-06-02 13:57 +0200
Message-ID<epd257F4n5sU1@mid.individual.net>
In reply to#311632
On Fri, 2 Jun 2017 10:52:31 +0200, "Thomas Heuving" posted:

>Volker Borchert schrieb am 1 Jun 2017 18:17:54 GMT:
>> Dr. Joachim Neudert wrote:
>>
>>> Lexmark wollte vorschreiben, was die Leute mit den gekauften Kartuschen
>>> machen dürfen. Sogar auf im Auslang gekaufte Kartuschen wollte Lexmark
>>> Ansprüche geltend machen, was der Kunde damit tun darf.
>>
>> Mögliche Reaktion von Lexmark wäre, die Kartuschen nicht mehr zu
>> verkaufen, sondern nur noch zu vermieten. Oder gleich den ganzen
>> Drucker einschließlich zwingendem Wartungsdienst zu verleasen.
>
>Kyocera hat einen Chip in seinen Tonerbehältern und eine
>Identifikation im Drucker. 

Warnung wegklicken und gut ist.

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#311666

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2017-06-02 12:07 +0000
Message-ID<ogrkdk$muh$1@news.albasani.net>
In reply to#311658
Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote:
> On Fri, 2 Jun 2017 10:52:31 +0200, "Thomas Heuving" posted:
> 
>> Volker Borchert schrieb am 1 Jun 2017 18:17:54 GMT:
>>> Dr. Joachim Neudert wrote:
>>> 
>>>> Lexmark wollte vorschreiben, was die Leute mit den gekauften Kartuschen
>>>> machen dürfen. Sogar auf im Auslang gekaufte Kartuschen wollte Lexmark
>>>> Ansprüche geltend machen, was der Kunde damit tun darf.
>>> 
>>> Mögliche Reaktion von Lexmark wäre, die Kartuschen nicht mehr zu
>>> verkaufen, sondern nur noch zu vermieten. Oder gleich den ganzen
>>> Drucker einschließlich zwingendem Wartungsdienst zu verleasen.
>> 
>> Kyocera hat einen Chip in seinen Tonerbehältern und eine
>> Identifikation im Drucker. 
> 
> Warnung wegklicken und gut ist.
> 

Hewlett-Packard hatte letztes Jahr für seine Office Jet Tintenstrahldrucker
ein Firmware Update verbreitet, das nach einigen Monaten erst scharf
geschaltet wurde  und Fremdkartuschen deaktiviert hat. Sozusagen wie eine
Slow Virus Infektion.
Da war dann nichts mehr mit Fehler weg klicken.
Die Sache wurde aber politisch gelöst.

-- 
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap

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