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Groups > ger.ct > #298116 > unrolled thread

[OT] #LastNightInSweden

Started byWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
First post2017-02-19 18:24 +0100
Last post2017-02-20 19:27 +0100
Articles 10 — 6 participants

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Contents

  [OT] #LastNightInSweden Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-02-19 18:24 +0100
    Re: [OT] #LastNightInSweden Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-02-19 20:40 +0100
    Re: [OT] #LastNightInSweden Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-02-20 00:31 +0100
      Re: [OT] #LastNightInSweden spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2017-02-20 08:35 +0100
      Re: [OT] #LastNightInSweden Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-02-20 08:32 +0100
        Re: [OT] #LastNightInSweden Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-02-20 19:32 +0100
          Re: [OT] #LastNightInSweden Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-02-20 19:56 +0100
            Re: [OT] #LastNightInSweden Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-02-20 21:12 +0100
              Re: [OT] #LastNightInSweden Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-02-21 21:40 +0100
    Re: [OT] #LastNightInSweden Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-02-20 19:27 +0100

#298116 — [OT] #LastNightInSweden

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2017-02-19 18:24 +0100
Subject[OT] #LastNightInSweden
Message-ID<egu2mpFbughU1@mid.individual.net>

Der Horrorclown lügt schon wieder:

http://www.tagesschau.de/schlusslicht/last-night-in-sweden-101.html

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#298155

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2017-02-19 20:40 +0100
Message-ID<o8cvso.48g.1@privat.lahls.de>
In reply to#298116
*Wolfgang Kynast* schrieb:

> Der Horrorclown lügt schon wieder:
>
> http://www.tagesschau.de/schlusslicht/last-night-in-sweden-101.html

https://www.youtube.com/watch?v=xecEV4dSAXE :-)
-- 
bis denne

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#298163

FromMike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de>
Date2017-02-20 00:31 +0100
Message-ID<o8d9oc$bvp$1@dont-email.me>
In reply to#298116
On 19.02.2017 18:24, Wolfgang Kynast wrote:

> Der Horrorclown lügt schon wieder:
>
> http://www.tagesschau.de/schlusslicht/last-night-in-sweden-101.html

Wann erkennen die Leute die Zeichen?
https://pbs.twimg.com/media/C46Im69WAAAl-rn.jpg:large

-- 
Ulrich F. Heidenreich schrieb unter der MSG-ID 
<mrvfih.3vs39gv.1!not-for-mail@ufh.invalid.de>:

"Dieses Ossipack ist einfach nur zum - mit Verlaub - Kotzen."

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#298178

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2017-02-20 08:35 +0100
Message-ID<1n1ql5r.1s2b5xl182nfrlN@marc.my-fqdn.de>
In reply to#298163
Mike Grantz
<experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> wrote:
> On 19.02.2017 18:24, Wolfgang Kynast wrote:

>> Der Horrorclown lügt schon wieder:
>> http://www.tagesschau.de/schlusslicht/last-night-in-sweden-101.html
> Wann erkennen die Leute die Zeichen?
> https://pbs.twimg.com/media/C46Im69WAAAl-rn.jpg:large

http://www.der-postillon.com/2017/02/geistig-verwirrter-mann.html

-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

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#298180

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2017-02-20 08:32 +0100
Message-ID<o8e9ij.4do.1@privat.lahls.de>
In reply to#298163
*Mike Grantz* schrieb:

> On 19.02.2017 18:24, Wolfgang Kynast wrote:
>
>> Der Horrorclown lügt schon wieder:
>>
>> http://www.tagesschau.de/schlusslicht/last-night-in-sweden-101.html
>
> Wann erkennen die Leute die Zeichen?
> https://pbs.twimg.com/media/C46Im69WAAAl-rn.jpg:large

Ich "hörte", dass Trump tatsächlich schon den Wahlkampf für 2020
begonnen hat, weil er dadurch schon jetzt Spenden einsammeln kann.
-- 
bis denne

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#298254

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-02-20 19:32 +0100
Message-ID<o8fckn$9vb$1@dont-email.me>
In reply to#298180
Salve allerseits,

Ruediger Lahl schrieb:
> *Mike Grantz* schrieb:
> 
>> On 19.02.2017 18:24, Wolfgang Kynast wrote:
>>
>>> Der Horrorclown lügt schon wieder:
>>>
>>> http://www.tagesschau.de/schlusslicht/last-night-in-sweden-101.html
>>
>> Wann erkennen die Leute die Zeichen?
>> https://pbs.twimg.com/media/C46Im69WAAAl-rn.jpg:large
> 
> Ich "hörte", dass Trump tatsächlich schon den Wahlkampf für 2020
> begonnen hat, weil er dadurch schon jetzt Spenden einsammeln kann.
> 
--- <hier abknabbern> ---
Im exzeptionalistischen Königreich, dessen disruptive Entwicklung wir in
dieser Chronik[1] aufzeichnen, scheint immer noch ein unsichtbarer Krieg
zwischen der Regierung von König Donald und den Meistern der
Intelligence zu toben - und niemand weiß, in welche Richtung sich das
Ganze entwickelt.

Vor langer Zeit, als noch ein Eiserner Vorhang die Welt teilte, und
niemand genau wusste, was auf der anderen Seite vor sich ging, gab es
eine Wissenschaft, die zu ergründen versuchte, welche Politik und welche
Pläne in der dunklen Burg der Hauptstadt Moskau ausgeheckt wurden. Diese
Wissenschaft nannte sich "Kreml-Astrologie" und versuchte ähnlich wie
die Sterndeuter anhand von Konstellationen und Bewegungen am Himmel die
Zukunft zu deuten - anhand von Äußerungen und Launen der
Kreml-Mitarbeiter, die man "Apparatschiks" nannte. Seit mit König Donald
jetzt ein scheinbar unberechenbarer Außenseiter auf dem Thron gelandet
ist, existiert im exzeptionalistischen Königreich nun die Wissenschaft
der "White House Astrologie" - der Versuch, aus Donalds kryptischen
Zwitschernachrichten[2] und anderen Kleinigkeiten seine nächsten
politischen Schritte zu enträtseln.

Dass die in den Tiefen des Reichs bei den Meistern der Intelligence
beheimateten Kreml-Astrologen seinerzeit keinen blassen Schimmer davon
hatten, dass das Objekt ihrer Analysen, das sie "das Reich des Bösen"
nannten, zusammenbrach und sie erst davon Wind bekamen, als die Berliner
Mauer fiel, hatte das Vertrauen in die prophetischen Kompetenzen der
Meister nachhaltig erschüttert. Um davon abzulenken und ihre Inkompetenz
zu kompensieren hatten sie sich dann umso eifriger daran gemacht, in
diesem Reich eine willfährige Marionette als König zu installieren und
waren sehr stolz, als ihnen das gelungen war. Mit König Boris, den man
den "Wodka-Container" nannte, hatten sie einen geradezu perfekten
Kandidaten für ihre Zwecke gefunden.

*Wie aus dem kooperativen Wladimir der aggressive Ultraböse wurde*

Diese Zwecke bestanden natürlich vor allem darin, an die Schätze des
ehemaligen "Reich des Bösen" zu kommen, das ja eigentlich gar nicht böse
war, sondern im Gegenteil über die größten Mineralien-Reserven der Welt
verfügte. Öl, Gas, Metalle, Seltene Erden ... ein Drittel aller
Rohstoffe der Welt lagen unter seiner Erde und wer - wie das
exzeptionalistische Königreich mit seiner "Full Spectrum
Dominance"[3]-Doktrin - den ganzen Globus beherrschen wollte, musste
diese Schätze irgendwie unter seine Kontrolle bekommen. Sie lagerten vor
allem in einer Region, die man die "sibirische Schatztruhe" nannte und
kaum erschlossen war.

Da König Boris aber keinerlei Geld hatte, die notwendigen Bergwerke und
Bohrtürme zu errichten, schlugen die Exzeptionalisten ihm einen Deal
vor: wir stellen dir alle Förderanlagen hin, sie kosten dich keine
Kopeke. Als Gegenleistung wollen wir 25 Jahre lang Öl und Gas fördern,
danach gehören die Anlagen dir. Weil sie aber so furchtbar teuer sind,
können wir in dieser Zeit keinen Cent für das Öl zahlen.

Da König Boris ständig benebelt war unterschrieb er den Vertrag. Und
weil er nicht rechnen konnte, ließ er sich bei diesem Deal gnadenlos
über den Tisch ziehen. Nachdem ihn dann der viele Wodka völlig
unzurechnungsfähig gemacht hatte, wurde ein neuer König gebraucht und
mit Wladimir, den man auch "Putin" nannte, kam ein recht unbeschriebenes
Blatt auf den Thron. Man wusste eigentlich nur, dass er im Osten des
damals noch geteilten Reichs der heutigen Königin Angela als Agent
eingesetzt war und dort - wie einst Angela als sogenannte "FDJ
Sekretärin für Propaganda" - dem Ostherrscher Erich I. gedient hatte.

Da Arbeit für die Meister der Intelligence in allen Ländern als
geeignete Voraussetzung für höhere Staatsämter gilt, wurde Wladimir nach
seiner Thronbesteigung allgemein als geeigneter und fähiger König
akzeptiert, auch von den Vertretern und Kaufmännern des
exzeptionalistischen Königreichs, die beflissen ihre Zusammenarbeit
anboten. Doch diese Sympathie währte nicht lange, denn als Waldimir die
Verträge entdeckte, die unter dem benebelten Boris gemacht worden waren,
traute er seinen Augen kaum. Sie verpflichteten ihn, die Rohstoffe
seines Reichs ein Vierteljahrhundert lang zu verschenken, um am Ende ein
paar verrostete Fördertürme über leergepumpten Quellen dafür zu bekommen.

Das konnte einfach nicht wahr sein, dachte Wladimir, doch als er die
Geschäftspartner darauf ansprach, diesen nur mit einem königlichen
Vollrausch zu erklärenden und daher ungültigen Deal rückgängig zu
machen, meinten diese nur "Vertrag ist Vertrag" und lehnten ab.

"Was tun?"[4] fragte sich Wladimir in Anlehnung an seinen berühmten
Vorgänger und Namensvetter, den man "Lenin" genannt hatte. Im Land
herrschte große Armut und die Staatskassen waren leer. Nach der alten
Regel "Amerika spielt Monopoly, Russland spielt Schach" analysierte
König Wladimir in den Gemächern des Kreml gewissenhaft die Stellung, er
suchte mit seinen besten Strategen nach dem besten Zug und fand ihn
schließlich: eine Exportsteuer auf jedes Fass Öl, das die
exzeptionalistischen Multis außer Landes schaffen.

Der Tag, an dem das neue Gesetz in Kraft trat, bedeutete dann einen
doppelten Umschwung: Die Kassen des Reichs füllten sich wieder, den
vielen Armen, Rentnern und Tagelöhnern ging es besser und der kleine
Wladimir wurde für seine Landsleute bald zu einem der beliebtesten
Könige seit dem zwei Meter langen Peter dem Großen.

Im exzeptionalistischen Königreich hingegen und auch bei seinen Vasallen
mutierte der bis dahin als fähig und kooperativ geltende König nun quasi
über Nacht zum "gefährlichen", "aggressiven" Putin[5]. Die Herolde und
Lautsprecher im Königreich bekamen sich in der Folge kaum noch ein, die
Ultraboshaftigkeit und Gefährlichkeit Wladimirs in den schrillsten
Farben und unter Zuhilfenahme von reichlich Fake News auszumalen, sodass
bald fast alle im Lande vergessen hatten, dass sein Verbrechen
eigentlich nur darin bestanden hatte, dass er die Schätze seines Landes
nicht weiter umsonst, sondern zum Marktpreis abgeben wollte.

Dies aber war nicht die Art von "Willkommenskultur", die die Meister der
Intelligence nach einem regime change erwarteten. Als sie dann im
benachbarten Königreich Ukraine einen Putsch inszenierten, um die
Katapulte ihrer Nato-Truppen direkt vor Wladimirs Haustür zu platzieren
und seinen wichtigsten Seehafen auf der Insel Krim unter Beschlag zu
nehmen, hypnotisierte Putin bekanntlich mit der Magie seiner
Gedankenstrahlen die Krim-Bewohner, die über Nacht allesamt in sein
Reich überliefen. Damit wurde er in den Augen des exzeptionalistischen
Königreichs nun endgültig zum Ultrabösen und fortan geschah quasi kein
Übel auf der Welt mehr, das nicht sofort dem schrecklichen Wladimir
zugeschrieben wurde.

*Email und die Detektive*

Als dann unsichtbare Häscher der Vizekönigin Hillary ihre gesamte Post
entwendeten und die Dokumente veröffentlichten, welche ein Ausmaß an
korrupter Vermischung von Politik und Geschäften verdeutlichten, das
selbst wohlmeinende Hillary-Unterstützer erschaudern ließ, war der
sicher geglaubte Sieg gegen den Kandidaten mit der Eichhörnchenfrisur dahin.

Donald wurde König, aber die Schuld wollten Hillary und ihre Partei
nicht bei sich selbst suchen und so lag es nahe, die Wahlniederlage dem
als Universal-Übeltäter und Großfeind schon eingeführten Ultrabösen
zuzuschreiben. Zwar konnten die offiziellen Meister der Intelligence und
alle Detektive des Landes keinerlei Belege dafür vorweisen, aber die
Hillary ergebene Gilde der Herolde und Lautsprecher posaunte Tag für Tag
Geschichten in die Welt, wie der perfide Wladimir die Wahlen manipuliert
und Donald auf den Thron gehievt hätte.

Den eigentlichen Treppenwitz der Geschichte, nämlich wie es überhaupt
dazu kommen konnte, das höchst geheime Staatspost in Hillarys
Privatgemächern lagerte, wo sie von Häschern sehr einfach geklaut werden
konnte, erzählte dagegen kaum jemand. Als Hillary nämlich Vizekönigin
unter Obama geworden war, bekam dieser von den Meistern der Intelligence
ein hoch modernes und abhörsicheres Zwitschergerät, das man "Blackberry"
nannte. Hillary wollte auch eines, aber die Meister sagten nein[6], es
gibt nur eins für den Chef. Da war Hillary beleidigt: "Dann benutze ich
eben mein privates Gerät weiter", sagte sie. Geht nicht, sagten die
Meister, zu unsicher für eine Außenministerin und nicht passend zum dem
Netz im Ministerium. "Dann richte ich mir eben zu Hause eine eigene
Station ein", sagte sie, stampfte mit dem Fuß und ließ sich nicht
abhalten. Die Geräte in ihrem Ministerium benutzte sie nie, alle Post
lief über ihre Heimstation und wird eben dort dann Beute für die
unbekannten Häscher. Und so nahm das Drama seinen Lauf.

Dass sich Hillary die Wahlniederlage mit ihrer eigenen Zickigkeit wegen
eines blöden Zwitschergeräts selbst eingebrockt hatte, gab nun aber
keine vorteilhafte Nachricht her und so wurde die Geschichte vom großen
Postdiebstahl durch die unsichtbaren Häscher des Ultrabösen erfunden.
Wie wir schon im 1. Kapitel dieser Chronik[7] gesehen haben, strickten
die Meister der Intelligence an dieser Story kräftig mit und erhoben sie
vom fiktiven Status der Fake News zu einer immer noch faktenfreien, aber
nun quasi-offiziellen, halb-amtlichen "Wahrheit", die von den Herolden
und Lautsprechern weiter gesponnen werden konnte.

Im zweiten Schritt beseitigten sie dann Donalds Chefstrategen[8],
General Flynn, indem sie ihm heimliche Kontakte mit dem Ultrabösen
vorwarfen. An denen war zwar gar nichts Illegales, aber die Meister
hatten die Gespräche belauscht und festgestellt, dass der General seinem
Chef nicht alles darüber berichtet hatte - und diese Info an ihre
Lautsprecher durchgestochen.

König Donald beschwerte sich umgehend über dieses Datenleck, was man ihm
in diesem Fall nur übel nehmen kann, wenn man das Belauschen von
Mitgliedern der königlichen Regierung durch königseigene Lauscher für
normal und die Weitergabe des Belauschten an die Öffentlichkeit für
üblich hält.

Einigen fiel in diesem Zusammenhang sofort der berühmte Pfeifenbläser
Edward Snowden ein, den die Meister der Intelligence um den ganzen
Erdball gejagt hatten, bis ihm Wladimir in seiner Hauptstadt Asyl
gewährte. Der mutige Ed hatte anhand von Daten, die er aus den Tiefen
des Reichs entwendet hatte, aufgezeigt, dass die Meister der
Intelligence mit ihren Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen systematisch
gegen sämtliche höchsten Gesetze des Königreichs verstießen.

Weil die Meister das für Verrat hielten, wollten sie ihn dafür
lebenslang im Kerker schmachten sehen. Für sich selbst sahen sie dort
aber keine Verwendung, obwohl sie gerade einen viel übleren Verrat
begangenen hatten. Anders als der mutige Ed, den fast alle Leute als
Held ansahen, weil er die Verbrechen der Intelligence aufgedeckt hatte,
hatten die feigen Meister aus dem Hinterhalt ihren eigenen König
verraten[9] und seinen Chefstrategen ans Messer geliefert. Und anders
als Ed, der kriminelle Machenschaften offenbarte, ging es den Meistern
bei ihrem Verrat um nichts anderes, als einen ihrer politischen Gegner
auszuschalten.

Zusammen mit dem General hatte König Donald bekanntlich vor, mit dem
Ultrabösen "klar zu kommen" - statt die Spannungen weiter zu eskalieren
-, um sodann mit vereinten Kräften dem Wickelmützen-Kalifat ISIS den
Garaus zu machen, statt diese islamistischen Terroristen weiterhin als
verdeckte Söldner-Truppe zu fördern. Mit dieser Strategie hatten die
Meister ja seit langem operiert und nicht nur ihr eigenes Budget,
sondern auch das für den gesamten Bereich, den König Ike einst den
"militärisch industriellen Komplex" genannt hatte, Jahr für Jahr kräftig
erhöht. Dieser "Great War On Terror", wie sie die Operation nannten, war
eine geniale Geldmaschine, denn ein definiertes Ziel des Kriegs gab es
genauswenig wie ein Ende, denn Terror konnte ja mit Krieg genauso wenig
beendet werden wie Feuer mit Benzin.

Die zweite wichtige Quelle, aus der beständig Geld für die Meister und
ihre befreundete Gilde der Waffenschmiede floss, war die Angst vor dem
"aggressiven Ultrabösen", die man auch "Russophobie"[10] nannte und die
in Zeiten des Eisernen Vorhangs erfunden worden war. Dass König Jack,
den alle nur JFK nannten, diesen Kalten Krieg damals beenden und die
Macht der unsichtbaren Meister in den Tiefen des Staats zerschlagen[11]
wollte, sahen viele im Königreich als den eigentlichen Grund für seine
Ermordung an.

Weil nun die angekündigte Politik König Donalds und seines Chefstrategen
die beiden wichtigsten Fleischtöpfe der Meister bedrohte, hatten sie ihm
schon vor seiner Inauguration durch den berühmtesten Herold, die alte
Tante "Times", ausrichten lassen: "Könige, die sich mit den Meistern
anlegen, leben gefährlich" - wovon Donald sich aber nicht beirren lies.
Die Art und Weise, wie sie jetzt seinen wichtigsten Berater beseitigten,
zeigt ihm aber, dass die Einschläge näher kommen.

Vor Schreck schwenkte er dann gleich auf Rhetorik der Meister ein und
ließ die illusorische Forderung verkünden, dass Wladimir die zum ihm
übergelaufenen Bewohner der Krim samt ihrer Halbinsel[12] an die Ukraine
zurückgeben müsse. In seiner jüngsten Pressekonferenz[13] allerdings
betonte er wieder mehrfach, wie vorteilhaft es für das Land sei, mit dem
Ultrabösen zu reden und klar zu kommen.

Anders als damals bei König Jack, dessen Anstrengungen einer
Deeskalation des Kalten Kriegs vor allem von den Leuten im Königreich
unterstützt wurden, die man "Liberale" oder "Linke" nannte - während
sogenannte "Konservative" und "Rechte" zusammen mit den Meistern der
Intelligence und den Waffenschmieden auf Konfrontation und Bomben
setzten -, hat sich die Lage unter König Donald um 180 Grad gedreht. Den
unsichtbaren Meistern ist der Coup gelungen, die von der Epidemie des
Anti-Donald Syndroms (ADS)[14] infizierten "Liberalen" und "Linken"
zusammen mit ihren mächtigen Herolden und Lautsprechern ins Boot zu
holen, wo sie nun gemeinsam mit den Waffenschmieden der Russophobie
huldigen und das Märchen von Wladimirs gefährlicher Unterwanderung des
Königreichs immer weiter spinnen.

[...]

Die Freunde der Freiheit und der Demokratie arbeiteten jetzt mit Leuten
und Methoden, die sie bisher als absolute Feinde der Freiheit und
Demokratie betrachtet hatten. Die Anhänger des Fortschritts, des
Friedens und der Transparenz zogen mit Big Brother, den Dunkelmännern
des Tiefenstaats, an einem Strang. Der disruptive Donald hatte im
exzeptionalistischen Königreich wirklich einiges durcheinander gebracht ...
--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.heise.de/tp/features/Amerika-spielt-Monopoly-Russland-spielt-Schach-3630410.html?view=print>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#298257

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2017-02-20 19:56 +0100
Message-ID<o8fhlm.5ak.1@privat.lahls.de>
In reply to#298254
*Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara* schrieb:

> Ruediger Lahl schrieb:
>> Ich "hörte", dass Trump tatsächlich schon den Wahlkampf für 2020
>> begonnen hat, weil er dadurch schon jetzt Spenden einsammeln kann.
>>
> --- <hier abknabbern> ---
> --- </hier abknabbern> ---
>
> ©<https://www.heise.de/tp/features/Amerika-spielt-Monopoly-Russland-spielt-Schach-3630410.html?view=print>

Sag mir einfach nur kurz, ob diese Ellenlange Abhandlung obiges stützt,
oder es widerlegt.
-- 
bis denne

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#298268

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-02-20 21:12 +0100
Message-ID<o8figd$ia$1@dont-email.me>
In reply to#298257
Salve allerseits,

Ruediger Lahl schrieb:
> *Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara* schrieb:
> 
>> Ruediger Lahl schrieb:
>>> Ich "hörte", dass Trump tatsächlich schon den Wahlkampf für 2020
>>> begonnen hat, weil er dadurch schon jetzt Spenden einsammeln kann.
>>>
>> --- <hier abknabbern> ---
>> --- </hier abknabbern> ---
>>
>> ©<https://www.heise.de/tp/features/Amerika-spielt-Monopoly-Russland-spielt-Schach-3630410.html?view=print>
> 
> Sag mir einfach nur kurz, ob diese Ellenlange Abhandlung obiges stützt,
> oder es widerlegt.
> 
Es stellt schlicht einen ganz anderen Aspekt in den Vordergrund – wodurch
das Ganze viel authentischer erscheint...

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#298403

FromSepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de>
Date2017-02-21 21:40 +0100
Message-ID<o8i8gc$nq1$9@dont-email.me>
In reply to#298268
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
<Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> schrieb:

>Ruediger Lahl schrieb:
>> Sag mir einfach nur kurz, ob diese Ellenlange Abhandlung obiges stützt,
>> oder es widerlegt.

>Es stellt schlicht einen ganz anderen Aspekt in den Vordergrund – wodurch
>das Ganze viel authentischer erscheint...

Mir ist auch aufgefallen, daß dein Zitate immer länger werden.
Viel hilft aber nicht immer viel, Fidel.
Ganz ohne wirst du wohl nicht auskommen, daher sollten wir uns
auf einen Kompromiß einigen und die Zeilenanzahl wenigstens auf
eine zweistellige begrenzen.

bye, Sepp

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#298253

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-02-20 19:27 +0100
Message-ID<o8fcag$7qf$1@dont-email.me>
In reply to#298116
Salve allerseits,

Wolfgang Kynast schrieb:
> 
> Der Horrorclown lügt schon wieder:
> 
> http://www.tagesschau.de/schlusslicht/last-night-in-sweden-101.html
> 
<http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-schweden-fordert-erklaerung-von-den-usa-a-1135332.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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