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Groups > ger.ct > #297263 > unrolled thread

Pravda - für 537 Euro

Started byHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
First post2017-02-13 18:51 -0800
Last post2017-02-16 16:14 +0100
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Contents

  Pravda - für 537 Euro Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-02-13 18:51 -0800
    Re: Pravda - für 537 Euro Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-02-14 08:36 +0100
      Re: Pravda - für 537 Euro Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-02-14 01:04 -0800
        Re: Pravda - für 537 Euro Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2017-02-14 10:37 +0100
        Re: Pravda - für 537 Euro Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-02-14 21:05 +0100
          Re: Pravda - für 537 Euro Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-02-14 20:28 +0000
            Re: Pravda - für 537 Euro Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-02-15 01:14 +0100
              Re: Pravda - für 537 Euro "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-02-15 05:54 +0000
          Re: Pravda - für 537 Euro Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-02-14 13:30 -0800
            Re: Pravda - für 537 Euro Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-02-14 14:22 -0800
              Re: Pravda - für 537 Euro Wolfgang Enzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2017-02-15 00:05 +0100
                Re: Pravda - für 537 Euro Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-02-14 18:30 -0800
                  Re: Pravda - für 537 Euro "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-02-15 06:03 +0000
              Re: Pravda - für 537 Euro "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-02-15 05:57 +0000
                Re: Pravda - für 537 Euro Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-02-14 22:25 -0800
                  Re: Pravda - für 537 Euro "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-02-15 07:34 +0100
                    Re: Pravda - für 537 Euro Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-02-15 06:35 +0000
                    Re: Pravda - für 537 Euro Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-02-15 05:23 -0800
                    Re: Pravda - für 537 Euro Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-02-15 20:25 +0100
                    Re: Pravda - für 537 Euro Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-02-15 18:19 -0800
                Re: Pravda - für 537 Euro Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-02-15 10:20 +0100
                  Re: Pravda - für 537 Euro "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-02-15 10:43 +0100
                    Re: Pravda - für 537 Euro Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-02-15 10:40 +0000
                    Re: Pravda - für 537 Euro Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-02-15 12:23 +0100
                    Re: Pravda - für 537 Euro Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-02-15 05:24 -0800
                  Re: Pravda - für 537 Euro Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-02-15 11:16 +0100
                Re: Pravda - für 537 Euro Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-02-15 10:35 +0000
                  Re: Pravda - für 537 Euro "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-02-15 19:10 +0000
                Re: Pravda - f?r 537 Euro v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-02-15 21:06 +0000
          Re: Pravda - für 537 Euro Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2017-02-15 11:56 +0100
            Re: Pravda - für 537 Euro Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2017-02-15 15:19 +0100
              Re: Pravda - für 537 Euro Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-02-15 16:44 +0100
                Re: Pravda - für 537 Euro Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-02-15 16:04 +0000
          Re: Pravda - für 537 Euro Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-02-15 07:48 -0800
          Re: Pravda - für 537 Euro Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-02-15 22:49 +0100
            Re: Pravda - für 537 Euro Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-02-16 02:21 +0100
              Re: Pravda - für 537 Euro Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-02-16 10:36 +0000
                Re: Pravda - für 537 Euro Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-02-16 02:48 -0800
                Re: Pravda - für 537 Euro Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-02-16 19:03 +0100
                  Re: Pravda - für 537 Euro Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-02-16 19:50 +0100
              Re: Pravda - für 537 Euro Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-02-16 16:14 +0100

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#297516

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2017-02-15 10:20 +0100
Message-ID<egikqfF2ldcU1@mid.individual.net>
In reply to#297482
On Wed, 15 Feb 2017 05:57:30 +0000 (UTC), "Juergen P. Meier" posted:

>Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>:
>> später ist mein Bruder zur BundesWehr gekommen. An einem
>> WochenEnde ist er mit einem Spezi während seiner Freizeit
>> bei DuderStadt bei einem Nebel-Spaziergang versehentlich
>> in die DDR einmarschiert. Reiner Zufall, dass sie nicht
>
>Also ich habe den Imperialistischen Schutzwall ja erst zu Beginn der
>80er Jahre zum ersten Mal zu sehen bekommen (an der Grenze zwischen
>Bayern und dem Kommunismus), und auch wenn das wenig mit dem feuchten
>Traum von Praesident Trump einer Mauer wie sie Ost von Westberlin
>trennte gemeinsam hatte, war es dennoch mit an mathematischer
>Unendlichkeit grenzender Wahrscheinlichkeit unmoeglich, einfach
>"versehentlich" in die DDR zu spazieren.

Doch - der Grenzzaun war meist etliche m hinter der Grenzlinie, hier
wird "bis zu 100m" genannt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Innerdeutsche_Grenze#/media/File:Merkblatt_Grenze_DDR_2.jpg
Man konnte also sehr wohl versehentlich auf DDR-Gebiet geraten.

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#297518

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2017-02-15 10:43 +0100
Message-ID<o817r7$37m$1@news.albasani.net>
In reply to#297516
Am 15.02.17 um 10:20 schrieb Wolfgang Kynast:
> On Wed, 15 Feb 2017 05:57:30 +0000 (UTC), "Juergen P. Meier" posted:
> 
>> Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>:
>>> später ist mein Bruder zur BundesWehr gekommen. An einem
>>> WochenEnde ist er mit einem Spezi während seiner Freizeit
>>> bei DuderStadt bei einem Nebel-Spaziergang versehentlich
>>> in die DDR einmarschiert. Reiner Zufall, dass sie nicht
>>
>> Also ich habe den Imperialistischen Schutzwall ja erst zu Beginn der
>> 80er Jahre zum ersten Mal zu sehen bekommen (an der Grenze zwischen
>> Bayern und dem Kommunismus), und auch wenn das wenig mit dem feuchten
>> Traum von Praesident Trump einer Mauer wie sie Ost von Westberlin
>> trennte gemeinsam hatte, war es dennoch mit an mathematischer
>> Unendlichkeit grenzender Wahrscheinlichkeit unmoeglich, einfach
>> "versehentlich" in die DDR zu spazieren.
> 
> Doch - der Grenzzaun war meist etliche m hinter der Grenzlinie, hier
> wird "bis zu 100m" genannt:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Innerdeutsche_Grenze#/media/File:Merkblatt_Grenze_DDR_2.jpg
> Man konnte also sehr wohl versehentlich auf DDR-Gebiet geraten.
> 

Aber hüpften die DDR-Grenzer dann auf unserer Seite des Grenzzaunes aus
dem Gebüsch- "Nobody expects the spanish inquisition!"- und fingen
Westler ein?

Ich glaube doch nicht.

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#297526

FromLars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>
Date2017-02-15 10:40 +0000
Message-ID<slrnoa8c4k.1n9.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com>
In reply to#297518
* Dr. Joachim Neudert:
> Aber hüpften die DDR-Grenzer dann auf unserer Seite des Grenzzaunes aus
> dem Gebüsch- "Nobody expects the spanish inquisition!"- und fingen
> Westler ein?

Nicht auf eurer Seite der Grenze sondern in dem Gebiet zwischen
eigentlicher Grenze und Sperranlagen. Das war noch "unsere" Seite.

> Ich glaube doch nicht.

Doch, kannst Du glauben. Fahr' mal nach Rasdorf (Point Alpha). Dort
ist das noch ganz gut erhalten und mit ein bisschen Glück kriegst Du
eine Führung durch einen ehemaligen BGS-Beamten, der genau in diesem
Abschnitt Dienst tat.

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#297535

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2017-02-15 12:23 +0100
Message-ID<egis11F4523U1@mid.individual.net>
In reply to#297518
On Wed, 15 Feb 2017 10:43:03 +0100, "Dr. Joachim Neudert" posted:

...
>> Doch - der Grenzzaun war meist etliche m hinter der Grenzlinie, hier
>> wird "bis zu 100m" genannt:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Innerdeutsche_Grenze#/media/File:Merkblatt_Grenze_DDR_2.jpg
>> Man konnte also sehr wohl versehentlich auf DDR-Gebiet geraten.
>> 
>
>Aber hüpften die DDR-Grenzer dann auf unserer Seite des Grenzzaunes aus
>dem Gebüsch- "Nobody expects the spanish inquisition!"- und fingen
>Westler ein?
>
>Ich glaube doch nicht.

Aber sicher doch.

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#297549

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-02-15 05:24 -0800
Message-ID<cd8dc794-42a9-4a30-a3bd-2ca983ac4d0a@googlegroups.com>
In reply to#297518
2017-02-15 14:25:00 +0100

> ...

> Aber hüpften die DDR-Grenzer dann auf unserer Seite des Grenzzaunes aus
> dem Gebüsch- "Nobody expects the spanish inquisition!"- und fingen
> Westler ein?
> 
> Ich glaube doch nicht.

Doch - wie oben erwähnt.

Tatsächlich war das auch eine der HauptAufgaben des
BGS, den HarzTouristen die Anatomie der Grenze zu
erklären, damit sie nicht in genau die Falle laufen,
die bei meinem Bruder zugeschnappt hat.

Herwig

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#297522

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2017-02-15 11:16 +0100
Message-ID<b1vjs9pn4fzf$.1n2la7wdb7m7g$.dlg@40tude.net>
In reply to#297516
Am Wed, 15 Feb 2017 10:20:16 +0100 schrieb Wolfgang Kynast:

> Doch - der Grenzzaun war meist etliche m hinter der Grenzlinie, hier
> wird "bis zu 100m" genannt:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Innerdeutsche_Grenze#/media/File:Merkblatt_Grenze_DDR_2.jpg
> Man konnte also sehr wohl versehentlich auf DDR-Gebiet geraten.

Soweit ich mich erinnern kann war das sogar an der Mauer in Berlin so - ca.
einen Meter vor der Mauer warnten Schilder in mehreren Sprachen, daß man an
dieser Stelle die westlichen Sektoren verlässt, und bereits vor der Mauer
DDR-Gebiet betritt.

Grüße,

Frank

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#297523

FromLars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>
Date2017-02-15 10:35 +0000
Message-ID<slrnoa8bqq.1n9.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com>
In reply to#297482
* Juergen P. Meier:
> Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>:
>> später ist mein Bruder zur BundesWehr gekommen. An einem
>> WochenEnde ist er mit einem Spezi während seiner Freizeit
>> bei DuderStadt bei einem Nebel-Spaziergang versehentlich
>> in die DDR einmarschiert. Reiner Zufall, dass sie nicht
>
> Also ich habe den Imperialistischen Schutzwall

"Antiimperialistischer Schutzwall", soviel Zeit muß sein.

> ja erst zu Beginn der
> 80er Jahre zum ersten Mal zu sehen bekommen (an der Grenze zwischen
> Bayern und dem Kommunismus), und auch wenn das wenig mit dem feuchten
> Traum von Praesident Trump einer Mauer wie sie Ost von Westberlin
> trennte gemeinsam hatte, war es dennoch mit an mathematischer
> Unendlichkeit grenzender Wahrscheinlichkeit unmoeglich, einfach
> "versehentlich" in die DDR zu spazieren.
>
> Wo soll das denn genau geschehen sein?

Es könnte an praktisch jeder Stelle der Staatsgrenze geschehen sein.

Die Grenze selbst war nur durch solche schwarz-rot-golden gestrichenen
Betonpfosten gekennzeichnet. Die eigentlichen Sperranlagen waren
mitunter etliche Meter hinter der eigentlichen Grenze.

Das Gebiet zwischen Grenze und Sperranlagen wurde auch bestreift.
Nicht so häufig aber meist durch als Grenzer getarnte MfS-Angehörige.

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#297588

From"Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net>
Date2017-02-15 19:10 +0000
Message-ID<38030.28722.1487185853@news.jors.net>
In reply to#297523
Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>:
>>
>> Also ich habe den Imperialistischen Schutzwall
>
> "Antiimperialistischer Schutzwall", soviel Zeit muß sein.

Wieso, sollte der etwa vor Anti-Imperialisten Schuetzen?

Oh, aeh, stimmt ja, das war ja genau seine eigentliche Funktion.

> Die Grenze selbst war nur durch solche schwarz-rot-golden gestrichenen
> Betonpfosten gekennzeichnet. Die eigentlichen Sperranlagen waren
> mitunter etliche Meter hinter der eigentlichen Grenze.
>
> Das Gebiet zwischen Grenze und Sperranlagen wurde auch bestreift.
> Nicht so häufig aber meist durch als Grenzer getarnte MfS-Angehörige.

Oh, daran konnte ich mich nicht mehr erinnern. Danke.

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#297607 — Re: Pravda - f?r 537 Euro

Fromv_borchert@despammed.com (Volker Borchert)
Date2017-02-15 21:06 +0000
SubjectRe: Pravda - f?r 537 Euro
Message-ID<o82fsq$mkm$2@Gaia.teknon.de>
In reply to#297482
Juergen P. Meier wrote:

> Also ich habe den Imperialistischen Schutzwall ja erst zu Beginn der
> 80er Jahre zum ersten Mal zu sehen bekommen (an der Grenze zwischen
> Bayern und dem Kommunismus), und auch wenn das wenig mit dem feuchten
> Traum von Praesident Trump einer Mauer wie sie Ost von Westberlin
> trennte gemeinsam hatte, war es dennoch mit an mathematischer
> Unendlichkeit grenzender Wahrscheinlichkeit unmoeglich, einfach
> "versehentlich" in die DDR zu spazieren.

Die Grenze war 100m oder so westlich davon, kenntlich gemacht
durch Schilder "Halt! HIER Grenze".

-- 

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert  <v_borchert@despammed.com>

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#297531

FromWalter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch>
Date2017-02-15 11:56 +0100
Message-ID<o81c10$1ie$2@dont-email.me>
In reply to#297402
Am 14.02.2017 um 21:05 schrieb Sepp Neuper:
> Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> schrieb:
> 
>> wurde auch aus Moskau zugeschickt, und es waren
>> einige Herren vom MAD, die es vorbeibrachten
>> - und noch so ein paar Fragen hatten.
> 
> Ich kann es bis heute nicht fassen, daß man auf die
> hirnrissige Idee kam, in einer Armee, die Mitglied der
> NATO ist, in der wiederum Englisch die Verkehrssprache
> ist, einen Dienst ausgerechnet MAD zu nennen.


Die Schweiz hat in Ex-Jugoslawien eine Swisscoy-Friedens- Truppe!
("coy" = schüchtern)


Gruss

Walter

-- 
Ich bin für ein "Recht auf leistungsgerecht bezahlte
Arbeit"! Das schadet vielleicht ein Bisschen einer
Konzernkasse - aber sicher keinem Menschen.

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#297556

FromBernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com>
Date2017-02-15 15:19 +0100
Message-ID<egj6bfF68ilU1@mid.individual.net>
In reply to#297531
Am 15.02.2017 um 11:56 schrieb Walter Schmid:
> Am 14.02.2017 um 21:05 schrieb Sepp Neuper:
>> Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> schrieb:
>>
>>> wurde auch aus Moskau zugeschickt, und es waren
>>> einige Herren vom MAD, die es vorbeibrachten
>>> - und noch so ein paar Fragen hatten.
>>
>> Ich kann es bis heute nicht fassen, daß man auf die
>> hirnrissige Idee kam, in einer Armee, die Mitglied der
>> NATO ist, in der wiederum Englisch die Verkehrssprache
>> ist, einen Dienst ausgerechnet MAD zu nennen.


> Die Schweiz hat in Ex-Jugoslawien eine Swisscoy-Friedens- Truppe!
> ("coy" = schüchtern)

"Seit Kriegsende 1999
beteiligt sich die
Schweizer Armee mit
der Swisscoy (Swiss
Company) an der internationalen
friedensfördernden
Mission"

151127_REFORMBE.pdf

BU

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#297559

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2017-02-15 16:44 +0100
Message-ID<1978zuqnvtzu1.sdc949kjuuzz$.dlg@40tude.net>
In reply to#297556
Am Wed, 15 Feb 2017 15:19:26 +0100 schrieb Bernd Ullrich:

> Am 15.02.2017 um 11:56 schrieb Walter Schmid:
>> Am 14.02.2017 um 21:05 schrieb Sepp Neuper:
>>> Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> schrieb:
>>>
>>>> wurde auch aus Moskau zugeschickt, und es waren
>>>> einige Herren vom MAD, die es vorbeibrachten
>>>> - und noch so ein paar Fragen hatten.
>>>
>>> Ich kann es bis heute nicht fassen, daß man auf die
>>> hirnrissige Idee kam, in einer Armee, die Mitglied der
>>> NATO ist, in der wiederum Englisch die Verkehrssprache
>>> ist, einen Dienst ausgerechnet MAD zu nennen.
> 
> 
>> Die Schweiz hat in Ex-Jugoslawien eine Swisscoy-Friedens- Truppe!
>> ("coy" = schüchtern)
> 
> "Seit Kriegsende 1999
> beteiligt sich die
> Schweizer Armee mit
> der Swisscoy (Swiss
> Company) an der internationalen
> friedensfördernden
> Mission"
> 
> 151127_REFORMBE.pdf

Auch das ist ja in höchstem Maße mißverständlich - bei "Swiss Company"
würde ich erst mal an eine Schweizer Firma denken. Und nicht an eine
"Kompanie" Soldaten. Überhaupt scheint es mir im Englischen eher unüblich
zu sein, so eine Truppe als "Company" zu bezeichnen. Da spricht man doch
eher von "Unit", "Platoon", "Troops" oder ähnlichem. Zumindest bei
offiziellen Verlautbarungen.
Kann es sein, daß bei der "Swiss Company" evtl. die französische Version
Pate stand? Oder ist das evtl. UN-Sprachgebrauch, da ist ja auch vieles auf
Französisch? Werden andere Blauhelmtruppen auch als "Company" bezeichnet?

Grüße,

Frank

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#297564

FromLars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>
Date2017-02-15 16:04 +0000
Message-ID<slrnoa8v3h.5ds.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com>
In reply to#297559
* Frank Hucklenbroich:
> Auch das ist ja in höchstem Maße mißverständlich - bei "Swiss Company"
> würde ich erst mal an eine Schweizer Firma denken.

Ich auch. ;)

> Und nicht an eine
> "Kompanie" Soldaten. Überhaupt scheint es mir im Englischen eher unüblich
> zu sein, so eine Truppe als "Company" zu bezeichnen. Da spricht man doch
> eher von "Unit", "Platoon", "Troops" oder ähnlichem. Zumindest bei
> offiziellen Verlautbarungen.

Ich habe das schon öfters gelesen/-hört. Alpha-, Bravo-, und
Charlie-Company sind nicht unüblich. Ein Platoon ist ein Zug, Unit und
Troops würde ich für Einheiten unbestimmter Größe halten.

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#297560

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-02-15 07:48 -0800
Message-ID<6420db84-ed69-4d2c-bcfc-e4543cd173c2@googlegroups.com>
In reply to#297402
Sepp Neuper tat kund:

> Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> schrieb:
> 
> >wurde auch aus Moskau zugeschickt, und es waren
> >einige Herren vom MAD, die es vorbeibrachten
> >- und noch so ein paar Fragen hatten.
> 
> Ich kann es bis heute nicht fassen, daß man auf die
> hirnrissige Idee kam, in einer Armee, die Mitglied der
> NATO ist, in der wiederum Englisch die Verkehrssprache
> ist, einen Dienst ausgerechnet MAD zu nennen.

Denken ist beim Militär eher hinderlich,
darum haben es sich viele abgewöhnt.
Schlimmer schon bei einer Fluglinie
wie Austrian Airlines (AUA).
OK, AAL wäre auch nicht viel besser.

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#297604

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2017-02-15 22:49 +0100
Message-ID<10781645.O9o76ZdvQC@rotfl.franken.de>
In reply to#297402
Sepp Neuper wrote:

> Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> schrieb:
> 
>>wurde auch aus Moskau zugeschickt, und es waren
>>einige Herren vom MAD, die es vorbeibrachten
>>- und noch so ein paar Fragen hatten.
> 
> Ich kann es bis heute nicht fassen, daß man auf die
> hirnrissige Idee kam, in einer Armee, die Mitglied der
> NATO ist, in der wiederum Englisch die Verkehrssprache
> ist, einen Dienst ausgerechnet MAD zu nennen.

Der anständige Schlapphut konnte damals das Horst-Wessel-Lied singen (auch 
wenn er es nie zugegeben hätte), aber doch nicht die Negersprache sprechen ...

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#297614

FromSepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de>
Date2017-02-16 02:21 +0100
Message-ID<o82umq$jl2$1@dont-email.me>
In reply to#297604
Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> schrieb:

>Sepp Neuper wrote:
>> Ich kann es bis heute nicht fassen, daß man auf die
>> hirnrissige Idee kam, in einer Armee, die Mitglied der
>> NATO ist, in der wiederum Englisch die Verkehrssprache
>> ist, einen Dienst ausgerechnet MAD zu nennen.

>Der anständige Schlapphut konnte damals das Horst-Wessel-Lied singen (auch 
>wenn er es nie zugegeben hätte), aber doch nicht die Negersprache sprechen ...

Das war auch zuerst meine Ansicht, aber lt. Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_f%C3%BCr_den_Milit%C3%A4rischen_Abschirmdienst
bekam dieses Amt den Namen MAD erst im Jahre 1984.
Zu diesem Zeitpunkt hätte doch auch schon der eine oder andere
Jüngere dabei sein müssen, der ein bisschen Englisch kann.

Keine Traute zum Widerspruch, blanke Ignoranz oder Humor?
Es ist wirklich ein Enigma.

Servus, Sepp

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#297645

FromLars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de>
Date2017-02-16 10:36 +0000
Message-ID<slrnoab0a2.1nj.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com>
In reply to#297614
* Sepp Neuper:
> Das war auch zuerst meine Ansicht, aber lt. Wikipedia
> https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_f%C3%BCr_den_Milit%C3%A4rischen_Abschirmdienst
> bekam dieses Amt den Namen MAD erst im Jahre 1984.

?

Vom MAD (Militärischer Abschirm Dienst) las ich schon in den 70ern.

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#297646

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-02-16 02:48 -0800
Message-ID<4b00763e-03ed-449d-81db-509185dbca5f@googlegroups.com>
In reply to#297645
Lars Gebauer tat kund:

> * Sepp Neuper:
> > Das war auch zuerst meine Ansicht, aber lt. Wikipedia
> > https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_f%C3%BCr_den_Milit%C3%A4rischen_Abschirmdienst
> > bekam dieses Amt den Namen MAD erst im Jahre 1984.
> 
> ?
> 
> Vom MAD (Militärischer Abschirm Dienst) las ich schon in den 70ern.

Natürlich. Wie ich vorgestern ausführte,
machte sich das MAD-Magazin bereits in den
70ern über diese Abk. lustig.

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#297675

FromSepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de>
Date2017-02-16 19:03 +0100
Message-ID<o84pf1$ung$2@dont-email.me>
In reply to#297645
Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> schrieb:

>* Sepp Neuper:
>> Das war auch zuerst meine Ansicht, aber lt. Wikipedia
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_f%C3%BCr_den_Milit%C3%A4rischen_Abschirmdienst
>> bekam dieses Amt den Namen MAD erst im Jahre 1984.
>

>Vom MAD (Militärischer Abschirm Dienst) las ich schon in den 70ern.

Ich ebenfalls. Ist das nun ein weiterer Beweis, daß man Wikipedia
nicht trauen kann?

Servus, Sepp

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#297685

FromMike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de>
Date2017-02-16 19:50 +0100
Message-ID<o84s72$c4o$1@dont-email.me>
In reply to#297675
On 16.02.2017 19:03, Sepp Neuper wrote:

>>> Das war auch zuerst meine Ansicht, aber lt. Wikipedia
>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_f%C3%BCr_den_Milit%C3%A4rischen_Abschirmdienst
>>> bekam dieses Amt den Namen MAD erst im Jahre 1984.
>>
>
>> Vom MAD (Militärischer Abschirm Dienst) las ich schon in den 70ern.
>
> Ich ebenfalls. Ist das nun ein weiterer Beweis, daß man Wikipedia
> nicht trauen kann?

Lesen sie:
Geschichte des Amtes Stand 05.09.2016 (PDF, 76,3 kB)

http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/resource/resource/UlRvcjZYSW1RcEVHaUd4cklzQU4yNWFvejhLbjVyYnR1OCt3ZlU1N09FV3QxdENPeUFJSlFNVTRkSFZUVWt3NTIwZGV3eExPbmZtQlVzdnlSTVp4QUtNSHZqTktxejdTby9Ua0l0c0Uxa0U9/20160905%20Geschichte_MAD_neu.pdf



Der MAD ging aus einer im früheren “Amt Blank“ – dem Vorläufer des
Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) – unterhaltenen
Verbindungsstelle zwischen den Alliierten und der Bundesregierung
hervor. Mit Wirkung vom 30. Januar 1956 wurde dort die
Unterabteilung "Innere Sicherheit der Streitkräfte" (Unterabteilung IV J
-Sicherheit-) gebildet. Dieses Datum kann als das offizielle
Geburtsdatum des MAD angesehen werden.

Mit Tagesbefehl vom 3. Oktober 1957 entstand das "Amt für Sicherheit der 
Bundeswehr" (ASBw). Dem neu geschaffenen Amt waren die aus den 
Wehrbereichskommandos ausgegliederten MAD-Gruppen I - VI nachgeordnet. 
Der Auftrag des ASBw war es, einen wirkungsvollen Beitrag zur Erhaltung 
der Militärischen Sicherheit in der Bundeswehr durch
Abwehr von Angriffen sicherheitsgefährdender Kräfte zu leisten.
Von Beginn an stand das BMVg im Fokus Fremder Nachrichtendienste. Als 
Reaktion hierauf wurde am 1. August 1961 die MAD-Stelle Bonn 
aufgestellt. Aus ihr entwickelte sich die MADSondergruppe
(später MAD-Gruppe S). Ihr vorrangiger Auftrag bestand in der 
Abschirmung des Verteidigungsministeriums.

...

Mit der Umstrukturierung des Dienstes 1984 erfolgte zeitgleich eine 
Namensänderung des
Amtes: Aus dem ASBw wurde das "Amt für den Militärischen Abschirmdienst“

...



-- 
Ulrich F. Heidenreich schrieb unter der MSG-ID 
<mrvfih.3vs39gv.1!not-for-mail@ufh.invalid.de>:

"Dieses Ossipack ist einfach nur zum - mit Verlaub - Kotzen."

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