Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > ger.ct > #291195 > unrolled thread

Der schwarze Punkt

Started byRicardo Szabo <usenet13@rickszabo.de>
First post2017-01-01 12:23 +0000
Last post2017-01-01 09:47 -0800
Articles 17 — 10 participants

Back to article view | Back to ger.ct


Contents

  Der schwarze Punkt Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> - 2017-01-01 12:23 +0000
    Re: Der schwarze Punkt Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-01 13:46 +0100
      Re: Der schwarze Punkt Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2017-01-02 18:03 +0100
    Re: Der schwarze Punkt Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> - 2017-01-01 17:30 +0100
      Re: Der schwarze Punkt Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-01-01 16:39 +0000
        Re: Der schwarze Punkt Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-01 09:28 -0800
          Re: Der schwarze Punkt Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-01-01 17:36 +0000
            Re: Der schwarze Punkt Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-01 09:43 -0800
          Re: Der schwarze Punkt g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2017-01-03 07:08 +0100
        Re: Der schwarze Punkt Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> - 2017-01-02 12:00 +0100
      Re: Der schwarze Punkt "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2017-01-01 18:29 +0100
        Re: Der schwarze Punkt "Thomas R. Sareks" <thorra@in.com> - 2017-01-02 12:15 +0100
          Re: Der schwarze Punkt Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-01-02 13:00 +0000
      Re: Der schwarze Punkt Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> - 2017-01-01 18:51 +0000
    Re: Der schwarze Punkt "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2017-01-01 17:14 +0100
    Re: Der schwarze Punkt Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-01-01 18:14 +0100
    Re: Der schwarze Punkt Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-01 09:47 -0800

#291195 — Der schwarze Punkt

FromRicardo Szabo <usenet13@rickszabo.de>
Date2017-01-01 12:23 +0000
SubjectDer schwarze Punkt
Message-ID<ecsaleFp4pgU1@mid.individual.net>
Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen
Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie
üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf
die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine
Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der
Professor folgendes:
„Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“
Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.
Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie
laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt
beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum,
sein Größenverhältnis zum Papier etc.
Nun lächelte der Professor und sagte:
„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über
den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den
schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein
weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir
konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.
Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten
und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert
sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine
Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …….
Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die
gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung
mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund,
Erwartungshaltung usw.
Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in
unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist
beschäftigen und trüben.
Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit
mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und
glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen.

In diesem Sinne ein gutes neues Jahr...


-- 
Bevor i mi afreg, is ma liaba wurscht...

[toc] | [next] | [standalone]


#291198

FromHermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de>
Date2017-01-01 13:46 +0100
Message-ID<ecsc1jFpev7U1@mid.individual.net>
In reply to#291195
Am 01.01.2017 um 13:23 schrieb Ricardo Szabo:

> Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in
> unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist
> beschäftigen und trüben.

Und wie wäre mit ein weißer Punkt auf schwarzen Papier beschrieben?

Hermann
    der meint, manche Leute sitzen noch nicht
    genug vor dem computer.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291354

FromWalter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch>
Date2017-01-02 18:03 +0100
Message-ID<o4e12s$sti$2@dont-email.me>
In reply to#291198
Am 01.01.2017 um 13:46 schrieb Hermann Riemann:
> Am 01.01.2017 um 13:23 schrieb Ricardo Szabo:
> 
>> Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in
>> unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist
>> beschäftigen und trüben.
> 
> Und wie wäre mit ein weißer Punkt auf schwarzen Papier beschrieben?


Als Tintenverschwendung.


Gruss

Walter

-- 
Ich bin für ein "Recht auf leistungsgerecht bezahlte
Arbeit"! Das schadet vielleicht ein Bisschen einer
Konzernkasse - aber sicher keinem Menschen.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291208

FromGottfried Helms <helms@uni-kassel.de>
Date2017-01-01 17:30 +0100
Message-ID<o4bar0$bao$1@news.albasani.net>
In reply to#291195
Am 01.01.2017 um 13:23 schrieb Ricardo Szabo:
> Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen
> Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie
> üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf
> die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine
> Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der
> Professor folgendes:

Nette kleine Geschichte - und ein schönes Beispiel, das ich vielleicht
mal in einer Stunde in meinem Seminar verwenden kann - Danke also!
Gebe ich als Quelle "Rick Szabo" an?

Es ist übrigens genau eine der Art von Übungen, die in der buddhistischen
Meditation und dem "Nachdenken über unser Denken" angewendet werden ...
Aber das nur als P.s.

Gottfried


[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291212

FromHolger Marzen <holger@marzen.de>
Date2017-01-01 16:39 +0000
Message-ID<o4bbcq$jkr$1@news.marzen.de>
In reply to#291208
* On Sun, 1 Jan 2017 17:30:00 +0100, Gottfried Helms wrote:

> Am 01.01.2017 um 13:23 schrieb Ricardo Szabo:
>> Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen
>> Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie
>> üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf
>> die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine
>> Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der
>> Professor folgendes:
>
> Nette kleine Geschichte - und ein schönes Beispiel, das ich vielleicht
> mal in einer Stunde in meinem Seminar verwenden kann - Danke also!
> Gebe ich als Quelle "Rick Szabo" an?
>
> Es ist übrigens genau eine der Art von Übungen, die in der buddhistischen
> Meditation und dem "Nachdenken über unser Denken" angewendet werden ...
> Aber das nur als P.s.

Solche unkonventionellen Lösungen sind allerdings in realen Prüfungen
eher nicht gefragt. Man muss sich immer darüber klar sein, ob jemand
eine 0815-Lösung oder etwas Kreatives will.

Bei einer theoretischen Führerscheinprüfung sollte man nicht allzu
kreativ sein, bei einer Mathematikklausur lieber auch nicht. Beim
Assessment Center für eine Stelle in einer Werbeagentur sieht das schon
wieder anders aus.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291223

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-01-01 09:28 -0800
Message-ID<a3aaec36-528e-4732-82d1-a8145a035e19@googlegroups.com>
In reply to#291212
Holger Marzen tat kund:

> * On Sun, 1 Jan 2017 17:30:00 +0100, Gottfried Helms wrote:
> 
> > Am 01.01.2017 um 13:23 schrieb Ricardo Szabo:
> >> Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen
> >> Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie
> >> üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf
> >> die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine
> >> Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der
> >> Professor folgendes:
> >
> > Nette kleine Geschichte - und ein schönes Beispiel, das ich vielleicht
> > mal in einer Stunde in meinem Seminar verwenden kann - Danke also!
> > Gebe ich als Quelle "Rick Szabo" an?
> >
> > Es ist übrigens genau eine der Art von Übungen, die in der buddhistischen
> > Meditation und dem "Nachdenken über unser Denken" angewendet werden ...
> > Aber das nur als P.s.
> 
> Solche unkonventionellen Lösungen sind allerdings in realen Prüfungen
> eher nicht gefragt. Man muss sich immer darüber klar sein, ob jemand
> eine 0815-Lösung oder etwas Kreatives will.
> 
> Bei einer theoretischen Führerscheinprüfung sollte man nicht allzu
> kreativ sein, bei einer Mathematikklausur lieber auch nicht. Beim
> Assessment Center für eine Stelle in einer Werbeagentur sieht das schon
> wieder anders aus.

Selbst da wäre ich mir nicht sicher, ob die
korrekte Lösung "981hz" der Aufgabe:
"Setzen Sie die Reihe 

1 2 3 4 5

logisch fort"

akzeptiert würde.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291227

FromHolger Marzen <holger@marzen.de>
Date2017-01-01 17:36 +0000
Message-ID<o4bemr$kv5$2@news.marzen.de>
In reply to#291223
* On Sun, 1 Jan 2017 09:28:31 -0800 (PST), Lothar Frings wrote:

> Holger Marzen tat kund:
>
>> * On Sun, 1 Jan 2017 17:30:00 +0100, Gottfried Helms wrote:
>> 
>> > Am 01.01.2017 um 13:23 schrieb Ricardo Szabo:
>> >> Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen
>> >> Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie
>> >> üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf
>> >> die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine
>> >> Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der
>> >> Professor folgendes:
>> >
>> > Nette kleine Geschichte - und ein schönes Beispiel, das ich vielleicht
>> > mal in einer Stunde in meinem Seminar verwenden kann - Danke also!
>> > Gebe ich als Quelle "Rick Szabo" an?
>> >
>> > Es ist übrigens genau eine der Art von Übungen, die in der buddhistischen
>> > Meditation und dem "Nachdenken über unser Denken" angewendet werden ...
>> > Aber das nur als P.s.
>> 
>> Solche unkonventionellen Lösungen sind allerdings in realen Prüfungen
>> eher nicht gefragt. Man muss sich immer darüber klar sein, ob jemand
>> eine 0815-Lösung oder etwas Kreatives will.
>> 
>> Bei einer theoretischen Führerscheinprüfung sollte man nicht allzu
>> kreativ sein, bei einer Mathematikklausur lieber auch nicht. Beim
>> Assessment Center für eine Stelle in einer Werbeagentur sieht das schon
>> wieder anders aus.
>
> Selbst da wäre ich mir nicht sicher, ob die
> korrekte Lösung "981hz" der Aufgabe:
> "Setzen Sie die Reihe 
>
> 1 2 3 4 5
>
> logisch fort"
>
> akzeptiert würde.

Würde mir auch nicht gefallen. Dann schon lieber ein Leerzeichen.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291230

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-01-01 09:43 -0800
Message-ID<13a9e902-bce0-49ce-a62d-e756ac62abac@googlegroups.com>
In reply to#291227
Holger Marzen tat kund:

> * On Sun, 1 Jan 2017 09:28:31 -0800 (PST), Lothar Frings wrote:
> 
> > Holger Marzen tat kund:
> >
> >> * On Sun, 1 Jan 2017 17:30:00 +0100, Gottfried Helms wrote:
> >> 
> >> > Am 01.01.2017 um 13:23 schrieb Ricardo Szabo:
> >> >> Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen
> >> >> Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie
> >> >> üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf
> >> >> die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine
> >> >> Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der
> >> >> Professor folgendes:
> >> >
> >> > Nette kleine Geschichte - und ein schönes Beispiel, das ich vielleicht
> >> > mal in einer Stunde in meinem Seminar verwenden kann - Danke also!
> >> > Gebe ich als Quelle "Rick Szabo" an?
> >> >
> >> > Es ist übrigens genau eine der Art von Übungen, die in der buddhistischen
> >> > Meditation und dem "Nachdenken über unser Denken" angewendet werden ...
> >> > Aber das nur als P.s.
> >> 
> >> Solche unkonventionellen Lösungen sind allerdings in realen Prüfungen
> >> eher nicht gefragt. Man muss sich immer darüber klar sein, ob jemand
> >> eine 0815-Lösung oder etwas Kreatives will.
> >> 
> >> Bei einer theoretischen Führerscheinprüfung sollte man nicht allzu
> >> kreativ sein, bei einer Mathematikklausur lieber auch nicht. Beim
> >> Assessment Center für eine Stelle in einer Werbeagentur sieht das schon
> >> wieder anders aus.
> >
> > Selbst da wäre ich mir nicht sicher, ob die
> > korrekte Lösung "981hz" der Aufgabe:
> > "Setzen Sie die Reihe 
> >
> > 1 2 3 4 5
> >
> > logisch fort"
> >
> > akzeptiert würde.
> 
> Würde mir auch nicht gefallen. Dann schon lieber ein Leerzeichen.

Gerne. Ist auch korrekt.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291519

Fromg.kuehne <kuehne123@front.ru>
Date2017-01-03 07:08 +0100
Message-ID<almarsoft.6749952168683974447@news.eternal-september.org>
In reply to#291223
On Sun, 1 Jan 2017 09:28:31 -0800 (PST), Lothar Frings 
<Lothar.Frings@gmx.de> wrote:
> Selbst da wäre ich mir nicht sicher, ob die
> korrekte Lösung "981hz" der Aufgabe:
> "Setzen Sie die Reihe 




> 1 2 3 4 5




> logisch fort"




> akzeptiert würde.

Bei einer Werbeagentur??
Ich vermute mal die Frage kommt da nicht. ;)
GK

-- 
ohne

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291295

FromGottfried Helms <helms@uni-kassel.de>
Date2017-01-02 12:00 +0100
Message-ID<o4dbtc$560$1@news.albasani.net>
In reply to#291212
Am 01.01.2017 um 17:39 schrieb Holger Marzen:
> * On Sun, 1 Jan 2017 17:30:00 +0100, Gottfried Helms wrote:
> 
(...)
> Solche unkonventionellen Lösungen sind allerdings in realen Prüfungen
> eher nicht gefragt. Man muss sich immer darüber klar sein, ob jemand
> eine 0815-Lösung oder etwas Kreatives will.
> 
> Bei einer theoretischen Führerscheinprüfung sollte man nicht allzu
> kreativ sein, bei einer Mathematikklausur lieber auch nicht. Beim
> Assessment Center für eine Stelle in einer Werbeagentur sieht das schon
> wieder anders aus.
> 
True. Im Seminar "empirische Forschung" immerhin, in dem z.B. Frage-
bogenentwicklung (in meinem Fall: Sozialwissenschaft) verhandelt wird,
ist die Frage des Fokus und des "blinden Flecks" etc von Interesse,
und könnte gerne einmal in einer Klausur als "praktische Anwendung"
vorkommen. Ich habe so ähnliche Probleme manchmal als Bonusaufgabe
eingebaut - man konnte dann allerdings sehen, daß dieses Thema
generall deutlich mehr Raum für *Übung* vertragen würde... (zumindest
in dem Grund- /Einführungskurs)

Gottfried

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291229

From"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de>
Date2017-01-01 18:29 +0100
Message-ID<o4bhr5.3vsdpbv.1!not-for-mail@ufh.invalid.de>
In reply to#291208
Gottfried Helms in <news:o4bar0$bao$1@news.albasani.net>:

>Nette kleine Geschichte - und ein schönes Beispiel, das ich vielleicht
>mal in einer Stunde in meinem Seminar verwenden kann - Danke also!
>Gebe ich als Quelle "Rick Szabo" an?

Wohl kaum. Das hat der irgendwo geguttenbergt. Die Quelle habe ich
allerdings bis jetzt noch nicht zu finden vermocht. Es geistert schon
seit ~2013 quer durchs ganze Netz, aber nirgendwo eine Quellangabe …

CU!
Ulrich    

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291320

From"Thomas R. Sareks" <thorra@in.com>
Date2017-01-02 12:15 +0100
Message-ID<o4dik1$fqm$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#291229
Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Gottfried Helms in <news:o4bar0$bao$1@news.albasani.net>:
>
>> Nette kleine Geschichte - und ein schönes Beispiel, das ich vielleicht
>> mal in einer Stunde in meinem Seminar verwenden kann - Danke also!
>> Gebe ich als Quelle "Rick Szabo" an?
>
> Wohl kaum. Das hat der irgendwo geguttenbergt. Die Quelle habe ich
> allerdings bis jetzt noch nicht zu finden vermocht. Es geistert schon
> seit ~2013 quer durchs ganze Netz, aber nirgendwo eine Quellangabe …

Klingt nach einer amerikanischen Geschichte wie sie gerne von Motivationsheinis gebraucht wird.
Ähnlich tiefsinnig wie amerikanische Polit-System-Tests oder IQ-Tests.


-t.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291323

FromHolger Marzen <holger@marzen.de>
Date2017-01-02 13:00 +0000
Message-ID<o4disv$k9j$1@news.marzen.de>
In reply to#291320
* On Mon, 2 Jan 2017 12:15:00 +0100, Thomas R. Sareks wrote:

> Ulrich F. Heidenreich wrote:
>> Gottfried Helms in <news:o4bar0$bao$1@news.albasani.net>:
>>
>>> Nette kleine Geschichte - und ein schönes Beispiel, das ich vielleicht
>>> mal in einer Stunde in meinem Seminar verwenden kann - Danke also!
>>> Gebe ich als Quelle "Rick Szabo" an?
>>
>> Wohl kaum. Das hat der irgendwo geguttenbergt. Die Quelle habe ich
>> allerdings bis jetzt noch nicht zu finden vermocht. Es geistert schon
>> seit ~2013 quer durchs ganze Netz, aber nirgendwo eine Quellangabe …
>
> Klingt nach einer amerikanischen Geschichte wie sie gerne von
> Motivationsheinis gebraucht wird. Ähnlich tiefsinnig wie amerikanische
> Polit-System-Tests oder IQ-Tests.

Ich stelle mir gerade so einen armen Motivationstrainer vor, der aus dem
Koffer lebt, morgens seine Stimmungsaufheller schluckt und dann einen
der vielen immer gleichen Firmenworkshops hält.

Dabei fallen mir auch Coaches ein, die Führungskräften beibringen
wollen, wie man Mitarbeiter führt – obwohl sie selbst nie
Personalverantwortung hatten.

Bei sowas denke ich oft an den Spruch
„Wer’s kann, tut’s. Wer’s nicht kann, lehrt’s.“

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291243

FromRicardo Szabo <usenet13@rickszabo.de>
Date2017-01-01 18:51 +0000
Message-ID<ect1d0F8jvU1@mid.individual.net>
In reply to#291208
Gottfried Helms <helms@uni-kassel.de> wrote:

>> Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen
>> Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie
>> üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf
>> die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine
>> Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der
>> Professor folgendes:
> Nette kleine Geschichte - und ein schönes Beispiel, das ich vielleicht
> mal in einer Stunde in meinem Seminar verwenden kann - Danke also!

Gerne. :)

> Gebe ich als Quelle "Rick Szabo" an?

Nein, wohl eher "unbekannt". Ich habe das von meiner Frau bekommen, die
wiederum von einer Freundin, und auch die wird wohl nicht die "Quelle"
sein. 

> Es ist übrigens genau eine der Art von Übungen, die in der buddhistischen
> Meditation und dem "Nachdenken über unser Denken" angewendet werden ...
> Aber das nur als P.s.

Ich fand es gerade in dieser Gruppe besonders passend, weil hier viele
"Schwarzseher" unterwegs sind. (Was natürlich nur daran liegt, dass
aufgrund des hohen Altersdurchschnitts sich einfach viele schwarze Punkte
ansammeln ;-)))

Bye 
 Rick 


-- 
Bevor i mi afreg, is ma liaba wurscht...

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291209

From"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de>
Date2017-01-01 17:14 +0100
Message-ID<o4bddn.3vs3csb.1!not-for-mail@ufh.invalid.de>
In reply to#291195
Ricardo Szabo in <news:ecsaleFp4pgU1@mid.individual.net>:

[..]

Amen!

Leider wird in der Geschichte vergessen, daß solche schwarzen Punkte 
die Tendenz haben, sich mit jedem weiteren Lebensjahr sukzessive zu
vergrößern. Irgendwann ist dann das ganze Blatt voll.

CU!
Ulrich
-- 
In 11 Monaten und 24 Tagen ist Weihnachten.
 Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
 Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein  
Stellt euch vor, es ist Sonntag und keiner geht hin!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291220

FromSepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de>
Date2017-01-01 18:14 +0100
Message-ID<o4bdbl$f5j$5@dont-email.me>
In reply to#291195
Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> schrieb:

>In diesem Sinne ein gutes neues Jahr...

Du hast dir offenbar die Ansprache unseres Papstes zu Herzen
genommen, der in seiner Neujahrsmesse eine "spirituelle Verwaisung"
beklagte.  :-)

Gleichfalls Guten Rutsch!

Servus, Sepp

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#291232

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-01-01 09:47 -0800
Message-ID<44778978-5146-471e-9cac-da9cdd3299fc@googlegroups.com>
In reply to#291195
Ricardo Szabo tat kund:

> Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen
> Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie
> üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf
> die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine
> Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der
> Professor folgendes:
> „Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“
> Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.
> Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie
> laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt
> beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum,
> sein Größenverhältnis zum Papier etc.
> Nun lächelte der Professor und sagte:
> „Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über
> den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den
> schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein
> weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir
> konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.
> Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten
> und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert
> sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine
> Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …….
> Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die
> gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung
> mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund,
> Erwartungshaltung usw.
> Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in
> unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist
> beschäftigen und trüben.
> Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit
> mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und
> glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen.

Und in Prüfungen: Versuchen Sie nicht zu denken,
sondern das zu produzieren, was der Prüfende
hören will. In Prüfungen will man keine Ideen
zeigen, sondern bestehen.

[toc] | [prev] | [standalone]


Back to top | Article view | ger.ct


csiph-web